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Hilfreiches Equipment für die Lagerküche

Die Großcons haben mittlerweile schon angefangen und auf vielen eben dieser steht dick und fett „Selbstverpflegung“ dran. Der Name ist Programm und natürlich kann man sich mit einem kleinen Campingkocher und einer Dose Ravioli auf den Rasen vor sein Zelt hocken, allerdings ist das meistens nicht wirklich ambientetauglich – vorausgesetzt, man spielt im Endzeitsetting, dann mag das schon recht cool aussehen.
Ich war schon öfter auf solchen Cons mit Selbstverpflegung. Zu Beginn meiner LARPzeit hab ich mich bekochen lassen, weil ich keinen Schimmer hatte, wie man auf offenem Feuer kochen soll. Natürlich wusste ich, wie man einen Grill bedient, aber Pfannkuchen oder Milchreis auf offenem Feuer hatte ich noch nie gemacht. Ich kannte nur den Petroleumkocher auf dem Schiff meines Vaters oder eben die kleinen Campingkocher mit Gaskartusche, die allerdings nicht sonderlich stabil sind und wenn man für mehr als 2 Personen Essen zubereiten möchte, dauert das Ewigkeiten oder man braucht mehrere dieser Gaskocher.
Mittlerweile bin jedoch ich diejenige, die die Gruppe auf solchen Cons verpflegt und auch wenn ich selber kein Auto habe, wird immer dafür gesorgt, dass meine Lagerküche zum Gelände kommt.
Danny und ich haben sogar auf dem Drachenfest vor 2 Jahren den Kochwettbewerb im blauen Lager auf dem Drachenfest gewonnen und da wurde nur auf offenem Feuer gekocht. Man sieht also, ich hab mich gemacht. Übung macht den Meister…oder so ähnlich. Lange Rede, kurzer Sinn: Mit meinem Equipment für die Lagerküche fahre ich bis jetzt immer sehr gut und möchte euch das nun vorstellen.

Fangen wir erst einmal mit der Feuerstelle an sich an. Jeder hat da so seine Favoriten und es gibt sicherlich noch zig andere Möglichkeiten, aber heute zeig euch meine beiden.
Wenn ich auf Cons koche, benutze ich einen Kugelgrill (links im Bild) und einen Gulaschofen (der Topf dafür ist rechts im Bild). Für all diejenigen, die nicht wissen, was ein Gulaschofen ist: Es ist ein runder Standofen, in dem unten das Feuer brennt und man oben den Topf einhängen kann. Ich hätte euch gerne meine gezeigt, allerdings sind nach dem Umzug die Schrauben verschütt gegangen und ich konnte sie leider nicht zusammenbauen.
Zusätzlich dazu habe ich mir eine Feuerschale zugelegt (das rostige Ding hinten im Bild). Sie spendet abends wenn es kühl wird nicht nur Wärme und bildet die Basis für einen Schwenkgrill, sondern ist auch super um Stockbrot zu machen, Marshmallows zu rösten und dient als Kochstelle, wenn der Grill grade belegt ist.
Ein Anzündkamin (vorne im Bild) gehört bei mir zum Equipment, das liegt allerdings nur daran, dass ich besonders morgens einfach zu faul bin, mich ums Feuer zu kümmern. Kohle und Anzünder in den Anzündkamin, Streichholz rein und warten. Feuer fertig, es darf gekocht werden. Apropos Anzünder! Es gibt da ja all mögliches Zeug, was man benutzen kann.

Ich verwende am liebsten Anzünder aus Holzwolle und Wachs. Die müffeln nicht wenn sie abbrennen, hinterlassen auf gegrilltem Gut keinen komischen Nachgeschmack und sind meiner Meinung nach am besten geeignet, weil sie lange brennen und sehr ergiebig sind. Zusätzlich benutze ich auch trockene Tannenzapfen. Die brennen wie Hulle und kosten für gewöhnlich kein Geld ;). Was ihr damit dann anzündet ist relativ egal. Ob Kohle, Holz oder auch Grillmais (gibt’s jetzt neu im Supermarkt, ich bin völlig davon begeistert!), was ihr nehmt, ist ganz euch überlassen.
Den Gulaschofen nutze ich hauptsächlich zum Wasserkochen und für Suppen, weil der Topf mit seinen 14 Litern doch sehr groß ist. Für alles andere nutze ich meinen Kugelgrill, denn dank des Rosts kann man darauf auch Töpfe und Pfannen stellen und wie auf einem Herd kochen. Beim Honigbraten könnt ihr das sehr gut sehen. Klappt wunderbar! Möchte man Hitze wegnehmen, nimmt man eben den Topf kurz runter und schiebt die Kohle an den Rand. Dadurch, dass der Grill einen Deckel hat, kann man darauf auch Dinge schmoren, wie wir das bei dem Honigbraten auch getan haben. Angeblich kann man auch Aufläufe mit diesem Trick kochen, aber das hab ich noch nicht ausprobiert.

Kommen wir nun zum Essen beziehungsweise zur Lagerung davon. Ich plane immer mit viel Zeit im Vorraus was ich kochen will, weil ich 1. auf Allergien und Unverträglichkeiten achten muss und 2. besser vorbereiten kann. Wie ihr das am besten macht, kommt im Beitrag nächste Woche.
klar kann man ausschließlich Konserven kaufen und damit kochen, aber ich verarbeite auch gerne frische Dinge und hab auch gerne mal ein kühles Getränk auf Con. Hierzu bieten sich natürlich auch wieder viele Möglichkeiten. Es gibt Leute, die stellen sich einen Kühlschrank ins Lager, der über einen Generator betrieben wird. Kann man machen, aber ich find die Dinger recht laut und auch nicht sonderlich hübsch, wenn man nicht gerade ein verschließbares Küchenzelt hat.
Ich habe euch letztes Jahr gezeigt, wie ich damals zusammen mit meinem Mann eine Kühltruhe aus Holz gebaut habe. Problem gelöst. Wer eine normale Kühlbox hat, kann sie auch einfach mit Stoff überdecken. Es ist jedoch wichtig, dass ihr diese Boxen nicht öfter öffnet, als notwendig. Je seltener ihr sie öffnet, desto länger bleibt die Kälte erhalten.

Was jetzt noch fehlt, sind die Kochutensilien. Darunter fallen Schneidebrettchen aus Holz, Pfannenwender, Kochlöffel, Suppenkellen aus Metall etc etc. Die Liste ist ganz schön lang und man sollte auch wirklich alles dabei haben. Denn anders, als bei der eigenen Küche daheim kann man nicht mal eben die Schublade aufmachen und das Utensil rausholen, was einem fehlt. Ich hab euch mal eine kurze Liste zusammengestellt, was man in jeder Lagerküche dabeihaben sollte:

– Schneidebrettchen aus Holz
– Pfannenwender und Kochlöffel aus Holz
– Suppenkelle aus Metall
– Sparschäler (Griff mit Leder oder Stoff umwickelt) oder Schälmesser
– Küchenmesser (entweder mit Holzgriff oder auch mit Leder oder Stoff umwickelt)
– Gewürze und Öle (Ich habe mir die Mühe gemacht, alle Gewürze und Öle in Glasgefäße zu füllen, zu beschriften und sie dann in eine kleine Holztruhe zu packen. Für mehr Ambiente und so…mehr dazu im nächsten Beitrag)
– Töpfe und Pfannen
– Spülutensilien (Schwamm, Stahlschwamm, Umweltfreundliches Spüli, Emailleschüssel)
– Schüsseln aus Metall oder Ton (zum Anrühren oder Zwischenlagern von Dingen)
– Krüge und Kannen aus Ton (schließlich sollen eure Mitlageristen nicht verdursten und Plastikflaschen auf dem Tisch sehen doof aus)
– Zahnstocher
Schürze
– Handtücher
– Jutesack oder Stoffsack (um die Plastikmüllbeutel zu verstecken)
– optional: Einen Satz Geschirr und Besteck für Gäste

Natürlich kann man diese Liste noch ergänzen, aber als Orientierung sollte das erst einmal reichen. Das war es dann auch “schon” von meiner Seite und ich wünsche euch viel Vergnügen beim Kochen in eurer Lagerküche!

Grießbrei mit karamellisierten Äpfeln

Grießbrei. Als Kind meine absolute Nemesis. Ich fand die Konsistenz widerlich und dieses Gekrissel im Mund war auch alles andere als lecker. Aber Geschmäcker können sich zum Glück ändern! Mittlerweile esse ich Grießbrei sehr gerne, besonders mit Marmelade oder mit karamellisierten Äpfeln. Es geht schnell, macht lange satt und schmeckt sehr lecker. Wie immer möchte ich nicht um den heißen Brei (der Wortwitz ist nicht beabsichtigt!) herumreden, sondern euch mein Rezept dazu zeigen.

Zutaten:

2 Äpfel
4 EL Zucker
2 EL Butter
125 g Weichweizengrieß
1 Liter Milch
Zucker
Vanillesalz

Zubereitung:

Wascht die Äpfel, schneidet sie dann auf und entfernt das Kerngehäuse. Schneidet die Äpfel nun in Würfel. Zerlasst in einer Pfanne die Butter und gebt die Apfelwürfel hinzu. Wendet sie ein paar Mal, bestreut sie sie dann mit dem Zucker. Lasst sie bei mittlerer Hitze in der Pfanne und rührt ab und an mal um, bis der Zucker auf den Äpfeln karamellisiert ist.
Erhitzt in einem Topf die Milch bis sie aufkocht, rührt dann etwas Zucker und eine Prise Vanillesalz hinein und streut dann den Grieß dazu. Schaltet den Herd aus und lasst den Grieß unter Rühren ausquellen.
Füllt den Brei in eine Schüssel und gebt ein paar Löffel karamellisierte Äpfel oben drauf. Fertig ist euer Grießbrei!

Grießbrei mit karamellisierten Äpfeln
Autor: Chiara
Zutaten
  • 2 Äpfel
  • 4 EL Zucker
  • 2 EL Butter
  • 125 g Weichweizengrieß
  • 1 Liter Milch
  • Zucker
  • Vanillesalz
Zubereitung
  1. Wascht die Äpfel, schneidet sie dann auf und entfernt das Kerngehäuse. Schneidet die Äpfel nun in Würfel. Zerlasst in einer Pfanne die Butter und gebt die Apfelwürfel hinzu. Wendet sie ein paar Mal, bestreut sie sie dann mit dem Zucker. Lasst sie bei mittlerer Hitze in der Pfanne und rührt ab und an mal um, bis der Zucker auf den Äpfeln karamellisiert ist.

  2. Erhitzt in einem Topf die Milch bis sie aufkocht, rührt dann etwas Zucker und Vanillesalz hinein und streut dann den Grieß dazu. Schaltet den Herd aus und lasst den Grieß unter Rühren ausquellen.

  3. Füllt den Brei in eine Schüssel und gebt ein paar Löffel karamellisierte Äpfel oben drauf. Fertig ist euer Grießbrei!

Risotto mit Pilzen und Pute

Ab und an schlagen meine italienischen Wurzeln durch und ich muss etwas aus der fernen Heimat kochen. Je nach Zeit und Lust wird es dann etwas aufwendiger.
Dieses Mal habe ich mich für ein Risotto mit Pilzen und Pute entschieden. Ich finde es nicht sonderlich schwer, man muss lediglich aufpassen, dass einem der Reis im Topf nicht anbrennt.
Abgesehen davon kann ein Risotto auch sehr vielseitig sein. Man kann eigentlich alles reinwerfen, was man an Gemüse in der Küche hat und somit Lebensmittelverschwendung vermeiden.
Deswegen nehme ich auch immer Milchreis zum Kochen, obwohl es ja extra Risottoreis gibt. Ich persönliche sehe da allerdings keinen Unterschied, weder im Geschmack noch in der Verarbeitung und da ich eigentlich immer Milchreis im Haus habe, kann ich so besser die Reste verwerten.
Es gibt wohl auch süßes Risotto, aber daran hab ich mich noch nicht versucht.

Zutaten:

250 g Milchreis (oder Risottoreis)
400 g Putengeschnetzeltes
400 g Champignons
1 kleine Zwiebel
250 ml Weißwein
700 ml Hühnerbrühe (oder Gemüsebrühe)
1 EL Butter
Olivenöl
Salz
Pfeffer
Muskatnuss
Parmesan
Basilikum zum Garnieren

Zubereitung:

Geschnetzeltes waschen und trockentupfen. Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden. Beides in etwas Olivenöl anbraten und bei Seite stellen.

Champignons waschen und in Scheiben schneiden. Ebenfalls anbraten und bei Seite stellen.

In einem großen Topf die Butter zerlassen und den Milchreis hinzugeben. Rühren, bis der Reis glasig ist, dann mit Weißwein ablöschen.
Hitze reduzieren.
Eine Kelle Brühe in den Topf geben und ab und an umrühren. Wartet, bis der Reis die Brühe aufgenommen hat, bevor ihr mehr hinzufügt. Wiederholt diese Prozedur, bis ihr die gesamte Brühe verbraucht habt.

Nun das Fleisch und die Pilze untermischen und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Beim servieren mit Parmesan bestreuen und mit Basilikum garnieren.

Fertig und Bon Appetito

Risotto mit Pilzen und Pute
Zutaten
  • 250 g Milchreis (oder Risottoreis)
  • 400 g Putengeschnetzeltes
  • 400 g Champignons
  • 1 kleine Zwiebel
  • 250 ml Weißwein
  • 700 ml Hühnerbrühe (oder Gemüsebrühe)
  • 1 EL Butter
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskatnuss
  • Parmesan
  • Basilikum (zum Garnieren)
Zubereitung
  1. Geschnetzeltes waschen und trockentupfen. Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden. Beides in etwas Olivenöl anbraten und bei Seite stellen.

  2. Champignons waschen und in Scheiben schneiden. Ebenfalls anbraten und bei Seite stellen.

  3. In einem großen Topf die Butter zerlassen und den Milchreis hinzugeben. Rühren, bis der Reis glasig ist, dann mit Weißwein ablöschen.

    Hitze reduzieren.

    Eine Kelle Brühe in den Topf geben und ab und an umrühren. Wartet, bis der Reis die Brühe aufgenommen hat, bevor ihr mehr hinzufügt. Wiederholt diese Prozedur, bis ihr die gesamte Brühe verbraucht habt.

  4. Nun das Fleisch und die Pilze untermischen und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Beim servieren mit Parmesan bestreuen und mit Basilikum garnieren.

    Fertig und Bon Appetito

Gefüllte Pfannkuchen

Ob pur, süß mit Marmelade oder herzhaft mit Käse und Schinken, ich kann mich regelmäßig daran überfuttern. Frühstück, Mittag, Abendessen oder einfach Zwischendurch. Pfannkuchen gehen meiner Meinung nach eigentlich immer. Obstpfannkuchen mach ich auch sehr gerne und auf jeder Mitbringparty sind Pfannkuchenröllchen mit Lachs und Frischkäse immer gerne gesehen.
Seit Neustem habe ich auch die gefüllten Pfannkuchen in mein persönliches Rezeptbuch aufgenommen.
Es ist wieder eines der Rezepte, die schnell, einfach und super lecker sind.
Das folgende Rezept ist für 2 Personen ausgelegt, lässt sich aber auch problemfrei auf größere Portionen ausweiten, ohne großartig mehr Aufwand und Zeit zu fressen.

Zutaten:

250 g Mehl
2 Eier
400 ml Milch
1 Prise Salz
1 TL Zucker
400 g Champignons
1 Bund Frühlingszwiebeln
4 Scheiben Bacon
1 Tasse Cherrytomaten
250 ml Sahne
Salz
Pfeffer
Muskatnuss
Majoran

Zubereitung:

Für die Pfannkuchen Mehl, Eier und Milch in einer Schüssel schaumig rühren. Salz und Zucker nach Belieben hinzufügen. Wer möchte, kann dem Teig auch eine kleine Prise Pfeffer verpassen, dann schmeckt es später noch etwas herzhafter.
In eine Pfanne etwas Öl geben und die Pfannkuchen ausbacken. Auf einem Teller bei Seite stellen und mit Alufolie abdecken, damit sie länger warm bleiben. Natürlich kann man hier auch auf die Backofenmethode zurückgreifen, um die Pfannkuchen warmzuhalten, aber mein Backofen und ich haben ein etwas gestörtes Verhältnis, deswegen verzichte ich darauf.

Für die Füllung Champignons, Tomaten und Frühlingszwiebeln waschen und schneiden. Bei den Tomaten reicht halbieren, bei den Champignons vierteln.
Den Bacon in der Pfanne anbraten und bei Seite stellen. In dem ausgetretenen Fett die Frühlingszwiebeln anbraten, dann die Tomaten und Champigons dazugeben und alles für 15 Minuten bei reduzierter Hitze köcheln lassen.

Mit der Sahne ablöschen, mit den Gewürzen abschmecken und etwas eindicken lassen.

Legt jeweils einen Pfannkuchen auf einen Teller, verteilt etwas von der Füllung darauf und legt einen Streifen Bacon dazu.

Einrollen, servieren, fertig!

Gefüllte Pfannkuchen
Zutaten
  • 250 g Mehl
  • 2 Eier
  • 400 ml Milch
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Zucker
  • 400 g Champignons
  • 4 Scheiben Bacon
  • 1 Tasse Cherrytomaten
  • 250 ml Sahne
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskatnuss
  • Majoran
Zubereitung
  1. Für die Pfannkuchen Mehl, Eier und Milch in einer Schüssel schaumig rühren. Salz und Zucker nach Belieben hinzufügen. Wer möchte, kann dem Teig auch eine kleine Prise Pfeffer verpassen, dann schmeckt es später noch etwas herzhafter.

    In eine Pfanne etwas Öl geben und die Pfannkuchen ausbacken. Auf einem Teller bei Seite stellen und mit Alufolie abdecken, damit sie länger warm bleiben.

    Natürlich kann man hier auch auf die Backofenmethode zurückgreifen, um die Pfannkuchen warmzuhalten, aber mein Backofen und ich haben ein etwas gestörtes Verhältnis, deswegen verzichte ich darauf.

  2. Für die Füllung Champignons, Tomaten und Frühlingszwiebeln waschen und schneiden. Bei den Tomaten reicht halbieren, bei den Champignons vierteln.

    Den Bacon in der Pfanne anbraten und bei Seite stellen. In dem ausgetretenen Fett die Frühlingszwiebeln anbraten, dann die Tomaten und Champigons dazugeben und alles für 15 Minuten bei reduzierter Hitze köcheln lassen.

  3. Mit der Sahne ablöschen, mit den Gewürzen abschmecken und etwas eindicken lassen.

  4. Legt jeweils einen Pfannkuchen auf einen Teller, verteilt etwas von der Füllung darauf und legt einen Streifen Bacon dazu.

    Einrollen, servieren, fertig!

Schnelle Restesuppe

Es soll ab und an mal vorkommen, dass ich absolut keine Lust auf gar nichts habe. Keine Lust auf Einkaufen, Kochen, Zocken, Nähen…gar nichts. Nichtsdestotrotz hatte ich Hunger und wollte etwas Warmes essen. Irgendwas Schnelles, was wenig bis keinen Aufwand mit sich bringt.
Kurz in der Küche umgeschaut und Möhren, Kartoffeln und Kohlrabi gefunden, die vernichtet werden wollten, ehe sie Beine bekamen.
Da ich eh gerne Suppen esse, dachte ich mir, ich bastel schnell eine Suppe draus.
Fazit: Ich hab ein Rezept frei Schnauze zusammengestellt, das ich gerne mit euch teilen möchte.
Einfachheitshalber habe ich das Rezept für die Restesuppe etwas gerundet, denn bei mir waren es sehr krumme Mengenangaben. Sollte es bei euch mehr oder weniger sein, ist das nicht schlimm!
So kurz die Zubereitungszeit ist, so kurz ist auch das Rezept an sich 🙂

Zutaten:

400 g Möhren
500 g Kartoffeln
400 g Kohlrabi
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Liter Gemüsebrühe
100 ml Milch
1 EL Öl
Salz
Pfeffer
Muskatnuss
Parmesan (optional)

Zubereitung:

Möhren, Kartoffeln, Kohlrabi, Zwiebel und Knoblauch schälen und in grobe Würfel schneiden.

In einem großen Topf das Öl erhitzen und die Zwiebelwürfel goldbraun anbraten. Den Knoblauch dazu geben und kurz braten, dann das Gemüse hinzugeben.

Mit Gemüsebrühe ablöschen und 20 Minuten kochen lassen.
Vom Herd nehmen, mit einem Stab pürieren und die Milch unterrühren.

Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken, fertig!

Wer möchte, kann die Suppe mit geriebenem Parmesan servieren.

Schnelle Restesuppe
Zutaten
  • 400 g Möhren
  • 500 g Kartoffeln
  • 400 g Kohlrabi
  • 1 Zwiebel
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 100 ml Milch
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskatnuss
  • Parmesan (optional)
Zubereitung
  1. Möhren, Kartoffeln, Kohlrabi, Zwiebel und Knoblauch schälen und in grobe Würfel schneiden.
  2. In einem großen Topf das Öl erhitzen und die Zwiebelwürfel goldbraun anbraten. Den Knoblauch dazu geben und kurz braten, dann das Gemüse hinzugeben.
  3. Mit Gemüsebrühe ablöschen und 20 Minuten kochen lassen.
    Vom Herd nehmen, mit einem Stab pürieren und die Milch unterrühren.

  4. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken, fertig!
  5. Wer möchte, kann die Suppe mit geriebenem Parmesan servieren.

 

Gefüllte Zucchini mit Reis

Wieder einmal ein Rezept mit Zucchini, was auch gar nicht so lange dauert.
Die gefüllten Zucchini mit Reis habe ich in der Zusammenstellung zum ersten Mal gemacht. Normalerweise nehme ich statt Reis Couscous und lasse auch die Paprika weg, allerdings hatte ich keinen Couscous mehr und noch eine Paprika, die gegessen werden wollte.
Also hab ich kurzer Hand ein bisschen am Rezept geschraubt und Tadaaaaa!
Schmeckt auch in dieser Variante.

Zutaten:

2 große Zucchini
½ Tasse Reis
½ rote Paprika
1 Hand voll Cherrytomaten
1 Zwiebel
1EL Öl
1 EL Senf
250 ml Rama Cremefine
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Den Ofen auf 180 Grad (Umluft) vorheizen

Zuerst die Zucchini waschen, dann halbieren und das Fruchtfleisch mit einem Löffel herauskratzen. In kochendes Salzwasser legen und etwa 10 Minuten kochen.

Währenddessen den Reis kochen.

Die Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden. Tomaten und Paprika waschen, die Tomaten halbieren und die Paprika ebenfalls in kleine Würfel schneiden.

Zusammen mit der Zwiebel in einer Pfanne anbraten. Senf und Sahne hinzugeben und kurz aufkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Nun den Reis in die Sauce kippen und umrühren.

Nachdem ihr die Zucchini aus dem Topf geholt habt, legt sie in eine Auflaufform. Füllt die Reismasse in die Hälften und bestreut sie mit Käse.

Ab in den Ofen und nach 30 Minuten sind die gefüllten Zucchini auch schon fertig!

 

Gefüllte Zucchini mit Reis
Zutaten
  • 2 große Zucchini
  • 1/2 Tasse Reis
  • 1/2 rote Paprika
  • 1 Hand voll Cherrytomaten
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Öl
  • 1 EL Senf
  • 250 ml Rama Cremefine
  • Salz
  • Pfeffer
Zubereitung
  1. Den Ofen auf 180 Grad (Umluft) vorheizen
  2. Zuerst die Zucchini waschen, dann halbieren und das Fruchtfleisch mit einem Löffel herauskratzen. In kochendes Salzwasser legen und etwa 10 Minuten kochen.
  3. Währenddessen den Reis kochen.
  4. Die Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden. Tomaten und Paprika waschen, die Tomaten halbieren und die Paprika ebenfalls in kleine Würfel schneiden.
  5. Zusammen mit der Zwiebel in einer Pfanne anbraten. Senf und Sahne hinzugeben und kurz aufkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  6. Nun den Reis in die Sauce kippen und umrühren.
  7. Nachdem ihr die Zucchini aus dem Topf geholt habt, legt sie in eine Auflaufform. Füllt die Reismasse in die Hälften und bestreut sie mit Käse.
  8. Ab in den Ofen und nach 30 Minuten sind die gefüllten Zucchini auch schon fertig!

 

Kochbuchvorstellung zu Culinaria Aventurica

Als jahrelange DSA-Spielerin und passionierte Köchin war ich damals sehr angetan, als ich das Culinaria Aventurica – Das Aventurische Kochbuch im Laden stehen sah.

Culinaria Aventurica

Mitterweile hat mein Exemplar schon mehrere Selbtverpflegercons hinter sich und dient mir immer noch brav, wenn es darum geht, die DSA-Gruppe zu verpflegen.
Das Buch ist für besonders gut für Kochneulinge geeignet, weil es schon zu Beginn erklärt, was die Abkürzungen im Buch zu bedeuten haben und wofür die Rezeptmarkierungen stehen. Aber auch erfahrene Köche können sich hierbei austoben.
Mit den netten Kurzgeschichten hat man auch was zu lesen, wenn man beim Kochen Wartezeiten überbrücken muss.
Es ist sehr übersichtlich, durchgehend illustriert und bei jedem Gericht stehen der irdische und der aventurische Name.
Neben freien Seiten, auf denen man seine eigenen aventurischen Kreationen festhalten kann, befindet sich auf den hinteren Seiten ein Rezeptindex. Dort findet man sowohl die irdischen als auch die aventurischen Namen.
„Aventurische Benennungen“ , „was ist man wo?“ und „Exemplarische Menüs“ erlauben jedem Koch, das perfekte Gericht für seine Runde zu finden und jedem Meister, der es möchte, das Ambiente im Spiel aufzupolieren, indem er die aventurischen Gerichte benennt.
Ich habe mittlerweile Einiges daraus gekocht und gebacken und kann berichten, dass es wirklich lohnt, dieses Kochbuch im Haushalt zu haben!
Nach längerem Überlegen, was ich euch aus dem Culinaria Aventurica vorkoche, habe ich mich für eine etwas andere Variante des Chili Con Carne entschieden.
Bei meiner DSA-Runde kam es sehr gut an und ich glaube, ich werde mein Chili nun immer so machen!

Chili Con Carne mit Rotwein
– Maraskanischer Feuertopf –
(S.52 im Culinaria Aventurica)

Zutaten:
3 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 rote Paprika
2 rote Chilischoten
1 EL Öl
500 g Hackfleisch gemischt
200 g Tomatenmark
250 ml trockener Rotwein oder dunkles Bier
200 ml schwarzer Kaffee
800 g geschälte Tomaten
1 Dose Mais (285 g)
2 Lorbeerblätter
1 TL Zucker
1 EL Backkakao
1 TL Cayennepfeffer
1 EL Oregano
1 EL Cumin
½ TL Koriander
2 TL Salz
Pfeffer
1 Dose Kidneybohnen (255 g)

Zubereitung:

Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein würfeln, Paprika und Chili waschen, entkernen und würfeln.

ÖL in einem großen Topf erhitzen, Hackfleisch zugeben und krümelig braten.

Zwiebeln und Knoblauch zugeben und scharf anbraten, Tomatenmark zugeben und ebenfalls anrösten. Dann mit Wein/Bier ablöschen und mit Kaffee aufgießen.

Alle weiteren Zutaten bis auf die Bohnen und die Paprika zugeben, aufkochen lassen und abgedeckt für 60 Minuten auf minimaler Hitze köcheln lassen. Dabei gelegentlich umrühren.

Bohnen und Paprika zugeben und weitere 30 Minuten köcheln lassen.

Dazu passt Parboiled Reis oder frisches Fladenbrot.
Die Schärfe sollte je nach Geschmack durch die Verwendung von mehr oder weniger Chilischoten und Cayennepfeffer angepasst werden.

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Chili con Carne mit Rotwein -Maraskanischer Feuertopf-
Zutaten
  • 3 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 rote Paprika
  • 2 rote Chilischoten
  • 1 EL Öl
  • 500 g Hackfleisch gemischt
  • 200 g Tomatenmark
  • 250 ml trockener Rotwein oder dunkles Bier
  • 200 ml schwarzer Kaffee
  • 800 g geschalte Tomaten
  • 1 Dose Mais (285g)
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 TL Zucker
  • 1 EL Backkakao
  • 1 TL Cayennepfeffer
  • 1 EL Oregano
  • 1 EL Cumin
  • 1/2 TL Koriander
  • 2 TL Salz
  • Pfeffer
  • 1 Dose Kidneybohnen (255g)
Zubereitung
  1. Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein würfeln, Paprika und Chili waschen, entkernen und würfeln.
  2. ÖL in einem großen Topf erhitzen, Hackfleisch zugeben und krümelig braten.
  3. Zwiebeln und Knoblauch zugeben und scharf anbraten, Tomatenmark zugeben und ebenfalls anrösten. Dann mit Wein/Bier ablöschen und mit Kaffee aufgießen.
  4. Alle weiteren Zutaten bis auf die Bohnen und die Paprika zugeben, aufkochen lassen und abgedeckt für 60 Minuten auf minimaler Hitze köcheln lassen. Dabei gelegentlich umrühren.
  5. Bohnen und Paprika zugeben und weitere 30 Minuten köcheln lassen.
  6. Dazu passt Parboiled Reis oder frisches Fladenbrot.

    Die Schärfe sollte je nach Geschmack durch die Verwendung von mehr oder weniger Chilischoten und Cayennepfeffer angepasst werden.

Zucchininudeln

Zucchininudeln

Dieses Rezept für Zucchininudeln habe ich damals zum ersten Mal in der Studenten-WG meiner besten Freundin gekocht. Da noch nach einem etwas anderem Rezept, aber mit der Zeit habe ich es ein wenig abgewandelt. Shame on me, aber ich bastel gerne an Rezepten rum… Egal, zurück zum Thema.

Wie das ja bekannterweise so bei WGs so ist, gibt es einen Putzplan… der dann nicht eingehalten wird. Zumindest meistens. Wir kamen von einer ausgiebigen Shoppingtour heim und wollten kochen, aber wir mussten vorher erst einmal die Küche entseuchen. Und wenn ich entseuchen sage, dann mein ich das auch so. Mit cleverer Arbeitsteilung – sie schnippelte und ich wienerte – ging alles recht schnell und nach getaner Arbeit schmeckte das Essen gleich noch besser.
Ich steh eh total auf Zucchini und diese Nudeln mauserten sich fix zu meinem Lieblingsgericht. Einfach, schnell und außerordentlich lecker!

Long story short: Hier habt ihr das Rezept!

Zutaten für 3 Personen:

500 g Zucchini
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL Olivenöl
250 ml Rama Cremefine zum Kochen
200 ml Gemüsebrühe
300 g Spaghetti
Salz
Pfeffer
Muskatnuss

Zubereitung:

Spaghetti entweder nach Anleitung kochen, oder nach Belieben. Jeder Mensch hat da seine eigenen Vorlieben. Ich muss gestehen, ich bin da kein gutes Vorbild. Ich koch Nudeln immer nach Gefühl. Bis jetzt war das Ergebnis immer sehr zufriedenstellend.
Die Zwiebel schälen, in kleine Würfel schneiden und in dem Öl anbraten. Wer die Muße hat, kann sie natürlich auch hacken, aber das ist mir immer zu blöd.
Die Zucchini waschen, die Enden abschneiden und halbieren. Dann in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden und zu den Zwiebeln geben.
Knoblauch schälen und hacken. Oder durch die Presse jagen. Geht beides.
Zusammen mit den Zucchini und der Zwiebel anbraten, bis alles eine bräunliche Färbung bekommt.
Mit Brühe ablöschen und alles mit geschlossenem Deckel etwa 10 Minuten köcheln. Ab und an rühren.
Dann die Sahne hinzufügen und aufköcheln lassen.
Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.
Spaghetti auf einem Teller anrichten, Zucchini drüber, fertig!

Zucchininudeln3

Guten Hunger!
Natürlich kann man hier auch noch Käse drüberstreuen, denn Käse macht bekanntlich so gut wie alles besser, aber ich hab’s zurzeit lieber pur.

Kartoffelsuppe mit Sauerkraut

Die Kartoffelsuppe mit Sauerkraut ist mein persönlicher Favorit, wenn es jetzt noch mal richtig nass und kalt wird!
Ich steh eh total auf Kartoffelsuppe und Sauerkraut zählt auch zu einem meiner Lieblingsgemüsesorten. Beides zusammen ist einfach total lecker und es geht auch recht fix!
Für all die Menschen, die (wie ich) bissel auf die Kalorien gucken, gibt es noch eine sehr gute Neuigkeit: Ein Teller Suppe hat grade mal um die 200 kcal! Ja, auch mit den Zwiebeln und dem Bacon!
Gut, ich koche generell immer mit so wenig Fett, wie es geht. Das heißt aber noch lange nicht, dass es dadurch schlechter schmeckt.
Überzeugt euch einfach selber!

Kartoffelsuppe mit Sauerkraut 2

Zutaten:

1 kg Kartoffeln
1 Packung Sauerkraut (nicht abgießen, den Saft brauchen wir!)
125 ml Milch
1 TL Gemüsebrühe
2 Zwiebeln
Baconstreifen oder Würfel
1 Lorbeerblatt (optional)
Salz
Pfeffer
Muskatnuss

Zubereitung:

Zu allererst müssen die Kartoffeln und Zwiebeln geschält werden. Zwiebeln halbieren und in dünne Ringe schneiden. Die Kartoffeln kurz abwaschen, dann in Viertel schneiden und in einen Topf geben. Noch mal waschen, damit so wenig Stärke wie möglich im Wasser ist. Dann mit Wasser bedecken und auf den Herd damit. Sobald das Wasser kocht, die Gemüsebrühe hinzufügen. Gut 15 Minuten kochen, bis die Kartoffeln weich sind.

Kurzer Einwurf: Ich habe mir mittlerweile angewöhnt, ein Lorbeerblatt mit den Kartoffeln zu kochen, dadurch schmecken die Kartoffeln noch etwas besser. Probiert es einfach mal aus! Ist aber auch kein Muss. Wer das nicht mag, lässt es einfach raus.

In der Zwischenzeit die Baconstreifen in kleine Stücke schneiden (wer Würfel nimmt, kann den Schritt einfach überspringen) und in einer Pfanne kross braten. Rausnehmen und in dem gebliebenen Fett die Zwiebeln goldbraun braten.

Die Kartoffeln in der Brühe mit einem Zauberstab pürieren (oder Mixer), bis sie die gewünschte Konsistenz haben. Dann das Sauerkraut einrühren, die Milch hinzufügen und alles noch mal 5 Minuten köcheln. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken und zum Schluss die Zwiebeln und den Bacon dazugeben.
Kurz aufkochen, servieren, noms!

Kartoffelsuppe mit Sauerkraut

Schnelles Bratwurstgulasch

Wurstgulasch 2k

 

Zutaten:
7-8 Bratwürste
2 Paprika
1 Zwiebel
Soßenpulver für Helle Soße für 500ml
500ml Wasser

Zubereitung:

Würste in Scheiben schneiden, Zwiebeln und Paprika würfeln. Die Bratwurstscheiben kräftig im Topf anbraten, dann kurz aus dem Topf nehmen und zwischenlagern. Zwiebelwürfel glasig dünsten. Paprika, Wuststücke und Wasser hinzufügen dann das Soßenpulver nach Packunganleitung zubereiten.

Dazu passt Reis.

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