Archives

Lagerküche: Paella aus der Gulaschkanone

Paella. Auch wieder so ein Gericht, dass so viele verschiedene Zubereitungen hat, wie es Larper gibt. Ob nun vegan, mit Fisch und Fleisch oder nur mit Meeresfrüchten, Paella darf ganz nach eigenem Gusto variiert werden. Deswegen ist es meiner Meinung nach auch ein super Gericht, dass man in der Lagrküche für seine Gruppe auf Cons kochen kann, weil man sich wunderbar an die Allergien der Mitlageristen anpassen kann. Außerdem lässt es sich wunderbar in Mengen kochen und eignet sich demach auch für große Lagergruppen.

Read more… →

Lagerküche: Gumbo

Als es so heiß war, haben wir unsere DSA-Runde ins Freie verlegt und unter einem Pavillon gespielt. Mit genügend Getränken ausgestattet, trotzten wir der Lasersonne und auch unsere Charaktere haben überlebt. Abends gab es dann Gumbo aus der Gulaschkanone, weil ich für das Essen nicht in die Wohnung zurückgehen wollte und Spiel verpassen. Da sich dieses Eintopfgericht auch sehr gut auf Con macht, hab ich euch mal meine Version davon aufgeschrieben. Gumborezepte gibt es nämlich auch sehr sehr viele. Was allerdings normalerweise gleich ist, ist die “holy trinity”, die genutzt wird: Grüne Paprika, Zwiebeln und Staudensellerie. Da wir in unserer Gruppe allerdings einen Spieler haben, der gegen frische Paprika allergisch ist, gab es das Gumbo stattdessen mit Möhren. Auch fehlen bei mir die Okraschoten, weil ich keine bekommen konnte. Dennoch war es unfassbar lecker und hat insgesamt sechs Personen richtig satt gemacht.

Read more… →

Rotes Kokoscurry mit Reisnudeln

Rotes Kokoscurry gehört ganz klar zu einem meiner Lieblingsrezepte. Egal ob mit Reis, Glasnudeln oder Miinudeln, Kokoscurry geht eigentlich mit allem und ist steht bei meiner Soulfoodliste ziemlich weit oben! Es eignet sich auch wunderbar als Resteverwertung, also nehmt einfach das, was ihr noch im Kühlschrank an Gemüse habt und werdet kreativ! Ich hatte noch Sojageschnetzeltes im Schrank, aber ihr könnt natürlich auch Garnelen, Huhn, Rind, Schwein oder Tofu nehmen. Rotes Kokoscurry ist da sehr dankbar und egal, was man reinschnibbelt, es schmeckt einfach alles gut 🙂

Read more… →

Pasta mit grünem Gemüse

Während des Kontaktverbots hat sich so einiges geändert. Freunde treffen ging bis vor Kurzem gar nicht, also haben wir versucht, allmögliche Aktivitäten online zu gestalten. Pen&Paper via Discord, Uno kann man zum Beispiel ja auch online zusammen spielen, warum also nicht auch zusammen kochen? Facetime und gib ihm. Auf die Idee bin ich gekommen, weil Danny mir mal vom Synchronbacken erzählt hat. Wir haben kurz drüber geredet, die Möglichkeiten abgecheckt und dann einen Termin ausgemacht. Wir haben uns für Nudelgerichte entschieden, weil wir dafür noch alles im Haus hatten, damit wir nicht nochmal extra einkaufen gehen mussten. Hätten wir natürlich machen können und jeder hätte dann seine Version desselben Gerichts gezeigt, aber so fand ich es viel schöner. Es gab den Rahmen und jeder hat gekocht, worauf er Lust hatte. 

Read more… →

Alaskaseelachs in Kichererbsenchipspanade

Manchmal koche ich auch gerne etwas aufwendiger. Ich habe mir Zeit genommen und die Herzoginkartoffeln selber gemacht, was eigentlich gar nicht schwer ist, aber das Kartoffelpü auf das Backpapier zu spritzen ist auch eine Kunst für sich. Der Alaskaseelachs in Kichererbsenchipspanade ging da doch deutlich schneller und das Ergebnis meines Experiments war sehr zufriedenstellend. Ich bin doch immer wieder erstaunt darüber, wir Zusammengewürfeltes aus Resten so gut werden kann. Die Kichererbsenchips lagen nämlich noch offen in meinem Snackregal. Eigentlich esse ich sie auch sehr gerne, aber anscheinend sind sie beim letzten Aufräumen etwas weiter nach hinten gerutscht und ich habe sie nicht mehr gesehen. Fazit: Der Geschmack war noch da, aber sie hatten einfach keinen Crunch mehr und labberige Chips mag ich echt nicht!. Also habe ich mich dazu entschlossen, sie anderweitig zu verwenden, anstatt sie wegzuschmeißen.

Read more… →

Paprikalasagne

Ich liebe Lasagne! Ob nun klassisch mit Bolognesefüllung, oder als Spinatlasagne, dieses Gericht koche und esse ich sehr gerne. Ich probiere auch immer mal wieder neue Rezepte und als ich über dieses hier gestolpert bin, musste ich es einfach ausprobieren. Die Idee Lasagne in einer Paprika zuzubereiten ist mir tatsächlich noch nie gekommen, dabei koche ich selber gerne gefüllte Paprika und Ähnliches. Manchmal denkt man halt nicht weiter als um die nächste Ecke.
Die perfekte Gelegenheit zum kochen dieses Rezeptes bot sich, als Freunde zu Besuch waren und wir einen Potluck veranstaltet haben.

Read more… →

Gemüsebrühe selber machen

Gemüsebrühe oder allgemein Brühe und Fonds verwende ich sehr häufig in meinen Gerichten. Normalerweise kaufe ich die Brühe als gekörnte Variante oder fix und fertig im Glas, wenn es wirklich schnell gehen soll. In meinem Low Budget Monat bin ich allerdings auf die Idee gekommen, die ganzen Gemüseabfälle noch einmal zu verwerten, bevor ich sie auf den Kompost gebe.

Read more… →

Gebackene Apfelringe und Haferkekse

Das Frühstück ist ja bekanntlich die wichtigste Mahlzeit am Tag. Ich lass sie nur leider viel zu oft aus oder frühstücke so spät, dass es meistens schon ins Mittagessen übergeht. Wenn ich auf der Arbeit bin, frühstücke ich meistens da, weil ich bei der Frühschicht noch nicht in der Lage bin so früh nach dem Aufstehen etwas zu essen. Deswegen habe ich meinem Freund und mir diese gebackenen Apfelringe und Haferkekse gemacht. Die kann man super mit zur Arbeit nehmen, aber auch zu Hause frisch essen. Beiden Varianten macht es nämlich nichts aus, wenn sie kalt gegessen werden.

Read more… →

Low Budget Food – Wie geht das?

Heute wird es ein wenig bitter. Ich rede auch nicht lange um den heißen Brei herum, sondern komme direkt zum Punkt. Rund 1,4 Milliarden Menschen weltweit leben in extremer Armut und haben lediglich etwa 1,50 Euro am Tag für Essen zur Verfügung. Bei einem 2 Personen Haushalt sind das auf den Monat gerechnet 84 Euro für Lebensmittel. Für einge Menschen ist das der normale Wocheneinkauf, oder sogar ein Abendsessen im Restaurant. Ich werde jetzt nicht damit anfangen und sagen, dass gute Essensqualität nun mal seinen Preis hat und Menschen, die sich das nicht leisten können halt Pech haben. Als ich damals studiert habe, hatte ich ein Essensbudget von 3 Euro pro Tag und das empfand ich damals schon als wenig. Ich habe jeden Cent umgedreht und mir dreimal überlegt, ob ich gewisse Produkte wirklich brauche. Natürlich hab ich mir dann und wann was gegönnt, aber ich habe mit meinem Geld haushalten müssen und auswerts mit Freuden essen war ein Luxus, den ich mir nur äußerst selten leisten konnte.
Wenn ich dann noch daran denke, wie viele Lebensmittel weggeschmissen werden, obwohl sie noch gut sind und es nicht von der hand zu weisen ist, dass es Menschen gibt, die diese Lebensmittel brauchen, wird mir ganz flau im Magen. Oder wie viel mit Absicht produziert wird, damit es an Biogasanlagen verkauft werden kann, obwohl diese Lebensmittel ebenfalls gegessen werden können…das macht mich wütend und traurig. Wir ihr wisst, nutzt das Blogteam auch Too Good To Go, um Lebensmittelverschwendung zu vermeiden und auch zu Hause haben wir uns so eingestellt, dass wir möglichst alles nutzen, was wir haben.
Um nun jetzt auch darauf aufmerksam zu machen, wie das Leben mit 1,50 Euro am Tag für Lebensmittel aussieht, haben mein Freund und ich beschlossen, am Limit zu leben.
1 Haushalt, 2 Personen, 84 Euro für Lebensmittel. Ob und wie wir das bewerkstelligt haben, könnt ihr hier nachlesen.

Read more… →

Resteauflauf

Vor knapp einem Jahr habe ich aus den Zutaten, die ich noch zu Hause hatte, eine Restesuppe gemacht. Gegen Ende des Monats habe ich mittlwerweile nur noch sehr wenig im Haus und auch nicht mehr sonderlich viel Geld, um nochmal groß einkaufen zu gehen. So versuche ich selber Lebensmittelverschwendung zu vermeiden und bleibe in der Küche experimentierfreudig!
Essen muss es aber trotzdem geben, also habe ich wieder einen Rundgang durch die Küche und den Vorratsschrank gemacht und aus einer Hand voll Zutaten einen sehr leckeren Auflauf gezaubert. Absolut perfekt, wenn man noch ein paar Dinge hat, die nicht mehr lange haltbar sind und aufgebraucht werden sollten.

Read more… →

Surf’n’Turf-Spieße mit Mango-Kokos-Mayo

Es wird wärmer, die Zeit zum Grillen hat begonnen! Zur Zeit gibt es auch noch Spargel und da kam mir eine Idee, wie ich etwas andere Spieße machen kann, als die, die man sonst so kennt und selber macht. Ich wollte sowie schon immer mal Surf’n’Turf-Spieße machen, also habe ich einfach mal drauf los gekocht.

Read more… →

Rheinischer Sauerbraten

Mittlerweile ist es eine kleine Tradition, dass ich einmal im Jahr – meistens im Herbst oder Winter – Rheinischen Sauerbraten mache. Dazu gibt es dann Semmelknödel, Apfelrotkohl mit Zartbitterschokolade und die bekannte säuerlich-süße Sauce, die dem Sauerbraten unteranderem seinen Namen verleiht. Im folgenden Rezept zeige ich euch, wie ich meinen Sauerbraten mache. Es gibt nämlich so viele verschiedene Rezepte, wie es Rheinländer gibt. Eines haben sie allerdings alle gemein: Wer Rheinischen Sauerbraten machen will, verwendet Pferdefleisch und in der Sauce findet man Rosinen. Ist das Fleisch vom Rind und die Sauce rosinenfrei, darf sich dieses Gericht nicht “Rheinischer Sauerbraten” nennen, sondern lediglich “Sauerbraten rheinischer Art” oder schlicht “Sauerbraten”. Das ist dasselbe Thema wie das “Wiener Schnitzel” und “Schnitzel Wiener Art”.

Read more… →

Speckbraten

Jetzt, wo es wieder kälter ist koche ich unheimlich gerne Braten. Normalerweise bereite ich ihn immer auf dem Herd zu, indem ich das Fleisch scharf anbrate, dann mit Fond und Wein aufgieße und dann für knapp 3 Stunden bei mittlerer Hitze vergesse. Fleisch raus, Sauce würzen und einkochen lassen, fertig! Braten klingt immer so fancy und aufwendig, dabei brauch es lediglich nur Kochzeit und dabei muss man nicht alle 5 Minuten schauen, ob das Essen nicht schon angebrannt ist. Für mich sind Braten immer eine sehr entspannende Angelegenheit. Ich setze den Braten am frühen Nachmittag an und während dieser in seinem Topf oder Bräter vor sich hin simmert kann ich bequem den Haushalt machen, zocken oder den Nachmittag anderweitig verbringen. Meiner Meinung nach eignen sich Braten auch wunderbar als Festessen. Bald steht ja Weihnachten vor der Tür. Vielleicht ist das was für euch?

Read more… →

Himmel und Ääd mal anders

Der rheinische Name für das Gericht Himmel und Erde heißt “Himmel und Ääd” und leitet sich von den Hauptzutaten des Gerichts her: Die Äpfel wachsen im Himmel und die Kartoffeln werden aus der Erde geerntet. Damit ist es aber noch nicht getan. Zu dem Kartoffelpüree und dem Apfelmus werden noch Schmorzwiebeln und gebrateten Blutwurst gereicht.

Read more… →

Schupfnudeln mit Sauerkraut und Mettenden

Seit der Kalender September anzeigt, ist es bei uns auch schlagartig kälter und verregneter geworden. Die letzten Wochen hab ich mich fast ausschließlich von Salat ernährt, weil es einfach viel zu heiß zum Kochen war und jetzt gehe morgends mit einem Schal zur Arbeit, weil es wirklich wirklich kalt ist. Grade bei so einem miesen, grauen Wetter schmecken mir die Schupfnudeln mit Sauerkraut und Mettenden am besten, weil sie herzhaft und deftig sind, gut satt machen und von Innen wärmen.

Read more… →