Category Archives: LARP

6 Kerzen, 6 Elemente

Hier sind ein paar Kerzen, die ich für eine LARP Orga machen sollte. Es hat spaß gemacht, noch mal andere Motive zu machen. Auch bei der Art der Kerzen konnte ich recht frei sein. Die Eis Kerze hat zum Beispiel eine kleine Schnee Haube bekommen, während die Erz Kerze einfach nur aus Stearin Wachs gegossen wurde, da ich die Marmorierung irgendwie sehr passend fand. Für die Feuerkerze habe ich dann versucht, einen Flammeneffekt zu machen. Leider ist der nicht ganz so geworden, wie ich es mir erhofft hatte. Aber insgesamt bin ich mit dem Ergebnis doch sehr zufrieden.

Ich habe die Orga gebeten mir ein paar Fotos zu machen, wenn die Kerzen im Einsatz sind. Bisher habe ich leider noch keine Fotos bekommen. Aber ich hoffe, dass ich sie bald ergänzen kann.

Ab damit zum Creadienstag und zu Handmade on Tuesday.

Vorbereitungen für die Lagerküche

Ich hab euch letzte Woche schon gezeigt, was ich so alles mitnehme, wenn ich mit meiner Lagerküche auf Con fahre. Ausrüstung ist ja schön und gut und macht auch was her, aber ohne eine gute Vorbereitung hilft das auch nicht viel. Natürlich sollte man hier zwischen einer normalen Wochenendcon und einer Großcon unterscheiden. Für Freitag bis Sonntag planen und Vorbereiten ist einfacher, als wenn man das für eine komplette Woche macht und man (eigentlich) keine Möglichkeit hat einzukaufen. Ich beschränke mich heute auf die Großconvorbereitung, denn wenn man das drauf hat, sind Wochenendcons meiner Meinung nach ein Kinderspiel. 🙂
Wie auch bei dem Equipment gilt auch hier: Das ist meine Art es zu tun. Das ist natürlich nicht die einzige Variante!
Wann ihr mit der Planung anfangt ist euch überlassen. Ich mache das am liebsten mindestens einen Monat im Vorraus, damit auch wirklich jeder Mitesser die Möglichkeit hat, seine Allergien etc. zu nennen. Wer sich nicht meldet, hat Pech gehabt. Nur sprechenden Menschen kann geholfen werden.

Was will ich überhaupt kochen?
Die wichtigste Frage überhaupt! Klar könnt ihr euch was ausdenken und dafür einkaufen, aber wenn ihr für andere mitkocht, dann solltet ihr auf eure Mitesser achten. Allergien, Unverträglichkeiten oder das simple „das mag ich aber nicht“ solltet ihr nicht außer Acht lassen. Klar, auch mir ist es schon passiert, dass jemand nicht mitgegessen hat, weil das Essen doch schärfer geworden ist, als es sein sollte.
Wenn ihr das aber im Vorfeld abgeklärt habt, könnt ihr euch ans Rezepte suchen begeben. Achtet darauf, dass ihr nicht mit einem Herd und/oder Backofen kocht, sondern auf offenem Feuer (wenn ihr es so macht, wie ich). Für erfahrene Köche ist das vielleicht kein Problem, aber für Neulinge habe ich den Tip: Eintöpfe und Dinge, die nicht viel mit Hitzeregulierung (wie Nudeln, Reis oder Kartoffeln) zu tun haben, sind die perfekten Speisen.

Lagerung auf dem Congelände
Zu Hause ist das nicht sonderlich schwer. Kühlschrank auf, Sachen rein, fertig! Wenn ihr auf einem Congelände zeltet, habt ihr allerdings keinen Kühlschrank und erst recht keine richtige Küche, sondern ein Provisorium mit dem ihr auskommen müsst. Wenn ihr eine Kühlbox dabei habt, oder wie ich damals eine IT-taugliche Kühltruhe, könnt ihr dort Vieles reintun, was gekühlt werden muss, oder einfach länger frisch sein soll.
Kleiner Tipp hierbei: Wenn ihr im Vorfeld viele Lebensmittel und Getränke einfriert, habt ihr automatisch Kühlakkus dabei, die keinen zusätzlichen Platz beanspruchen. Ich friere zum Beispiel immer 2 Liter Milch, Wasser und Säfte ein. Fleisch, welches ich erst später in der Woche brauche wird auch eingefroren. Tiefgefrorene Früchte und Gemüse bietet sich natürlich auch super dafür an!
Bei den restlichen Lebensmitteln gilt: Achtet darauf, dass es so wenig wie möglich in der prallen Sonne steht, sonst geht euch viel um. Auch eine Kühlbox sollte eher schattig stehen.

Einkaufszettel und Einkaufen
Steht eure Auswahl an Speisen, könnt ihr euch daran machen, einen laaaaaangen Einkaufszettel zu schreiben. Zumindest meine Zettel sind immer ewig lang. Denk daran, dass ihr die Mengen an Zutaten der Anzahl an Personen im Lager anpassen müsst. Schreibt alles sauber runter und sortiert dann die Liste nochmal nach Kategorien wie zum Beispiel „Milchprodukte“, „Obst und Gemüse“ und „Knabberzeug“. Glaubt mir, das macht das Einkaufen später einfacher! Das erspart euch nämlich orientierungsloses rumlaufen im Laden. Für das spätere Packen kopiert diese Einkaufsliste noch einmal.
Bevor ihr allerdings einkaufen geht, schaut vorher nach, was ihr alles zu Hause habt. Zum Beispiel Gewürze sollten wirklich nur dann gekauft werden, wenn ihr Jeweiliges nicht habt. Was bringt es euch, wenn ihr am Ende 3 angefangene Dosen Paprika edelsüß im Regal stehen habt? Markert also alles an, was ihr zu Hause habt und stellt es eventuell schon gesammelt an einen Ort.
Überlegt euch, was ihr schon vorher einkaufen könnt und was ihr besser erst am Anreisetag oder einen Tag davor einkauft (zum Beispiel frisches Obst und Gemüse).

Vorbereitungen
Macht es euch auf der Con selber so einfach wie möglich und bereitet so viel wie geht vorher vor. Ihr habt genug mit Feuer machen und kochen zu tun, da hilft jedes bisschen, was nicht noch extra gemacht werden muss. Natürlich kann man seine Mitesser um Schnibbelhilfe bitten etc etc, aber darauf würde ich mich nicht verlassen. Es kann immer mal was dazwischen kommen – PLOT *hust, hust* – und dann steht ihr alleine da.
Ihr könnt zum Beispiel einiges an Fleisch schon abbraten und das dann in kleinen Beuteln einfrieren. Wird nicht so schnell schlecht und ist schon vorgekocht. Ich hab zum Milchreis Mangopüree gereicht. Pürieren mit einem Stab ohne Strom gestaltet sich allerdings etwas schwierig, also habe ich das Püree zu Hause gekocht und in abgekochte Gläser gefüllt und kalt gestellt.
Kommen wir nun zu meinem schon letzte Woche angekündigtem Thema: Gewürze und Öle. Ich bin mittlerweile der Meinung: je weniger Plastik oder Dosen man sieht, desto schöner sieht’s im Lager aus. Darum habe ich all meine Gewürze und Öle in Glasgefäße umgefüllt.

Beschriftet habe ich sie dann mit einem Klebeetikett oder mit anderen Etiketten, damit ich auch weiß, was was ist. Gerade wenn es dunkel wird ist das etwas schwierig zu unterscheiden. All meine Gewürzgläser habe ich in eine kleine Holztruhe gepackt, damit ich alles an Ort und Stelle habe und nicht noch lange suchen muss.

Wenn ihr frische Kräuter benutzen wollt, könnt ihr euch Blumenampeln holen, in deren Blechtöpfe dann die Kräuter kommen. Macht die Lagerküche auch gleich etwas wohnlicher.

Schreibt euch eine Packliste mit all den Dingen, die ihr mitbringen wollt und hakt sie ab, wenn sie eingepackt sind. Ihr könnt später nicht nochmal losfahren. Gut, man kann auch die lieben Zeltnachbarn fragen, ob sie euch aushelfen können.

Das war es dann auch “schon”. Uff…eigentlich sollte der Beitrag viel kürzer werden. Hat ja gut geklappt! Ich hoffe, ich konnte euch damit einen Einblick verschaffen.

Hilfreiches Equipment für die Lagerküche

Die Großcons haben mittlerweile schon angefangen und auf vielen eben dieser steht dick und fett „Selbstverpflegung“ dran. Der Name ist Programm und natürlich kann man sich mit einem kleinen Campingkocher und einer Dose Ravioli auf den Rasen vor sein Zelt hocken, allerdings ist das meistens nicht wirklich ambientetauglich – vorausgesetzt, man spielt im Endzeitsetting, dann mag das schon recht cool aussehen.
Ich war schon öfter auf solchen Cons mit Selbstverpflegung. Zu Beginn meiner LARPzeit hab ich mich bekochen lassen, weil ich keinen Schimmer hatte, wie man auf offenem Feuer kochen soll. Natürlich wusste ich, wie man einen Grill bedient, aber Pfannkuchen oder Milchreis auf offenem Feuer hatte ich noch nie gemacht. Ich kannte nur den Petroleumkocher auf dem Schiff meines Vaters oder eben die kleinen Campingkocher mit Gaskartusche, die allerdings nicht sonderlich stabil sind und wenn man für mehr als 2 Personen Essen zubereiten möchte, dauert das Ewigkeiten oder man braucht mehrere dieser Gaskocher.
Mittlerweile bin jedoch ich diejenige, die die Gruppe auf solchen Cons verpflegt und auch wenn ich selber kein Auto habe, wird immer dafür gesorgt, dass meine Lagerküche zum Gelände kommt.
Danny und ich haben sogar auf dem Drachenfest vor 2 Jahren den Kochwettbewerb im blauen Lager auf dem Drachenfest gewonnen und da wurde nur auf offenem Feuer gekocht. Man sieht also, ich hab mich gemacht. Übung macht den Meister…oder so ähnlich. Lange Rede, kurzer Sinn: Mit meinem Equipment für die Lagerküche fahre ich bis jetzt immer sehr gut und möchte euch das nun vorstellen.

Fangen wir erst einmal mit der Feuerstelle an sich an. Jeder hat da so seine Favoriten und es gibt sicherlich noch zig andere Möglichkeiten, aber heute zeig euch meine beiden.
Wenn ich auf Cons koche, benutze ich einen Kugelgrill (links im Bild) und einen Gulaschofen (der Topf dafür ist rechts im Bild). Für all diejenigen, die nicht wissen, was ein Gulaschofen ist: Es ist ein runder Standofen, in dem unten das Feuer brennt und man oben den Topf einhängen kann. Ich hätte euch gerne meine gezeigt, allerdings sind nach dem Umzug die Schrauben verschütt gegangen und ich konnte sie leider nicht zusammenbauen.
Zusätzlich dazu habe ich mir eine Feuerschale zugelegt (das rostige Ding hinten im Bild). Sie spendet abends wenn es kühl wird nicht nur Wärme und bildet die Basis für einen Schwenkgrill, sondern ist auch super um Stockbrot zu machen, Marshmallows zu rösten und dient als Kochstelle, wenn der Grill grade belegt ist.
Ein Anzündkamin (vorne im Bild) gehört bei mir zum Equipment, das liegt allerdings nur daran, dass ich besonders morgens einfach zu faul bin, mich ums Feuer zu kümmern. Kohle und Anzünder in den Anzündkamin, Streichholz rein und warten. Feuer fertig, es darf gekocht werden. Apropos Anzünder! Es gibt da ja all mögliches Zeug, was man benutzen kann.

Ich verwende am liebsten Anzünder aus Holzwolle und Wachs. Die müffeln nicht wenn sie abbrennen, hinterlassen auf gegrilltem Gut keinen komischen Nachgeschmack und sind meiner Meinung nach am besten geeignet, weil sie lange brennen und sehr ergiebig sind. Zusätzlich benutze ich auch trockene Tannenzapfen. Die brennen wie Hulle und kosten für gewöhnlich kein Geld ;). Was ihr damit dann anzündet ist relativ egal. Ob Kohle, Holz oder auch Grillmais (gibt’s jetzt neu im Supermarkt, ich bin völlig davon begeistert!), was ihr nehmt, ist ganz euch überlassen.
Den Gulaschofen nutze ich hauptsächlich zum Wasserkochen und für Suppen, weil der Topf mit seinen 14 Litern doch sehr groß ist. Für alles andere nutze ich meinen Kugelgrill, denn dank des Rosts kann man darauf auch Töpfe und Pfannen stellen und wie auf einem Herd kochen. Beim Honigbraten könnt ihr das sehr gut sehen. Klappt wunderbar! Möchte man Hitze wegnehmen, nimmt man eben den Topf kurz runter und schiebt die Kohle an den Rand. Dadurch, dass der Grill einen Deckel hat, kann man darauf auch Dinge schmoren, wie wir das bei dem Honigbraten auch getan haben. Angeblich kann man auch Aufläufe mit diesem Trick kochen, aber das hab ich noch nicht ausprobiert.

Kommen wir nun zum Essen beziehungsweise zur Lagerung davon. Ich plane immer mit viel Zeit im Vorraus was ich kochen will, weil ich 1. auf Allergien und Unverträglichkeiten achten muss und 2. besser vorbereiten kann. Wie ihr das am besten macht, kommt im Beitrag nächste Woche.
klar kann man ausschließlich Konserven kaufen und damit kochen, aber ich verarbeite auch gerne frische Dinge und hab auch gerne mal ein kühles Getränk auf Con. Hierzu bieten sich natürlich auch wieder viele Möglichkeiten. Es gibt Leute, die stellen sich einen Kühlschrank ins Lager, der über einen Generator betrieben wird. Kann man machen, aber ich find die Dinger recht laut und auch nicht sonderlich hübsch, wenn man nicht gerade ein verschließbares Küchenzelt hat.
Ich habe euch letztes Jahr gezeigt, wie ich damals zusammen mit meinem Mann eine Kühltruhe aus Holz gebaut habe. Problem gelöst. Wer eine normale Kühlbox hat, kann sie auch einfach mit Stoff überdecken. Es ist jedoch wichtig, dass ihr diese Boxen nicht öfter öffnet, als notwendig. Je seltener ihr sie öffnet, desto länger bleibt die Kälte erhalten.

Was jetzt noch fehlt, sind die Kochutensilien. Darunter fallen Schneidebrettchen aus Holz, Pfannenwender, Kochlöffel, Suppenkellen aus Metall etc etc. Die Liste ist ganz schön lang und man sollte auch wirklich alles dabei haben. Denn anders, als bei der eigenen Küche daheim kann man nicht mal eben die Schublade aufmachen und das Utensil rausholen, was einem fehlt. Ich hab euch mal eine kurze Liste zusammengestellt, was man in jeder Lagerküche dabeihaben sollte:

– Schneidebrettchen aus Holz
– Pfannenwender und Kochlöffel aus Holz
– Suppenkelle aus Metall
– Sparschäler (Griff mit Leder oder Stoff umwickelt) oder Schälmesser
– Küchenmesser (entweder mit Holzgriff oder auch mit Leder oder Stoff umwickelt)
– Gewürze und Öle (Ich habe mir die Mühe gemacht, alle Gewürze und Öle in Glasgefäße zu füllen, zu beschriften und sie dann in eine kleine Holztruhe zu packen. Für mehr Ambiente und so…mehr dazu im nächsten Beitrag)
– Töpfe und Pfannen
– Spülutensilien (Schwamm, Stahlschwamm, Umweltfreundliches Spüli, Emailleschüssel)
– Schüsseln aus Metall oder Ton (zum Anrühren oder Zwischenlagern von Dingen)
– Krüge und Kannen aus Ton (schließlich sollen eure Mitlageristen nicht verdursten und Plastikflaschen auf dem Tisch sehen doof aus)
– Zahnstocher
Schürze
– Handtücher
– Jutesack oder Stoffsack (um die Plastikmüllbeutel zu verstecken)
– optional: Einen Satz Geschirr und Besteck für Gäste

Natürlich kann man diese Liste noch ergänzen, aber als Orientierung sollte das erst einmal reichen. Das war es dann auch “schon” von meiner Seite und ich wünsche euch viel Vergnügen beim Kochen in eurer Lagerküche!

Glücksanhänger

Ende April habe ich eine kleine mini DSA Con zum Nebelfest gemacht. Im Zuge des Festes sollten alle Anwesenden einen Glücksbringer erhalten. Nach einigem Hin und Her habe ich mich für kleine Holzamulette entschieden. Dafür habe ich einfach ~5 mm starke Astscheiben von so 5-7 cm Durchmesser besorgt. Diese habe ich dann mit kleinen Füchsen und Phex Symbolen dekoriert.

Hier sind ein paar Handyfotos, die ich als WIP auch schon auf Instagram gezeigt habe.

Leider habe ich es dann verpennt, die fertigen Glücksbringer zu fotografieren. Aber glücklicherweise konnte ich mir ein paar noch mal ausleihen bzw. um Handybilder bitten. Außerdem habe ich auf dem Wegekreuz 5 dann zufällig zwei Anhänger in einem Phex Schrein gesehen. Also habe ich doch noch ein paar Fertige für euch. Ab damit zu Handmadeontuesday.

Schürze für die Bediensteten im LARP

Eine Schürze gehört zu jedem Wirt und Bediensteten dazu. Ob es eine Schürze auf Bauchhöhe ist oder eine, die über den gesamten Oberkörper geht. Hat man dreckige und/oder nasse Hände kann man diese schnell trocknen und grob säubern.
Wie einige von euch schon wissen, spiele ich im LARP eine Wirtin und sie besitzt natürlich eine Schürze. Für ihre Angestellten gehört solch ein Accessoire ebenso zur Arbeitskleidung und damit man eben solche auch erkennt, tragen sie das Wappen der Taverne auf der Schürze, welches auch auf dem Tavernenschild nicht fehlen darf!
Es ist deswegen eine weiße Schürze geworden, weil diese Farbe zu jedem Kleidungsstil und Farbton passt (und am einfachsten zu bemalen, aber das ist nicht so wichtig 🙂 ). Das Beste: Es dauert nicht lange und kann sich sehen lassen.
Ich entschuldige mich allerdings für die wenigen Bilder, aber da ich etwas unter Zeitdruck stand habe ich nicht jeden Schritt fotografiert.

Ihr braucht:

Stoff in der Farbe, in der ihr eure Schürze haben wollt
passendes Garn
Stoffmalfarbe
Motiv
Schneiderkreide oder Bleistift

So wird’s gemacht:

Schneidet euch aus dem Stoff ein Rechteck in der Größe, in der ihr eure Schürze haben wollt. Ihr könnt auch ein Quadrat ausschneiden, aber ich hab es lieber, wenn die Schürze ein bisschen über die Seiten geht. Ich habe nämlich die Gewohnheit mir die Hände an den Oberschenkelseiten abzuwischen und wenn dann da keine Schürze ist, versau ich mir nur die Kleidung.
Schneidet ebenfalls ein kleines Rechteck oder Quadrat für die Tasche aus. Ich habe ein Rechteck gewählt, weil mein Motiv eher in die Länge ging, als in die Breite. Jetzt fehlen nur noch die Bänder, um die Schürze später umbinden zu können. Ich habe sie aus Stoff ausgeschnitten, allerdings könnt ihr auch Seidenbänder oder Webband oder Ähnliches benutzten.

Näht nun alle Teile um.Zeichnet eurer Motiv auf der Tasche vor und malt es dann mit Stoffmalfarben aus. Ob ihr Stoffmalstifte oder Pinsel und einen Farbtopf nehmt, das ist euch überlassen. Ich kann mi Stiften besser und präziser malen.

Näht nun die Tasche auf die Schürze in Spe und die Bänder an die Seiten. Schon habt ihr euer Ergebnis.

Kerze zur Verlobung fürs Schülertreffen

Heute zeige ich euch eine Kerze, die ich fürs LARP letztes Wochenende gemacht habe. Wir waren eingeladen zum Polterabend zweier Charas, die sich beim LARP anfang April verlobt haben. Das war übrigens das LARP, für dass ich den Kilt und den Sporran gemacht habe.

Kurz vor der Con kam dann noch die Bitte der Orga, dass doch jeder ein kleines Geschenk für die beiden mitbringen sollte. Uff, harter Brocken. Zumal ich ja noch eine eigene Con ne Woche vorher organisiert habe und dafür noch alle Hände voll zu tun hatte. Letzten Endes habe ich mich dann entschieden eine Kerze zu machen und mit den Familienwappen zu dekorieren. Da ich keine Zeit mehr hatte selbst eine Kerze zu gießen, wurde es eine gekaufte. Ist ja auch mal in Ordnung zumal es ja schnell gehen musste. Mit dem Ergebnis bin ich auch sehr zufrieden.

Hier sind erst mal ein paar Work in progress Fotos.

 

Da mir die Kerze noch zu leer war, habe ich mich noch für mehr Gold und Bling-Bling entschieden. Damit liegt man bei Reinblütern ja nie falsch. So und hier nun die fertige Kerze.

Außerdem noch ab damit zum Creadienstag.

Sporran zum Kilt

Letzte Woche habe ich euch ja schon meinen Kilt gezeigt, den ich fürs LARP gemacht habe. Diese Woche geht es um die passende Tasche dazu. Es ist im Prinzip einfach eine kleine Tasche mit integrierter Zauberstabhalterung.

Das ist das erste Mal, dass ich mit Leder gearbeitet habe. Also so richtig, mit nähen und ein bissel Punzieren probieren. Punzieren ist nicht gaaanz so toll geworden. Ich hatte dabei die ganze Zeit das Gefühl, dass ich das ganze Haus störe. Ich hätte vermutlich einfach mehr Lärm machen müssen, damit man das Ergebnis besser sehen kann. Es ist jedenfalls das Wappen des Clans, dem mein Charakter angehört. Na ja hier einfach mal ein paar Fotos. Die WIP Fotos sind halt alle nur mit dem Handy aufgenommen. Aber ich glaub, man kanns ganz gut erkennen.

So und hier dann noch ein paar Fotos von dem fertigen Sporran. Er hat mir auf der Con gute dienste geleistet. Die Kette habe ich noch was gekürzt. Da es so kurz vorm Con war, habe ich im Baumarkt einfach nen Meter gekauft und dran gemacht, aber dadurch hin er sehr tief beim Tragen. Hab jetzt noch mal so 10 cm weg genommen und jetzt hängt er besser. Auch die Zauberstabhalterung hat gut funktioniert. Der Zauberstab ist weder raus gerutscht noch saß er so fest, dass man ihn nicht schnell ziehen konnte.

Der Versuch das Clanswappen noch mal zu zeigen aber es ist echt nicht gut geworden. ^^’

Ab damit zu RUMS und Magic Crafts.

Ein Kilt fürs LARP

Irgendwann letztes Jahr hatte ich mich fürs Schülertreffen der Broughton Academy angemeldet. Hauptsächlich, weil es noch Plätze gab und ich unbedingt meinen Charakter noch was mehr spielen wollte. Labskaus in Lancaster war der Titel im Forum. Hab nicht weiter drüber nachgedacht. Wird schon irgendwie werden. Dann aber hieß es plötzlich, dass gehobene Kleidung gefordert ist, wenn man sich in den ehrwürdigen Hallen der Familie Lancaster bewegt. Uff. Natürlich kann man sich in so einem Moment auch klar für die Rebellion entscheiden. Aber das passte einfach nicht zu Kaylin. Auch wenn sie mit dem ganzen Reinblutkram nicht so viel anfangen kann, stammt sie halt doch aus einer entsprechenden Familie und hat eine gewisse Erziehung genossen. Aber woher jetzt mal eben festliche Kleidung zaubern? Tja, gute Frage. Irgendwann kam mir der Gedanke “Hey du bist doch Schotte”. Zack Boom. Da war die Idee. Es sollte ein Kilt werden. Ob der nun nur on Männern getragen wird oder von Frauen oder ob Frauen ne Variante tragen. Völlig egal. Das ist LARP, ich bin ein Magier, scheiß auf Regeln! Also ging die Suche los. Wie näht man denn so einen Kilt? Viel später sollte ich noch herausfinden, dass man den original Plaid einfach gar nicht näht, sondern einfach nur so viel Meter Stoff nimmt und dann faltet Gürtel drum fertig. Hätte ich das mal früher gewusst. Aber da hatte ich schon das Nähen angefangen. Ich muss sagen, das hatte schon seine Vorteile, weil man ihn doch deutlich schneller angezogen hat. Genäht habe ich ihn grob nach dieser Anleitung.

Ein paar Stellen waren mir unklar und ein paar Sachen habe ich sehr bewusst geändert. Insgesamt habe ich wohl ne Woche dran genäht, immer neben der Arbeit. Lästig war halt das Umnähen des Stoffes. Sind halt doch gut sechs Meter Saum dran und natürlich das Falten legen. Zumal der Stoff absolut unkooperativ war und sich nicht in Form bügeln lassen wollte.

So jetzt habe ich doch deutlich mehr geschrieben, als ich es eigentlich immer tute. Nächste Woche gibt es dann noch den passenden Sporran dazu. Denn der gehört ja auch zum kompletten festlichen Outfit. Ich muss ja gestehen, auf der Schneiderpuppe sitzt er nicht wirklich gut. Lieg daran, das die Puppe für Röcke etc die falsche Hüftbreite hat. Aber sie war günstig.

Der Kilt geht dann noch zu einigen Link-Partys: RUMS, Magic Crafts, 12xmemade.

Meine ersten Häkelstulpen fürs LARP

Seit Anfang 2016 habe ich einen DSA LARP Charakter. Ich liebe ja die ganze Welt von DSA und hatte schon länger überlegt, dass ich da gerne mal LARPen würde. 2016 habe ich es dann einfach mal ausprobiert. Fix einen Charakter überlegt, nichts zu kompliziertes, immerhin war es ja nur ein erster Test, vielleicht sind die Leute ja doof oder es ist doch einfach nicht meins. Dementsprechend war mein Charakter auch von den Klamotten her ausgestattet. Es war wild zusammengewürfelt aus den Klamotten, die ich so hatte. Inzwischen liebe ich allerdings meine Händlerin sehr und daher hatte ich mir für die “Off Saison” Zeit vorgenommen dem Charakter ein paar neue Kleidungsstücke zu verpassen.

Vor allem auch, weil ich für den Charakter eigentlich nix warmes zum Anziehen habe. Daher habe ich zuerst mal ein Schultertuch gehäkelt und jetzt sind auch die Armstulpen fertig geworden. Ich hatte einfach überlegt, dass ich gerne noch was häkeln wollte und dann war ich bei Hanna und hatte ihr davon berichtet, dass ich gerne Stulpen mit Glitzer drin machen will. Aber ich einfach keine passende Wolle finden konnte. Sie hatte mir diesen tollen Wollladen gezeigt.

Zuerst hatte ich mich in die Silverstone Wolle verliebt aber nur so einfarbig war mir für die Stulpen zu langweilig. Aber dann konnte man da auch ne Wunschwicklung machen und dass kannte ich ja noch gar nicht. Ich bin ja noch nicht so lange in der Materie. Und es gab sogar extra eine Option für Stulpen Wolle. Also zwei Knäuel, die dann gleich gewickelt sind. Zack Boom, schneller bestellt, als ich gucken konnte und gleich noch ein weiteres Knäuel, damit Hanna mir noch ein Tuch Stricken kann. Ich kann nicht Stricken, aber es war so ein schönes Tuch mit Sternen!

Für die Stulpen habe ich mich an diesem Muster orientiert, es aber leicht abgewandelt, weil die Maße für mich absolut nicht funktioniert haben.

Ab damit zu RUMS, Liebste Maschen, 12xmemade und zu auf den Nadeln.

W100 Random Blog Encounters

Vor Kurzem bin ich bei Mondkunst auf eine tolle Blogger-Aktion gestoßen: 100 W100 random Blog-Encounters.
Mit einem Würfel würfelt man sich beliebig viele Fragen aus einer 100 Fragen umfassenden Liste aus. Dabei geht es um Rollenspiel und bloggen. Da sowohl Kiki als auch ich begeisterte Rollenspieler sind, haben wir die Würfel rollen lassen.

So als Erstes beantworte ich die Fragen.

16. Rituale: Würfel sind für einige Spieler ein fast schon sakraler Gegenstand, den niemand außer ihnen berühren darf. Einige schweißen den Charakterbogen ihrer verstorben Helden in Laminat ein. Es gibt so manchen Spleen, hast du selber einen oder ist dir das zu nerdig?

Ich hasse es, wenn andere Leute meine Würfel benutzen. Ich habe allerdings ein paar Würfel im Beutel, an denen ich nicht so hänge und die ich kaum benutze. Wenn jemand seine Würfel vergessen hat, bin ich bereit diese zu verleiehen. Aber wehe sie fassen meine Lieblingswürfel (siehe Foto) an. Davon gehen die nämlich instand kaputt. 😉
Eine weitere Sache, die ich immer mache ist, dass ich die W6 immer so drehe, dass die 6 oben ist und die W20 so, dass die 1 oben ist. Außerdem parke ich den Würfelbeutel am Phexschrein, den ich spaßeshalber nach dem Umzug aufgebaut habe, nachdem ich gemerkt habe, dass ich super viele Fuchsfiguren habe und das der ganze Pröddel von meinen LARP Charas ein wunderbares Sammelsurium an Phexischen Gegenständen enthält. Wenn ich am WE zum LARP fahre, fehlen dann immer Sachen, weil ich sie natürlich für meine Rollen brauche.


19 – Wurdest du schon einmal wegen deines Hobbies schief angesehen?

Des Öfteren, aber zum Glück habe ich mindestens genauso viele verrückte Freunde die mich darüber wegsehen lassen.

58 – Welche Blogs oder Podcasts konsumierst du?

Ziemlich viele. Ich nehme jetzt mal die, wo ich sage, die gehen auch in die Richtung und sind nicht “nur” Foodblogs.

Mondkunst
Grüne Würfel
Teilzeithelden
Seelenworte

Aber ich bin da immer auf der Suche nach neuen interessanten Blogs. Vielleicht hat ja jemand eine Empfehlung für mich.

63 – Alle reden am Tisch über den neuesten Film im Kino, den alle außer dir gesehen haben und das nervt dich, weil du nicht mitreden kannst oder endlich anfangen willst. Was machst du?

Ich plane eigentlich immer ein, dass noch ne halbe Stunde geschnackt wird. Aber wenns darüber raus geht, dann will ich endlich los legen unabhängig vom Thema.

65 – Gesinnungscheck: Du findest einen Gegenstand, der verdammt wertvoll ist, behältst du ihn und kaufst dir davon ein Rüstungsteil/Zauber etc. welchen du schon lange haben wolltest oder teilst du den Verkaufserlös mit der Gruppe? Wie sehe es aus, wenn es zu deiner Rolle passen würde?

Ich persönlich würde vermutlich fair Teilen. Das sieht keiner meiner Charaktere so. Also wenn die anderen es nicht mitbekommen, dass ich was Wertvolles habe, dann Teile ich meistens nicht. Wenn sie es mitbekommen, dann teile ich den Erlös in den seltensten Fällen gleichmäßig auf. Allerdings muss ich gesehen, dass ich OT auch so weit gehe nichts zu sagen, wenn mein Chara was Wertvolles hat, was die Charas eigentlich mitbekommen haben, wo die Spieler es aber vergessen haben. Da muss ich sagen, schreibts euch halt auf.

77 – Dein erster Charakter?

Zuerst bespielt: 24.02.2006
Zuletzt bespielt: 21.08.2013
Ich habe ordentlich und sauber alles in mein Büchlein geschrieben. Zumindest recht lange und dann habe ich auf Collegeblock umgeschwenkt.

88 – Du bekommst 2 Millionen Euro, wie würdest du sie ausgeben? Spenden und verschenken ausgenommen.

Gute Frage. Ich habe schon mehrfach sehr aktiv darüber nachgedacht, dass es cool wäre, eine Location zu besitzen, die dann für LARP ausgebaut ist. Also wo einfach schon super viel cooler Kram eingebaut ist. Also als Beispiel was ich gerne so hätte:
– Ausgebauter Keller mit flexiblen Wandteilen, das man Dungeons bauen kann
– Geheimgänge
– großes Gelände drumrum mit Wald

Aber es soll auch Hogwartsmäßig sein, also mit Gruppenschlafräumen (Also maximal 8 pro Raum, auch einige kleinere Räume) und Gruppenzimmer (so für 20 Leute jeweils ein Raum). Insgesamt vielleicht so 100-130 Betten. Aber da bin ich noch unsicher. Außerdem Räume für Vorlesungen/Schulunterricht. Das hätte dann den Vorteil, dass man das Gebäude unter der Woche, wenn kein LARP ist, vielleicht für Klassenfahrten oder Teambuilding Maßnahmen vermieten kann. Natürlich gäbe es dann auch ein entsprechendes Programm dazu. Fr-So wäre es aber nur für LARPer zu haben.

Ähm. Upsi. Also… nein ich ähm habe das nicht wirklich durchdacht.. *pfeif*
Aber ob dafür 2 Millionen Euro reichen? Aber es wäre sicher ein gutes Startkapital und wenn man die Teambuilding Maßnahmen teuer genug vermarktet, dann kann man sicher darauf aufbauen.

93 – 3 Dinge, die du mit einem gelungenen Spieleabend verbindest und warum?

– Spannendes Abenteuer (keine ewigen Kampfwürfelorgien, das finde ich immer unglaublich langweilig. Ich finde Kämpfe eh doof, wenn sie nicht kurz und knackig sind.)
– Spaß mit Freunden
– Leckere Snacks, was wäre ein Spieleabend ohne gute Snacks?!

 

So und jetzt kommt Kiki.

 

26 – Was sind deine Vorzüge als Spielleiter/Spieler und was sind deine Defizite?

Ich muss ja zugeben, dass ich noch nicht wirklich viel gemeistert habe. Ich glaube, ich kann es an einer Hand abzählen und die bekomme ich nicht mal voll. Doch bei den paar Malen kann ich klar sagen, was mir gelegen hat und was nicht.
Ich kann unheimlich gut beschreiben, dass die Spieler auch ein genaues Bild vor Augen haben. Ich habe zwar immer Bilder zur Hand, die ich bei Bedarf auch rumzeigen kann, aber meistens brauche ich das nicht. Ich frage auch immer nach, ob meine Spieler die Bilder sehen wollen, doch dann kommt so gut wie immer ein „Nö, ich hab’s schon vor Augen“ zurück und das spricht doch dann eigentlich für mich, oder?
Was ich nicht so gut kann… puh… Spontanität. Klingt jetzt vielleicht bescheuert, wenn man bedenkt, dass ich selber auch Cons organisiere und da auf Spontanität laufe…aber beim P&P hab ich da massive Probleme mit. Ich habe das Abenteuer vor Augen und weiß, wie ich die Spieler dahin bekomme, doch tanzt dann jemand aus der Reihe, muss ich wirklich hart dran arbeiten, ihn wieder auf Kurs zu bekommen. Vielleicht war ich dann auch einfach nicht gut genug vorbereitet dafür… wer weiß das schon.

72 – Rollenspiel ist doch nicht nur fun, oder? Was macht dir wenig bis gar keinen Spaß am Hobby?

Uff, diese Frage hat mich echt zum Nachdenken angeregt. Nicht, weil mir nichts eingefallen wäre…sondern weil ich nicht wusste, wie ich es so ausdrücken sollte, ohne jemandem auf die Füße zu treten. Das kann ich nämlich erstaunlich gut, auch, wenn ich das überhaupt nicht möchte. Was ich überhaupt nicht leiden kann – egal ob P&P oder LARP – sind Powerplayer. Mein damaliger Freund und ich haben sogar mal ein Lied dazu gedichtet, wie sehr uns das aufn Sack geht. „Ich bin ein Halbdrachenelfenork mit Magieresistenz, hab Livepoints unbegrenzt, das hab ich mir kredenzt! Und wer in Rüstung steckt, den treff ich halt direkt.“ Mehr weiß ich leider nicht mehr, denn er hat den Text. Aber ja…ich mein: wenn sich jemand die ganzen Immunitäten gegen was weiß ich nicht alles erspielt hat und das auch beweisen kann, ist das okay, aber diejenigen, die sich solche Charaktere von Anfang an bauen, find ich einfach scheiße. Das macht einem das komplette Spiel kaputt und hindert einen auch irgendwie an der Charakterentwicklung. Abgesehen mal davon… klar magst du ein Großmeister sein, hast dir drölfmilliarden Immunitäten erspielt etc etc und deswegen haben kleine Schüler keine Chance, aber wenn die Performance geil war, darf man die Person dahinter auch gerne mal belohnen. Dann war deine Willenskraft halt mal nicht stark genug, um die Barriere um dich rum aufrecht zu erhalten und du kassierst Schaden. Da bricht niemandem ein Zacken aus der Krone und der Neuling freut sich und hat etwas zu erzählen. So was hält Neuspieler auch im Hobby. Nobody is perfect! Auch, wenn das auf deinem Charakterbogen stehen mag.

88 – Du bekommst 2 Millionen Euro, wie würdest du sie ausgeben? Spenden und verschenken ausgenommen.

Töööhöhöhöö. Mit dieser Frage habe ich mich schon lange beschäftigt. Dass ich ausgerechnet diese ausgewürfelt habe, muss also Schicksal sein. Nicht, dass ich an so etwas glaube, aber es passt einfach trotzdem. Wenn ich 2 Millionen Euro bekommen würde, würde ich damit ein Grundstück abseits der Zivilisation kaufen und darauf eine Unterkunft bauen, die man für LARP und P&P mieten kann. Ich habe mehrere Projekte in diesem Stil schon gesehen und finde sie klasse. Das Gebäude ist dann zwar gleich, aber mit Deko kann sie dann je nach Setting dekorieren. Somit hätten dann auch Orgas die Möglichkeit einen festen Spielplatz zu haben und müssten nicht immer nach Locations suchen.

13 – Technische Hilfsmittel am Spieltisch: Ja oder Nein?

Na klar! Zumindest sehe ich das so. Ich hab das so kennengelernt und auch meine Runden haben technische Hilfsmittel. Mindestens ein Gerät, auf dem man Musik abspielen kann. Natürlich nicht megalaut, aber zur Untermalung der Situation. Da ich keinen Farbdrucker, oder einfach keine Lust habe, die ganzen Bilder auszudrucken, hab ich sie auf meinem Laptop. Abgesehen davon dokumentiere ich darauf auch immer die Fortschritte. Als Spieler hab ich mein Tablet, auf dem ich dann meinen Charakterbogen habe, damit es mir nicht passieren kann, dass ich ohne dastehe, weil ich die Papierversion vergessen habe.

5 – Spielst du am Tisch oder über den PC? Worin bestehen für dich die Unterschiede? Was magst du lieber? Streamst du?

Beides. Ich spiele sowohl am Tisch, als auch am PC. Ich habe einige Online-RPs laufen, weil die Parteien auseinander wohnen und dank Beruf etc kommen wir einfach nicht auf einen Termin zum Treffen. So wird dann eben online gespielt. Diese Runden sind dann zwar kurz (maximal 3-4 Stunden), aber dafür regelmäßiger und irgendwie auch entspannter. Unterschiede darin sehe ich da nicht wirklich. Außer, dass der organisatorische Aufwand anders ist. Nichtsdestotrotz mag ich es lieber, in der Gruppe am Tisch zu sitzen, aber ich kann nicht erklären, warum. Ist halt einfach so. Ich habe noch nie gestreamt und ich glaube, damit werde ich auch nicht mehr anfangen.

4 – Wie viele Systeme besitzt du und wie viele spielst du? Hast du ein Liebling und warum ist es dein Liebling? Bist du Sammler eines Systems, welches du vielleicht selten bis nie gespielt hast, es aber einfach gut findest?

Ich spiele mehr Systeme, als ich besitze. Vieles habe ich als PDF oder wenn leihe es mir aus dem Freundeskreis zusammen. Wie gesagt, ich war noch nicht oft genug Meister, um mir eine Sammlung angelegt zu haben. Ich habe ein paar DSA-Regelwerke und Abenteuer hier, das Pokemonregelwerk, Star Wars auch, aber das war es dann auch schon. Nichts Komplettes, sondern mehr Bruchstücke. Am liebsten spiele ich tatsächlich DSA und Shadowrun. Zweiteres, weil ich die Kombination aus Altem und Neuem so gut finde. DSA war meine Einstiegsdroge und begleitet mich schon mein ganzes Leben. Irgendwie wird das niemals langweilig. Ich kann nicht einmal sagen, was genau mich daran so fesselt…es tut es einfach!

57 – Bildersturm: Sind Illustrationen in einem Regelwerk für dich wichtig?

Das kommt immer stark darauf an, wie der Schreibstil des Regelwerks ist. Bei Vampire zum Beispiel kann ich gut darauf verzichten, weil es einfach so gut erklärt und beschrieben ist. Wenn ein Regelwerk für mich nicht verständlich genug ist, finde ich Bilder dazu ganz gut, weil es mir persönlich hilft, dass ich Dinge verstehe.

74 – Rollenspieler können auch Sammler sein. Hast du einen Hang zum Sammeln oder gar zum Hoarding? Würfel, Bücher, Minis etc.?

Das Einzige, was ich ansatzweise „sammel“ sind tatsächlich die Würfel. Ich bin fast jedes Jahr auf der RPC in Köln oder auf der Spiel in Essen und schaue immer, was es so für neue Würfel gibt. Klar…die Werte sind immer gleich, aber die Farben und Muster ändern sich und das finde ich klasse. Ich habe für jeden Charakter die passenden Würfel!