Category Archives: LARP

Häkeltuch mit Kraken

Endlich ist Kraki fertig. Wer mir auf Instagram folgt, der hat vermutlich den ganzen Prozess mitbekommen. Ich habe mich letztes Jahr August-September rum entschieden, dass ich 2019 wieder zum Drachenfest fahren will, natürlich wieder ins Blaue Lager. Dieses Mal aber nicht mehr mit meinem alten Charakter, auf den habe ich einfach keine Lust mehr, sondern mit einem neuen. Der neue Charakter entsteht aktuell noch in meinem Kopf. Es war mir allerdings schon sehr früh klar, dass ich mich einer Crew anschließen will. Genauer gesagt der Crew der Kraken, da ich dort einige kenne. Mein erster Gedanke war dann, ob ich wohl ein Tuch häkeln kann, mit dem Kraken Motiv. Dafür gab’s natürlich keine Vorlage. Aber mit der Filet Crochet Technik kann man ja recht leicht eigene Motive umsetzen. Es ist im Prinzip Pixel Art.

Ich habe mir mit Excel einfach das Muster erstellt und dann so lange angepasst, bis es meinen Vorstellungen entsprach. Was auch dazu führte, dass ich meine Häkelarbeit ein paar Mal, wieder aufribbeln musste.

Als Wolle habe ich einen schönen Bobbel gewählt, der von hellblau zu schwarz hin immer dunkler wird. Insgesamt 1000 m Faden. Leider etwas zu viel, wie sich später rausstellen sollte. Ich bin gar nicht bis zum schwarz gekommen.

Aktuell überlege ich noch, ob ich dem Tuch noch einen Rahmen verpasse. Genug Faden habe ich definitiv. Da ich noch überlege, ist das Tuch auf den Fotos aktuell auch noch nicht schön gespannt. Die werde ich dann irgendwann ergänzen, wenn ich es für fertig erklärt habe. Was meint ihr? Soll ich dem Tuch noch einen Rahmen verpassen? Wie könnte der aussehen?

Ab zum Creadienstag und zu Handmade on Tuesday, sowie Liebste Maschen.

Hollyhead Harpies Wimpel

Ein weiteres Harry Potter bezogenes Wichtelgeschenk. Ja, vor Weihnachten war ich recht fleißig, weil ich eigentlich sehr gerne Wichtel. Besonders wenns nen festen Themenbezug hat. Oder die Geschenke IT mit unseren Charas gemacht werden. Leider hatte ich dieses Jahr insofern kein Glück, das ich eine Person gezogen habe, deren Charakter ich nicht kannte. Aber im Zweifelsfall sind Quidditch bezogene Geschenke nie verkehrt und zum Glück konnte ich in Erfahrung bringen, welches Team der Charakter mag. Perfekterweise hatte ich sogar noch passenden Stoff für Wimpel in meinen Stoffkisten, auch Flexfolie für die Symbole.

Zuerst habe ich einen ganzen Berg gelber und grüner Wimpel genäht.

Das Harpies Logo und den Schnatz habe ich einfach ausgedruckt und dann von Hand ausgeschnitten.

Natürlich habe ich keine normale Presse für T-Shirt druck zu Hause stehen, daher musste es dann Backpapier, Bügeleisen und Kraft. XD

Da ich noch dickeres Garn hatte, habe ich auf die Wimpel noch eine Ziernaht gesetzt. Bei den gelben in grün, bei den grünen in gelb.

Schutzamulett

Wir wünschen euch allen ein Frohes Neues Jahr. Ich hoffe, ihr seid gut reingerutscht.
Ich für meinen Teil bin gut reingekommen. Wir haben uns wie jedes Jahr in Hürth getroffen und den Silvesterabend mit Raclette und Schrottwichteln verbracht.

Mein BAC Wichtelgeschenk umfasste noch einen zweiten Teil. Den ersten Teil, eine Buchhülle, habe ich bereits letzte Woche hier gezeigt. Ich wollte noch ein kleines Schutzamulett dazu packen, weil ich das Gefühl hatte, der Charakter könnte es brauchen. Gebastelt habe ich das Ganze mit einer Menge viel zu dünnem Kupferdraht, einem nachtleuchtenden Stein, einigen Perlen und Federn und einem kleinen Schlüsselring. IT soll das Amulett aus dem Geschäft der Familie eines anderen LARP Charakters kommen. Die Schutzamulette aus dem Laden haben häufig Steine, Federn und Schlüssel als Bestandteile.

Ich hatte auf Märkten schon öfters so Kettenanhänger gesehen, die in verdrehten Metalldraht eingesonnen waren. Das sah gut und leicht aus. Es war auch an sich nicht schwer aber dadurch, dass mein Draht so unglaublich dünn war, hat es ewig gedauert. Aber mit dem Ergebnis bin ich zufrieden.

Das Amulett kam dann noch in eine hübsche kleine Box, die ich aus Japan mitgebracht habe. Ich weiß nicht mehr genau was drin war aber ich fand sie immer ganz süß und wollte sie immer mal als Geschenkverpackung verwenden. Verschlossen habe ich die Box mit einem kleinen Papierband, auf dem der Name des Ladens steht.

Buchhülle

So Weihnachten ist vorbei und ich kann endlich meine Wichtelbastelarbeiten bloggen. Beim BAC Wichteln, dass in dem meisten Fällen sehr IT ausfällt, habe ich dieses Jahr eine Person gezogen, die ich IT selten ohne ein Notizbuch in der Hand gesehen habe. Beim LARP habe ich schon ein paar Mal Bücher gesehen, die in einer Stoffhülle mit einem langen Zipfel waren. Mit dem Zipfel kann man sie gut in den Gürtel einhängen und braucht keine eigene Tasche oder so, um das Buch immer dabei zu haben.

 

Ritualkreisbrett

Mal wieder etwas für einen meiner LARP Charaktere. Auf der letzten Broughton Academy mussten wir einige Rituale vorbereiten und durchführen, zum Beispiel um einige Fluchgeschädigte zu stabilisieren, den Fluch aufzuheben, Geister der Vergangenheit zu beschwören. Vor Ort ist mir aufgefallen, dass es gar nicht so einfach ist, schöne Ritualkreise mit halbwegs gleichmäßigen Sternen zu bauen. Nach der Con habe ich dann in meinem LARP Freundeskreis rumgefragt, wie andere es machen. Dabei kam heraus, dass der einfachste Weg ein Ritualkreisbrett ist. Das ist ein Brett, auf dem Sterne mit verschiedener Zackenanzahl vorgezeichnet sind. Diese müssen dann nur entsprechend vergrößert werden.

Ich habe mir entsprechende Kreise im Internet gesucht und auf eine Vorlage übertragen.

Diese Vorlage habe ich dann mit Kopierpapier auf ein Holzbrett übertragen und dann mit Acrylfarbe angemalt, damit man die Sterne besser auseinanderhalten kann.

Zum Schluss dann einfach noch eine Bohrung in der Mitte. Dort wird dann das Brett samt Seil am Bode befestigt, um dann einen ordentlichen Kreis zu ziehen. Im Anschluss verlängert man mithilfe des Seils die Sternspitzen auf den großen Kreis. Dann muss man nur noch die Linien passend verbinden und zack ist ein passabler Ritualkreis entstanden.


Das hier war mein Prototyp auf Holz. Er ist teils noch etwas schief.

Meine Fellow-Fluchbrecher waren recht begeistert also habe ich dann gleich noch ein paar mehr Ritualkreisbretter gemacht.

 

Insgesamt habe ich beim Übertragen gemerkt, dass meine Vorlage nicht perfekt ist und schon ein wenig korrigiert aber da sind immer noch ein paar Fehler drin. ABER es ist immerhin schon gleichmäßiger, als wenn man sich vor Ort einen Ritualkreis auf Augenmaß aus dem Handgelenk schütteln muss.

Zauberstab drechseln

Vorletztes Wochenende war ich auf dem Hogwarts Express 3. Gespielt habe ich mal wieder meinen kleinen reinblütigen Slytherin Charakter. Der hatte dummerweise bei der letzten Con seinen Zauberstab verloren. Ich hatte ja schon kurz in dem Beitrag über die Kürbis Pastries davon erzählt, dass ich entführt wurde.

Tja dabei haben die Entführer mir meinen Zauberstab abgenommen und mich mitS bedroht. Danach konnten sie sich absetzen, während ich leicht verstört und ohne Zauberstab zurück blieb. Ich war schon länger nicht mehr ganz glücklich mit meinem alten Zauberstab, daher kam es mir, rein OT gesprochen, gerade recht.

Alles in allem hat es sich etwas gezogen und ich habe den Zauberstab erst das Wochenende vor der Con bei Salavora gedrechselt. Sie hatte sich auf der Kreativ Messe in Koblenz eine kleine Drechselmaschine gekauft. Die ist ganz großartig. Ich habe für meinen Zauberstab ein relativ dickes Fichtenrundholz verwendet, weil es noch rum lag. Das war vermutlich nicht die beste Wahl, aber es war da. Gerade da das Holz so dick war, musste ich echt viel erst mal abnehmen bevor ich überhaut anfangen konnte irgendwelche Muster in den Zauberstab zu schnitzen.

 

Mein Zauberstab hat leider hinten am Griff immer noch ein kleines Loch vom Einspannen. Fürs Con hatte ich da nen Knopf draufgeklebt aber der ist sehr schnell einfach abgefallen. Da werde ich mir wohl noch mal etwas einfallen lassen. Da dem Zauberstab immer noch sein Finish fehlt, bekommt ihr ihn sicher hier noch Mal zu sehen, wenn er komplett fertig ist.

 

Kürbis Pastrie

Mal wieder etwas, dass ich fürs LARP gemacht habe. Bei unserer Slytherin Haus Con hatten wir ein Mitbringbuffet. Da wir sowohl Vegetarier als auch eine Veganerin hatten, sollte es Vegan werden. Außerdem wollte ich das Ganze irgendwie englisch anhauchen. Schließlich spielt das LARP auf der Insel. Hängengeblieben bin ich dann einfach bei Kürbis Pastries. Ich glaube auch weil die irgendwo in den Büchern mal erwähnt werden.

Das LARP hat auch sehr viel spaß gemacht. Wir waren IT in einer Außenstelle des St. Mungos, dem Salus Aylum, um dort ein paar Dinge über Heilung zu lernen.

Was so einfach klingt, war dann IT alles andere als Lustig. Ausgebrochene Insassen, schwere Verletzte,

Tränke brauen,

Leben retten, Leben verlieren

und in meinem Fall Entführt werden. Ja ich denke das Wochenende hatte es in sich. Daher waren die Pastries denke ich ganz gut als Snack für auf die Hand.

Zutaten:
Teig
450 g Mehl
200 g Magarine
3 EL Wasser
1 Priese Salz
1 Priese Zucker
Füllung
2 Süßkartoffeln
150 g Kürbis (z. B. Hokkaido)
1 Packet Räuchertofu
2 Möhren
4-5 Frühlingszwiebeln
100 g Pilze
2 EL Tomatenmark
1 EL Senf
Salz
Pfeffer

Zubereitung:
Alle Zutaten für den Teig miteinander verkneten und den Teig für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Süßkartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Den Kürbis und den Räuchertofu ebenfalls in kleine Würfel schneiden. Möhre schälen und in feine Scheiben schneiden. Sollten es sehr dicke Möhren sein, diese halbieren. Ebenso die Frühlingszwiebeln und die Pilze klein schneiden. Das Gemüse und den Tofu in eine Pfanne geben und anbraten. Das Gemüse mit Tomatenmark, Senf, Salz und Pfeffer abschmecken. Dann alles abkühlen lassen.

Wenn die Füllung kalt ist, den Teig ausrollen und Kreise ausstechen. Etwas Füllung auf die Kreise geben und den Kreis zusammenfalten. An der Oberseite noch leicht einschneiden.
Die Teigtaschen bei 180 °C etwa 25 Minuten backen.

Kürbis Pastries
Course: Snack
Autor: Daniela
Zutaten
Teig
  • 450 g Mehl
  • 200 g Magarine
  • 3 EL Wasser
  • 1 Priese Salz
  • 1 Priese Zucker
Füllung
  • 2 Süßkartoffeln
  • 150 g Kürbis z. B. Hokkaido
  • 1 Packet Räuchertofu
  • 2 Möhren
  • 4-5 Frühlingszwiebeln
  • 100 g Pilze
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 EL Senf
  • Salz
  • Pfeffer
Zubereitung
  1. Alle Zutaten für den Teig miteinander verkneten und den Teig für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
  2. Süßkartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Den Kürbis und den Räuchertofu ebenfalls in kleine Würfel schneiden. Möhre schälen und in feine Scheiben schneiden. Sollten es sehr dicke Möhren sein, diese halbieren. Ebenso die Frühlingszwiebeln und die Pilze klein schneiden. Das Gemüse und den Tofu in eine Pfanne geben und anbraten. Das Gemüse mit Tomatenmark, Senf, Salz und Pfeffer abschmecken. Dann alles abkühlen lassen.
  3. Wenn die Füllung kalt ist, den Teig ausrollen und Kreise ausstechen. Etwas Füllung auf die Kreise geben und den Kreis zusammenfalten. An der Oberseite noch leicht einschneiden.
  4. Die Teigtaschen bei 180 °C etwa 25 Minuten backen.

Fotos vom LARP hat Anika gemacht.

Außerdem mache ich mit beim Blogevent von Die kleine Backfee.

Kerzenhändlerbox

Vor einer weile hatte ich zwar schon mal ein paar Fotos von meiner Kerzenbox hier gezeigt. Da sieht man jedoch nur den Deckel. Inzwischen ist die ganze Box fertig und es wird ganz dringend Zeit für ein paar zusätzliche Fotos. Das Grundmaterial ist einfach eine Holzbox, wie man sie im Baumarkt findet. Ich habe sie mit einem Verschluss für ein Vorhängeschloss versehen, damit ich daran ein Trickschloss anbringen kann. Das ist so meine Förderung von Diebesspiel im LARP.

Damit ich meinen ganzen Zettelwust nicht jedes Mal in der Hand habe, wenn ich die Box öffne, habe ich einfach zwei Stoffbänder angebracht. Es befinden sich innen dann auch Anweisungen, was man dieben darf.

Da ich recht viele kleine Kerzen transportiere, habe ich aus einer Pressholzplatte, die mal die Rückwand eins kaputten Bilderrahmens war, passende Böden geschnitten. Die Böden habe ich dunkelblau angemalt, da das Holz nicht so schön war. Um die Böden leichter aus der Box zu bekommen, habe ich an den Holzböden noch ein Stoffband befestigt. Viel Gewicht wird daran ja eh nicht gehoben. Auf den Böden stehen nach dem Ausräumen eh einfach nur noch ein paar Reste für Nachschub, eine Box mit etwas Geld, einige Notizen und so klein Kram. 

Für den Transport habe ich aus Nicky Stoffresten noch Waben genäht, in die ich die Kerzen schnell ein- und ausräumen kann. Anfangs habe ich sie immer einzeln in Papier gewickelt, das dauert aber ewig und das Papier muss man dann während der Con irgendwo lagern. Mit den Stoffwaben ist es deutlich schneller und einfacher.

Ab damit zum Creadienstag und zu DienstagsDinge.

Stecktisch fürs LARP

Seit ner Weile schon überlege ich ein neues Zelt zu kaufen. Einfach weil “mein” Sahara mir zu klein ist, davon ganz ab ist es auch nur eine Dauerleihgabe. Mit dem neuen Zelt soll es dann auch innen etwas schöner werden, da ich es auch IT bespielen möchte. Dafür sammele ich schon mal ein wenig Ausstattung, während ich noch auf das Zelt spare.

Als ich meinen Vater um rat fragte, wie man einen Stecktisch am besten baut, hat er sofort Hilfe zugesagt. Der Tisch wurde dann mein Geburtstagsgeschenk und ein gemeinsames Projekt. Der Tisch ist genau auf meine Kofferaumgröße angepasst. Die Fotos sind leider alle mit dem Handy gemacht, weil ich meine Kamera dummerweise vergessen hatte, als wir den Tisch gebaut haben.

Baumaterial… Ich muss gestehen, dass ich es vergessen habe.. Ich glaube, es waren 7 Latten 34 x 54 x 2000 mm für die Tischplatte und dazu noch mal 4 Stück die etwas dicker und schmaler waren für die Füße und die Halterung am Tisch selbst. Vom Bauen her, haben wir die Latten erst auf die passende Größe zugeschnitten und abgeschliffen.

Ich hab lange überlegt, ob ich das Holz lackieren will, habe mich dann aber einfach nur für Leinöl entschieden. Damit dann alle Latten eingeölt und erst mal trocknen lassen.

Danach haben wir dann die Tischplatte gebaut. Erst die Äußeren Latten verschraubt dann den Rest gleichmäßig verteilt.

Mit den einer Latte die für die Tischbeine war, haben wir angehalten, wo die zweite Fixierlatte für die Halterung der Beine hin muss. Alles verschraubt.

Dann haben wir die Beine H-Förmig zusammengeschraubt und probeweise reingesteckt.

Insgesamt war der Tisch dann doch etwas höher als erwartet, also haben wir die Beine noch mal etwas gekürzt.

Da der Tisch noch etwas wackelig war, haben wir noch eine weitere Mittellatte zur Sicherung eingebaut. Damit steht er jetzt sehr stabil.

Ich habe für den Tisch Fichtenholz verwendet. Natürlich kann man sich fragen, warum. Aber mir ging es da einfach um den Transport. Klar anders Holz ist sicher stabiler und bekommt weniger Kitschen oder Ähnliches. Allerdings muss ich den Kram ja fürs LARP häufig transportieren und da habe ich wenig Lust schwer zu schleppen. Der Tisch ist für meine Zwecke definitiv robust genug, und wenn er doch irgendwann mal Macken bekommt, fahre ich halt eben in den Baumarkt und kaufe mir neue Latten und ersetze die Teile einfach.

Für den Transport lassen sich die Beine ganz wunderbar ineinander Stecken und mit Spanngurten in der Tischmitte fixieren. Das spart Platz und man hat nur ein Teil, dass man tragen muss.

Ab damit zum Creadienstag und zu DienstagsDinge.

Feldbettüberzug fürs LARP

In meinem Beitrag über meine Bemühungen das Zelt IT zu gestalten, gab es schon mal einen kleinen sneak peek, heute dreht sich der ganze Beitrag darum: Mein Feldbettüberzug. Die Idee für den Feldbettüberzug habe ich mir bei Frizzi abgeschaut. Sie hatte ihn für ihr Feldbett gemacht. Ich fand die Idee so gut, dass ich mir selbst auch einen genäht habe. Er ist einfach praktisch, weil man alle OT Sachen unter dem Feldbett verstecken kann und zusätzlich noch Taschen hat, um Dinge zu verstauen, auf die man schnell zugriff haben will.

Das Schöne ist, dass er sehr einfach zu nähen ist. Denn im Prinzip besteht er einfach nur aus Rechtecken. Feldbett ausmessen und ein paar Zentimeter extra dazugeben. Ich habe mich bei der Stoffbestellung irgendwie etwas verrechnet und stand dann mit etwas zu wenig Stoff da, um alle seitlichen Taschen gleich groß zu nähen. Also habe ich dann etwas improvisiert und einige Taschen einfach etwas kleiner gemacht. Insgesamt meiner Meinung nach kein Drama, denn durch den Überzug habe ich eh so viel neue Staufläche gewonnen, dass es darauf nicht ankommt.

Ein weiterer Vorteil für mich ist, dass auf dem Stoff mein Schlafsack und meine Decken nicht mehr so umherrutschen wie vorher als ich nur auf der Isomatte lag.

Ab damit zum Creadienstag und zu DienstagsDinge.

Porridge schnell, einfach, vielfältig

Vor einer Weile haben Kiki und ich beschlossen, dass wir uns im Blog etwas mehr der Lagerküche beim LARP widmen wollen. Einen ersten Schritt hatte Kiki mit ihren beiden Beiträgen zum Equipment und zur Vorbereitung gemacht.

Aber eigentliche Rezepte haben wir nicht explizit geschrieben. Sie verbergen sich allerdings schon teilweise im Blog. Unter dem Tag Lagerküche haben wir jetzt mal alles getaggt, was wir schon mal auf ner Con gekocht haben, aber auch Rezepte für Fingerfood und Snacks, die man ganz gut mitnehmen kann, wenn man nicht warm kochen will.

Heute solls um Porridge gehen. Vielen ist Porridge sicher schon bekannt. Ich finde es super praktisch auf Con, gerade wenn es etwas kühler ist. Es ist schnell gemacht und wärmt von innen. Außerdem ist es sehr flexibel anpassbar. Die Mengenangaben beziehen sich alle auf ein bis zwei Personen je nach Tassengröße. Wenn man für mehrere kocht entsprechend hochrechnen.

 

Als Grundrezept verwende ich normalerweise immer:
1 Tasse Haferflocken (ich bevorzuge Kernige)
1 Tasse Wasser
1 Tasse Milch
Honig

Haferflocken in der Flüssigkeit aufkochen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Nach belieben mit Honig süßen.

Wenn man auf offener Flamme kocht, kann man auch zwei Tassen Wasser verwenden, das brennt nicht so leicht an und erst kurz vorm Servieren etwas Milch untermischt. Hier sind jetzt ein paar meiner liebsten Variationen. Das Tolle ist, man muss für keine den Grundporridge Topf anfassen. Jeder kann seine liebste Variante selbst in seiner Schüssel zubereiten.

Banane-Mohn
Eine Banane mit der Gabel zerdrücken und zusammen mit 1 EL Mohn unter den Porridge mischen.

Kokos-Mohn
2 EL Kokos und 1 EL Mohn unter den Porridge mischen

Apfel-Zimt
Einen halben Apfel in kleine Stückchen schneiden und zusammen mit Zimt unter den Porridge mischen.

Schokolade
2 EL Kakao sowie eine beliebige Menge Schokostreusel unter den Porridge mischen

IT bespielbares Zelt

Seit ich mit DSA LARP angefangen habe, ist in mir mehr und mehr der Wunsch gewachsen, ein IT bespielbares Zelt zu haben. Es geht mir nicht mal darum, dass ich 24/7 mit dem Zelt IT sein will oder das ständig Leute bei mir drin sind. Zumal ich ja oft auch im Zelt der Mada Basari meine Geschäfte abwickel. Aber manchmal bin ich auch auf Cons, wo die nicht mit dabei sind, oder es ist einfach im Zelt gerade was anderes los. Das Sahara, dass ich aktuell nutze, ist auch gar nicht so gut zu bespielen, weil man einfach nicht drin stehen kann. Da ich allerdings noch auf ein neues Zelt spare. Bis dahin muss dann das alte Zelt reichen, und das kann man mit wenigen Handgriffen ja auch schon etwas schöner gestalten.


Mein erster Schritt war tatsächlich, meine ganzen LARP Klamotten in Boxen und Kisten zu packen, die entweder offen rum stehen können, ohne das Bild zu stören oder eine Husse bekommen haben. Doch selbst wenn man die Sachen in Holzkisten packt, müssen die natürlich nicht nur langweilig aussehen. Die sind natürlich neutral und können für jeden Charakter genutzt werden. Aber schöner sind dann doch Boxen, die für einen bestimmten Charakter gemacht sind. Zumal man dann zwischen den Cons nicht mal die Kisten ausleeren muss.

Hier ein paar Möglichkeiten wie man Holzkisten dekorieren kann:
Große Holzbox (als Kühlbox)
Kleine Kiste für Schreibzeug

Als Nächstes habe ich mich meinem Feldbett gewidmet. Unter dem Feldbett ist jede Menge Stauraum für OT Kram, der dann erst mal einfach aus dem Blickfeld ist. Dazu habe ich sehr lange Zeit einfach eine große Menge an Decken über das Feldbett geworfen. Für den Anfang war das schon ganz gut, aber man konnte halt am Kopf- und Fußende noch unters Bett gucken. Das war dann nicht ganz so toll. Daher habe ich mir bei der lieben Frizzi was abgeschaut. Auch das Feldbett bekam eine fertige Husse mit extra Taschen, in die man abends schnell sein Zeug stecken kann oder in denen man Sachen verstauen kann, die man häufiger braucht. Wie ich meinen Feldbettüberzug gemacht habe, werde ich demnächst hier auch noch zeigen.
Was für mich aber der größte Schritt, auch zum Thema Gemütlichkeit, war: Teppiche. Nicht nur weil sie natürlich besser aussehen, als so eine olle Plastikbodenplane, nein sie bringen auch deutlich wärme mit ins Zelt. Besonders, wenn man unter alles noch Malervlies legt, ein weiterer Trick, den ich mir von Frizzi abgeschaut habe. Das isoliert den Boden unglaublich. Was sehr praktisch ist, wenn man auf dem Boden sitzt oder auch nur an einem kühlen Morgen die Zehen irgendwann aus dem Schlafsack raus nehmen muss. Die Teppiche sind bei mir gerade alle noch super durcheinander, aber ich habe sie alle günstig bei Ebay Kleinanzeigen geholt. Schöne die zusammen passen, werde ich mir erst besorgen, wenn ich mein neues Zelt habe und weiß wie viele ich benötige.

6 Kerzen, 6 Elemente

Hier sind ein paar Kerzen, die ich für eine LARP Orga machen sollte. Es hat spaß gemacht, noch mal andere Motive zu machen. Auch bei der Art der Kerzen konnte ich recht frei sein. Die Eis Kerze hat zum Beispiel eine kleine Schnee Haube bekommen, während die Erz Kerze einfach nur aus Stearin Wachs gegossen wurde, da ich die Marmorierung irgendwie sehr passend fand. Für die Feuerkerze habe ich dann versucht, einen Flammeneffekt zu machen. Leider ist der nicht ganz so geworden, wie ich es mir erhofft hatte. Aber insgesamt bin ich mit dem Ergebnis doch sehr zufrieden.

Ich habe die Orga gebeten mir ein paar Fotos zu machen, wenn die Kerzen im Einsatz sind. Bisher habe ich leider noch keine Fotos bekommen. Aber ich hoffe, dass ich sie bald ergänzen kann.

Ab damit zum Creadienstag und zu Handmade on Tuesday.

Vorbereitungen für die Lagerküche

Ich hab euch letzte Woche schon gezeigt, was ich so alles mitnehme, wenn ich mit meiner Lagerküche auf Con fahre. Ausrüstung ist ja schön und gut und macht auch was her, aber ohne eine gute Vorbereitung hilft das auch nicht viel. Natürlich sollte man hier zwischen einer normalen Wochenendcon und einer Großcon unterscheiden. Für Freitag bis Sonntag planen und Vorbereiten ist einfacher, als wenn man das für eine komplette Woche macht und man (eigentlich) keine Möglichkeit hat einzukaufen. Ich beschränke mich heute auf die Großconvorbereitung, denn wenn man das drauf hat, sind Wochenendcons meiner Meinung nach ein Kinderspiel. 🙂
Wie auch bei dem Equipment gilt auch hier: Das ist meine Art es zu tun. Das ist natürlich nicht die einzige Variante!
Wann ihr mit der Planung anfangt ist euch überlassen. Ich mache das am liebsten mindestens einen Monat im Vorraus, damit auch wirklich jeder Mitesser die Möglichkeit hat, seine Allergien etc. zu nennen. Wer sich nicht meldet, hat Pech gehabt. Nur sprechenden Menschen kann geholfen werden.

Was will ich überhaupt kochen?
Die wichtigste Frage überhaupt! Klar könnt ihr euch was ausdenken und dafür einkaufen, aber wenn ihr für andere mitkocht, dann solltet ihr auf eure Mitesser achten. Allergien, Unverträglichkeiten oder das simple „das mag ich aber nicht“ solltet ihr nicht außer Acht lassen. Klar, auch mir ist es schon passiert, dass jemand nicht mitgegessen hat, weil das Essen doch schärfer geworden ist, als es sein sollte.
Wenn ihr das aber im Vorfeld abgeklärt habt, könnt ihr euch ans Rezepte suchen begeben. Achtet darauf, dass ihr nicht mit einem Herd und/oder Backofen kocht, sondern auf offenem Feuer (wenn ihr es so macht, wie ich). Für erfahrene Köche ist das vielleicht kein Problem, aber für Neulinge habe ich den Tip: Eintöpfe und Dinge, die nicht viel mit Hitzeregulierung (wie Nudeln, Reis oder Kartoffeln) zu tun haben, sind die perfekten Speisen.

Lagerung auf dem Congelände
Zu Hause ist das nicht sonderlich schwer. Kühlschrank auf, Sachen rein, fertig! Wenn ihr auf einem Congelände zeltet, habt ihr allerdings keinen Kühlschrank und erst recht keine richtige Küche, sondern ein Provisorium mit dem ihr auskommen müsst. Wenn ihr eine Kühlbox dabei habt, oder wie ich damals eine IT-taugliche Kühltruhe, könnt ihr dort Vieles reintun, was gekühlt werden muss, oder einfach länger frisch sein soll.
Kleiner Tipp hierbei: Wenn ihr im Vorfeld viele Lebensmittel und Getränke einfriert, habt ihr automatisch Kühlakkus dabei, die keinen zusätzlichen Platz beanspruchen. Ich friere zum Beispiel immer 2 Liter Milch, Wasser und Säfte ein. Fleisch, welches ich erst später in der Woche brauche wird auch eingefroren. Tiefgefrorene Früchte und Gemüse bietet sich natürlich auch super dafür an!
Bei den restlichen Lebensmitteln gilt: Achtet darauf, dass es so wenig wie möglich in der prallen Sonne steht, sonst geht euch viel um. Auch eine Kühlbox sollte eher schattig stehen.

Einkaufszettel und Einkaufen
Steht eure Auswahl an Speisen, könnt ihr euch daran machen, einen laaaaaangen Einkaufszettel zu schreiben. Zumindest meine Zettel sind immer ewig lang. Denk daran, dass ihr die Mengen an Zutaten der Anzahl an Personen im Lager anpassen müsst. Schreibt alles sauber runter und sortiert dann die Liste nochmal nach Kategorien wie zum Beispiel „Milchprodukte“, „Obst und Gemüse“ und „Knabberzeug“. Glaubt mir, das macht das Einkaufen später einfacher! Das erspart euch nämlich orientierungsloses rumlaufen im Laden. Für das spätere Packen kopiert diese Einkaufsliste noch einmal.
Bevor ihr allerdings einkaufen geht, schaut vorher nach, was ihr alles zu Hause habt. Zum Beispiel Gewürze sollten wirklich nur dann gekauft werden, wenn ihr Jeweiliges nicht habt. Was bringt es euch, wenn ihr am Ende 3 angefangene Dosen Paprika edelsüß im Regal stehen habt? Markert also alles an, was ihr zu Hause habt und stellt es eventuell schon gesammelt an einen Ort.
Überlegt euch, was ihr schon vorher einkaufen könnt und was ihr besser erst am Anreisetag oder einen Tag davor einkauft (zum Beispiel frisches Obst und Gemüse).

Vorbereitungen
Macht es euch auf der Con selber so einfach wie möglich und bereitet so viel wie geht vorher vor. Ihr habt genug mit Feuer machen und kochen zu tun, da hilft jedes bisschen, was nicht noch extra gemacht werden muss. Natürlich kann man seine Mitesser um Schnibbelhilfe bitten etc etc, aber darauf würde ich mich nicht verlassen. Es kann immer mal was dazwischen kommen – PLOT *hust, hust* – und dann steht ihr alleine da.
Ihr könnt zum Beispiel einiges an Fleisch schon abbraten und das dann in kleinen Beuteln einfrieren. Wird nicht so schnell schlecht und ist schon vorgekocht. Ich hab zum Milchreis Mangopüree gereicht. Pürieren mit einem Stab ohne Strom gestaltet sich allerdings etwas schwierig, also habe ich das Püree zu Hause gekocht und in abgekochte Gläser gefüllt und kalt gestellt.
Kommen wir nun zu meinem schon letzte Woche angekündigtem Thema: Gewürze und Öle. Ich bin mittlerweile der Meinung: je weniger Plastik oder Dosen man sieht, desto schöner sieht’s im Lager aus. Darum habe ich all meine Gewürze und Öle in Glasgefäße umgefüllt.

Beschriftet habe ich sie dann mit einem Klebeetikett oder mit anderen Etiketten, damit ich auch weiß, was was ist. Gerade wenn es dunkel wird ist das etwas schwierig zu unterscheiden. All meine Gewürzgläser habe ich in eine kleine Holztruhe gepackt, damit ich alles an Ort und Stelle habe und nicht noch lange suchen muss.

Wenn ihr frische Kräuter benutzen wollt, könnt ihr euch Blumenampeln holen, in deren Blechtöpfe dann die Kräuter kommen. Macht die Lagerküche auch gleich etwas wohnlicher.

Schreibt euch eine Packliste mit all den Dingen, die ihr mitbringen wollt und hakt sie ab, wenn sie eingepackt sind. Ihr könnt später nicht nochmal losfahren. Gut, man kann auch die lieben Zeltnachbarn fragen, ob sie euch aushelfen können.

Das war es dann auch “schon”. Uff…eigentlich sollte der Beitrag viel kürzer werden. Hat ja gut geklappt! Ich hoffe, ich konnte euch damit einen Einblick verschaffen.

Hilfreiches Equipment für die Lagerküche

Die Großcons haben mittlerweile schon angefangen und auf vielen eben dieser steht dick und fett „Selbstverpflegung“ dran. Der Name ist Programm und natürlich kann man sich mit einem kleinen Campingkocher und einer Dose Ravioli auf den Rasen vor sein Zelt hocken, allerdings ist das meistens nicht wirklich ambientetauglich – vorausgesetzt, man spielt im Endzeitsetting, dann mag das schon recht cool aussehen.
Ich war schon öfter auf solchen Cons mit Selbstverpflegung. Zu Beginn meiner LARPzeit hab ich mich bekochen lassen, weil ich keinen Schimmer hatte, wie man auf offenem Feuer kochen soll. Natürlich wusste ich, wie man einen Grill bedient, aber Pfannkuchen oder Milchreis auf offenem Feuer hatte ich noch nie gemacht. Ich kannte nur den Petroleumkocher auf dem Schiff meines Vaters oder eben die kleinen Campingkocher mit Gaskartusche, die allerdings nicht sonderlich stabil sind und wenn man für mehr als 2 Personen Essen zubereiten möchte, dauert das Ewigkeiten oder man braucht mehrere dieser Gaskocher.
Mittlerweile bin jedoch ich diejenige, die die Gruppe auf solchen Cons verpflegt und auch wenn ich selber kein Auto habe, wird immer dafür gesorgt, dass meine Lagerküche zum Gelände kommt.
Danny und ich haben sogar auf dem Drachenfest vor 2 Jahren den Kochwettbewerb im blauen Lager auf dem Drachenfest gewonnen und da wurde nur auf offenem Feuer gekocht. Man sieht also, ich hab mich gemacht. Übung macht den Meister…oder so ähnlich. Lange Rede, kurzer Sinn: Mit meinem Equipment für die Lagerküche fahre ich bis jetzt immer sehr gut und möchte euch das nun vorstellen.

Fangen wir erst einmal mit der Feuerstelle an sich an. Jeder hat da so seine Favoriten und es gibt sicherlich noch zig andere Möglichkeiten, aber heute zeig euch meine beiden.
Wenn ich auf Cons koche, benutze ich einen Kugelgrill (links im Bild) und einen Gulaschofen (der Topf dafür ist rechts im Bild). Für all diejenigen, die nicht wissen, was ein Gulaschofen ist: Es ist ein runder Standofen, in dem unten das Feuer brennt und man oben den Topf einhängen kann. Ich hätte euch gerne meine gezeigt, allerdings sind nach dem Umzug die Schrauben verschütt gegangen und ich konnte sie leider nicht zusammenbauen.
Zusätzlich dazu habe ich mir eine Feuerschale zugelegt (das rostige Ding hinten im Bild). Sie spendet abends wenn es kühl wird nicht nur Wärme und bildet die Basis für einen Schwenkgrill, sondern ist auch super um Stockbrot zu machen, Marshmallows zu rösten und dient als Kochstelle, wenn der Grill grade belegt ist.
Ein Anzündkamin (vorne im Bild) gehört bei mir zum Equipment, das liegt allerdings nur daran, dass ich besonders morgens einfach zu faul bin, mich ums Feuer zu kümmern. Kohle und Anzünder in den Anzündkamin, Streichholz rein und warten. Feuer fertig, es darf gekocht werden. Apropos Anzünder! Es gibt da ja all mögliches Zeug, was man benutzen kann.

Ich verwende am liebsten Anzünder aus Holzwolle und Wachs. Die müffeln nicht wenn sie abbrennen, hinterlassen auf gegrilltem Gut keinen komischen Nachgeschmack und sind meiner Meinung nach am besten geeignet, weil sie lange brennen und sehr ergiebig sind. Zusätzlich benutze ich auch trockene Tannenzapfen. Die brennen wie Hulle und kosten für gewöhnlich kein Geld ;). Was ihr damit dann anzündet ist relativ egal. Ob Kohle, Holz oder auch Grillmais (gibt’s jetzt neu im Supermarkt, ich bin völlig davon begeistert!), was ihr nehmt, ist ganz euch überlassen.
Den Gulaschofen nutze ich hauptsächlich zum Wasserkochen und für Suppen, weil der Topf mit seinen 14 Litern doch sehr groß ist. Für alles andere nutze ich meinen Kugelgrill, denn dank des Rosts kann man darauf auch Töpfe und Pfannen stellen und wie auf einem Herd kochen. Beim Honigbraten könnt ihr das sehr gut sehen. Klappt wunderbar! Möchte man Hitze wegnehmen, nimmt man eben den Topf kurz runter und schiebt die Kohle an den Rand. Dadurch, dass der Grill einen Deckel hat, kann man darauf auch Dinge schmoren, wie wir das bei dem Honigbraten auch getan haben. Angeblich kann man auch Aufläufe mit diesem Trick kochen, aber das hab ich noch nicht ausprobiert.

Kommen wir nun zum Essen beziehungsweise zur Lagerung davon. Ich plane immer mit viel Zeit im Vorraus was ich kochen will, weil ich 1. auf Allergien und Unverträglichkeiten achten muss und 2. besser vorbereiten kann. Wie ihr das am besten macht, kommt im Beitrag nächste Woche.
klar kann man ausschließlich Konserven kaufen und damit kochen, aber ich verarbeite auch gerne frische Dinge und hab auch gerne mal ein kühles Getränk auf Con. Hierzu bieten sich natürlich auch wieder viele Möglichkeiten. Es gibt Leute, die stellen sich einen Kühlschrank ins Lager, der über einen Generator betrieben wird. Kann man machen, aber ich find die Dinger recht laut und auch nicht sonderlich hübsch, wenn man nicht gerade ein verschließbares Küchenzelt hat.
Ich habe euch letztes Jahr gezeigt, wie ich damals zusammen mit meinem Mann eine Kühltruhe aus Holz gebaut habe. Problem gelöst. Wer eine normale Kühlbox hat, kann sie auch einfach mit Stoff überdecken. Es ist jedoch wichtig, dass ihr diese Boxen nicht öfter öffnet, als notwendig. Je seltener ihr sie öffnet, desto länger bleibt die Kälte erhalten.

Was jetzt noch fehlt, sind die Kochutensilien. Darunter fallen Schneidebrettchen aus Holz, Pfannenwender, Kochlöffel, Suppenkellen aus Metall etc etc. Die Liste ist ganz schön lang und man sollte auch wirklich alles dabei haben. Denn anders, als bei der eigenen Küche daheim kann man nicht mal eben die Schublade aufmachen und das Utensil rausholen, was einem fehlt. Ich hab euch mal eine kurze Liste zusammengestellt, was man in jeder Lagerküche dabeihaben sollte:

– Schneidebrettchen aus Holz
– Pfannenwender und Kochlöffel aus Holz
– Suppenkelle aus Metall
– Sparschäler (Griff mit Leder oder Stoff umwickelt) oder Schälmesser
– Küchenmesser (entweder mit Holzgriff oder auch mit Leder oder Stoff umwickelt)
– Gewürze und Öle (Ich habe mir die Mühe gemacht, alle Gewürze und Öle in Glasgefäße zu füllen, zu beschriften und sie dann in eine kleine Holztruhe zu packen. Für mehr Ambiente und so…mehr dazu im nächsten Beitrag)
– Töpfe und Pfannen
– Spülutensilien (Schwamm, Stahlschwamm, Umweltfreundliches Spüli, Emailleschüssel)
– Schüsseln aus Metall oder Ton (zum Anrühren oder Zwischenlagern von Dingen)
– Krüge und Kannen aus Ton (schließlich sollen eure Mitlageristen nicht verdursten und Plastikflaschen auf dem Tisch sehen doof aus)
– Zahnstocher
Schürze
– Handtücher
– Jutesack oder Stoffsack (um die Plastikmüllbeutel zu verstecken)
– optional: Einen Satz Geschirr und Besteck für Gäste

Natürlich kann man diese Liste noch ergänzen, aber als Orientierung sollte das erst einmal reichen. Das war es dann auch “schon” von meiner Seite und ich wünsche euch viel Vergnügen beim Kochen in eurer Lagerküche!

Glücksanhänger

Ende April habe ich eine kleine mini DSA Con zum Nebelfest gemacht. Im Zuge des Festes sollten alle Anwesenden einen Glücksbringer erhalten. Nach einigem Hin und Her habe ich mich für kleine Holzamulette entschieden. Dafür habe ich einfach ~5 mm starke Astscheiben von so 5-7 cm Durchmesser besorgt. Diese habe ich dann mit kleinen Füchsen und Phex Symbolen dekoriert.

Hier sind ein paar Handyfotos, die ich als WIP auch schon auf Instagram gezeigt habe.

Leider habe ich es dann verpennt, die fertigen Glücksbringer zu fotografieren. Aber glücklicherweise konnte ich mir ein paar noch mal ausleihen bzw. um Handybilder bitten. Außerdem habe ich auf dem Wegekreuz 5 dann zufällig zwei Anhänger in einem Phex Schrein gesehen. Also habe ich doch noch ein paar Fertige für euch. Ab damit zu Handmadeontuesday.

Schürze für die Bediensteten im LARP

Eine Schürze gehört zu jedem Wirt und Bediensteten dazu. Ob es eine Schürze auf Bauchhöhe ist oder eine, die über den gesamten Oberkörper geht. Hat man dreckige und/oder nasse Hände kann man diese schnell trocknen und grob säubern.
Wie einige von euch schon wissen, spiele ich im LARP eine Wirtin und sie besitzt natürlich eine Schürze. Für ihre Angestellten gehört solch ein Accessoire ebenso zur Arbeitskleidung und damit man eben solche auch erkennt, tragen sie das Wappen der Taverne auf der Schürze, welches auch auf dem Tavernenschild nicht fehlen darf!
Es ist deswegen eine weiße Schürze geworden, weil diese Farbe zu jedem Kleidungsstil und Farbton passt (und am einfachsten zu bemalen, aber das ist nicht so wichtig 🙂 ). Das Beste: Es dauert nicht lange und kann sich sehen lassen.
Ich entschuldige mich allerdings für die wenigen Bilder, aber da ich etwas unter Zeitdruck stand habe ich nicht jeden Schritt fotografiert.

Ihr braucht:

Stoff in der Farbe, in der ihr eure Schürze haben wollt
passendes Garn
Stoffmalfarbe
Motiv
Schneiderkreide oder Bleistift

So wird’s gemacht:

Schneidet euch aus dem Stoff ein Rechteck in der Größe, in der ihr eure Schürze haben wollt. Ihr könnt auch ein Quadrat ausschneiden, aber ich hab es lieber, wenn die Schürze ein bisschen über die Seiten geht. Ich habe nämlich die Gewohnheit mir die Hände an den Oberschenkelseiten abzuwischen und wenn dann da keine Schürze ist, versau ich mir nur die Kleidung.
Schneidet ebenfalls ein kleines Rechteck oder Quadrat für die Tasche aus. Ich habe ein Rechteck gewählt, weil mein Motiv eher in die Länge ging, als in die Breite. Jetzt fehlen nur noch die Bänder, um die Schürze später umbinden zu können. Ich habe sie aus Stoff ausgeschnitten, allerdings könnt ihr auch Seidenbänder oder Webband oder Ähnliches benutzten.

Näht nun alle Teile um.Zeichnet eurer Motiv auf der Tasche vor und malt es dann mit Stoffmalfarben aus. Ob ihr Stoffmalstifte oder Pinsel und einen Farbtopf nehmt, das ist euch überlassen. Ich kann mi Stiften besser und präziser malen.

Näht nun die Tasche auf die Schürze in Spe und die Bänder an die Seiten. Schon habt ihr euer Ergebnis.

Kerze zur Verlobung fürs Schülertreffen

Heute zeige ich euch eine Kerze, die ich fürs LARP letztes Wochenende gemacht habe. Wir waren eingeladen zum Polterabend zweier Charas, die sich beim LARP anfang April verlobt haben. Das war übrigens das LARP, für dass ich den Kilt und den Sporran gemacht habe.

Kurz vor der Con kam dann noch die Bitte der Orga, dass doch jeder ein kleines Geschenk für die beiden mitbringen sollte. Uff, harter Brocken. Zumal ich ja noch eine eigene Con ne Woche vorher organisiert habe und dafür noch alle Hände voll zu tun hatte. Letzten Endes habe ich mich dann entschieden eine Kerze zu machen und mit den Familienwappen zu dekorieren. Da ich keine Zeit mehr hatte selbst eine Kerze zu gießen, wurde es eine gekaufte. Ist ja auch mal in Ordnung zumal es ja schnell gehen musste. Mit dem Ergebnis bin ich auch sehr zufrieden.

Hier sind erst mal ein paar Work in progress Fotos.

 

Da mir die Kerze noch zu leer war, habe ich mich noch für mehr Gold und Bling-Bling entschieden. Damit liegt man bei Reinblütern ja nie falsch. So und hier nun die fertige Kerze.

Außerdem noch ab damit zum Creadienstag.

Sporran zum Kilt

Letzte Woche habe ich euch ja schon meinen Kilt gezeigt, den ich fürs LARP gemacht habe. Diese Woche geht es um die passende Tasche dazu. Es ist im Prinzip einfach eine kleine Tasche mit integrierter Zauberstabhalterung.

Das ist das erste Mal, dass ich mit Leder gearbeitet habe. Also so richtig, mit nähen und ein bissel Punzieren probieren. Punzieren ist nicht gaaanz so toll geworden. Ich hatte dabei die ganze Zeit das Gefühl, dass ich das ganze Haus störe. Ich hätte vermutlich einfach mehr Lärm machen müssen, damit man das Ergebnis besser sehen kann. Es ist jedenfalls das Wappen des Clans, dem mein Charakter angehört. Na ja hier einfach mal ein paar Fotos. Die WIP Fotos sind halt alle nur mit dem Handy aufgenommen. Aber ich glaub, man kanns ganz gut erkennen.

So und hier dann noch ein paar Fotos von dem fertigen Sporran. Er hat mir auf der Con gute dienste geleistet. Die Kette habe ich noch was gekürzt. Da es so kurz vorm Con war, habe ich im Baumarkt einfach nen Meter gekauft und dran gemacht, aber dadurch hin er sehr tief beim Tragen. Hab jetzt noch mal so 10 cm weg genommen und jetzt hängt er besser. Auch die Zauberstabhalterung hat gut funktioniert. Der Zauberstab ist weder raus gerutscht noch saß er so fest, dass man ihn nicht schnell ziehen konnte.

Der Versuch das Clanswappen noch mal zu zeigen aber es ist echt nicht gut geworden. ^^’

Ab damit zu RUMS und Magic Crafts.

Ein Kilt fürs LARP

Irgendwann letztes Jahr hatte ich mich fürs Schülertreffen der Broughton Academy angemeldet. Hauptsächlich, weil es noch Plätze gab und ich unbedingt meinen Charakter noch was mehr spielen wollte. Labskaus in Lancaster war der Titel im Forum. Hab nicht weiter drüber nachgedacht. Wird schon irgendwie werden. Dann aber hieß es plötzlich, dass gehobene Kleidung gefordert ist, wenn man sich in den ehrwürdigen Hallen der Familie Lancaster bewegt. Uff. Natürlich kann man sich in so einem Moment auch klar für die Rebellion entscheiden. Aber das passte einfach nicht zu Kaylin. Auch wenn sie mit dem ganzen Reinblutkram nicht so viel anfangen kann, stammt sie halt doch aus einer entsprechenden Familie und hat eine gewisse Erziehung genossen. Aber woher jetzt mal eben festliche Kleidung zaubern? Tja, gute Frage. Irgendwann kam mir der Gedanke “Hey du bist doch Schotte”. Zack Boom. Da war die Idee. Es sollte ein Kilt werden. Ob der nun nur on Männern getragen wird oder von Frauen oder ob Frauen ne Variante tragen. Völlig egal. Das ist LARP, ich bin ein Magier, scheiß auf Regeln! Also ging die Suche los. Wie näht man denn so einen Kilt? Viel später sollte ich noch herausfinden, dass man den original Plaid einfach gar nicht näht, sondern einfach nur so viel Meter Stoff nimmt und dann faltet Gürtel drum fertig. Hätte ich das mal früher gewusst. Aber da hatte ich schon das Nähen angefangen. Ich muss sagen, das hatte schon seine Vorteile, weil man ihn doch deutlich schneller angezogen hat. Genäht habe ich ihn grob nach dieser Anleitung.

Ein paar Stellen waren mir unklar und ein paar Sachen habe ich sehr bewusst geändert. Insgesamt habe ich wohl ne Woche dran genäht, immer neben der Arbeit. Lästig war halt das Umnähen des Stoffes. Sind halt doch gut sechs Meter Saum dran und natürlich das Falten legen. Zumal der Stoff absolut unkooperativ war und sich nicht in Form bügeln lassen wollte.

So jetzt habe ich doch deutlich mehr geschrieben, als ich es eigentlich immer tute. Nächste Woche gibt es dann noch den passenden Sporran dazu. Denn der gehört ja auch zum kompletten festlichen Outfit. Ich muss ja gestehen, auf der Schneiderpuppe sitzt er nicht wirklich gut. Lieg daran, das die Puppe für Röcke etc die falsche Hüftbreite hat. Aber sie war günstig.

Der Kilt geht dann noch zu einigen Link-Partys: RUMS, Magic Crafts, 12xmemade.