Category Archives: LARP

Zauberstab drechseln

Vorletztes Wochenende war ich auf dem Hogwarts Express 3. Gespielt habe ich mal wieder meinen kleinen reinblütigen Slytherin Charakter. Der hatte dummerweise bei der letzten Con seinen Zauberstab verloren. Ich hatte ja schon kurz in dem Beitrag über die Kürbis Pastries davon erzählt, dass ich entführt wurde.

Tja dabei haben die Entführer mir meinen Zauberstab abgenommen und mich mitS bedroht. Danach konnten sie sich absetzen, während ich leicht verstört und ohne Zauberstab zurück blieb. Ich war schon länger nicht mehr ganz glücklich mit meinem alten Zauberstab, daher kam es mir, rein OT gesprochen, gerade recht.

Alles in allem hat es sich etwas gezogen und ich habe den Zauberstab erst das Wochenende vor der Con bei Salavora gedrechselt. Sie hatte sich auf der Kreativ Messe in Koblenz eine kleine Drechselmaschine gekauft. Die ist ganz großartig. Ich habe für meinen Zauberstab ein relativ dickes Fichtenrundholz verwendet, weil es noch rum lag. Das war vermutlich nicht die beste Wahl, aber es war da. Gerade da das Holz so dick war, musste ich echt viel erst mal abnehmen bevor ich überhaut anfangen konnte irgendwelche Muster in den Zauberstab zu schnitzen.

 

Mein Zauberstab hat leider hinten am Griff immer noch ein kleines Loch vom Einspannen. Fürs Con hatte ich da nen Knopf draufgeklebt aber der ist sehr schnell einfach abgefallen. Da werde ich mir wohl noch mal etwas einfallen lassen. Da dem Zauberstab immer noch sein Finish fehlt, bekommt ihr ihn sicher hier noch Mal zu sehen, wenn er komplett fertig ist.

 

Kürbis Pastrie

Mal wieder etwas, dass ich fürs LARP gemacht habe. Bei unserer Slytherin Haus Con hatten wir ein Mitbringbuffet. Da wir sowohl Vegetarier als auch eine Veganerin hatten, sollte es Vegan werden. Außerdem wollte ich das Ganze irgendwie englisch anhauchen. Schließlich spielt das LARP auf der Insel. Hängengeblieben bin ich dann einfach bei Kürbis Pastries. Ich glaube auch weil die irgendwo in den Büchern mal erwähnt werden.

Das LARP hat auch sehr viel spaß gemacht. Wir waren IT in einer Außenstelle des St. Mungos, dem Salus Aylum, um dort ein paar Dinge über Heilung zu lernen.

Was so einfach klingt, war dann IT alles andere als Lustig. Ausgebrochene Insassen, schwere Verletzte,

Tränke brauen,

Leben retten, Leben verlieren

und in meinem Fall Entführt werden. Ja ich denke das Wochenende hatte es in sich. Daher waren die Pastries denke ich ganz gut als Snack für auf die Hand.

Zutaten:
Teig
450 g Mehl
200 g Magarine
3 EL Wasser
1 Priese Salz
1 Priese Zucker
Füllung
2 Süßkartoffeln
150 g Kürbis (z. B. Hokkaido)
1 Packet Räuchertofu
2 Möhren
4-5 Frühlingszwiebeln
100 g Pilze
2 EL Tomatenmark
1 EL Senf
Salz
Pfeffer

Zubereitung:
Alle Zutaten für den Teig miteinander verkneten und den Teig für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Süßkartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Den Kürbis und den Räuchertofu ebenfalls in kleine Würfel schneiden. Möhre schälen und in feine Scheiben schneiden. Sollten es sehr dicke Möhren sein, diese halbieren. Ebenso die Frühlingszwiebeln und die Pilze klein schneiden. Das Gemüse und den Tofu in eine Pfanne geben und anbraten. Das Gemüse mit Tomatenmark, Senf, Salz und Pfeffer abschmecken. Dann alles abkühlen lassen.

Wenn die Füllung kalt ist, den Teig ausrollen und Kreise ausstechen. Etwas Füllung auf die Kreise geben und den Kreis zusammenfalten. An der Oberseite noch leicht einschneiden.
Die Teigtaschen bei 180 °C etwa 25 Minuten backen.

Kürbis Pastries
Course: Snack
Autor: Daniela
Zutaten
Teig
  • 450 g Mehl
  • 200 g Magarine
  • 3 EL Wasser
  • 1 Priese Salz
  • 1 Priese Zucker
Füllung
  • 2 Süßkartoffeln
  • 150 g Kürbis z. B. Hokkaido
  • 1 Packet Räuchertofu
  • 2 Möhren
  • 4-5 Frühlingszwiebeln
  • 100 g Pilze
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 EL Senf
  • Salz
  • Pfeffer
Zubereitung
  1. Alle Zutaten für den Teig miteinander verkneten und den Teig für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
  2. Süßkartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Den Kürbis und den Räuchertofu ebenfalls in kleine Würfel schneiden. Möhre schälen und in feine Scheiben schneiden. Sollten es sehr dicke Möhren sein, diese halbieren. Ebenso die Frühlingszwiebeln und die Pilze klein schneiden. Das Gemüse und den Tofu in eine Pfanne geben und anbraten. Das Gemüse mit Tomatenmark, Senf, Salz und Pfeffer abschmecken. Dann alles abkühlen lassen.
  3. Wenn die Füllung kalt ist, den Teig ausrollen und Kreise ausstechen. Etwas Füllung auf die Kreise geben und den Kreis zusammenfalten. An der Oberseite noch leicht einschneiden.
  4. Die Teigtaschen bei 180 °C etwa 25 Minuten backen.

Fotos vom LARP hat Anika gemacht.

Außerdem mache ich mit beim Blogevent von Die kleine Backfee.

Kerzenhändlerbox

Vor einer weile hatte ich zwar schon mal ein paar Fotos von meiner Kerzenbox hier gezeigt. Da sieht man jedoch nur den Deckel. Inzwischen ist die ganze Box fertig und es wird ganz dringend Zeit für ein paar zusätzliche Fotos. Das Grundmaterial ist einfach eine Holzbox, wie man sie im Baumarkt findet. Ich habe sie mit einem Verschluss für ein Vorhängeschloss versehen, damit ich daran ein Trickschloss anbringen kann. Das ist so meine Förderung von Diebesspiel im LARP.

Damit ich meinen ganzen Zettelwust nicht jedes Mal in der Hand habe, wenn ich die Box öffne, habe ich einfach zwei Stoffbänder angebracht. Es befinden sich innen dann auch Anweisungen, was man dieben darf.

Da ich recht viele kleine Kerzen transportiere, habe ich aus einer Pressholzplatte, die mal die Rückwand eins kaputten Bilderrahmens war, passende Böden geschnitten. Die Böden habe ich dunkelblau angemalt, da das Holz nicht so schön war. Um die Böden leichter aus der Box zu bekommen, habe ich an den Holzböden noch ein Stoffband befestigt. Viel Gewicht wird daran ja eh nicht gehoben. Auf den Böden stehen nach dem Ausräumen eh einfach nur noch ein paar Reste für Nachschub, eine Box mit etwas Geld, einige Notizen und so klein Kram. 

Für den Transport habe ich aus Nicky Stoffresten noch Waben genäht, in die ich die Kerzen schnell ein- und ausräumen kann. Anfangs habe ich sie immer einzeln in Papier gewickelt, das dauert aber ewig und das Papier muss man dann während der Con irgendwo lagern. Mit den Stoffwaben ist es deutlich schneller und einfacher.

Ab damit zum Creadienstag und zu DienstagsDinge.

Stecktisch fürs LARP

Seit ner Weile schon überlege ich ein neues Zelt zu kaufen. Einfach weil “mein” Sahara mir zu klein ist, davon ganz ab ist es auch nur eine Dauerleihgabe. Mit dem neuen Zelt soll es dann auch innen etwas schöner werden, da ich es auch IT bespielen möchte. Dafür sammele ich schon mal ein wenig Ausstattung, während ich noch auf das Zelt spare.

Als ich meinen Vater um rat fragte, wie man einen Stecktisch am besten baut, hat er sofort Hilfe zugesagt. Der Tisch wurde dann mein Geburtstagsgeschenk und ein gemeinsames Projekt. Der Tisch ist genau auf meine Kofferaumgröße angepasst. Die Fotos sind leider alle mit dem Handy gemacht, weil ich meine Kamera dummerweise vergessen hatte, als wir den Tisch gebaut haben.

Baumaterial… Ich muss gestehen, dass ich es vergessen habe.. Ich glaube, es waren 7 Latten 34 x 54 x 2000 mm für die Tischplatte und dazu noch mal 4 Stück die etwas dicker und schmaler waren für die Füße und die Halterung am Tisch selbst. Vom Bauen her, haben wir die Latten erst auf die passende Größe zugeschnitten und abgeschliffen.

Ich hab lange überlegt, ob ich das Holz lackieren will, habe mich dann aber einfach nur für Leinöl entschieden. Damit dann alle Latten eingeölt und erst mal trocknen lassen.

Danach haben wir dann die Tischplatte gebaut. Erst die Äußeren Latten verschraubt dann den Rest gleichmäßig verteilt.

Mit den einer Latte die für die Tischbeine war, haben wir angehalten, wo die zweite Fixierlatte für die Halterung der Beine hin muss. Alles verschraubt.

Dann haben wir die Beine H-Förmig zusammengeschraubt und probeweise reingesteckt.

Insgesamt war der Tisch dann doch etwas höher als erwartet, also haben wir die Beine noch mal etwas gekürzt.

Da der Tisch noch etwas wackelig war, haben wir noch eine weitere Mittellatte zur Sicherung eingebaut. Damit steht er jetzt sehr stabil.

Ich habe für den Tisch Fichtenholz verwendet. Natürlich kann man sich fragen, warum. Aber mir ging es da einfach um den Transport. Klar anders Holz ist sicher stabiler und bekommt weniger Kitschen oder Ähnliches. Allerdings muss ich den Kram ja fürs LARP häufig transportieren und da habe ich wenig Lust schwer zu schleppen. Der Tisch ist für meine Zwecke definitiv robust genug, und wenn er doch irgendwann mal Macken bekommt, fahre ich halt eben in den Baumarkt und kaufe mir neue Latten und ersetze die Teile einfach.

Für den Transport lassen sich die Beine ganz wunderbar ineinander Stecken und mit Spanngurten in der Tischmitte fixieren. Das spart Platz und man hat nur ein Teil, dass man tragen muss.

Ab damit zum Creadienstag und zu DienstagsDinge.

Feldbettüberzug fürs LARP

In meinem Beitrag über meine Bemühungen das Zelt IT zu gestalten, gab es schon mal einen kleinen sneak peek, heute dreht sich der ganze Beitrag darum: Mein Feldbettüberzug. Die Idee für den Feldbettüberzug habe ich mir bei Frizzi abgeschaut. Sie hatte ihn für ihr Feldbett gemacht. Ich fand die Idee so gut, dass ich mir selbst auch einen genäht habe. Er ist einfach praktisch, weil man alle OT Sachen unter dem Feldbett verstecken kann und zusätzlich noch Taschen hat, um Dinge zu verstauen, auf die man schnell zugriff haben will.

Das Schöne ist, dass er sehr einfach zu nähen ist. Denn im Prinzip besteht er einfach nur aus Rechtecken. Feldbett ausmessen und ein paar Zentimeter extra dazugeben. Ich habe mich bei der Stoffbestellung irgendwie etwas verrechnet und stand dann mit etwas zu wenig Stoff da, um alle seitlichen Taschen gleich groß zu nähen. Also habe ich dann etwas improvisiert und einige Taschen einfach etwas kleiner gemacht. Insgesamt meiner Meinung nach kein Drama, denn durch den Überzug habe ich eh so viel neue Staufläche gewonnen, dass es darauf nicht ankommt.

Ein weiterer Vorteil für mich ist, dass auf dem Stoff mein Schlafsack und meine Decken nicht mehr so umherrutschen wie vorher als ich nur auf der Isomatte lag.

Ab damit zum Creadienstag und zu DienstagsDinge.

Porridge schnell, einfach, vielfältig

Vor einer Weile haben Kiki und ich beschlossen, dass wir uns im Blog etwas mehr der Lagerküche beim LARP widmen wollen. Einen ersten Schritt hatte Kiki mit ihren beiden Beiträgen zum Equipment und zur Vorbereitung gemacht.

Aber eigentliche Rezepte haben wir nicht explizit geschrieben. Sie verbergen sich allerdings schon teilweise im Blog. Unter dem Tag Lagerküche haben wir jetzt mal alles getaggt, was wir schon mal auf ner Con gekocht haben, aber auch Rezepte für Fingerfood und Snacks, die man ganz gut mitnehmen kann, wenn man nicht warm kochen will.

Heute solls um Porridge gehen. Vielen ist Porridge sicher schon bekannt. Ich finde es super praktisch auf Con, gerade wenn es etwas kühler ist. Es ist schnell gemacht und wärmt von innen. Außerdem ist es sehr flexibel anpassbar. Die Mengenangaben beziehen sich alle auf ein bis zwei Personen je nach Tassengröße. Wenn man für mehrere kocht entsprechend hochrechnen.

 

Als Grundrezept verwende ich normalerweise immer:
1 Tasse Haferflocken (ich bevorzuge Kernige)
1 Tasse Wasser
1 Tasse Milch
Honig

Haferflocken in der Flüssigkeit aufkochen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Nach belieben mit Honig süßen.

Wenn man auf offener Flamme kocht, kann man auch zwei Tassen Wasser verwenden, das brennt nicht so leicht an und erst kurz vorm Servieren etwas Milch untermischt. Hier sind jetzt ein paar meiner liebsten Variationen. Das Tolle ist, man muss für keine den Grundporridge Topf anfassen. Jeder kann seine liebste Variante selbst in seiner Schüssel zubereiten.

Banane-Mohn
Eine Banane mit der Gabel zerdrücken und zusammen mit 1 EL Mohn unter den Porridge mischen.

Kokos-Mohn
2 EL Kokos und 1 EL Mohn unter den Porridge mischen

Apfel-Zimt
Einen halben Apfel in kleine Stückchen schneiden und zusammen mit Zimt unter den Porridge mischen.

Schokolade
2 EL Kakao sowie eine beliebige Menge Schokostreusel unter den Porridge mischen

IT bespielbares Zelt

Seit ich mit DSA LARP angefangen habe, ist in mir mehr und mehr der Wunsch gewachsen, ein IT bespielbares Zelt zu haben. Es geht mir nicht mal darum, dass ich 24/7 mit dem Zelt IT sein will oder das ständig Leute bei mir drin sind. Zumal ich ja oft auch im Zelt der Mada Basari meine Geschäfte abwickel. Aber manchmal bin ich auch auf Cons, wo die nicht mit dabei sind, oder es ist einfach im Zelt gerade was anderes los. Das Sahara, dass ich aktuell nutze, ist auch gar nicht so gut zu bespielen, weil man einfach nicht drin stehen kann. Da ich allerdings noch auf ein neues Zelt spare. Bis dahin muss dann das alte Zelt reichen, und das kann man mit wenigen Handgriffen ja auch schon etwas schöner gestalten.


Mein erster Schritt war tatsächlich, meine ganzen LARP Klamotten in Boxen und Kisten zu packen, die entweder offen rum stehen können, ohne das Bild zu stören oder eine Husse bekommen haben. Doch selbst wenn man die Sachen in Holzkisten packt, müssen die natürlich nicht nur langweilig aussehen. Die sind natürlich neutral und können für jeden Charakter genutzt werden. Aber schöner sind dann doch Boxen, die für einen bestimmten Charakter gemacht sind. Zumal man dann zwischen den Cons nicht mal die Kisten ausleeren muss.

Hier ein paar Möglichkeiten wie man Holzkisten dekorieren kann:
Große Holzbox (als Kühlbox)
Kleine Kiste für Schreibzeug

Als Nächstes habe ich mich meinem Feldbett gewidmet. Unter dem Feldbett ist jede Menge Stauraum für OT Kram, der dann erst mal einfach aus dem Blickfeld ist. Dazu habe ich sehr lange Zeit einfach eine große Menge an Decken über das Feldbett geworfen. Für den Anfang war das schon ganz gut, aber man konnte halt am Kopf- und Fußende noch unters Bett gucken. Das war dann nicht ganz so toll. Daher habe ich mir bei der lieben Frizzi was abgeschaut. Auch das Feldbett bekam eine fertige Husse mit extra Taschen, in die man abends schnell sein Zeug stecken kann oder in denen man Sachen verstauen kann, die man häufiger braucht. Wie ich meinen Feldbettüberzug gemacht habe, werde ich demnächst hier auch noch zeigen.
Was für mich aber der größte Schritt, auch zum Thema Gemütlichkeit, war: Teppiche. Nicht nur weil sie natürlich besser aussehen, als so eine olle Plastikbodenplane, nein sie bringen auch deutlich wärme mit ins Zelt. Besonders, wenn man unter alles noch Malervlies legt, ein weiterer Trick, den ich mir von Frizzi abgeschaut habe. Das isoliert den Boden unglaublich. Was sehr praktisch ist, wenn man auf dem Boden sitzt oder auch nur an einem kühlen Morgen die Zehen irgendwann aus dem Schlafsack raus nehmen muss. Die Teppiche sind bei mir gerade alle noch super durcheinander, aber ich habe sie alle günstig bei Ebay Kleinanzeigen geholt. Schöne die zusammen passen, werde ich mir erst besorgen, wenn ich mein neues Zelt habe und weiß wie viele ich benötige.

6 Kerzen, 6 Elemente

Hier sind ein paar Kerzen, die ich für eine LARP Orga machen sollte. Es hat spaß gemacht, noch mal andere Motive zu machen. Auch bei der Art der Kerzen konnte ich recht frei sein. Die Eis Kerze hat zum Beispiel eine kleine Schnee Haube bekommen, während die Erz Kerze einfach nur aus Stearin Wachs gegossen wurde, da ich die Marmorierung irgendwie sehr passend fand. Für die Feuerkerze habe ich dann versucht, einen Flammeneffekt zu machen. Leider ist der nicht ganz so geworden, wie ich es mir erhofft hatte. Aber insgesamt bin ich mit dem Ergebnis doch sehr zufrieden.

Ich habe die Orga gebeten mir ein paar Fotos zu machen, wenn die Kerzen im Einsatz sind. Bisher habe ich leider noch keine Fotos bekommen. Aber ich hoffe, dass ich sie bald ergänzen kann.

Ab damit zum Creadienstag und zu Handmade on Tuesday.

Vorbereitungen für die Lagerküche

Ich hab euch letzte Woche schon gezeigt, was ich so alles mitnehme, wenn ich mit meiner Lagerküche auf Con fahre. Ausrüstung ist ja schön und gut und macht auch was her, aber ohne eine gute Vorbereitung hilft das auch nicht viel. Natürlich sollte man hier zwischen einer normalen Wochenendcon und einer Großcon unterscheiden. Für Freitag bis Sonntag planen und Vorbereiten ist einfacher, als wenn man das für eine komplette Woche macht und man (eigentlich) keine Möglichkeit hat einzukaufen. Ich beschränke mich heute auf die Großconvorbereitung, denn wenn man das drauf hat, sind Wochenendcons meiner Meinung nach ein Kinderspiel. 🙂
Wie auch bei dem Equipment gilt auch hier: Das ist meine Art es zu tun. Das ist natürlich nicht die einzige Variante!
Wann ihr mit der Planung anfangt ist euch überlassen. Ich mache das am liebsten mindestens einen Monat im Vorraus, damit auch wirklich jeder Mitesser die Möglichkeit hat, seine Allergien etc. zu nennen. Wer sich nicht meldet, hat Pech gehabt. Nur sprechenden Menschen kann geholfen werden.

Was will ich überhaupt kochen?
Die wichtigste Frage überhaupt! Klar könnt ihr euch was ausdenken und dafür einkaufen, aber wenn ihr für andere mitkocht, dann solltet ihr auf eure Mitesser achten. Allergien, Unverträglichkeiten oder das simple „das mag ich aber nicht“ solltet ihr nicht außer Acht lassen. Klar, auch mir ist es schon passiert, dass jemand nicht mitgegessen hat, weil das Essen doch schärfer geworden ist, als es sein sollte.
Wenn ihr das aber im Vorfeld abgeklärt habt, könnt ihr euch ans Rezepte suchen begeben. Achtet darauf, dass ihr nicht mit einem Herd und/oder Backofen kocht, sondern auf offenem Feuer (wenn ihr es so macht, wie ich). Für erfahrene Köche ist das vielleicht kein Problem, aber für Neulinge habe ich den Tip: Eintöpfe und Dinge, die nicht viel mit Hitzeregulierung (wie Nudeln, Reis oder Kartoffeln) zu tun haben, sind die perfekten Speisen.

Lagerung auf dem Congelände
Zu Hause ist das nicht sonderlich schwer. Kühlschrank auf, Sachen rein, fertig! Wenn ihr auf einem Congelände zeltet, habt ihr allerdings keinen Kühlschrank und erst recht keine richtige Küche, sondern ein Provisorium mit dem ihr auskommen müsst. Wenn ihr eine Kühlbox dabei habt, oder wie ich damals eine IT-taugliche Kühltruhe, könnt ihr dort Vieles reintun, was gekühlt werden muss, oder einfach länger frisch sein soll.
Kleiner Tipp hierbei: Wenn ihr im Vorfeld viele Lebensmittel und Getränke einfriert, habt ihr automatisch Kühlakkus dabei, die keinen zusätzlichen Platz beanspruchen. Ich friere zum Beispiel immer 2 Liter Milch, Wasser und Säfte ein. Fleisch, welches ich erst später in der Woche brauche wird auch eingefroren. Tiefgefrorene Früchte und Gemüse bietet sich natürlich auch super dafür an!
Bei den restlichen Lebensmitteln gilt: Achtet darauf, dass es so wenig wie möglich in der prallen Sonne steht, sonst geht euch viel um. Auch eine Kühlbox sollte eher schattig stehen.

Einkaufszettel und Einkaufen
Steht eure Auswahl an Speisen, könnt ihr euch daran machen, einen laaaaaangen Einkaufszettel zu schreiben. Zumindest meine Zettel sind immer ewig lang. Denk daran, dass ihr die Mengen an Zutaten der Anzahl an Personen im Lager anpassen müsst. Schreibt alles sauber runter und sortiert dann die Liste nochmal nach Kategorien wie zum Beispiel „Milchprodukte“, „Obst und Gemüse“ und „Knabberzeug“. Glaubt mir, das macht das Einkaufen später einfacher! Das erspart euch nämlich orientierungsloses rumlaufen im Laden. Für das spätere Packen kopiert diese Einkaufsliste noch einmal.
Bevor ihr allerdings einkaufen geht, schaut vorher nach, was ihr alles zu Hause habt. Zum Beispiel Gewürze sollten wirklich nur dann gekauft werden, wenn ihr Jeweiliges nicht habt. Was bringt es euch, wenn ihr am Ende 3 angefangene Dosen Paprika edelsüß im Regal stehen habt? Markert also alles an, was ihr zu Hause habt und stellt es eventuell schon gesammelt an einen Ort.
Überlegt euch, was ihr schon vorher einkaufen könnt und was ihr besser erst am Anreisetag oder einen Tag davor einkauft (zum Beispiel frisches Obst und Gemüse).

Vorbereitungen
Macht es euch auf der Con selber so einfach wie möglich und bereitet so viel wie geht vorher vor. Ihr habt genug mit Feuer machen und kochen zu tun, da hilft jedes bisschen, was nicht noch extra gemacht werden muss. Natürlich kann man seine Mitesser um Schnibbelhilfe bitten etc etc, aber darauf würde ich mich nicht verlassen. Es kann immer mal was dazwischen kommen – PLOT *hust, hust* – und dann steht ihr alleine da.
Ihr könnt zum Beispiel einiges an Fleisch schon abbraten und das dann in kleinen Beuteln einfrieren. Wird nicht so schnell schlecht und ist schon vorgekocht. Ich hab zum Milchreis Mangopüree gereicht. Pürieren mit einem Stab ohne Strom gestaltet sich allerdings etwas schwierig, also habe ich das Püree zu Hause gekocht und in abgekochte Gläser gefüllt und kalt gestellt.
Kommen wir nun zu meinem schon letzte Woche angekündigtem Thema: Gewürze und Öle. Ich bin mittlerweile der Meinung: je weniger Plastik oder Dosen man sieht, desto schöner sieht’s im Lager aus. Darum habe ich all meine Gewürze und Öle in Glasgefäße umgefüllt.

Beschriftet habe ich sie dann mit einem Klebeetikett oder mit anderen Etiketten, damit ich auch weiß, was was ist. Gerade wenn es dunkel wird ist das etwas schwierig zu unterscheiden. All meine Gewürzgläser habe ich in eine kleine Holztruhe gepackt, damit ich alles an Ort und Stelle habe und nicht noch lange suchen muss.

Wenn ihr frische Kräuter benutzen wollt, könnt ihr euch Blumenampeln holen, in deren Blechtöpfe dann die Kräuter kommen. Macht die Lagerküche auch gleich etwas wohnlicher.

Schreibt euch eine Packliste mit all den Dingen, die ihr mitbringen wollt und hakt sie ab, wenn sie eingepackt sind. Ihr könnt später nicht nochmal losfahren. Gut, man kann auch die lieben Zeltnachbarn fragen, ob sie euch aushelfen können.

Das war es dann auch “schon”. Uff…eigentlich sollte der Beitrag viel kürzer werden. Hat ja gut geklappt! Ich hoffe, ich konnte euch damit einen Einblick verschaffen.

Hilfreiches Equipment für die Lagerküche

Die Großcons haben mittlerweile schon angefangen und auf vielen eben dieser steht dick und fett „Selbstverpflegung“ dran. Der Name ist Programm und natürlich kann man sich mit einem kleinen Campingkocher und einer Dose Ravioli auf den Rasen vor sein Zelt hocken, allerdings ist das meistens nicht wirklich ambientetauglich – vorausgesetzt, man spielt im Endzeitsetting, dann mag das schon recht cool aussehen.
Ich war schon öfter auf solchen Cons mit Selbstverpflegung. Zu Beginn meiner LARPzeit hab ich mich bekochen lassen, weil ich keinen Schimmer hatte, wie man auf offenem Feuer kochen soll. Natürlich wusste ich, wie man einen Grill bedient, aber Pfannkuchen oder Milchreis auf offenem Feuer hatte ich noch nie gemacht. Ich kannte nur den Petroleumkocher auf dem Schiff meines Vaters oder eben die kleinen Campingkocher mit Gaskartusche, die allerdings nicht sonderlich stabil sind und wenn man für mehr als 2 Personen Essen zubereiten möchte, dauert das Ewigkeiten oder man braucht mehrere dieser Gaskocher.
Mittlerweile bin jedoch ich diejenige, die die Gruppe auf solchen Cons verpflegt und auch wenn ich selber kein Auto habe, wird immer dafür gesorgt, dass meine Lagerküche zum Gelände kommt.
Danny und ich haben sogar auf dem Drachenfest vor 2 Jahren den Kochwettbewerb im blauen Lager auf dem Drachenfest gewonnen und da wurde nur auf offenem Feuer gekocht. Man sieht also, ich hab mich gemacht. Übung macht den Meister…oder so ähnlich. Lange Rede, kurzer Sinn: Mit meinem Equipment für die Lagerküche fahre ich bis jetzt immer sehr gut und möchte euch das nun vorstellen.

Fangen wir erst einmal mit der Feuerstelle an sich an. Jeder hat da so seine Favoriten und es gibt sicherlich noch zig andere Möglichkeiten, aber heute zeig euch meine beiden.
Wenn ich auf Cons koche, benutze ich einen Kugelgrill (links im Bild) und einen Gulaschofen (der Topf dafür ist rechts im Bild). Für all diejenigen, die nicht wissen, was ein Gulaschofen ist: Es ist ein runder Standofen, in dem unten das Feuer brennt und man oben den Topf einhängen kann. Ich hätte euch gerne meine gezeigt, allerdings sind nach dem Umzug die Schrauben verschütt gegangen und ich konnte sie leider nicht zusammenbauen.
Zusätzlich dazu habe ich mir eine Feuerschale zugelegt (das rostige Ding hinten im Bild). Sie spendet abends wenn es kühl wird nicht nur Wärme und bildet die Basis für einen Schwenkgrill, sondern ist auch super um Stockbrot zu machen, Marshmallows zu rösten und dient als Kochstelle, wenn der Grill grade belegt ist.
Ein Anzündkamin (vorne im Bild) gehört bei mir zum Equipment, das liegt allerdings nur daran, dass ich besonders morgens einfach zu faul bin, mich ums Feuer zu kümmern. Kohle und Anzünder in den Anzündkamin, Streichholz rein und warten. Feuer fertig, es darf gekocht werden. Apropos Anzünder! Es gibt da ja all mögliches Zeug, was man benutzen kann.

Ich verwende am liebsten Anzünder aus Holzwolle und Wachs. Die müffeln nicht wenn sie abbrennen, hinterlassen auf gegrilltem Gut keinen komischen Nachgeschmack und sind meiner Meinung nach am besten geeignet, weil sie lange brennen und sehr ergiebig sind. Zusätzlich benutze ich auch trockene Tannenzapfen. Die brennen wie Hulle und kosten für gewöhnlich kein Geld ;). Was ihr damit dann anzündet ist relativ egal. Ob Kohle, Holz oder auch Grillmais (gibt’s jetzt neu im Supermarkt, ich bin völlig davon begeistert!), was ihr nehmt, ist ganz euch überlassen.
Den Gulaschofen nutze ich hauptsächlich zum Wasserkochen und für Suppen, weil der Topf mit seinen 14 Litern doch sehr groß ist. Für alles andere nutze ich meinen Kugelgrill, denn dank des Rosts kann man darauf auch Töpfe und Pfannen stellen und wie auf einem Herd kochen. Beim Honigbraten könnt ihr das sehr gut sehen. Klappt wunderbar! Möchte man Hitze wegnehmen, nimmt man eben den Topf kurz runter und schiebt die Kohle an den Rand. Dadurch, dass der Grill einen Deckel hat, kann man darauf auch Dinge schmoren, wie wir das bei dem Honigbraten auch getan haben. Angeblich kann man auch Aufläufe mit diesem Trick kochen, aber das hab ich noch nicht ausprobiert.

Kommen wir nun zum Essen beziehungsweise zur Lagerung davon. Ich plane immer mit viel Zeit im Vorraus was ich kochen will, weil ich 1. auf Allergien und Unverträglichkeiten achten muss und 2. besser vorbereiten kann. Wie ihr das am besten macht, kommt im Beitrag nächste Woche.
klar kann man ausschließlich Konserven kaufen und damit kochen, aber ich verarbeite auch gerne frische Dinge und hab auch gerne mal ein kühles Getränk auf Con. Hierzu bieten sich natürlich auch wieder viele Möglichkeiten. Es gibt Leute, die stellen sich einen Kühlschrank ins Lager, der über einen Generator betrieben wird. Kann man machen, aber ich find die Dinger recht laut und auch nicht sonderlich hübsch, wenn man nicht gerade ein verschließbares Küchenzelt hat.
Ich habe euch letztes Jahr gezeigt, wie ich damals zusammen mit meinem Mann eine Kühltruhe aus Holz gebaut habe. Problem gelöst. Wer eine normale Kühlbox hat, kann sie auch einfach mit Stoff überdecken. Es ist jedoch wichtig, dass ihr diese Boxen nicht öfter öffnet, als notwendig. Je seltener ihr sie öffnet, desto länger bleibt die Kälte erhalten.

Was jetzt noch fehlt, sind die Kochutensilien. Darunter fallen Schneidebrettchen aus Holz, Pfannenwender, Kochlöffel, Suppenkellen aus Metall etc etc. Die Liste ist ganz schön lang und man sollte auch wirklich alles dabei haben. Denn anders, als bei der eigenen Küche daheim kann man nicht mal eben die Schublade aufmachen und das Utensil rausholen, was einem fehlt. Ich hab euch mal eine kurze Liste zusammengestellt, was man in jeder Lagerküche dabeihaben sollte:

– Schneidebrettchen aus Holz
– Pfannenwender und Kochlöffel aus Holz
– Suppenkelle aus Metall
– Sparschäler (Griff mit Leder oder Stoff umwickelt) oder Schälmesser
– Küchenmesser (entweder mit Holzgriff oder auch mit Leder oder Stoff umwickelt)
– Gewürze und Öle (Ich habe mir die Mühe gemacht, alle Gewürze und Öle in Glasgefäße zu füllen, zu beschriften und sie dann in eine kleine Holztruhe zu packen. Für mehr Ambiente und so…mehr dazu im nächsten Beitrag)
– Töpfe und Pfannen
– Spülutensilien (Schwamm, Stahlschwamm, Umweltfreundliches Spüli, Emailleschüssel)
– Schüsseln aus Metall oder Ton (zum Anrühren oder Zwischenlagern von Dingen)
– Krüge und Kannen aus Ton (schließlich sollen eure Mitlageristen nicht verdursten und Plastikflaschen auf dem Tisch sehen doof aus)
– Zahnstocher
Schürze
– Handtücher
– Jutesack oder Stoffsack (um die Plastikmüllbeutel zu verstecken)
– optional: Einen Satz Geschirr und Besteck für Gäste

Natürlich kann man diese Liste noch ergänzen, aber als Orientierung sollte das erst einmal reichen. Das war es dann auch “schon” von meiner Seite und ich wünsche euch viel Vergnügen beim Kochen in eurer Lagerküche!

Glücksanhänger

Ende April habe ich eine kleine mini DSA Con zum Nebelfest gemacht. Im Zuge des Festes sollten alle Anwesenden einen Glücksbringer erhalten. Nach einigem Hin und Her habe ich mich für kleine Holzamulette entschieden. Dafür habe ich einfach ~5 mm starke Astscheiben von so 5-7 cm Durchmesser besorgt. Diese habe ich dann mit kleinen Füchsen und Phex Symbolen dekoriert.

Hier sind ein paar Handyfotos, die ich als WIP auch schon auf Instagram gezeigt habe.

Leider habe ich es dann verpennt, die fertigen Glücksbringer zu fotografieren. Aber glücklicherweise konnte ich mir ein paar noch mal ausleihen bzw. um Handybilder bitten. Außerdem habe ich auf dem Wegekreuz 5 dann zufällig zwei Anhänger in einem Phex Schrein gesehen. Also habe ich doch noch ein paar Fertige für euch. Ab damit zu Handmadeontuesday.

Schürze für die Bediensteten im LARP

Eine Schürze gehört zu jedem Wirt und Bediensteten dazu. Ob es eine Schürze auf Bauchhöhe ist oder eine, die über den gesamten Oberkörper geht. Hat man dreckige und/oder nasse Hände kann man diese schnell trocknen und grob säubern.
Wie einige von euch schon wissen, spiele ich im LARP eine Wirtin und sie besitzt natürlich eine Schürze. Für ihre Angestellten gehört solch ein Accessoire ebenso zur Arbeitskleidung und damit man eben solche auch erkennt, tragen sie das Wappen der Taverne auf der Schürze, welches auch auf dem Tavernenschild nicht fehlen darf!
Es ist deswegen eine weiße Schürze geworden, weil diese Farbe zu jedem Kleidungsstil und Farbton passt (und am einfachsten zu bemalen, aber das ist nicht so wichtig 🙂 ). Das Beste: Es dauert nicht lange und kann sich sehen lassen.
Ich entschuldige mich allerdings für die wenigen Bilder, aber da ich etwas unter Zeitdruck stand habe ich nicht jeden Schritt fotografiert.

Ihr braucht:

Stoff in der Farbe, in der ihr eure Schürze haben wollt
passendes Garn
Stoffmalfarbe
Motiv
Schneiderkreide oder Bleistift

So wird’s gemacht:

Schneidet euch aus dem Stoff ein Rechteck in der Größe, in der ihr eure Schürze haben wollt. Ihr könnt auch ein Quadrat ausschneiden, aber ich hab es lieber, wenn die Schürze ein bisschen über die Seiten geht. Ich habe nämlich die Gewohnheit mir die Hände an den Oberschenkelseiten abzuwischen und wenn dann da keine Schürze ist, versau ich mir nur die Kleidung.
Schneidet ebenfalls ein kleines Rechteck oder Quadrat für die Tasche aus. Ich habe ein Rechteck gewählt, weil mein Motiv eher in die Länge ging, als in die Breite. Jetzt fehlen nur noch die Bänder, um die Schürze später umbinden zu können. Ich habe sie aus Stoff ausgeschnitten, allerdings könnt ihr auch Seidenbänder oder Webband oder Ähnliches benutzten.

Näht nun alle Teile um.Zeichnet eurer Motiv auf der Tasche vor und malt es dann mit Stoffmalfarben aus. Ob ihr Stoffmalstifte oder Pinsel und einen Farbtopf nehmt, das ist euch überlassen. Ich kann mi Stiften besser und präziser malen.

Näht nun die Tasche auf die Schürze in Spe und die Bänder an die Seiten. Schon habt ihr euer Ergebnis.

Kerze zur Verlobung fürs Schülertreffen

Heute zeige ich euch eine Kerze, die ich fürs LARP letztes Wochenende gemacht habe. Wir waren eingeladen zum Polterabend zweier Charas, die sich beim LARP anfang April verlobt haben. Das war übrigens das LARP, für dass ich den Kilt und den Sporran gemacht habe.

Kurz vor der Con kam dann noch die Bitte der Orga, dass doch jeder ein kleines Geschenk für die beiden mitbringen sollte. Uff, harter Brocken. Zumal ich ja noch eine eigene Con ne Woche vorher organisiert habe und dafür noch alle Hände voll zu tun hatte. Letzten Endes habe ich mich dann entschieden eine Kerze zu machen und mit den Familienwappen zu dekorieren. Da ich keine Zeit mehr hatte selbst eine Kerze zu gießen, wurde es eine gekaufte. Ist ja auch mal in Ordnung zumal es ja schnell gehen musste. Mit dem Ergebnis bin ich auch sehr zufrieden.

Hier sind erst mal ein paar Work in progress Fotos.

 

Da mir die Kerze noch zu leer war, habe ich mich noch für mehr Gold und Bling-Bling entschieden. Damit liegt man bei Reinblütern ja nie falsch. So und hier nun die fertige Kerze.

Außerdem noch ab damit zum Creadienstag.

Sporran zum Kilt

Letzte Woche habe ich euch ja schon meinen Kilt gezeigt, den ich fürs LARP gemacht habe. Diese Woche geht es um die passende Tasche dazu. Es ist im Prinzip einfach eine kleine Tasche mit integrierter Zauberstabhalterung.

Das ist das erste Mal, dass ich mit Leder gearbeitet habe. Also so richtig, mit nähen und ein bissel Punzieren probieren. Punzieren ist nicht gaaanz so toll geworden. Ich hatte dabei die ganze Zeit das Gefühl, dass ich das ganze Haus störe. Ich hätte vermutlich einfach mehr Lärm machen müssen, damit man das Ergebnis besser sehen kann. Es ist jedenfalls das Wappen des Clans, dem mein Charakter angehört. Na ja hier einfach mal ein paar Fotos. Die WIP Fotos sind halt alle nur mit dem Handy aufgenommen. Aber ich glaub, man kanns ganz gut erkennen.

So und hier dann noch ein paar Fotos von dem fertigen Sporran. Er hat mir auf der Con gute dienste geleistet. Die Kette habe ich noch was gekürzt. Da es so kurz vorm Con war, habe ich im Baumarkt einfach nen Meter gekauft und dran gemacht, aber dadurch hin er sehr tief beim Tragen. Hab jetzt noch mal so 10 cm weg genommen und jetzt hängt er besser. Auch die Zauberstabhalterung hat gut funktioniert. Der Zauberstab ist weder raus gerutscht noch saß er so fest, dass man ihn nicht schnell ziehen konnte.

Der Versuch das Clanswappen noch mal zu zeigen aber es ist echt nicht gut geworden. ^^’

Ab damit zu RUMS und Magic Crafts.

Ein Kilt fürs LARP

Irgendwann letztes Jahr hatte ich mich fürs Schülertreffen der Broughton Academy angemeldet. Hauptsächlich, weil es noch Plätze gab und ich unbedingt meinen Charakter noch was mehr spielen wollte. Labskaus in Lancaster war der Titel im Forum. Hab nicht weiter drüber nachgedacht. Wird schon irgendwie werden. Dann aber hieß es plötzlich, dass gehobene Kleidung gefordert ist, wenn man sich in den ehrwürdigen Hallen der Familie Lancaster bewegt. Uff. Natürlich kann man sich in so einem Moment auch klar für die Rebellion entscheiden. Aber das passte einfach nicht zu Kaylin. Auch wenn sie mit dem ganzen Reinblutkram nicht so viel anfangen kann, stammt sie halt doch aus einer entsprechenden Familie und hat eine gewisse Erziehung genossen. Aber woher jetzt mal eben festliche Kleidung zaubern? Tja, gute Frage. Irgendwann kam mir der Gedanke “Hey du bist doch Schotte”. Zack Boom. Da war die Idee. Es sollte ein Kilt werden. Ob der nun nur on Männern getragen wird oder von Frauen oder ob Frauen ne Variante tragen. Völlig egal. Das ist LARP, ich bin ein Magier, scheiß auf Regeln! Also ging die Suche los. Wie näht man denn so einen Kilt? Viel später sollte ich noch herausfinden, dass man den original Plaid einfach gar nicht näht, sondern einfach nur so viel Meter Stoff nimmt und dann faltet Gürtel drum fertig. Hätte ich das mal früher gewusst. Aber da hatte ich schon das Nähen angefangen. Ich muss sagen, das hatte schon seine Vorteile, weil man ihn doch deutlich schneller angezogen hat. Genäht habe ich ihn grob nach dieser Anleitung.

Ein paar Stellen waren mir unklar und ein paar Sachen habe ich sehr bewusst geändert. Insgesamt habe ich wohl ne Woche dran genäht, immer neben der Arbeit. Lästig war halt das Umnähen des Stoffes. Sind halt doch gut sechs Meter Saum dran und natürlich das Falten legen. Zumal der Stoff absolut unkooperativ war und sich nicht in Form bügeln lassen wollte.

So jetzt habe ich doch deutlich mehr geschrieben, als ich es eigentlich immer tute. Nächste Woche gibt es dann noch den passenden Sporran dazu. Denn der gehört ja auch zum kompletten festlichen Outfit. Ich muss ja gestehen, auf der Schneiderpuppe sitzt er nicht wirklich gut. Lieg daran, das die Puppe für Röcke etc die falsche Hüftbreite hat. Aber sie war günstig.

Der Kilt geht dann noch zu einigen Link-Partys: RUMS, Magic Crafts, 12xmemade.

Meine ersten Häkelstulpen fürs LARP

Seit Anfang 2016 habe ich einen DSA LARP Charakter. Ich liebe ja die ganze Welt von DSA und hatte schon länger überlegt, dass ich da gerne mal LARPen würde. 2016 habe ich es dann einfach mal ausprobiert. Fix einen Charakter überlegt, nichts zu kompliziertes, immerhin war es ja nur ein erster Test, vielleicht sind die Leute ja doof oder es ist doch einfach nicht meins. Dementsprechend war mein Charakter auch von den Klamotten her ausgestattet. Es war wild zusammengewürfelt aus den Klamotten, die ich so hatte. Inzwischen liebe ich allerdings meine Händlerin sehr und daher hatte ich mir für die “Off Saison” Zeit vorgenommen dem Charakter ein paar neue Kleidungsstücke zu verpassen.

Vor allem auch, weil ich für den Charakter eigentlich nix warmes zum Anziehen habe. Daher habe ich zuerst mal ein Schultertuch gehäkelt und jetzt sind auch die Armstulpen fertig geworden. Ich hatte einfach überlegt, dass ich gerne noch was häkeln wollte und dann war ich bei Hanna und hatte ihr davon berichtet, dass ich gerne Stulpen mit Glitzer drin machen will. Aber ich einfach keine passende Wolle finden konnte. Sie hatte mir diesen tollen Wollladen gezeigt.

Zuerst hatte ich mich in die Silverstone Wolle verliebt aber nur so einfarbig war mir für die Stulpen zu langweilig. Aber dann konnte man da auch ne Wunschwicklung machen und dass kannte ich ja noch gar nicht. Ich bin ja noch nicht so lange in der Materie. Und es gab sogar extra eine Option für Stulpen Wolle. Also zwei Knäuel, die dann gleich gewickelt sind. Zack Boom, schneller bestellt, als ich gucken konnte und gleich noch ein weiteres Knäuel, damit Hanna mir noch ein Tuch Stricken kann. Ich kann nicht Stricken, aber es war so ein schönes Tuch mit Sternen!

Für die Stulpen habe ich mich an diesem Muster orientiert, es aber leicht abgewandelt, weil die Maße für mich absolut nicht funktioniert haben.

Ab damit zu RUMS, Liebste Maschen, 12xmemade und zu auf den Nadeln.

W100 Random Blog Encounters

Vor Kurzem bin ich bei Mondkunst auf eine tolle Blogger-Aktion gestoßen: 100 W100 random Blog-Encounters.
Mit einem Würfel würfelt man sich beliebig viele Fragen aus einer 100 Fragen umfassenden Liste aus. Dabei geht es um Rollenspiel und bloggen. Da sowohl Kiki als auch ich begeisterte Rollenspieler sind, haben wir die Würfel rollen lassen.

So als Erstes beantworte ich die Fragen.

16. Rituale: Würfel sind für einige Spieler ein fast schon sakraler Gegenstand, den niemand außer ihnen berühren darf. Einige schweißen den Charakterbogen ihrer verstorben Helden in Laminat ein. Es gibt so manchen Spleen, hast du selber einen oder ist dir das zu nerdig?

Ich hasse es, wenn andere Leute meine Würfel benutzen. Ich habe allerdings ein paar Würfel im Beutel, an denen ich nicht so hänge und die ich kaum benutze. Wenn jemand seine Würfel vergessen hat, bin ich bereit diese zu verleiehen. Aber wehe sie fassen meine Lieblingswürfel (siehe Foto) an. Davon gehen die nämlich instand kaputt. 😉
Eine weitere Sache, die ich immer mache ist, dass ich die W6 immer so drehe, dass die 6 oben ist und die W20 so, dass die 1 oben ist. Außerdem parke ich den Würfelbeutel am Phexschrein, den ich spaßeshalber nach dem Umzug aufgebaut habe, nachdem ich gemerkt habe, dass ich super viele Fuchsfiguren habe und das der ganze Pröddel von meinen LARP Charas ein wunderbares Sammelsurium an Phexischen Gegenständen enthält. Wenn ich am WE zum LARP fahre, fehlen dann immer Sachen, weil ich sie natürlich für meine Rollen brauche.


19 – Wurdest du schon einmal wegen deines Hobbies schief angesehen?

Des Öfteren, aber zum Glück habe ich mindestens genauso viele verrückte Freunde die mich darüber wegsehen lassen.

58 – Welche Blogs oder Podcasts konsumierst du?

Ziemlich viele. Ich nehme jetzt mal die, wo ich sage, die gehen auch in die Richtung und sind nicht “nur” Foodblogs.

Mondkunst
Grüne Würfel
Teilzeithelden
Seelenworte

Aber ich bin da immer auf der Suche nach neuen interessanten Blogs. Vielleicht hat ja jemand eine Empfehlung für mich.

63 – Alle reden am Tisch über den neuesten Film im Kino, den alle außer dir gesehen haben und das nervt dich, weil du nicht mitreden kannst oder endlich anfangen willst. Was machst du?

Ich plane eigentlich immer ein, dass noch ne halbe Stunde geschnackt wird. Aber wenns darüber raus geht, dann will ich endlich los legen unabhängig vom Thema.

65 – Gesinnungscheck: Du findest einen Gegenstand, der verdammt wertvoll ist, behältst du ihn und kaufst dir davon ein Rüstungsteil/Zauber etc. welchen du schon lange haben wolltest oder teilst du den Verkaufserlös mit der Gruppe? Wie sehe es aus, wenn es zu deiner Rolle passen würde?

Ich persönlich würde vermutlich fair Teilen. Das sieht keiner meiner Charaktere so. Also wenn die anderen es nicht mitbekommen, dass ich was Wertvolles habe, dann Teile ich meistens nicht. Wenn sie es mitbekommen, dann teile ich den Erlös in den seltensten Fällen gleichmäßig auf. Allerdings muss ich gesehen, dass ich OT auch so weit gehe nichts zu sagen, wenn mein Chara was Wertvolles hat, was die Charas eigentlich mitbekommen haben, wo die Spieler es aber vergessen haben. Da muss ich sagen, schreibts euch halt auf.

77 – Dein erster Charakter?

Zuerst bespielt: 24.02.2006
Zuletzt bespielt: 21.08.2013
Ich habe ordentlich und sauber alles in mein Büchlein geschrieben. Zumindest recht lange und dann habe ich auf Collegeblock umgeschwenkt.

88 – Du bekommst 2 Millionen Euro, wie würdest du sie ausgeben? Spenden und verschenken ausgenommen.

Gute Frage. Ich habe schon mehrfach sehr aktiv darüber nachgedacht, dass es cool wäre, eine Location zu besitzen, die dann für LARP ausgebaut ist. Also wo einfach schon super viel cooler Kram eingebaut ist. Also als Beispiel was ich gerne so hätte:
– Ausgebauter Keller mit flexiblen Wandteilen, das man Dungeons bauen kann
– Geheimgänge
– großes Gelände drumrum mit Wald

Aber es soll auch Hogwartsmäßig sein, also mit Gruppenschlafräumen (Also maximal 8 pro Raum, auch einige kleinere Räume) und Gruppenzimmer (so für 20 Leute jeweils ein Raum). Insgesamt vielleicht so 100-130 Betten. Aber da bin ich noch unsicher. Außerdem Räume für Vorlesungen/Schulunterricht. Das hätte dann den Vorteil, dass man das Gebäude unter der Woche, wenn kein LARP ist, vielleicht für Klassenfahrten oder Teambuilding Maßnahmen vermieten kann. Natürlich gäbe es dann auch ein entsprechendes Programm dazu. Fr-So wäre es aber nur für LARPer zu haben.

Ähm. Upsi. Also… nein ich ähm habe das nicht wirklich durchdacht.. *pfeif*
Aber ob dafür 2 Millionen Euro reichen? Aber es wäre sicher ein gutes Startkapital und wenn man die Teambuilding Maßnahmen teuer genug vermarktet, dann kann man sicher darauf aufbauen.

93 – 3 Dinge, die du mit einem gelungenen Spieleabend verbindest und warum?

– Spannendes Abenteuer (keine ewigen Kampfwürfelorgien, das finde ich immer unglaublich langweilig. Ich finde Kämpfe eh doof, wenn sie nicht kurz und knackig sind.)
– Spaß mit Freunden
– Leckere Snacks, was wäre ein Spieleabend ohne gute Snacks?!

 

So und jetzt kommt Kiki.

 

26 – Was sind deine Vorzüge als Spielleiter/Spieler und was sind deine Defizite?

Ich muss ja zugeben, dass ich noch nicht wirklich viel gemeistert habe. Ich glaube, ich kann es an einer Hand abzählen und die bekomme ich nicht mal voll. Doch bei den paar Malen kann ich klar sagen, was mir gelegen hat und was nicht.
Ich kann unheimlich gut beschreiben, dass die Spieler auch ein genaues Bild vor Augen haben. Ich habe zwar immer Bilder zur Hand, die ich bei Bedarf auch rumzeigen kann, aber meistens brauche ich das nicht. Ich frage auch immer nach, ob meine Spieler die Bilder sehen wollen, doch dann kommt so gut wie immer ein „Nö, ich hab’s schon vor Augen“ zurück und das spricht doch dann eigentlich für mich, oder?
Was ich nicht so gut kann… puh… Spontanität. Klingt jetzt vielleicht bescheuert, wenn man bedenkt, dass ich selber auch Cons organisiere und da auf Spontanität laufe…aber beim P&P hab ich da massive Probleme mit. Ich habe das Abenteuer vor Augen und weiß, wie ich die Spieler dahin bekomme, doch tanzt dann jemand aus der Reihe, muss ich wirklich hart dran arbeiten, ihn wieder auf Kurs zu bekommen. Vielleicht war ich dann auch einfach nicht gut genug vorbereitet dafür… wer weiß das schon.

72 – Rollenspiel ist doch nicht nur fun, oder? Was macht dir wenig bis gar keinen Spaß am Hobby?

Uff, diese Frage hat mich echt zum Nachdenken angeregt. Nicht, weil mir nichts eingefallen wäre…sondern weil ich nicht wusste, wie ich es so ausdrücken sollte, ohne jemandem auf die Füße zu treten. Das kann ich nämlich erstaunlich gut, auch, wenn ich das überhaupt nicht möchte. Was ich überhaupt nicht leiden kann – egal ob P&P oder LARP – sind Powerplayer. Mein damaliger Freund und ich haben sogar mal ein Lied dazu gedichtet, wie sehr uns das aufn Sack geht. „Ich bin ein Halbdrachenelfenork mit Magieresistenz, hab Livepoints unbegrenzt, das hab ich mir kredenzt! Und wer in Rüstung steckt, den treff ich halt direkt.“ Mehr weiß ich leider nicht mehr, denn er hat den Text. Aber ja…ich mein: wenn sich jemand die ganzen Immunitäten gegen was weiß ich nicht alles erspielt hat und das auch beweisen kann, ist das okay, aber diejenigen, die sich solche Charaktere von Anfang an bauen, find ich einfach scheiße. Das macht einem das komplette Spiel kaputt und hindert einen auch irgendwie an der Charakterentwicklung. Abgesehen mal davon… klar magst du ein Großmeister sein, hast dir drölfmilliarden Immunitäten erspielt etc etc und deswegen haben kleine Schüler keine Chance, aber wenn die Performance geil war, darf man die Person dahinter auch gerne mal belohnen. Dann war deine Willenskraft halt mal nicht stark genug, um die Barriere um dich rum aufrecht zu erhalten und du kassierst Schaden. Da bricht niemandem ein Zacken aus der Krone und der Neuling freut sich und hat etwas zu erzählen. So was hält Neuspieler auch im Hobby. Nobody is perfect! Auch, wenn das auf deinem Charakterbogen stehen mag.

88 – Du bekommst 2 Millionen Euro, wie würdest du sie ausgeben? Spenden und verschenken ausgenommen.

Töööhöhöhöö. Mit dieser Frage habe ich mich schon lange beschäftigt. Dass ich ausgerechnet diese ausgewürfelt habe, muss also Schicksal sein. Nicht, dass ich an so etwas glaube, aber es passt einfach trotzdem. Wenn ich 2 Millionen Euro bekommen würde, würde ich damit ein Grundstück abseits der Zivilisation kaufen und darauf eine Unterkunft bauen, die man für LARP und P&P mieten kann. Ich habe mehrere Projekte in diesem Stil schon gesehen und finde sie klasse. Das Gebäude ist dann zwar gleich, aber mit Deko kann sie dann je nach Setting dekorieren. Somit hätten dann auch Orgas die Möglichkeit einen festen Spielplatz zu haben und müssten nicht immer nach Locations suchen.

13 – Technische Hilfsmittel am Spieltisch: Ja oder Nein?

Na klar! Zumindest sehe ich das so. Ich hab das so kennengelernt und auch meine Runden haben technische Hilfsmittel. Mindestens ein Gerät, auf dem man Musik abspielen kann. Natürlich nicht megalaut, aber zur Untermalung der Situation. Da ich keinen Farbdrucker, oder einfach keine Lust habe, die ganzen Bilder auszudrucken, hab ich sie auf meinem Laptop. Abgesehen davon dokumentiere ich darauf auch immer die Fortschritte. Als Spieler hab ich mein Tablet, auf dem ich dann meinen Charakterbogen habe, damit es mir nicht passieren kann, dass ich ohne dastehe, weil ich die Papierversion vergessen habe.

5 – Spielst du am Tisch oder über den PC? Worin bestehen für dich die Unterschiede? Was magst du lieber? Streamst du?

Beides. Ich spiele sowohl am Tisch, als auch am PC. Ich habe einige Online-RPs laufen, weil die Parteien auseinander wohnen und dank Beruf etc kommen wir einfach nicht auf einen Termin zum Treffen. So wird dann eben online gespielt. Diese Runden sind dann zwar kurz (maximal 3-4 Stunden), aber dafür regelmäßiger und irgendwie auch entspannter. Unterschiede darin sehe ich da nicht wirklich. Außer, dass der organisatorische Aufwand anders ist. Nichtsdestotrotz mag ich es lieber, in der Gruppe am Tisch zu sitzen, aber ich kann nicht erklären, warum. Ist halt einfach so. Ich habe noch nie gestreamt und ich glaube, damit werde ich auch nicht mehr anfangen.

4 – Wie viele Systeme besitzt du und wie viele spielst du? Hast du ein Liebling und warum ist es dein Liebling? Bist du Sammler eines Systems, welches du vielleicht selten bis nie gespielt hast, es aber einfach gut findest?

Ich spiele mehr Systeme, als ich besitze. Vieles habe ich als PDF oder wenn leihe es mir aus dem Freundeskreis zusammen. Wie gesagt, ich war noch nicht oft genug Meister, um mir eine Sammlung angelegt zu haben. Ich habe ein paar DSA-Regelwerke und Abenteuer hier, das Pokemonregelwerk, Star Wars auch, aber das war es dann auch schon. Nichts Komplettes, sondern mehr Bruchstücke. Am liebsten spiele ich tatsächlich DSA und Shadowrun. Zweiteres, weil ich die Kombination aus Altem und Neuem so gut finde. DSA war meine Einstiegsdroge und begleitet mich schon mein ganzes Leben. Irgendwie wird das niemals langweilig. Ich kann nicht einmal sagen, was genau mich daran so fesselt…es tut es einfach!

57 – Bildersturm: Sind Illustrationen in einem Regelwerk für dich wichtig?

Das kommt immer stark darauf an, wie der Schreibstil des Regelwerks ist. Bei Vampire zum Beispiel kann ich gut darauf verzichten, weil es einfach so gut erklärt und beschrieben ist. Wenn ein Regelwerk für mich nicht verständlich genug ist, finde ich Bilder dazu ganz gut, weil es mir persönlich hilft, dass ich Dinge verstehe.

74 – Rollenspieler können auch Sammler sein. Hast du einen Hang zum Sammeln oder gar zum Hoarding? Würfel, Bücher, Minis etc.?

Das Einzige, was ich ansatzweise „sammel“ sind tatsächlich die Würfel. Ich bin fast jedes Jahr auf der RPC in Köln oder auf der Spiel in Essen und schaue immer, was es so für neue Würfel gibt. Klar…die Werte sind immer gleich, aber die Farben und Muster ändern sich und das finde ich klasse. Ich habe für jeden Charakter die passenden Würfel!

Heilerbestecktasche

Die Heilerbestecktasche habe ich für einen Freund angefertigt. Vor einem Jahr hatte er die Idee, dass er auf der Amonlonder Akademie bei seinem Heilerkurs seinen Schülern zum Abschluss Heilerbestecktaschen rausgeben möchte, aber er wollte keine gekauften haben, weil er das Wappen der Akademie draufhaben wollte. Ich habe angeboten, welche für ihn anzufertigen und er hat das Angebot dankend angenommen.
Jetzt habe ich 6 Heilerbestecktaschen in der Tasche, die nur darauf warten in die Hände ihrer neuen Besitzer zu wandern.
Ich selber habe eine Heilerin in meinem Charakterrepertoire fürs LARP, also werde ich mir demnächst auch eine eigene Tasche nähen. Werkzeuge und Utensilien möchten ordentlich verstaut werden. Schlecht sortierte und organisierte Heiler sind der Tod für jeden Verletzten.
Ihr könnt selbstverständlich jedes Motiv auf eure Taschen malen und auch die Bindung ist euch überlassen. Ich habe die Landesfarben von Amonlonde und Satinband genommen, weil ich es passend fand. Wenn ihr lieber eine Kordel nehmen wollt, tob euch aus! Ich denke, wenn ich meine eigene mache, wird sie etwas derber aussehen.
Ich spann euch jetzt nicht länger auf die Folter, sondern zeige euch, wie ich die Heilerbestecktasche gemacht habe.

Ihr braucht:

Weißen Stoff
– 1 Stück 40 cm x 40 cm
– 1 Stück 35 cm x 15 cm
Passendes Garn
Abstecknadeln
Stoffschere
Textilfarben
Motive
Pinsel
Satinband ( 2 Stück je 30 cm)

Wie es geht:

Übertragt die Schnittmuster auf den Stoff und schneidet eure Stücke aus. Das große Stück ist die Abdeckung, das kleine Stück wird später die Tasche für das Besteck.
Klappt die Ränder um, damit ihr sie umnähen könnt. Ich benutze dafür immer einen Zickzackstich, wer eine Overlock hat, kann die Ränder schön versäubern und sie dann umnähen.

Faltet eure Abdeckung in der Mitte und näht das kleine Stoffstück auf die untere Hälfte. Macht euch auf dem kleinen Stück auf der langen Seite unten alle 2,5 cm eine Markierung und näht eine gerade Linie nach oben. Wenn ihr das mit allen Markierungen gemacht habt, habt ihr so die Fächer für die einzelnen Werkzeuge gemacht.

Nun geht es ans anmalen. Schnappt euch eure Motive platziert sie auf die obere Hälfte der Abdeckung. Jetzt habt ihr mehrere Möglichkeiten. Entweder, ihr zeichnet alles per Hand ab, oder ihr paust es durch, oder ihr macht es wie ich und pinnt sie mit einer Nadel fest und malt drumherum. Ich habe direkt meinen Textilstift genommen, aber wenn ihr euch unsicher seid, könnt ihr auch erst einmal mit Bleistift oder Malerkreide das Motiv vormalen. Malt euer Motiv noch aus und lasst es so lange trocknen, wie es die Farbe vorgibt.


Wenn nötig, bügelt die Motive noch einmal fest, damit sie nicht bei der nächsten Wäsche auswaschen und eure Mühe zunichte machen.
Befestigt nun noch mit ein paar Stichen die Satinbänder an den Rändern und schon ist eure Heilerbestecktasche fertig. Umklappen, aufrollen, zubinden, that’s it.

Diese Heilertasche reichen wir beim Creadienstag und bei Magic Crafts ein!

Häkeltuch fürs LARP

Ende November letzten Jahres habe ich bei Grüne Würfel in einem Beitrag das Bruinen Häkeltuch entdeckt. Das fand ich so cool, dass ich es auch “irgendwann” mal machen wollte. Dann habe ich das Tuch erst mal wieder vergessen. Wer mir auf Instagram folgt, hat vermutlich schon mitbekommen, dass es dann kurz vor Weihnachten so weit war. Ich bin in einen kleinen Wollladen gefahren und habe mir Wolle für das Tuch besorgt. Dann ging es los. Ich habe nicht jeden Tag gehäkelt, manchmal habe ich sogar ne Woche gar nicht. Aber jetzt ist das Tuch endlich fertig. Das schlimmste war ja noch, dass mir kurz vorm Ende tatsächlich noch der Faden ausgegangen ist. Aber zum Glück konnte mir jemand aus einer Facebook Gruppe mit Faden aushelfen. 🙂

Nach dem Häkeln war das Tuch noch ganz wellig. Hab versucht es mit nass machen und aufspannen glatt zu bekommen. Ganz geklappt hat es nicht aber für mich ausreichend.

Es sind diverse Fehler drin, aber das ist mir egal. Ich war mir auch nicht immer ganz sicher, was die Anleitung von mir wollte. Dann habe ich improvisiert. Aber das ist mir alles egal. Für mich ist es perfekt.


Ich habe es für meinen DSA LARP Händlerin Isida gemacht, hier hatte ich schon mal einen Teil der Ausrüstung gezeigt. Ich will nach und nach ihre Klamotte mal etwas aufpeppen, denn im Moment bin ich nicht ganz zufrieden damit. Ich denke mit so kleinein Änderungen kann man schon viel erreichen. Mal sehen was sie noch so alles bekommt, bis ich zufrieden bin.

Hier noch ein Foto, dass Hagen kürzlich von meinem Charakter gemacht hat. Hab extra das Tuch mal über die Schultern geworfen. 😀

So und ab damit zu RUMS, HäkelLine und Liebste Maschen. Da es das erste Mal war, dass ich ein Tuch gehäkelt habe geht es auch noch zu 12xmemade.

 

Einfaches Mittelalterkleid

Dieses einfache Mittelalterkleid habe ich letztens genäht, weil einer meiner Charaktere im LARP eine neue Klamotte brauchte. Eigentlich war dieser Charakter nur als ein One-shot geplant, aber dieses Jahr soll ich ihn wieder auf der Amonlonder Akademie spielen, also wurde der Charakter generalüberholt und bekam auch eine neue Klamotte verpasst, weil die alte Robe nur bedingt passte.
Zurzeit nähe ich wieder etwas mehr, weil ich nach meinem großen Gewichtsverlust im letzten Jahr keine passenden Klamotten mehr hatte. Im Oktober letzten Jahres habe ich euch schon mein Ballkleid vorgestellt und auch dieses Kleid habe ich nach dem Schnitt von Natron und Soda geschneidert.
Ich habe wieder einmal die Schnürung weggelassen, weil ich lieber Gürtel trage. Der Eine oder Andere mag jetzt fragen: „Wo ist da das Problem, wenn das Kleid eine Schnürung hat?“
Ganz einfach: Ich mag das Gefühl nicht. Wenn ich die Schnürung habe und dann gleichzeitig einen Gürtel – egal, ob aus Stoff oder Leder – kann ich das Gefühl absolut nicht haben. Wäre auch nicht das erste Mal, dass ich mich mit meinen Gürteltaschen und Gebamsel in der Schnürung verhedder. Fazit für mich: keine Schnürung und alles ist tutti.

Für das einfache Mittlelalterkleid habe ich Folgendes benutzt:
3 Meter dunkelblauen Baumwollstoff
1 Meter silber-grauen Jacquard Futterstoff
schwarzes Nähgarn
1 weißer Stoffgürtel

Im Gegensatz zum Ballkleid hat dieses Exemplar enganliegende Ärmel bekommen und wird durch einen kleinen Schwalbenschwanz auf der Rückseite aufgehübscht. Ich steh bei Kleidern total auf mehrere Farben und Akzente, also habe ich den Schwalbenschwanz mit Jacquardstoff gefüttert und denselben Futterstoff bei den Ärmeln benutzt, um die Aufsätze zu nähen.

Den Rocksaum, die Ärmelsäume und den Ausschnitt habe ich mit einem schwarzen Zierstich versehen, um es aufwendiger aussehen zu lassen, als es wirklich war.

Letzten Endes habe ich vom Schnittmuster aufmalen bis zum Bügeln „nur“ knappe 5 Stunden an dem Kleid gesessen und ich finde, das Ergebnis kann sich sehen lassen. Alles in allem ist es trotzdem relativ schlicht, wird aber durch die Tonnen an Schmuck aufgewertet, die der Charakter trägt. Den weißen Stoffgürtel habe ich von einem anderen Kleid übernommen, weil ich fand, dass er ganz gut dazu passt.

Da mein Ballkleid schon beim Creadienstag war, kommt dieses Kleid einfach mal zur Abwechslung nach RUMS 🙂