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Gefüllte Paprika aus dem Brick

Kiki hat euch am Dienstag ja schon ihren Beitrag fürs Notfallkochbuch vorgestellt, heute bin ich dran. Im Gegensatz zu ihr wollte ich allerdings warmes Essen machen. Zugegeben wollte ich auch meinen neuen Brick testen, also zwei Fliegen mit einer Klappe. Ich bin bei meinem Rezeptvorschlag von den Dingen ausgegangen, die ich zu dem Zeitpunkt im Kühlschrank hatte. Mit dem Gedanken, jetzt fällt der Strom aus und du musst gucken, dass du deine verderblichen Lebensmittel zuerst verbrauchst.

Das betraf in meinem Fall einen Rest Fetakäse und einen Rest Mozzarella Käse. Beide habe ich eigentlich immer im Haus. Man kann sie aber auch sehr gut durch andere Zutaten ersetzen. Ich habe zum Beispiel auch immer einige Packungen Streukäse im Gefrierfach, falls ich mal spontan was überbacken will und keinen frischen Käse da habe. Außerdem hatte ich noch zwei Paprika im Kühlschrank. Damit war schon klar, was die Grundzutaten sind, auf denen ich aufbaue. Der Rest ist lagerfähig und ist zumindest bei mir immer vorrätig.

Ich als LARPer habe natürlich einen kleinen Grill und auch immer genug Kohle und Grillanzünder im Haus. Man verbraucht ja doch nie alles wenn man übers Wochenende auf einer Con ist.

 

Wie schon oben erwähnt, wollte ich hauptsächlich meinen neuen Brick testen, den ich mir einige Wochen zuvor gekauft habe. Ich kannte ja schon den BBQ Römertopf, mit dem wir auch schon Sachen auf dem Grill zubereitet haben. Aber der Brick ist kleiner und es passt so schön eine Portion rein. Mein Gedanke war: Ich will auf Con nicht groß Kochen und einen Platz an einer Feuerschale kann man sich immer mal schnorren. Der BBQ Römer ist halt etwas groß für eine Person. Der Brick ist da einfach perfekt. Ich bin mit meinem ersten Test auch sehr zufrieden. Normal kann man den Brick einfach an den Rand vom Feuer stellen und dreht ihn dann ggf. zwischendrin mal. Das ging jetzt bei meinem kleinen Grill einfach nicht, aber ich glaube nicht, dass es ein Problem wird. Der Brick und ich werden vermutlich noch viel Spaß haben beim LARP.

Zutaten
40 g Couscous
90 ml Wasser
2 EL Mais
1 kleine Zwiebel
20 g Feta (gewürfelt)
20 g Mozzarella (gewürfelt)
30 g Gouda (gerieben)
2 Paprika
Salz
Pfeffer

Zubehör
Grill
~200 g Grillkohle
Grillanzünder
Brick, BBQ Römer, Dutchoven oder eine andere Feuerfeste Schale mit Deckel

Zubereitung
In einer Schüssel Couscous und Wasser mischen und etwa 15 Minuten Quellen lassen. Er darf ruhig noch etwas fester sein, da er beim Grillen noch weicher wird.

Die Zwiebel würfeln und den Knoblauch klein reiben. Zwiebeln, Knoblauch, Feta und Mozzarella unter den Couscous mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wer mag kann noch frische Kräuter dazu geben.

Die Paprika halbieren und entkernen. Danach die Hälften mit der Couscous-Mischung füllen. Die Paprikahälften in den Brick setzen, mit dem geriebenen Gouda bestreuen und den Brick zu machen.

Grill anzünden und sobald die Kohle richtig an sind den Brick aufs Rost stellen. Grundsätzlich kann der Brick (der BBQ Römer und der Dutchoven) auch direkt in die Kohle, ich finde das aber etwas lästig, weil man sie ja wieder raus bekommen muss. Das ist einfacher auf dem Grillrost. Die Paprika braucht so 10-20 Minuten. Hängt etwas davon ab, wie euer Feuer ist. Lieber zwischendrin mal nachsehen und die Zeit anpassen.

Tipp:
Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es auch sehr lecker ist, noch eine Tomatensoße zu machen und in den Brick zu füllen. Dann brennt die Paprika vermutlich auch nicht so leicht an. Ich werde das beim nächsten Mal probieren!

Gefüllte Paprika aus dem Brick
Autor: Daniela
Zutaten
  • 40 g Couscous
  • 90 ml Wasser
  • 2 EL Mais
  • 1 kleine Zwiebel
  • 20 g Feta gewürfelt
  • 20 g Mozzarella gewürfelt
  • 2 Paprika
  • Salz
  • Pfeffer
Zubehör
  • Grill
  • ~200 g Grillkohle
  • Grillanzünder
  • Brick BBQ Römer, Dutchoven oder eine andere Feuerfeste Schale mit Deckel
Zubereitung
  1. In einer Schüssel Couscous und Wasser mischen und etwa 15 Minuten Quellen lassen. Er darf ruhig noch etwas fester sein, da er beim Grillen noch weicher wird.
  2. Die Zwiebel würfeln und den Knoblauch klein reiben. Zwiebeln, Knoblauch, Feta und Mozzarella unter den Couscous mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wer mag kann noch frische Kräuter dazu geben.
  3. Die Paprika halbieren und entkernen. Danach die Hälften mit der Couscous-Mischung füllen. Die Paprikahälften in den Brick setzen, mit dem geriebenen Gouda bestreuen und den Brick zu machen.

  4. Grill anzünden und sobald die Kohle richtig an sind den Brick aufs Rost stellen. Grundsätzlich kann der Brick (der BBQ Römer und der Dutchoven) auch direkt in die Kohle, ich finde das aber etwas lästig, weil man sie ja wieder raus bekommen muss. Das ist einfacher auf dem Grillrost. Die Paprika braucht so 10-20 Minuten. Hängt etwas davon ab, wie euer Feuer ist. Lieber zwischendrin mal nachsehen und die Zeit anpassen.
Tipp:
  1. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es auch sehr lecker ist, noch eine Tomatensoße zu machen und in den Brick zu füllen. Dann brennt die Paprika vermutlich auch nicht so leicht an. Ich werde das beim nächsten Mal probieren!

Vegetarischer Döppekoochen

Döppekoochen oder Döppekuchen mochte ich schon als Kind gerne. Schön mit Apfelmus und Knusper (die leicht angebackenen Teile und der Speck) und wehe Papa wollte das klauen.  Irgendwann vor Corona saßen wir mit einigen Kollegen mittags in der Kantine und es gab Döppekoochen und tatsächlich kannten es einige gar nicht oder haben das Apfelmus verschmäht. Da Vegetarier mit dabei waren, kamen wir auf das Thema, wie könnte man den Doppekoochen in vegetarisch machen. Immerhin ist Fleisch und Speck ja doch ein recht großer Bestandteil.

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Vegi Lasagne

Im Moment experimentiere ich recht viel mit den veganen Fleisch alternativen von Lidl. Nachdem mir der Burger so gut geschmeckt hat, habe ich jetzt das vegane Hackfleisch ausprobiert. Es ist natürlich nicht dasselbe wie Fleisch. Aber ich finde es deutlich besser als Sojagranulat. Leider kann man es nicht so wirklich knusprig anbraten. Ich denke ich werde noch ein bisschen weiter damit experimentieren und gucken, zu was es so taugt.

Hier aber erst mal ein Rezept für eine vegetarische Lasagne.

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Aufgepimpter Frischkäse

Da ich ja nun schon seit gut 2 Jahren auf meine Ernährung achte und Kalorien zähle, gibt es bei mir oft körnigen Frischkäse oder Frischkäse mit Joghurt zum Frühstück. Aber irgendwann habe ich festgestellt, dass mir das dann doch zu fade wurde. Klar, ich hab Paprika draufgeschnitten, oder mal Gurkenscheiben draufgelegt, aber das machte die Basis auch nicht leckerer. Eine Arbeitskollegin hat mir da einen guten Tipp gegeben und hier ist das Ergebnis vom aufgepimpten Frischkäse.

Zutaten:
200 g Frischkäse mit Joghurt
1 Avocado
1 kleine rote Zwiebel
1 kleine Knoblauchzehe
eine Hand voll Cherrytomaten
Salz
Pfeffer

Zubereitung:
Gebt den Frischkäse in eine Schüssel. Schält die Zwiebel und den Knoblauch und schneidet die Zwiebel in kleine Würfel. Hackt den Knoblauch sehr fein, oder drückt ihn später durch eine Presse. Wascht die Tomaten und schneidet sie ebenfalls in kleine Würfel. Schneidet die Avocado auf, entfernt den Kern und holt das Fruchtfleisch mit einem Löffel heraus. Schneidet es in Stücke und gebt nun alles zusammen zu dem Frischkäse in die Schüssel. Rührt alles ordentlich um und würzt mit Salz und Pfeffer nach.
Das war es auch schon und fertig ist der aufgepimpter Frischkäse!

Aufgepimpter Frischkäse
Autor: Chiara
Zutaten
  • 200 g Frischkäse mit Joghurt
  • 1 Avocado
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • eine Hand voll Cherrytomaten
  • Salz, Pfeffer
Zubereitung
  1. Gebt den Frischkäse in eine Schüssel. Schält die Zwiebel und den Knoblauch und schneidet die Zwiebel in kleine Würfel. Hackt den Knoblauch sehr fein, oder drückt ihn später durch eine Presse. Wascht die Tomaten und schneidet sie ebenfalls in kleine Würfel. Schneidet die Avocado auf, entfernt den Kern und holt das Fruchtfleisch mit einem Löffel heraus. Schneidet es in Stücke und gebt nun alles zusammen zu dem Frischkäse in die Schüssel. Rührt alles ordentlich um und würzt mit Salz und Pfeffer nach. Das war es auch schon und fertig ist der aufgepimpter Frischkäse!

Blumenkohl-Erbsen-Mais Auflauf

Ich denke, man merkt es diesem Blog schon sehr an, wie gerne ich Aufläufe aller Art esse. Neue Kreationen entstehen meisten, wenn ich meinen Kühlschrank leer machen will, bevor ich neu einkaufen fahre. Auch das heutige Rezept ist auf diese Weise entstanden. Der Blumenkohl musste dringend verwendet werden und ich hatte noch eine angebrochene Packung Speckwürfel, die schon was länger offen waren. Ich denke, das Rezept braucht die Speckwürfel nicht wirklich, allerdings waren sie da und mussten weg.

Herzhafte Muffins

Ich war im März spontan auf einen LARPabend eingeladen und da ich nicht mit leeren Händen aufschlagen wollte, habe ich mich dazu entschlossen etwas Essbares mitzubringen. Zwar war für das leibliche Wohl gesorgt worden, aber man hat sich trotzdem sehr über mein Mitbringsel gefreut. Süßigkeiten sollte es genug geben, da habe ich mich an ein paar herzhafte Muffins gesetzt. Da es ja jetzt auch immer wärmer wird, kann ich mir diese Muffinvariante auch wunderbar als Beilage zum Grillen gut vostellen. Wäre mal was anderes, als Baguette und Co.

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Djuvec Reis


Mit Djuvec Reis verbinde ich Urlaub. Genauer gesagt: Segelurlaub mit meinem Vater auf dem eigenen Boot in Kroatien. Sonne satt, wunderschönes Wasser und tolle Schnorcheltouren. Meistens haben wir auf dem Boot selber gekocht und im Normalfall waren es Fische, die wir am Abend in der Bucht oder an der Mole selber geangelt hatten. Doch ab und an haben wir auch mal in einer Marina angelegt und sind dann auswärts essen gewesen. Ich erinnere mich noch daran, dass ich in einem Restaurant in Zadar Djuvec Reis gegessen habe und hatte letztens so unfassbaren Hunger darauf, dass ich es einfach selber gemacht habe. Dieses Rezept schmeckt erstaunlicher Weise sehr ähnlich, wie der Reis in Kroatien. Zumindest sagt mir das mein Geschmackssinn von damals und das soll mir reichen!

Guacamole

Guacamole geht eigentlich immer. Zu Tortillachips, zu Süßkartoffelpommes, als Brotaufstrich, als Dip zu Rohkost oder auch als Wrapsauce. So vielfältig wie sie ist, so viele Rezepte und Varianten gibt es davon. Normalerweise gehört Chili in den Avocadodip, aber ich bin da nicht so der Freund von und ich mag es gerne etwas fluffiger, weswegen ich immer etwas Schmand oder Frischkäse dazugebe.

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Hummus

Eigentlich wollte ich euch schon länger mal dieses Hummusrezept zeigen, aber dann dachte ich mir jedes mal, dass es so einfach ist, dass es eigentlich nicht der Rede wert ist. Wenn ich mich allerdings mit Leuten in meinem Umfeld unterhalte, wissen viele gar nicht, woraus Hummus besteht oder wie man ihn zubereitet. “Das ist bestimmt total aufwendig!” Das ist gar nicht wahr. Gut…vielleicht, wenn man den Brei per Hand herstellt. Ich benutze dafür immer meine Küchenmaschine (ein Stabmixer tut’s aber auch!) und damit geht es wirklich schnell. Alles Zutaten rein, Deckel drauf, 2 Minuten laufen lassen, fertig!

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Gemüse Lasagne

Tja, wenn man so doof ist und nicht speichert, dann verschwindet der schöne geschriebene Blogeintrag im Nirwana. Also noch mal von vorne.

Ich habe aktuell eine Phase von Vorratsraum aufräumen und ältere Sachen endlich mal verbrauchen. Einerseits, weil mein Vorratsraum echt voll ist, andererseits weil dummerweise in meinem Vorratsraum die Zähler von Wasser- und Heizung sind und der Raum im Winter immer recht warm wird. Daher leg ich in den Heizungsmonaten lieber weniger rein. Beim Aufräumen habe ich in der hintersten Ecke noch eine Tüte Soja Granulat gefunden, die kurz vorm Ablaufen stand. In Kombi mit der angebrochenen Packung Lasagneplatten war dann klar was es gibt: Gemüse Lasagne!

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Vegi Burgerpatty

Ich hatte vor einer Weile das Problem, dass ich einfach kein Fleisch mehr sehen konnte. Auf einem Level von “mir wird schlecht, wenn ich es esse”. Das kannte ich bis dahin so auch noch nicht. Inzwischen kann ich zwar wieder Fleisch essen aber habe es doch drastisch reduziert und bisher auch keine Pläne daran wieder viel zu ändern. Ein bis zwei Mal pro Woche Fleisch reicht ja auch aus. Jedenfalls wollte ich in der Zeit unbedingt einen Burger essen und habe dann einfach mal wild ein wenig rumexperimentiert.

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Teigtaschen mit Zucchini-Aubergine Curry Füllung

Letzte Woche hatte ich ja schon die Teigtaschen mit Bohnen-Hack Füllung gezeigt. Heute gibt es die vegetarische Version. Da in unserer Gruppe auch Vegetarier waren, und ich ja auch nicht immer Fleisch brauche, wollte ich noch eine fleischlose Version der Teigtaschen machen. Auch hier der Hinweis, ich habe beim Backen einfach die doppelte Menge Teig gemacht für beide Versionen, aber es kamen etwas mehr mit Fleisch raus als Vegetarische. Allerdings hängt das sicher auch mit der Größe der Zucchini und der Aubergine zusammen.

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Zucchini-Pilz-Pfanne mit Kartoffelrösti

Die Zucchini-Pilz-Pfanne mit Kartoffelrösti habe ich letztens gemacht, nachdem ich eine kleine Lebensmittelspende bekommen hatte. Meine Oma hat die Angewohnheit einmal im Jahr ihre Tiefkühltruhe auszumisten und alles, was sie nicht mehr haben will, darf ich dann haben. Da mein Freezer leider auch nicht unendliche Kapazitäten hat, musste ich unter anderem die Kartoffelrösti verbrauchen, weil sie sonst in den Müll gelandet wären und das hab ich absolut nicht eingesehen! Lieber außerplanmäßig was Essbares zusammenschrauben, als Lebensmittel wegschmeißen!

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Zwiebelsuppe

Ich mag Zwiebelsuppe richtig gerne, mach sie aber viel zu selten, weil sich in meinem Kopf eingebrannt hat, dass der Toast in der Schüssel liegt und gratiniert wird. Je nach Schüssel und je nachdem, wie ungeschickt man ist, landet die halbe Suppe bei dem Versuch das Toast mit dem Löffel zu zerkleinern allerdings eher auf der Hose, als im Mund. Been there, done that. Grund genug für mich, sie nicht zu kochen.

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