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Schürze für die Bediensteten im LARP

Eine Schürze gehört zu jedem Wirt und Bediensteten dazu. Ob es eine Schürze auf Bauchhöhe ist oder eine, die über den gesamten Oberkörper geht. Hat man dreckige und/oder nasse Hände kann man diese schnell trocknen und grob säubern.
Wie einige von euch schon wissen, spiele ich im LARP eine Wirtin und sie besitzt natürlich eine Schürze. Für ihre Angestellten gehört solch ein Accessoire ebenso zur Arbeitskleidung und damit man eben solche auch erkennt, tragen sie das Wappen der Taverne auf der Schürze, welches auch auf dem Tavernenschild nicht fehlen darf!
Es ist deswegen eine weiße Schürze geworden, weil diese Farbe zu jedem Kleidungsstil und Farbton passt (und am einfachsten zu bemalen, aber das ist nicht so wichtig 🙂 ). Das Beste: Es dauert nicht lange und kann sich sehen lassen.
Ich entschuldige mich allerdings für die wenigen Bilder, aber da ich etwas unter Zeitdruck stand habe ich nicht jeden Schritt fotografiert.

Ihr braucht:

Stoff in der Farbe, in der ihr eure Schürze haben wollt
passendes Garn
Stoffmalfarbe
Motiv
Schneiderkreide oder Bleistift

So wird’s gemacht:

Schneidet euch aus dem Stoff ein Rechteck in der Größe, in der ihr eure Schürze haben wollt. Ihr könnt auch ein Quadrat ausschneiden, aber ich hab es lieber, wenn die Schürze ein bisschen über die Seiten geht. Ich habe nämlich die Gewohnheit mir die Hände an den Oberschenkelseiten abzuwischen und wenn dann da keine Schürze ist, versau ich mir nur die Kleidung.
Schneidet ebenfalls ein kleines Rechteck oder Quadrat für die Tasche aus. Ich habe ein Rechteck gewählt, weil mein Motiv eher in die Länge ging, als in die Breite. Jetzt fehlen nur noch die Bänder, um die Schürze später umbinden zu können. Ich habe sie aus Stoff ausgeschnitten, allerdings könnt ihr auch Seidenbänder oder Webband oder Ähnliches benutzten.

Näht nun alle Teile um.Zeichnet eurer Motiv auf der Tasche vor und malt es dann mit Stoffmalfarben aus. Ob ihr Stoffmalstifte oder Pinsel und einen Farbtopf nehmt, das ist euch überlassen. Ich kann mi Stiften besser und präziser malen.

Näht nun die Tasche auf die Schürze in Spe und die Bänder an die Seiten. Schon habt ihr euer Ergebnis.

Pinnwand mit den Stickern von bande

Dieser Beitrag enthält Werbung.

Ich mag Pinnwände aus Kork sehr gerne und hänge eigentlich alles auf. Von Fotos, über Geldscheine aus anderen Ländern, Karten mit lustigen Sprüchen und Fahrkarten aus Urlauben. Jede Erinnerung wird daran festgepinnt. Auch wichtige Notizen, wie zum Beispiel meine Wahlbescheinigung habe ich mal an sowas gepinnt, damit ich sie ja nicht vergesse. Da ich allerdings nicht so der Fan von stupiden und kargen Pinnwänden bin, habe ich mich kurzerhand entschlossen selber eine zu basteln und sie so zu gestalten, wie ich es gerne hätte.
Wir hatten von den Herstellern der bande Sticker ein kleines Paket mit kostenlosen Mustern zugeschickt bekommen und ich fand, das war eine gute Idee, diese zu benutzen. Schließlich kann man diese Sticker und Tapes wunderbar zum Verschönern benutzen!
Am Schluss habe ich noch etwas Bast und ein paar Miniklammern drangehangen, aber das müsst ihr natürlich nicht!
Hier habt ihr meine Materialienliste und eine kleine Anleitung:

Ihr braucht:

1x selbstklebende Korkmatte (DIN A4)
1 Stück weiße Pappe, das größer ist, als die Korkmatte
Faden oder Band zum Aufhängen
Tesafilm
Buntstifte
Taperolle „rote Federn“
Taperolle „Gerbera“

Wie wird’s gemacht:

Legt die Korkmatte probeweise auf die Pappe und malt mit einem Bleistift die Ecken an. Schließlich soll die Matte in der Mitte liegen. Außer ihr wollt natürlich ein schiefes Kunstwerk haben, eurer Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt!

Habt ihr euch für die gerade Variante entschieden und die Ecken angemalt, schnappt euch nun die Taperolle mit den roten Federn und zieht jeweils an den angemalten Ecken entlang eine Bahn aus Tape. Mit den Gerberablumen verzieht ihr noch die freien Flächen und mit ein paar Buntstiften könnt ihr die Pappe auch noch aufhübschen.

Klebt nun die Korkmatte auf die Pappe. Wenn sie selbstklebend ist, einfach die Folie hinten abziehen und auf der Pappe glattstreichen. Habt ihr keine selbstklebende Matte, streicht sie mit ordentlich Kleber ein und befestigt sie dann auf der Pappe.

Dreht nun die Pinnwand um und befestigt mit etwas Tesafilm den Faden oder das Band, damit ihr die Wand auch aufhängen könnt.

Schon ist eure im Grunde Pinnwand fertig. Fehlen nur noch Dinge, zum anpinnen 🙂

Kirschblütenbaum mit Stickern von bande

Wie am Samstag schon angekündigt kommt heute der Beitrag über die washitape ähnlichen Sticker von bande. Auf der creativeworld im Januar haben Danny und ich uns unter anderem auch diesen Stand angeschaut und uns ein bisschen was zu den Produkten erklären lassen. Außerdem haben wir einige Kostenlose Muster zum Ausprobieren mitbekommen.
Wie Washitape kann man diese Sticker überall anbringen und sie lassen sich super leicht wieder entfernen, ohne dass die Sticker zerreißen oder die Oberfläche, auf der sie geklebt wurde leidet. Man kann damit alles dekorieren und mit ein bisschen zusätzlichem Material kann man auch wirklich schöne Bilder basteln.

Ich hatte schon erwähnt, dass ich nicht so der Fan von Washitapte bin, aber diese Sticker total klasse fand. Beziehungsweise, was man daraus machen kann. Nachdem wir auch kostenlose Samples bekommen haben, musste ich das natürlich auch gleich ausprobieren.
Für mich sind diese Sticker sehr interessant, weil ich weder malen noch zeichnen kann. Mit ein bisschen Fingerspitzengefühl und Fantasy kann man aber mindestens genauso schöne Bilder kreieren und sowas finde ich klasse! Ich würde so gerne mehr selbstgemalte Bilder in meiner Wohnung haben, aber ich kann es einfach nicht.
Ich hab mich bei dem folgenden Bastelwerk an einem der Bilder orientiert, das auch an dem Stand von bande ausgestellt wurde. Normalerweise würde ich auch einen weißen Bilderrahmen nehmen, aber ich hatte noch ein Stück Verpackungsmaterial übrig, das ich vor ein paar Wochen mit Pappmaché bearbeitet hatte. Da es diesen Rundauschnitt hatte, wollte ich unbedingt ein Bild rein malen oder kleben, hatte aber bis jetzt noch nicht das Richtige gefunden. Doch nachdem wir diese Sticker bekommen hatten, war diese Frage auch beantwortet.

Was ihr dafür braucht bzw. was ich benutzt habe:

Bilderrahmen (weiß, oder ihr bemalt einen Naturrahmen)
blauer Wasserfarbe
braune Abtönfarbe
Pinsel
bande Sticker (Yoshino Kirschbaum und Kirschblüten Blütenblätter)

Wie ich es gemacht habe:

Meinen vorgefertigten Rahmen habe ich mit blauer Wasserfarbe ausgemalt, damit es aussieht, wie ein wolkenloser Himmel. Wenn ihr das macht, wird es wohl ein Blatt Papier sein, dass ihr ausmalt. Nachdem die Farbe trocken war habe ich mit einem dünnen Pinsel und der braunen Abtönfarbe eine Linien aufgemalt, die nachher die Äste meines Kirschbaumes darstellen sollten.

Nachdem auch das getrocknet war, habe ich meiner Fantasie keine Grenzen gesetzt. Ich habe einfach die Sticker von der Kirschbaumrolle gezogen und sie dorthin platziert, wo ich sie hübsch fand.
Zum Schluss habe ich noch ein paar von den Kirschblüten auf dem Bild und dem Rahmen verteilt.
Fertig ist das Bild mit den bande Stickern.

Aus den anderen Stickertapes werde ich auch noch was basteln. Vielleicht verschöner ich meinen weißen Kleiderschrank mit Kirschblütenblättern oder gestalte Karten mit den Sonnenblumen.
Mit diesem Beitrag nehmen wir am Creadienstag teil und starten damit auch mal bei #12xkreativ von vom Landleben. Geniale Idee! Mal schauen, was uns noch so einfällt 🙂

Creativeworld 2018

Am letzten Sonntag waren Danny und ich zusammen auf der Creativwolrd in Frankfurt. Von Samstag bis Dienstag war die Messe für Fachbesucher geöffnet, um sich allerlei Neuheiten im Bereich Büro, Bastelwelt, Blumen und Winter anzuschauen.
Allerdings haben wir uns nicht so sehr für den neusten Büro- und Schreibbedarf interessiert, sondern haben uns den Tag über hauptsächlich in zwei Hallen aufgehalten, um uns die Creativeworld und die Christmasworld anzuschauen. Im Gegensatz zur Kreativ Welt war diese Messe keine Verkaufsmesse, was auch den Menschenauflauf reduzierte. Ich finde sowas immer recht angenehm, wenn man sich nicht von einem Stand zum anderen schieben muss und eigentlich gar nicht so viel vom Drumherum mitbekommt, weil man eher damit beschäftigt ist, anderen nicht auf die Füße zu latschen.

 

Unser Ziel war es die beiden Hallen durchzusehen und uns dann in der Workshoparea niederzulassen und so lange an den angebotenen Workshops teilzunehmen, bis und langweilig wird. Gesagt, getan.
Mir sind die vielen Stände aufgefallen, die sich auf Leinwandmalerei bezogen. So viele Pinsel und Farben hab ich noch nie auf einem Haufen gesehen. Obwohl dieser Anblick mich faszinierte, war das leider nichts womit ich etwas anfangen kann. Ich kann weder malen noch zeichnen. Pinsel nutze ich nur zum Lackieren oder dann, wenn ich Dinge fürs LARP bemale.
Doch neben solchen Ständen gab es auch viele tolle Kreativstände, an denen man deren neuste Kollektionen ausprobieren durfte. So habe ich mich zum Beispiel beim Stand von efco an einem Kissenbezug  versucht, den man mit Schablonen und Stempel und den dazugehörigen Farben gestaltet.

Damit das Motiv dauerhaft auf dem Bezug bleibt, muss ich die stellen noch überbügeln. Ohne bügeln geht die Farbe nämlich wieder raus und man hat wieder einen Blancobezug. An sich eine tolle Sache, wenn man sich mal vermalt oder verstempelt hat. Da ich gerne Stoffe bemale und auch meine Larpkleider davon betroffen sind überlege ich, ob ich mir nicht mal ein Textilset zulegen sollte.
Unter den anderen Ständen, die unsere Aufmerksamkeit gewonnen hatten war eine Dame aus Amerika, die Siegelwachs und Siegel anbot. Ich fand es ziemlich cool, dass sie auch Siegelwachs hatte, den man in eine Heißkleberpistole schieben konnte. Nicht larptauglich, aber unheimlich praktisch!

Auch sehr interessant war der Stand von bande, der auf den ersten Blick Washi Tape ausstellte. Ich bin kein sonderlich großer Fan davon, aber als wir näher herangingen sah ich, dass es kein normales Tape war, sondern Sticker, die man – wie Washi Tape – von der Rolle abnehmen und überall draufkleben konnte. Was man alles damit machen konnte, wurde dort am Stand gezeigt. Ich war völlig hingerissen von den Kirschblüten, Danny hatten es die Kois angetan. Wir haben auch ein paar kostenlose Samples bekommen, um uns selber auszutoben. Am Dienstag kommt dazu auch ein eigener Beitrag.

In der Workshoparea haben wir uns unteranderem an Alkoholtinte von Jacquard versucht. Wir haben an einem Stand gesehen, was man damit machen kann und wollten das auch mal ausprobieren. Witziges Spielzeug mit dem man ziemlich coole Bilder machen kann!


Kikis Bilder


Dannys Bilder

In einem weiteren Workshop haben wir Farben von GANSAI TAMPI beim Basteln einer Karte ausprobiert. Die Farben waren echt klasse, und ich (Danny) war erstaunt wie gut sie den schwarzen Tonkarton überdecken. Auch den Pinsel mit dem eingebauten Wassertank fanden wir beide sehr cool.

Den Abschluss bildete ein Workshop von Art Resin, bei dem wir ein Bild mit Kunstharz überzogen haben. Leider braucht es 24h um hart zu werden und wir konnten das Bild nicht mitnehmen.

Kurz zusammengefasst: Die Messe war den Besuch mehr als wert. Nächstes Jahr gerne wieder!

 

Die nächste Creativworld findet übrigens vom 26. bis 29 Januar 2019 statt.

Wichtelgeschenk fürs BAC Wichteln

Mit den Leuten von Broughton Academy LARP haben wir zu Weihnachten gewichtelt. Ich wusste weder IT noch OT wirklich viel über die Person, die ich gezogen habe. Nach einiger Überlegung habe ich einfach ein Notizbuch zum Lieblings-Fußballverein des Charakters gebastelt. Ein Notizbuch kann man ja immer brauchen. Dann kam die große Recherche, denn welches Logo hatte der Fußballverein denn nun so im Zeitfenster um 1984-85 rum? Ich weiß jetzt mehr über dieses Vereinslogo, als ich je wissen wollte. Aber gut dafür sollte das Logo jetzt passen.

Die Idee dazu habe ich von Julia von Grünewürfel, die vor einiger Zeit mal ein Kräuterbuch gezeigt hat. Leider habe ich auch nur Handy Fotos, weil ich dummerweise das Wichtelgeschenk abgeschickt habe, bevor ich es ordentlich fotografiert habe. Na ja passiert schon mal. Dafür habe ich hier ein  paar WIP Fotos dazu.

Ab damit zum Creadienstag.

Weihnachtsbaumdeko aus Klorollen

Jedes Jahr steht bei uns die gleiche Frage im Raum: „Holen wir uns einen Weihnachtsbaum, oder nicht?“ Wir haben zwei Katzen, die gerne damit spielen, deswegen fällt ein großer Baum schon raus, weil wir keinen Unfall riskieren wollen. Aber ganz ohne ist es für uns irgendwie nicht weihnachtlich genug, weil es doch ganz hübsch aussieht, wenn die Geschenke drunter liegen. Meistens entschließen wir uns doch dazu einen kleinen Weihnachtsbaum im Topf zu holen. Klar wird der dann auch geschmückt, aber sonderlich viel Gekauftes kommt nie dran und wenn, dann ist es etwas Weiches, was nicht kaputt gehen kann, sollten die Katzen doch auf Idee kommen, den Baum umzureißen. Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen, aus Klopapierrollen ein paar Anhänger zu basteln. Das geht schnell, sieht hübsch aus und kostet fast kein Geld.

Ihr braucht:

Klopapierrollen (you don’t say)
Schere
Heißkleber
Pinsel
Farbe
Faden

So wird’s gemacht:

Schneidet die Klopapierrollen in gleichgroße Stücke. Wie groß sie sein sollen, ist euch überlassen. Ordnet nun die einzelnen Stücke in Stern- und/oder Blumenform an und klebt sie mit Heißkleber zusammen. Vorsicht! Der Heißkleber heißt nicht um sonst so. Zieht euch Handschuhe an, wartet einen kurzen Moment, bis ihr die Teile zusammendrückt oder seid einfach sehr vorsichtig. Lasst die Sterne und Blumen trocknen beziehungsweise den Kleber aushärten.

Schnappt euch Pinsel und Farbe und malt eure Weihnachtsbaumdekoration an, wie es euch gefällt. Vielleicht passend zum restlichen Baumschmuck? Lasst die Farbe gut trocknen. Jetzt fehlt nur noch ein Stückchen Faden und dann könnt ihr eure Baumdeko auch schon aufhängen.
So einfach kann man aus „Müll“ noch etwas Schönes basteln.

Mit diesem Beitrag nehmen wir am Creadienstag teil.

Weihnachtliche Tischdeko

An sich dekoriere ich sehr gerne für Weihnachten. Allerdings bin ich dieses Jahr über die Feiertage gar nicht zu Hause und da ich zwei Katzen habe, möchte ich nichts aufstellen, was sie umwerfen, zerpflücken oder als Spielzeug benutzen könnten, wenn ich nicht da bin. Aber undekoriert wollte ich die Wohnung auch nicht lassen. Also habe ich geschaut, was ich noch im Haus hatte und habe kurzer Hand ein paar Gläser dekoriert, die man hinstellen kann.
Anders als so manche Deko geht die hier wirklich schnell. Ich habe nicht mehr als 5 Minuten pro Glas gebraucht. Für spontane Bastelanfälle ist diese Tischdeko also durchaus geeignet. 🙂

Ihr braucht:

Gläser in verschiedenen Größen
Klopapier
Sprühschnee
Eisblumenspray
Blauer Bast
kleine Weihnachtskugeln (grün und blau)
Tannenzapfen
Tannenzweige

So geht es:

Spült die Gläser durch und trocknet sie ab. Rupft ein paar Blätter Klopapier in kleine Fetzen und streut sie in die Gläser, dass der Boden gut bedeckt ist.
Legt ein paar kleine Tannenzapfen auf den „Schnee“. Schneidet kleine Zweige von euren Tannenzweigen ab und stellt sie ins Glas hinein. Es macht nichts, wenn sie oben rausschauen.
Schneidet etwas blauen Bast zurecht, fädelt jeweils eine blaue und eine grüne Weihnachtskugel darauf und bindet es oben um den Glasrand.
Sprüht etwas von dem Dosenschnee in das Glas und die Eisblumen draußen auf das Glas.
Fertig habt ihr schon eure Dekogläser. Stellt sie auf den Tisch oder die Fensterbank und legt noch ein paar Tannenzweige dazu. Auch diese könnt ihr mit Kunstschnee besprühen und mit ein paar LED-Kerzen oder einer LED-Lichterkette dem ganzen einen schönen Abschluss geben.
Ruckzuck habt ihr ein kleines Schneegestöber im Glas.

Last Minute Teelichthalter

Kerzen dürfen meiner Meinung nach bei der Weihnachtsdekoration nicht fehlen. Auf der Fensterbank machen sie sich besonders gut und sorgen für eine besinnliche Stimmung. Ich habe auch jede Menge Teelichthalter, die ich benutzen könnte, allerdings so gut wie keine, die zu Weihnachten passen. Also habe ich kurzer Hand beschlossen, ich bastel mal eben welche.
Viele von den Materialien hat man meistens zu Hause, wenn man einmal gebastelt hat oder einen Bastelpapierkoffer gekauft hat. Wenn nicht, bieten sich diese Teelichthalter aber auch dazu an, um Bastelreste loszuwerden, ohne, dass man sie wegschmeißen muss. Farbe und Motive sind natürlich euch überlassen. Ich habe mich für einen Stern entschieden, weil der für mich am einfachsten zu zeichnen war.

Ihr braucht für 2 Teelichthalter:

1 Klopapierrolle
Papier
Bastelkarton
Wellpappe
4 Zahnstocher
Nadel
Farbe
Pinsel
Bleistift
Optional: Lineal
Schere
Kleber/Tesafilm
2 Teelichter

So wird’s gemacht:

Teilt die Klopapierrolle mit der Schere in zwei Teile. Wenn ihr beide Teelichthalter gleichgroß haben wollt, schneidet die Rolle in der Mitte durch. Für asymmetrische Halter schneidet sie an der Stelle durch, die euch am meisten zusagt. Ich habe mich für asymmetrische Teelichthalter entschieden, weil ich finde, dass es als Deko hübscher aussieht.
Malt nun den oberen Teil der Rollenstücke an, wie es euch gefällt und lasst es trocknen. Kommen wir nun zu dem etwas kniffeligeren Teil: Stecht in den bemalten Teil der Rollenstücke jeweils vier Löcher und piekt die Zahnstocher durch, dass sie über Kreuz liegen. Dieses Konstrukt wird später das Teelicht halten.

Schneidet die Wellpappe so zurecht, dass ihr sie um die Klopapierrolle unter den Zahnstochern wickeln könnt und klebt sie entweder mit Kleber oder Tesafilm fest. Oder beides. Doppelt hält besser.
Jetzt fehlt nur noch die obere Verkleidung. Schnappt euch nun ein Blatt Papier und ein Teelicht. Legt das Teelicht auf das Papier und umrandet es. Zieht nun einen Kreis um den schon gezeichneten, der 1-2 mm größer ist. Malt nun einen Stern um den Kreis. Ich hab ein Lineal zur Hilfe genommen, weil ich absolut nicht frei malen oder zeichnen kann. Seit ihr damit fertig, schneidet eure Schablone aus. Übertragt sie zwei Mal auf den Bastelkarton und schneidet sie aus. Schneidet auch das Loch aus.

Bemalt eure Verkleidung, wie ihr möchtet und lasst alles trocknen.
Setzt nun alles zusammen und schon habt ihr zwei Teelichthalter in letzter Minute gebastelt.

Geschenkverpackungen

Diese kleinen Geschenkverpackungen habe ich gemacht, weil ich meinen Nachbarn zu Nikolaus immer eine Kleinigkeit schenke. Letztes Jahr waren es kleine gekaufte Nikoläuse, aber dieses Jahr habe ich was selber gemacht. Die Lebkuchenschokolade und andere Leckereien werden Platz in diesen Boxen finden.
Solltet ihr sie auch für Lebensmittel benutzen, legt die Boxen bitte vorher mit einer Serviette aus.
Natürlich kann man so etwas auch in eine kleine Tüte packen und diese dann mit Geschenkpapier umwickeln, aber ich stell mich dabei immer so doof an.
Außerdem kann man diese Schachteln auch gut mit den Kleinen basteln und sie gehen recht fix. Ihr könnt die Schachteln auch zum Verpacken von kleinen Weihnachtsgeschenken benutzen.

Ihr braucht pro Schachtel:

1 Blatt Papier oder Bastelkarton (Din A4)
Bleistift
Lineal
Schere
Kleber
Optional: Farbe, Sticker, Glitzer

So wird’s gemacht:
Malt die Schablone wie auf den Bildern mit den Maßen ab.
Die Obere ist für eine rechteckige Schachtel, die Untere für eine quadratische Schachtel.

Benutzt beim Abmalen ein Lineal, denn es ist wichtig, dass die späteren Schnitt- und Faltkanten sauber und gerade sind.
Schneidet mit einer Schere die Rohlinge aus. Schneidet nun an den gelb eingezeichneten Linien bis zur nächsten Linie ein. Faltet nun die restlichen Seiten ein.
Bestreicht die Ecken mit Kleber, faltet die Flächen zusammen und klebt die Seiten fest.
Habt ihr beide Schablonen ausgeschnitten und zusammengeklebt, bekommt ihr eine kleine Schachtel.
Eurer Fantasie sind natürlich keine Grenzen gesetzt. Ihr könnt ein unifarbenes Stück Papier oder Bastelkarton nehmen und es nach Lust und Laune bemalen. Ihr könnt auch buntes Papier nehmen und es mit Weihnachtsstickern bekleben, oder ihr malt mit Farbe Schneeflocken drauf.
Ich hatte noch Bastelkarton übrig und hab mich daran bedient.

Mit diesem Beitrag nehmen wir am Creadienstag teil.

Die Maske des Namenlosen

Erst das Tavenenschild, jetzt dieses Accessoire.
Diese Maske ist nun auch ein fester Bestandteil meines aventurischen LARP-Charakters. Mit ihr verbindet sie alles, was sie an ihren gestorbenen Bruder erinnert. All das Leid, all den Schmerz, aber auch die schönen Dinge.
Um diese Requisite zu basteln, braucht man an sich nicht viel, aber man sollte genug Zeit einplanen. Zwischen den einzelnen Schritten muss nämlich alles gut durchtrocknen.
Der Fantasie sind hier natürlich keine Grenzen gesetzt!
Wenn ihr euch auch so eine Maske basteln wollt –schließlich ist die Narrenzeit ja offiziell eröffnet -, habt ihr hier die Anleitung zu meinem Exemplar:

Was ihr braucht:

Maskenrohling (Pappe, Filz, Holz, Styropor etc)
Papier
Kleister
Sprühfarbe  (Gold)
Acrylfarbe (Gold)
Edding (schwarz)

So wird’s gemacht:

Rührt für das Pappmaché den Kleister an. Ich mach sowas immer nach Gefühl. Hauptsache, es ergibt nachher eine schön dickflüssige Masse. Während der Kleister zieht, reißt das Papier in kleine Schnipsel.

Verteilt reichlich Kleister auf dem Maskenrohling und beklebt diesen mit den Papierschnipseln, bis sie ganz bedeckt ist.

Wenn ihr wollt, könnt ihr mehrere Schichten übereinander kleben, aber ich habe lediglich nur eine Schicht gemacht.
Lasst die Maske über Nacht trocknen.

Sprüht sie nun von beiden Seiten mit der goldenen Farbe an und lasst sie wieder gut trocknen.

Schnappt euch nun einen Pinsel und bemalt die grundierte Maske mit der goldenen Acrylfarbe.

Wenn ihr eine Sprühfarbe gefunden habt, die schön schimmert, braucht ihr nicht noch mit der Acrylfarbe drüber gehen. Meine Farbe sah auf den Beispielbildern leider schöner aus, als sie war, also musste ich noch ein bisschen nachbessern.

Nachdem auch diese Schicht trocken ist, umrandet die Außenseiten und Augen mit einem schwarzen Edding. Streicht mit einem Taschentuch über den noch feuchten Edding, um der Maske einen etwas schäbigeren Look zu geben.

Fertig ist auch schon die zerschlissene Maske des Namenlosen!

Mit diesem Beitrag nehmen wir am Creadienstag teil