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Gastbeitrag: Phex Kekse

Heute gibt es noch Mal einen Gastbeitrag.

Hallo ihr Lieben da draußen!

Ich hatte vor ein paar Wochen das große Vergnügen auf der Con „Nebelfest“ aus dem Bereich des DSA-Larp („Das schwarze Augen“ – viele von euch spielen dieses PnP sicher noch) als SL einspringen zu dürfen!

Dieses Jahr hat für mich fulminant gestartet und bei zu viel Stress kann ich selten gut schlafen. Dafür fange ich dann gern mitten in der Nacht an zu backen und habe die Gelegenheit genutzt, mich einmal am klassischen Royal-Icing zu versuchen und phex-gefällige Kekse zu zaubern. Da auch noch Valentinstag war, konnte ich von den Herzen die Finger nicht lassen. 😉

Hier einmal das ganz einfache Keksrezept, dass ich von der Seite „thebakery2go.de” habe, ich jedoch habe es mittlerweile für mich angepasst:

Für die Kekse:
200 g Zucker
1 mittelgroßes Ei
200 g Butter
eine Prise Salz
400 g Weizenmehl

Für das Royal Icing
250 g Puderzucker
2 Eiweiß
einige EL Wasser
Lebensmittelfarbe (ich empfehle flüssige oder sehr feinkörnige, Kristalle lösen sich so schlecht)

Wie ihr seht, ist das Rezept vergleichsweise einfach. Ich bin jedoch, wie mir das häufig passiert, wieder darauf rein gefallen, dass man den Teig über Nacht in den Kühlschrank legen soll. Da es bereits Nacht war und ich keine Lust hatte so lange zu warten, habe ich den Teig dann stattdessen eine Stunde in Frischhaltefolie in die Tiefkühltruhe gelegt.

Zuerst einmal verrührt ihr für die Kekse Zucker und Ei mit dem Handmixer. Die Butter habe ich daraufhin in der Mikrowelle langsam geschmolzen, sodass sie zumindest sehr weich war und habe sie dann löffelweise hinzugefügt. Danach hebt ihr Mehl und Salz mit einem Löffel oder Teigschaber unter und knetet den Teig anschließend mit den Händen zu einer weichen Teigkugel. Mir ist es beim zweiten Mal mit diesem Rezept passiert, dass der Teig plötzlich sehr krümelig wurde. In dem Fall gebt nach und nach etwas Butter hinzu, aber nicht zu viel, sonst wird der Teig so weich, dass ihr keine Kekse mehr ausstechen könnt.

Während der Teig also in der Tiefkühltruhe lag, habe ich mir aus dem Internet ein Bild von einem Fuchs-Keks heraus gesucht und die Form auf ein Stück Karton abgezeichnet. Ich besitze nämlich keinen Fuchs-Ausstecher. ^^´

Für die Kekse habe ich dieses Stück Karton dann auf den ausgerollten Teig gelegt und mit einem scharfen Messer die Form umrundet. Das war definitiv aufwendiger, als mit einer Keksform, hat aber in der Not auch gut funktioniert.

Nachdem der Teig durchgekühlt war, war er ziemlich fest, ich habe ihn also mit den Händen noch mal weich geknetet, sonst kann man ihn schlecht verarbeiten.

Backofen auf 150 °C Umluft / 180 – 200 °C Ober-Unterhitze vorheizen Backzeit pro Blech ca. 8 – 12 Minuten (oder einfach auf eine schöne, goldene Farbe achten)

Während die Kekse abkühlen, könnt ihr euch um das Icing kümmern. Verrührt Puderzucker und die beiden Eiweiß, bis eine glatte Masse entsteht. Laut Original-Rezept soll man dann so lange esslöffelweise Wasser hinzugeben, bis die Masse wie zähe Lava vom Teigschaber tropft. Bei mir hatte sie diese Konsistenz schon ganz ohne Wasser, deshalb habe ich es so gelassen.

Die Konsistenz des Icings ist deshalb so wichtig, weil es euch dann erst mal nicht vom Keks tropft. Achtet darauf, dass die Kekse wirklich ausgekühlt sind, sonst schmilzt das Icing runter. Der erste Schritt für die Dekoration ist das Umranden des Kekses. Wie ihr auf dem Foto sehen könnt, habe ich einfach eine dickere Linie um den Rand gezogen. Dazu habe ich eine Gefriertüte über einen Messbecher gestülpt, das Ganze oben mit einer Klammer verschlossen und eine Ecke mit einer spitzen Schere ganz leicht angeschnitten. Schneiden das Loch so groß, wie ihr es haben wollt und probiert, auf eurem Finger oder Backpapier, ob euch die Linie dick genug ist. Dann lasst ihr die Kekse trocknen, das dauert nicht lange.

Danach holt euch mehrere Schüsseln, verteilt das Icing darauf (hebt euch ruhig noch ein wenig auf, falls ihr später noch eine andere Farbe einfärben wollt) und gebt die Lebensmittelfarbe hinzu. Hierbei kommt auch das Wasser ins Spiel. Zum „Ausmalen“ der Kekse sollte das Icing flüssiger sein. Bei mir hat pro Schüsselchen ein Teelöffel gereicht. Von der Konsistenz einfach so, dass es vom Teigschaber fließt.

Die Umrahmung, die wir vorher gemalt haben, sorgt jetzt dafür, dass euch das Icing nicht vom Kekse herunter läuft. Kleine Luftblasen, die entstehen können, habe ich mit einer Nähnadel angestochen, bis sie verschwunden sind. Dann haben die Kekse später eine ganz glatte Oberfläche. Ab jetzt dürft ihr dem Deko-Wahn freien Lauf lassen. Ist das Icing noch flüssig und ihr gebt ein anderes Icing hinzu, verlaufen die beiden natürlich ineinander. Wartet ihr jedoch, dass das erste Icing getrocknet ist, könnt ihr danach auf dieser Schicht weiter dekorieren und erschafft damit durch Ebenen einen leichten 3D-Effekt.

Bei den Blüten-Keksen zum Beispiel habe ich gewartet, bis das weiße Icing der Blüten auf den rosanen Untergrund-Icing angetrocknet war und habe die gezeichnete Linie dann mit einem Malpinsel nach innen verwischt. Dadurch bekommt ihr diese schöne Blütenblatt-Form.

Bei den Fuchs-Keksen hatte ich die Augen und die Schwanzspitzen mit schwarzer Lebensmittelfarbe und einem Pinsel einfach aufgemalt, nachdem alles getrocknet war.

Bei den Herzen habe ich rotes Icing in einer breiteren Linie am Rand verteilt und gleich die Mitte mit weißem Icing gefüllt. Wo die beiden Farben aufeinander trafen, habe ich mit einer aufgebogenen Büroklammer die Farben in Kringeln ineinander gezogen. In die Mitte habe ich eine Zuckerperle gesetzt und das alles trocknen lassen.

Für die Sterne hatte ich ein silbernes Dekorations-Spray von Penny, das ich auf das noch feuchte Icing gesprüht habe. Hierbei nur vorsichtig: Das Spray sprüht sehr weit, mein Küchentisch glitzert heute noch. ^^

Glaubt mir, die Füchse waren am schnellsten weg. Einige haben mir verraten, dass sie sie aufgehoben haben. Durchgetrocknet und vorsichtig ein Loch für ein Band rein gestochen, scheinen sie wohl auch eine gute Deko abzugeben, wie früher bei Weihnachtsbäumen, die mit Lebkuchen geschmückt wurden.

Ich wünsche euch also ganz viel Spaß mit dem Rezept und danke DragonDaniela, dass ich hier einen Gastbeitrag schreiben durfte!

Wenn ihr Lust auf ein wenig Lektüre habt, dann schaut gern auch auf meiner Website vorbei, wo ich im Rahmen meines Verlages einige Texte veröffentlicht habe.

Phex sei mit euch!

Erdnussbutterdessert im Glas

Nachtisch mach ich generell viel zu selten. Dabei esse ich immer eigentlich gerne noch was nach dem eigentlichen Abendessen. Doch dank Schichtarbeit bleibt das immer wieder auf der Strecke, weil ich nach Feierabend gegen 20 Uhr keine Lust habe, noch groß was zusammen zu rühren und ich zu meiner Schande gestehen muss, dass ich die Vorbereitung dafür vor der Arbeit immer wieder vergesse. Doch hey! Wofür gibt es Sonntage? Da habe ich nicht nur Zeit, sondern auch Lust, was vorzubereiten.

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Schoko Chrossies mit Cranberrys

Meistens am Ende der Weihnachtsbäckerei fange ich an, noch die eine oder andere Portion Schoko Chrossies in verschiedenen Variationen zu machen. Hauptsächlich, weil das Rezept so flexibel und einfach ist. Für dieses Rezept habe ich z. B. einen guten Teil der restlichen Schokolade verwendet, die vom Keksedekorieren übrig war. Außerdem noch einen Beutel getrocknete Cranberrys, die ich auch schon länger rum liegen habe.

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Walnuss Sterntaler

Weiter geht es in der Weihnachtsbäckerei. Dieses Rezept backe ich schon seit einigen Jahren teilweise auch einfach mit etwas Variation, wenn ich mal absolut keine Walnüsse bekomme, nehme ich auch schon mal andere Nüsse und bei der Marmelade kann man ja auch ganz flexibel seine Lieblingssorte verwenden. Wenn ich in der Vorweihnachtszeit anfange Plätzchen zu backen, dann kann sich meine Familie auch Plätzchen wünschen.

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Kekse mit Durchblick

Ich habe vor Ewigkeiten durch Zufall ein Video dieser Kekse mit Durchblick oder auch Aquariumskekse gesehen und wollte sie immer schon einmal machen. Weihnachtskekse backe ich an sich immer gerne und ich dachte mir, dieses Jahr darf es etwas ausgefallener sein. Ich hab mich also drangesetzt und nach einem kleinem Fehlversuch sind die Kekse mit Durchblick dann auch tatsächlich was geworden!

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Marzipan-Mandelhörnchen

Heute gibt es Marzipan-Mandelhörnchen. Ich muss ja gestehen, dass ich bei diesen Plätzchen tatsächlich die Meisten noch frisch vom Blech nasche. Was immer ein ganz schöner Akt ist, da sie nach dem Backen noch sehr weich sind und in der Hand zerbröseln. Aber ich kann nicht widerstehen. Warmes Marzipan mit Mandeln ist einfach ein Traum, sag ich euch. Ich mache hier auch gerne mal die doppelte Menge, weil ich mich ja kenne und weiß, wie viele Plätzchen die Dose gar nicht erst erreichen.

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Herzhafte Weihnachtsplätzchen

Auf der Kreativ Welt Messe hatte ich mir ein SilikoMart Keksset gekauft, mit dem ich schon länger geliebäugelt hatte. Ich liebe ja diese Plätzchen mit Schokolade oben drauf. Also nicht die, die einfach damit bestrichen werden, sondern die wo eine kleine Schokoplatte obendrauf liegt. Mit dem Set kann ich diese Kekse jetzt selbst machen. Im Set ist eine Silikonmatte für die Schokolade und ein Ausstecher, mit dem man die passenden Plätzchen für drunter machen kann.

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Pistazientaler

Ja man merkt, ich habe festgestellt, dass ich nicht mit meinen Einträgen hinkomme, wenn ich nur jeden zweiten Tag poste, wie es ursprünglich der Plan war. Heute möchte ich euch die Pistazientaler vorstellen. Das Rezept hatte ich zufällig neu bei Chefkoch gesehen. Da ich mir ja für dieses Jahr vorgenommen habe einige neue Rezepte zu testen, hab ich es dazu genommen. Das Rezept findet ihr hier.

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Kleine Kleinigkeiten zu Weihnachten Teil 1

Kurz vor Weihnachten kommt man gerne mal ins Grübeln, was man seinen lieben als kleine Aufmerksamkeit schenken könnte. Es soll nichts Großes sein, nur etwas über das Sie sich ein wenig freuen können. Die letzten Jahre gab es bei mir immer mini Kerzen. Aber nachdem meine Mutter kürzlich anrief und mich frage, wie noch mal diese Kekshäuschen gingen, die wir in der Grundschule gemacht haben, dachte ich, ich mach gleich einen Blogeintrag daraus.

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