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Teigtaschen mit Zucchini-Aubergine Curry Füllung

Letzte Woche hatte ich ja schon die Teigtaschen mit Bohnen-Hack Füllung gezeigt. Heute gibt es die vegetarische Version. Da in unserer Gruppe auch Vegetarier waren, und ich ja auch nicht immer Fleisch brauche, wollte ich noch eine fleischlose Version der Teigtaschen machen. Auch hier der Hinweis, ich habe beim Backen einfach die doppelte Menge Teig gemacht für beide Versionen, aber es kamen etwas mehr mit Fleisch raus als Vegetarische. Allerdings hängt das sicher auch mit der Größe der Zucchini und der Aubergine zusammen.

Zutaten:

Teig
250 g Magerquark
2 Ei
12 EL Rapsöl
12 EL Milch
2 TL Salz
500 g 550 Mehl
1 Pck Backpulver

Füllung
2 kleine Zucchini
1 Aubergine
2 EL Curry Paste
etwas Wasser

Zubereitung:
Zuerst den Teig vorbereiten. Dazu alle Zutaten vermischen und den Teig gut durchkneten.

Zucchini und Aubergine in Würfel schneiden und anbraten. Wenn das Gemüse durch ist, die Curry Paste hinzugeben und mit etwas Wasser verdünnen. Je nachdem welche Curry Paste verwendet wird, müsst ihr die Menge eventuell an euren Geschmack anpassen. Man kanns bei Curry Paste so schlecht einschätzen, da es so unterschiedliche gibt.

Wenn die Füllung fertig und etwas abgekühlt ist, geht es ans Teigtaschen füllen. Den Teig dazu 3-4 mm dick ausrollen und 10-12 cm große Kreise ausstechen. Auf jeden Kreis 1-2 EL Füllung geben und ihn dann zusammenklappen.
Die Teigtaschen auf ein Backblech legen und bei 200 °C ca. 15 Minuten backen.

Da die Teigtaschen nicht nur ein perfekter Snack für zwischendurch beim LARP sind, sondern auch wunderbar als TV Snack geeignet sind, mache ich damit auch bei “what Ina loves: der perfekte TV-Snack” mit.

Zucchini Auberginen Curry Teigtaschen
Course: Snack
Autor: Daniela
Zutaten
Teig
  • 250 g Magerquark
  • 2 Ei
  • 12 EL Rapsöl
  • 12 EL Milch
  • 2 TL Salz
  • 500 g 550 Mehl
  • 1 Pck Backpulver
Füllung
  • 2 kleine Zucchini
  • 1 Aubergine
  • 2 EL Curry Paste
  • etwas Wasser
Zubereitung
  1. Zuerst den Teig vorbereiten. Dazu alle Zutaten vermischen und den Teig gut durchkneten.
  2. Zucchini und Aubergine in Würfel schneiden und anbraten. Wenn das Gemüse durch ist, die Curry Paste hinzugeben und mit etwas Wasser verdünnen. Je nachdem welche Curry Paste verwendet wird, müsst ihr die Menge eventuell an euren Geschmack anpassen. Man kanns bei Curry Paste so schlecht einschätzen, da es so unterschiedliche gibt.
  3. Wenn die Füllung fertig und etwas abgekühlt ist, geht es ans Teigtaschen füllen. Den Teig dazu 3-4 mm dick ausrollen und 10-12 cm große Kreise ausstechen. Auf jeden Kreis 1-2 EL Füllung geben und ihn dann zusammenklappen.
  4. Die Teigtaschen auf ein Backblech legen und bei 200 °C ca. 15 Minuten backen.

Teigtaschen mit Bohnen-Hack Füllung

Anfang Juni war ich mit einigen Freunden auf einem Ambiente LARP, dem Wegekreuz. Das LARP war ein Selbstversorger Con, ergo mussten wir uns selbst um was zu Futtern kümmern. Wir haben also einfach alle was mitgebracht und zusammengeworfen. Dazu dann ein Mal am Tag war gekocht, wobei alles dafür von einem Heimschläfer mitgebracht wurde. Wir mussten uns also nur um das Frühstück und die Snacks für den Tag kümmern.

Bei den Zutaten für den Teig muss ich dazu sagen, dass ich den Teig in der doppelten Menge gemacht habe und dann sowohl für dieses Rezept als auch für die Vegetarischen Teigtaschen, die kommen nächsten Donnerstag, genutzt habe. Damit kam ich für beide Rezepte gut hin, ich hatte allerdings etwas weniger vegetarische als Fleischfüllung.

Zutaten:
Teig
250 g Magerquark
2 Ei
12 EL Rapsöl
12 EL Milch
2 TL Salz
500 g 550 Mehl
1 Pck Backpulver

Füllung
500g Bohnen
500g Hackfleisch
2 EL Worchestersauce
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 EL Tomatenmark
Salz
Pfeffer
Thymian
Chilliflocken

Zubereitung:
Zuerst den Teig vorbereiten. Dazu alle Zutaten vermischen und den Teig gut durchkneten.

Für die Füllung die Bohnen putzen und in kleine Stücke schneiden. Danach in Brühe 5-10 Minuten weich kochen.

Zwiebel würfeln und zusammen mit dem Hackfleisch in der Pfanne anbraten. Die Bohnen untermischen. Die Masse mit Worchestersauce, Knoblauch, Tomatenmark, Salz, Pfeffer, Thymian, und, wer es schärfer mag, Chilliflocken abschmecken.

Wenn die Füllung fertig und etwas abgekühlt ist, geht es ans Teigtaschen füllen. Den Teig dazu 3-4 mm dick ausrollen und 10-12 cm große Kreise ausstechen. Auf jeden Kreis 1-2 EL Füllung geben und ihn dann zusammenklappen.
Die Teigtaschen auf ein Backblech legen und bei 200 °C ca. 15 Minuten backen.

Da die Teigtaschen nicht nur ein perfekter Snack für zwischendurch beim LARP sind, sondern auch wunderbar als TV Snack geeignet sind, mache ich damit auch bei “what Ina loves: der perfekte TV-Snack” mit.

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Teigtaschen mit Bohnen-Hack Füllung
Course: Snack
Autor: Daniela
Zutaten
Teig
  • 250 g Magerquark
  • 2 Ei
  • 12 EL Rapsöl
  • 12 EL Milch
  • 2 TL Salz
  • 500 g 550 Mehl
  • 1 Pck Backpulver
Füllung:
  • 500 g Bohnen
  • 500 g Hackfleisch
  • 2 EL Worchestersauce
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Tomatenmark
  • Salz
  • Pfeffer
  • Thymian
  • Chilliflocken
Zubereitung
  1. Zuerst den Teig vorbereiten. Dazu alle Zutaten vermischen und den Teig gut durchkneten.
  2. Für die Füllung die Bohnen putzen und in kleine Stücke schneiden. Danach in Brühe 5-10 Minuten weich kochen.
  3. Zwiebel würfeln und zusammen mit dem Hackfleisch in der Pfanne anbraten. Die Bohnen untermischen. Die Masse mit Worchestersauce, Knoblauch, Tomatenmark, Salz, Pfeffer, Thymian, und, wer es schärfer mag, Chilliflocken abschmecken.
  4. Wenn die Füllung fertig und etwas abgekühlt ist, geht es ans Teigtaschen füllen. Den Teig dazu 3-4 mm dick ausrollen und 10-12 cm große Kreise ausstechen. Auf jeden Kreis 1-2 EL Füllung geben und ihn dann zusammenklappen.
  5. Die Teigtaschen auf ein Backblech legen und bei 200 °C ca. 15 Minuten backen.

Vorbereitungen für die Lagerküche

Ich hab euch letzte Woche schon gezeigt, was ich so alles mitnehme, wenn ich mit meiner Lagerküche auf Con fahre. Ausrüstung ist ja schön und gut und macht auch was her, aber ohne eine gute Vorbereitung hilft das auch nicht viel. Natürlich sollte man hier zwischen einer normalen Wochenendcon und einer Großcon unterscheiden. Für Freitag bis Sonntag planen und Vorbereiten ist einfacher, als wenn man das für eine komplette Woche macht und man (eigentlich) keine Möglichkeit hat einzukaufen. Ich beschränke mich heute auf die Großconvorbereitung, denn wenn man das drauf hat, sind Wochenendcons meiner Meinung nach ein Kinderspiel. 🙂
Wie auch bei dem Equipment gilt auch hier: Das ist meine Art es zu tun. Das ist natürlich nicht die einzige Variante!
Wann ihr mit der Planung anfangt ist euch überlassen. Ich mache das am liebsten mindestens einen Monat im Vorraus, damit auch wirklich jeder Mitesser die Möglichkeit hat, seine Allergien etc. zu nennen. Wer sich nicht meldet, hat Pech gehabt. Nur sprechenden Menschen kann geholfen werden.

Was will ich überhaupt kochen?
Die wichtigste Frage überhaupt! Klar könnt ihr euch was ausdenken und dafür einkaufen, aber wenn ihr für andere mitkocht, dann solltet ihr auf eure Mitesser achten. Allergien, Unverträglichkeiten oder das simple „das mag ich aber nicht“ solltet ihr nicht außer Acht lassen. Klar, auch mir ist es schon passiert, dass jemand nicht mitgegessen hat, weil das Essen doch schärfer geworden ist, als es sein sollte.
Wenn ihr das aber im Vorfeld abgeklärt habt, könnt ihr euch ans Rezepte suchen begeben. Achtet darauf, dass ihr nicht mit einem Herd und/oder Backofen kocht, sondern auf offenem Feuer (wenn ihr es so macht, wie ich). Für erfahrene Köche ist das vielleicht kein Problem, aber für Neulinge habe ich den Tip: Eintöpfe und Dinge, die nicht viel mit Hitzeregulierung (wie Nudeln, Reis oder Kartoffeln) zu tun haben, sind die perfekten Speisen.

Lagerung auf dem Congelände
Zu Hause ist das nicht sonderlich schwer. Kühlschrank auf, Sachen rein, fertig! Wenn ihr auf einem Congelände zeltet, habt ihr allerdings keinen Kühlschrank und erst recht keine richtige Küche, sondern ein Provisorium mit dem ihr auskommen müsst. Wenn ihr eine Kühlbox dabei habt, oder wie ich damals eine IT-taugliche Kühltruhe, könnt ihr dort Vieles reintun, was gekühlt werden muss, oder einfach länger frisch sein soll.
Kleiner Tipp hierbei: Wenn ihr im Vorfeld viele Lebensmittel und Getränke einfriert, habt ihr automatisch Kühlakkus dabei, die keinen zusätzlichen Platz beanspruchen. Ich friere zum Beispiel immer 2 Liter Milch, Wasser und Säfte ein. Fleisch, welches ich erst später in der Woche brauche wird auch eingefroren. Tiefgefrorene Früchte und Gemüse bietet sich natürlich auch super dafür an!
Bei den restlichen Lebensmitteln gilt: Achtet darauf, dass es so wenig wie möglich in der prallen Sonne steht, sonst geht euch viel um. Auch eine Kühlbox sollte eher schattig stehen.

Einkaufszettel und Einkaufen
Steht eure Auswahl an Speisen, könnt ihr euch daran machen, einen laaaaaangen Einkaufszettel zu schreiben. Zumindest meine Zettel sind immer ewig lang. Denk daran, dass ihr die Mengen an Zutaten der Anzahl an Personen im Lager anpassen müsst. Schreibt alles sauber runter und sortiert dann die Liste nochmal nach Kategorien wie zum Beispiel „Milchprodukte“, „Obst und Gemüse“ und „Knabberzeug“. Glaubt mir, das macht das Einkaufen später einfacher! Das erspart euch nämlich orientierungsloses rumlaufen im Laden. Für das spätere Packen kopiert diese Einkaufsliste noch einmal.
Bevor ihr allerdings einkaufen geht, schaut vorher nach, was ihr alles zu Hause habt. Zum Beispiel Gewürze sollten wirklich nur dann gekauft werden, wenn ihr Jeweiliges nicht habt. Was bringt es euch, wenn ihr am Ende 3 angefangene Dosen Paprika edelsüß im Regal stehen habt? Markert also alles an, was ihr zu Hause habt und stellt es eventuell schon gesammelt an einen Ort.
Überlegt euch, was ihr schon vorher einkaufen könnt und was ihr besser erst am Anreisetag oder einen Tag davor einkauft (zum Beispiel frisches Obst und Gemüse).

Vorbereitungen
Macht es euch auf der Con selber so einfach wie möglich und bereitet so viel wie geht vorher vor. Ihr habt genug mit Feuer machen und kochen zu tun, da hilft jedes bisschen, was nicht noch extra gemacht werden muss. Natürlich kann man seine Mitesser um Schnibbelhilfe bitten etc etc, aber darauf würde ich mich nicht verlassen. Es kann immer mal was dazwischen kommen – PLOT *hust, hust* – und dann steht ihr alleine da.
Ihr könnt zum Beispiel einiges an Fleisch schon abbraten und das dann in kleinen Beuteln einfrieren. Wird nicht so schnell schlecht und ist schon vorgekocht. Ich hab zum Milchreis Mangopüree gereicht. Pürieren mit einem Stab ohne Strom gestaltet sich allerdings etwas schwierig, also habe ich das Püree zu Hause gekocht und in abgekochte Gläser gefüllt und kalt gestellt.
Kommen wir nun zu meinem schon letzte Woche angekündigtem Thema: Gewürze und Öle. Ich bin mittlerweile der Meinung: je weniger Plastik oder Dosen man sieht, desto schöner sieht’s im Lager aus. Darum habe ich all meine Gewürze und Öle in Glasgefäße umgefüllt.

Beschriftet habe ich sie dann mit einem Klebeetikett oder mit anderen Etiketten, damit ich auch weiß, was was ist. Gerade wenn es dunkel wird ist das etwas schwierig zu unterscheiden. All meine Gewürzgläser habe ich in eine kleine Holztruhe gepackt, damit ich alles an Ort und Stelle habe und nicht noch lange suchen muss.

Wenn ihr frische Kräuter benutzen wollt, könnt ihr euch Blumenampeln holen, in deren Blechtöpfe dann die Kräuter kommen. Macht die Lagerküche auch gleich etwas wohnlicher.

Schreibt euch eine Packliste mit all den Dingen, die ihr mitbringen wollt und hakt sie ab, wenn sie eingepackt sind. Ihr könnt später nicht nochmal losfahren. Gut, man kann auch die lieben Zeltnachbarn fragen, ob sie euch aushelfen können.

Das war es dann auch “schon”. Uff…eigentlich sollte der Beitrag viel kürzer werden. Hat ja gut geklappt! Ich hoffe, ich konnte euch damit einen Einblick verschaffen.

Hilfreiches Equipment für die Lagerküche

Die Großcons haben mittlerweile schon angefangen und auf vielen eben dieser steht dick und fett „Selbstverpflegung“ dran. Der Name ist Programm und natürlich kann man sich mit einem kleinen Campingkocher und einer Dose Ravioli auf den Rasen vor sein Zelt hocken, allerdings ist das meistens nicht wirklich ambientetauglich – vorausgesetzt, man spielt im Endzeitsetting, dann mag das schon recht cool aussehen.
Ich war schon öfter auf solchen Cons mit Selbstverpflegung. Zu Beginn meiner LARPzeit hab ich mich bekochen lassen, weil ich keinen Schimmer hatte, wie man auf offenem Feuer kochen soll. Natürlich wusste ich, wie man einen Grill bedient, aber Pfannkuchen oder Milchreis auf offenem Feuer hatte ich noch nie gemacht. Ich kannte nur den Petroleumkocher auf dem Schiff meines Vaters oder eben die kleinen Campingkocher mit Gaskartusche, die allerdings nicht sonderlich stabil sind und wenn man für mehr als 2 Personen Essen zubereiten möchte, dauert das Ewigkeiten oder man braucht mehrere dieser Gaskocher.
Mittlerweile bin jedoch ich diejenige, die die Gruppe auf solchen Cons verpflegt und auch wenn ich selber kein Auto habe, wird immer dafür gesorgt, dass meine Lagerküche zum Gelände kommt.
Danny und ich haben sogar auf dem Drachenfest vor 2 Jahren den Kochwettbewerb im blauen Lager auf dem Drachenfest gewonnen und da wurde nur auf offenem Feuer gekocht. Man sieht also, ich hab mich gemacht. Übung macht den Meister…oder so ähnlich. Lange Rede, kurzer Sinn: Mit meinem Equipment für die Lagerküche fahre ich bis jetzt immer sehr gut und möchte euch das nun vorstellen.

Fangen wir erst einmal mit der Feuerstelle an sich an. Jeder hat da so seine Favoriten und es gibt sicherlich noch zig andere Möglichkeiten, aber heute zeig euch meine beiden.
Wenn ich auf Cons koche, benutze ich einen Kugelgrill (links im Bild) und einen Gulaschofen (der Topf dafür ist rechts im Bild). Für all diejenigen, die nicht wissen, was ein Gulaschofen ist: Es ist ein runder Standofen, in dem unten das Feuer brennt und man oben den Topf einhängen kann. Ich hätte euch gerne meine gezeigt, allerdings sind nach dem Umzug die Schrauben verschütt gegangen und ich konnte sie leider nicht zusammenbauen.
Zusätzlich dazu habe ich mir eine Feuerschale zugelegt (das rostige Ding hinten im Bild). Sie spendet abends wenn es kühl wird nicht nur Wärme und bildet die Basis für einen Schwenkgrill, sondern ist auch super um Stockbrot zu machen, Marshmallows zu rösten und dient als Kochstelle, wenn der Grill grade belegt ist.
Ein Anzündkamin (vorne im Bild) gehört bei mir zum Equipment, das liegt allerdings nur daran, dass ich besonders morgens einfach zu faul bin, mich ums Feuer zu kümmern. Kohle und Anzünder in den Anzündkamin, Streichholz rein und warten. Feuer fertig, es darf gekocht werden. Apropos Anzünder! Es gibt da ja all mögliches Zeug, was man benutzen kann.

Ich verwende am liebsten Anzünder aus Holzwolle und Wachs. Die müffeln nicht wenn sie abbrennen, hinterlassen auf gegrilltem Gut keinen komischen Nachgeschmack und sind meiner Meinung nach am besten geeignet, weil sie lange brennen und sehr ergiebig sind. Zusätzlich benutze ich auch trockene Tannenzapfen. Die brennen wie Hulle und kosten für gewöhnlich kein Geld ;). Was ihr damit dann anzündet ist relativ egal. Ob Kohle, Holz oder auch Grillmais (gibt’s jetzt neu im Supermarkt, ich bin völlig davon begeistert!), was ihr nehmt, ist ganz euch überlassen.
Den Gulaschofen nutze ich hauptsächlich zum Wasserkochen und für Suppen, weil der Topf mit seinen 14 Litern doch sehr groß ist. Für alles andere nutze ich meinen Kugelgrill, denn dank des Rosts kann man darauf auch Töpfe und Pfannen stellen und wie auf einem Herd kochen. Beim Honigbraten könnt ihr das sehr gut sehen. Klappt wunderbar! Möchte man Hitze wegnehmen, nimmt man eben den Topf kurz runter und schiebt die Kohle an den Rand. Dadurch, dass der Grill einen Deckel hat, kann man darauf auch Dinge schmoren, wie wir das bei dem Honigbraten auch getan haben. Angeblich kann man auch Aufläufe mit diesem Trick kochen, aber das hab ich noch nicht ausprobiert.

Kommen wir nun zum Essen beziehungsweise zur Lagerung davon. Ich plane immer mit viel Zeit im Vorraus was ich kochen will, weil ich 1. auf Allergien und Unverträglichkeiten achten muss und 2. besser vorbereiten kann. Wie ihr das am besten macht, kommt im Beitrag nächste Woche.
klar kann man ausschließlich Konserven kaufen und damit kochen, aber ich verarbeite auch gerne frische Dinge und hab auch gerne mal ein kühles Getränk auf Con. Hierzu bieten sich natürlich auch wieder viele Möglichkeiten. Es gibt Leute, die stellen sich einen Kühlschrank ins Lager, der über einen Generator betrieben wird. Kann man machen, aber ich find die Dinger recht laut und auch nicht sonderlich hübsch, wenn man nicht gerade ein verschließbares Küchenzelt hat.
Ich habe euch letztes Jahr gezeigt, wie ich damals zusammen mit meinem Mann eine Kühltruhe aus Holz gebaut habe. Problem gelöst. Wer eine normale Kühlbox hat, kann sie auch einfach mit Stoff überdecken. Es ist jedoch wichtig, dass ihr diese Boxen nicht öfter öffnet, als notwendig. Je seltener ihr sie öffnet, desto länger bleibt die Kälte erhalten.

Was jetzt noch fehlt, sind die Kochutensilien. Darunter fallen Schneidebrettchen aus Holz, Pfannenwender, Kochlöffel, Suppenkellen aus Metall etc etc. Die Liste ist ganz schön lang und man sollte auch wirklich alles dabei haben. Denn anders, als bei der eigenen Küche daheim kann man nicht mal eben die Schublade aufmachen und das Utensil rausholen, was einem fehlt. Ich hab euch mal eine kurze Liste zusammengestellt, was man in jeder Lagerküche dabeihaben sollte:

– Schneidebrettchen aus Holz
– Pfannenwender und Kochlöffel aus Holz
– Suppenkelle aus Metall
– Sparschäler (Griff mit Leder oder Stoff umwickelt) oder Schälmesser
– Küchenmesser (entweder mit Holzgriff oder auch mit Leder oder Stoff umwickelt)
– Gewürze und Öle (Ich habe mir die Mühe gemacht, alle Gewürze und Öle in Glasgefäße zu füllen, zu beschriften und sie dann in eine kleine Holztruhe zu packen. Für mehr Ambiente und so…mehr dazu im nächsten Beitrag)
– Töpfe und Pfannen
– Spülutensilien (Schwamm, Stahlschwamm, Umweltfreundliches Spüli, Emailleschüssel)
– Schüsseln aus Metall oder Ton (zum Anrühren oder Zwischenlagern von Dingen)
– Krüge und Kannen aus Ton (schließlich sollen eure Mitlageristen nicht verdursten und Plastikflaschen auf dem Tisch sehen doof aus)
– Zahnstocher
Schürze
– Handtücher
– Jutesack oder Stoffsack (um die Plastikmüllbeutel zu verstecken)
– optional: Einen Satz Geschirr und Besteck für Gäste

Natürlich kann man diese Liste noch ergänzen, aber als Orientierung sollte das erst einmal reichen. Das war es dann auch “schon” von meiner Seite und ich wünsche euch viel Vergnügen beim Kochen in eurer Lagerküche!

Schürze für die Bediensteten im LARP

Eine Schürze gehört zu jedem Wirt und Bediensteten dazu. Ob es eine Schürze auf Bauchhöhe ist oder eine, die über den gesamten Oberkörper geht. Hat man dreckige und/oder nasse Hände kann man diese schnell trocknen und grob säubern.
Wie einige von euch schon wissen, spiele ich im LARP eine Wirtin und sie besitzt natürlich eine Schürze. Für ihre Angestellten gehört solch ein Accessoire ebenso zur Arbeitskleidung und damit man eben solche auch erkennt, tragen sie das Wappen der Taverne auf der Schürze, welches auch auf dem Tavernenschild nicht fehlen darf!
Es ist deswegen eine weiße Schürze geworden, weil diese Farbe zu jedem Kleidungsstil und Farbton passt (und am einfachsten zu bemalen, aber das ist nicht so wichtig 🙂 ). Das Beste: Es dauert nicht lange und kann sich sehen lassen.
Ich entschuldige mich allerdings für die wenigen Bilder, aber da ich etwas unter Zeitdruck stand habe ich nicht jeden Schritt fotografiert.

Ihr braucht:

Stoff in der Farbe, in der ihr eure Schürze haben wollt
passendes Garn
Stoffmalfarbe
Motiv
Schneiderkreide oder Bleistift

So wird’s gemacht:

Schneidet euch aus dem Stoff ein Rechteck in der Größe, in der ihr eure Schürze haben wollt. Ihr könnt auch ein Quadrat ausschneiden, aber ich hab es lieber, wenn die Schürze ein bisschen über die Seiten geht. Ich habe nämlich die Gewohnheit mir die Hände an den Oberschenkelseiten abzuwischen und wenn dann da keine Schürze ist, versau ich mir nur die Kleidung.
Schneidet ebenfalls ein kleines Rechteck oder Quadrat für die Tasche aus. Ich habe ein Rechteck gewählt, weil mein Motiv eher in die Länge ging, als in die Breite. Jetzt fehlen nur noch die Bänder, um die Schürze später umbinden zu können. Ich habe sie aus Stoff ausgeschnitten, allerdings könnt ihr auch Seidenbänder oder Webband oder Ähnliches benutzten.

Näht nun alle Teile um.Zeichnet eurer Motiv auf der Tasche vor und malt es dann mit Stoffmalfarben aus. Ob ihr Stoffmalstifte oder Pinsel und einen Farbtopf nehmt, das ist euch überlassen. Ich kann mi Stiften besser und präziser malen.

Näht nun die Tasche auf die Schürze in Spe und die Bänder an die Seiten. Schon habt ihr euer Ergebnis.

Kerze zur Verlobung fürs Schülertreffen

Heute zeige ich euch eine Kerze, die ich fürs LARP letztes Wochenende gemacht habe. Wir waren eingeladen zum Polterabend zweier Charas, die sich beim LARP anfang April verlobt haben. Das war übrigens das LARP, für dass ich den Kilt und den Sporran gemacht habe.

Kurz vor der Con kam dann noch die Bitte der Orga, dass doch jeder ein kleines Geschenk für die beiden mitbringen sollte. Uff, harter Brocken. Zumal ich ja noch eine eigene Con ne Woche vorher organisiert habe und dafür noch alle Hände voll zu tun hatte. Letzten Endes habe ich mich dann entschieden eine Kerze zu machen und mit den Familienwappen zu dekorieren. Da ich keine Zeit mehr hatte selbst eine Kerze zu gießen, wurde es eine gekaufte. Ist ja auch mal in Ordnung zumal es ja schnell gehen musste. Mit dem Ergebnis bin ich auch sehr zufrieden.

Hier sind erst mal ein paar Work in progress Fotos.

 

Da mir die Kerze noch zu leer war, habe ich mich noch für mehr Gold und Bling-Bling entschieden. Damit liegt man bei Reinblütern ja nie falsch. So und hier nun die fertige Kerze.

Außerdem noch ab damit zum Creadienstag.

Ein Kilt fürs LARP

Irgendwann letztes Jahr hatte ich mich fürs Schülertreffen der Broughton Academy angemeldet. Hauptsächlich, weil es noch Plätze gab und ich unbedingt meinen Charakter noch was mehr spielen wollte. Labskaus in Lancaster war der Titel im Forum. Hab nicht weiter drüber nachgedacht. Wird schon irgendwie werden. Dann aber hieß es plötzlich, dass gehobene Kleidung gefordert ist, wenn man sich in den ehrwürdigen Hallen der Familie Lancaster bewegt. Uff. Natürlich kann man sich in so einem Moment auch klar für die Rebellion entscheiden. Aber das passte einfach nicht zu Kaylin. Auch wenn sie mit dem ganzen Reinblutkram nicht so viel anfangen kann, stammt sie halt doch aus einer entsprechenden Familie und hat eine gewisse Erziehung genossen. Aber woher jetzt mal eben festliche Kleidung zaubern? Tja, gute Frage. Irgendwann kam mir der Gedanke “Hey du bist doch Schotte”. Zack Boom. Da war die Idee. Es sollte ein Kilt werden. Ob der nun nur on Männern getragen wird oder von Frauen oder ob Frauen ne Variante tragen. Völlig egal. Das ist LARP, ich bin ein Magier, scheiß auf Regeln! Also ging die Suche los. Wie näht man denn so einen Kilt? Viel später sollte ich noch herausfinden, dass man den original Plaid einfach gar nicht näht, sondern einfach nur so viel Meter Stoff nimmt und dann faltet Gürtel drum fertig. Hätte ich das mal früher gewusst. Aber da hatte ich schon das Nähen angefangen. Ich muss sagen, das hatte schon seine Vorteile, weil man ihn doch deutlich schneller angezogen hat. Genäht habe ich ihn grob nach dieser Anleitung.

Ein paar Stellen waren mir unklar und ein paar Sachen habe ich sehr bewusst geändert. Insgesamt habe ich wohl ne Woche dran genäht, immer neben der Arbeit. Lästig war halt das Umnähen des Stoffes. Sind halt doch gut sechs Meter Saum dran und natürlich das Falten legen. Zumal der Stoff absolut unkooperativ war und sich nicht in Form bügeln lassen wollte.

So jetzt habe ich doch deutlich mehr geschrieben, als ich es eigentlich immer tute. Nächste Woche gibt es dann noch den passenden Sporran dazu. Denn der gehört ja auch zum kompletten festlichen Outfit. Ich muss ja gestehen, auf der Schneiderpuppe sitzt er nicht wirklich gut. Lieg daran, das die Puppe für Röcke etc die falsche Hüftbreite hat. Aber sie war günstig.

Der Kilt geht dann noch zu einigen Link-Partys: RUMS, Magic Crafts, 12xmemade.

Meine ersten Häkelstulpen fürs LARP

Seit Anfang 2016 habe ich einen DSA LARP Charakter. Ich liebe ja die ganze Welt von DSA und hatte schon länger überlegt, dass ich da gerne mal LARPen würde. 2016 habe ich es dann einfach mal ausprobiert. Fix einen Charakter überlegt, nichts zu kompliziertes, immerhin war es ja nur ein erster Test, vielleicht sind die Leute ja doof oder es ist doch einfach nicht meins. Dementsprechend war mein Charakter auch von den Klamotten her ausgestattet. Es war wild zusammengewürfelt aus den Klamotten, die ich so hatte. Inzwischen liebe ich allerdings meine Händlerin sehr und daher hatte ich mir für die “Off Saison” Zeit vorgenommen dem Charakter ein paar neue Kleidungsstücke zu verpassen.

Vor allem auch, weil ich für den Charakter eigentlich nix warmes zum Anziehen habe. Daher habe ich zuerst mal ein Schultertuch gehäkelt und jetzt sind auch die Armstulpen fertig geworden. Ich hatte einfach überlegt, dass ich gerne noch was häkeln wollte und dann war ich bei Hanna und hatte ihr davon berichtet, dass ich gerne Stulpen mit Glitzer drin machen will. Aber ich einfach keine passende Wolle finden konnte. Sie hatte mir diesen tollen Wollladen gezeigt.

Zuerst hatte ich mich in die Silverstone Wolle verliebt aber nur so einfarbig war mir für die Stulpen zu langweilig. Aber dann konnte man da auch ne Wunschwicklung machen und dass kannte ich ja noch gar nicht. Ich bin ja noch nicht so lange in der Materie. Und es gab sogar extra eine Option für Stulpen Wolle. Also zwei Knäuel, die dann gleich gewickelt sind. Zack Boom, schneller bestellt, als ich gucken konnte und gleich noch ein weiteres Knäuel, damit Hanna mir noch ein Tuch Stricken kann. Ich kann nicht Stricken, aber es war so ein schönes Tuch mit Sternen!

Für die Stulpen habe ich mich an diesem Muster orientiert, es aber leicht abgewandelt, weil die Maße für mich absolut nicht funktioniert haben.

Ab damit zu RUMS, Liebste Maschen, 12xmemade und zu auf den Nadeln.

Heilerbestecktasche

Die Heilerbestecktasche habe ich für einen Freund angefertigt. Vor einem Jahr hatte er die Idee, dass er auf der Amonlonder Akademie bei seinem Heilerkurs seinen Schülern zum Abschluss Heilerbestecktaschen rausgeben möchte, aber er wollte keine gekauften haben, weil er das Wappen der Akademie draufhaben wollte. Ich habe angeboten, welche für ihn anzufertigen und er hat das Angebot dankend angenommen.
Jetzt habe ich 6 Heilerbestecktaschen in der Tasche, die nur darauf warten in die Hände ihrer neuen Besitzer zu wandern.
Ich selber habe eine Heilerin in meinem Charakterrepertoire fürs LARP, also werde ich mir demnächst auch eine eigene Tasche nähen. Werkzeuge und Utensilien möchten ordentlich verstaut werden. Schlecht sortierte und organisierte Heiler sind der Tod für jeden Verletzten.
Ihr könnt selbstverständlich jedes Motiv auf eure Taschen malen und auch die Bindung ist euch überlassen. Ich habe die Landesfarben von Amonlonde und Satinband genommen, weil ich es passend fand. Wenn ihr lieber eine Kordel nehmen wollt, tob euch aus! Ich denke, wenn ich meine eigene mache, wird sie etwas derber aussehen.
Ich spann euch jetzt nicht länger auf die Folter, sondern zeige euch, wie ich die Heilerbestecktasche gemacht habe.

Ihr braucht:

Weißen Stoff
– 1 Stück 40 cm x 40 cm
– 1 Stück 35 cm x 15 cm
Passendes Garn
Abstecknadeln
Stoffschere
Textilfarben
Motive
Pinsel
Satinband ( 2 Stück je 30 cm)

Wie es geht:

Übertragt die Schnittmuster auf den Stoff und schneidet eure Stücke aus. Das große Stück ist die Abdeckung, das kleine Stück wird später die Tasche für das Besteck.
Klappt die Ränder um, damit ihr sie umnähen könnt. Ich benutze dafür immer einen Zickzackstich, wer eine Overlock hat, kann die Ränder schön versäubern und sie dann umnähen.

Faltet eure Abdeckung in der Mitte und näht das kleine Stoffstück auf die untere Hälfte. Macht euch auf dem kleinen Stück auf der langen Seite unten alle 2,5 cm eine Markierung und näht eine gerade Linie nach oben. Wenn ihr das mit allen Markierungen gemacht habt, habt ihr so die Fächer für die einzelnen Werkzeuge gemacht.

Nun geht es ans anmalen. Schnappt euch eure Motive platziert sie auf die obere Hälfte der Abdeckung. Jetzt habt ihr mehrere Möglichkeiten. Entweder, ihr zeichnet alles per Hand ab, oder ihr paust es durch, oder ihr macht es wie ich und pinnt sie mit einer Nadel fest und malt drumherum. Ich habe direkt meinen Textilstift genommen, aber wenn ihr euch unsicher seid, könnt ihr auch erst einmal mit Bleistift oder Malerkreide das Motiv vormalen. Malt euer Motiv noch aus und lasst es so lange trocknen, wie es die Farbe vorgibt.


Wenn nötig, bügelt die Motive noch einmal fest, damit sie nicht bei der nächsten Wäsche auswaschen und eure Mühe zunichte machen.
Befestigt nun noch mit ein paar Stichen die Satinbänder an den Rändern und schon ist eure Heilerbestecktasche fertig. Umklappen, aufrollen, zubinden, that’s it.

Diese Heilertasche reichen wir beim Creadienstag und bei Magic Crafts ein!

Häkeltuch fürs LARP

Ende November letzten Jahres habe ich bei Grüne Würfel in einem Beitrag das Bruinen Häkeltuch entdeckt. Das fand ich so cool, dass ich es auch “irgendwann” mal machen wollte. Dann habe ich das Tuch erst mal wieder vergessen. Wer mir auf Instagram folgt, hat vermutlich schon mitbekommen, dass es dann kurz vor Weihnachten so weit war. Ich bin in einen kleinen Wollladen gefahren und habe mir Wolle für das Tuch besorgt. Dann ging es los. Ich habe nicht jeden Tag gehäkelt, manchmal habe ich sogar ne Woche gar nicht. Aber jetzt ist das Tuch endlich fertig. Das schlimmste war ja noch, dass mir kurz vorm Ende tatsächlich noch der Faden ausgegangen ist. Aber zum Glück konnte mir jemand aus einer Facebook Gruppe mit Faden aushelfen. 🙂

Nach dem Häkeln war das Tuch noch ganz wellig. Hab versucht es mit nass machen und aufspannen glatt zu bekommen. Ganz geklappt hat es nicht aber für mich ausreichend.

Es sind diverse Fehler drin, aber das ist mir egal. Ich war mir auch nicht immer ganz sicher, was die Anleitung von mir wollte. Dann habe ich improvisiert. Aber das ist mir alles egal. Für mich ist es perfekt.


Ich habe es für meinen DSA LARP Händlerin Isida gemacht, hier hatte ich schon mal einen Teil der Ausrüstung gezeigt. Ich will nach und nach ihre Klamotte mal etwas aufpeppen, denn im Moment bin ich nicht ganz zufrieden damit. Ich denke mit so kleinein Änderungen kann man schon viel erreichen. Mal sehen was sie noch so alles bekommt, bis ich zufrieden bin.

Hier noch ein Foto, dass Hagen kürzlich von meinem Charakter gemacht hat. Hab extra das Tuch mal über die Schultern geworfen. 😀

So und ab damit zu RUMS, HäkelLine und Liebste Maschen. Da es das erste Mal war, dass ich ein Tuch gehäkelt habe geht es auch noch zu 12xmemade.