Ein Kilt fürs LARP

Irgendwann letztes Jahr hatte ich mich fürs Schülertreffen der Broughton Academy angemeldet. Hauptsächlich, weil es noch Plätze gab und ich unbedingt meinen Charakter noch was mehr spielen wollte. Labskaus in Lancaster war der Titel im Forum. Hab nicht weiter drüber nachgedacht. Wird schon irgendwie werden. Dann aber hieß es plötzlich, dass gehobene Kleidung gefordert ist, wenn man sich in den ehrwürdigen Hallen der Familie Lancaster bewegt. Uff. Natürlich kann man sich in so einem Moment auch klar für die Rebellion entscheiden. Aber das passte einfach nicht zu Kaylin. Auch wenn sie mit dem ganzen Reinblutkram nicht so viel anfangen kann, stammt sie halt doch aus einer entsprechenden Familie und hat eine gewisse Erziehung genossen. Aber woher jetzt mal eben festliche Kleidung zaubern? Tja, gute Frage. Irgendwann kam mir der Gedanke “Hey du bist doch Schotte”. Zack Boom. Da war die Idee. Es sollte ein Kilt werden. Ob der nun nur on Männern getragen wird oder von Frauen oder ob Frauen ne Variante tragen. Völlig egal. Das ist LARP, ich bin ein Magier, scheiß auf Regeln! Also ging die Suche los. Wie näht man denn so einen Kilt? Viel später sollte ich noch herausfinden, dass man den original Plaid einfach gar nicht näht, sondern einfach nur so viel Meter Stoff nimmt und dann faltet Gürtel drum fertig. Hätte ich das mal früher gewusst. Aber da hatte ich schon das Nähen angefangen. Ich muss sagen, das hatte schon seine Vorteile, weil man ihn doch deutlich schneller angezogen hat. Genäht habe ich ihn grob nach dieser Anleitung.

Ein paar Stellen waren mir unklar und ein paar Sachen habe ich sehr bewusst geändert. Insgesamt habe ich wohl ne Woche dran genäht, immer neben der Arbeit. Lästig war halt das Umnähen des Stoffes. Sind halt doch gut sechs Meter Saum dran und natürlich das Falten legen. Zumal der Stoff absolut unkooperativ war und sich nicht in Form bügeln lassen wollte.

So jetzt habe ich doch deutlich mehr geschrieben, als ich es eigentlich immer tute. Nächste Woche gibt es dann noch den passenden Sporran dazu. Denn der gehört ja auch zum kompletten festlichen Outfit. Ich muss ja gestehen, auf der Schneiderpuppe sitzt er nicht wirklich gut. Lieg daran, das die Puppe für Röcke etc die falsche Hüftbreite hat. Aber sie war günstig.

Der Kilt geht dann noch zu einigen Link-Partys: RUMS, Magic Crafts, 12xmemade.

Vegane Schokosekt Kugeln

Das heute Rezept ist mehr so ein Nebenprodukt aus einer Verkettung von unglücklichen Umständen. Es fing ja alles damit an, dass ich schon länger mal veganen “Eischnee” aus Kichererbsenwasser machen wollte. Also hatte ich einfach mal ein Glas gekauft. Dann kam die Idee von veganen Macarons. Gesagt getan, meine DSA Runde wollte sich ja am nächsten Tag treffen und dann wollte ich da Macarons mitbringen. Geplant waren Vegane mit einer Schoko-Sekt Füllung (hatte keine Sojasahne) und eine nicht Vegane mit einer alkoholfreien Schoko Füllung.

Vielleicht war es einfach der Tag, der alles zum Scheitern verurteilte. Es fing schon damit an, dass ich nicht recht in die Gänge kam. Dann klingelte es plötzlich an meiner Haustüre und meine Nachbarin stand vor der Türe. Sie hatte sich ausgesperrt. Ihr Auto hatte sich einfach abgeschlossen, als sie von der Beifahrerseite zur Fahrerseite gegangen war. Es gab natürlich einen Ersatzschlüssel fürs Auto, der war aber in der Wohnung und der Wohnungsschlüssel im Auto. Die Person mit dem Ersatzschlüssel für die Wohnung war jedoch nicht zu erreichen. Long Story short, wir haben dann zusammen auf den Schlüsseldienst gewartet. Der hat dann für viel zu viel Geld die Türe aufgebrochen. Merkt euch eins, lasst nie den Schlüsseldienst die Türe aufbrechen. Das Schloss selbst zerstören ist günstiger…

Na ja, nachdem das ganze Schlüssel-Schloss Drama dann irgendwann überstanden war, war es einfach schon sehr viel später als geplant, als ich die Aktion vegane Macarons startete. Auch hier sei gesagt, dass der Versuch total in die Hose gegangen ist. Das Rezept, dass ich verwendete hatte, einfach falsche Mengenangaben und dann war der Teig viel zu trocken und am Ende war das alles einfach falsch.

Inklusive der Füllung, die ich für die Macarons parallel vorbereitet hatte. Wie gesagt vegane Schokolade und Sekt sollte es werden. Also habe ich die Schokolade im Sekt aufgelöst und das Ganze wollte und wollte einfach nicht fest werden. In meiner Verzweiflung habe ich dann einfach immer mehr und mehr Schokolade rein geworfen. Nachdem dann die Macarons gescheitert waren, habe ich für den Abend einfach alles sein gelassen. (Naiv habe ich dann noch Haare gefärbt, die statt eines eher dunklen Lilas ein krasses Lilapink wurden. Ein bisschen die Farbe meines Lieblingsfineliners aus Schulzeiten.)

Am nächsten Morgen wollte ich dann meine gescheiterten Macarons trotzdem füllen. Sie waren ja essbar. Schokomasse war inzwischen auch mehr so ein fester Klumpen. Aber die perfekte Konsistenz für Pralinen. Also habe ich dann aus diesem Berg Sektschokolade einfach kleine Pralinen gemacht.

Was ein Abenteuer. Hattet ihr auch schon mal so einen Tag, an dem einfach alles im Chaos endete und nichts so wurde, wie es geplant war?

Zutaten:
200 ml Sekt
450 g zartbitter Schokolade
Schokostreusel

Zubereitung:
Sekt erwärmen und die Schokolade darin auflösen. Alles abkühlen lassen. Mit einem Löffel kleine Portionen entnehmen und daraus Kugeln formen. Die Kugeln in den Schokostreuseln rollen.

Gnocchi Blumenkohl Pfanne

Ich hatte diesen putzigen bunten Blumenkohl entdeckt. Damit wollte ich dann irgendwas anstellen. Es sollte aber etwas sein, bei dem man die Farbe noch sehen kann. Sonst wäre es ja langweilig. Die Soße war schnell erledigt, ich war faul und habe ne fertig Soße genommen. Insgesamt war das Essen echt schnell fertig und dafür super lecker.

Zutaten:
600 g Hack
500 g Gnocchi
400 g Blumenkohl
2 Tomaten
1 Pck Helle Soße
250 ml Wasser
250 ml Sahne
Salz, Pfeffer, Oregano

Zubereitung:
Blumen kohl zerkleinern und waschen. Blumenkohl in Salzwasser bissfest kochen und zur Seite stellen. Gnocchi nach Packungsanweisung zubereiten und zur Seite stellen. Hackfleisch anbraten und mit Salz, Pfeffer und Oregano würzen. Wasser und Sahne zum Hackfleisch geben und das Soßenpulver einrühren. Tomaten klein schneiden und zum Hack geben. Blumenkohl und Gnocchi in die Hacksoße geben. Alles umrühren und noch mal abschmecken.

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Gnocchi Blumenkohl Pfanne
Course: Hauptgericht
Zutaten
  • 600 g Hack
  • 500 g Gnocchi
  • 400 g Blumenkohl
  • 2 Tomaten
  • 1 Pck Helle Soße
  • 250 ml Wasser
  • 250 ml Sahne
  • Salz Pfeffer, Oregano
Zubereitung
  1. Blumen kohl zerkleinern und waschen. Blumenkohl in Salzwasser bissfest kochen und zur Seite stellen. Gnocchi nach Packungsanweisung zubereiten und zur Seite stellen.

  2. Hackfleisch anbraten und mit Salz, Pfeffer und Oregano würzen. Wasser und Sahne zum Hackfleisch geben und das Soßenpulver einrühren. Tomaten klein schneiden und zum Hack geben. Blumenkohl und Gnocchi in die Hacksoße geben. Alles umrühren und noch mal abschmecken.

Kikis Restebolognese

Spaghetti Bolognese koche ich ziemlich gerne. Mindestens einmal in Monat kommt dieses Gericht bei mir auf dem Tisch, denn es bietet sich auch super an, um Reste zu verwerten! Jede Bolognese ist ja bekanntlich anders, also gibt es meiner Meinung nach auch nicht DAS Rezept dafür.
Wer möchte, kann natürlich das Hackfleisch noch mit Rotwein ablöschen, aber ich hatte gerade keinen zur Hand und extra dafür noch welchen kaufen wollte ich auch nicht. Ich bin nicht so der Rotweintrinker, da wäre es dann eher eine Verschwendung gewesen, extra dafür noch eine Flasche zu kaufen. Mir ist bewusst, dass es auch die kleinen Flaschen gibt, aber selbst die steht dann nur alleine rum. Alternativ zum Parmesan kann man selbstverständlich auch anderen Streukäse nehmen, aber ich stehe sehr auf den klassischen Parmsan.
Ich hab euch mal meine Restebolognese aufgeschrieben, aber ich bin wie immer offen für Neues, also lasst mich ruhig wissen, aus was für Zutaten sich eure Nudelsauce zusammensetzt

Zutaten:

250 g Hackfleisch (gemischt oder Rind)
1 Möhre
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 halbe rote Paprika
Tomatenmark
500 g passierte Tomaten
500 g Spaghetti
etwas Öl
Salz
Pfeffer
italienische Kräuter
Parmesan

Zubereitung:

Schält die Zwiebel, den Knoblauch und die Möhre und schneidet alles in kleine Würfel. Die halbe Paprika schneidet ihr ebenfalls klein. Erhitzt nun etwas Öl in einer Pfanne und bratet darin das Hackfleisch und die Zwiebel an, bis alles goldbraun ist. Gebt nun etwas Tomatenmark hinzu und lasst es kurz karamellisieren. Rührt die Paprika, die Möhre und den Knoblauch unter und lasst alles bei mittlerer Hitze für etwa 5 Minuten köcheln. Gießt nun die passierten Tomaten dazu und vermengt alles gründlich. Lasst alles nochmal für 15 Minuten köcheln, bis die Möhren weich sind.
Kocht währenddessen die Nudeln in einem Topf, bis sie bissfest oder weich sind. Die Geschmäcker sind da ja bekannter Maßen verschieden. Gießt die Nudeln in einem Durchschlag ab und stellt sie bei Seite.
Schmeckt die Bolognese mit Salz, Pfeffer und italienischen Kräutern ab und verteilt sie mit etwas Parmesan über den Nudeln.
Basta Pasta!

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Kikis Restebolognese
Zutaten
  • 250 g Hackfleisch (gemischt oder Rind)
  • 1 Möhre
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 halbe rote Paprika
  • Tomatenmark
  • 500 g passierte Tomaten
  • 500 g Spaghetti
  • etwas Öl
  • Salz
  • Pfeffer
  • italienische Kräuter
  • Parmesan
Zubereitung
  1. Schält die Zwiebel, den Knoblauch und die Möhre und schneidet alles in kleine Würfel. Die halbe Paprika schneidet ihr ebenfalls klein.

  2. Erhitzt nun etwas Öl in einer Pfanne und bratet darin das Hackfleisch und die Zwiebel an, bis alles goldbraun ist. Gebt nun etwas Tomatenmark hinzu und lasst es kurz karamellisieren.

  3. Rührt die Paprika, die Möhre und den Knoblauch unter und lasst alles bei mittlerer Hitze für etwa 5 Minuten köcheln. Gießt nun die passierten Tomaten dazu und vermengt alles gründlich. Lasst alles nochmal für 15 Minuten köcheln, bis die Möhren weich sind.

  4. Kocht währenddessen die Nudeln in einem Topf, bis sie bissfest oder weich sind. Die Geschmäcker sind da ja bekannter Maßen verschieden. Gießt die Nudeln in einem Durchschlag ab und stellt sie bei Seite

  5. Schmeckt die Bolognese mit Salz, Pfeffer und italienischen Kräutern ab und verteilt sie mit etwas Parmesan über den Nudeln.
    Basta Pasta!

Meine ersten Häkelstulpen fürs LARP

Seit Anfang 2016 habe ich einen DSA LARP Charakter. Ich liebe ja die ganze Welt von DSA und hatte schon länger überlegt, dass ich da gerne mal LARPen würde. 2016 habe ich es dann einfach mal ausprobiert. Fix einen Charakter überlegt, nichts zu kompliziertes, immerhin war es ja nur ein erster Test, vielleicht sind die Leute ja doof oder es ist doch einfach nicht meins. Dementsprechend war mein Charakter auch von den Klamotten her ausgestattet. Es war wild zusammengewürfelt aus den Klamotten, die ich so hatte. Inzwischen liebe ich allerdings meine Händlerin sehr und daher hatte ich mir für die “Off Saison” Zeit vorgenommen dem Charakter ein paar neue Kleidungsstücke zu verpassen.

Vor allem auch, weil ich für den Charakter eigentlich nix warmes zum Anziehen habe. Daher habe ich zuerst mal ein Schultertuch gehäkelt und jetzt sind auch die Armstulpen fertig geworden. Ich hatte einfach überlegt, dass ich gerne noch was häkeln wollte und dann war ich bei Hanna und hatte ihr davon berichtet, dass ich gerne Stulpen mit Glitzer drin machen will. Aber ich einfach keine passende Wolle finden konnte. Sie hatte mir diesen tollen Wollladen gezeigt.

Zuerst hatte ich mich in die Silverstone Wolle verliebt aber nur so einfarbig war mir für die Stulpen zu langweilig. Aber dann konnte man da auch ne Wunschwicklung machen und dass kannte ich ja noch gar nicht. Ich bin ja noch nicht so lange in der Materie. Und es gab sogar extra eine Option für Stulpen Wolle. Also zwei Knäuel, die dann gleich gewickelt sind. Zack Boom, schneller bestellt, als ich gucken konnte und gleich noch ein weiteres Knäuel, damit Hanna mir noch ein Tuch Stricken kann. Ich kann nicht Stricken, aber es war so ein schönes Tuch mit Sternen!

Für die Stulpen habe ich mich an diesem Muster orientiert, es aber leicht abgewandelt, weil die Maße für mich absolut nicht funktioniert haben.

Ab damit zu RUMS, Liebste Maschen, 12xmemade und zu auf den Nadeln.

Ofengemüse mit Hähnchenbrust

Ich esse sehr gerne Ofengemüse mit Hähnchenbrust. Geht recht fix, ist nicht aufwendig und muss nicht bewacht werden. Ein perfektes Gericht also, wenn man von der Arbeit kommt, eigentlich absolut keine Lust auf Kochen hat, aber etwas Warmes im Magen haben möchte. In meinem zwei Personen Haushalt bleibt dann auch immer noch was übrig, was ich mir dann am nächsten Tag auf der Arbeit aufwärmen kann, oder ich friere es ein und freu mich einige Wochen später über leckeres Essen!
In den Sommermonaten nehme ich statt Kürbis dann Möhren oder Zucchini. Auch Pilze schmecken sehr lecker dazu.
Dieses Rezept bietet sich demnach auch super zur Resteverwertung an!

Zutaten für 4 Personen:

1 kleiner Kürbis (Hokkaido, knapp 1 Kilo)
1 rote Paprika
2 Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
1 Süßkartoffel
6 Kartoffeln
1 Fenchelknolle
4 Hähnchenbrustfilets
Sonnenblumenöl
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Heizt den Backofen auf 180 Grad (Umluft) vor. Legt ein Backblech mit Backpapier aus und stellt es bei Seite.
Wascht all euer Gemüse und schneidet alles so, dass in mundgerechte Stücke zerlegt wird. Soll heißen: Den Kürbis in Würfel, ebenso die Paprika und die geschälte Süßkartoffel. Die Zwiebeln und die anderen Kartoffeln könnt ihr in Achtel schneiden. Die Fenchelknolle kann geschnitten werden, wie man will. Ich zerteile sie immer in Viertel und schneide sie dann nochmal quer durch. Schält die Knoblauchzehen und schneidet sie in grobe Scheiben.
Schmeißt nun alles in eine Schüssel und streut nach Belieben Salz und Pfeffer drüber. Zum Schluss gießt ihr noch das Sonnenblumenöl in die Schüssel und mischt alles gut durch. Die Menge an Öl dürft ihr selber bestimmen. Ich nehme immer so 4-5 Esslöffel.
Verteilt euer Gemüse nun auf dem Backblech und schiebt es für gut 30 Minuten in den Ofen.
Während die Beilage vor sich hin schmurgelt, wascht das Hähnchen und tupft es trocken. Erhitzt etwas Öl in einer Pfanne und bratet das Fleisch rundherum goldbraun an. Würzt es zum Schluss noch mit Salz und Pfeffer.
Ist beides fertig, kann angerichtet werden.

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Ofengemüse mit Hähnchenbrust
Zutaten
  • 1 kleiner Kürbis (Hokkaido, knapp 1 Kilo)
  • 1 rote Paprika
  • 2 Zwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 Süßkartoffel
  • 6 Kartoffeln
  • 1 Fenchelknolle
  • 4 Hähnchenbrustfilets
  • Sonnenblumenöl
  • Salz
  • Pfeffer
Zubereitung
  1. Heizt den Backofen auf 180 Grad (Umluft) vor. Legt ein Backblech mit Backpapier aus und stellt es bei Seite.

  2. Wascht all euer Gemüse und schneidet alles so, dass in mundgerechte Stücke zerlegt wird. Soll heißen: Den Kürbis in Würfel, ebenso die Paprika und die geschälte Süßkartoffel. Die Zwiebeln und die anderen Kartoffeln könnt ihr in Achtel schneiden. Die Fenchelknolle kann geschnitten werden, wie man will. Ich zerteile sie immer in Viertel und schneide sie dann nochmal quer durch. Schält die Knoblauchzehen und schneidet sie in grobe Scheiben.

  3. Schmeißt nun alles in eine Schüssel und streut nach Belieben Salz und Pfeffer drüber. Zum Schluss gießt ihr noch das Sonnenblumenöl in die Schüssel und mischt alles gut durch. Die Menge an Öl dürft ihr selber bestimmen. Ich nehme immer so 4-5 Esslöffel.
    Verteilt euer Gemüse nun auf dem Backblech und schiebt es für gut 30 Minuten in den Ofen.

  4. Während die Beilage vor sich hin schmurgelt, wascht das Hähnchen und tupft es trocken. Erhitzt etwas Öl in einer Pfanne und bratet das Fleisch rundherum goldbraun an. Würzt es zum Schluss noch mit Salz und Pfeffer.
    Ist beides fertig, kann angerichtet werden.

Pfirsich-Mandarinen Kuchen mit Pumpernikelbrot

Manchmal erinnert man sich plötzlich an ein Rezept, dass man vor Ewigkeiten mal gemacht hat. So war es bei mir mit diesem Rezept, das ich ursprünglich mal von einer Freundin bekommen habe, weil mir der Kuchen so gut geschmeckt hat, den sie gemacht hatte. Ich habe ihn dann super oft gemacht und an verschiedenen Stellen angepasst, weil er mir etwas zu süß war. Auch bei den Mandel Anteilen bin ich meistens recht flexibel und nutze oft einfach, was ich noch im Schrank habe. Mal nur Blättchen, mal nur gehackt oder einfach gemischt.

Dieses Mal habe ich spontan noch einige Mandarinen hinzugefügt, weil ich noch einige Mandarinen rum liegen hatte, die ich gerne weg haben wollte. Insgesamt ist mein Boden innen etwas matschig geworden, was daran lag, dass ich die Pfirsiche nicht ordentlich abgetropft habe und die frischen Mandarinen vermutlich noch zusätzliche Flüssigkeit abgegeben haben. Vielleicht hätte ich ihn auch einfach noch 10 Minuten länger drin lassen sollen. Na ja passiert schon mal.

Zutaten:

Teig:
250g Mehl
1 Ei
200g Zucker
150g Margarine
abrieb von einer Zitrone

Füllung:
1 Dose Tortenpfirsiche
5 Mandarinen oder 1 Dose
4 Scheiben Pumpernickel ~300g
30g Mandelblättchen
30g gehackte Mandeln
1 TL Zimt
2 EL Zucker

Zubereitung:

Die Zutaten für den Teig mischen und gut verkneten. Danach mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Pfirsiche abtropfen lassen und Mandarinen schälen, wer eine Dose verwendet, lässt sie ebenfalls abtropfen. In einer Schüssel die Pumpernickel Brotscheiben mit den Händen grob zerkleinern und mit den restlichen Zutaten mischen.

Den Backofen auf 160°C vorheizen.

Die Kuchenform fetten und den Teig auf dem Boden und am Rand verteilen. Die Pfirsiche und die Mandarinen gleichmäßig auf dem Kuchen verteilen. Zum Schluss die Pumpernickelmischung gleichmäßig über den Kuchen verteilen. Den Kuchen dann für 45 Minuten backen.

Zum Schluss kann man den Kuchen noch mit Puderzucker bestäuben.

Leichter Kartoffelsalat

Diesen leichten Kartoffelsalat habe ich zusammengestellt, als ich mal wieder einen panischen Anflug von überstürtzter Ernährungsumstellung hatte. Ich hatte unfassbaren Kohldampf auf Kartoffelsalat, wollte aber keine Mayo nehmen und erst recht keinen Speck, weil das ja alles so ungesund ist. Boah war ich ätzend in der Zeit. Egal…das Ergebnis kann sich sehen lassen. Vielleicht ist das Rezept auf den ersten Blick ungewohnt, aber es ist dennoch sehr lecker. Durch den Apfel, die Radieschen und die Frühlingszwiebeln liegt der Salat überhaupt nicht schwer im Magen und schmeckt lecker frisch.
Wem der Salat so zu wenig ist, kann natürlich Siede- oder Bratwürstchen dazu machen. Baguette oder Toast passt natürlich auch.

Zutaten:
6 mittelgroße Kartoffeln
1 Bund Radieschen
1 Apfel
6 Cornichons
1 Bund Frühlingszwiebeln
2 hartgekochte Eier
100 g Joghurt (natur)
1 EL Senf
Etwas Essig
Salz
Pfeffer
Lorbeerblatt

Zubereitung:
Schält die Kartoffeln und schneidet sie in kleine Würfel. Kocht sie für 20 Minuten mit dem Lorbeerblatt in einem Topf, gießt sie dann ab und schüttet sie in eine Schüssel.
Schält die Eier und schneidet diese, genauso wie die Cornichons und den Apfel in kleine Würfel und gebt sie ebenfalls in die Schüssel.
Wascht die Frühlingszwiebeln, schneidet die Enden ab und schneidet sie in Ringe, die dann ebenfalls in die Schüssel wandern.
Wascht nun die Radieschen, befreit sie von ihrem Grünzeug und viertelt sie. Bei größeren Exemplaren sollte man sie in Scheiben schneiden.
Rührt in einer kleinen Schüssel das Dressing aus dem Joghurt, dem Senf und dem Essig an. Schmeckt es mit Salz und Pfeffer ab und verrührt es mit dem Salat. Lasst diesen für etwa eine Stunde durchziehen und serviert ihn kalt.

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Leichter Kartoffelsalat
Zutaten
  • 6 mittelgroße Kartoffeln
  • 1 Apfel
  • 6 Cornichons
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 2 hartgekochte Eier
  • 100 g Joghurt (natur)
  • 1 EL Senf
  • etwas Essig
  • Salz
  • Pfeffer
  • Lorbeerblatt
Zubereitung
  1. Schält die Kartoffeln und schneidet sie in kleine Würfel. Kocht sie für 20 Minuten mit dem Lorbeerblatt in einem Topf, gießt sie dann ab und schüttet sie in eine Schüssel.

  2. Schält die Eier und schneidet diese, genauso wie die Cornichons und den Apfel in kleine Würfel und gebt sie ebenfalls in die Schüssel.
    Wascht die Frühlingszwiebeln, schneidet die Enden ab und schneidet sie in Ringe, die dann ebenfalls in die Schüssel wandern.
    Wascht nun die Radieschen, befreit sie von ihrem Grünzeug und viertelt sie. Bei größeren Exemplaren sollte man sie in Scheiben schneiden.

  3. Rührt in einer kleinen Schüssel das Dressing aus dem Joghurt, dem Senf und dem Essig an. Schmeckt es mit Salz und Pfeffer ab und verrührt es mit dem Salat. Lasst diesen für etwa eine Stunde durchziehen und serviert ihn kalt.

W100 Random Blog Encounters

Vor Kurzem bin ich bei Mondkunst auf eine tolle Blogger-Aktion gestoßen: 100 W100 random Blog-Encounters.
Mit einem Würfel würfelt man sich beliebig viele Fragen aus einer 100 Fragen umfassenden Liste aus. Dabei geht es um Rollenspiel und bloggen. Da sowohl Kiki als auch ich begeisterte Rollenspieler sind, haben wir die Würfel rollen lassen.

So als Erstes beantworte ich die Fragen.

16. Rituale: Würfel sind für einige Spieler ein fast schon sakraler Gegenstand, den niemand außer ihnen berühren darf. Einige schweißen den Charakterbogen ihrer verstorben Helden in Laminat ein. Es gibt so manchen Spleen, hast du selber einen oder ist dir das zu nerdig?

Ich hasse es, wenn andere Leute meine Würfel benutzen. Ich habe allerdings ein paar Würfel im Beutel, an denen ich nicht so hänge und die ich kaum benutze. Wenn jemand seine Würfel vergessen hat, bin ich bereit diese zu verleiehen. Aber wehe sie fassen meine Lieblingswürfel (siehe Foto) an. Davon gehen die nämlich instand kaputt. 😉
Eine weitere Sache, die ich immer mache ist, dass ich die W6 immer so drehe, dass die 6 oben ist und die W20 so, dass die 1 oben ist. Außerdem parke ich den Würfelbeutel am Phexschrein, den ich spaßeshalber nach dem Umzug aufgebaut habe, nachdem ich gemerkt habe, dass ich super viele Fuchsfiguren habe und das der ganze Pröddel von meinen LARP Charas ein wunderbares Sammelsurium an Phexischen Gegenständen enthält. Wenn ich am WE zum LARP fahre, fehlen dann immer Sachen, weil ich sie natürlich für meine Rollen brauche.


19 – Wurdest du schon einmal wegen deines Hobbies schief angesehen?

Des Öfteren, aber zum Glück habe ich mindestens genauso viele verrückte Freunde die mich darüber wegsehen lassen.

58 – Welche Blogs oder Podcasts konsumierst du?

Ziemlich viele. Ich nehme jetzt mal die, wo ich sage, die gehen auch in die Richtung und sind nicht “nur” Foodblogs.

Mondkunst
Grüne Würfel
Teilzeithelden
Seelenworte

Aber ich bin da immer auf der Suche nach neuen interessanten Blogs. Vielleicht hat ja jemand eine Empfehlung für mich.

63 – Alle reden am Tisch über den neuesten Film im Kino, den alle außer dir gesehen haben und das nervt dich, weil du nicht mitreden kannst oder endlich anfangen willst. Was machst du?

Ich plane eigentlich immer ein, dass noch ne halbe Stunde geschnackt wird. Aber wenns darüber raus geht, dann will ich endlich los legen unabhängig vom Thema.

65 – Gesinnungscheck: Du findest einen Gegenstand, der verdammt wertvoll ist, behältst du ihn und kaufst dir davon ein Rüstungsteil/Zauber etc. welchen du schon lange haben wolltest oder teilst du den Verkaufserlös mit der Gruppe? Wie sehe es aus, wenn es zu deiner Rolle passen würde?

Ich persönlich würde vermutlich fair Teilen. Das sieht keiner meiner Charaktere so. Also wenn die anderen es nicht mitbekommen, dass ich was Wertvolles habe, dann Teile ich meistens nicht. Wenn sie es mitbekommen, dann teile ich den Erlös in den seltensten Fällen gleichmäßig auf. Allerdings muss ich gesehen, dass ich OT auch so weit gehe nichts zu sagen, wenn mein Chara was Wertvolles hat, was die Charas eigentlich mitbekommen haben, wo die Spieler es aber vergessen haben. Da muss ich sagen, schreibts euch halt auf.

77 – Dein erster Charakter?

Zuerst bespielt: 24.02.2006
Zuletzt bespielt: 21.08.2013
Ich habe ordentlich und sauber alles in mein Büchlein geschrieben. Zumindest recht lange und dann habe ich auf Collegeblock umgeschwenkt.

88 – Du bekommst 2 Millionen Euro, wie würdest du sie ausgeben? Spenden und verschenken ausgenommen.

Gute Frage. Ich habe schon mehrfach sehr aktiv darüber nachgedacht, dass es cool wäre, eine Location zu besitzen, die dann für LARP ausgebaut ist. Also wo einfach schon super viel cooler Kram eingebaut ist. Also als Beispiel was ich gerne so hätte:
– Ausgebauter Keller mit flexiblen Wandteilen, das man Dungeons bauen kann
– Geheimgänge
– großes Gelände drumrum mit Wald

Aber es soll auch Hogwartsmäßig sein, also mit Gruppenschlafräumen (Also maximal 8 pro Raum, auch einige kleinere Räume) und Gruppenzimmer (so für 20 Leute jeweils ein Raum). Insgesamt vielleicht so 100-130 Betten. Aber da bin ich noch unsicher. Außerdem Räume für Vorlesungen/Schulunterricht. Das hätte dann den Vorteil, dass man das Gebäude unter der Woche, wenn kein LARP ist, vielleicht für Klassenfahrten oder Teambuilding Maßnahmen vermieten kann. Natürlich gäbe es dann auch ein entsprechendes Programm dazu. Fr-So wäre es aber nur für LARPer zu haben.

Ähm. Upsi. Also… nein ich ähm habe das nicht wirklich durchdacht.. *pfeif*
Aber ob dafür 2 Millionen Euro reichen? Aber es wäre sicher ein gutes Startkapital und wenn man die Teambuilding Maßnahmen teuer genug vermarktet, dann kann man sicher darauf aufbauen.

93 – 3 Dinge, die du mit einem gelungenen Spieleabend verbindest und warum?

– Spannendes Abenteuer (keine ewigen Kampfwürfelorgien, das finde ich immer unglaublich langweilig. Ich finde Kämpfe eh doof, wenn sie nicht kurz und knackig sind.)
– Spaß mit Freunden
– Leckere Snacks, was wäre ein Spieleabend ohne gute Snacks?!

 

So und jetzt kommt Kiki.

 

26 – Was sind deine Vorzüge als Spielleiter/Spieler und was sind deine Defizite?

Ich muss ja zugeben, dass ich noch nicht wirklich viel gemeistert habe. Ich glaube, ich kann es an einer Hand abzählen und die bekomme ich nicht mal voll. Doch bei den paar Malen kann ich klar sagen, was mir gelegen hat und was nicht.
Ich kann unheimlich gut beschreiben, dass die Spieler auch ein genaues Bild vor Augen haben. Ich habe zwar immer Bilder zur Hand, die ich bei Bedarf auch rumzeigen kann, aber meistens brauche ich das nicht. Ich frage auch immer nach, ob meine Spieler die Bilder sehen wollen, doch dann kommt so gut wie immer ein „Nö, ich hab’s schon vor Augen“ zurück und das spricht doch dann eigentlich für mich, oder?
Was ich nicht so gut kann… puh… Spontanität. Klingt jetzt vielleicht bescheuert, wenn man bedenkt, dass ich selber auch Cons organisiere und da auf Spontanität laufe…aber beim P&P hab ich da massive Probleme mit. Ich habe das Abenteuer vor Augen und weiß, wie ich die Spieler dahin bekomme, doch tanzt dann jemand aus der Reihe, muss ich wirklich hart dran arbeiten, ihn wieder auf Kurs zu bekommen. Vielleicht war ich dann auch einfach nicht gut genug vorbereitet dafür… wer weiß das schon.

72 – Rollenspiel ist doch nicht nur fun, oder? Was macht dir wenig bis gar keinen Spaß am Hobby?

Uff, diese Frage hat mich echt zum Nachdenken angeregt. Nicht, weil mir nichts eingefallen wäre…sondern weil ich nicht wusste, wie ich es so ausdrücken sollte, ohne jemandem auf die Füße zu treten. Das kann ich nämlich erstaunlich gut, auch, wenn ich das überhaupt nicht möchte. Was ich überhaupt nicht leiden kann – egal ob P&P oder LARP – sind Powerplayer. Mein damaliger Freund und ich haben sogar mal ein Lied dazu gedichtet, wie sehr uns das aufn Sack geht. „Ich bin ein Halbdrachenelfenork mit Magieresistenz, hab Livepoints unbegrenzt, das hab ich mir kredenzt! Und wer in Rüstung steckt, den treff ich halt direkt.“ Mehr weiß ich leider nicht mehr, denn er hat den Text. Aber ja…ich mein: wenn sich jemand die ganzen Immunitäten gegen was weiß ich nicht alles erspielt hat und das auch beweisen kann, ist das okay, aber diejenigen, die sich solche Charaktere von Anfang an bauen, find ich einfach scheiße. Das macht einem das komplette Spiel kaputt und hindert einen auch irgendwie an der Charakterentwicklung. Abgesehen mal davon… klar magst du ein Großmeister sein, hast dir drölfmilliarden Immunitäten erspielt etc etc und deswegen haben kleine Schüler keine Chance, aber wenn die Performance geil war, darf man die Person dahinter auch gerne mal belohnen. Dann war deine Willenskraft halt mal nicht stark genug, um die Barriere um dich rum aufrecht zu erhalten und du kassierst Schaden. Da bricht niemandem ein Zacken aus der Krone und der Neuling freut sich und hat etwas zu erzählen. So was hält Neuspieler auch im Hobby. Nobody is perfect! Auch, wenn das auf deinem Charakterbogen stehen mag.

88 – Du bekommst 2 Millionen Euro, wie würdest du sie ausgeben? Spenden und verschenken ausgenommen.

Töööhöhöhöö. Mit dieser Frage habe ich mich schon lange beschäftigt. Dass ich ausgerechnet diese ausgewürfelt habe, muss also Schicksal sein. Nicht, dass ich an so etwas glaube, aber es passt einfach trotzdem. Wenn ich 2 Millionen Euro bekommen würde, würde ich damit ein Grundstück abseits der Zivilisation kaufen und darauf eine Unterkunft bauen, die man für LARP und P&P mieten kann. Ich habe mehrere Projekte in diesem Stil schon gesehen und finde sie klasse. Das Gebäude ist dann zwar gleich, aber mit Deko kann sie dann je nach Setting dekorieren. Somit hätten dann auch Orgas die Möglichkeit einen festen Spielplatz zu haben und müssten nicht immer nach Locations suchen.

13 – Technische Hilfsmittel am Spieltisch: Ja oder Nein?

Na klar! Zumindest sehe ich das so. Ich hab das so kennengelernt und auch meine Runden haben technische Hilfsmittel. Mindestens ein Gerät, auf dem man Musik abspielen kann. Natürlich nicht megalaut, aber zur Untermalung der Situation. Da ich keinen Farbdrucker, oder einfach keine Lust habe, die ganzen Bilder auszudrucken, hab ich sie auf meinem Laptop. Abgesehen davon dokumentiere ich darauf auch immer die Fortschritte. Als Spieler hab ich mein Tablet, auf dem ich dann meinen Charakterbogen habe, damit es mir nicht passieren kann, dass ich ohne dastehe, weil ich die Papierversion vergessen habe.

5 – Spielst du am Tisch oder über den PC? Worin bestehen für dich die Unterschiede? Was magst du lieber? Streamst du?

Beides. Ich spiele sowohl am Tisch, als auch am PC. Ich habe einige Online-RPs laufen, weil die Parteien auseinander wohnen und dank Beruf etc kommen wir einfach nicht auf einen Termin zum Treffen. So wird dann eben online gespielt. Diese Runden sind dann zwar kurz (maximal 3-4 Stunden), aber dafür regelmäßiger und irgendwie auch entspannter. Unterschiede darin sehe ich da nicht wirklich. Außer, dass der organisatorische Aufwand anders ist. Nichtsdestotrotz mag ich es lieber, in der Gruppe am Tisch zu sitzen, aber ich kann nicht erklären, warum. Ist halt einfach so. Ich habe noch nie gestreamt und ich glaube, damit werde ich auch nicht mehr anfangen.

4 – Wie viele Systeme besitzt du und wie viele spielst du? Hast du ein Liebling und warum ist es dein Liebling? Bist du Sammler eines Systems, welches du vielleicht selten bis nie gespielt hast, es aber einfach gut findest?

Ich spiele mehr Systeme, als ich besitze. Vieles habe ich als PDF oder wenn leihe es mir aus dem Freundeskreis zusammen. Wie gesagt, ich war noch nicht oft genug Meister, um mir eine Sammlung angelegt zu haben. Ich habe ein paar DSA-Regelwerke und Abenteuer hier, das Pokemonregelwerk, Star Wars auch, aber das war es dann auch schon. Nichts Komplettes, sondern mehr Bruchstücke. Am liebsten spiele ich tatsächlich DSA und Shadowrun. Zweiteres, weil ich die Kombination aus Altem und Neuem so gut finde. DSA war meine Einstiegsdroge und begleitet mich schon mein ganzes Leben. Irgendwie wird das niemals langweilig. Ich kann nicht einmal sagen, was genau mich daran so fesselt…es tut es einfach!

57 – Bildersturm: Sind Illustrationen in einem Regelwerk für dich wichtig?

Das kommt immer stark darauf an, wie der Schreibstil des Regelwerks ist. Bei Vampire zum Beispiel kann ich gut darauf verzichten, weil es einfach so gut erklärt und beschrieben ist. Wenn ein Regelwerk für mich nicht verständlich genug ist, finde ich Bilder dazu ganz gut, weil es mir persönlich hilft, dass ich Dinge verstehe.

74 – Rollenspieler können auch Sammler sein. Hast du einen Hang zum Sammeln oder gar zum Hoarding? Würfel, Bücher, Minis etc.?

Das Einzige, was ich ansatzweise „sammel“ sind tatsächlich die Würfel. Ich bin fast jedes Jahr auf der RPC in Köln oder auf der Spiel in Essen und schaue immer, was es so für neue Würfel gibt. Klar…die Werte sind immer gleich, aber die Farben und Muster ändern sich und das finde ich klasse. Ich habe für jeden Charakter die passenden Würfel!

Heilerbestecktasche

Die Heilerbestecktasche habe ich für einen Freund angefertigt. Vor einem Jahr hatte er die Idee, dass er auf der Amonlonder Akademie bei seinem Heilerkurs seinen Schülern zum Abschluss Heilerbestecktaschen rausgeben möchte, aber er wollte keine gekauften haben, weil er das Wappen der Akademie draufhaben wollte. Ich habe angeboten, welche für ihn anzufertigen und er hat das Angebot dankend angenommen.
Jetzt habe ich 6 Heilerbestecktaschen in der Tasche, die nur darauf warten in die Hände ihrer neuen Besitzer zu wandern.
Ich selber habe eine Heilerin in meinem Charakterrepertoire fürs LARP, also werde ich mir demnächst auch eine eigene Tasche nähen. Werkzeuge und Utensilien möchten ordentlich verstaut werden. Schlecht sortierte und organisierte Heiler sind der Tod für jeden Verletzten.
Ihr könnt selbstverständlich jedes Motiv auf eure Taschen malen und auch die Bindung ist euch überlassen. Ich habe die Landesfarben von Amonlonde und Satinband genommen, weil ich es passend fand. Wenn ihr lieber eine Kordel nehmen wollt, tob euch aus! Ich denke, wenn ich meine eigene mache, wird sie etwas derber aussehen.
Ich spann euch jetzt nicht länger auf die Folter, sondern zeige euch, wie ich die Heilerbestecktasche gemacht habe.

Ihr braucht:

Weißen Stoff
– 1 Stück 40 cm x 40 cm
– 1 Stück 35 cm x 15 cm
Passendes Garn
Abstecknadeln
Stoffschere
Textilfarben
Motive
Pinsel
Satinband ( 2 Stück je 30 cm)

Wie es geht:

Übertragt die Schnittmuster auf den Stoff und schneidet eure Stücke aus. Das große Stück ist die Abdeckung, das kleine Stück wird später die Tasche für das Besteck.
Klappt die Ränder um, damit ihr sie umnähen könnt. Ich benutze dafür immer einen Zickzackstich, wer eine Overlock hat, kann die Ränder schön versäubern und sie dann umnähen.

Faltet eure Abdeckung in der Mitte und näht das kleine Stoffstück auf die untere Hälfte. Macht euch auf dem kleinen Stück auf der langen Seite unten alle 2,5 cm eine Markierung und näht eine gerade Linie nach oben. Wenn ihr das mit allen Markierungen gemacht habt, habt ihr so die Fächer für die einzelnen Werkzeuge gemacht.

Nun geht es ans anmalen. Schnappt euch eure Motive platziert sie auf die obere Hälfte der Abdeckung. Jetzt habt ihr mehrere Möglichkeiten. Entweder, ihr zeichnet alles per Hand ab, oder ihr paust es durch, oder ihr macht es wie ich und pinnt sie mit einer Nadel fest und malt drumherum. Ich habe direkt meinen Textilstift genommen, aber wenn ihr euch unsicher seid, könnt ihr auch erst einmal mit Bleistift oder Malerkreide das Motiv vormalen. Malt euer Motiv noch aus und lasst es so lange trocknen, wie es die Farbe vorgibt.


Wenn nötig, bügelt die Motive noch einmal fest, damit sie nicht bei der nächsten Wäsche auswaschen und eure Mühe zunichte machen.
Befestigt nun noch mit ein paar Stichen die Satinbänder an den Rändern und schon ist eure Heilerbestecktasche fertig. Umklappen, aufrollen, zubinden, that’s it.

Diese Heilertasche reichen wir beim Creadienstag und bei Magic Crafts ein!