Herzhafte Muffins

Ich war im März spontan auf einen LARPabend eingeladen und da ich nicht mit leeren Händen aufschlagen wollte, habe ich mich dazu entschlossen etwas Essbares mitzubringen. Zwar war für das leibliche Wohl gesorgt worden, aber man hat sich trotzdem sehr über mein Mitbringsel gefreut. Süßigkeiten sollte es genug geben, da habe ich mich an ein paar herzhafte Muffins gesetzt. Da es ja jetzt auch immer wärmer wird, kann ich mir diese Muffinvariante auch wunderbar als Beilage zum Grillen gut vostellen. Wäre mal was anderes, als Baguette und Co.
Am besten isst man sie allerdings, wenn sie frisch und fluffig sind. Wenn sie einen Tag stehen, sind sie zwar auch noch sehr lecker, aber leider recht trocken. Der Teig reicht für mehr als 12 Muffins, also macht entweder zwei Backdurchgänge oder legt doppelte Papierförmchen aus.
Wenn ich es mir so überlege, kann man den Teig auch gut in eine Kastenform geben und daraus ein mediterranes Brot backen.

Zuaten:

270 g Mehl
3 Eier
3 TL Backpulver
1 TL Salz
5 getrocknete Tomaten in Öl
100 g Ziegenfeta
2 große Hände Rucola
100 g Sahne
50 g Öl, in dem die Tomaten eingelegt waren
Milch
Pfeffer
Muskat

Zubereitung:

Heizt den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vor. Legt ein Muffinblech mit Papierförmchen aus.
Hackt die getrockneten Tomaten und wascht den Rucola. Ihr könnt ihn auch kleinschneiden, aber da ihr die Zutaten nachher mit einem Rührgerät vermengt, wird der Rucola dort eh zerkleinert.
Vermengt das Mehl, Backpulver und Salz gründlich in einer Schüssel. Gebt etwas Pfeffer und Muskat in die Mischung rührt wieder um. Bröselt den Ziegenkäse in die Schüssel und gebt den Rucola und die gehackten Tomaten hinzu und vermengt alles. Gebt nun die Eier, das Öl und die Sahne hinzu und verrührt den Schüsselinhalt zu einem Teig. Wenn er euch zu trocken ist, könnt ihr nach Belieben noch etwas Milch hinzugeben, ist aber kein Muss.
Gebt nun den Teig in die vorbereiteten Förmchen und schiebt die Muffinform in den vorgeheizten Ofen auf die mittlere Schiene. Lasst die Muffins etwa 20-25 Minuten backen.
Macht den Zahnstochertest, wenn ihr euch nicht sicher seid, ob die Muffins fertig sind. Wenn sie durch sind, holt sie aus dem Ofen und lasst sie ein paar Minuten abkühlen.
Warm und kalt sehr zu empfehlen. Fertig!

Herzhafte Muffins
Autor: Chiara
Zutaten
  • 270 g Mehl
  • 3 Eier
  • 3 TL Backpulver
  • 1 TL Salz
  • 5 getrocknete Tomaten in Öl
  • 100 g Ziegenfeta
  • 2 große Hände Rucola
  • 100 g Sahne
  • 50 g Öl, in dem die Tomaten eingelegt waren
  • Milch
  • Pfeffer, Muskat
Zubereitung
  1. Heizt den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vor. Legt ein Muffinblech mit Papierförmchen aus.

  2. Hackt die getrockneten Tomaten und wascht den Rucola. Ihr könnt ihn auch kleinschneiden, aber da ihr die Zutaten nachher mit einem Rührgerät vermengt, wird der Rucola dort eh zerkleinert.

  3. Vermengt das Mehl, Backpulver und Salz gründlich in einer Schüssel. Gebt etwas Pfeffer und Muskat in die Mischung rührt wieder um. Bröselt den Ziegenkäse in die Schüssel und gebt den Rucola und die gehackten Tomaten hinzu und vermengt alles. Gebt nun die Eier, das Öl und die Sahne hinzu und verrührt den Schüsselinhalt zu einem Teig. Wenn er euch zu trocken ist, könnt ihr nach Belieben noch etwas Milch hinzugeben, ist aber kein Muss.

  4. Gebt nun den Teig in die vorbereiteten Förmchen und schiebt die Muffinform in den vorgeheizten Ofen auf die mittlere Schiene. Lasst die Muffins etwa 20-25 Minuten backen.
    Macht den Zahnstochertest, wenn ihr euch nicht sicher seid, ob die Muffins fertig sind. Wenn sie durch sind, holt sie aus dem Ofen und lasst sie ein paar Minuten abkühlen.
    Warm und kalt sehr zu empfehlen. Fertig!

Brokkoli-Wirsing Quiche

Mit dem heutigen Rezept habe ich dann wirklich alles verarbeitet, was ich in meiner REWE Too Good To Go Tüte hatte. Von den Tüten waren noch übrig: ein Brokkoli, ein Rest Wirsing und eine mini Harzer Käse Rolle. Was also machen, um diese drei Zutaten gut unterzubringen. Ein wenig im Internet nach Inspiration gesucht aber dabei auch nichts Richtiges gefunden. Frustriert die Tabs geschlossen und dabei über ein Rezept für eine Quiche gestolpert, die ich mal ausprobieren wollte. Das hatte zwar überhaupt nichts mit meiner aktuellen Suche zu tun, aber spontan wollte ich nur noch eins: Quiche.

Gefüllt habe ich sie dann einfach mit den drei Zutaten, die ich noch übrig hatte. Was soll schon schief gehen. Das Ergebnis hat mich jedoch deutlich mehr begeistert als erwartet. Es passte wunderbar zusammen. Einzig der Boden der Quiche hätte vielleicht noch ein paar Minuten länger gebraucht. Aber ich hatte wirklich großen Hunger. Daher gibt es auch kein Foto von der ganzen Quiche. Das habe ich in meinem Hunger einfach vergessen, dabei sah sie so gut aus! Na ja ich habe halt genommen, was da ist und das fotografiert.

Ist euch das auch schon Mal passiert, dass ihr vor lauter Hunger vergessen habt euer essen zu fotografieren?

Zutaten
Teig
250 g Mehl
160 g Butter
1 Ei
1 Priese Salz
Füllung
300g Wirsing
1 kleiner Broccoli
4 Eier
250 ml Sahne
Salz
Pfeffer

Zubereitung
Teig
Mehl, Butter, Ei und Salz zu einem Teig verkneten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Füllung
Den Wirsing in mundgerechte Stücke schneiden und in Brühe für 3-4 Minuten kochen. Den Broccoli in kleine Röschen schneiden und ebenfalls etwas vorkochen.
In einer Schüssel Eier, Sahne, Salz und Pfeffer mischen.

Den Teig ausrollen und in eine Quicheform, oder in meinem Fall eine Kuchenform, legen. Das Gemüse einfüllen und mit der Soße übergießen.
Die Quiche für 35 Minuten bei 180 °C backen.

Brokkoli-Wirsing Quiche
Course: Hauptgericht
Autor: Daniela
Zutaten
Teig
  • 250 g Mehl
  • 160 g Butter
  • 1 Ei
  • 1 Priese Salz
Füllung
  • 300 g Wirsing
  • 1 kleiner Broccoli
  • 4 Eier
  • 250 ml Sahne
  • Salz
  • Pfeffer
Zubereitung
Teig
  1. Mehl, Butter, Ei und Salz zu einem Teig verkneten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
Füllung
  1. Den Wirsing in mundgerechte Stücke schneiden und in Brühe für 3-4 Minuten kochen. Den Broccoli in kleine Röschen schneiden und ebenfalls etwas vorkochen.
  2. In einer Schüssel Eier, Sahne, Salz und Pfeffer mischen.
  3. Den Teig ausrollen und in eine Quicheform, oder in meinem Fall eine Kuchenform, legen. Das Gemüse einfüllen und mit der Soße übergießen.
  4. Die Quiche für 35 Minuten bei 180 °C backen.

Wirsing Roulade in Paprika-Sahnesoße

Das Erste an das ich denken musste, als ich den Wirsing aus meiner Too Good To Go Tüte gezogen habe, waren Kohl Rouladen. Ich hab noch nie eine gemacht. Im Web ein wenig geschaut, wie es so geht. Alles klar, Wirsing etwas weich kochen, Füllung rein, kochen oder backen. Klingt doch supereinfach, alles klar. Los Geht’s! Hab ich mir so gedacht.

Habe selten beim Kochen so geflucht. Die Rouladen wollten einfach nicht so wie ich und überhaupt wer hat den Blättern erlaubt ständig zu verrutschen und die Füllung rauszudrücken?! Keiner! Schon gar nicht ich. Während ich in der Küche also die Roulade verfluchte und versuchte das beste aus dieser Sauerei zu machen, beschloss ich also, dass es egal wie nie wieder Kohlrouladen geben wird. NIE WIEDER!

Tja auch das hatte ich mir jedenfalls so gedacht. Dummerweise war die Roulade dummerweise verdammt lecker, und wenn ich sie beim nächsten Mal einfach kleiner mache, dann sollte sie auch leichter zu Händeln sein. Ich habe für meine Roulade ein Kohlblattfeld von 3×3 ausgelegt und wollte eine große Roulade machen. Das nächste Mal werde ich lieber 3 kleinere Rouladen machen. Ich denke, bei der Füllung habe ich vielleicht etwas zu wenig Kartoffelmehl verwendet. Dadurch war die Füllung dann sehr weich und tendierte dazu aus der Roulade zu rollen.

Zutaten
9 Blätter Wirsing
400 g Kartoffel
200 g Möhren
1 Ei
2 Pakete Soja Sahne
1 Paprika rot
1 Paprika gelb
1 Zwiebel
Speckwürfel nach belieben
Brühe
etwas Kartoffelmehl
Salz
Muskatnuss
Pfeffer
Paprika Pulver

Zubereitung
Kartoffel und Möhren in Salzwasser gar kochen. Dann etwas abkühlen lassen.
Wirsing Blätter in Brühe weich blanchieren und dann mit kaltem Wasser abspülen. Die Brühe am Ende nicht wegschütten, sie wird Teil der Soße. Die festen Strunkansätze entfernen. Wirsing auf einem sauberen Tuch auslegen, mit einem weiteren Tuch abdecken und beschweren. Ich habe dafür z. B. zwei Holzschneidbrettchen genutzt.
Aus den etwas abgekühlten Kartoffeln und Möhren ein Püree herstellen. Das Ei und etwas Kartoffelmehl unter das Püree mischen. Das Ganze mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Den Püree auf die zu etwa 2/3 auf die Wirsingblätter verteilen.
Die gelbe Paprika würfeln und auf der Roulade verteilen. Im Anschluss die Roulade aufrollen und in eine Auflaufform legen.
Die Zwiebel in Würfel schneiden und in einem Topf glasig braten. Speckwürfel ebenfalls kurz anbraten, dann 200 ml der Brühe und die Sojasahne dazugeben. Die rote Paprika ebenfalls würfeln und in die Soße geben. Die Soße mit Salz, Pfeffer und Paprika Pulver abschmecken.
Die Soße in die Auflaufform gießen.
Die Roulade für etwa 30 Minuten bei 180 °C backen.

Dazu passt Reis.

Wirsing Roulade in Paprika-Sahnesoße
Course: Hauptgericht
Autor: Daniela
Zutaten
  • 9 Blätter Wirsing
  • 400 g Kartoffel
  • 200 g Möhren
  • 1 Ei
  • 2 Pakete Soja Sahne
  • 1 Paprika rot
  • 1 Paprika gelb
  • 1 Zwiebel
  • Speckwürfel
  • Brühe
  • etwas Kartoffelmehl
  • Salz
  • Muskatnuss
  • Pfeffer
  • Paprika Pulver
Zubereitung
  1. Kartoffel und Möhren in Salzwasser gar kochen. Dann etwas abkühlen lassen.
  2. Wirsing Blätter in Brühe weich blanchieren und dann mit kaltem Wasser abspülen. Die Brühe am Ende nicht wegschütten, sie wird Teil der Soße. Die festen Strunkansätze entfernen. Wirsing auf einem sauberen Tuch auslegen, mit einem weiteren Tuch abdecken und beschweren. Ich habe dafür z. B. zwei Holzschneidbrettchen genutzt.
  3. Aus den etwas abgekühlten Kartoffeln und Möhren ein Püree herstellen. Das Ei und etwas Kartoffelmehl unter das Püree mischen. Das Ganze mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Den Püree auf die zu etwa 2/3 auf die Wirsingblätter verteilen.
  4. Die gelbe Paprika würfeln und auf der Roulade verteilen. Im Anschluss die Roulade aufrollen und in eine Auflaufform legen.
  5. Die Zwiebel in Würfel schneiden und in einem Topf glasig braten. Speckwürfel ebenfalls kurz anbraten, dann 200 ml der Brühe und die Sojasahne dazugeben. Die rote Paprika ebenfalls würfeln Die rote Paprika ebenfalls würfeln und in die Soße geben. Die Soße mit Salz, Pfeffer und Paprika Pulver abschmecken.

  6. Die Soße in die Auflaufform gießen.
  7. Die Roulade für etwa 30 Minuten bei 180 °C backen.
  8. Dazu passt Reis.

Wer hat Angst vorm Schwarzen Mann?

Mitte März war ich auf der Amonlonder Akademie. Allerdings nicht als Spieler, sondern ich war Mitorga. Ich war für die NSC-Koordination verantwortlich und habe das Auf- und Abbauteam betreut. Da die Con sehr familienfreundlich ist, sind auch viele Kinder anwesend und es hat sich ergeben, dass es für die Kleinsten einen eigenen Plot gibt, denn die Vorlesungen sind für sie eher uninteressant. Auf dem Gelände gibt es eine große Wiese mit Klettergerüst und Sandkasten, auf und in dem sich die Kids austoben können und die angrenzende Turnhalle mitsamt Geräten steht den Kindern offen, aber auch die Minis finden es ziemlich cool, wenn sie von ihren eigenen Abenteuern erzählen können.
Letztes Jahr mussten die Kinder verschiedene Gegenstände suchen und basteln, um sie dem Geist der Kreativität zu bringen (links auf dem Bild). Die Queste haben sie erfolgreich ausgeführt und dem Geist somit ermöglicht für alle sichtbar zu werden. Nun lebt der Geist – jetzt Fantasie genannt – in der Akademie und erfreut sich über die schönen Dinge. Als Fortführung dieses Plots haben wir uns zusammengesetzt und einen Gegenspieler erfunden, gegen den die Kinder spielerisch und kreativ antreten mussten. Einfachhaltshalber nannten wir ihn den “Schwarzen Mann” oder auch “Ödnis”. Auch er wollte für alle sichtbar werden und versuchte alles, um Fantasie wieder in die Vergessenheit abzuschieben. Er stellte den Kindern Aufgaben, die sie erfüllen mussten. Wenn sie gewannen, bekamen sie eine bunte Filzrose für Fantasie. Wenn die Ödnis gewann, bekam er eine schwarze Rose. Würde er drei schwarze Rosen sammeln, hätten die Kinder verloren und Fantasie würde wieder verschwinden. Auch, wenn es sehr knapp war, haben die Kinder den Schwarzen Mann besiegen können und somit Fantasie den Platz in unserer Welt gesichert. Das war grob das, was auf der Con passiert ist. Um den Schwarzen Mann so gegensätzlich und unsympathisch wie möglich zu machen, habe ich ihm einen Mantel aus grauem Leinen, dunklen Stoffresten und schwarzer Wolle genäht.

Wie man sehen kann, habe ich die Nähte nicht versäubert. Das war volle Absicht! Ich habe mir zwar selber sagen müssen, dass das so sein soll, weil ich es immer ordentlich machen wollte, aber am Ende war auch ich zufrieden mit dem Flickwerk. Es sollte zusammengeschustert und lieblos aussehen und ich finde, das ist mir gut gelungen.

Um das Outfit so fies wie möglich aussehen zu lassen, habe ich dem NSC gesagt, er soll schwarze Kleidung unter dem Mantel tragen. Ich habe ihm die Haare mit Schaumfestiger und Haargel quasi zu Berge stehen lassen und habe mit Wasserschminke sein Gesicht und seine Hände so geschminkt, dass er für die Kinder klar als der “Böse” zu erkennen war. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass es sogar etwas zu gut geklappt hatte. Als die Ödnis am Freitagabend die Kinder zum ersten Mal heimsuchte, war es im Raum sehr dunkel und eines der Minis hatte solche Angst, dass sie zu uns Erwachsenen kam und sich nicht mehr getraut hat, zu den anderen Kindern zu gehen. Wir haben dann die Situation schnell geklärt und danach war alles wieder gut. Natürlich haben die Kinder weiterhin mitgespielt und voller Elan die Ödnis davon abgehalten, in unsere Welt zu treten. Der NSC bekam am Ende sogar das beste Kompliment der Kinder: “Du warst SO fies und gemein!”

Da heute wieder ein Dienstag ist, landet dieser Beitrag auch beim Creadienstag!

Kassler Wirsing Auflauf

Das heutige Rezept ist fast nur aus den Sachen entstanden, die ich bei meinem Too Good To Go Ausflug eingesammelt habe. Ich muss gestehen, dass ich bisher noch nie selbst Wirsing gemacht habe und auch nicht sicher bin, ob ich schon mal Wirsing gegessen habe. Aber grundsätzlich ist es ja irgendwie Kohl, also habe ich ihn dann einfach so behandelt und rumexperimentiert. Der Kassler lag schon länger in meinem TK und ich dachte, es wäre dringend mal an der Zeit, daraus etwas Leckeres zu machen. Ich hatte ihn eigentlich mal eingefroren, weil ich gerne spontan mal Kassler Rösti machen. Aber irgendwie hatte ich die letzten Monate darauf keinen Hunger. Die Kartoffeln musste ich für das Rezept etwas aufstocken zumal eine Kartoffel aus der Tüte leider nicht gut war.

Das Rezept unten kann entweder in einer großen Auflaufform zubereitet werden oder in vier kleinen. Dann muss man jedoch die Soßenmenge etwas erhöhen.

Ich muss sagen, für mein erstes mal mit Wirsing arbeiten ist es wirklich lecker geworden. Ich denke, ich werde demnächst häufiger mal Wirsing kaufen. Allerdings dann hoffentlich etwas kleinere Köpfe als dieses kleine Monster hier. Ich hatte noch genug Blätter für eine Wirsing Roulade und eine Wirsing Quiche. Selbst dann war noch eine kleine Menge übrig. Die Rezepte für die Roulade und die Quiche folgen demnächst noch.

Zutaten
8 mittel große Kartoffel
9 Möhren
1 kleiner Wirsing
4 Scheiben Kassler
2 Becher Schmand
1 Becher Sahne
Käse
Salz
Pfeffer
Muskatnuss
Oregano
Basilikum
Liebstöckel
Gemüsebrühe

Zubereitung
Kassler in Würfel schneiden und in der Auflaufform verteilen. Wirsing putzen, waschen und grob klein schneiden.
Gemüsebrühe erhitzen und den Wirsing darin vorkochen. Der Kohl sollte nicht zu weich werden, da er ja noch mal gebacken wird. Danach abgießen und abtropfen lassen. Danach über dem Kassler verteilen.
Möhren und Kartoffeln reiben. Die geriebenen Möhren und Kartoffeln mischen und auf den Wirsing geben.
Sahne, Schmand und Gewürze mischen. Eventuell noch etwas Milch dazugeben, wenn man statt einer großen Auflaufform den Auflauf auf mehrere Formen aufteilt. Die Soße über den Auflauf geben.
Zum Schluss noch geriebenen Käse über den Auflauf streuen.
Den Auflauf bei 180 °C etwa 30 Minuten backen.

Kassler Wirsing Auflauf
Autor: Daniela
Zutaten
  • 8 mittel große Kartoffel
  • 9 Möhren
  • 1 kleiner Wirsing
  • 4 Scheiben Kassler
  • 2 Becher Schmand
  • 1 Becher Sahne
  • Käse
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskatnuss
  • Oregano
  • Basilikum
  • Liebstöckel
  • Gemüsebrühe
Zubereitung
  1. Kassler in Würfel schneiden und in der Auflaufform verteilen. Wirsing putzen, waschen und grob klein schneiden.
  2. Gemüsebrühe erhitzen und den Wirsing darin vorkochen. Der Kohl sollte nicht zu weich werden, da er ja noch mal gebacken wird. Danach abgießen und abtropfen lassen. Danach über dem Kassler verteilen.
  3. Möhren und Kartoffeln reiben. Die geriebenen Möhren und Kartoffeln mischen und auf den Wirsing geben.
  4. Sahne, Schmand und Gewürze mischen. Eventuell noch etwas Milch dazugeben, wenn man statt einer großen Auflaufform den Auflauf auf mehrere Formen aufteilt. Die Soße über den Auflauf geben.
  5. Zum Schluss noch geriebenen Käse über den Auflauf streuen.
  6. Den Auflauf bei 180 °C etwa 30 Minuten backen.

 

 

App Too Good To Go

Werbung, unbeauftragt
Heute möchte ich, bzw. wir, denn die liebe Salavora die sonst nur im Backend unterwegs ist hilft dabei, mal über eine App berichten. Eine Appvorstellung, das ist auf diesem Blog noch nicht vorgekommen. Mitte März twitterte eine Freundin von uns über die App Too Good To Go. Eine App, mit der man günstig an Lebensmittel kommt, die sonst entsorgt werden müssten. Das klang spannend und wir haben beide unabgesprochen die App runtergeladen, um sie dann mal zu testen.

Daniela
Leider war für mich dann direkt schon klar, dass es mehr eine Stadt App als eine Land App ist – mal wieder. Aber gut in einer nicht total abwegigen Entfernung gab es eine Bäckerei, die dabei ist. Nah genug, dass ich dem Ganzen eine Chance geben wollte.

Salavora
Das Erste rein schauen hat bei mir jedoch nur knapp fünf Minuten gedauert, da fast alles bereits ausverkauft war oder keine Zeit dran stand oder die Zeit unglaublich spät lag (ich hatte gegen ca. 22:00 Uhr rein geschaut und da waren Angebote bei, die um 23:00 abgeholt werden konnten… Sorry, aber das war mir zu spät.) Zudem ich eh nicht ganz sicher war, wie das den genau funktionieren soll… Glück für mich: Danny hatte dieselben Fragen bereits der gemeinsamen Freundin auf Twitter gestellt, ergo konnte ich alles nachlesen und musste nicht mehr selber fragen *ggg*

Bedenken

Daniela
Ich hab auch zuerst Mal online geschaut, was es so an Reviews gibt. Dabei dann gleich gemerkt, dass die App nicht neu ist, sondern schon was länger existiert. Wenn auch je nach Region mit gemischtem Feedback zu den teilnehmenden Läden.

Salavora
Ich muss zugeben, dass ich zu dem Zeitpunkt immer noch nicht 100 % sicher war, ob das wirklich “echt” ist. Erhält man wirklich Ware im Wert von dem, was man auf der App zahlt, oder steht das in keinem Verhältnis zueinander und man hätte besser im Laden das gekauft, was man wollte, statt so ein Überraschungspaket zu bekommen? Ist im Paket wirklich etwas, was man als Einzelperson brauchen/nutzen (aka essen 😉 ) kann, oder gibt es z. B. beim Bäcker vier Stück Sahnetorte, die noch am selben Abend gegessen werden müssen, weil sie morgen umkippen? Ist das mehr Abzocke, oder wollen die Firmen wirklich etwas für die Umwelt und gegen die Verschwendung von Essen tun?

Danny hat es dann am nächsten Tag (bzw. Abend) bei ihrem Bäcker ausprobiert. Die Bilder davon haben mir gezeigt: Das ist echt! Die Firmen scheinen einen tatsächlich nicht über den Tisch ziehen zu wollen! Das will ich auch mal ausprobieren!

Der Erste käufe per App

Daniela
Für mich gibt es ja leider nicht so viel Auswahl und die Sachen, die in der Nähe sind, sind oft schnell weg. Für spontane Einkäufe also eher nichts, also habe ich am Vorabend eine Tüte bei “Kleine Backwelt” gekauft. Mit etwas Nervosität, klappt das wirklich oder stehe ich da und keiner weiß was, und Vorfreude, was ist da wohl alles dabei, ging es dann ins Bett. Am nächsten Tag ging’s dann zur Bäckerei.

Ich muss sagen, ich war echt überrascht, wie viel ich in dort bekommen habe. Ich denke, davon kann ich gut ne Woche essen. Daher habe ich einen großen Teil erst mal in den Tiefkühler geworfen. Gerade mit Brötchen mache ich das öfters, dann morgens eben für ein paar Minuten in den Backofen und sie schmecken fast wie frisch vom Bäcker. Die Qualität ist auch super. Die Sachen waren ja eh nicht alt und das Brot hat sich auch ne ganze Weile gehalten, ohne auszutrocknen.
Während ich darauf wartete, dass meine Tüte gepackt wird, habe ich mich noch ein wenig unterhalten. Sie kannten die App aus Koblenz, wo es schon ein paar mehr Teilnehmer gibt, als hier in der Nähe, und fanden die Idee gut. Die Mengen, die hier sonst entsorgt werden müssten sind zu gering um den Aufwand der Tafel zu lohnen. Über die App können sie die Sachen also einfacher retten. Insgesamt wird das Angebot auch gut angenommen und es gibt sogar einige Leute, die regelmäßig eine Tüte retten.

Dieser kleine Berg hat mich 3 € gekostet.

Mein zweiter Versuch war bei REWE in Höhr-Grenzhausen. Keine Fahrt, die ich normalerweise für eine Tüte machen würde, da es doch knapp 30 km hin sind. Aber ich wollte schön länger mal ins Keramik Museum und habe einen Besuch dort dann mit der Tüte verbunden. Der REWE bietet zwei verschiedene Tüten an, eine mit Gemüse und eine mit Molkereiprodukten. Die Tüten kosten je 4 €. Ich hatte das Angebot schon im Vorfeld beobachtet und gesehen, dass die Tüte mit Molkereiprodukten immer schnell weg ist. Also habe ich es davon abhängig gemacht, ob ich diese Tüte bekomme, denn die Gemüsetüte ist länger drin und leichter noch zu bekommen. Nachdem ich beide Tüten ergattern konnte, stand dann der Plan für den nächsten Tag.

Vor Ort gab es dann leider ein paar Komplikationen. Offenbar hatten sie nicht genug für die Molkereitüte und hatten diese eigentlich auch am Vorabend rausgenommen. Das hat sich aber mit meiner Buchung wohl überschnitten und ja. Erst wollten sie die Tüte vor Ort stornieren aber dann ist ihnen eingefallen, dass sie übern Tag ja ein paar Sachen noch aussortiert hatten und daher doch eine Tüte packen konnten.

Einmal die Gemüsetüte
Einmal die Molkereiproduktetüte

Salavora
In Köln habe ich den Luxus, verdammt viele Möglichkeiten zu haben, aber wie bereits erwähnt, waren alle Abholzeiten spät abends. Aber rein schauen kostet nichts und siehe da! Es gibt auch sehr viel frühere Abholzeiten! Es werden einem nämlich nur Zeiten angezeigt, die noch nicht vorbei sind. Wenn man entsprechend um 22:00 Uhr rein schaut, sieht man auch nur Zeiten ab 22:00 Uhr und später, schaut man jedoch was früher am Tag rein, findet man auch sehr viel frühere Zeiten, in meinem Fall zur Mittagszeit. Eine dieser früheren Möglichkeiten war beim Park Inn, ein Hotel auf der Inneren Kanalstrasse hier in Köln. Dort gibt es bis 14:00 Uhr Mittagsbuffet mit wechselnden Speisen und zwischen 14:30 Uhr und 15:00 Uhr kann man sich dort übrig gebliebene Speisen abholen. Es war gerade 13:30 Uhr als ich das Angebot auf der App gefunden habe und nach einer etwas längeren inneren Debatte, beschloss ich die 3,60€ zu “riskieren” und kaufte eine Mahlzeit. Und schrieb Danny auf WhatsApp an, damit ich es mir nicht im letzten Moment doch anders überlege. ^^
Bezahlten ging unkompliziert über Paypal und ich war “good to go” 😉

Um Punkt 14:30 Uhr war ich dann im Park Inn an der Rezeption. Ich erwartete, dass ich mich durch mehrere Instanzen durch Fragen muss, dass an der Rezeption sicherlich keiner weiß, was TooGoodToGo ist und ich am Ende irgendwie, an wen in der Küche oder beim Service ran kommen muss.

Entsprechend groß war die Überraschung, als der Herr an der Rezeption sofort meinte “Ah ja. *auf die offene App auf meinem Handy schaut* Eine Mahlzeit, Sekunde, ich hol die kurz.” und schon war er durch eine Tür hinter der Rezeption verschwunden. Ich war gelinde gesagt baff. Er wusste sofort, worum es ging, ist zielsicher in den nächsten Raum ohne Probleme, ohne Nachfragen ohne alles und super freundlich. Knapp zwei Minuten später war er wieder da, meinte, dass die Mahlzeit noch zusammengestellt wird und er kurz in der Küche nachfragen geht. Fünf Minuten später kam er mit einem Koch zurück, letzterer mit Ipad. Das Ipad hatte die Wlan Verbindung verloren, deswegen hatte er nicht gesehen, dass jemand eine Mahlzeit gekauft hatte und nur vorne an der Rezeption konnte er ein Ticket für die Reparatur auf machen. ^^” Er versicherte mir, dass ein Kollege gerade etwas für mich zusammenstellt und der Herr von der Rezeption, der Koch und ich kamen ins Gespräch.

Das Park Inn macht bei Too Good To Go nun seit nun 1,5 Jahren mit, wobei sie ein halbes Jahr aussetzen mussten, weil das Hotel zu dem Zeitpunkt renoviert wurde. Das Park Inn sieht sich als grünes Hotel, weswegen sie versuchen so wenig Nahrungsmittel wie möglich weg zu schmeißen. Entsprechend froh sind sie über die App! Diese wird auch recht gut angenommen, in der Regel kommt häufig jemand und kauft etwas. Mittags bieten sie sowohl eine Mahlzeit für 3,90 € als auch eine Suppe für 2,10 € an. Deswegen musste der Herr an der Rezeption auch auf meinem Handy schauen, um zu wissen, was genau ich gekauft hatte.

Die Herren waren auch so nett und haben mir noch den Tipp gegeben, sonntags vorbei zu schauen. Da gibt es ein großes Frühstücksbuffet, jedoch nichts zu Mittag. Ergo muss ich sonntags früher schauen, aber es soll sich lohnen. Ich glaube, diesen Sonntag wird das bei mir noch nichts, aber diese Option will ich mir auf jeden Fall offen halten!

Das Essen kam dann auch wie angekündigt: vier große Maultaschen (mit Spinatfüllung) in Spinat, drei Kartoffeltaler und Wurzelgemüse. Insgesamt mehr, als ich an dem Mittag essen konnte.

App Oberfläche und Nutzung

Daniela
Die App ist relativ selbsterklärend.

Man kann entweder per Standortermittlung in der Nähe befindliche Teilnehmer ausmachen oder man gibt direkt einen Ort an.
Dann bekommt man eine Art Timeline mit Geschäften in der Nähe, die mitmachen.
Alternativ kann man auch über eine Kartenansicht nach Teilnehmern suchen.

Ich habe zum Spaß mal per Karte gesucht und festgestellt, dass die App in größeren Städten schon deutlich mehr Teilnehmer hat. Es besteht also noch ein wenig Hoffnung, dass es vielleicht auch hier auf dem Land noch ein paar mehr werden. Das würde ich mir jedenfalls wünschen.

Praktisch finde ich, dass man mit einem Klick auf die Adresse in der Too Good To Go App gleich die Navigation in GMaps öffnen kann.

Ich fänd es schön, wenn bei den ausverkauften Sachen eine Zeit stehen würde, wann die neuen Angebote wieder rein kommen. Ich habe noch nicht genau durchschaut, wann das passiert und hier ist halt oft alles nach wenigen Minuten ausverkauft.

Salavora
Alles in allem fand ich meine erste Erfahrung mit der App und dem Ablauf klasse!

Nur ein paar Wehmutstropfen habe ich an die App selbst: Wenn die Zeit für die Abholung bereits verstrichen ist, ist der Laden / das Restaurant noch in der Übersicht mit dem Vermerk “Nothing to save here”, mein Handy ist auf Englisch eingestellt, was suggeriert, dass viele Firmen bereits aufgegeben haben die App zu nutzen und nichts mehr rein stellen. Eventuell wäre hier ein “Nothing to save today, come back at <30 Min vor der Uhrzeit, zu der die heutige Abholung war>” praktischer? Auch war die Suche nach einem bestimmten Laden nicht sehr hilfreich, da diese anscheinend nicht auf die Läden in der Lokation einschränkt. Ich wollte gerne schreiben, wann genau sonntags beim Park Inn was abgeholt werden kann, aber wenn ich “Park Inn” als Suchbegriff eingebe, erhalte ich erst mal drei Restaurants in London mit Preisen in britischen Pfund.

Wenn man oben auf die “Pyramide” klickt, kann man Filter setzen. Einer sorgt dafür, dass nur Läden gezeigt werden, bei denen es noch was gibt, ein anderer zeigt nur Läden, deren Abholzeit in einen gewählten Bereich ist und der dritte schränkt auf eine von vier “Typen” ein. Alle drei Filter sind unabhängig voneinander! Muss jedoch zugeben, dass ich diesen Filter nur durch puren Zufall gefunden habe.

Positiv fand ich die schnell und unkomplizierte Abwicklung:
Einmal auf den Bestellen Button klicken, Menge der Bestellung ggf. erhöhen, Paypal auswählen, Zahlung bestätigen, fertig.
Vor Ort dann die App öffnen und derjenige, der einem das Essen gibt, bestätigt die Übergabe auf meinem Handy, fertig die Zweite.
Unglaublich unkompliziert, das Essen war super lecker, preiswert und es wurde nicht weggeschmissen!

Wie siehts aus, kanntet ihr die App schon und nutzt sie regelmäßig?
Wenn nicht werdet ihr sie mal testen?

 

 

Was wurde aus der REWE Tüte?
Kassler Wirsing Auflauf
Wirsing Roulade
Wirsing Quiche

Ärmelloser Mantel fürs LARP

Foto Hagen Hoppe

Nachdem ich letztes Jahr nicht zum Drachenfest gefahren bin, was mich hinterher sehr geärgert hat, da mein Lager gewonnen hat, habe ich mir für 2019 vorgenommen wieder aufs Drachenfest zu fahren. Allerdings quasi alles neu. Denn 2018 war ich unter anderem nicht dabei, weil mir der Chara, den ich zuvor auf dem DF gespielt habe, zu doof geworden war. Ok und ich hatte zu wenig Urlaub. Für 2019 habe ich also überlegt, was ich gerne machen will und es sollte vom Konzept her wieder ins Blaue Lager passen. Ich hatte schon was länger mit einem Seefahrer Konzept geliebäugelt, allerdings konnte ich mich nicht so recht entschließen. ABER jetzt ist es so weit. Ich oder besser mein Charakter ist Crewmitglied auf der Kraken unter Kapitän Askir.

Von der Kleidung her habe ich inzwischen zumindest eine grobe Idee, in welche Richtung es gehen soll. Sehr schnell war klar, dass ich den hier gezeigten Mantel will. Ich hatte ihn auf einem Potter LARP gesehen und mich sofort in ihn verliebt. Ich denke mal ich werde zwei Klamottensätze machen. Ich bin nicht davon überzeugt das ganze Drachenfest in denselben Klamotten rumzulaufen, schon alleine, weil es im Sommer ist und die ganze Zeit dieselben verschwitzten Sachen tragen ist bäh. Aber der Mantel mit seinen Flatterärmeln wird, sofern es nicht viel zu heiß ist, immer dazu gehören. Ein paar Dinge braucht es einfach um den Charakter sicher zu erkennen.

Ich will noch ein Mieder nähen, weil ich der Meinung bin, dass mir die sehr gut stehen. Als Hose tendiere ich aktuell zu so etwas in der Art.

In hellbraun zum Beispiel. Ich will auf jeden Fall eine helle Bluse oder ein helles Hemd dazu tragen, da ich jetzt schon festgestellt habe, dass es sonst zu dunkel wird. Dazu hätte ich gerne hohe Stiefel. Aber ob ich mir das vorm DF tatsächlich Leisten kann, ist noch unklar. Die Stiefel, die ich auf dem Foto trage hatte ich mal für mein Holy Roman Empire Cosplay gekauft. So richtig passen tun sie leider nicht, daher kann ich die höchstens mal für einen Tavernenabend nutzen. Ich habe bei Stiefeln oft das Problem, dass der Schaft zu eng für meine Waden ist, für das Cosplay hab ich dann einfach zwei Größen zu groß gekauft.

Na ja das sind jedenfalls meine bisherigen Überlegungen zur Klamotte. Fertig ist bisher nur der ärmellose Mantel. Langfristig möchte ich ihn noch dekorieren, aber da werde ich mich erst dran geben, wenn die restlichen Sachen fertig sind.

  Mit diesem Umhang kann ich sogar noch bei Buchstäblich bunt mitmachen. Denn da ist der Buchstabe für März B. Der Umhang ist nicht nur Blau sondern auch für meinen Charakter fürs Blaue Lager.

Stoffhülle für meine Dietriche

So langsam geht die LARP freie Zeit zu Ende. Genau genommen war ich inzwischen auch schon auf zwei Cons. Höchste Zeit also, sich an die ganzen Kleinigkeiten zu machen, die noch für die neue LARP Saison benötigt werden. Wie zum Beispiel eine vernünftige Aufbewahrungsmöglichkeit für meine Dietriche. Damit die nicht immer durch die Tasche fliegen und ich sie im Notfall erst zusammensuchen muss.

So geht das nicht. Ein diebischer Charakter kümmert sich schließlich um seine Ausrüstung. Immerhin kann sie über Leben und Tod, na ja zumindest über Freiheit oder Gefangenschaft entscheiden. Ok ein richtiger Dieb ist mein Charakter nicht, aber man lernt ja den einen oder anderen Skill, wenn man mit den entsprechenden Leuten rumhängt. Außerdem habe ich OT sehr viel spaß am Schlösserknacken entwickelt.

Das Ganze könnte man auch als Projekt zum Stoffabbau sehen. Denn ich habe für die Hülle Reststücke verwendet, die ich als zu Schade zum Wegwerfen befunden habe. Daher ist sie auch insgesamt ein wenig schief, aber das ist egal und passt auch ganz gut. Hier sind ein paar Fotos von den Zwischenschritten. Da sieht man schon, was für ein schiefes Reststück zur Hülle umfunktioniert wurde.

In der Hülle sind jetzt alle meine Dietriche, eine Kerze für Markierungen, diverse Feilen und ein kleines Ölfläschchen. Auch wenn das leer ist, da es nicht richtig schließt und ich es ja eh nur fürs Spiel benötige.

Ab zu Creadienstag, DVD und HoT.

Djuvec Reis


Mit Djuvec Reis verbinde ich Urlaub. Genauer gesagt: Segelurlaub mit meinem Vater auf dem eigenen Boot in Kroatien. Sonne satt, wunderschönes Wasser und tolle Schnorcheltouren. Meistens haben wir auf dem Boot selber gekocht und im Normalfall waren es Fische, die wir am Abend in der Bucht oder an der Mole selber geangelt hatten. Doch ab und an haben wir auch mal in einer Marina angelegt und sind dann auswärts essen gewesen. Ich erinnere mich noch daran, dass ich in einem Restaurant in Zadar Djuvec Reis gegessen habe und hatte letztens so unfassbaren Hunger darauf, dass ich es einfach selber gemacht habe. Dieses Rezept schmeckt erstaunlicher Weise sehr ähnlich, wie der Reis in Kroatien. Zumindest sagt mir das mein Geschmackssinn von damals und das soll mir reichen!

Zutaten

1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 rote Paprika
2 EL Butter
1 Tasse Langkornreis
500 g passierte Tomaten
500 ml Gemüsebrühe
1 Tasse Erbsen (tiefgekühlt)
2 EL Ajvar
1 TL Salz
1 TL Paprika edelsüß
Pfeffer

Zubereitung

Schält die Zwiebel und würfelt sie. Schält auch den Knoblauch und hackt diesen sehr fein. Alternativ könnt ihr ihn auch später durch eine Presse jagen, das nimmt sich nichts. Wascht die Paprika, entkernt sie und schneidet sie in große Würfel oder Streifen.
Gebt nun die Butter in einem Topf, lasst sie schmelzen und bratet darin die Zwiebel, bis sie glasig ist. Gebt den Reis dazu und röstet ihn kurz an. Löscht ihn mit Brühe und den passierten Tomaten ab, rührt das Ajvar unter, sowie den Knoblauch. Erbsen und Paprika unterheben und alles etwa 20 Minuten köcheln lassen, bis der Reis die Flüssigkeit gut aufgenommen hat und die Konsistenz schön „schlotzig“ ist.
Serviert den Djuvec Reis entweder so, wie er ist, oder bratet noch Cevapcici dazu. Auch frisches Fladenbrot schmeckt großartig dazu.    

Autor: Chiara
Zutaten
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 rote Paprika
  • 500 g passierte Tomaten
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 1 Tasse Erbsen (tiefgekühlt)
  • 2 EL Ajvar
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Paprika edelsüß
  • Pfeffer
Zubereitung
  1. Schält die Zwiebel und würfelt sie. Schält auch den Knoblauch und hackt diesen sehr fein. Alternativ könnt ihr ihn auch später durch eine Presse jagen, das nimmt sich nichts. Wascht die Paprika, entkernt sie und schneidet sie in große Würfel oder Streifen.

  2. Gebt nun die Butter in einem Topf, lasst sie schmelzen und bratet darin die Zwiebel, bis sie glasig ist. Gebt den Reis dazu und röstet ihn kurz an. Löscht ihn mit Brühe und den passierten Tomaten ab, rührt das Ajvar unter, sowie den Knoblauch. Erbsen und Paprika unterheben und alles etwa 20 Minuten köcheln lassen, bis der Reis die Flüssigkeit gut aufgenommen hat und die Konsistenz schön „schlotzig“ ist.

  3. Serviert den Djuvec Reis entweder so, wie er ist, oder bratet noch Cevapcici dazu. Auch frisches Fladenbrot schmeckt großartig dazu.

Upcycling M&M Tasche für Karneval

Ne Weile vor Karneval kam meine Schwester auf mich zu und fragte, ob ich ihr nicht eine Tasche passend zu ihrem Kostüm nähen kann. Nach einiger Diskussion darüber, was geht, was nicht und welche Stoffe ich noch da habe, entstand die Idee, die Tasche aus M&M Tüten zu nähen.

Für mich war es das erste Mal, dass ich eine Tasche aus Plastiktüten genäht habe. Also hab ich mich fix noch mal im Internet umgehört, wie man es am Besten macht. Der Tipp, denn ich immer wieder bekommen hab war, dass man es mit selbstklebender Buchfolie noch mal einkleben soll. Das durfte dann meine Schwester übernehmen, während ich noch fix eine Innentasche aus Stoff genäht habe.

Das Zusammenfügen war echt fummelig. Wir wollten keine zusätzlichen Löcher rein machen und mussten es ja trotzdem fürs Nähen fixieren.

Zum Schluss noch nen Snap rein damit man die Tasche schließen kann.

Für einen Riemen hab ich noch Ösen eingeschlagen. Allerdings hatte ich keinen da, daher kann ich euch davon auch kein Foto zeigen.

Mit Plastikverpackungen als “Stoff” arbeiten, war mal ganz interessant aber nix, was ich öfters machen muss.

Ab damit zu Creadienstag, Tächschen und Taschen und Handmade on Tuesday.

Guacamole

Guacamole geht eigentlich immer. Zu Tortillachips, zu Süßkartoffelpommes, als Brotaufstrich, als Dip zu Rohkost oder auch als Wrapsauce. So vielfältig wie sie ist, so viele Rezepte und Varianten gibt es davon. Normalerweise gehört Chili in den Avocadodip, aber ich bin da nicht so der Freund von und ich mag es gerne etwas fluffiger, weswegen ich immer etwas Schmand oder Frischkäse dazugebe.
Wenn es auch zu aufwendig ist, die Avocado in einer Schüssel zu verdrücken und ihr nicht so der Fan von Stückchen seit, könnt ihr natürlich auch alle Zutaten in eine Küchenmaschine geben, oder mit einem Pürierstab zerkleinern.

Zutaten:
1 reife Avocado
1 kleine rote Zwiebel
eine Hand voll Cherrytomaten
1 Limette
1 EL Schmand oder Frischkäse
Salz
Pfeffer

Zubereitung:
Halbiert die Avocado, löst den Kern heraus und holt das Fruchtfleisch mit einem Löffel aus der Schale. Legt es in eine Schüssel und gebt den Saft einer Limette dazu, ebenso einen EL Schmand oder Frischkäse. Nehmt euch nun eine Gabel und zerdrückt die Zutaten, bis ihr eine gleichmäßige Masse habt und würzt sie mit Salz und Pfeffer.
Wascht die Cherrytomaten und schneidet sie in sehr kleine Würfel. Schält die Zwiebel und schneidet sie sehr fein. Gebt nun beides in die Schüssel und verrührt es gründlich.
Fertig ist euer Partydip!

Reicht frisch aufgebackenes Fladenbrot oder Baguette dazu. Wenn ihr daruf verzichten wollt, könnt ihr auch Rohkkost dazustellen.

Guacamole
Autor: Chiara
Zutaten
  • 1 reife Avocado
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • eine Hand voll Cherrytomaten
  • 1 Limette
  • 1 EL Schmand oder Frischkäse
  • Salz
  • Pfeffer
Zubereitung
  1. Halbiert die Avocado, löst den Kern heraus und holt das Fruchtfleisch mit einem Löffel aus der Schale. Legt es in eine Schüssel und gebt den Saft einer Limette dazu, ebenso einen EL Schmand oder Frischkäse. Nehmt euch nun eine Gabel und zerdrückt die Zutaten, bis ihr eine gleichmäßige Masse habt und würzt sie mit Salz und Pfeffer.

  2. Wascht die Cherrytomaten und schneidet sie in sehr kleine Würfel. Schält die Zwiebel und schneidet sie sehr fein. Gebt nun beides in die Schüssel und verrührt es gründlich.

    Fertig ist euer Partydip!

Aufräumwahn im Nähzimmer

Heute gibt’s einen kleinen Beitrag über meine Aufräumaktion. Mich hat es schon länger gestört, dass ich meine Bänder und meine ganzen Kurzwaren immer suchen musste. Jetzt habe ich einen kleinen Rundumschlag gemacht und alles etwas ordentlicher sortiert und weggepackt. Sogar ein neues Regal an die Wand gemacht, damit die Sachen ordentlich stehen können. Ganz zufrieden bin ich noch nicht aber es ist ein Anfang.

Viele meiner Sachen waren schon in irgendwelchen Boxen. Meistens eben jene Boxen, in denen sie geliefert wurden. Das war allerdings auf Dauer weder schön anzusehen noch übersichtlich. Also habe ich alle Kartons genommen, zerlegt und mit Acrylfarbe angemalt. Vorne dann noch eine kleine Stelle mit Tafelfarbe gemacht, damit ich mit Kreide drauf schreiben kann, was drin ist.

Ein weiteres kleines Projekt war es, sämtliche Bänder mal sichtbar zu machen. Die waren zwar alle gesammelt in einer Box aber mir war nicht klar, wie viel da war und wenn ich was brauchte, habe ich nie das Passende gefunden. Ich habe jetzt alle Bänder erst mal auf zwei dicke Papprollen gewickelt. Mal abwarten, ob es sich als praktisch erweist. Aber übersichtlicher finde ich es auf jeden Fall schon jetzt. Es fehlt noch eine große Box mit Bändern, aber die werde ich da nicht aufrollen können, weil’s einfach Mengen sind, die diese Rollen sprengen würden.

Blaubeer-Baileys Muffins

Kürzlich hatte ich unglaublich Lust auf Muffins. Vor allem wollte ich einen süßen Snack, den ich mit auf die Arbeit nehmen kann. Ich packe mir ja meistens was Vernünftiges ein aber ich hab auch gerne einen kleinen Nachtisch. Meistens hab ich dann einen Schokoriegel oder so dabei. Aber Muffins sind natürlich viel besser. Da ich nicht alle auf ein Mal essen kann, sollte es eine Variante mit Frucht drin werden.

Mit diesem Gedanken im Hinterkopf bin ich also einkaufen gefahren. An der Obstauslage habe ich dann einfach geschaut, was mich spontan anspricht. In diesem Falle also die 300 g Schale mit Blaubeeren. Falls ihr euch wundert, warum im Rezept nur 250 g sind.. Also ja.. die restlichen mussten natürlich probiert werden, ob sie auch gut sind.

Ich hab mir grob ein Muffinrezept rausgesucht und dann variiert. Hauptsächlich ist mir im Vorratsraum eine mini Flasche Baileys ins Auge gefallen. Ich hab diese mini Flasche schon länger gehabt und sie war auch schon etwas übers Datum. Also sollte sie dringend weg. Warum also nicht einfach in die Muffins rein. Gedacht, getan.

Ich muss gestehen, dass ich die Kombi sehr mag. Die Muffins sind auch nach einigen Tagen sehr saftig. Also perfekt, wenn man immer nur einen oder zwei Muffins am Tag isst. Aus meinem Rezept kamen übrigens 18 Muffins raus.

Zutaten:
250 g Blaubeeren
100 ml Öl
140 g Zucker
1 TL Vanille Zucker
2 Eier
100 ml Milch
50 ml Baileys
350 g Mehl
2 TL Backpulver
1 Priese Salz

Zubereitung:
Blaubeeren waschen und abtropfen. Öl, Zucker und Vanillezucker mischen, bis der Zucker sich gelöst hat. Die Eier hinzu geben und ebenfalls mischen. Milch und Baileys unterrühren. Mehl, Backpulver und Salz mischen. Die Mehlmischung nach und nach zum Rest geben. Wenn der Teig glatt gerührt ist die Blaubeeren untermischen.

Den Teig gleichmäßig auf die Muffinförmchen verteilen.

Die Muffins im auf 180 °C vorgeheizten Ofen für etwa 20 Minuten backen.

Blaubeer-Baileys Muffins
Course: Muffins
Autor: Daniela
Zutaten
  • 250 g Blaubeeren
  • 100 ml Öl
  • 140 g Zucker
  • 1 TL Vanille Zucker
  • 2 Eier
  • 100 ml Milch
  • 50 ml Baileys
  • 350 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Priese Salz
Zubereitung
  1. Blaubeeren waschen und abtropfen. Öl, Zucker und Vanillezucker mischen, bis der Zucker sich gelöst hat. Die Eier hinzu geben und ebenfalls mischen. Milch und Baileys unterrühren. Mehl, Backpulver und Salz mischen. Die Mehlmischung nach und nach zum Rest geben. Wenn der Teig glatt gerührt ist die Blaubeeren untermischen.
  2. Den Teig gleichmäßig auf die Muffinförmchen verteilen.

5 Schätze

Maika hat zu ihrem 5 Bloggeburtstag eine kleine Tauschparty gestartet. Jeder Teilnehmer schnürt ein kleines Päckchen mit 5 Tauschgegenständen, die dann der Reihe nach in die virtuelle Tauschkiste gelegt werden.

Heute lege ich meine 5 Schätze in die Tauschkiste.
Mit dabei ist ein Stück Erdbeerstoff (30x74cm). Ich weiß gar nicht, wofür ich ihn ursprünglich mal geplant hatte. Jedenfalls ist nie was draus geworden.
Zwei kleine Röllchen Band eins mit Blümchen und eins mit Karos. Die habe ich mal auf nem Stoffmarkt im Kaufrausch mitgenommen.
Vier Clips für Schlüsselanhänger, 2cm breit. Davon habe ich vor Jahren ganz viele gekauft und es sind immer noch welche da. Egal wie viele Schlüsselanhänger ich gemacht habe.
Ein Stück gold-glitzer Paspelband.

Hummus

Eigentlich wollte ich euch schon länger mal dieses Hummusrezept zeigen, aber dann dachte ich mir jedes mal, dass es so einfach ist, dass es eigentlich nicht der Rede wert ist. Wenn ich mich allerdings mit Leuten in meinem Umfeld unterhalte, wissen viele gar nicht, woraus Hummus besteht oder wie man ihn zubereitet. “Das ist bestimmt total aufwendig!” Das ist gar nicht wahr. Gut…vielleicht, wenn man den Brei per Hand herstellt. Ich benutze dafür immer meine Küchenmaschine (ein Stabmixer tut’s aber auch!) und damit geht es wirklich schnell. Alles Zutaten rein, Deckel drauf, 2 Minuten laufen lassen, fertig!
Man kann Hummus auch noch verändern, indem man getrocknete Tomaten oder Pesto unterrührt. Wenn euch das Grundrezpt also mal zu langweilig werden sollte, experimentiert ruhig mal!
Ich nutze Hummus zur Zeit sehr gerne als Dipp, damit meine Rohkost auf der Arbeit nicht so fad ist. Man kann ihn aber auch wunderbar als Brotaufstrich oder Beilage nutzen. Besonders gut schmeckt dazu geröstetet Fladenbrot, passt meiner Meinung nach aber auch gut zu Fleisch 🙂

Zutaten:

2 Dosen Kichererbsen
4 EL Tahina (Sesampaste)
Saft einer Zitrone
1 Knoblauchzehe
Salz
Olivenöl
Paprikapulver

Zubereitung:

Öffnet die Dosen, gießt das Wasser ab und gebt die Kichererbsen in eine Küchenmaschine. Gebt etwas Olivenöl hinzu, die geschälte Knoblauchzehe, das Salz und die Sesampaste, schließt den Deckel und lasst die Maschine arbeiten, bis ihr einen gleichmäßigen Brei habt.
Füllt euren Hummus in eine Schüssel um, beträufelt ihn wieder mit etwas Olivenöl und streut etwas Paprikapulver oben drauf.
Fertig ist euer Partydip, Aufstrich oder eure Beilage.

Hummus
Autor: Chiara
Zutaten
  • 2 Dosen Kichererbsen
  • 4 EL Tahina (Sesampaste)
  • Saft einer Zitrone
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz
  • Olivenöl
  • Paprikapulver
Zubereitung
  1. Öffnet die Dosen, gießt das Wasser ab und gebt die Kichererbsen in eine Küchenmaschine. Gebt etwas Olivenöl hinzu, die geschälte Knoblauchzehe, das Salz und die Sesampaste, schließt den Deckel und lasst die Maschine arbeiten, bis ihr einen gleichmäßigen Brei habt.
    Füllt euren Hummus in eine Schüssel um, beträufelt ihn wieder mit etwas Olivenöl und streut etwas Paprikapulver oben drauf.
    Fertig ist euer Partydip, Aufstrich oder eure Beilage.

Ambiente 2019

Werbung (unbeauftragt, Markennennung)
Letztes Wochenende war ich auf der Ambiente. Eigentlich wollte ich den Beitrag schon viel früher geschrieben haben, aber dann hatte ich so blöde Arbeitszeiten, dass ich mich weder vorher noch hinterher mal hinsetzen wollte. Dieses Jahr war ich nur einen Tag da. Gereicht hat es nicht um alles zu sehen, aber mehr war dieses Mal leider nicht drin. Schon direkt vorab, ich habe irgendwie dieses Mal gar nicht so viele Fotos gemacht. Irgendwie hab ich das vergessen.

Mein erster Weg führte mich zum Stand von Paprcuts, da meine Schwester mich gefragt hat, ob ich da mal vorbei laufe und die neuen Uhren begutachte. Die neuen Uhren sind sehr knallig. Meins sind die Uhren nicht aber so verschieden sind die Geschmäcker halt.

Auf dem Rückweg durch die Halle auf dem Weg zu meinem eigentlichen Ziel bin ich aber über etwas gestolpert, das mich dann doch sehr interessiert hat. Glasflaschen mit kleinen Meerestieren drin gefunden. Das war vor allem cool, weil ich gerade wieder gedanklich meinen neuen LARP Charakter fürs Drachenfest vorbereite und der einfach zur Crew der Kraken gehören wird. Leider kann man die Flaschen wohl noch nicht in Deutschland kaufen. Aber da werde ich noch mal suchen.

Womit man mich ja auch immer ködern kann, sind – Überraschung – Harry Potter Sachen. Ich habe ein paar sehr coole Tassen gefunden, mir war nicht ganz klar, zu welchem Stand der Teil gehörte, ich glaube Zak!, aber sicher weiß ichs nicht.  Leider bei Ravenclaw mal wieder mit dem Raben. Wie kann es so schwer sein, den richtigen Vogel drauf zu machen?

Ansonsten gab es wieder ein kleines Blogertreffen am Birkmann Stand. Da freue ich mich immer drauf, weil man da dann noch mal ein paar Blogger trifft. Dieses Jahr waren keine bekannten Gesichter dabei. Also einfach ein paar neue Leute kennenlernen und nebenbei noch ein paar Neuigkeiten von Birkmann wortwörtlich serviert bekommen.

 

Noch ein paar unsortierte.
 

Dann gings auch schon wieder nach Hause. Mit der Bahn. Wenn man schon durch die Messekarte ein Kostenloses Ticket hat.

Hühnersuppe

Diese Hühnersuppe hat meine Mama immer gekocht, wenn einer von uns krank war. Voller Thymian und Zink sollte die Suppe unserem Imunsystem einen Kick geben und uns schnell wieder gesund machen. Zumindest hat sie das immer gesagt, weil ich früher nie so der Freund von Suppen war und irgendwie musste sie mich zum Essen kriegen. Noch heute mache ich Hühnersuppe, wenn ich krank bin. Zum einen aus Traditionsgründen und zum Anderen, weil ich dann immer einen ganzen großen Topf voll Suppe habe und in meiner Krankheitszeit nicht mehr kochen muss.
Natürlich muss es kein Maishähnchen sein und schon gar nicht ein ganzes Hähnchen, denn man kann auch einfach Hähnchenschenkel nehmen. Allerdings hat meine Mutter gerne auch mal Hühnersuppe und Hühnerfrikassee in einem Abriss gemacht und die “schönen” Fleischstücke vom Hähnchen für das Frikassee genommen und die kleinen für die Suppe, da bot sich dann ein ganzes Hähnchen eher an.
Zu späterer Gelegenheit zeige ich euch auch das Rezept zu dem Frikassee.

Zutaten:

1 Maishähnchen
1 Stange Porree
4 Möhren
¼ Sellerieknolle
1 Glas Spargel
1 Liter Hühnerbrühe
Lorbeerblatt
Thymian
Salz
Pfeffer
1 EL ÖL
Buchstabennudeln

Zubereitung:

Wascht das Maishähnchen ordentlich ab und tupft es ein wenig trocken. Bratet es in einem großen Topf im Öl kurz an.
Wascht den Porree, die Möhren und den Sellerie und schält das Gemüse. Schneidet den Sellerie in Würfel, die Möhren und die Stange Porree in Scheiben. Bratet alles mit dem Huhn an und löscht den Topf mit dem Liter Hühnerbrühe ab. Gießt nun so viel Wasser drauf, bis das Huhn bedeckt ist (wenn das nach der Brühe schon der Fall ist, lasst es so). Legt das Lorbeerblatt dazu und lasst die Suppe kurz aufkochen, um sie dann für 90 Minuten bei schwacher Hitze vor sich hin köcheln zu lassen.
Holt nach den 90 Minuten das Hähnchen heraus (es wird sehr entgegenkommend sein, passt also auf, dass es euch nicht völlig zerfällt) und lasst es abkühlen. Zieht dann die Haut ab und trennt das Fleisch von den Knochen. Gebt das Fleisch zurück in die Suppe und gebt so viele Buchstabennudeln dazu, wie ihr möchtet.
Öffnet nun das Spargelglas, gießt das Wasser zu der Suppe und schneidet die Spargelstangen in Stücke, die ebenfalls in die Suppe gehören.
Würzt nun alles mit Thymian, Salz und Pfeffer nach eurem Belieben und lasst die Suppe so lange kochen, bis die Nudeln durch sind.

Hühnersuppe
Autor: Chiara
Zutaten
  • 1 Maishähnchen
  • 1 Stange Porree
  • 4 Möhren
  • 1 Glas Spargel
  • 1 Liter Hühnerbrühe
  • Lorbeerblatt
  • Thymian
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 EL Öl
  • Buchstabennudeln
Zubereitung
  1. Wascht das Maishähnchen ordentlich ab und tupft es ein wenig trocken. Bratet es in einem großen Topf im Öl kurz an.

  2. Wascht den Porree, die Möhren und den Sellerie und schält das Gemüse. Schneidet den Sellerie in Würfel, die Möhren und die Stange Porree in Scheiben. Bratet alles mit dem Huhn an und löscht den Topf mit dem Liter Hühnerbrühe ab. Gießt nun so viel Wasser drauf, bis das Huhn bedeckt ist (wenn das nach der Brühe schon der Fall ist, lasst es so).

  3. Legt das Lorbeerblatt dazu und lasst die Suppe kurz aufkochen, um sie dann für 90 Minuten bei schwacher Hitze vor sich hin köcheln zu lassen.
  4. Holt nach den 90 Minuten das Hähnchen heraus (es wird sehr entgegenkommend sein, passt also auf, dass es euch nicht völlig zerfällt) und lasst es abkühlen. Zieht dann die Haut ab und trennt das Fleisch von den Knochen. Gebt das Fleisch zurück in die Suppe und gebt so viele Buchstabennudeln dazu, wie ihr möchtet.

  5. Öffnet nun das Spargelglas, gießt das Wasser zu der Suppe und schneidet die Spargelstangen in Stücke, die ebenfalls in die Suppe gehören.
    Würzt nun alles mit Thymian, Salz und Pfeffer nach eurem Belieben und lasst die Suppe so lange kochen, bis die Nudeln durch sind.

Häkeltuch mit Kraken

Endlich ist Kraki fertig. Wer mir auf Instagram folgt, der hat vermutlich den ganzen Prozess mitbekommen. Ich habe mich letztes Jahr August-September rum entschieden, dass ich 2019 wieder zum Drachenfest fahren will, natürlich wieder ins Blaue Lager. Dieses Mal aber nicht mehr mit meinem alten Charakter, auf den habe ich einfach keine Lust mehr, sondern mit einem neuen. Der neue Charakter entsteht aktuell noch in meinem Kopf. Es war mir allerdings schon sehr früh klar, dass ich mich einer Crew anschließen will. Genauer gesagt der Crew der Kraken, da ich dort einige kenne. Mein erster Gedanke war dann, ob ich wohl ein Tuch häkeln kann, mit dem Kraken Motiv. Dafür gab’s natürlich keine Vorlage. Aber mit der Filet Crochet Technik kann man ja recht leicht eigene Motive umsetzen. Es ist im Prinzip Pixel Art.

Ich habe mir mit Excel einfach das Muster erstellt und dann so lange angepasst, bis es meinen Vorstellungen entsprach. Was auch dazu führte, dass ich meine Häkelarbeit ein paar Mal, wieder aufribbeln musste.

Als Wolle habe ich einen schönen Bobbel gewählt, der von hellblau zu schwarz hin immer dunkler wird. Insgesamt 1000 m Faden. Leider etwas zu viel, wie sich später rausstellen sollte. Ich bin gar nicht bis zum schwarz gekommen.

Aktuell überlege ich noch, ob ich dem Tuch noch einen Rahmen verpasse. Genug Faden habe ich definitiv. Da ich noch überlege, ist das Tuch auf den Fotos aktuell auch noch nicht schön gespannt. Die werde ich dann irgendwann ergänzen, wenn ich es für fertig erklärt habe. Was meint ihr? Soll ich dem Tuch noch einen Rahmen verpassen? Wie könnte der aussehen?

Ab zum Creadienstag und zu Handmade on Tuesday, sowie Liebste Maschen.

Creativworld 2019

Werbung (unbeauftragt, Markennennung)
Wie schon im letzten Jahr stand auch dieses Jahr die Creativworld wieder in meinem Terminkalender. Dieses Mal musste ich allerdings leider alleine hin, da Kiki leider keine Zeit hatte. Nachdem ich anfangs irgendwie den Eindruck hatte, dass es nicht wirklich viel neues gibt, zumindest nicht in den Bereichen in denen ich bastele. Aber ein paar coole Sachen konnte ich dann doch finden.

Ich mag es an der Creativworld sehr, dass man so viel ausprobieren kann. Ich könnte mich da auch gut morgens in den Workshopbereich setzen und dann einfach alles mitmachen. Aber da es ja immer nur 40 Plätze gibt, geht das natürlich leider nicht.

Eigentlich wollte ich ja nur den Samstag hin, aber nachdem ich einen Blick auf die Workshops den Sonntag geworfen habe, wollte ich dann doch den zweiten Tag noch hin. Da gab es einen Workshop zu Linoldruck, das fand ich in der Schule damals ziemlich cool, und einen Workshop mit Dremel Ledergravieren. Da ich ja doch häufiger mal mit Leder bastele, klang das sehr interessant. Aber fangen wir beim Samstag an.

 

Bei meinem Weg durch die Hallen bin ich irgendwie an einem Stand hängen geblieben, an dem Polymer Clay erst bedruckt wurde und dann konnte man ihn ausmalen. Dazu wurde quasi der Polymer Clay verflüssigt. War Ganz witzig. Nach der Vorführung konnten wir auch noch selbst mal ein Stück anmalen. Das ganze wird dann normal im Backofen ausgehärtet.

Dann ging es schon zum ersten Workshop. Es ging um einen Transfer Marker, mit dem man Laserdrucke auf Holz oder Stoff etc. übertragen werden kann. Das hatte ich schon in unterschiedlichen Versionen mal gesehen aber nie selbst ausprobiert. Ich muss gestehen es ist zwar im Prinzip recht einfach, aber braucht doch etwas üben. Mein erster Versuch auf Holz war offenbar zu feucht und die Farben sind verlaufen. Mit dem Stoff war es schon einfacher. Es war an sich ganz nett, da ich aber keinen Farblaserdrucker habe, wird’s eher nix für mich.

Direkt im Anschluss kam der Fimo Workshop, bei dem ein neues Fimo vorgestellt wurde. Das Fimo ist Leder/Kunstleder sehr ähnlich. Sowohl von der Optik als auch von der Haptik her. Es scheint auch rechts stabil zu sein. Vielleicht auch beim LARP ne Alternative wenn man kein Leder nutzen will aber die Optik gerne hätte. Aber dafür müsste ich noch ein bisschen experimentieren. Da es aber noch nicht auf dem Markt ist wirds wohl für diese LARP Saison eher nix. Was schade ist, immerhin muss ich gerade einen neuen Charakter ausstatten.

Dann habe ich meinen Platz in den Workshopreihen erst mal für andere Frei gemacht und mich weiter in den Hallen umgesehen. Es gab relativ viele Materialien fürs Zeichnen und für Scrapbooks, was mich eher weniger interessiert. Am Stand von Efco hat eine Frau vorgeführt, wie man mit Stencil Technik Taschen dekorieren kann. Das sah recht einfach aus und ich wollte es gerne selbst mal testen, eigentlich konnte man es hier nicht, aber Fragen kostet nix und dann konnte ich es selbst ausprobieren. Für mein erstes Mal hat es echt gut geklappt und die Glitzerfarbe ließ sich auch super verteilen. Die Farben der Tasche erinnern mich an Ravenclaw daher wird sie wohl für meinen Ravenclaw Charakter.

Der zweite Messetag fing dann für mich damit an, dass meine Bahn ausfiel. Total super. Ich wollte aber unbedingt in den Textil Soft Linol Printing Workshop, und auch keine Stunde am kalten Bahnhof stehen, also ab mit dem Auto nach Frankfurt. Dann war ich ein bisschen zu früh und hatte noch Zeit noch etwas durch die Hallen zu laufen und trotzdem sehr zeitig am Forum zu sein für den Workshop. Was auch ganz gut war, denn die Plätze waren sehr schnell alle besetzt. Das Thema interessierte offenbar viele. Abgesehen von einer mäßig guten Erfahrung mit Linoldruck in der Schule, blutige Finger und kaputte Bilder weil mit Messer abgerutscht beim Schnitzen, hatte ich da nix mit zu tun. Aber grundsätzlich finde ich das schon spannend eigene “Stempel” zu machen. Das Soft Linol war super angenehm zu bearbeiten und der Druck auf die Tasche hat wunderbar geklappt. Ich muss die Farbe noch Bügeln damit sie richtig fixiert ist aber das Ergebnis ist gut.

Da der Dremel Workshop der letzte des Tages war, musste ich noch ne ganze Weile warten. Was zu einem weiteren Rundgang durch die Hallen führte.

Danach ging es zurück zum Forum. Ich habe mir dann einfach von der Seitenkante aus noch einige Workshops angesehen. Da im Workshop “Soufflé der innovative besonders leichte Polymer Clay von Sculpe” noch platz war, habe ich den dann einfach mal mitgemacht. Ich muss ja gestehen, um wirklich einen Unterschied zwischen den einzelnen Marken zu erkennen, müsste ich vermutlich mehr damit arbeiten. Aber irgendwie liegt mir die Arbeit damit nicht so wirklich. Aber ich mag es den so zu marmorieren. Aber was soll ich mit jede Menge marmoriertem Zeug. xD

Zum Abschluss noch den Workshop zum Dremel Stylo+. Ich liebe das Gerät. Es liegt einfach so gut in der Hand viel besser als der klobige normale Dremel. Den Workshop an sich fand ich, im Vergleich zu den anderen Workshops, etwas schwach. Gerät hinlegen, Lederteile dazu und dann einfach mal los. Bei den anderen Workshops gab es ja immer irgendwie ein kleines Projekt. Das hat mir hier gefehlt. Klar war es ganz witzig, aber vielleicht hätte mans noch aufpeppen können, indem man einfach ein paar Graviertechniken oder so zeigt.

Königsberger Klopse

Wenn es mal Königsberger Klopse gab, dann früher bei meinen Großeltern in Bayern, denn meine Oma kam gebürtig aus Königsberg. Allerdings fand ich als Kind dieses Gericht immer unfassbar ekelig, weil ich Kapern hasste, wie nichts Gutes. Ich habe dann maximal die Kartoffeln gegessen und die Klopse, solange daran keine widerliche Kapernsauce klebte. Da sich mein Mitbewohner letztens allerdings genau dieses Gericht gewünscht hat (ich bin’s auch selber Schuld, wenn ich frage “Was soll ich denn mal kochen?” und keine Ausnahmen nenne), habe ich das alte Rezept meiner Oma rausgekramt und losgelegt. Siehe da: die Aussage, dass sich der Körper alle 7 (?) Jahre ändert, traf wieder einmal zu und ich mag mittlerweile Kapern. Na gut…mögen ist vielleicht doch noch ein bisschen zu viel gesagt, aber ich esse sie freiwillig mit. Hier habt ihr mein Omirezept zu den Königsberger Klopsen mit Kartoffeln.

Für die Klopse:
500 g gemischtes Hackfleisch
1 Zwiebel
2 Eier
2 EL Paniermehl
Salz
Pfeffer

Für die Brühe:
1 Liter Rinderbrühe
1 Zwiebel
1 Lorbeerblatt
3 Körner Piment
3 Pfefferkörner
Salz

Für die Sauce:
3 EL Butter
2 EL Mehl
Saft von einer Zitrone
400 ml Brühe
200 ml Sahne
1 kl. Glas Kapern
Salz
Pfeffer
Petersilie zum Garnieren (optional)

Zubereitung:

Für die Klopse:
Holt euch eine Schüssel und legt das Hackfleisch hinein. Schält die Zwiebel, hackt sie klein und gebt sie zum Hackfleisch in die Schüssel. Vermischt beides mit den Eiern, Salz und Pfeffer und bindet die Masse mit dem Paniermehl. Formt jetzt aus dem Hackfleischgemisch die Klopse und legt sie bei Seite.

Für die Brühe:
Schält die Zwiebel und schneidet sie in kleine Würfel. Gebt sie zusammen mit den Gewürzen in den Liter Brühe. Erhitzt diese und gebt die Klopse hinein. Lasst sie für etwa 10 Minuten köcheln. Nehmt dann das Lorbeerblatt, die Pfefferkörner und Pimentkörner herausnehmen. Lasst die Klopse in der Brühe in ca. 10 Minuten gar ziehen. Nehmt sie dann heraus und stellt sie warm.

Für die Sauce Kapernsauce:
Bringt die Butter in einem Topf zum Schmelten. Gebt das Mehl dazu und schwitzt es an. Löscht den Inhalt mit der Klopsbrühe unter Rühren ab. Gebt nun die abgetropften Kapern und die Sahne hinzu. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer süß-sauer abschmecken. Legt nun die Klopse in die Sauce und garniert das Gericht beim Servieren mit Petersilie.
Fertig sind eure Königsberger Klopse! Jetzt müsst ihr nur noch ein paar Kartoffeln kochen und schon könnt ihr das Gericht genießen.

Königsberger Klopse
Autor: Chiara
Zutaten
Für die Klopse:
  • 500 g gemischtes Hackfleisch
  • 1 Zwiebel
  • 2 Eier
  • 2 EL Paniermehl
  • Salz, Pfeffer
Für die Brühe:
  • 1 Liter Rinderbrühe
  • 1 Zwiebel
  • 1 Lorbeerblatt
  • 3 Körner Piment
  • 3 Pfefferkörner
  • Salz
Für die Sauce:
  • 3 EL Butter
  • 2 EL Mehl
  • Saft von einer Zitrone
  • 400 ml Brühe
  • 200 ml Sahne
  • 1 kl. Glas Kapern
  • Salz, Pfeffer
  • Petersilie zum Garnieren (optional)
Zubereitung
  1. Für die Klopse:
    Holt euch eine Schüssel und legt das Hackfleisch hinein. Schält die Zwiebel, hackt sie klein und gebt sie zum Hackfleisch in die Schüssel. Vermischt beides mit den Eiern, Salz und Pfeffer und bindet die Masse mit dem Paniermehl. Formt jetzt aus dem Hackfleischgemisch die Klopse und legt sie bei Seite.

  2. Für die Brühe:
    Schält die Zwiebel und schneidet sie in kleine Würfel. Gebt sie zusammen mit den Gewürzen in den Liter Brühe. Erhitzt diese und gebt die Klopse hinein. Lasst sie für etwa 10 Minuten köcheln. Nehmt dann das Lorbeerblatt, die Pfefferkörner und Pimentkörner herausnehmen. Lasst die Klopse in der Brühe in ca. 10 Minuten gar ziehen. Nehmt sie dann heraus und stellt sie warm.

  3. Für die Sauce Kapernsauce:
    Bringt die Butter in einem Topf zum Schmelten. Gebt das Mehl dazu und schwitzt es an. Löscht den Inhalt mit der Klopsbrühe unter Rühren ab. Gebt nun die abgetropften Kapern und die Sahne hinzu. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer süß-sauer abschmecken. Legt nun die Klopse in die Sauce und garniert das Gericht beim Servieren mit Petersilie.

    Fertig sind eure Königsberger Klopse! Jetzt müsst ihr nur noch ein paar Kartoffeln kochen und schon könnt ihr das Gericht genießen.