IT bespielbares Zelt

Seit ich mit DSA LARP angefangen habe, ist in mir mehr und mehr der Wunsch gewachsen, ein IT bespielbares Zelt zu haben. Es geht mir nicht mal darum, dass ich 24/7 mit dem Zelt IT sein will oder das ständig Leute bei mir drin sind. Zumal ich ja oft auch im Zelt der Mada Basari meine Geschäfte abwickel. Aber manchmal bin ich auch auf Cons, wo die nicht mit dabei sind, oder es ist einfach im Zelt gerade was anderes los. Das Sahara, dass ich aktuell nutze, ist auch gar nicht so gut zu bespielen, weil man einfach nicht drin stehen kann. Da ich allerdings noch auf ein neues Zelt spare. Bis dahin muss dann das alte Zelt reichen, und das kann man mit wenigen Handgriffen ja auch schon etwas schöner gestalten.


Mein erster Schritt war tatsächlich, meine ganzen LARP Klamotten in Boxen und Kisten zu packen, die entweder offen rum stehen können, ohne das Bild zu stören oder eine Husse bekommen haben. Doch selbst wenn man die Sachen in Holzkisten packt, müssen die natürlich nicht nur langweilig aussehen. Die sind natürlich neutral und können für jeden Charakter genutzt werden. Aber schöner sind dann doch Boxen, die für einen bestimmten Charakter gemacht sind. Zumal man dann zwischen den Cons nicht mal die Kisten ausleeren muss.

Hier ein paar Möglichkeiten wie man Holzkisten dekorieren kann:
Große Holzbox (als Kühlbox)
Kleine Kiste für Schreibzeug

Als Nächstes habe ich mich meinem Feldbett gewidmet. Unter dem Feldbett ist jede Menge Stauraum für OT Kram, der dann erst mal einfach aus dem Blickfeld ist. Dazu habe ich sehr lange Zeit einfach eine große Menge an Decken über das Feldbett geworfen. Für den Anfang war das schon ganz gut, aber man konnte halt am Kopf- und Fußende noch unters Bett gucken. Das war dann nicht ganz so toll. Daher habe ich mir bei der lieben Frizzi was abgeschaut. Auch das Feldbett bekam eine fertige Husse mit extra Taschen, in die man abends schnell sein Zeug stecken kann oder in denen man Sachen verstauen kann, die man häufiger braucht. Wie ich meinen Feldbettüberzug gemacht habe, werde ich demnächst hier auch noch zeigen.
Was für mich aber der größte Schritt, auch zum Thema Gemütlichkeit, war: Teppiche. Nicht nur weil sie natürlich besser aussehen, als so eine olle Plastikbodenplane, nein sie bringen auch deutlich wärme mit ins Zelt. Besonders, wenn man unter alles noch Malervlies legt, ein weiterer Trick, den ich mir von Frizzi abgeschaut habe. Das isoliert den Boden unglaublich. Was sehr praktisch ist, wenn man auf dem Boden sitzt oder auch nur an einem kühlen Morgen die Zehen irgendwann aus dem Schlafsack raus nehmen muss. Die Teppiche sind bei mir gerade alle noch super durcheinander, aber ich habe sie alle günstig bei Ebay Kleinanzeigen geholt. Schöne die zusammen passen, werde ich mir erst besorgen, wenn ich mein neues Zelt habe und weiß wie viele ich benötige.

Johannisbeereiskuchen

Den Kuchen habe ich eigentlich schon letzten Monat für meinen Geburtstag gebacken. Wenn man im August Geburtstag hat, sind Eiskuchen immer eine gute Wahl. Wenn es dann noch ein extra heißer Sommer ist, kommt der Eiskuchen noch besser an.

Normalerweise gibt es immer den selben Eiskuchen, einen, den meine Oma und meine Mutter mir schon immer zum Geburtstag gemacht haben. Ich liebe den Eiskuchen einfach und will auch gar nix anderes. Allerdings enthält er Haselnüsse und gegen Haselnüsse war einer meiner Gäste nun mal allergisch. Also musste wohl noch ein anderer Eiskuchen her. Da ich kurz vorher beim Stöbern einen Eiskuchen auf Joghurtbasis gefunden hatte, war klar, dass soll die Basis werden. Allerdings wollte ich noch Früchte drin haben, damit er nicht so langweilig ist. Da habe ich mich dann einfach vom Angebot im Laden leiten lassen und Johannisbeeren mitgenommen. Für meinen Kuchen habe ich die vollen 500 g der Schale verwendet, das war allerdings viel zu viel und der Kuchen war etwas instabil, daher habe ich das Rezept noch mal etwas angepasst.

 

Zutaten:

250 g Kekse nach Wahl
60 g Butter
500 g Joghurt natur
300 g Johannisbeeren
2 Becher Sahne
3 Pck Vanille Zucker
4 EL Honig

 

Zubereitung:

Kekse zu kleinen Bröseln zerkleinern. Die Butter vorsichtig in der Mikro schmelzen und dann mit den Keksen mischen. Die Keksmischung in die Kuchenform geben, gleichmäßig verteilen und andrücken.

Sahne zusammen mit dem Vanille Zucker steif schlagen. Den Joghurt mit Honig mischen und unter die Sahne heben. Als Nächstes die Johannisbeeren unterrühren. Die Masse auf den Keksboden geben.

Den Kuchen für mindestens 5 Stunden in den Tiefkühler stellen.
Etwa 15-30 Minuten vor dem Verzehr den Kuchen aus dem TK nehmen und leicht antauen lassen.

Ich habe den Kuchen als Upside-Down Kuchen gebacken, da ich meine Kuchenform mit dem Herz nutzen wollte und das Herz Johannisbeeren ausgelegt habe. Für diese Variante muss die Eiskuchenmasse natürlich zuerst in die Form. Der Keksboden könnt ihr dann nach so etwa einer Stunde auf die Eismasse geben und andrücken.

Schupfnudeln mit Sauerkraut und Mettenden

Seit der Kalender September anzeigt, ist es bei uns auch schlagartig kälter und verregneter geworden. Die letzten Wochen hab ich mich fast ausschließlich von Salat ernährt, weil es einfach viel zu heiß zum Kochen war und jetzt gehe morgends mit einem Schal zur Arbeit, weil es wirklich wirklich kalt ist. Grade bei so einem miesen, grauen Wetter schmecken mir die Schupfnudeln mit Sauerkraut und Mettenden am besten, weil sie herzhaft und deftig sind, gut satt machen und von Innen wärmen. Zudem ist es wieder einmal ein Gericht, was man schnell zusammenrühren kann und solche Rezepte mag ich ja gerne. Abgesehen davon ist es auch wirklich einfach, dass auch Kochanfänger sich daran versuchen können, ohne die Küche abzufackeln 😉 Das ist keine Kritik, jeder fängt mal klein an und ich habe mich damals mit einem ähnlichen Gericht ans Kochen gewagt. Ich lebe noch, also scheint es gut gelaufen zu sein!

Zutaten:
500 g Schupfnudeln
1 Packung Sauerkraut (mit Saft
4 Mettenden
2 Zwiebeln
1 Becher Schmand
Salz
Pfeffer
Muskatnuss

Zubereitung:
Schält die Zwiebeln und schneidet sie in halbe Ringe, die Mettenden in fingerdicke Scheiben. Bratet in einer tiefen Pfanne erst die Mettendenscheiben an, gebt dann die Zwiebelringe dazu. So könnt ihr euch das Fett zum Braten nämlich sparen ;). Lasst beides so lange braten, bis die Mettenden kross und die Zwiebel braun sind.
Gebt dann die Schupfnudeln aus der Packung hinzu und rührt gründlich um. Schneidet den Sauerkraut auf und gebt ihn ebenfalls in die Pfanne. Rührt wieder um und lasst alles für 5 Minuten köcheln, damit die Schupfnudeln den Geschmack aufsaugen können.
Rührt den Schmand unter und würzt alles mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss. Lasst alles nocheinmal 5 Minuten bei minimaler Hitze köcheln und durchziehen. Fertig ist eurer Essen für nasse und kalte Tage.

Schupfnudeln mit Sauerkraut und Mettenden
Autor: Chiara
Zutaten
  • 500 g Schupfnudeln
  • 1 Packung Sauerkraut (mit Saft)
  • 4 Mettenden
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Becher Schmand
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskatnuss
Zubereitung
  1. Schält die Zwiebeln und schneidet sie in halbe Ringe, die Mettenden in fingerdicke Scheiben. Bratet in einer tiefen Pfanne erst die Mettendenscheiben an, gebt dann die Zwiebelringe dazu. So könnt ihr euch das Fett zum Braten nämlich sparen ;). Lasst beides so lange braten, bis die Mettenden kross und die Zwiebel braun sind.

  2. Gebt dann die Schupfnudeln aus der Packung hinzu und rührt gründlich um. Schneidet den Sauerkraut auf und gebt ihn ebenfalls in die Pfanne. Rührt wieder um und lasst alles für 5 Minuten köcheln, damit die Schupfnudeln den Geschmack aufsaugen können.

  3. Rührt den Schmand unter und würzt alles mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss. Lasst alles nocheinmal 5 Minuten bei minimaler Hitze köcheln und durchziehen. Fertig ist eurer Essen für nasse und kalte Tage.

 

 

Tuffelskoochen oder Kartoffelbrot

Kartoffelbrot aus dem Supermarkt bzw. der Bäckerei mag ich nicht. Mochte ich noch nie. Mag vielleicht daran liegen, dass ich Kartoffelbrot immer nur selbst gemacht gegessen habe und da der Anteil an Kartoffeln einfach höher ist. Früher hat Opa es immer gebacken. Meistens dann direkt drei Brotlaibe, die dann verteilt wurden. Kartoffelbrot frisch aus dem Ofen, wenn es gerade so genug abgekühlt ist, um beim Schneiden nicht zu zerbröseln. Nur mit etwas guter Butter, die langsam ins Brot sickert, und Salz oder Kräutersalz. So schmeckt mir Kartoffelbrot am Besten.

Ich weiß noch genau, wie Opa das eine Mal Kartoffelbrot angekündigt hat und als ich aus der Schule kam, gab es dann doch keins, weil die Hefe wohl schlecht war und die Brote alle nicht aufgegangen sind. Wir haben lange gerätselt, woran es lag. Er hatte die Hefe im TK aufgehoben und vielleicht ist sie daran kaputt gegangen, aber genau werden wir es nie erfahren. Jedenfalls gab es den Tag kein Kartoffelbrot und das war einfach nur traurig.

Für meine Kastenform war die Teigmenge übrigens zu viel. Also habe ich kurzerhand noch Teig in mein Muffinblech gefüllt und kleine Brötchen gebacken.

Zutaten:
1,5 kg Kartoffeln
1 kg Mehl
1 Würfel Hefe
1/4 L Milch
Salz

Zubereitung:
Kartoffeln reiben und danach mit den Händen etwas ausdrücken. Milch aufwärmen und die Hefe auflösen. Mehl zu den Kartoffeln geben, mit der Hefemilch übergießen und alles gut durchkneten. Den Teig mindestens 30 Minuten gehen lassen und dann in zwei Kastenformen geben. Den Teig in der Form noch einmal 30-60 Minuten gehen lassen.
Das Brot bei 200°C etwa 1,5 Stunden backen.

Kartoffelbrot
Autor: Daniela
Zutaten
  • 1,5 kg Kartoffeln
  • 1 kg Mehl
  • 1 Würfel Hefe
  • 1/4 L Milch
  • Salz
Zubereitung
  1. Kartoffeln reiben und danach mit den Händen etwas ausdrücken. Milch aufwärmen und die Hefe auflösen. Mehl zu den Kartoffeln geben, mit der Hefemilch übergießen und alles gut durchkneten. Den Teig mindestens 30 Minuten gehen lassen und dann in zwei Kastenformen geben. Den Teig in der Form noch einmal 30-60 Minuten gehen lassen.
  2. Das Brot bei 200°C etwa 1,5 Stunden backen.

Schokomuffins mit Kaffee

Die Schokomuffins mit Kaffee sind auch mehr ein Zufallsprodukt als wirklich geplant gewesen. Ich bekam Besuch und wollte Kuchen backen. Durch unterschiedliche Schichten auf der Arbeit und ein bisschen Stress und Brass hatte ich allerdings vergessen einzukaufen und stand dann vor dem Rezept und hatte weder Zucker, noch Milch. Natürlich war es ein Sonntag und ich konnte nicht noch einmal schnell los, um die fehlenden Zutaten zu holen. Meine Nachbarn waren auch ausgeflogen und konnten mir somit auch nicht aushelfen. Was nun?
Vom Frühstück war noch etwas kalter Kaffee übrig und die Schokoraspel waren in meinen Augen ein perfekter Ersatz für Zucker. Schließlich sollten es Schokomuffins werden und da kann mehr Schokolade nicht schlimm sein. Außerdem reduziere ich mittlerweile immer die Zuckermenge in Backrezepten, weil mir das alles viel zu süß ist und mir davon die Zähne wehtun. Da ich auch meinen Kaffee ohne Zucker trinke und Zartbiterschokolade auf der herberen Seite ist, habe ich dieses Experiment gewagt und wieder einmal ist es sehr lecker geworden! Vorrausgesetzt man mag den Geschmack von Kaffee 😉

Zutaten:
120 g Mehl
120 g weiche Butter
1 1/2 TL Backpulver
2 Eier
100 g Schokoraspel, zartbitter
3 EL Kakaopulver
3 EL Kaffee
Zartbitterkovertüre
Espressopulver

Zubereitung:
Heizt den Backofen auf 180 Grad Umluft vor. Legt ein Muffinblech mit Förmchen aus. Wenn ihr kein Blech habt, legt auf ein Rost 24 Papierförmchen in jeweils doppelter Lage, damit die Muffins nicht aus der Form gehen.
Gebt in eine Rührschüssel Mehl, Backpulver, Butter und die beiden Eier. Verrührt alles zu einem glatten Teig. Gebt nun den Kaffee, den Kakao und zum Schluss die Schokoraspel dazu. Füllt nun den Teig in die Papierförmchen und stellt das Rost in den Backofen. Lasst die Muffins für 20 Minuten backen. Wenn ihr euch nicht sicher seid, ob sie fertig sind, piekt mit einem Zahnstocher rein. Wenn Teig kleben bleibt, sind sie noch nicht fertig.
Sind sie fertig, holt sie aus dem Ofen und lasst sie auf einem Küchengitter abkühlen.
Schmelzt die Kovertüre vorsichtig in einem Wasserbad. Verteilt diese dann über den abgekühlten Muffins und streut ein bisschen Espressopulver auf die noch flüssige Schokolade.
Entweder esst ihr die Muffins mit noch flüssiger und warmer Schokolade drauf oder lasst sie ebenfalls abkühlen und genießt sie später.

Schokomuffins mit Kaffee
Autor: Chiara
Zutaten
  • 120 g Mehl
  • 120 g weiche Butter
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • 2 Eier
  • 100 g Schokoraspel, zartbitter
  • 3 EL Kakaopulver
  • 3 EL Kaffee
  • Zartbitterkovertüre
  • Espressopulver
Zubereitung
  1. Heizt den Backofen auf 180 Grad Umluft vor. Legt ein Muffinblech mit Förmchen aus. Wenn ihr kein Blech habt, legt auf ein Rost 24 Papierförmchen in jeweils doppelter Lage, damit die Muffins nicht aus der Form gehen.

  2. Gebt in eine Rührschüssel Mehl, Backpulver, Butter und die beiden Eier. Verrührt alles zu einem glatten Teig. Gebt nun den Kaffee, den Kakao und zum Schluss die Schokoraspel dazu.

  3. Füllt nun den Teig in die Papierförmchen und stellt das Rost in den Backofen. Lasst die Muffins für 20 Minuten backen. Wenn ihr euch nicht sicher seid, ob sie fertig sind, piekt mit einem Zahnstocher rein. Wenn Teig kleben bleibt, sind sie noch nicht fertig.
    Sind sie fertig, holt sie aus dem Ofen und lasst sie auf einem Küchengitter abkühlen.

  4. Schmelzt die Kovertüre vorsichtig in einem Wasserbad. Verteilt diese dann über den abgekühlten Muffins und streut ein bisschen Espressopulver auf die noch flüssige Schokolade.
    Entweder esst ihr die Muffins mit noch flüssiger und warmer Schokolade drauf oder lasst sie ebenfalls abkühlen und genießt sie später.

Kartoffelklöße

Heute gibt es ein weiteres Rezept, dass meine Oma immer gemacht hat: Kartoffelklöße. Ich weiß noch, wie es früher immer ein kleiner Streit war, ob es Kartoffelklöße oder Mehlklöße gibt. Ich mochte die Mehlklöße lieber und meine Schwester die Kartoffelklöße. Ein keiner Streit nur, weil natürlich einfach beide mega lecker sind und Oma hat sie dann glaube ich eh einfach immer abwechselnd gemacht.

Kartoffelklöße sind übrigens mal wieder so ein Essen, dass total unfotogen ist. Was macht ihr denn so mit essen, dass total lecker ist, aber egal wie auf dem Foto einfach nur langweilig oder schlimmstenfalls unappetitlich aussieht?
In meinem Fall hier habe ich einfach einige roten Zwiebeln angeschwitzt und über die Klöße gegeben, um dem ganzen wenigstens etwas Farbe zu geben. Auf eine richtige Zwiebelsoße hatte ich keine Lust.

Zutaten:
1,5 kg gekochte Kartoffeln
1,5 kg rohe Kartoffeln
Salz
etwas Mehl

Zubereitung:
Die rohen Kartoffeln reiben und die Flüssigkeit etwas rausdrücken. Die gekochten Kartoffeln zerdrücken. Rohe und gekochte Kartoffeln mischen und salzen. Wenn die Masse sehr feucht ist, etwas Mehl dazu geben und alles gut durchkneten.
Als Nächstes die Klöße formen.

Die Klöße in 4l kochendem Salzwasser kurz aufkochen und dann etwa 20 Minuten ziehen lassen.
Dazu passen angeschwitzte Zwiebeln oder Zwiebelsoße.

Kartoffelklöße
Course: Hauptgericht
Autor: Daniela
Zutaten
  • 1,5 kg gekochte Kartoffeln
  • 1,5 kg rohe Kartoffeln
  • Salz
  • etwas Mehl
Zubereitung
  1. Die rohen Kartoffeln reiben und die Flüssigkeit etwas rausdrücken. Die gekochten Kartoffeln zerdrücken. Rohe und gekochte Kartoffeln mischen und salzen. Wenn die Masse sehr feucht ist, etwas Mehl dazu geben und alles gut durchkneten.
  2. Als Nächstes die Klöße formen.
  3. Die Klöße in 4l kochendem Salzwasser kurz aufkochen und dann etwa 20 Minuten ziehen lassen.

 

Des Kuscheltiers neue Kleidung

Der kleine Kerl in der Mitte begleitet mich nun schon seit meiner Geburt. Damals habe ich ihn von einer meiner Tanten zur Geburt bekommen und seither liegt er jede Nacht bei mir und beschützt mich vor bösen Träumen. Er heißt Hündchen (ja, so kreativ war ich im Kindergartenalter schon) und damals hatte er ein rotes Gewand mit gelben Punkten. Als das durchgekuschelt war, wurde er grün angezogen. Das hielt auch ein paar Jahre, bis ich irgendwann vom Disneylandwochenende mit meinem Dad zurückkam und Hündchen in hellblau vorfand. Mittlerweile ist das Einzige was noch original ist das Futter.
Früher hat meine Mutter dafür gesorgt, dass er nicht völlig auseinanderfiel. Da sie leider nicht mehr da ist, um ihn neu einzukleiden, habe ich mich daran versucht. Es war langsam auch wirklich nötig. All die Nächte, in denen ich zu faul war mich abzuschminken zeichneten sich auf seiner Kleidung ab, der Kopf löste sich schon fast auf und der Hals war schon mehr als einmal notdürftig geflickt worden. Da ich meinen treusten Begleiter einfach nicht loslassen kann, musste ich etwas unternehmen.

 

 

Anders als die anderen “Aus alt mach neu” – Beiträge werdet ihr hier keine Anleitung finden, wie ihr ein ausrangiertes Kuscheltier wieder mit Leben füllen könnt. Zum einen, weil ich absolut keine Ahnung habe, wie man sowas richtig macht. Ich habe lediglich alle Nähte aufgetrennt, so gut es in Hündchens Zustand eben ging, ohne ihn völlig zu zerstören und die Einzelteile auf neuen Stoff übertragen. Nur die Ohren habe ich übernommen, weil sie noch völlig in Ordnung waren.
Zugegeben, ich hatte ziemliche Angst. Was, wenn ich es nicht schaffe und ich somit all meine Erinnerungen zerstöre? Es hat mich so schon einiges an Überwindung gekostet, dieses Projekt überhaupt in Angriff zu nehmen. Jedes Mal, wenn der Stoff beim Auftrennen riss, zuckte ich zusammen und wollte nicht weitermachen, aus Angst, ich würde es nur noch schlimmer machen. Doch dann erinnerte ich mich an die Gespräche mit meiner Mutter, die mir erzählt hatte wie sehr sie geflucht und gebibbert hatte, als sie Hündchen versorgt hatte. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge habe ich mich also durchgebissen.

Ausschneiden, fluchen. Feststecken, fluchen. Nähen, fluchen. Ihr kennt die Abläufe ja. 😉 Beim Nähen selber habe ich dann festgestellt, dass mein kleiner Kerl leider doch mehr gelitten hat, als ich gedacht habe. Denn nachdem ich alle Teile wieder zusammengefügt hatte und ich ihn auf rechts drehte, um ihn wieder mit dem Originalfutter zu befüllen, waren seine Proportionen doch etwas anders. Sein Kopf ist nun etwas…nunja…gigantisch und deformiert und seine Arme etwas länger. Vielleicht hätte ich die alten Einzelteile nur als Richtlinie nehmen sollen und ein akurateres neues Schnittmuster erstellen sollen. Aber es ist jetzt so, wie es ist. Nichts desto trotz liebe ich ihn immernoch und auch jetzt liegt er jede Nacht bei mir.

Da heute wieder einmal Dienstag ist, kommt dieser Beitrag auch zum Creadienstag

Wir machen Sommerpause!

Kiki und ich haben unser Bestes gegeben um den Blog über den Sommer und die LARP Saison zu bekommen. Aber leider kommen wir aktuell beide nicht so zum Bloggen wie wir uns das Wünschen. Vor allem wenn noch weitere persönliche Unabwägbarkeiten mit rein spielen. Bevor wir uns jetzt zu sehr Stressen und die Blogbeiträge doch nur darunter leiden, machen wir jetzt 3 Wochen Blog Urlaub und legen dann Anfang September wieder los.
Ihr könnt euch schon auf einige neue LARP Bastelbeiträge freuen und auch aus Omas Rezeptekiste gibts noch ein paar neue Sachen. Ihr seht, Ideen sind da, aber es fehlt nur die Zeit sie geordnet aufzuschreiben.

Fruchtbuttermilch mit Pfirsich

Letzten Sommer habe ich euch ja schon gezeigt, wie ich einen Erdbeershake mit Buttermilch zusammengerührt habe. Dieses Mal wollte ich einfach mal eine Fruchtbuttermilch selber machen. Denn selbstgemacht schmeckt bekanntlich immer noch am Besten! Also meistens jedenfalls. Die typischen Buttermilchvariationen aus dem Supermarkt sind mir meistens zu süß. Seit meiner Ernährungsumstellung Anfang letzten Jahres habe ich auch sehr darauf geachtet, nicht mehr so viel Zucker zu mir zu nehmen und siehe da: Mein Körper ist der Meinung, er brauch einfach nicht mehr so viel von dem Zeug. Ich backe mit deutlich weniger Zucker und beim Süßigkeitenkauf greife ich auch eher zu herberen Sachen. Wenn mich dann allerdings doch mal wieder der Heißhunger auf Süßes packt, mix ich mir lieber so eine Fruchtbuttermilch zusammen. Bei der sommerlichen Hitze ist das auch viel erfrischender als ein Stück Schoki und Co. Da ich Pfirsiche total gerne esse, habe ich diese Buttermilch damit gemacht, aber ihr könnt auch Mango, Ananas oder Aprikosen reinschmeißen. Das Rezept ist denkbar einfach!

Zutaten:
500 ml reine Buttermilch
200 ml Orangensaft
1 Dose Pfirsiche, mit Wasser
etwas Vanillesalz

Zubereitung:
Öffnet die Dose mit den Pfirsichen. Holt die Früchte heraus und schneidet sie in Würfel. Gießt das Pfirsichwasser in eine Schüssel und gebt die Früchte dazu. Gebt die Buttermilch und den Orangensaft dazu und püriert die Milch mit einem Pürierstab gut durch. Alternativ könnt ihr auch euren Thermomix oder den passenden Aufsatz einer Küchenmaschine nehmen.
Ich habe die Fruchtbuttermilch mit einer kleinen Prise Vanillesalz abgeschmeckt. Ist aber kein Muss! Stellt die Buttermilch noch einmal in den Kühlschrank und lasst sie richtig kalt werden.
Füllt sie in vorgekühlte Gläser und genießt sie draußen auf der Terasse, dem Balkon, dem Garten, oder ganz gemütlich auf der Couch 🙂
Natürlich hat das Pfrisichwasser genug Zucker drin, deswegen habe ich kein weiteres Süßungsmittel genommen. Wem das allerdings noch nicht reicht, kann natürlich mit Honig, Süßstoff oder Zucker nachsüßen!

Fruchtbuttermilch mit Pfirsich
Autor: Chiara
Zutaten
  • 500 ml reine Buttermilch
  • 200 ml Orangensaft
  • 1 Dose Pfirsiche, mit Wasser
  • Vanillesalz
Zubereitung
  1. Öffnet die Dose mit den Pfirsichen. Holt die Früchte heraus und schneidet sie in Würfel. Gießt das Pfirsichwasser in eine Schüssel und gebt die Früchte dazu.

  2. Gebt die Buttermilch und den Orangensaft dazu und püriert die Milch mit einem Pürierstab gut durch. Alternativ könnt ihr auch euren Thermomix oder den passenden Aufsatz einer Küchenmaschine nehmen.

  3. Ich habe die Fruchtbuttermilch mit einer kleinen Prise Vanillesalz abgeschmeckt. Ist aber kein Muss! Stellt die Buttermilch noch einmal in den Kühlschrank und lasst sie richtig kalt werden.

  4. Füllt sie in vorgekühlte Gläser und genießt sie draußen auf der Terasse, dem Balkon, dem Garten, oder ganz gemütlich auf der Couch 🙂
    Natürlich hat das Pfrisichwasser genug Zucker drin, deswegen habe ich kein weiteres Süßungsmittel genommen. Wem das allerdings noch nicht reicht, kann natürlich mit Honig, Süßstoff oder Zucker nachsüßen!

Schneller Himbeerquark

Diesen Himbeerquark habe ich spontan zusammengerührt. Ihr kennt das doch sicher auch. Man will noch einen Nachtisch machen, hat aber nicht wirklich Lust und auch nicht massig Auswahl im Haus und dennoch wird das Ergebnis echt genial? Dieses Phänomen hatte ich mal wieder mit diesem Quark.
Ich hatte noch einen Rest Sahne vom letzten Kochen übrig und der Quark war eigentlich schon überm MHD. Aber ihr kennt mich ja. Ich vertrete die Meinung: „Mindestens haltbar bis…“ heißt nicht „Sofort tödlich ab…“. Der Quark war noch ungeöffnet gewesen, roch, schmeckte und sah noch gut aus, also warum nicht? Für weniger Lebensmittelverschwendung!
Himbeeren und weiße Schokolade vertragen sich ja sowieso sehr gut und die Mandelstifte hab ich einfach mal auf gut Glück reingeschmissen. Siehe da, es schmeckt sehr lecker. Wenn man den Quark im Kühlschrank richtig kalt werden lässt, erfrischt er bei diesen Temperaturen richtig gut und liegt absolut nicht schwer im Magen.

Zutaten:

250 g Quark
100 ml Sahne
125 g Himbeeren
weiße Schokolade
Backkakao
Mandelstifte
Vanillezucker
Himbeeren und Mandelstifte zum Garnieren

Zubereitung:

Gebt den Quark, die Sahne und die Himbeeren in eine große Schüssel und rührt alles gründlich um, bis es eine gleichmäßige Masse wird. Süßt den Quark mit etwas Vanillezucker.
Röstet die Mandelstifte mit etwas Zucker in einer Pfanne an und rührt sie ebenfalls unter. Raspelt weiße Schokolade in den Quark und rührt noch einmal um.
Füllt nun den Quark in kleine Schüsseln, bestreut sie mit Backkakao und weißer Schokolade. Wer möchte, kann den Quark noch mit ein paar Himbeeren und Mandelstiften garnieren.
Ruck zuck ist der Himbeerquark fertig!

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Schneller Himbeerquark
Autor: Chiara
Zutaten
  • 250 g Quark
  • 100 ml Sahne
  • 125 g Himbeeren
  • weiße Schokolade
  • Backkakao
  • Mandelstifte
  • Vanillezucker
  • Himbeeren und Mandelstifte zum Garnieren
Zubereitung
  1. Gebt den Quark, die Sahne und die Himbeeren in eine große Schüssel und rührt alles gründlich um, bis es eine gleichmäßige Masse wird. Süßt den Quark mit etwas Vanillezucker.

  2. Röstet die Mandelstifte mit etwas Zucker in einer Pfanne an und rührt sie ebenfalls unter. Raspelt weiße Schokolade in den Quark und rührt noch einmal um.

  3. Füllt nun den Quark in kleine Schüsseln, bestreut sie mit Backkakao und weißer Schokolade. Wer möchte, kann den Quark noch mit ein paar Himbeeren und Mandelstiften garnieren.
    Ruck zuck ist der Himbeerquark fertig!