Feldsalat mit Ziegenkäse im Speck

Feldsalat, oder auch Rapunzel genannt, esse ich sehr gerne. Zusammen mit Rucola ist er einer meiner Lieblingssalatsorten. Früher, als meine Oma noch selber Gemüse und Salat angepflanzt hat, gab es oft Feldsalat und jedes Mal, wenn ich welchen mache, erinnert er mich an meine Kindheit und meine Oma. Als ich den Rheinischen Sauerbraten gemacht habe, gab es den Feldsalat mit Ziegenkäse im Speck als Vorspeise. Nicht zu mächtig und passend zu dem süß-säuerlichen Hauptgang. Außerdem macht er einiges her und dabei ist er ruck zuck zubereitet.

Zutaten für 4 Portionen:
125 g Feldsalat
200 g Ziegenkäse (entspricht einer Rolle)
eine Hand voll Cherrytomaten
50 g Pinienkerne
1 Packung Bacon
Honig
Thymian
Salzflocken

Zubereitung:
Heizt den Backofen auf 200 Grab Ober-/Unterhitze vor. Schneidet die Ziegenkäserolle in gleichgroße Scheiben und umwickelt diese dann mit 1 Scheibe Bacon. Legt ein Backblech mit Backpapier aus, legt die umwickelten Ziegenkäsescheiben darauf, verteilt etwas Honig und Thymian darauf und schiebt das Blech für etwa 15 Minuten in den Ofen. Ja, der Käse zerläuft, egal, wie gut ihr den Speck drumfriemelt. Lasst euch davon nicht ärgern!
Während ihr wartet, röstet die Pinienkerne an. Wascht den Feldsalat ordentlich, lasst ihn dann in einem Sieb abtropfen (oder jagt ihn durch die Salatschleuder) und verteilt ihn gleichmäßig auf Salatteller. Wascht auch die Tomaten kurz ab, halbiert sie und verteilt sie mit den Pinienkernen auf den Tellern. Gebt nun noch ein paar Ziegenkäsescheiben im Sepck dazu, streut ein paar Salzflocken über den Salat und fertig ist eure Vorspeise.
Ich habe mich bewusst gegen ein Dressing entschieden, weil der Honig zusammen mit dem Wasser des Salats und den Gewürzen eigentlich schon Dressing genug ist. Wem das jedoch zu trocken ist, kann sich ein Essug-Öl-Dressing zusammenrühren.

5 from 1 vote
Feldsalat mit Ziegenkäse im Speck
Autor: Chiara
Zutaten
  • 125 g Feldsalat
  • 200 g Ziegenkäse (entspricht einer Rolle)
  • eine Hand voll Cherrytomaten
  • 50 g Pinienkerne
  • 1 Packung Bacon
  • Honig
  • Thymian
  • Salzflocken
Zubereitung
  1. Heizt den Backofen auf 200 Grab Ober-/Unterhitze vor. Schneidet die Ziegenkäserolle in gleichgroße Scheiben und umwickelt diese dann mit 1 Scheibe Bacon. Legt ein Backblech mit Backpapier aus, legt die umwickelten Ziegenkäsescheiben darauf, verteilt etwas Honig und Thymian darauf und schiebt das Blech für etwa 15 Minuten in den Ofen. Ja, der Käse zerläuft, egal, wie gut ihr den Speck drumfriemelt. Lasst euch davon nicht ärgern!

  2. Während ihr wartet, röstet die Pinienkerne an. Wascht den Feldsalat ordentlich, lasst ihn dann in einem Sieb abtropfen (oder jagt ihn durch die Salatschleuder) und verteilt ihn gleichmäßig auf Salatteller. Wascht auch die Tomaten kurz ab, halbiert sie und verteilt sie mit den Pinienkernen auf den Tellern. Gebt nun noch ein paar Ziegenkäsescheiben im Sepck dazu, streut ein paar Salzflocken über den Salat und fertig ist eure Vorspeise.

  3. Ich habe mich bewusst gegen ein Dressing entschieden, weil der Honig zusammen mit dem Wasser des Salats und den Gewürzen eigentlich schon Dressing genug ist. Wem das jedoch zu trocken ist, kann sich ein Essug-Öl-Dressing zusammenrühren.

Hollyhead Harpies Wimpel

Ein weiteres Harry Potter bezogenes Wichtelgeschenk. Ja, vor Weihnachten war ich recht fleißig, weil ich eigentlich sehr gerne Wichtel. Besonders wenns nen festen Themenbezug hat. Oder die Geschenke IT mit unseren Charas gemacht werden. Leider hatte ich dieses Jahr insofern kein Glück, das ich eine Person gezogen habe, deren Charakter ich nicht kannte. Aber im Zweifelsfall sind Quidditch bezogene Geschenke nie verkehrt und zum Glück konnte ich in Erfahrung bringen, welches Team der Charakter mag. Perfekterweise hatte ich sogar noch passenden Stoff für Wimpel in meinen Stoffkisten, auch Flexfolie für die Symbole.

Zuerst habe ich einen ganzen Berg gelber und grüner Wimpel genäht.

Das Harpies Logo und den Schnatz habe ich einfach ausgedruckt und dann von Hand ausgeschnitten.

Natürlich habe ich keine normale Presse für T-Shirt druck zu Hause stehen, daher musste es dann Backpapier, Bügeleisen und Kraft. XD

Da ich noch dickeres Garn hatte, habe ich auf die Wimpel noch eine Ziernaht gesetzt. Bei den gelben in grün, bei den grünen in gelb.

Schutzamulett

Wir wünschen euch allen ein Frohes Neues Jahr. Ich hoffe, ihr seid gut reingerutscht.
Ich für meinen Teil bin gut reingekommen. Wir haben uns wie jedes Jahr in Hürth getroffen und den Silvesterabend mit Raclette und Schrottwichteln verbracht.

Mein BAC Wichtelgeschenk umfasste noch einen zweiten Teil. Den ersten Teil, eine Buchhülle, habe ich bereits letzte Woche hier gezeigt. Ich wollte noch ein kleines Schutzamulett dazu packen, weil ich das Gefühl hatte, der Charakter könnte es brauchen. Gebastelt habe ich das Ganze mit einer Menge viel zu dünnem Kupferdraht, einem nachtleuchtenden Stein, einigen Perlen und Federn und einem kleinen Schlüsselring. IT soll das Amulett aus dem Geschäft der Familie eines anderen LARP Charakters kommen. Die Schutzamulette aus dem Laden haben häufig Steine, Federn und Schlüssel als Bestandteile.

Ich hatte auf Märkten schon öfters so Kettenanhänger gesehen, die in verdrehten Metalldraht eingesonnen waren. Das sah gut und leicht aus. Es war auch an sich nicht schwer aber dadurch, dass mein Draht so unglaublich dünn war, hat es ewig gedauert. Aber mit dem Ergebnis bin ich zufrieden.

Das Amulett kam dann noch in eine hübsche kleine Box, die ich aus Japan mitgebracht habe. Ich weiß nicht mehr genau was drin war aber ich fand sie immer ganz süß und wollte sie immer mal als Geschenkverpackung verwenden. Verschlossen habe ich die Box mit einem kleinen Papierband, auf dem der Name des Ladens steht.

Buchhülle

So Weihnachten ist vorbei und ich kann endlich meine Wichtelbastelarbeiten bloggen. Beim BAC Wichteln, dass in dem meisten Fällen sehr IT ausfällt, habe ich dieses Jahr eine Person gezogen, die ich IT selten ohne ein Notizbuch in der Hand gesehen habe. Beim LARP habe ich schon ein paar Mal Bücher gesehen, die in einer Stoffhülle mit einem langen Zipfel waren. Mit dem Zipfel kann man sie gut in den Gürtel einhängen und braucht keine eigene Tasche oder so, um das Buch immer dabei zu haben.

 

Rheinischer Sauerbraten

Mittlerweile ist es eine kleine Tradition, dass ich einmal im Jahr – meistens im Herbst oder Winter – Rheinischen Sauerbraten mache. Dazu gibt es dann Semmelknödel, Apfelrotkohl mit Zartbitterschokolade und die bekannte säuerlich-süße Sauce, die dem Sauerbraten unteranderem seinen Namen verleiht. Im folgenden Rezept zeige ich euch, wie ich meinen Sauerbraten mache. Es gibt nämlich so viele verschiedene Rezepte, wie es Rheinländer gibt. Eines haben sie allerdings alle gemein: Wer Rheinischen Sauerbraten machen will, verwendet Pferdefleisch und in der Sauce findet man Rosinen. Ist das Fleisch vom Rind und die Sauce rosinenfrei, darf sich dieses Gericht nicht “Rheinischer Sauerbraten” nennen, sondern lediglich “Sauerbraten rheinischer Art” oder schlicht “Sauerbraten”. Das ist dasselbe Thema wie das “Wiener Schnitzel” und “Schnitzel Wiener Art”.
Die Gewürzangaben im Rezept sind geschätzt, denn normalerweise bereitet man den Sauerbraten nach Geschmack zu.

Zutaten für 2 kg Rheinischer Sauerbraten:

2 kg Pferdefleisch (fertig in Beize eingelegt vom Pferdemetzger erhältlich)
200 g Printen
1 Becher Zuckerrübensirup
400 ml Bratenfond
1 Flasche trockenen Rotwein
200 ml Apfelessig
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 Hände voll Rosinen
1 EL Senfkörner
1 EL Wacholderbeeren
1 TL Nelken
1 Lorbeerblatt
Honig
Butter
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Schält die Zwiebeln und den Knoblauch, schneidet beides sehr klein und bratet es in Butter in einem großen Bräter an. Gebt nun das Fleisch hinzu und bratet es von allen Seiten scharf an. Löscht das Fleisch mit dem Bratenfond ab, gießt dann den Essig und den Wein dazu. Schmeißt dann alle Gewürze und die Printen in den Bräter, schließt den Deckel, verringert die Temperatur auf mittlere Hitze und vergesst den Braten für gute 3 Stunden. Ihr könnt das Fleisch jede Stunde einmal wenden, damit die Sauce ins ganze Fleisch ziehen kann.
Holt nach der Kochzeit das Fleisch aus dem Bräter und lasst es auf einem Holzbrett auskühlen. Schneidet erst dann den Braten in Scheiben.
Kümmert euch nun um die Sauce. Passiert sie durch ein Sieb in einen Topf und kocht sie erneut auf. Gebt nun den Zuckersirup, etwas Honig und die Rosinen hinein und rührt kräftig um. Lasst die Sauce reduzieren, bis sie die richtige Konsistenz hat (oder ihr nehm Saucenbinder, das geht natürlich auch). Ihr könnt noch mit Salz und Pfeffer etwas nachwürzen, wenn sie euch noch nicht gewürzt genug ist.
Legt nun das zerschnittene Fleisch in die Sauce und lasst es dort heiß werden. Fertig ist eurer Rheinischer Sauerbraten. Noms!

Rheinischer Sauerbraten
Autor: Chiara
Zutaten
  • 2 kg Pferdefleisch (fertig eingelegt)
  • 200 g Printen
  • 1 Becher Zuckerrübensirup
  • 400 ml Bratenfond
  • 1 Flasche trockenen Rotwein
  • 200 ml Apfelessig
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Hände voll Rosinen
  • 1 EL Senfkörner
  • 1 EL Wacholderbeeren
  • 1 TL Nelken
  • 1 Lorbeerblatt
  • Honig
  • Butter
  • Salz,Pfeffer
Zubereitung
  1. Schält die Zwiebeln und den Knoblauch, schneidet beides sehr klein und bratet es in Butter in einem großen Bräter an. Gebt nun das Fleisch hinzu und bratet es von allen Seiten scharf an.

  2. Löscht das Fleisch mit dem Bratenfond ab, gießt dann den Essig und den Wein dazu. Schmeißt dann alle Gewürze und die Printen in den Bräter, schließt den Deckel, verringert die Temperatur auf mittlere Hitze und vergesst den Braten für gute 3 Stunden. Ihr könnt das Fleisch jede Stunde einmal wenden, damit die Sauce ins ganze Fleisch ziehen kann.

  3. Holt nach der Kochzeit das Fleisch aus dem Bräter und lasst es auf einem Holzbrett auskühlen. Schneidet erst dann den Braten in Scheiben.

  4. Kümmert euch nun um die Sauce. Passiert sie durch ein Sieb in einen Topf und kocht sie erneut auf. Gebt nun den Zuckersirup, etwas Honig und die Rosinen hinein und rührt kräftig um. Lasst die Sauce reduzieren, bis sie die richtige Konsistenz hat (oder ihr nehm Saucenbinder, das geht natürlich auch). Ihr könnt noch mit Salz und Pfeffer etwas nachwürzen, wenn sie euch noch nicht gewürzt genug ist.
    Legt nun das zerschnittene Fleisch in die Sauce und lasst es dort heiß werden. Fertig ist eurer Rheinischer Sauerbraten. Noms!

Ritualkreisbrett

Mal wieder etwas für einen meiner LARP Charaktere. Auf der letzten Broughton Academy mussten wir einige Rituale vorbereiten und durchführen, zum Beispiel um einige Fluchgeschädigte zu stabilisieren, den Fluch aufzuheben, Geister der Vergangenheit zu beschwören. Vor Ort ist mir aufgefallen, dass es gar nicht so einfach ist, schöne Ritualkreise mit halbwegs gleichmäßigen Sternen zu bauen. Nach der Con habe ich dann in meinem LARP Freundeskreis rumgefragt, wie andere es machen. Dabei kam heraus, dass der einfachste Weg ein Ritualkreisbrett ist. Das ist ein Brett, auf dem Sterne mit verschiedener Zackenanzahl vorgezeichnet sind. Diese müssen dann nur entsprechend vergrößert werden.

Ich habe mir entsprechende Kreise im Internet gesucht und auf eine Vorlage übertragen.

Diese Vorlage habe ich dann mit Kopierpapier auf ein Holzbrett übertragen und dann mit Acrylfarbe angemalt, damit man die Sterne besser auseinanderhalten kann.

Zum Schluss dann einfach noch eine Bohrung in der Mitte. Dort wird dann das Brett samt Seil am Bode befestigt, um dann einen ordentlichen Kreis zu ziehen. Im Anschluss verlängert man mithilfe des Seils die Sternspitzen auf den großen Kreis. Dann muss man nur noch die Linien passend verbinden und zack ist ein passabler Ritualkreis entstanden.


Das hier war mein Prototyp auf Holz. Er ist teils noch etwas schief.

Meine Fellow-Fluchbrecher waren recht begeistert also habe ich dann gleich noch ein paar mehr Ritualkreisbretter gemacht.

 

Insgesamt habe ich beim Übertragen gemerkt, dass meine Vorlage nicht perfekt ist und schon ein wenig korrigiert aber da sind immer noch ein paar Fehler drin. ABER es ist immerhin schon gleichmäßiger, als wenn man sich vor Ort einen Ritualkreis auf Augenmaß aus dem Handgelenk schütteln muss.

Weihnachtlicher Besteckhalter

In einer Woche ist Weihnachten. Meine Wohnung ist schon weihnachtlich geschmückt, ich habe einen kleinen Weihnachtsbaum katzensicher im Wohnzimmer stehen und auch das Weihnachtsmenü steht fest. Ich wollte dieses Jahr etwas mehr Tischdekoration haben, weil ich mir unter anderem dachte, dass man Besteck und Serviette auch hübscher drapieren kann, als sie nur neben den Teller zu legen. Allerdings habe ich nicht wirklich Zeit, um extra Bastelzeug zu kaufen. Ich arbeite im Einzelhandel und gerade in der Weihnachtszeit häufen sich die Überstunden.
Also habe ich mich durch meine Bastelkiste gewühlt und mit den folgenden Sachen, die ich noch da hatte einen Besteckhalter im Weihnachtsmützendesign zusammengestellt. Pro Exemplar habe ich nicht mehr als 5 Minuten gebraucht, also bietet sich diese Bastelanleitung super als Last Minute – Dekoidee.

Was ihr für 2 Besteckhalter braucht:

1 weißes DIN A4 Blatt
2 Klopapierrollen
rotes Kreppapier
Bleistift
Schere
Maßband
Lineal oder Geodreieck
Kleber
Tesafilm
dünnes, rotes Satinband

So wird es gemacht:

Wickelt das Maßband um die Klopapierrolle und zeichnet auf das Blatt Papier zwei Rechtecke, die mindestens so lang, wie der Umfang der Rolle und 3 cm breit sind. Schneidet die Rechtecke aus und legt sie bei Seite. Stellt eine Klorolle auf das Papier und zeichnet mit Hilfe der Rolle vier Kreise auf das Blatt. Schneidet auch diese aus und legt sie ebenfalls bei Seite.

Wickelt nun das Kreppapier ein paar Mal um die Rolle, dass etwa 5 cm auf der einen Seite überstehen. Schneidet auf der gegenüberliegenden Seite nach 10 – 15 cm ab. Schlagt die 5 cm Kreppapier oben in die Rolle ein und klebt eines der weißen Rechtecke an den Rand. Nehmt euch nun zwei der weißen Kreise und knüddelt das Kreppapier auf der anderen Seite so ein, dass ihr es zwischen die Kreise kleben könnt.

Eigentlich ist eurer Weihnachtlicher Besteckhalter schon fertig, aber um es noch etwas hübscher zu machen, wickelt noch das dünne Satinband um die Krempe und macht eine Schleife.
Auf dem Tisch faltet ihr eine Serviette in der Mitte und legt sie in die Mütze. Legt nun noch das Besteck dazu und plaziert euren Besteckhalter auf dem Teller.

Fertig ist die Tischdeko und ab geht’s damit zum Creadienstag! Viel Spaß beim Nachbasteln und falls wir uns nicht mehr lesen, wünsche ich euch allen frohe Weihnachten und entspannte Feiertage!

Speckbraten

Jetzt, wo es wieder kälter ist koche ich unheimlich gerne Braten. Normalerweise bereite ich ihn immer auf dem Herd zu, indem ich das Fleisch scharf anbrate, dann mit Fond und Wein aufgieße und dann für knapp 3 Stunden bei mittlerer Hitze vergesse. Fleisch raus, Sauce würzen und einkochen lassen, fertig! Braten klingt immer so fancy und aufwendig, dabei brauch es lediglich nur Kochzeit und dabei muss man nicht alle 5 Minuten schauen, ob das Essen nicht schon angebrannt ist. Für mich sind Braten immer eine sehr entspannende Angelegenheit. Ich setze den Braten am frühen Nachmittag an und während dieser in seinem Topf oder Bräter vor sich hin simmert kann ich bequem den Haushalt machen, zocken oder den Nachmittag anderweitig verbringen. Meiner Meinung nach eignen sich Braten auch wunderbar als Festessen. Bald steht ja Weihnachten vor der Tür. Vielleicht ist das was für euch?
Bis jetzt habe ich immer Rinderbraten gemacht, doch ich habe dieses Mal keinen bekommen, weil ich etwas spät einkaufen war. Also habe ich kurz umdisponiert und ein Schweinebratenrezept zusammengeschustert. Als Beilage gab es dieses Mal Buttererbsen und Kartoffelpüree, deren Zubereitung ich nicht aufschreiben werde. Es folgt nur das Rezept für den Speckbraten.

Zutaten:
1 kg Schweine-Lachsbraten
2 Packungen Bacon (etwa 20 Scheiben)
2 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
3 EL Tomatenmark
500 ml Bratenfond
1 Flasche trockenen Rotwein
Salz, Pfeffer, Paprikapulver
2 Lorbeerblätter
1 TL Honig
Butter zum Braten

Zubereitung:
Heizt den Backofen auf 160 Grad Umluft vor.
Holt den Bacon aus der Verpackung und zieht ihn vorsichtig etwas in die Länge. Wickelt die einzelnen Streifen um den Lachsbraten und klebt die Enden mit etwas Honig zusammen.
Schält die Zwiebeln und den Knoblauch, schneidet die Zwiebeln in kleine Würfel und zerhackt den Knoblauch. Erhitzt etwas Butter in einem Bräter und bratet die Zwiebeln kurz an. Gebt jetzt den eingewickelten Braten in den Bräter und bratet ihn von allen Seiten scharf an. Seid beim Umdrehen etwas vorsichtig, der Bacon könnte entgegenkommend sein.
Gebt nun den Knoblauch und das Tomatenmark hinzu und röstet beides an. Löscht den Braten nun mit dem Bratenfond ab und wendet das Fleisch. Gießt jetzt die Flasche Wein hinzu, gebt die Lorbeerblätter hinzu und legt den Deckel auf den Bräter. Schiebt den Braten nun für 3 Stunden in den Ofen, wobei ihr je nach etwa einer Stunde das Fleisch wendet.
Holt den Bräter nach den 3 Stunden aus dem Ofen und fischt das Fleisch aus der Sauce. Lasst den Braten gut abkühlen. Schneidet ihr ihn noch im heißen Zustand an, geht euch der im Fleisch befindliche Saft flöten und dann verliert es an Geschmack und wird schnell trocken. Während das Fleisch abkühlt, würzt die Sauce nach Belieben mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver. Lasst die Sauce dann solange einkochen, bis sie die richtige Konsistenz hat (oder benutzt Saucenbinder). Schneidet nun erst das Fleisch an, lasst es noch eine Runde in der heißen Sauce schwimmen und serviert den Braten dann mit den Beilagen eurer Wahl.

Speckbraten
Autor: Chiara
Zutaten
  • 1 kg Schweine-Lachsbraten
  • 2 Packungen Bacon (etwa 20 Scheiben)
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 EL Tomatenmark
  • 500 ml Bratenfond
  • 1 Flasche trockenen Rotwein
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 TL Honig
  • Butter zum Braten
Zubereitung
  1. Heizt den Backofen auf 160 Grad Umluft vor.
    Holt den Bacon aus der Verpackung und zieht ihn vorsichtig etwas in die Länge. Wickelt die einzelnen Streifen um den Lachsbraten und klebt die Enden mit etwas Honig zusammen.

  2. Schält die Zwiebeln und den Knoblauch, schneidet die Zwiebeln in kleine Würfel und zerhackt den Knoblauch. Erhitzt etwas Butter in einem Bräter und bratet die Zwiebeln kurz an. Gebt jetzt den eingewickelten Braten in den Bräter und bratet ihn von allen Seiten scharf an. Seid beim Umdrehen etwas vorsichtig, der Bacon könnte entgegenkommend sein.

  3. Gebt nun den Knoblauch und das Tomatenmark hinzu und röstet beides an. Löscht den Braten nun mit dem Bratenfond ab und wendet das Fleisch. Gießt jetzt die Flasche Wein hinzu, gebt die Lorbeerblätter hinzu und legt den Deckel auf den Bräter. Schiebt den Braten nun für 3 Stunden in den Ofen, wobei ihr je nach etwa einer Stunde das Fleisch wendet.

  4. Holt den Bräter nach den 3 Stunden aus dem Ofen und fischt das Fleisch aus der Sauce. Lasst den Braten gut abkühlen. Schneidet ihr ihn noch im heißen Zustand an, geht euch der im Fleisch befindliche Saft flöten und dann verliert es an Geschmack und wird schnell trocken. Während das Fleisch abkühlt, würzt die Sauce nach Belieben mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver. Lasst die Sauce dann solange einkochen, bis sie die richtige Konsistenz hat (oder benutzt Saucenbinder). Schneidet nun erst das Fleisch an, lasst es noch eine Runde in der heißen Sauce schwimmen und serviert den Braten dann mit den Beilagen eurer Wahl.

Zauberstab drechseln

Vorletztes Wochenende war ich auf dem Hogwarts Express 3. Gespielt habe ich mal wieder meinen kleinen reinblütigen Slytherin Charakter. Der hatte dummerweise bei der letzten Con seinen Zauberstab verloren. Ich hatte ja schon kurz in dem Beitrag über die Kürbis Pastries davon erzählt, dass ich entführt wurde.

Tja dabei haben die Entführer mir meinen Zauberstab abgenommen und mich mitS bedroht. Danach konnten sie sich absetzen, während ich leicht verstört und ohne Zauberstab zurück blieb. Ich war schon länger nicht mehr ganz glücklich mit meinem alten Zauberstab, daher kam es mir, rein OT gesprochen, gerade recht.

Alles in allem hat es sich etwas gezogen und ich habe den Zauberstab erst das Wochenende vor der Con bei Salavora gedrechselt. Sie hatte sich auf der Kreativ Messe in Koblenz eine kleine Drechselmaschine gekauft. Die ist ganz großartig. Ich habe für meinen Zauberstab ein relativ dickes Fichtenrundholz verwendet, weil es noch rum lag. Das war vermutlich nicht die beste Wahl, aber es war da. Gerade da das Holz so dick war, musste ich echt viel erst mal abnehmen bevor ich überhaut anfangen konnte irgendwelche Muster in den Zauberstab zu schnitzen.

 

Mein Zauberstab hat leider hinten am Griff immer noch ein kleines Loch vom Einspannen. Fürs Con hatte ich da nen Knopf draufgeklebt aber der ist sehr schnell einfach abgefallen. Da werde ich mir wohl noch mal etwas einfallen lassen. Da dem Zauberstab immer noch sein Finish fehlt, bekommt ihr ihn sicher hier noch Mal zu sehen, wenn er komplett fertig ist.

 

Kürbissuppe mit Ziegenkäse

Suppe geht immer! Gerade wenn es kalt und verregnet ist esse ich sehr gerne Suppe. Sie wärmt von innen, macht satt und lässt sich schnell zubereiten. Ich hatte wieder einmal Lust auf Kürbissuppe, aber dieses Mal wollte ich etwas anders machen. Normalerweise mache ich sie immer mit Süßkartoffeln und kippe entweder Orangensaft oder Kokosmilch dazu und würze sie im Gesamten etwas süßlicher. Doch dieses Mal wollte ich etwas mit meinem Ziegenfeta machen, den ich noch im Kühlschrank hatte. Also hab ich ein paar Zutaten geändert und heraus kam die Kürbissuppe mit Ziegenkäse. Dazu habe ich mir noch ein Stück altes Baguette aufgetoastet und mit Knoblauchbutter bestrichen.

Zutaten:
1 Hokkaidokürbis (etwa 1 Kilo)
6 Kartoffeln
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Gemüsebrühe
200 ml Sahne
Salz
Pfeffer
Rosmarin
200 g Ziegenfeta
Öl
Optional: Baguette, Knoblauchbutter, Balsamico

Zubereitung:
Schält die Kartoffeln und schneidet sie in kleine Würfel. Wascht den Kürbis, zerteilt ihn und holt die Kerne heraus. Schneidet ihn dann ebenfalls in Würfel.
Schält die Zwiebel und den Knoblauch, hackt beides klein und bratet sie in einem Topf in etwas Öl an. Gebt dann die Kartoffel und den Kürbis dazu und bratet beides für etwa 5 Minuten mit an. Gießt dann Wasser auf, bis das Gemüse bedeckt ist, gebt so viel gemüsebrühe hinzu, wie ihr geschmacklich in Ordnung findet und lasst es auf mittlerer Stufe gut 20 Minuten kochen.
Holt den Ziegenfeta aus seiner Verpackung und bröselt ihn klein (schneiden geht natürlich auch, wenn man sich die Finger nicht schmutzig machen möchte).
Ist das Gemüse durch, püriert alles gut durch. Gebt die Sahne hinzu und rührt kräftig um. Würzt nun die Suppe mit Salz, Pfeffer und Rosmarin und serviert sie in Schüsseln. Gebt nun etwas von dem Ziegenfeta dazu und fertig ist eure Kürbissuppe mit Ziegenkäse!

Kürbissuppe mit Ziegenkäse
Autor: Chiara
Zutaten
  • 1 Hokkaidokürbis (etwa 1 Kilo)
  • 6 Kartoffeln
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Gemüsebrühe
  • 200 ml Sahne
  • Salz, Pfeffer, Rosmarin
  • 200 g Ziegenfeta
  • Öl
Zubereitung
  1. Schält die Kartoffeln und schneidet sie in kleine Würfel. Wascht den Kürbis, zerteilt ihn und holt die Kerne heraus. Schneidet ihn dann ebenfalls in Würfel.

  2. Schält die Zwiebel und den Knoblauch, hackt beides klein und bratet sie in einem Topf in etwas Öl an. Gebt dann die Kartoffel und den Kürbis dazu und bratet beides für etwa 5 Minuten mit an. Gießt dann Wasser auf, bis das Gemüse bedeckt ist, gebt so viel gemüsebrühe hinzu, wie ihr geschmacklich in Ordnung findet und lasst es auf mittlerer Stufe gut 20 Minuten kochen.

  3. Holt den Ziegenfeta aus seiner Verpackung und bröselt ihn klein (schneiden geht natürlich auch, wenn man sich die Finger nicht schmutzig machen möchte).
    Ist das Gemüse durch, püriert alles gut durch. Gebt die Sahne hinzu und rührt kräftig um. Würzt nun die Suppe mit Salz, Pfeffer und Rosmarin und serviert sie in Schüsseln. Gebt nun etwas von dem Ziegenfeta dazu und fertig ist eure Kürbissuppe mit Ziegenkäse!

Gefüllte Paprika

Gefüllte Paprika kenne ich eigentlich entweder mit Hackfleischfüllung oder mit einer Füllung aus Reis und Gemüse. Reis hatte ich ausnahmsweise mal nicht im Haus. Da ich aber so gerne Couscous esse und noch welchen im Vorratsschrank hatte, habe ich eine Füllung mit Couscous gemacht. Ebenso wollte ich etwas Vegetarisches kochen, weil ich versuche meinen Fleischkonsum ein bisschen runterzuschrauben. Kurz um habe ich eine orientalisch angehauchte Variante der gefüllten Paprika gemacht, die unheimlich lecker geworden ist!

Zutaten:
2 Paprika (eine gelb, eine rot)
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
100 g Couscous
getrocknete Aprikosen (eine Hand voll)
200 g Feta
200 ml Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer, Paprikapulver
1/2 Bund Minze
500 g passierte Tomaten
Öl

Zubereitung:
Heizt den Backofen auf 180 Grad Umluft (200 Grab Ober-/Unterhitze) vor.
Schält die Zwiebel und die Knoblauchzehen und schneidet sie in kleine Würfel. Erhitzt etwas Öl in einer Pfanne und bratet darin die Zwiebel an, bis sie glasig ist. Reduziert die Hitze und gebt dann den Knoblauch dazu.
Rührt die Gemüsebrühe an und lasst sie in einem Topf kurz aufkochen. Nehmt den Topf vom Herd, gießt dann den Couscous rein und lasst ihn ausquellen. Rührt nun die Zwiebel und den Knoblauch unter.
Wascht die Paprika und halbiert sie längs. Entkernt sie, lasst aber die Stiele dran. Würfelt die Aprikosen und rührt sie mit in den Couscous. Bröselt den Feta ebenfalls dazu und hebt ihn unter. Wascht die Minze, zerhackt sie fein und rührt auch diese unter. Schmeckt die Füllung mit Salz und Pfeffer ab und füllt sie dann in die Paprikahälften.
Würzt die passierten Tomaten mit etwas Salz, Pfeffer und Paprikapulver (welches ihr nehmt, ist euch überlassen) und kippt sie in eine Auflaufform. Legt die Paprikahälften in die Tomatensauce und schiebt die Form für etwa 35 Minuten in den Ofen.
Essen fassen!

Wer diese leicht süßliche Variante nicht mag kann die Aprikosen und die Minze zum Beispiel durch getrocknete Tomaten, Basilikum und Oliven ersetzen.

Gefüllte Paprika
Autor: Chiara
Zutaten
  • 2 Paprika (eine gelb, eine rot)
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 100 g Couscous
  • getrocknete Aprikosen (eine Hand voll)
  • 200 g Feta
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver
  • 1/2 Bund Minze
  • 500 g passierte Tomaten
  • Öl
Zubereitung
  1. Heizt den Backofen auf 180 Grad Umluft (200 Grab Ober-/Unterhitze) vor.

  2. Schält die Zwiebel und die Knoblauchzehen und schneidet sie in kleine Würfel. Erhitzt etwas Öl in einer Pfanne und bratet darin die Zwiebel an, bis sie glasig ist. Reduziert die Hitze und gebt dann den Knoblauch dazu.
    Rührt die Gemüsebrühe an und lasst sie in einem Topf kurz aufkochen. Nehmt den Topf vom Herd, gießt dann den Couscous rein und lasst ihn ausquellen. Rührt nun die Zwiebel und den Knoblauch unter.

  3. Wascht die Paprika und halbiert sie längs. Entkernt sie, lasst aber die Stiele dran. Würfelt die Aprikosen und rührt sie mit in den Couscous. Bröselt den Feta ebenfalls dazu und hebt ihn unter. Wascht die Minze, zerhackt sie fein und rührt auch diese unter. Schmeckt die Füllung mit Salz und Pfeffer ab und füllt sie dann in die Paprikahälften.

  4. Würzt die passierten Tomaten mit etwas Salz, Pfeffer und Paprikapulver (welches ihr nehmt, ist euch überlassen) und kippt sie in eine Auflaufform. Legt die Paprikahälften in die Tomatensauce und schiebt die Form für etwa 35 Minuten in den Ofen.
    Essen fassen!

Kürbisgulasch

Ich hab es ja angedroht: Mehr Kürbisgerichte von meiner Seite aus! Dieses Mal gibt es ein sehr leckeres Kürbisgulasch. Ich glaube, ich habe letztens ein bisschen zu viel Kürbis gekauft, als er im Angebot war. Ein Teil ist kleingeschnitten im Freezer gelandet, damit ich irgendwann nochmal Kürbis machen kann.
Dieses Mal landete er in diesem Gulasch, dass – anders als herkömmliches Gulasch – etwas süßlicher schmeckt. Ungewohnt, aber unheimlich gut! Das Fleisch ist sehr zart und geschmacksintensiv, der Kürbis nicht zu weich und die Sauce einfach lecker! Viele Worte habe ich einfach nicht dazu, das muss man einfach selber mal gemacht haben. Noms!

Zutaten:
500 g Gulasch (gemischt)
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
1 rote Paprika
1 kleiner Hokkaidokürbis (etwa 500 g)
1 Flasche Rotwein (lieblich)
500 ml Rinderbrühe
Butter
2 EL Tomatenmark
Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Muskatnuss, Zucker

Zubereitung:
Schält die Zwiebeln und den Knoblauch und schneidet sie in kleine Würfel. Wascht den Kürbis und die Paprika, halbiert beides und beseitigt das Innenleben. Schneidet die Paprika in kleine Würfel und den Kürbis in Stücke, die etwa so groß sind, wie das gewürfelte Gulasch.
Erhitzt die Butter in einem Bräter und bratet das Fleisch zusammen mit den Zwiebeln scharf an. Gebt dann den Tomatenmark hinzu und röstet ihn kurz mit an, bevor ihr die Paprika und den Knoblauch dazu gebt. Lasst alles kurz mitbraten und löscht dann mit dem Rotwein ab. Gießt nun die Brühe auf, legt den Deckel drauf und lasst das Gulasch für knapp 90 Minuten auf niedriger Hitze kochen. Nach 70 Minuten könnt ihr die Kürbiswürfel dazugeben und die Sauce mit Gewürzen abschmecken. Sollte euch die Sauce dann jedoch noch zu flüssig sein, könnt ihr sie entweder einkochen lassen oder mit Saucenbinder andicken.
Zum Gulasch passen sehr gut Bandnudeln, Klöße oder Kartoffeln.

 

Kürbisgulasch
Autor: Chiara
Zutaten
  • 500 g Gulasch (gemischt)
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 rote Paprika
  • 1 kleiner Hokkaido (etwa 500 g)
  • 1 Flasche Rotwein (lieblich)
  • 500 ml Rinderbrühe
  • Butter
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Muskatnuss, Zucker
Zubereitung
  1. Schält die Zwiebeln und den Knoblauch und schneidet sie in kleine Würfel. Wascht den Kürbis und die Paprika, halbiert beides und beseitigt das Innenleben. Schneidet die Paprika in kleine Würfel und den Kürbis in Stücke, die etwa so groß sind, wie das gewürfelte Gulasch.

  2. Erhitzt die Butter in einem Bräter und bratet das Fleisch zusammen mit den Zwiebeln scharf an. Gebt dann den Tomatenmark hinzu und röstet ihn kurz mit an, bevor ihr die Paprika und den Knoblauch dazu gebt. Lasst alles kurz mitbraten und löscht dann mit dem Rotwein ab.

  3. Gießt nun die Brühe auf, legt den Deckel drauf und lasst das Gulasch für knapp 90 Minuten auf niedriger Hitze kochen. Nach 70 Minuten könnt ihr die Kürbiswürfel dazugeben und die Sauce mit Gewürzen abschmecken. Sollte euch die Sauce dann jedoch noch zu flüssig sein, könnt ihr sie entweder einkochen lassen oder mit Saucenbinder andicken.
    Zum Gulasch passen sehr gut Bandnudeln, Klöße oder Kartoffeln.

Gemüse Lasagne

Tja, wenn man so doof ist und nicht speichert, dann verschwindet der schöne geschriebene Blogeintrag im Nirwana. Also noch mal von vorne.

Ich habe aktuell eine Phase von Vorratsraum aufräumen und ältere Sachen endlich mal verbrauchen. Einerseits, weil mein Vorratsraum echt voll ist, andererseits weil dummerweise in meinem Vorratsraum die Zähler von Wasser- und Heizung sind und der Raum im Winter immer recht warm wird. Daher leg ich in den Heizungsmonaten lieber weniger rein. Beim Aufräumen habe ich in der hintersten Ecke noch eine Tüte Soja Granulat gefunden, die kurz vorm Ablaufen stand. In Kombi mit der angebrochenen Packung Lasagneplatten war dann klar was es gibt: Gemüse Lasagne!

Wie sieht es bei euch im Vorratsraum aus? Habt ihr auch viele Sachen, die ihr gar nicht benutzt oder schon längst vergessen habt, oder schaut ihr regelmäßig alles durch?

Zutaten:
150 g Soja Granulat trocken
200 g Pilze
1 Zwiebel
1 Möhre
1 Dose gehackte Tomaten
1 Dose passierte Tomaten
Salz
Pfeffer
Senf
Tomatenmark
Käse
Lasagneplatten
Béchamelsauce

Zubereitung:
Soja Granulat nach Packungsanweisung vorbereiten. Zwiebeln würfeln, Pilze und Möhren in Scheiben schneiden. Zwiebeln glasig anbraten. Soja Granulat anbraten dann Pilze und Möhren dazugeben und ebenfalls einige Minuten abraten. Die Mischung mit den Tomaten ablöschen und mit Salz, Pfeffer, Senf und Tomatenmark abschmecken.

Jetzt einfach die Gemüsemasse mit den Lasagneplatten schichten. Auf die oberste Platte noch Béchamelsauce und am Ende alles mit Käse überstreuen.

Im Backofen bei 160 °C etwa 30 Minuten backen.

Gemüse Lasagne
Course: Hauptgericht
Autor: Daniela
Zutaten
  • 150 g Soja Granulat trocken
  • 200 g Pilze
  • 1 Zwiebel
  • 1 Möhre
  • 1 Dose gehackte Tomaten
  • 1 Dose passierte Tomaten
  • Salz
  • Pfeffer
  • Senf
  • Tomatenmark
  • Käse
  • Lasagneplatten
  • Béchamelsauce
Zubereitung
  1. Soja Granulat nach Packungsanweisung vorbereiten. Zwiebeln würfeln, Pilze und Möhren in Scheiben schneiden. Zwiebeln glasig anbraten. Soja Granulat anbraten dann Pilze und Möhren dazugeben und ebenfalls einige Minuten abraten. Die Mischung mit den Tomaten ablöschen und mit Salz, Pfeffer, Senf und Tomatenmark abschmecken.
  2. Jetzt einfach die Gemüsemasse mit den Lasagneplatten schichten. Auf die oberste Platte noch Béchamelsauce und am Ende alles mit Käse überstreuen.

  3. Im Backofen bei 160 °C etwa 30 Minuten backen.

Himmel und Ääd mal anders

Der rheinische Name für das Gericht Himmel und Erde heißt “Himmel und Ääd” und leitet sich von den Hauptzutaten des Gerichts her: Die Äpfel wachsen im Himmel und die Kartoffeln werden aus der Erde geerntet. Damit ist es aber noch nicht getan. Zu dem Kartoffelpüree und dem Apfelmus werden noch Schmorzwiebeln und gebrateten Blutwurst gereicht.
Meine Oma hat das früher öfter für mich gekocht, da sie selber Äpfel und Kartoffeln angebaut hat. Mittlerweile ist der Apfelbaum tot und meine Oma zu krank, um sich um die Kartoffeln zu kümmern. Aber ich wäre nicht ich, wenn ich mich nicht selber dran getraut hätte. Aber klassisch kann ja jeder 😉 Also habe ich mich an das Rezept gesetzt und es ein wenig abgewandelt. Schmeckt mindestens genauso gut und sieht auch etwas ansehnlicher aus.

Zutaten für 2 Personen:
6 Kartoffeln
1 Apfel
2 Zwiebeln
1 Glas Blutwurst (oder ihr holt frische beim Metzger)
1 Briespitze
1 Ei
Salz
Pfeffer
Muskatnuss
Butter
etwas Milch
etwas Senf

Zubereitung:
Heizt den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vor oder  180 Grad bei Umluft.
Wascht die Kartoffeln und den Apfel gründlich. Halbiert den Apfel und entkernt ihn. Schneidet ihn in Scheiben, ebenso die Kartoffeln. Ich habe die Schale dran gelassen, aber ihr könnt sie natürlich auch schälen. Kocht die Kartoffelscheiben kurz ab, damit sie nicht zerfallen. Schneidet nun noch die Briespitze in Scheiben und reiht alle drei Zutaten in eine Auflaufform.
Vermischt das Ei zusammen mit etwas Milch, Salz, Pfeffer und Muskatnuss und gebt es in die Auflaufform. Schiebt sie nun für 20-30 Minuten in den Ofen.
Schält währenddessen die Zwiebeln, halbiert sie und bratet sie in einer Pfanne mit Butter an. Lasst sie solange schmoren, bis sie schön braun sind und füllt sie dann in ein kleines Schälchen um. Gebt die Blutwurst in dieselbe Pfanne und bratet sie kurz und scharf an. Füllt sie ebenfalls in ein Schälchen um und stellt beides zusammen auf einen Teller.
Ist der Kartoffel-Apfelauflauf fertig, verteilt ihn auf den Tellern und serviert das Gericht mit etwas Senf.
Fertig ist mein etwas anderes Himmel und Ääd! Guten Appetit!

Himmel und Ääd mal anders
Autor: Chiara
Zutaten
  • 6 Kartoffeln
  • 1 Apfel
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Glas Blutwurst
  • 1 Briespitze
  • 1 Ei
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • Butter
  • etwas Milch
  • etwas Senf
Zubereitung
  1. Heizt den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vor oder 180 Grad bei Umluft.
    Wascht die Kartoffeln und den Apfel gründlich. Halbiert den Apfel und entkernt ihn. Schneidet ihn in Scheiben, ebenso die Kartoffeln. Ich habe die Schale dran gelassen, aber ihr könnt sie natürlich auch schälen. Kocht die Kartoffelscheiben kurz ab, damit sie nicht zerfallen. Schneidet nun noch die Briespitze in Scheiben und reiht alle drei Zutaten in eine Auflaufform.
    Vermischt das Ei zusammen mit etwas Milch, Salz, Pfeffer und Muskatnuss und gebt es in die Auflaufform. Schiebt sie nun für 20-30 Minuten in den Ofen.

  2. Schält währenddessen die Zwiebeln, halbiert sie und bratet sie in einer Pfanne mit Butter an. Lasst sie solange schmoren, bis sie schön braun sind und füllt sie dann in ein kleines Schälchen um. Gebt die Blutwurst in dieselbe Pfanne und bratet sie kurz und scharf an. Füllt sie ebenfalls in ein Schälchen um und stellt beides zusammen auf einen Teller.

  3. Ist der Kartoffel-Apfelauflauf fertig, verteilt ihn auf den Tellern und serviert das Gericht mit etwas Senf.
    Fertig ist mein etwas anderes Himmel und Ääd! Guten Appetit!

Kürbis Pastrie

Mal wieder etwas, dass ich fürs LARP gemacht habe. Bei unserer Slytherin Haus Con hatten wir ein Mitbringbuffet. Da wir sowohl Vegetarier als auch eine Veganerin hatten, sollte es Vegan werden. Außerdem wollte ich das Ganze irgendwie englisch anhauchen. Schließlich spielt das LARP auf der Insel. Hängengeblieben bin ich dann einfach bei Kürbis Pastries. Ich glaube auch weil die irgendwo in den Büchern mal erwähnt werden.

Das LARP hat auch sehr viel spaß gemacht. Wir waren IT in einer Außenstelle des St. Mungos, dem Salus Aylum, um dort ein paar Dinge über Heilung zu lernen.

Was so einfach klingt, war dann IT alles andere als Lustig. Ausgebrochene Insassen, schwere Verletzte,

Tränke brauen,

Leben retten, Leben verlieren

und in meinem Fall Entführt werden. Ja ich denke das Wochenende hatte es in sich. Daher waren die Pastries denke ich ganz gut als Snack für auf die Hand.

Zutaten:
Teig
450 g Mehl
200 g Magarine
3 EL Wasser
1 Priese Salz
1 Priese Zucker
Füllung
2 Süßkartoffeln
150 g Kürbis (z. B. Hokkaido)
1 Packet Räuchertofu
2 Möhren
4-5 Frühlingszwiebeln
100 g Pilze
2 EL Tomatenmark
1 EL Senf
Salz
Pfeffer

Zubereitung:
Alle Zutaten für den Teig miteinander verkneten und den Teig für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Süßkartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Den Kürbis und den Räuchertofu ebenfalls in kleine Würfel schneiden. Möhre schälen und in feine Scheiben schneiden. Sollten es sehr dicke Möhren sein, diese halbieren. Ebenso die Frühlingszwiebeln und die Pilze klein schneiden. Das Gemüse und den Tofu in eine Pfanne geben und anbraten. Das Gemüse mit Tomatenmark, Senf, Salz und Pfeffer abschmecken. Dann alles abkühlen lassen.

Wenn die Füllung kalt ist, den Teig ausrollen und Kreise ausstechen. Etwas Füllung auf die Kreise geben und den Kreis zusammenfalten. An der Oberseite noch leicht einschneiden.
Die Teigtaschen bei 180 °C etwa 25 Minuten backen.

Kürbis Pastries
Course: Snack
Autor: Daniela
Zutaten
Teig
  • 450 g Mehl
  • 200 g Magarine
  • 3 EL Wasser
  • 1 Priese Salz
  • 1 Priese Zucker
Füllung
  • 2 Süßkartoffeln
  • 150 g Kürbis z. B. Hokkaido
  • 1 Packet Räuchertofu
  • 2 Möhren
  • 4-5 Frühlingszwiebeln
  • 100 g Pilze
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 EL Senf
  • Salz
  • Pfeffer
Zubereitung
  1. Alle Zutaten für den Teig miteinander verkneten und den Teig für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
  2. Süßkartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Den Kürbis und den Räuchertofu ebenfalls in kleine Würfel schneiden. Möhre schälen und in feine Scheiben schneiden. Sollten es sehr dicke Möhren sein, diese halbieren. Ebenso die Frühlingszwiebeln und die Pilze klein schneiden. Das Gemüse und den Tofu in eine Pfanne geben und anbraten. Das Gemüse mit Tomatenmark, Senf, Salz und Pfeffer abschmecken. Dann alles abkühlen lassen.
  3. Wenn die Füllung kalt ist, den Teig ausrollen und Kreise ausstechen. Etwas Füllung auf die Kreise geben und den Kreis zusammenfalten. An der Oberseite noch leicht einschneiden.
  4. Die Teigtaschen bei 180 °C etwa 25 Minuten backen.

Fotos vom LARP hat Anika gemacht.

Außerdem mache ich mit beim Blogevent von Die kleine Backfee.

DIY Adventskalender

Kein Monat mehr und dann geht es wieder los. Jeden Tag im Dezember dürfen wir wieder ein Türchen in unseren Adventskalendern aufmachen. Als Kind hatte ich immer einen klassischen Kalender mit Schokoladenstückchen. Nach der Trennung meiner Eltern hat meine Mutter mir dann einen Adventskalender aus einer alten Latzhose gebastelt, der ganz viele Taschen hatte, in denen dann Geschenke und Süßkram drin waren. Die Kinder in der Schule waren dann total neidisch darauf, weil ich eben nicht nur langweilige Schokolade hatte. Was sie nicht wussten: Das waren meine Weihnachtsgeschenke, die ich von meinem Vater und meinen Großeltern väterlichseits bekommen hätte, wäre ich Weihnachten bei ihnen gewesen. Zu Weihnachten selber gab es von meiner Mama dann immer noch eine Kleinigkeit, aber das eigentliche Highlight war für mich der Adventskalender!
Nun bin ich erwachsen – steht zumindest so auf meinem Ausweis – und ich kaufe mir Kalender, auf die ich Bock habe.
Mein Freund bekommt dieses Jahr jedoch einen Selbstgebastelten mit 24 kleinen Geschenken, weil wir uns über die Weihnachtstage nicht sehen werden. Eigentlich wollte ich die Latzhosenidee meiner Mutter aufgreifen, aber meine Nähmaschine hat mir leider den Krieg erklärt. Also habe ich kurz überlegt, was ich alles verschenken will und mir einen Plan B überlegt. Herraus kam mein DIY Adventskalender aus Bambusstäben, Bast, Satinband und Papiertütchen. Wenn ihr auch so einen basteln wollt, hab ich euch meine Anleitung mal aufgeschrieben.

Ihr braucht:

4 Bambusstäbe (ca. 120 cm)
Bastfäden
grünes Satinband (6 Stücke, jeweils ca. 40 cm lang)
12 Papiertüten, weiß
12 Papiertüten, natur
Schere
Stifte
24 kleine Geschenke
Tesafilm
Geschenkpapier
Geschenkband

So geht’s:

Schnappt euch 3 Bastfäden und knotet die Enden an einer Seite zusammen. Flechtet sie zusammen, bis ihr an die anderen Enden kommt und knotet auch diese zusammen. Schneidet die überstehenden Bastfäden ab.

Dieses geflochtene Band wird später euer Trageriemen für das ganze Gebilde. Knotet es an beide Seiten eines Bambusstabes und hängt diesen dann an einen Nagel. Nehmt euch nun die Satinbänder und die restlichen Bambusstäbe und bindet sie an einander, bis ihr ein Gerüst habt, was in etwa so aussieht:

Ihr müsst für natürlich kein Satinband nehmen, aber ich habe grünes Satinband gewählt, weil ich es farblich ein bisschen an Weihnachten lehnen wollte. Ihr könnt das selbstverständlich auch mit mehr geflochtenem Bast machen 🙂
Kommen wir nun zu den Papiertüten.

Entweder ihr beklebt sie mit Ziffern (könnt ihr in jedem Dekoladen kaufen), oder ihr macht es wie ich: Ihr schnappt euch Stifte und werdet kreativ. Malt die 24 Ziffern auf die Tüten. Auf die weißen habe ich mit bunten Stiften gemalt, auf die naturfarbenen Tüten habe ich auf einen schwarzen Edding zurückgegriffen, damit man die Zahlen besser sehen kann.
Packt die Geschenke in Geschenkpapier und verteilt sie auf die Tütchen.

Nun wird es ein bisschen tricky. Wenn ihr könnt, holt euch noch zwei helfende Hände dazu. Denn nun sollen die Tüten aufgehangen werden. Bindet sie mit Bast an euer Gerüst. Am Besten natürlich so, dass an jedem Stab gleich viele Tüten sind und auch so, dass es mit dem Gewicht gut ausbalanciert ist. Ihr kriegt das schon hin, ich hab das auch geschafft!
Wie ihr die Tüten aufhängt ist eure Sache. Ihr könnt sie natürlich die Zahlen nacheinander aufhängen (1-24) oder einfach wild aufhängen, so kann man noch ein wenig suchen. Mir gefällt die zweite Variante am besten, deswegen habe ich sie einfach kreuz und quer aufgehangen 😉

Das war es auch eigentlich schon. Es ist ein bisschen nervig, die Stäbe aneinander zu binden und die Tüten aufzuhängen, aber wenn man noch ein paar Hände mehr hat, geht das wunderbar. Wessen kreative Ader noch nicht befriedigt ist, kann natürlich noch Weihnachtskugeln, Lametta oder gar Lichterketten an die Stäbe hängen. Aber bitte passt auf, es ist zwar stabil, aber das Gebilde ist sehr bitchy wenn es um die Gewichtsverteilung geht.

Da heute Dienstag ist, geht dieser Beitrag natürlich auch zum Creadienstag 🙂

Porridge mit Feigen und Ahornsirup

Danny hat vor einem Monat ihre Porridgekreationen gebloggt. Da war sie tatsächlich schneller als ich, denn ich hab in etwa zur selben Zeit auch ein bisschen experimentiert und wollte euch an meinem Ergebnis Teil haben lassen. Also hab ich ein bisschen gewartet und rücke jetzt damit um die Ecke. Im Gegensatz zu Danny fand ich Porridge immer schon lecker, allerdings bin ich nie selber auf die Idee gekommen, ihn mal selber anzurühren. Bis ich auf Con war und wiedereinmal die Lagerküche geschmissen habe. Ich wollte ein Frühstück machen, dass schnell geht, schmeckt und für knapp 10 Mann reicht. Ein Vereinsmitglied schlug dann Porridge vor und es fiel mir da erst wie Schuppen von den Augen. Ich habe eine Basis gekocht und verschiedene Toppings dabei gestellt, damit sich jeder sein Liebling zusammenstellen konnte.
Mittlerweile gibt es gut einmal die Woche Porridge bei uns zuhause. Wie bei Danny mache ich auch verschiedene Toppings, aber mein Liebling wird immer das Porridge mit Feigen und Ahornsirup sein.

Zutaten für 2 Personen:
100 g feine Haferflocken
300 ml Milch
2 reife Feigen
4 EL Ahornsirup
Kakaopulver

Zubereitung:
Erhitzt die Milch in einem Topf, bis sie kurz vorm Aufkochen ist. Schüttet dann die Haferflocken hinein und reduziert die Hitze. Lasst die Flocken kurz ausquellen, verteilt sie dann auf Schüsseln.
Wascht die Feigen und schneidet die Enden ab. Ob ihr sie nun würfelt, viertelt oder püriert ist völlig euch überlassen. Ich habe sie geviertelt und mit dem Ahornsirup über die Masse gegeben. Noch ein bisschen Backkakao dazu und fertig ist das Porridge mit Feigen und Ahornsirup!

Benutzt man reife Feigen und den Ahornsirup, braucht man eigentlich auch keinen Zucker mehr, wem das allerdings nicht süß genug ist – oder die Feigen noch nicht ganz reif sind – kann natürlich mit ein bisschen Zucker nachsüßen 🙂

Porridge mit Feigen und Ahornsirup
Autor: Chiara
Zutaten
  • 100 g feine Haferflocken
  • 300 ml Milch
  • 2 reife Feigen
  • 4 EL Ahornsirup
  • Kakaopulver
Zubereitung
  1. Erhitzt die Milch in einem Topf, bis sie kurz vorm Aufkochen ist. Schüttet dann die Haferflocken hinein und reduziert die Hitze. Lasst die Flocken kurz ausquellen, verteilt sie dann auf Schüsseln.

  2. Wascht die Feigen und schneidet die Enden ab. Ob ihr sie nun würfelt, viertelt oder püriert ist völlog euch überlassen. Ich habe sie geviertelt und mit dem Ahornsirup über die Masse gegeben. Noch ein bisschen Backkakao dazu und fertig ist das Porridge mit Feigen und Ahornsirup!

Kerzenhändlerbox

Vor einer weile hatte ich zwar schon mal ein paar Fotos von meiner Kerzenbox hier gezeigt. Da sieht man jedoch nur den Deckel. Inzwischen ist die ganze Box fertig und es wird ganz dringend Zeit für ein paar zusätzliche Fotos. Das Grundmaterial ist einfach eine Holzbox, wie man sie im Baumarkt findet. Ich habe sie mit einem Verschluss für ein Vorhängeschloss versehen, damit ich daran ein Trickschloss anbringen kann. Das ist so meine Förderung von Diebesspiel im LARP.

Damit ich meinen ganzen Zettelwust nicht jedes Mal in der Hand habe, wenn ich die Box öffne, habe ich einfach zwei Stoffbänder angebracht. Es befinden sich innen dann auch Anweisungen, was man dieben darf.

Da ich recht viele kleine Kerzen transportiere, habe ich aus einer Pressholzplatte, die mal die Rückwand eins kaputten Bilderrahmens war, passende Böden geschnitten. Die Böden habe ich dunkelblau angemalt, da das Holz nicht so schön war. Um die Böden leichter aus der Box zu bekommen, habe ich an den Holzböden noch ein Stoffband befestigt. Viel Gewicht wird daran ja eh nicht gehoben. Auf den Böden stehen nach dem Ausräumen eh einfach nur noch ein paar Reste für Nachschub, eine Box mit etwas Geld, einige Notizen und so klein Kram. 

Für den Transport habe ich aus Nicky Stoffresten noch Waben genäht, in die ich die Kerzen schnell ein- und ausräumen kann. Anfangs habe ich sie immer einzeln in Papier gewickelt, das dauert aber ewig und das Papier muss man dann während der Con irgendwo lagern. Mit den Stoffwaben ist es deutlich schneller und einfacher.

Ab damit zum Creadienstag und zu DienstagsDinge.

Vegi Burgerpatty

Ich hatte vor einer Weile das Problem, dass ich einfach kein Fleisch mehr sehen konnte. Auf einem Level von “mir wird schlecht, wenn ich es esse”. Das kannte ich bis dahin so auch noch nicht. Inzwischen kann ich zwar wieder Fleisch essen aber habe es doch drastisch reduziert und bisher auch keine Pläne daran wieder viel zu ändern. Ein bis zwei Mal pro Woche Fleisch reicht ja auch aus. Jedenfalls wollte ich in der Zeit unbedingt einen Burger essen und habe dann einfach mal wild ein wenig rumexperimentiert. Dabei kam dann ein recht leckerer, wenn auch leider etwas instabiler, Burgerpatty raus. Die ersten zwei Burgerpatties habe ich direkt nach dem Formen mit Paniermehl überzogen, da ich sie fürs Mittagessen geplant habe. Sie waren dabei sehr instabil und sind leicht auseinandergebrochen. Die restlichen Patties habe ich erst mal nur geformt und dann in den Kühlschrank gelegt. Sie ließen sich deutlich leichter überziehen. Wenn man Zeit hat, sollte man die Patties ruhig etwas im Kühlschrank stehen lassen.

Da ich echt faul war, habe ich einfach nur normale Aufbackbrötchen als Burgerbrot genommen. Noch ein bisschen Salat, Tomate und Gurke dazu und ein Klecks Burgersoße und fertig. Da es mehr Patties waren, als ich auf ein Mal essen konnte, habe ich den Rest fertig paniert eingefroren. Das klappt ganz wunderbar vor dem Anbraten dann etwas antauen lassen.

Zutaten:
200 g Kichererbsen
3 Möhren
50 g rote Bohnen
100 g Qinoa
100 g Erbsen
100 g Mais
3 EL Mehl
100 g Käse (Gouda)
Currypulver
Salz
Pfeffer
Paniermehl
Milch oder Ei

Zubereitung:
Qinoa nach Packungsanweisung kochen und abkühlen lassen. Möhren und Käse raspeln, Bohnen, Erbsen und Mais abtropfen. Gemüse, Käse und Mehl unter den Qinoa mischen. Mit Curry, Salz und Pfeffer würzen.

Aus der Masse Burgerpattys formen. Bei mir wurden es acht Stück. Die geformten Burgerpattys für etwa eine Stunde in den Kühlschrank stelle. Dadurch werden sie etwas fester und lassen sich leichter mit Paniermehl überziehen.

Den Patty in der Pfanne anbraten und den Burger bauen.

Vegi Burger
Course: Hauptgericht
Autor: Daniela
Zutaten
  • 200 g Kichererbsen
  • 3 Möhren
  • 50 g rote Bohnen
  • 100 g Qinoa
  • 100 g Erbsen
  • 100 g Mais
  • 3 EL Mehl
  • 100 g Käse Gouda
  • Currypulver
  • Salz
  • Pfeffer
  • Paniermehl
  • Milch oder Ei
Zubereitung
  1. Qinoa nach Packungsanweisung kochen und abkühlen lassen. Möhren und Käse raspeln, Bohnen, Erbsen und Mais abtropfen. Gemüse, Käse und Mehl unter den Qinoa mischen. Mit Curry, Salz und Pfeffer würzen.
  2. Aus der Masse Burgerpattys formen. Bei mir wurden es acht Stück. Die geformten Burgerpattys für etwa eine Stunde in den Kühlschrank stelle. Dadurch werden sie etwas fester und lassen sich leichter mit Paniermehl überziehen.
  3. Den Patty in der Pfanne anbraten und den Burger bauen.

Die Flurwand muss schöner werden!

Nach der Trennung meines Mannes und dem Einzug meines neuen Mitbewohners hat sich so einiges in der Nerdbude getan. Früher hing an der Wand im Flur mein Wandteppich des Hauses Ravenclaw. Dieser ist zusammen mit all meinem Harry Potter Merchandise ins Wohnzimmer umgezogen und so blieb die Wand zwischen Wohungs- und Schlafzimmertür leer. An sich nicht schlimm, aber ich kann kahle, weiße Wände nicht ausstehen. Natürlich hätte ich auch einfach ein Poster dranhängen können, aber das war mir dann doch zu einfach. Beziehungsweise…ich hätte erstmal ein Neues kaufen müssen und dafür hab ich grade keine Lust und Geld schon gar nicht. Das mag vielleicht albern klingen, aber wenn es um Poster und Bilder geht, brauche ich immer unheimlich lange, um mich für ein Motiv zu entscheiden. Ich hätte zwar noch ein Wandtattoo mit einem Star Wars Motiv, aber das ist viel zu groß für die Fläche.
Also entschloss ich, dass ich selber etwas malen wollte. Nur was? Allzu aufwendig darf es nicht sein, weil ich nicht wirklich gut malen kann. Eine Mona Lisa fiel also weg. Mein Mitbewohner schlug ein Pentagramm vor, aber das wollte ich nicht. Wenn er ein Pentagramm an der Wand haben wollte, sollte er sich das in sein eigenes Zimmer malen. Irgendwas von Harry Potter fiel auch weg, dafür hab ich das Wohnzimmer.
Mein Mitbewohner und ich grübelten einige Tage und kamen dann auf das oben gezeigte Motiv, als wir wieder einmal die Serie “Willkommen in Gravity Falls” durchsuchteten. Wir finden Bill Cipher (den Bösewicht der Serie und das Dreieck mit Zylinder im Bild) so charismatisch, dass wir uns für sein Zodiakus entschieden haben. Wie ich das auf meine Wand gebracht habe, zeige ich euch unten.
Ich entschuldige mich für die teils grausige Bildqualität, aber da mein Flur wenig Tageslicht abbekommt und jegliche künstliche Beleuchtung immer mistig aussieht, müsst ihr jetzt mit dem Bildern leben, wie sie sind.

Ihr braucht:
ein Motiv
Schablonen
Heftzwecken
Bleistift
Radiergummi
Kordel
Nagel
Hammer
Lineal
schwarzer Edding
UV-Edding
UV-Lampe

So hab ich es gemacht:

Zu allererst habe ich die Wand einmal abgewaschen und trocknen lassen. Das Motiv hab ich ausgedruckt, mir eine Dreiecksschablone zurechtgeschniten und beides zusammen an der Wand mit Heftzwecken festgepinnt.

Ich habe Bill mit einem Bleistift angezeichnet und mich mental auf den für mich schlimmsten Teil des Ganzen vorbereitet. Kreise ziehen. Ich habe nämlich keinen Zirkel, der groß genug wäre die Kreise zu ziehen. Also habe ich zur guten alten Nagel-Kordel-Variante gegriffen: Ihr haut einen Nagel in die Wand und befestigt die Kordel daran. Dann zieht ihr die Kordel so weit, bis ihr den passenden Durchmesser habt und wickelt sie fest um einen Bleistift. Wenn ihr dann nicht so ungeschickt wie ich seid, klappt das zirkeln auch beim ersten Anlauf. Wenn nicht, macht das absolut gar nichts. Ihr habt einen Radiergummi, der darf auch benutzt werden. Kleiner Tipp: Raufasertapete ist für sowas echt undankbar -.-

Nach 3 Versuchen hatte ich dann auch alle Kreise gezogen und war mit dem Ergebnis zufrieden.

Ich habe dann einfach weiter mit dem Bleistift und einem Lineal nach Vorlage gemalt, bis ich alles übertragen hatte. Mit dem schwarzen Edding habe ich dann alles nachgezogen und fertig war das Motiv. Ich hatte auch überlegt, ob ich die Symbole bunt malen sollte und auch Bill in seinen typischen Gelbton tauche, habe mich dann allerdings dagegen entschieden, weil ich eine bessere Idee hatte.
In der Serie steht in einem Tagebuch mit Schwarzlichttinte die Warnung “TRUST NO ONE!” geschrieben. Eine UV-Lampe habe ich in meinem LARPfundus und auch einen UV-Edding. Kurz gesagt: Ich habe genau diese Warnung mitten auf den Kreis geschrieben. Dank der UV-Lampe kann man das auch lesen.
Wenn ihr sowas macht, lasst vorher den schwarzen Edding gut trocknen. Man sieht zwar die UV-Farbe nicht, aber wenn die andere Farbe noch nicht ganz trocken ist, kann sie verwischen und dann sieht das unschön aus. Nehmt euch ruhig die Schwarzlichtlampe zur Hilfe, damit auch sehr, was ihr malt.

Mit diesem Beitrag nehme ich am Creadienstag teil!