Stecktisch fürs LARP

Seit ner Weile schon überlege ich ein neues Zelt zu kaufen. Einfach weil “mein” Sahara mir zu klein ist, davon ganz ab ist es auch nur eine Dauerleihgabe. Mit dem neuen Zelt soll es dann auch innen etwas schöner werden, da ich es auch IT bespielen möchte. Dafür sammele ich schon mal ein wenig Ausstattung, während ich noch auf das Zelt spare.

Als ich meinen Vater um rat fragte, wie man einen Stecktisch am besten baut, hat er sofort Hilfe zugesagt. Der Tisch wurde dann mein Geburtstagsgeschenk und ein gemeinsames Projekt. Der Tisch ist genau auf meine Kofferaumgröße angepasst. Die Fotos sind leider alle mit dem Handy gemacht, weil ich meine Kamera dummerweise vergessen hatte, als wir den Tisch gebaut haben.

Baumaterial… Ich muss gestehen, dass ich es vergessen habe.. Ich glaube, es waren 7 Latten 34 x 54 x 2000 mm für die Tischplatte und dazu noch mal 4 Stück die etwas dicker und schmaler waren für die Füße und die Halterung am Tisch selbst. Vom Bauen her, haben wir die Latten erst auf die passende Größe zugeschnitten und abgeschliffen.

Ich hab lange überlegt, ob ich das Holz lackieren will, habe mich dann aber einfach nur für Leinöl entschieden. Damit dann alle Latten eingeölt und erst mal trocknen lassen.

Danach haben wir dann die Tischplatte gebaut. Erst die Äußeren Latten verschraubt dann den Rest gleichmäßig verteilt.

Mit den einer Latte die für die Tischbeine war, haben wir angehalten, wo die zweite Fixierlatte für die Halterung der Beine hin muss. Alles verschraubt.

Dann haben wir die Beine H-Förmig zusammengeschraubt und probeweise reingesteckt.

Insgesamt war der Tisch dann doch etwas höher als erwartet, also haben wir die Beine noch mal etwas gekürzt.

Da der Tisch noch etwas wackelig war, haben wir noch eine weitere Mittellatte zur Sicherung eingebaut. Damit steht er jetzt sehr stabil.

Ich habe für den Tisch Fichtenholz verwendet. Natürlich kann man sich fragen, warum. Aber mir ging es da einfach um den Transport. Klar anders Holz ist sicher stabiler und bekommt weniger Kitschen oder Ähnliches. Allerdings muss ich den Kram ja fürs LARP häufig transportieren und da habe ich wenig Lust schwer zu schleppen. Der Tisch ist für meine Zwecke definitiv robust genug, und wenn er doch irgendwann mal Macken bekommt, fahre ich halt eben in den Baumarkt und kaufe mir neue Latten und ersetze die Teile einfach.

Für den Transport lassen sich die Beine ganz wunderbar ineinander Stecken und mit Spanngurten in der Tischmitte fixieren. Das spart Platz und man hat nur ein Teil, dass man tragen muss.

Ab damit zum Creadienstag und zu DienstagsDinge.

Gefüllter Kürbis

Herbst ist Kürbiszeit. Von meiner Seite wird es in nächster Zeit immer mal wieder ein Kürbisrezept geben, weil ich ihn auf der einen Seite unheimlich gerne esse und auf der anderen Seite denjenigen unter euch, die nicht wissen, was sie aus diesen orangenen Kugeln machen sollen, ein paar Anregungen geben will.
Ich gebe nämlich zu, dass ich früher auch nicht so recht wusste, was ich damit kochen soll. Klar, Kürbissuppe und Ofengemüse. Doch da hörte es bei mir auch schon auf. Den gefüllten Kürbis habe ich letztens gemacht, weil ich unter anderem noch Gemüse hatte, welches nach Verarbeitung bettelte und weil ich tatsächlich noch nie einen Kürbis gefüllt hatte. Zucchinis, Pfannkuchen, Paprika, Pilze und Tomaten habe ich schon befüllt, aber an einen Kürbis hab ich mich nicht rangetraut. Dabei ist die Verarbeitung an sich einfacher, weil man nur den Deckel abschneiden und das Innenleben ausschaben muss, anstatt sich mit dem Messer durch Schale und Fleisch zu quälen.
Kurz um: Ich werde das auf jeden Fall öfter machen!

Zutaten:
1 Hokkaidokürbis
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Süßkartoffel
4 Kartoffeln
1 Dose Mais
1 rote Paprika
ÖL
Butter
Milch
Käse zum Überbacken
Muskatnuss
Salz
Pfeffer
optional: 1 Avocado und etwas Zitronensaft

Zubereitung:
Heizt den Backofen auf 180 Grad Umluft vor. Wascht den Kürbis, trocknet ihn ab und schneidet den Deckel ab. Bewahrt den Deckel aber auf, den braucht ihr nachher noch! Schabt nun die Kerne mit einem Löffel aus, legt den Deckel auf den ausgehüllten Kürbis und stellt diesen für 15 Minuten zum Garen in den Backofen. Holt ihn nach der Backzeit raus, nehmt den Deckel ab und stellt ihn bei Seite.
Kommen wir nun zu der Füllung:
Schält die Zwiebel, den Knobi und beide Kartoffelsorten. Schneidet die Kartoffeln in Würfel und kocht sie, bis sie durch sind. Schneidet die Zwiebel und den Knoblauch in sehr kleine Würfel. Wascht die Paprika, entfernt den Strunk und das Innenleben und schneidet diese dann ebenfalls in kleine Würfel. Öffnet die Maisdose und gießt das Wasser ab.
Schnappt euch eine Pfanne, erhitzt etwas Öl darin und bratet erst die Zwiebel an. Gebt dann die Paprika hinzu, später dann den Mais und den Knoblauch. Lasst alles zusammen etwa 15 Minuten köcheln und stellt es dann bei Seite.
Wenn die Kartoffeln durch sind, gießt das Wasser ab, fügt etwas Butter, Milch und Muskatnuss hinzu und stampft alles zu einem Brei zusammen. Hebt die Gemüsemischung unter den Kartoffelbrei und schmeckt alles mit Salz und Pfeffer ab.
Nehmt euch einen Löffel und befüllt nun den Kürbis, bis er voll ist. Streut etwas Käse darüber und stellt den Kürbis diesmal für 20-30 Minuten in den Backofen. Den Deckel lasst ihr diesmal draußen. Wenn ihr euch nicht sicher seid, ob der Kürbis durch ist, könnt ihr das mit einem Zahnstocher testen. Einfach in die Schale pieken und wenn der Zahnstocher ohne Probleme durch Haut und Fruchtfleisch gleitet, ist Kürbis fertig.
Zum Servieren aufschneiden und fertig!

Optional könnt ihr noch das Fruchtfleisch einer Avocado mit etwas Zitronensaft zerdrücken und dazu reichen. Passt sehr gut!

Gefüllter Kürbis
Autor: Chiara
Zutaten
  • 1 Hokkaidokürbis
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Süßkartoffel
  • 4 Kartoffeln
  • 1 Dose Mais
  • 1 rote Paprika
  • Öl
  • Butter
  • Milch
  • Muskatnuss, Salz, Pfeffer
optional:
  • 1 Avocado
  • Zitronensaft
Zubereitung
  1. Heizt den Backofen auf 180 Grad Umluft vor. Wascht den Kürbis, trocknet ihn ab und schneidet den Deckel ab. Bewahrt den Deckel aber auf, den braucht ihr nachher noch! Schabt nun die Kerne mit einem Löffel aus, legt den Deckel auf den ausgehüllten Kürbis und stellt diesen für 15 Minuten zum Garen in den Backofen. Holt ihn nach der Backzeit raus, nehmt den Deckel ab und stellt ihn bei Seite.

  2. Kommen wir nun zu der Füllung:
    Schält die Zwiebel, den Knobi und beide Kartoffelsorten. Schneidet die Kartoffeln in Würfel und kocht sie, bis sie durch sind. Schneidet die Zwiebel und den Knoblauch in sehr kleine Würfel. Wascht die Paprika, entfernt den Strunk und das Innenleben und schneidet diese dann ebenfalls in kleine Würfel. Öffnet die Maisdose und gießt das Wasser ab.
    Schnappt euch eine Pfanne, erhitzt etwas Öl darin und bratet erst die Zwiebel an. Gebt dann die Paprika hinzu, später dann den Mais und den Knoblauch. Lasst alles zusammen etwa 15 Minuten köcheln und stellt es dann bei Seite.

  3. Wenn die Kartoffeln durch sind, gießt das Wasser ab, fügt etwas Butter, Milch und Muskatnuss hinzu und stampft alles zu einem Brei zusammen. Hebt die Gemüsemischung unter den Kartoffelbrei und schmeckt alles mit Salz und Pfeffer ab.

  4. Nehmt euch einen Löffel und befüllt nun den Kürbis, bis er voll ist. Streut etwas Käse darüber und stellt den Kürbis diesmal für 20-30 Minuten in den Backofen. Den Deckel lasst ihr diesmal draußen. Wenn ihr euch nicht sicher seid, ob der Kürbis durch ist, könnt ihr das mit einem Zahnstocher testen. Einfach in die Schale pieken und wenn der Zahnstocher ohne Probleme durch Haut und Fruchtfleisch gleitet, ist Kürbis fertig.
    Zum Servieren aufschneiden und fertig!

  5. Optional könnt ihr noch das Fruchtfleisch einer Avocado mit etwas Zitronensaft zerdrücken und dazu reichen. Passt sehr gut!

Feldbettüberzug fürs LARP

In meinem Beitrag über meine Bemühungen das Zelt IT zu gestalten, gab es schon mal einen kleinen sneak peek, heute dreht sich der ganze Beitrag darum: Mein Feldbettüberzug. Die Idee für den Feldbettüberzug habe ich mir bei Frizzi abgeschaut. Sie hatte ihn für ihr Feldbett gemacht. Ich fand die Idee so gut, dass ich mir selbst auch einen genäht habe. Er ist einfach praktisch, weil man alle OT Sachen unter dem Feldbett verstecken kann und zusätzlich noch Taschen hat, um Dinge zu verstauen, auf die man schnell zugriff haben will.

Das Schöne ist, dass er sehr einfach zu nähen ist. Denn im Prinzip besteht er einfach nur aus Rechtecken. Feldbett ausmessen und ein paar Zentimeter extra dazugeben. Ich habe mich bei der Stoffbestellung irgendwie etwas verrechnet und stand dann mit etwas zu wenig Stoff da, um alle seitlichen Taschen gleich groß zu nähen. Also habe ich dann etwas improvisiert und einige Taschen einfach etwas kleiner gemacht. Insgesamt meiner Meinung nach kein Drama, denn durch den Überzug habe ich eh so viel neue Staufläche gewonnen, dass es darauf nicht ankommt.

Ein weiterer Vorteil für mich ist, dass auf dem Stoff mein Schlafsack und meine Decken nicht mehr so umherrutschen wie vorher als ich nur auf der Isomatte lag.

Ab damit zum Creadienstag und zu DienstagsDinge.

Apfelrosen

Die Apfelrosen habe ich im Internet gesehen und wollte sie umbedingt nachmachen. Ich glaube, ich habe noch nie einen Nachtisch gemacht, der schneller ging als dieser! Es ist wirklich unfassbar einfach und unheimlich lecker. Abgesehen davon sieht es sehr hübsch aus und eignet sich auch super als Mitbringsel für das Buffett. Die Backzeit kann je nach Ofen variieren. Da meiner ja bekanntlich eine kleine Bitch ist und so langsam wirklich den Geist aufgibt, brauche ich bei 160 Grad Umluft etwa 17 Minuten.

Zutaten für 12 Rosen:
2 Blätterteigbögen
1 großer, roter Apfel
Erdbeermarmelade
Saft einer Zitrone
Wasser
Zimt
Zucker
Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:
Heizt den Backofen auf 160 Grad Umluft vor. Legt ein Muffinblech mit Förmchen aus.
Halbiert den Apfel, schneidet die Kerne raus und schneidet die Hälften in sehr dünne Scheiben. Wenn ihr meint, ihr könnt den Apfel nicht dünn genug schneiden, könnt ihr die Hälften auch durch eine Handreibe in dünne Scheiben kriegen. Achtet bei dem Apfel darauf, dass ihr keinen mehligen Apfel nehmt, ansonsten zerläuft er euch später und dann habt ihr mehr Apfelmus als Apfelblütenblätter im Blätterteig.
Gebt die Scheiben in eine Schüssel und gebt den Zitronensaft dazu. Gießt nun kochendes Wasser in die Schüssel, bis die Scheiben gut bedeckt sind und stellt diese für 30 Sekunden auf höchster Stufe in die Mikrowelle. Gießt nun das Wasser wieder ab und stellt die Apfelscheiben bei Seite.
Rollt den Blätterteig aus, bestreicht ihn dünn mit Marmelade und schneidet ihn jeweils in 6 etwa gleichgroße Streifen. Legt auf die eine Seite der Streifen 4 Apfelscheiben nebeneinander, dass sie über den Rand schauen. Klappt nun den Blätterteigstreifen um und rollt diesen zusammen. Schon habt ihr eure erste Rose. Platziert diese in einem Papierförmchen in dem Muffinblech. Wiederholt die Prozedur und am Ende sieht eurer Blech wie folgt aus:

Bestreut nun eure Apfelrosen mit einer Zimt-Zuckermischung und schiebt das Blech für etwa 20 Minuten in den Ofen. Schaut ruhig öfter mal hinein, damit euch die Apfelrosenblätter nicht ankohlen (das passiert mir irgendwie regelmäßig…Ich sag ja, meinen Backofen wird sicherlich bald das Zeitliche segnen -.-).
Lasst die Rosen nach dem Backen abkühlen und bestäubt sie mit etwas Puderzucker. Fertig ist euer Nachtisch oder Gebäck zum Kaffee.

Wer keine Marmelade mag kann auch Honig oder Ahornsirup als Kleber benutzen. Generell sind eurer Fantasie hierbei keine Grenzen gesetzt. Ihr könnt auch die Zimt-Zuckermischung weglassen und die Rosen nach dem Abkühlen statt mit Puderzucker zu bestäuben mit etwas Schokolade verzieren.

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Apfelrosen
Autor: Chiara
Zutaten
  • 2 Blätterteigbögen
  • 1 großer, roter Apfel
  • Erdbeermarmelade
  • Saft einer Zitrone
  • Wasser
  • Zimt
  • Zucker
  • Puderzucker zum Bestäuben
Zubereitung
  1. Heizt den Backofen auf 160 Grad Umluft vor. Legt ein Muffinblech mit Förmchen aus.
    Halbiert den Apfel, schneidet die Kerne raus und schneidet die Hälften in sehr dünne Scheiben. Wenn ihr meint, ihr könnt den Apfel nicht dünn genug schneiden, könnt ihr die Hälften auch durch eine Handreibe in dünne Scheiben kriegen. Achtet bei dem Apfel darauf, dass ihr keinen mehligen Apfel nehmt, ansonsten zerläuft er euch später und dann habt ihr mehr Apfelmus als Apfelblütenblätter im Blätterteig.

  2. Gebt die Scheiben in eine Schüssel und gebt den Zitronensaft dazu. Gießt nun kochendes Wasser in die Schüssel, bis die Scheiben gut bedeckt sind und stellt diese für 30 Sekunden auf höchster Stufe in die Mikrowelle. Gießt nun das Wasser wieder ab und stellt die Apfelscheiben bei Seite.

  3. Rollt den Blätterteig aus, bestreicht ihn dünn mit Marmelade und schneidet ihn jeweils in 6 etwa gleichgroße Streifen. Legt auf die eine Seite der Streifen 4 Apfelscheiben nebeneinander, dass sie über den Rand schauen. Klappt nun den Blätterteigstreifen um und rollt diesen zusammen. Schon habt ihr eure erste Rose. Platziert diese in einem Papierförmchen in dem Muffinblech. Wiederholt die Prozedur, bis das Blech voll ist.

  4. Bestreut nun eure Apfelrosen mit einer Zimt-Zuckermischung und schiebt das Blech für etwa 20 Minuten in den Ofen. Schaut ruhig öfter mal hinein, damit euch die Apfelrosenblätter nicht ankohlen.
    Lasst die Rosen nach dem Backen abkühlen und bestäubt sie mit etwas Puderzucker. Fertig ist euer Nachtisch oder Gebäck zum Kaffee.

Porridge schnell, einfach, vielfältig

Vor einer Weile haben Kiki und ich beschlossen, dass wir uns im Blog etwas mehr der Lagerküche beim LARP widmen wollen. Einen ersten Schritt hatte Kiki mit ihren beiden Beiträgen zum Equipment und zur Vorbereitung gemacht.

Aber eigentliche Rezepte haben wir nicht explizit geschrieben. Sie verbergen sich allerdings schon teilweise im Blog. Unter dem Tag Lagerküche haben wir jetzt mal alles getaggt, was wir schon mal auf ner Con gekocht haben, aber auch Rezepte für Fingerfood und Snacks, die man ganz gut mitnehmen kann, wenn man nicht warm kochen will.

Heute solls um Porridge gehen. Vielen ist Porridge sicher schon bekannt. Ich finde es super praktisch auf Con, gerade wenn es etwas kühler ist. Es ist schnell gemacht und wärmt von innen. Außerdem ist es sehr flexibel anpassbar. Die Mengenangaben beziehen sich alle auf ein bis zwei Personen je nach Tassengröße. Wenn man für mehrere kocht entsprechend hochrechnen.

 

Als Grundrezept verwende ich normalerweise immer:
1 Tasse Haferflocken (ich bevorzuge Kernige)
1 Tasse Wasser
1 Tasse Milch
Honig

Haferflocken in der Flüssigkeit aufkochen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Nach belieben mit Honig süßen.

Wenn man auf offener Flamme kocht, kann man auch zwei Tassen Wasser verwenden, das brennt nicht so leicht an und erst kurz vorm Servieren etwas Milch untermischt. Hier sind jetzt ein paar meiner liebsten Variationen. Das Tolle ist, man muss für keine den Grundporridge Topf anfassen. Jeder kann seine liebste Variante selbst in seiner Schüssel zubereiten.

Banane-Mohn
Eine Banane mit der Gabel zerdrücken und zusammen mit 1 EL Mohn unter den Porridge mischen.

Kokos-Mohn
2 EL Kokos und 1 EL Mohn unter den Porridge mischen

Apfel-Zimt
Einen halben Apfel in kleine Stückchen schneiden und zusammen mit Zimt unter den Porridge mischen.

Schokolade
2 EL Kakao sowie eine beliebige Menge Schokostreusel unter den Porridge mischen

Tomatenrisotto mit Black Tiger Shrimps auf Rucola

Risotto geht schnell, ist eigentlich sehr einfach, vielseitig und sehr lecker. Wieder eins dieser Gerichte, das ich öfter machen könnte, denn schließlich kann man es variieren wie man möchte und grade Lust zu hat. Ob Vegetarisch, vegan, mit Fleisch oder Fisch, es ist völlig egal. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Vor einiger Zeit habe ich euch ja schon ein Rezept für ein Risotto mit Pilzen und Pute gezeigt und Danny eins mit Kürbis (was ich auch umbedingt mal selber ausprobieren muss, schließlich beginnt ja grade die Kürbissaison!). Dieses Mal habe ich mich an ein Tomatenrisotto gewagt, hatte aber noch Rucola, der im Kühlschrank nach Verwertung schrie und irgendwie unheimlich Lust auf Shrimps. Kurze Zeit später, kam dann das Tomatenrisotto mit Black Tiger Shrimps auf Rucola zu Stande. Ausgelegt ist dieses Rezept für vier Personen.

Zutaten

250 g Milchreis (oder Risottoreis)
400 g Tomaten
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
125 g Rucola
160 g Black Tiger Shrimps (gefroren)
250 ml Weißwein
700 ml Gemüsebrühe
40 g Parmesan
1 EL Butter
Tomatenmark
Salz
Pfeffer
Basilikum (frisch oder getrocknet)

Zubereitung:

Black Tiger Shrimps auftauen lassen, dann abwaschen und trockentupfen. Zwiebel und Knoblauch schälen und in kleine Würfel schneiden, den Rucola gründlich waschen und abtropfen lassen. Wascht die Tomaten und schneidet sie in kleine Stücke. Wenn ihr Cocktailtomaten nehmt, reicht es völlig, wenn ihr diese nach dem Waschen halbiert.
In einem großen Topf die Butter zerlassen und die Zwiebel und den Milchreis hinzugeben. Rühren, bis der Reis glasig ist, dann mit Weißwein ablöschen. Packt nun den Knoblauch dazu und rührt gut um. Gebt nun so viel Tomatenmark hinzu, wie ihr für angemessen haltet. Ich nehme immer 2 Esslöffel, je nachdem, wie geschmacksintensiv die Tomaten sind.
Hitze reduzieren. Eine Kelle Brühe in den Topf geben und ab und an umrühren. Wartet, bis der Reis die Brühe aufgenommen hat, bevor ihr mehr hinzufügt. Wiederholt diese Prozedur, bis ihr die gesamte Brühe verbraucht habt.
Rührt nun die Tomaten und den Parmesan unter und lasst alles für 5 Minuten auf niedrigster Stufe köcheln.
Zum Schluss mit Salz, Pfeffer und Basilikum würzen. Fertig ist schon mal euer Risotto.
Bratet die Shrimps in etwas Butter von beiden Seiten an und würzt sie mit Knoblauch, Salz und Pfeffer. Richtet nun auf einem Teller den Rucola an, verteilt das Risotto darauf, drapiert die Shrimps und bestreut alles mit etwas Parmsan. Für das Auge könnt ihr noch ein paar Cocktailtomaten halbieren und dabei legen.

Fertig ist das Tomatenrisotto mit Black Tiger Shrimps auf Rucola. Eigentlich wirklich einfach, sieht aber recht fancy aus 🙂

Tomatenrisotto mit Black Tiger Shrimps auf Rucola
Autor: Chiara
Zutaten
  • 250 g Milchreis (oder Risottoreis)
  • 400 g Tomaten
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 125 g Rucola
  • 160 g Black Tiger Shrimps
  • 250 ml Weißwein
  • 700 ml Gemüsebrühe
  • 40 g Parmesan
  • 1 EL Butter
  • Tomatenmark
  • Salz, Pfeffer, Basilikum
Zubereitung
  1. Black Tiger Shrimps auftauen lassen, dann abwaschen und trockentupfen. Zwiebel und Knoblauch schälen und in kleine Würfel schneiden, den Rucola gründlich waschen und abtropfen lassen. Wascht die Tomaten und schneidet sie in kleine Stücke. Wenn ihr Cocktailtomaten nehmt, reicht es völlig, wenn ihr diese nach dem Waschen halbiert.

  2. In einem großen Topf die Butter zerlassen und die Zwiebel und den Milchreis hinzugeben. Rühren, bis der Reis glasig ist, dann mit Weißwein ablöschen. Packt nun den Knoblauch dazu und rührt gut um. Gebt nun so viel Tomatenmark hinzu, wie ihr für angemessen haltet. Ich nehme immer 2 Esslöffel, je nachdem, wie geschmacksintensiv die Tomaten sind.
    Hitze reduzieren. Eine Kelle Brühe in den Topf geben und ab und an umrühren. Wartet, bis der Reis die Brühe aufgenommen hat, bevor ihr mehr hinzufügt. Wiederholt diese Prozedur, bis ihr die gesamte Brühe verbraucht habt.
    Rührt nun die Tomaten und den Parmesan unter und lasst alles für 5 Minuten auf niedrigster Stufe köcheln.
    Zum Schluss mit Salz, Pfeffer und Basilikum würzen. Fertig ist schon mal euer Risotto.

  3. Bratet die Shrimps in etwas Butter von beiden Seiten an und würzt sie mit Knoblauch, Salz und Pfeffer. Richtet nun auf einem Teller den Rucola an, verteilt das Risotto darauf, drapiert die Shrimps und bestreut alles mit etwas Parmsan. Für das Auge könnt ihr noch ein paar Cocktailtomaten halbieren und dabei legen.

IT bespielbares Zelt

Seit ich mit DSA LARP angefangen habe, ist in mir mehr und mehr der Wunsch gewachsen, ein IT bespielbares Zelt zu haben. Es geht mir nicht mal darum, dass ich 24/7 mit dem Zelt IT sein will oder das ständig Leute bei mir drin sind. Zumal ich ja oft auch im Zelt der Mada Basari meine Geschäfte abwickel. Aber manchmal bin ich auch auf Cons, wo die nicht mit dabei sind, oder es ist einfach im Zelt gerade was anderes los. Das Sahara, dass ich aktuell nutze, ist auch gar nicht so gut zu bespielen, weil man einfach nicht drin stehen kann. Da ich allerdings noch auf ein neues Zelt spare. Bis dahin muss dann das alte Zelt reichen, und das kann man mit wenigen Handgriffen ja auch schon etwas schöner gestalten.


Mein erster Schritt war tatsächlich, meine ganzen LARP Klamotten in Boxen und Kisten zu packen, die entweder offen rum stehen können, ohne das Bild zu stören oder eine Husse bekommen haben. Doch selbst wenn man die Sachen in Holzkisten packt, müssen die natürlich nicht nur langweilig aussehen. Die sind natürlich neutral und können für jeden Charakter genutzt werden. Aber schöner sind dann doch Boxen, die für einen bestimmten Charakter gemacht sind. Zumal man dann zwischen den Cons nicht mal die Kisten ausleeren muss.

Hier ein paar Möglichkeiten wie man Holzkisten dekorieren kann:
Große Holzbox (als Kühlbox)
Kleine Kiste für Schreibzeug

Als Nächstes habe ich mich meinem Feldbett gewidmet. Unter dem Feldbett ist jede Menge Stauraum für OT Kram, der dann erst mal einfach aus dem Blickfeld ist. Dazu habe ich sehr lange Zeit einfach eine große Menge an Decken über das Feldbett geworfen. Für den Anfang war das schon ganz gut, aber man konnte halt am Kopf- und Fußende noch unters Bett gucken. Das war dann nicht ganz so toll. Daher habe ich mir bei der lieben Frizzi was abgeschaut. Auch das Feldbett bekam eine fertige Husse mit extra Taschen, in die man abends schnell sein Zeug stecken kann oder in denen man Sachen verstauen kann, die man häufiger braucht. Wie ich meinen Feldbettüberzug gemacht habe, werde ich demnächst hier auch noch zeigen.
Was für mich aber der größte Schritt, auch zum Thema Gemütlichkeit, war: Teppiche. Nicht nur weil sie natürlich besser aussehen, als so eine olle Plastikbodenplane, nein sie bringen auch deutlich wärme mit ins Zelt. Besonders, wenn man unter alles noch Malervlies legt, ein weiterer Trick, den ich mir von Frizzi abgeschaut habe. Das isoliert den Boden unglaublich. Was sehr praktisch ist, wenn man auf dem Boden sitzt oder auch nur an einem kühlen Morgen die Zehen irgendwann aus dem Schlafsack raus nehmen muss. Die Teppiche sind bei mir gerade alle noch super durcheinander, aber ich habe sie alle günstig bei Ebay Kleinanzeigen geholt. Schöne die zusammen passen, werde ich mir erst besorgen, wenn ich mein neues Zelt habe und weiß wie viele ich benötige.

Johannisbeereiskuchen

Den Kuchen habe ich eigentlich schon letzten Monat für meinen Geburtstag gebacken. Wenn man im August Geburtstag hat, sind Eiskuchen immer eine gute Wahl. Wenn es dann noch ein extra heißer Sommer ist, kommt der Eiskuchen noch besser an.

Normalerweise gibt es immer den selben Eiskuchen, einen, den meine Oma und meine Mutter mir schon immer zum Geburtstag gemacht haben. Ich liebe den Eiskuchen einfach und will auch gar nix anderes. Allerdings enthält er Haselnüsse und gegen Haselnüsse war einer meiner Gäste nun mal allergisch. Also musste wohl noch ein anderer Eiskuchen her. Da ich kurz vorher beim Stöbern einen Eiskuchen auf Joghurtbasis gefunden hatte, war klar, dass soll die Basis werden. Allerdings wollte ich noch Früchte drin haben, damit er nicht so langweilig ist. Da habe ich mich dann einfach vom Angebot im Laden leiten lassen und Johannisbeeren mitgenommen. Für meinen Kuchen habe ich die vollen 500 g der Schale verwendet, das war allerdings viel zu viel und der Kuchen war etwas instabil, daher habe ich das Rezept noch mal etwas angepasst.

 

Zutaten:

250 g Kekse nach Wahl
60 g Butter
500 g Joghurt natur
300 g Johannisbeeren
2 Becher Sahne
3 Pck Vanille Zucker
4 EL Honig

 

Zubereitung:

Kekse zu kleinen Bröseln zerkleinern. Die Butter vorsichtig in der Mikro schmelzen und dann mit den Keksen mischen. Die Keksmischung in die Kuchenform geben, gleichmäßig verteilen und andrücken.

Sahne zusammen mit dem Vanille Zucker steif schlagen. Den Joghurt mit Honig mischen und unter die Sahne heben. Als Nächstes die Johannisbeeren unterrühren. Die Masse auf den Keksboden geben.

Den Kuchen für mindestens 5 Stunden in den Tiefkühler stellen.
Etwa 15-30 Minuten vor dem Verzehr den Kuchen aus dem TK nehmen und leicht antauen lassen.

Ich habe den Kuchen als Upside-Down Kuchen gebacken, da ich meine Kuchenform mit dem Herz nutzen wollte und das Herz Johannisbeeren ausgelegt habe. Für diese Variante muss die Eiskuchenmasse natürlich zuerst in die Form. Der Keksboden könnt ihr dann nach so etwa einer Stunde auf die Eismasse geben und andrücken.

Schupfnudeln mit Sauerkraut und Mettenden

Seit der Kalender September anzeigt, ist es bei uns auch schlagartig kälter und verregneter geworden. Die letzten Wochen hab ich mich fast ausschließlich von Salat ernährt, weil es einfach viel zu heiß zum Kochen war und jetzt gehe morgends mit einem Schal zur Arbeit, weil es wirklich wirklich kalt ist. Grade bei so einem miesen, grauen Wetter schmecken mir die Schupfnudeln mit Sauerkraut und Mettenden am besten, weil sie herzhaft und deftig sind, gut satt machen und von Innen wärmen. Zudem ist es wieder einmal ein Gericht, was man schnell zusammenrühren kann und solche Rezepte mag ich ja gerne. Abgesehen davon ist es auch wirklich einfach, dass auch Kochanfänger sich daran versuchen können, ohne die Küche abzufackeln 😉 Das ist keine Kritik, jeder fängt mal klein an und ich habe mich damals mit einem ähnlichen Gericht ans Kochen gewagt. Ich lebe noch, also scheint es gut gelaufen zu sein!

Zutaten:
500 g Schupfnudeln
1 Packung Sauerkraut (mit Saft
4 Mettenden
2 Zwiebeln
1 Becher Schmand
Salz
Pfeffer
Muskatnuss

Zubereitung:
Schält die Zwiebeln und schneidet sie in halbe Ringe, die Mettenden in fingerdicke Scheiben. Bratet in einer tiefen Pfanne erst die Mettendenscheiben an, gebt dann die Zwiebelringe dazu. So könnt ihr euch das Fett zum Braten nämlich sparen ;). Lasst beides so lange braten, bis die Mettenden kross und die Zwiebel braun sind.
Gebt dann die Schupfnudeln aus der Packung hinzu und rührt gründlich um. Schneidet den Sauerkraut auf und gebt ihn ebenfalls in die Pfanne. Rührt wieder um und lasst alles für 5 Minuten köcheln, damit die Schupfnudeln den Geschmack aufsaugen können.
Rührt den Schmand unter und würzt alles mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss. Lasst alles nocheinmal 5 Minuten bei minimaler Hitze köcheln und durchziehen. Fertig ist eurer Essen für nasse und kalte Tage.

Schupfnudeln mit Sauerkraut und Mettenden
Autor: Chiara
Zutaten
  • 500 g Schupfnudeln
  • 1 Packung Sauerkraut (mit Saft)
  • 4 Mettenden
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Becher Schmand
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskatnuss
Zubereitung
  1. Schält die Zwiebeln und schneidet sie in halbe Ringe, die Mettenden in fingerdicke Scheiben. Bratet in einer tiefen Pfanne erst die Mettendenscheiben an, gebt dann die Zwiebelringe dazu. So könnt ihr euch das Fett zum Braten nämlich sparen ;). Lasst beides so lange braten, bis die Mettenden kross und die Zwiebel braun sind.

  2. Gebt dann die Schupfnudeln aus der Packung hinzu und rührt gründlich um. Schneidet den Sauerkraut auf und gebt ihn ebenfalls in die Pfanne. Rührt wieder um und lasst alles für 5 Minuten köcheln, damit die Schupfnudeln den Geschmack aufsaugen können.

  3. Rührt den Schmand unter und würzt alles mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss. Lasst alles nocheinmal 5 Minuten bei minimaler Hitze köcheln und durchziehen. Fertig ist eurer Essen für nasse und kalte Tage.

 

 

Tuffelskoochen oder Kartoffelbrot

Kartoffelbrot aus dem Supermarkt bzw. der Bäckerei mag ich nicht. Mochte ich noch nie. Mag vielleicht daran liegen, dass ich Kartoffelbrot immer nur selbst gemacht gegessen habe und da der Anteil an Kartoffeln einfach höher ist. Früher hat Opa es immer gebacken. Meistens dann direkt drei Brotlaibe, die dann verteilt wurden. Kartoffelbrot frisch aus dem Ofen, wenn es gerade so genug abgekühlt ist, um beim Schneiden nicht zu zerbröseln. Nur mit etwas guter Butter, die langsam ins Brot sickert, und Salz oder Kräutersalz. So schmeckt mir Kartoffelbrot am Besten.

Ich weiß noch genau, wie Opa das eine Mal Kartoffelbrot angekündigt hat und als ich aus der Schule kam, gab es dann doch keins, weil die Hefe wohl schlecht war und die Brote alle nicht aufgegangen sind. Wir haben lange gerätselt, woran es lag. Er hatte die Hefe im TK aufgehoben und vielleicht ist sie daran kaputt gegangen, aber genau werden wir es nie erfahren. Jedenfalls gab es den Tag kein Kartoffelbrot und das war einfach nur traurig.

Für meine Kastenform war die Teigmenge übrigens zu viel. Also habe ich kurzerhand noch Teig in mein Muffinblech gefüllt und kleine Brötchen gebacken.

Zutaten:
1,5 kg Kartoffeln
1 kg Mehl
1 Würfel Hefe
1/4 L Milch
Salz

Zubereitung:
Kartoffeln reiben und danach mit den Händen etwas ausdrücken. Milch aufwärmen und die Hefe auflösen. Mehl zu den Kartoffeln geben, mit der Hefemilch übergießen und alles gut durchkneten. Den Teig mindestens 30 Minuten gehen lassen und dann in zwei Kastenformen geben. Den Teig in der Form noch einmal 30-60 Minuten gehen lassen.
Das Brot bei 200°C etwa 1,5 Stunden backen.

Kartoffelbrot
Autor: Daniela
Zutaten
  • 1,5 kg Kartoffeln
  • 1 kg Mehl
  • 1 Würfel Hefe
  • 1/4 L Milch
  • Salz
Zubereitung
  1. Kartoffeln reiben und danach mit den Händen etwas ausdrücken. Milch aufwärmen und die Hefe auflösen. Mehl zu den Kartoffeln geben, mit der Hefemilch übergießen und alles gut durchkneten. Den Teig mindestens 30 Minuten gehen lassen und dann in zwei Kastenformen geben. Den Teig in der Form noch einmal 30-60 Minuten gehen lassen.
  2. Das Brot bei 200°C etwa 1,5 Stunden backen.