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Ulrikes Wichtelparty

Vor einer Weile hatte Ulrike zu einer Wichtelparty anlässlich des 6. Bloggeburtstages eingeladen. Ich war natürlich sofort dafür. Wichteln finde ich ja immer lustig. Also habe ich mich direkt angemeldet und dann den sehr lustigen Fragebogen ausgefüllt, der meinem Wichtelpartner dann zur Verfügung gestellt werden sollte. Dann hieß es abwarten.

Mit dem Fragebogen meines Wichtels konnte ich leider nicht so wirklich was anfangen. Viele Fragen waren sehr neutral beantwortet und ich wusste lange Zeit nicht, was ich machen soll. Dann habe ich mir einfach gesagt, dass man ein Utensilo eigentlich immer brauchen kann. Ich sortiere da immer meine Projekte rein. Da mein Wichtelpartner gerne zeichnet, habe ich noch ein Stiftemäppchen dazu gemacht. Außerdem habe ich dann noch eine Kerze dazu gelegt, die ich schon vor längerer Zeit gemacht habe. Die fand ich total schick, wusste aber nie wem ich sie schenken sollte, da mein Freundeskreis eher blau, grün und rot Töne mag.

Inspiriert haben mich dann die Papierschnipsel, die man sicher wunderbar in einem Utensilo horten kann. 😉 Dass mein Wichtelpartner violett und schwarz mag. Ich bin ja, was meine Farbwahrnehmung angeht, so ein bisschen ein Mann. Violett ist sicher irgendwie so Lila, ich habe echt keine Ahnung, was das für ein Farbton ist. Ich hoffe, ich habe ihn getroffen. ^^’

Was es übrigens auf das erste Bild nicht geschafft hat, ist eine letzte kleine Projekttasche, die ich erst auf den letzten Drücker fertig gemacht habe. Ich hatte noch diese Idee eines verschließbaren Utensilos, dass man zum Transport zu machen kann, aber auch offen stehen lassen kann. Eigentlich wollte ich die Jeanshosenteile, die hier übrig geblieben sind, für eine Tasche für mich verwenden. Aber gut ich habe noch ein paar Hosen, die nicht mehr so gut sind, da kann ich immer noch eine für mich machen. Leider hatte ich beim nähen einen Denkfehler, daher sieht man die Lila Streifen gar nicht, weil die Tasche drauf steht. >,<

Außerdem noch ab damit zum Creadienstag.

Was ich bekommen habe, findet ihr bei Anetetanni im Blog.

Pinnwand mit den Stickern von bande

Dieser Beitrag enthält Werbung.

Ich mag Pinnwände aus Kork sehr gerne und hänge eigentlich alles auf. Von Fotos, über Geldscheine aus anderen Ländern, Karten mit lustigen Sprüchen und Fahrkarten aus Urlauben. Jede Erinnerung wird daran festgepinnt. Auch wichtige Notizen, wie zum Beispiel meine Wahlbescheinigung habe ich mal an sowas gepinnt, damit ich sie ja nicht vergesse. Da ich allerdings nicht so der Fan von stupiden und kargen Pinnwänden bin, habe ich mich kurzerhand entschlossen selber eine zu basteln und sie so zu gestalten, wie ich es gerne hätte.
Wir hatten von den Herstellern der bande Sticker ein kleines Paket mit kostenlosen Mustern zugeschickt bekommen und ich fand, das war eine gute Idee, diese zu benutzen. Schließlich kann man diese Sticker und Tapes wunderbar zum Verschönern benutzen!
Am Schluss habe ich noch etwas Bast und ein paar Miniklammern drangehangen, aber das müsst ihr natürlich nicht!
Hier habt ihr meine Materialienliste und eine kleine Anleitung:

Ihr braucht:

1x selbstklebende Korkmatte (DIN A4)
1 Stück weiße Pappe, das größer ist, als die Korkmatte
Faden oder Band zum Aufhängen
Tesafilm
Buntstifte
Taperolle „rote Federn“
Taperolle „Gerbera“

Wie wird’s gemacht:

Legt die Korkmatte probeweise auf die Pappe und malt mit einem Bleistift die Ecken an. Schließlich soll die Matte in der Mitte liegen. Außer ihr wollt natürlich ein schiefes Kunstwerk haben, eurer Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt!

Habt ihr euch für die gerade Variante entschieden und die Ecken angemalt, schnappt euch nun die Taperolle mit den roten Federn und zieht jeweils an den angemalten Ecken entlang eine Bahn aus Tape. Mit den Gerberablumen verzieht ihr noch die freien Flächen und mit ein paar Buntstiften könnt ihr die Pappe auch noch aufhübschen.

Klebt nun die Korkmatte auf die Pappe. Wenn sie selbstklebend ist, einfach die Folie hinten abziehen und auf der Pappe glattstreichen. Habt ihr keine selbstklebende Matte, streicht sie mit ordentlich Kleber ein und befestigt sie dann auf der Pappe.

Dreht nun die Pinnwand um und befestigt mit etwas Tesafilm den Faden oder das Band, damit ihr die Wand auch aufhängen könnt.

Schon ist eure im Grunde Pinnwand fertig. Fehlen nur noch Dinge, zum anpinnen 🙂

Upcyceling Jeans Körbchen

Vor Kurzem habe ich in einem Blog, ich weiß leider nicht mehr wo genau, ein gehäkeltes Körbchen aus einer alten Jeans gesehen. Da ich kurz vorher eine alte Jeans aussortiert hatte und wusste, dass sie noch in meiner Stoffmüll Tüte liegt, wollte ich das unbedingt ausprobieren.
Also erst mal die alte Jeans zerlegt und die Beine an den Nähten aufgeschnitten. Dann ging’s los und aus der Hose wurde ein ~5 mm breiter Faden. Lediglich die beiden hinteren Hosentaschen samt umliegendem Stoff habe ich nicht zu Faden verarbeitet. Die sollen irgendwann mal ein Beutel werden, wie Hanna sie häufiger schon gemacht hat.

Aber erst mal weiter mit meinem Häkelkörbchen. Das Zuschneiden der Hose war eine ziemliche Sauerei. Auch das Häkeln hinterher. Die Hose hat die ganze Zeit Fädchen und kleine Stoffflocken verloren.

Das Häkeln an sich ging ganz schnell. Ich habe meine größte Häkelnadel genommen (5,5) und habe recht locker gehäkelt. Ich denke, ne größere Nadel wäre noch besser gewesen aber ich hatte keine und wollte nicht noch mal extra dafür los. Hab dafür auch kein wirkliches Muster verwendet. Durch die ganzen Amigurumi wusste ich ja schon wie man rund häkelt. Habe dann einfach für so viele Runden zusätzliche Maschen dazu genommen, bis ich die gewünschte Größe hatte. Dann bin ich bei der Größe geblieben, bis ich ne gewisse Höhe hatte. Dann habe ich eine Runde immer die 4te und 5te zusammengehäkelt, damit es oben minimal zuläuft und etwas bauchig ist. Einfach weil mir das optisch ganz gut gefällt. Auf den Fotos kommt es glaube ich nicht so gut rüber.
Ich denke, ich werde das Körbchen für meine angefangenen Projekte nutzen. Ab damit zum Creadienstag und zu liebste Maschen.

Kikis Jahrestag

How time flies, when you’re having fun! Hoch die Tasse, jetzt wird gefeiert!
Okay, okay. Spaß bei Seite, aber es gibt wirklich eine kleine Kleinigkeit zu „feiern“
Vor genau einem Jahr kam mein erster Post online, in dem ich mich erst einmal nur vorgestellt habe. Seitdem kommen regelmäßig Beiträge zum Thema Essen und DIY von mir und ich muss sagen: es macht mir wirklich Spaß! Also…es ist jetzt nicht so, dass ich daran gezweifelt hätte, denn sonst hätte ich Dannys Angebot auf eine Partnerschaft wahrscheinlich ausgeschlagen, aber ich habe nicht gedacht, dass es mich so abholt. Das Drumherum trägt seinen Teil dazu sicherlich bei.
Ich war mit Danny zusammen auf Messen, wir haben uns getroffen und zusammen gebacken und gekocht und waren in Berlin!

Klar, das zeitliche Management meinerseits lässt noch zu wünschen übrig, aber es wird. Irgendwann lege ich mir auch neue Akkus für meine Kamera zu, dann kommt noch ein Stativ dazu und dann werden die Fotos auch was hübscher. Das ist tatsächlich ein Manko, was mich selber etwas ärgert. Ich sehe die ganzen tollen Fotos von Danny und grummel, weil ich bis jetzt nur mein schnödes Handy zum knipsen habe. Ich versuche zwar, die Bilder mit Deko aufzuhübschen und dem Hauptdarsteller der Beitrags schön anzurichten, aber dadurch wird die Qualität der Fotos auch nicht besser. Grml…aber: ich gelobe Besserung.
Nichts desto trotz, ich freu mich auf mein nächstes Blogjahr mit Danny: Mehr Bastelzeug, mehr Lagerküche, mehr experimentieren, mehr Kreativität, mehr Spaß!
Ich merke selber, wie ich durch das bloggen kreativer werde. Ich sehe etwas und überlege, was man daraus machen kann. Was aussieht wie Müll, wird aufgehübscht oder wiederverwertet. Ich habe eine riesige Kiste mit Stoffresten, die schon seit Jahren in der Wohnung rumstaubt, aber mittlerweile wird sie immer mal wieder geöffnet und das Innenleben verwurstet, um Kissenbezüge oder (Schmink)Taschen zu nähen. Ich war zwar schon immer recht kreativ, aber fand es nie gut genug, um es mit der Welt zu teilen. Mittlerweile ist diese Unsicherheit von mir abgefallen und ich zeige gerne, was ich gebastelt oder gekocht habe.
Zwar frag ich immer mal wieder bei der Chefin nach, wie ich was zu formatieren habe, aber es ist ja auch noch kein Meister vom Himmel gefallen. Nobody is perfect und das ist auch gut so!
Danke Danny, dass du mich aufgenommen hast und mich mit meinem Zeitchaos aushältst und weiterhin aushalten möchtest 🙂
Auf eine weiterhin so gute Zusammenarbeit und mehr Let’s fail-Beiträge!

Ambiente 2018

Jetzt ist die Ambiente schon über eine Woche her und ich komme einfach nicht dazu meine Eindrücke zur Messe in Worte zu fassen, weil ich so viel anderes zu tun habe. Jetzt sitze ich hier und habe endlich die Zeit etwas zu schreiben.

Ich war dieses Jahr zwei Tage auf der Ambiente und es hat sich definitiv wieder gelohnt. Meine erste Anlaufstelle war Silikomart, hauptsächlich, weil die Halle 6.1 am nächsten an der S Bahnstation dran ist. Am Interessantesten fand ich die Keksausstecher, die in der Mitte Platz für eine kleine Botschaft lassen. Ich schätze die werde ich mir definitiv besorgen, weil ich ein paar Ideen dafür habe. Auch sehr cool waren die kleinen Obstformen, die an die Arbeiten von Cedric Grolet angelehnt sind. Den musste ich dann zu Hause erst mal googlen und ich muss sagen, die Sachen sehen echt stark aus. Auch wenn es insgesamt nicht so meine Richtung ist. Für Blogger gab es am Stand auch eine Kleinigkeit in Form einer Pralinenform. Diese ist, wie viele andere Formen, mit einem speziellen zusätzlichen Rand ausgestattet, der an der Unterseite eine leichte Abrundung erzeugt. Denke die Form werde ich demnächst Mal ausprobieren. Leider ist die Ambiente ja immer zu dicht am Valentinstag, als dass ich die Form direkt dafür hätte nutzen können.


Am Stand habe ich außerdem eine der neuen Pralinenformen zum testen bekommen.

Als nächstes stand ein Besuch bei Koziol auf meiner Liste. Die hatte ich letztes Jahr zufällig auf der Messe entdeckt, als sie mich mit süßen Eulen Pieksern an den Stand gelockt haben. Dieses Jahr haben sie es mit etwas noch coolerem geschafft. Tangram. Ich liebe dieses Spiel. Ich kann mich damit ewig beschäftigen und sie haben kleine Schalen, die den Formen aus dem Spiel entsprechen. Da sag noch mal jemand, man soll nicht mit dem Essen spielen. Wenn man die Snacks in diese Schalen legt, ist es doch einfach nur eine Einladung zum Spielen!

Auch bei Römertopf habe ich wieder vorbeigeschaut, da sie mich sogar vor der Messe noch mal angeschrieben hatten und auf den Stand eingeladen hatten. Die Chance habe ich dann auch gleich noch genutzt um einige meiner Erfahrungen mit dem BBQ Römertopf auszutauschen. Der hat nämlich auf dem Grill das kleine Problem, dass man ihn nicht gut runter bekommt. Ich hoffe sehr, dass sie da vielleicht noch etwas entwickeln, was dieses Problem beseitigt.

Eine weitere Einladung gabs von Zak! Design. Hier gab es wie schon im letzten Jahr knallige Farben.

Auch von Zak gab es ein kleines Blogger Paket.

Ein kleines Blogger Event gab es auch am Stand von Birkmann.

 

Nach dem Blog Event gab es noch eine Kuchenform für alle Teilnehmer. Da ich die Form schon habe (immerhin ist mein Nachname Schuh natürlich habe ich diese Form) bekommt Kiki sie zum testen.

Meine Messe Neuentdeckung habe ich in Halle 1.1 am Stand von Braufässchen gefunden. Dort gab es nicht nur Kits um Bier selbst zu brauen, was für mich uninteressant ist, da ich viele Bierhefen nicht vertrage, sondern ganz neu auch Sets um Käse selbst zu machen. Das ist etwas, das ich wirklich gerne mal ausprobieren würde.

Jetzt noch ein paar weitere Eindrücke aus den Hallen.
Was es mir auch etwas angetan hat, waren die Burgerformen von Lurch.

Was ich auch super niedlich fand, waren diese kleinen Gewürzboxen von Feuer und Glas.

Einige sehr niedliche Tassen und Teller habe ich durch Zufall bei Ashdene entdeckt.

Am Stand von Städter

   

Ein mini Raclette! Das ist irgendwie lustig aber gleichzeitig sehr traurig. Raclett muss man doch mit Freunden machen!

Kirschblütenbaum mit Stickern von bande

Wie am Samstag schon angekündigt kommt heute der Beitrag über die washitape ähnlichen Sticker von bande. Auf der creativeworld im Januar haben Danny und ich uns unter anderem auch diesen Stand angeschaut und uns ein bisschen was zu den Produkten erklären lassen. Außerdem haben wir einige Kostenlose Muster zum Ausprobieren mitbekommen.
Wie Washitape kann man diese Sticker überall anbringen und sie lassen sich super leicht wieder entfernen, ohne dass die Sticker zerreißen oder die Oberfläche, auf der sie geklebt wurde leidet. Man kann damit alles dekorieren und mit ein bisschen zusätzlichem Material kann man auch wirklich schöne Bilder basteln.

Ich hatte schon erwähnt, dass ich nicht so der Fan von Washitapte bin, aber diese Sticker total klasse fand. Beziehungsweise, was man daraus machen kann. Nachdem wir auch kostenlose Samples bekommen haben, musste ich das natürlich auch gleich ausprobieren.
Für mich sind diese Sticker sehr interessant, weil ich weder malen noch zeichnen kann. Mit ein bisschen Fingerspitzengefühl und Fantasy kann man aber mindestens genauso schöne Bilder kreieren und sowas finde ich klasse! Ich würde so gerne mehr selbstgemalte Bilder in meiner Wohnung haben, aber ich kann es einfach nicht.
Ich hab mich bei dem folgenden Bastelwerk an einem der Bilder orientiert, das auch an dem Stand von bande ausgestellt wurde. Normalerweise würde ich auch einen weißen Bilderrahmen nehmen, aber ich hatte noch ein Stück Verpackungsmaterial übrig, das ich vor ein paar Wochen mit Pappmaché bearbeitet hatte. Da es diesen Rundauschnitt hatte, wollte ich unbedingt ein Bild rein malen oder kleben, hatte aber bis jetzt noch nicht das Richtige gefunden. Doch nachdem wir diese Sticker bekommen hatten, war diese Frage auch beantwortet.

Was ihr dafür braucht bzw. was ich benutzt habe:

Bilderrahmen (weiß, oder ihr bemalt einen Naturrahmen)
blauer Wasserfarbe
braune Abtönfarbe
Pinsel
bande Sticker (Yoshino Kirschbaum und Kirschblüten Blütenblätter)

Wie ich es gemacht habe:

Meinen vorgefertigten Rahmen habe ich mit blauer Wasserfarbe ausgemalt, damit es aussieht, wie ein wolkenloser Himmel. Wenn ihr das macht, wird es wohl ein Blatt Papier sein, dass ihr ausmalt. Nachdem die Farbe trocken war habe ich mit einem dünnen Pinsel und der braunen Abtönfarbe eine Linien aufgemalt, die nachher die Äste meines Kirschbaumes darstellen sollten.

Nachdem auch das getrocknet war, habe ich meiner Fantasie keine Grenzen gesetzt. Ich habe einfach die Sticker von der Kirschbaumrolle gezogen und sie dorthin platziert, wo ich sie hübsch fand.
Zum Schluss habe ich noch ein paar von den Kirschblüten auf dem Bild und dem Rahmen verteilt.
Fertig ist das Bild mit den bande Stickern.

Aus den anderen Stickertapes werde ich auch noch was basteln. Vielleicht verschöner ich meinen weißen Kleiderschrank mit Kirschblütenblättern oder gestalte Karten mit den Sonnenblumen.
Mit diesem Beitrag nehmen wir am Creadienstag teil und starten damit auch mal bei #12xkreativ von vom Landleben. Geniale Idee! Mal schauen, was uns noch so einfällt 🙂

Creativeworld 2018

Am letzten Sonntag waren Danny und ich zusammen auf der Creativwolrd in Frankfurt. Von Samstag bis Dienstag war die Messe für Fachbesucher geöffnet, um sich allerlei Neuheiten im Bereich Büro, Bastelwelt, Blumen und Winter anzuschauen.
Allerdings haben wir uns nicht so sehr für den neusten Büro- und Schreibbedarf interessiert, sondern haben uns den Tag über hauptsächlich in zwei Hallen aufgehalten, um uns die Creativeworld und die Christmasworld anzuschauen. Im Gegensatz zur Kreativ Welt war diese Messe keine Verkaufsmesse, was auch den Menschenauflauf reduzierte. Ich finde sowas immer recht angenehm, wenn man sich nicht von einem Stand zum anderen schieben muss und eigentlich gar nicht so viel vom Drumherum mitbekommt, weil man eher damit beschäftigt ist, anderen nicht auf die Füße zu latschen.

 

Unser Ziel war es die beiden Hallen durchzusehen und uns dann in der Workshoparea niederzulassen und so lange an den angebotenen Workshops teilzunehmen, bis und langweilig wird. Gesagt, getan.
Mir sind die vielen Stände aufgefallen, die sich auf Leinwandmalerei bezogen. So viele Pinsel und Farben hab ich noch nie auf einem Haufen gesehen. Obwohl dieser Anblick mich faszinierte, war das leider nichts womit ich etwas anfangen kann. Ich kann weder malen noch zeichnen. Pinsel nutze ich nur zum Lackieren oder dann, wenn ich Dinge fürs LARP bemale.
Doch neben solchen Ständen gab es auch viele tolle Kreativstände, an denen man deren neuste Kollektionen ausprobieren durfte. So habe ich mich zum Beispiel beim Stand von efco an einem Kissenbezug  versucht, den man mit Schablonen und Stempel und den dazugehörigen Farben gestaltet.

Damit das Motiv dauerhaft auf dem Bezug bleibt, muss ich die stellen noch überbügeln. Ohne bügeln geht die Farbe nämlich wieder raus und man hat wieder einen Blancobezug. An sich eine tolle Sache, wenn man sich mal vermalt oder verstempelt hat. Da ich gerne Stoffe bemale und auch meine Larpkleider davon betroffen sind überlege ich, ob ich mir nicht mal ein Textilset zulegen sollte.
Unter den anderen Ständen, die unsere Aufmerksamkeit gewonnen hatten war eine Dame aus Amerika, die Siegelwachs und Siegel anbot. Ich fand es ziemlich cool, dass sie auch Siegelwachs hatte, den man in eine Heißkleberpistole schieben konnte. Nicht larptauglich, aber unheimlich praktisch!

Auch sehr interessant war der Stand von bande, der auf den ersten Blick Washi Tape ausstellte. Ich bin kein sonderlich großer Fan davon, aber als wir näher herangingen sah ich, dass es kein normales Tape war, sondern Sticker, die man – wie Washi Tape – von der Rolle abnehmen und überall draufkleben konnte. Was man alles damit machen konnte, wurde dort am Stand gezeigt. Ich war völlig hingerissen von den Kirschblüten, Danny hatten es die Kois angetan. Wir haben auch ein paar kostenlose Samples bekommen, um uns selber auszutoben. Am Dienstag kommt dazu auch ein eigener Beitrag.

In der Workshoparea haben wir uns unteranderem an Alkoholtinte von Jacquard versucht. Wir haben an einem Stand gesehen, was man damit machen kann und wollten das auch mal ausprobieren. Witziges Spielzeug mit dem man ziemlich coole Bilder machen kann!


Kikis Bilder


Dannys Bilder

In einem weiteren Workshop haben wir Farben von GANSAI TAMPI beim Basteln einer Karte ausprobiert. Die Farben waren echt klasse, und ich (Danny) war erstaunt wie gut sie den schwarzen Tonkarton überdecken. Auch den Pinsel mit dem eingebauten Wassertank fanden wir beide sehr cool.

Den Abschluss bildete ein Workshop von Art Resin, bei dem wir ein Bild mit Kunstharz überzogen haben. Leider braucht es 24h um hart zu werden und wir konnten das Bild nicht mitnehmen.

Kurz zusammengefasst: Die Messe war den Besuch mehr als wert. Nächstes Jahr gerne wieder!

 

Die nächste Creativworld findet übrigens vom 26. bis 29 Januar 2019 statt.

Häkelelefant

Heute gibt es keine große Anleitung. Ich möchte euch einfach nur einen kleinen süßen Häkelelefant zeigen, den ich als Geburtstagsgeschenk für meine Freundin Anne gemacht habe. Sie liebt Elefanten und Krokodile. Letztes Jahr habe ich schon mal ein Krokodil für sie gemacht. So genug der Worte hier ist der kleine Elefant gehäkelt nach diesem Muster.

Ab damit zum Creadienstag und zu Liebste Maschen von Fanny. Außerdem noch zu Häkeline.

7 Jahre bloggen

Heute vor genau sieben Jahren habe ich meinen ersten Blogpost verfasst. Damals wollte ich einfach in einem Blog über meine Bentos berichten. Das hat sich aber nicht lange gehalten. Genau genommen habe ich nach dem ersten Eintrag erst mal mehrere Monate Pause gemacht. Nachdem dann auch zum nächsten Eintrag wieder mehrere Monate verstrichen, weil ich dann doch gar nicht so viel Lust auf Bentos hatte, habe ich den Blog ausgeweitet auf Basteln, genau gesagt Kerzen gießen. Damit lief es dann schon etwas besser.

Meinen ersten Blog hatte ich damals noch bei Livejournal. Irgendwann waren mir da die Möglichkeiten zu eingeschränkt und es folgte der Umzug zu WordPress. Dort blieb der Blog dann auch bis Ende 2014, als ich dann einen kleinen Platz auf dem Server meiner Freundin Raist bekam und seitdem dann eigenständig den Blog betreibe. Ich will gar nicht wissen, wie oft ich in den letzten Jahren Raist angerufen habe mit irgendwelchen Blog Problemen. Raist war immer für mich da und ich möchte mich an dieser Stelle mal ganz herzlich bedanken für den Support, wenn es um die wirklichen Tiefen des Backends geht.

Ich frage mich auch oft, ob es nicht sinnvoller wäre, den Blog nur noch in eine Richtung zu betreiben. Also entweder Food oder Basteln. Weil ich oft das Gefühl habe, dass mein Blog gar nicht wirklich gelesen wird. Auch wenn ich eigentlich schon täglich einige Besucher auf meinem Blog habe. Aber ich mag beide Seiten meines Blogs und möchte auch keine missen.

Dieses Jahr kam eine kleine Veränderung dazu, namentlich Kiki, die seit März jetzt mit mir zusammen am Blog arbeitet. Ungefähr seit diesem Zeitpunkt führe ich oder besser wir, auch einen Redaktionsplan. Wenn man mit zwei Leuten arbeitet, ist es einfach nötig, sich so ein bisschen zu koordinieren. Es macht auch großen Spaß nicht mehr alleine alle Beiträge zu machen, sondern hin und an gemeinsam für Beiträge zu kochen und zu backen. Außerdem beraten wir uns gerne mal, ob wir irgendwie ne Aktion machen wollen wie jetzt zu Weihnachten mal 24 Tage jeden Tag einen Beitrag zu veröffentlichen.

Eine weitere etwas größere Veränderung kam mit dem neuen Blogdesign. Mein altes WordPress Theme wurde nicht mehr aktualisiert und ich war gezwungen da etwas zu tun, oder darauf zu hoffen, dass es keine Sicherheitslücken oder so hat. Auch da hat Raist wieder sehr geholfen bei der Umsetzung, nachdem ich mich für das neue Design entschieden hatte und Sean hat dann noch für den passenden Banner oben gesorgt, da mussten ja schließlich jetzt zwei kleine Drachen hin.

Inzwischen kommt der Blog auf rund 380 Blogposts. Davon sind alleine 118 Blogposts aus 2017. Ich hoffe sehr, dass Kiki und ich es 2018 genau so weiter schaffen. Es gibt 557 Kommentare verteilt über den gesamten Blog. Da hoffe ich ja tatsächlich darauf, dass das noch viel viel mehr werden. Das ist meine große Hoffnung für das neue Jahr. 203 Kommentare gab es in 2017, das ist also die Zahl, die es 2018 zu toppen gilt.

Für den Sommer haben wir uns auch schon überlegt, wo die Reise thematisch hin geht. Denn im Sommer wollen wir zum Beispiel viel mehr zum Thema Kochen im LARP schreiben. Da wir beide LARPer sind und Kiki sehr viel Erfahrung im Kochen fürs LARP und für kleinere LARP Gruppen hat. Natürlich gibt es dazu wie gewohnt die eine oder andere Bastelarbeit, die wir natürlich nicht raus werfen. Aber auch da ist es geplant, im Sommer etwas LARP und Rollenspiel lastiger zu werden.

So das war mal ein kleiner Rückblick und Ausblick von mir. Ein Geburtstag ganz ohne Gewinnspiele und Kuchen. Aber immerhin habe ich in 7 Jahren das erste Mal daran gedacht, dass ich mit meinem Blog ja Geburtstag habe.

Aber vielleicht könnt ihr ja einfach mal schreiben, was euch besonders Gut gefallen hat an meinem Blog, wovon ihr gerne mehr sehen würdet oder auch was euch nicht so gut gefällt. Wie findet ihr das Rezept Plugin, dass es seit einigen Monaten gibt?
🙂

Weihnachtsbaumdeko aus Klorollen

Jedes Jahr steht bei uns die gleiche Frage im Raum: „Holen wir uns einen Weihnachtsbaum, oder nicht?“ Wir haben zwei Katzen, die gerne damit spielen, deswegen fällt ein großer Baum schon raus, weil wir keinen Unfall riskieren wollen. Aber ganz ohne ist es für uns irgendwie nicht weihnachtlich genug, weil es doch ganz hübsch aussieht, wenn die Geschenke drunter liegen. Meistens entschließen wir uns doch dazu einen kleinen Weihnachtsbaum im Topf zu holen. Klar wird der dann auch geschmückt, aber sonderlich viel Gekauftes kommt nie dran und wenn, dann ist es etwas Weiches, was nicht kaputt gehen kann, sollten die Katzen doch auf Idee kommen, den Baum umzureißen. Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen, aus Klopapierrollen ein paar Anhänger zu basteln. Das geht schnell, sieht hübsch aus und kostet fast kein Geld.

Ihr braucht:

Klopapierrollen (you don’t say)
Schere
Heißkleber
Pinsel
Farbe
Faden

So wird’s gemacht:

Schneidet die Klopapierrollen in gleichgroße Stücke. Wie groß sie sein sollen, ist euch überlassen. Ordnet nun die einzelnen Stücke in Stern- und/oder Blumenform an und klebt sie mit Heißkleber zusammen. Vorsicht! Der Heißkleber heißt nicht um sonst so. Zieht euch Handschuhe an, wartet einen kurzen Moment, bis ihr die Teile zusammendrückt oder seid einfach sehr vorsichtig. Lasst die Sterne und Blumen trocknen beziehungsweise den Kleber aushärten.

Schnappt euch Pinsel und Farbe und malt eure Weihnachtsbaumdekoration an, wie es euch gefällt. Vielleicht passend zum restlichen Baumschmuck? Lasst die Farbe gut trocknen. Jetzt fehlt nur noch ein Stückchen Faden und dann könnt ihr eure Baumdeko auch schon aufhängen.
So einfach kann man aus „Müll“ noch etwas Schönes basteln.

Mit diesem Beitrag nehmen wir am Creadienstag teil.