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Kikis Restebolognese

Spaghetti Bolognese koche ich ziemlich gerne. Mindestens einmal in Monat kommt dieses Gericht bei mir auf dem Tisch, denn es bietet sich auch super an, um Reste zu verwerten! Jede Bolognese ist ja bekanntlich anders, also gibt es meiner Meinung nach auch nicht DAS Rezept dafür.
Wer möchte, kann natürlich das Hackfleisch noch mit Rotwein ablöschen, aber ich hatte gerade keinen zur Hand und extra dafür noch welchen kaufen wollte ich auch nicht. Ich bin nicht so der Rotweintrinker, da wäre es dann eher eine Verschwendung gewesen, extra dafür noch eine Flasche zu kaufen. Mir ist bewusst, dass es auch die kleinen Flaschen gibt, aber selbst die steht dann nur alleine rum. Alternativ zum Parmesan kann man selbstverständlich auch anderen Streukäse nehmen, aber ich stehe sehr auf den klassischen Parmsan.
Ich hab euch mal meine Restebolognese aufgeschrieben, aber ich bin wie immer offen für Neues, also lasst mich ruhig wissen, aus was für Zutaten sich eure Nudelsauce zusammensetzt

Zutaten:

250 g Hackfleisch (gemischt oder Rind)
1 Möhre
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 halbe rote Paprika
Tomatenmark
500 g passierte Tomaten
500 g Spaghetti
etwas Öl
Salz
Pfeffer
italienische Kräuter
Parmesan

Zubereitung:

Schält die Zwiebel, den Knoblauch und die Möhre und schneidet alles in kleine Würfel. Die halbe Paprika schneidet ihr ebenfalls klein. Erhitzt nun etwas Öl in einer Pfanne und bratet darin das Hackfleisch und die Zwiebel an, bis alles goldbraun ist. Gebt nun etwas Tomatenmark hinzu und lasst es kurz karamellisieren. Rührt die Paprika, die Möhre und den Knoblauch unter und lasst alles bei mittlerer Hitze für etwa 5 Minuten köcheln. Gießt nun die passierten Tomaten dazu und vermengt alles gründlich. Lasst alles nochmal für 15 Minuten köcheln, bis die Möhren weich sind.
Kocht währenddessen die Nudeln in einem Topf, bis sie bissfest oder weich sind. Die Geschmäcker sind da ja bekannter Maßen verschieden. Gießt die Nudeln in einem Durchschlag ab und stellt sie bei Seite.
Schmeckt die Bolognese mit Salz, Pfeffer und italienischen Kräutern ab und verteilt sie mit etwas Parmesan über den Nudeln.
Basta Pasta!

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Kikis Restebolognese
Zutaten
  • 250 g Hackfleisch (gemischt oder Rind)
  • 1 Möhre
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 halbe rote Paprika
  • Tomatenmark
  • 500 g passierte Tomaten
  • 500 g Spaghetti
  • etwas Öl
  • Salz
  • Pfeffer
  • italienische Kräuter
  • Parmesan
Zubereitung
  1. Schält die Zwiebel, den Knoblauch und die Möhre und schneidet alles in kleine Würfel. Die halbe Paprika schneidet ihr ebenfalls klein.

  2. Erhitzt nun etwas Öl in einer Pfanne und bratet darin das Hackfleisch und die Zwiebel an, bis alles goldbraun ist. Gebt nun etwas Tomatenmark hinzu und lasst es kurz karamellisieren.

  3. Rührt die Paprika, die Möhre und den Knoblauch unter und lasst alles bei mittlerer Hitze für etwa 5 Minuten köcheln. Gießt nun die passierten Tomaten dazu und vermengt alles gründlich. Lasst alles nochmal für 15 Minuten köcheln, bis die Möhren weich sind.

  4. Kocht währenddessen die Nudeln in einem Topf, bis sie bissfest oder weich sind. Die Geschmäcker sind da ja bekannter Maßen verschieden. Gießt die Nudeln in einem Durchschlag ab und stellt sie bei Seite

  5. Schmeckt die Bolognese mit Salz, Pfeffer und italienischen Kräutern ab und verteilt sie mit etwas Parmesan über den Nudeln.
    Basta Pasta!

Ofengemüse mit Hähnchenbrust

Ich esse sehr gerne Ofengemüse mit Hähnchenbrust. Geht recht fix, ist nicht aufwendig und muss nicht bewacht werden. Ein perfektes Gericht also, wenn man von der Arbeit kommt, eigentlich absolut keine Lust auf Kochen hat, aber etwas Warmes im Magen haben möchte. In meinem zwei Personen Haushalt bleibt dann auch immer noch was übrig, was ich mir dann am nächsten Tag auf der Arbeit aufwärmen kann, oder ich friere es ein und freu mich einige Wochen später über leckeres Essen!
In den Sommermonaten nehme ich statt Kürbis dann Möhren oder Zucchini. Auch Pilze schmecken sehr lecker dazu.
Dieses Rezept bietet sich demnach auch super zur Resteverwertung an!

Zutaten für 4 Personen:

1 kleiner Kürbis (Hokkaido, knapp 1 Kilo)
1 rote Paprika
2 Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
1 Süßkartoffel
6 Kartoffeln
1 Fenchelknolle
4 Hähnchenbrustfilets
Sonnenblumenöl
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Heizt den Backofen auf 180 Grad (Umluft) vor. Legt ein Backblech mit Backpapier aus und stellt es bei Seite.
Wascht all euer Gemüse und schneidet alles so, dass in mundgerechte Stücke zerlegt wird. Soll heißen: Den Kürbis in Würfel, ebenso die Paprika und die geschälte Süßkartoffel. Die Zwiebeln und die anderen Kartoffeln könnt ihr in Achtel schneiden. Die Fenchelknolle kann geschnitten werden, wie man will. Ich zerteile sie immer in Viertel und schneide sie dann nochmal quer durch. Schält die Knoblauchzehen und schneidet sie in grobe Scheiben.
Schmeißt nun alles in eine Schüssel und streut nach Belieben Salz und Pfeffer drüber. Zum Schluss gießt ihr noch das Sonnenblumenöl in die Schüssel und mischt alles gut durch. Die Menge an Öl dürft ihr selber bestimmen. Ich nehme immer so 4-5 Esslöffel.
Verteilt euer Gemüse nun auf dem Backblech und schiebt es für gut 30 Minuten in den Ofen.
Während die Beilage vor sich hin schmurgelt, wascht das Hähnchen und tupft es trocken. Erhitzt etwas Öl in einer Pfanne und bratet das Fleisch rundherum goldbraun an. Würzt es zum Schluss noch mit Salz und Pfeffer.
Ist beides fertig, kann angerichtet werden.

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Ofengemüse mit Hähnchenbrust
Zutaten
  • 1 kleiner Kürbis (Hokkaido, knapp 1 Kilo)
  • 1 rote Paprika
  • 2 Zwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 Süßkartoffel
  • 6 Kartoffeln
  • 1 Fenchelknolle
  • 4 Hähnchenbrustfilets
  • Sonnenblumenöl
  • Salz
  • Pfeffer
Zubereitung
  1. Heizt den Backofen auf 180 Grad (Umluft) vor. Legt ein Backblech mit Backpapier aus und stellt es bei Seite.

  2. Wascht all euer Gemüse und schneidet alles so, dass in mundgerechte Stücke zerlegt wird. Soll heißen: Den Kürbis in Würfel, ebenso die Paprika und die geschälte Süßkartoffel. Die Zwiebeln und die anderen Kartoffeln könnt ihr in Achtel schneiden. Die Fenchelknolle kann geschnitten werden, wie man will. Ich zerteile sie immer in Viertel und schneide sie dann nochmal quer durch. Schält die Knoblauchzehen und schneidet sie in grobe Scheiben.

  3. Schmeißt nun alles in eine Schüssel und streut nach Belieben Salz und Pfeffer drüber. Zum Schluss gießt ihr noch das Sonnenblumenöl in die Schüssel und mischt alles gut durch. Die Menge an Öl dürft ihr selber bestimmen. Ich nehme immer so 4-5 Esslöffel.
    Verteilt euer Gemüse nun auf dem Backblech und schiebt es für gut 30 Minuten in den Ofen.

  4. Während die Beilage vor sich hin schmurgelt, wascht das Hähnchen und tupft es trocken. Erhitzt etwas Öl in einer Pfanne und bratet das Fleisch rundherum goldbraun an. Würzt es zum Schluss noch mit Salz und Pfeffer.
    Ist beides fertig, kann angerichtet werden.

Leichter Kartoffelsalat

Diesen leichten Kartoffelsalat habe ich zusammengestellt, als ich mal wieder einen panischen Anflug von überstürtzter Ernährungsumstellung hatte. Ich hatte unfassbaren Kohldampf auf Kartoffelsalat, wollte aber keine Mayo nehmen und erst recht keinen Speck, weil das ja alles so ungesund ist. Boah war ich ätzend in der Zeit. Egal…das Ergebnis kann sich sehen lassen. Vielleicht ist das Rezept auf den ersten Blick ungewohnt, aber es ist dennoch sehr lecker. Durch den Apfel, die Radieschen und die Frühlingszwiebeln liegt der Salat überhaupt nicht schwer im Magen und schmeckt lecker frisch.
Wem der Salat so zu wenig ist, kann natürlich Siede- oder Bratwürstchen dazu machen. Baguette oder Toast passt natürlich auch.

Zutaten:
6 mittelgroße Kartoffeln
1 Bund Radieschen
1 Apfel
6 Cornichons
1 Bund Frühlingszwiebeln
2 hartgekochte Eier
100 g Joghurt (natur)
1 EL Senf
Etwas Essig
Salz
Pfeffer
Lorbeerblatt

Zubereitung:
Schält die Kartoffeln und schneidet sie in kleine Würfel. Kocht sie für 20 Minuten mit dem Lorbeerblatt in einem Topf, gießt sie dann ab und schüttet sie in eine Schüssel.
Schält die Eier und schneidet diese, genauso wie die Cornichons und den Apfel in kleine Würfel und gebt sie ebenfalls in die Schüssel.
Wascht die Frühlingszwiebeln, schneidet die Enden ab und schneidet sie in Ringe, die dann ebenfalls in die Schüssel wandern.
Wascht nun die Radieschen, befreit sie von ihrem Grünzeug und viertelt sie. Bei größeren Exemplaren sollte man sie in Scheiben schneiden.
Rührt in einer kleinen Schüssel das Dressing aus dem Joghurt, dem Senf und dem Essig an. Schmeckt es mit Salz und Pfeffer ab und verrührt es mit dem Salat. Lasst diesen für etwa eine Stunde durchziehen und serviert ihn kalt.

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Leichter Kartoffelsalat
Zutaten
  • 6 mittelgroße Kartoffeln
  • 1 Apfel
  • 6 Cornichons
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 2 hartgekochte Eier
  • 100 g Joghurt (natur)
  • 1 EL Senf
  • etwas Essig
  • Salz
  • Pfeffer
  • Lorbeerblatt
Zubereitung
  1. Schält die Kartoffeln und schneidet sie in kleine Würfel. Kocht sie für 20 Minuten mit dem Lorbeerblatt in einem Topf, gießt sie dann ab und schüttet sie in eine Schüssel.

  2. Schält die Eier und schneidet diese, genauso wie die Cornichons und den Apfel in kleine Würfel und gebt sie ebenfalls in die Schüssel.
    Wascht die Frühlingszwiebeln, schneidet die Enden ab und schneidet sie in Ringe, die dann ebenfalls in die Schüssel wandern.
    Wascht nun die Radieschen, befreit sie von ihrem Grünzeug und viertelt sie. Bei größeren Exemplaren sollte man sie in Scheiben schneiden.

  3. Rührt in einer kleinen Schüssel das Dressing aus dem Joghurt, dem Senf und dem Essig an. Schmeckt es mit Salz und Pfeffer ab und verrührt es mit dem Salat. Lasst diesen für etwa eine Stunde durchziehen und serviert ihn kalt.

Heilerbestecktasche

Die Heilerbestecktasche habe ich für einen Freund angefertigt. Vor einem Jahr hatte er die Idee, dass er auf der Amonlonder Akademie bei seinem Heilerkurs seinen Schülern zum Abschluss Heilerbestecktaschen rausgeben möchte, aber er wollte keine gekauften haben, weil er das Wappen der Akademie draufhaben wollte. Ich habe angeboten, welche für ihn anzufertigen und er hat das Angebot dankend angenommen.
Jetzt habe ich 6 Heilerbestecktaschen in der Tasche, die nur darauf warten in die Hände ihrer neuen Besitzer zu wandern.
Ich selber habe eine Heilerin in meinem Charakterrepertoire fürs LARP, also werde ich mir demnächst auch eine eigene Tasche nähen. Werkzeuge und Utensilien möchten ordentlich verstaut werden. Schlecht sortierte und organisierte Heiler sind der Tod für jeden Verletzten.
Ihr könnt selbstverständlich jedes Motiv auf eure Taschen malen und auch die Bindung ist euch überlassen. Ich habe die Landesfarben von Amonlonde und Satinband genommen, weil ich es passend fand. Wenn ihr lieber eine Kordel nehmen wollt, tob euch aus! Ich denke, wenn ich meine eigene mache, wird sie etwas derber aussehen.
Ich spann euch jetzt nicht länger auf die Folter, sondern zeige euch, wie ich die Heilerbestecktasche gemacht habe.

Ihr braucht:

Weißen Stoff
– 1 Stück 40 cm x 40 cm
– 1 Stück 35 cm x 15 cm
Passendes Garn
Abstecknadeln
Stoffschere
Textilfarben
Motive
Pinsel
Satinband ( 2 Stück je 30 cm)

Wie es geht:

Übertragt die Schnittmuster auf den Stoff und schneidet eure Stücke aus. Das große Stück ist die Abdeckung, das kleine Stück wird später die Tasche für das Besteck.
Klappt die Ränder um, damit ihr sie umnähen könnt. Ich benutze dafür immer einen Zickzackstich, wer eine Overlock hat, kann die Ränder schön versäubern und sie dann umnähen.

Faltet eure Abdeckung in der Mitte und näht das kleine Stoffstück auf die untere Hälfte. Macht euch auf dem kleinen Stück auf der langen Seite unten alle 2,5 cm eine Markierung und näht eine gerade Linie nach oben. Wenn ihr das mit allen Markierungen gemacht habt, habt ihr so die Fächer für die einzelnen Werkzeuge gemacht.

Nun geht es ans anmalen. Schnappt euch eure Motive platziert sie auf die obere Hälfte der Abdeckung. Jetzt habt ihr mehrere Möglichkeiten. Entweder, ihr zeichnet alles per Hand ab, oder ihr paust es durch, oder ihr macht es wie ich und pinnt sie mit einer Nadel fest und malt drumherum. Ich habe direkt meinen Textilstift genommen, aber wenn ihr euch unsicher seid, könnt ihr auch erst einmal mit Bleistift oder Malerkreide das Motiv vormalen. Malt euer Motiv noch aus und lasst es so lange trocknen, wie es die Farbe vorgibt.


Wenn nötig, bügelt die Motive noch einmal fest, damit sie nicht bei der nächsten Wäsche auswaschen und eure Mühe zunichte machen.
Befestigt nun noch mit ein paar Stichen die Satinbänder an den Rändern und schon ist eure Heilerbestecktasche fertig. Umklappen, aufrollen, zubinden, that’s it.

Diese Heilertasche reichen wir beim Creadienstag und bei Magic Crafts ein!

Kikis Jahrestag

How time flies, when you’re having fun! Hoch die Tasse, jetzt wird gefeiert!
Okay, okay. Spaß bei Seite, aber es gibt wirklich eine kleine Kleinigkeit zu „feiern“
Vor genau einem Jahr kam mein erster Post online, in dem ich mich erst einmal nur vorgestellt habe. Seitdem kommen regelmäßig Beiträge zum Thema Essen und DIY von mir und ich muss sagen: es macht mir wirklich Spaß! Also…es ist jetzt nicht so, dass ich daran gezweifelt hätte, denn sonst hätte ich Dannys Angebot auf eine Partnerschaft wahrscheinlich ausgeschlagen, aber ich habe nicht gedacht, dass es mich so abholt. Das Drumherum trägt seinen Teil dazu sicherlich bei.
Ich war mit Danny zusammen auf Messen, wir haben uns getroffen und zusammen gebacken und gekocht und waren in Berlin!

Klar, das zeitliche Management meinerseits lässt noch zu wünschen übrig, aber es wird. Irgendwann lege ich mir auch neue Akkus für meine Kamera zu, dann kommt noch ein Stativ dazu und dann werden die Fotos auch was hübscher. Das ist tatsächlich ein Manko, was mich selber etwas ärgert. Ich sehe die ganzen tollen Fotos von Danny und grummel, weil ich bis jetzt nur mein schnödes Handy zum knipsen habe. Ich versuche zwar, die Bilder mit Deko aufzuhübschen und dem Hauptdarsteller der Beitrags schön anzurichten, aber dadurch wird die Qualität der Fotos auch nicht besser. Grml…aber: ich gelobe Besserung.
Nichts desto trotz, ich freu mich auf mein nächstes Blogjahr mit Danny: Mehr Bastelzeug, mehr Lagerküche, mehr experimentieren, mehr Kreativität, mehr Spaß!
Ich merke selber, wie ich durch das bloggen kreativer werde. Ich sehe etwas und überlege, was man daraus machen kann. Was aussieht wie Müll, wird aufgehübscht oder wiederverwertet. Ich habe eine riesige Kiste mit Stoffresten, die schon seit Jahren in der Wohnung rumstaubt, aber mittlerweile wird sie immer mal wieder geöffnet und das Innenleben verwurstet, um Kissenbezüge oder (Schmink)Taschen zu nähen. Ich war zwar schon immer recht kreativ, aber fand es nie gut genug, um es mit der Welt zu teilen. Mittlerweile ist diese Unsicherheit von mir abgefallen und ich zeige gerne, was ich gebastelt oder gekocht habe.
Zwar frag ich immer mal wieder bei der Chefin nach, wie ich was zu formatieren habe, aber es ist ja auch noch kein Meister vom Himmel gefallen. Nobody is perfect und das ist auch gut so!
Danke Danny, dass du mich aufgenommen hast und mich mit meinem Zeitchaos aushältst und weiterhin aushalten möchtest 🙂
Auf eine weiterhin so gute Zusammenarbeit und mehr Let’s fail-Beiträge!

Einfaches Mittelalterkleid

Dieses einfache Mittelalterkleid habe ich letztens genäht, weil einer meiner Charaktere im LARP eine neue Klamotte brauchte. Eigentlich war dieser Charakter nur als ein One-shot geplant, aber dieses Jahr soll ich ihn wieder auf der Amonlonder Akademie spielen, also wurde der Charakter generalüberholt und bekam auch eine neue Klamotte verpasst, weil die alte Robe nur bedingt passte.
Zurzeit nähe ich wieder etwas mehr, weil ich nach meinem großen Gewichtsverlust im letzten Jahr keine passenden Klamotten mehr hatte. Im Oktober letzten Jahres habe ich euch schon mein Ballkleid vorgestellt und auch dieses Kleid habe ich nach dem Schnitt von Natron und Soda geschneidert.
Ich habe wieder einmal die Schnürung weggelassen, weil ich lieber Gürtel trage. Der Eine oder Andere mag jetzt fragen: „Wo ist da das Problem, wenn das Kleid eine Schnürung hat?“
Ganz einfach: Ich mag das Gefühl nicht. Wenn ich die Schnürung habe und dann gleichzeitig einen Gürtel – egal, ob aus Stoff oder Leder – kann ich das Gefühl absolut nicht haben. Wäre auch nicht das erste Mal, dass ich mich mit meinen Gürteltaschen und Gebamsel in der Schnürung verhedder. Fazit für mich: keine Schnürung und alles ist tutti.

Für das einfache Mittlelalterkleid habe ich Folgendes benutzt:
3 Meter dunkelblauen Baumwollstoff
1 Meter silber-grauen Jacquard Futterstoff
schwarzes Nähgarn
1 weißer Stoffgürtel

Im Gegensatz zum Ballkleid hat dieses Exemplar enganliegende Ärmel bekommen und wird durch einen kleinen Schwalbenschwanz auf der Rückseite aufgehübscht. Ich steh bei Kleidern total auf mehrere Farben und Akzente, also habe ich den Schwalbenschwanz mit Jacquardstoff gefüttert und denselben Futterstoff bei den Ärmeln benutzt, um die Aufsätze zu nähen.

Den Rocksaum, die Ärmelsäume und den Ausschnitt habe ich mit einem schwarzen Zierstich versehen, um es aufwendiger aussehen zu lassen, als es wirklich war.

Letzten Endes habe ich vom Schnittmuster aufmalen bis zum Bügeln „nur“ knappe 5 Stunden an dem Kleid gesessen und ich finde, das Ergebnis kann sich sehen lassen. Alles in allem ist es trotzdem relativ schlicht, wird aber durch die Tonnen an Schmuck aufgewertet, die der Charakter trägt. Den weißen Stoffgürtel habe ich von einem anderen Kleid übernommen, weil ich fand, dass er ganz gut dazu passt.

Da mein Ballkleid schon beim Creadienstag war, kommt dieses Kleid einfach mal zur Abwechslung nach RUMS 🙂

Thunfischsalat

Den Thunfischsalat hat meine Mama früher häufig gemacht. Auf Toast war das unser Mittagessen oder Abendbrot, je nachdem wie wir grade Lust hatten.
Heutzutage mach ich diesen Belag eher weniger, was alleine meinen Katzen zu verschulden ist. Denn immer wenn ich auch nur daran denke, eine Thunfischdose aufzumachen, gehen meine beiden Samtpfoten davon aus, dass es für sie ist. Wenn dem nicht so ist, wird gejammert, als gäbe es kein Morgen mehr.
Aber ab und an bin ich einfach egoistisch und mische mir den Thunfischsalat zusammen. Auf warmen Toast schmeckt er richtig gut und auch in einem Wrap mit Salat und Gurke passt er super.

Zutaten:
1 Dose Thunfisch (ob in Wasser oder Öl ist völlig egal)
1 kleine rote Zwiebel
2 hartgekochte Eier
5 Cornichons
Remoulade
Salz
Pfeffer

Zubereitung:
Gießt den Thunfisch ab und füllt ihn in eine Schüssel. Pellt die Eier und schneidet sie in kleine Würfel. Schneidet die Zwiebel und die Gürckchen so klein, wie ihr sie haben möchtet.
Vermengt alles zusammen mit dem Thunfisch in der Schüssel und gebt so viel Remoulade dazu, wie ihr wollt. Ich benutz immer gerade so viel, dass alles zusammenbleibt, aber nicht nur noch nach Remoulade schmeckt. Das dürften so etwa 5 EL sein.
Schmeckt nun noch mit etwas Salz und Pfeffer ab und deckt die Schüssel mit Alufolie ab.
Stellt den Thunfischsalat in den Kühlschrank und lasst ihn da für etwa eine Stunde durchziehen.
Fertig!

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Thunfischsalat
Zutaten
  • 1 Dose Thunfisch
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 2 hartgekochte Eier
  • 5 Cornichons
  • Remoulade
  • Salz
  • Pfeffer
Zubereitung
  1. Gießt den Thunfisch ab und füllt ihn in eine Schüssel. Pellt die Eier und schneidet sie in kleine Würfel. Schneidet die Zwiebel und die Gürckchen so klein, wie ihr sie haben möchtet.

  2. Vermengt alles zusammen mit dem Thunfisch in der Schüssel und gebt so viel Remoulade dazu, wie ihr wollt. Ich benutz immer gerade so viel, dass alles zusammenbleibt, aber nicht nur noch nach Remoulade schmeckt. Das dürften so etwa 5 EL sein.

  3. Schmeckt nun noch mit etwas Salz und Pfeffer ab und deckt die Schüssel mit Alufolie ab.
    Stellt den Thunfischsalat in den Kühlschrank und lasst ihn da für etwa eine Stunde durchziehen.
    Fertig!

Quiche mit Zucchini und Feta

Die Quiche mit Zucchini und Feta kommt jetzt definitiv öfter auf den Tisch!
Ich hab mir vor einiger Zeit eine Quicheform zugelegt und seitdem hab ich immer mal wieder ein paar gemacht, weil ich jetzt eine Form habe, in der sowas auch schön aussieht. Natürlich kann man dafür auch eine Springform nehmen, aber ich bitte euch: eine Quicheform! Spaß bei Seite. Ich gebe zu, der Rand der Quiche sieht jetzt nicht wirklich schön aus: Mir ist der Rand beim Backen runtergeklappt, weil die Form etwas zu fettig war. Shit happens, ändert aber nix am Geschmack 🙂
Da ich eh so gerne Zucchini esse, habe ich mich nach einem Rezept für Zucchiniquiche umgeschaut und auch eins gefunden. Riesiger Pluspunkt: es ist auch noch Feta drin!
Geht fix und schmeckt super lecker.

Zutaten:
Für den Teig:
130 g Mehl
20 g Parmesan
½ TL Salz
65 g Butter
1 Ei
Kräuter der Provence

Für die Füllung:
1 große Zucchini1 Scharlotte
2 Eier
150 g Feta
15 g Parmesan
75 g saure Sahne
Öl zum Anbraten

Zubereitung:
Rührt in einer Schüssel alle Zutaten für den Teig zusammen. Ob ihr dabei die Hände nehmt oder doch das Rührgerät ist ganz euch überlassen. Formt eine Kugel aus dem Teig, wickelt ihn in Frischhaltefolie und vergesst ihn für 30 Minuten im Kühlschrank.
Wascht die Zucchini, halbiert sie und schneidet sie in Scheiben. Schält die Scharlotte und schneidet sie in kleine Würfel. Bratet beides in einer Pfanne mit etwas Öl an.
Würfelt den Feta und verrührt ihn in einer Schüssel mit den Eiern, dem Käse und der sauren Sahne. Gebt die angebratene Zucchini hinzu und stellt die Schüssel bei Seite.
Heizt den Ofen auf 170 Grad Umluft vor.
Holt den Teig aus dem Kühlschrank, rollt ihn aus und legt eure Quicheform damit aus. Drückt den Teig gut fest und schiebt dann die Form für etwa 20 Minuten in den Ofen, bis der Boden stabil ist.
Füllt nun die Zucchinimasse in die Form und lasst alles nochmal für etwa 20 Minuten backen, bis das Ei gestockt ist und die Oberfläche schön braun ist.

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Quiche mit Zucchini und Feta
Zutaten
Für den Teig
  • 130 g Mehl
  • 20 g Parmesan
  • 1/2 TL Salz
  • 65 g Butter
  • 1 Ei
  • Kräuter der Provence
Für die Füllung
  • 1 große Zucchini
  • 1 Scharlotte
  • 2 Eier
  • 150 g Feta
  • 15 g Parmesan
  • 75 g saure Sahne
  • Öl zum Anbraten
Zubereitung
  1. Rührt in einer Schüssel alle Zutaten für den Teig zusammen. Ob ihr dabei die Hände nehmt oder doch das Rührgerät ist ganz euch überlassen. Formt eine Kugel aus dem Teig, wickelt ihn in Frischhaltefolie und vergesst ihn für 30 Minuten im Kühlschrank.

  2. Wascht die Zucchini, halbiert sie und schneidet sie in Scheiben. Schält die Scharlotte und schneidet sie in kleine Würfel. Bratet beides in einer Pfanne mit etwas Öl an.
    Würfelt den Feta und verrührt ihn in einer Schüssel mit den Eiern, dem Käse und der sauren Sahne. Gebt die angebratene Zucchini hinzu und stellt die Schüssel bei Seite.

  3. Heizt den Ofen auf 170 Grad Umluft vor.
    Holt den Teig aus dem Kühlschrank, rollt ihn aus und legt eure Quicheform damit aus. Drückt den Teig gut fest und schiebt dann die Form für etwa 20 Minuten in den Ofen, bis der Boden stabil ist.

  4. Füllt nun die Zucchinimasse in die Form und lasst alles nochmal für etwa 20 Minuten backen, bis das Ei gestockt ist und die Oberfläche schön braun ist.

Zwiebelsuppe

Ich mag Zwiebelsuppe richtig gerne, mach sie aber viel zu selten, weil sich in meinem Kopf eingebrannt hat, dass der Toast in der Schüssel liegt und gratiniert wird. Je nach Schüssel und je nachdem, wie ungeschickt man ist, landet die halbe Suppe bei dem Versuch das Toast mit dem Löffel zu zerkleinern allerdings eher auf der Hose, als im Mund. Been there, done that. Grund genug für mich, sie nicht zu kochen.
Jetzt hatte ich aber noch einen 10-Kilo Sack Zwiebeln zu Hause rumstehen, den ich von einer Con mitnehmen durfte und so langsam mussten die auch weg. Also habe ich mich dann doch dazu entschieden, eine große Menge Zwiebelsuppe zu kochen. Allerdings – und ich könnt mich immer noch dafür hauen, dass ich nicht früher auf die Idee gekommen bin – habe ich das Toast diesmal einfach separat dazu gelegt und mir somit das Drama erspart.
Geht echt schnell und schmeckt auch getrennt super lecker!
Hier habt ihr das Rezept, das ich für meine Großproduktion hochgerechnet habe.

Zutaten:

500 g geschälte Zwiebeln
150 ml Weißwein
800 ml Gemüsebrühe
Butter zum Anbraten
Salz
Pfeffer
Thymian
Toast
Streukäse

Zubereitung:
Schneidet die geschälten Zwiebeln in halbe Ringe und bratet sie in einem großen Topf in der Butter goldbraun an. Löscht alles mit dem Weißwein ab und gießt den Topf mit der Gemüsebrühe auf. Lasst die Suppe für 20 Minuten kochen.
Schmeckt sie mit Salz, Pfeffer und Thymian ab und fertig ist auch schon die Suppe an sich.
Toastet das Brot, bestreut es mit Käse und lässt es überbacken.

 

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Zwiebelsuppe
Zutaten
  • 500 g Zwiebeln (geschält)
  • 150 ml Weißwein
  • 800 ml Gemüsebrühe
  • Butter zum Anbraten
  • Salz
  • Pfeffer
  • Thymian
  • Toast
  • Streukäse
Zubereitung
  1. Schneidet die geschälten Zwiebeln in halbe Ringe und bratet sie in einem großen Topf in der Butter an. Löscht alles mit dem Weißwein ab und gießt den Topf mit der Gemüsebrühe auf. Lasst die Suppe für 20 Minuten kochen.

  2. Schmeckt sie mit Salz, Pfeffer und Thymian ab und fertig ist auch schon die Suppe an sich.

  3. Toastet das Brot, bestreut es mit Käse und lässt es überbacken.

 

Kirschblütenbaum mit Stickern von bande

Wie am Samstag schon angekündigt kommt heute der Beitrag über die washitape ähnlichen Sticker von bande. Auf der creativeworld im Januar haben Danny und ich uns unter anderem auch diesen Stand angeschaut und uns ein bisschen was zu den Produkten erklären lassen. Außerdem haben wir einige Kostenlose Muster zum Ausprobieren mitbekommen.
Wie Washitape kann man diese Sticker überall anbringen und sie lassen sich super leicht wieder entfernen, ohne dass die Sticker zerreißen oder die Oberfläche, auf der sie geklebt wurde leidet. Man kann damit alles dekorieren und mit ein bisschen zusätzlichem Material kann man auch wirklich schöne Bilder basteln.

Ich hatte schon erwähnt, dass ich nicht so der Fan von Washitapte bin, aber diese Sticker total klasse fand. Beziehungsweise, was man daraus machen kann. Nachdem wir auch kostenlose Samples bekommen haben, musste ich das natürlich auch gleich ausprobieren.
Für mich sind diese Sticker sehr interessant, weil ich weder malen noch zeichnen kann. Mit ein bisschen Fingerspitzengefühl und Fantasy kann man aber mindestens genauso schöne Bilder kreieren und sowas finde ich klasse! Ich würde so gerne mehr selbstgemalte Bilder in meiner Wohnung haben, aber ich kann es einfach nicht.
Ich hab mich bei dem folgenden Bastelwerk an einem der Bilder orientiert, das auch an dem Stand von bande ausgestellt wurde. Normalerweise würde ich auch einen weißen Bilderrahmen nehmen, aber ich hatte noch ein Stück Verpackungsmaterial übrig, das ich vor ein paar Wochen mit Pappmaché bearbeitet hatte. Da es diesen Rundauschnitt hatte, wollte ich unbedingt ein Bild rein malen oder kleben, hatte aber bis jetzt noch nicht das Richtige gefunden. Doch nachdem wir diese Sticker bekommen hatten, war diese Frage auch beantwortet.

Was ihr dafür braucht bzw. was ich benutzt habe:

Bilderrahmen (weiß, oder ihr bemalt einen Naturrahmen)
blauer Wasserfarbe
braune Abtönfarbe
Pinsel
bande Sticker (Yoshino Kirschbaum und Kirschblüten Blütenblätter)

Wie ich es gemacht habe:

Meinen vorgefertigten Rahmen habe ich mit blauer Wasserfarbe ausgemalt, damit es aussieht, wie ein wolkenloser Himmel. Wenn ihr das macht, wird es wohl ein Blatt Papier sein, dass ihr ausmalt. Nachdem die Farbe trocken war habe ich mit einem dünnen Pinsel und der braunen Abtönfarbe eine Linien aufgemalt, die nachher die Äste meines Kirschbaumes darstellen sollten.

Nachdem auch das getrocknet war, habe ich meiner Fantasie keine Grenzen gesetzt. Ich habe einfach die Sticker von der Kirschbaumrolle gezogen und sie dorthin platziert, wo ich sie hübsch fand.
Zum Schluss habe ich noch ein paar von den Kirschblüten auf dem Bild und dem Rahmen verteilt.
Fertig ist das Bild mit den bande Stickern.

Aus den anderen Stickertapes werde ich auch noch was basteln. Vielleicht verschöner ich meinen weißen Kleiderschrank mit Kirschblütenblättern oder gestalte Karten mit den Sonnenblumen.
Mit diesem Beitrag nehmen wir am Creadienstag teil und starten damit auch mal bei #12xkreativ von vom Landleben. Geniale Idee! Mal schauen, was uns noch so einfällt 🙂