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Hummus

Eigentlich wollte ich euch schon länger mal dieses Hummusrezept zeigen, aber dann dachte ich mir jedes mal, dass es so einfach ist, dass es eigentlich nicht der Rede wert ist. Wenn ich mich allerdings mit Leuten in meinem Umfeld unterhalte, wissen viele gar nicht, woraus Hummus besteht oder wie man ihn zubereitet. “Das ist bestimmt total aufwendig!” Das ist gar nicht wahr. Gut…vielleicht, wenn man den Brei per Hand herstellt. Ich benutze dafür immer meine Küchenmaschine (ein Stabmixer tut’s aber auch!) und damit geht es wirklich schnell. Alles Zutaten rein, Deckel drauf, 2 Minuten laufen lassen, fertig!
Man kann Hummus auch noch verändern, indem man getrocknete Tomaten oder Pesto unterrührt. Wenn euch das Grundrezpt also mal zu langweilig werden sollte, experimentiert ruhig mal!
Ich nutze Hummus zur Zeit sehr gerne als Dipp, damit meine Rohkost auf der Arbeit nicht so fad ist. Man kann ihn aber auch wunderbar als Brotaufstrich oder Beilage nutzen. Besonders gut schmeckt dazu geröstetet Fladenbrot, passt meiner Meinung nach aber auch gut zu Fleisch 🙂

Zutaten:

2 Dosen Kichererbsen
4 EL Tahina (Sesampaste)
Saft einer Zitrone
1 Knoblauchzehe
Salz
Olivenöl
Paprikapulver

Zubereitung:

Öffnet die Dosen, gießt das Wasser ab und gebt die Kichererbsen in eine Küchenmaschine. Gebt etwas Olivenöl hinzu, die geschälte Knoblauchzehe, das Salz und die Sesampaste, schließt den Deckel und lasst die Maschine arbeiten, bis ihr einen gleichmäßigen Brei habt.
Füllt euren Hummus in eine Schüssel um, beträufelt ihn wieder mit etwas Olivenöl und streut etwas Paprikapulver oben drauf.
Fertig ist euer Partydip, Aufstrich oder eure Beilage.

Hummus
Autor: Chiara
Zutaten
  • 2 Dosen Kichererbsen
  • 4 EL Tahina (Sesampaste)
  • Saft einer Zitrone
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz
  • Olivenöl
  • Paprikapulver
Zubereitung
  1. Öffnet die Dosen, gießt das Wasser ab und gebt die Kichererbsen in eine Küchenmaschine. Gebt etwas Olivenöl hinzu, die geschälte Knoblauchzehe, das Salz und die Sesampaste, schließt den Deckel und lasst die Maschine arbeiten, bis ihr einen gleichmäßigen Brei habt.
    Füllt euren Hummus in eine Schüssel um, beträufelt ihn wieder mit etwas Olivenöl und streut etwas Paprikapulver oben drauf.
    Fertig ist euer Partydip, Aufstrich oder eure Beilage.

Hühnersuppe

Diese Hühnersuppe hat meine Mama immer gekocht, wenn einer von uns krank war. Voller Thymian und Zink sollte die Suppe unserem Imunsystem einen Kick geben und uns schnell wieder gesund machen. Zumindest hat sie das immer gesagt, weil ich früher nie so der Freund von Suppen war und irgendwie musste sie mich zum Essen kriegen. Noch heute mache ich Hühnersuppe, wenn ich krank bin. Zum einen aus Traditionsgründen und zum Anderen, weil ich dann immer einen ganzen großen Topf voll Suppe habe und in meiner Krankheitszeit nicht mehr kochen muss.
Natürlich muss es kein Maishähnchen sein und schon gar nicht ein ganzes Hähnchen, denn man kann auch einfach Hähnchenschenkel nehmen. Allerdings hat meine Mutter gerne auch mal Hühnersuppe und Hühnerfrikassee in einem Abriss gemacht und die “schönen” Fleischstücke vom Hähnchen für das Frikassee genommen und die kleinen für die Suppe, da bot sich dann ein ganzes Hähnchen eher an.
Zu späterer Gelegenheit zeige ich euch auch das Rezept zu dem Frikassee.

Zutaten:

1 Maishähnchen
1 Stange Porree
4 Möhren
¼ Sellerieknolle
1 Glas Spargel
1 Liter Hühnerbrühe
Lorbeerblatt
Thymian
Salz
Pfeffer
1 EL ÖL
Buchstabennudeln

Zubereitung:

Wascht das Maishähnchen ordentlich ab und tupft es ein wenig trocken. Bratet es in einem großen Topf im Öl kurz an.
Wascht den Porree, die Möhren und den Sellerie und schält das Gemüse. Schneidet den Sellerie in Würfel, die Möhren und die Stange Porree in Scheiben. Bratet alles mit dem Huhn an und löscht den Topf mit dem Liter Hühnerbrühe ab. Gießt nun so viel Wasser drauf, bis das Huhn bedeckt ist (wenn das nach der Brühe schon der Fall ist, lasst es so). Legt das Lorbeerblatt dazu und lasst die Suppe kurz aufkochen, um sie dann für 90 Minuten bei schwacher Hitze vor sich hin köcheln zu lassen.
Holt nach den 90 Minuten das Hähnchen heraus (es wird sehr entgegenkommend sein, passt also auf, dass es euch nicht völlig zerfällt) und lasst es abkühlen. Zieht dann die Haut ab und trennt das Fleisch von den Knochen. Gebt das Fleisch zurück in die Suppe und gebt so viele Buchstabennudeln dazu, wie ihr möchtet.
Öffnet nun das Spargelglas, gießt das Wasser zu der Suppe und schneidet die Spargelstangen in Stücke, die ebenfalls in die Suppe gehören.
Würzt nun alles mit Thymian, Salz und Pfeffer nach eurem Belieben und lasst die Suppe so lange kochen, bis die Nudeln durch sind.

Hühnersuppe
Autor: Chiara
Zutaten
  • 1 Maishähnchen
  • 1 Stange Porree
  • 4 Möhren
  • 1 Glas Spargel
  • 1 Liter Hühnerbrühe
  • Lorbeerblatt
  • Thymian
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 EL Öl
  • Buchstabennudeln
Zubereitung
  1. Wascht das Maishähnchen ordentlich ab und tupft es ein wenig trocken. Bratet es in einem großen Topf im Öl kurz an.

  2. Wascht den Porree, die Möhren und den Sellerie und schält das Gemüse. Schneidet den Sellerie in Würfel, die Möhren und die Stange Porree in Scheiben. Bratet alles mit dem Huhn an und löscht den Topf mit dem Liter Hühnerbrühe ab. Gießt nun so viel Wasser drauf, bis das Huhn bedeckt ist (wenn das nach der Brühe schon der Fall ist, lasst es so).

  3. Legt das Lorbeerblatt dazu und lasst die Suppe kurz aufkochen, um sie dann für 90 Minuten bei schwacher Hitze vor sich hin köcheln zu lassen.
  4. Holt nach den 90 Minuten das Hähnchen heraus (es wird sehr entgegenkommend sein, passt also auf, dass es euch nicht völlig zerfällt) und lasst es abkühlen. Zieht dann die Haut ab und trennt das Fleisch von den Knochen. Gebt das Fleisch zurück in die Suppe und gebt so viele Buchstabennudeln dazu, wie ihr möchtet.

  5. Öffnet nun das Spargelglas, gießt das Wasser zu der Suppe und schneidet die Spargelstangen in Stücke, die ebenfalls in die Suppe gehören.
    Würzt nun alles mit Thymian, Salz und Pfeffer nach eurem Belieben und lasst die Suppe so lange kochen, bis die Nudeln durch sind.

Königsberger Klopse

Wenn es mal Königsberger Klopse gab, dann früher bei meinen Großeltern in Bayern, denn meine Oma kam gebürtig aus Königsberg. Allerdings fand ich als Kind dieses Gericht immer unfassbar ekelig, weil ich Kapern hasste, wie nichts Gutes. Ich habe dann maximal die Kartoffeln gegessen und die Klopse, solange daran keine widerliche Kapernsauce klebte. Da sich mein Mitbewohner letztens allerdings genau dieses Gericht gewünscht hat (ich bin’s auch selber Schuld, wenn ich frage “Was soll ich denn mal kochen?” und keine Ausnahmen nenne), habe ich das alte Rezept meiner Oma rausgekramt und losgelegt. Siehe da: die Aussage, dass sich der Körper alle 7 (?) Jahre ändert, traf wieder einmal zu und ich mag mittlerweile Kapern. Na gut…mögen ist vielleicht doch noch ein bisschen zu viel gesagt, aber ich esse sie freiwillig mit. Hier habt ihr mein Omirezept zu den Königsberger Klopsen mit Kartoffeln.

Für die Klopse:
500 g gemischtes Hackfleisch
1 Zwiebel
2 Eier
2 EL Paniermehl
Salz
Pfeffer

Für die Brühe:
1 Liter Rinderbrühe
1 Zwiebel
1 Lorbeerblatt
3 Körner Piment
3 Pfefferkörner
Salz

Für die Sauce:
3 EL Butter
2 EL Mehl
Saft von einer Zitrone
400 ml Brühe
200 ml Sahne
1 kl. Glas Kapern
Salz
Pfeffer
Petersilie zum Garnieren (optional)

Zubereitung:

Für die Klopse:
Holt euch eine Schüssel und legt das Hackfleisch hinein. Schält die Zwiebel, hackt sie klein und gebt sie zum Hackfleisch in die Schüssel. Vermischt beides mit den Eiern, Salz und Pfeffer und bindet die Masse mit dem Paniermehl. Formt jetzt aus dem Hackfleischgemisch die Klopse und legt sie bei Seite.

Für die Brühe:
Schält die Zwiebel und schneidet sie in kleine Würfel. Gebt sie zusammen mit den Gewürzen in den Liter Brühe. Erhitzt diese und gebt die Klopse hinein. Lasst sie für etwa 10 Minuten köcheln. Nehmt dann das Lorbeerblatt, die Pfefferkörner und Pimentkörner herausnehmen. Lasst die Klopse in der Brühe in ca. 10 Minuten gar ziehen. Nehmt sie dann heraus und stellt sie warm.

Für die Sauce Kapernsauce:
Bringt die Butter in einem Topf zum Schmelten. Gebt das Mehl dazu und schwitzt es an. Löscht den Inhalt mit der Klopsbrühe unter Rühren ab. Gebt nun die abgetropften Kapern und die Sahne hinzu. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer süß-sauer abschmecken. Legt nun die Klopse in die Sauce und garniert das Gericht beim Servieren mit Petersilie.
Fertig sind eure Königsberger Klopse! Jetzt müsst ihr nur noch ein paar Kartoffeln kochen und schon könnt ihr das Gericht genießen.

Königsberger Klopse
Autor: Chiara
Zutaten
Für die Klopse:
  • 500 g gemischtes Hackfleisch
  • 1 Zwiebel
  • 2 Eier
  • 2 EL Paniermehl
  • Salz, Pfeffer
Für die Brühe:
  • 1 Liter Rinderbrühe
  • 1 Zwiebel
  • 1 Lorbeerblatt
  • 3 Körner Piment
  • 3 Pfefferkörner
  • Salz
Für die Sauce:
  • 3 EL Butter
  • 2 EL Mehl
  • Saft von einer Zitrone
  • 400 ml Brühe
  • 200 ml Sahne
  • 1 kl. Glas Kapern
  • Salz, Pfeffer
  • Petersilie zum Garnieren (optional)
Zubereitung
  1. Für die Klopse:
    Holt euch eine Schüssel und legt das Hackfleisch hinein. Schält die Zwiebel, hackt sie klein und gebt sie zum Hackfleisch in die Schüssel. Vermischt beides mit den Eiern, Salz und Pfeffer und bindet die Masse mit dem Paniermehl. Formt jetzt aus dem Hackfleischgemisch die Klopse und legt sie bei Seite.

  2. Für die Brühe:
    Schält die Zwiebel und schneidet sie in kleine Würfel. Gebt sie zusammen mit den Gewürzen in den Liter Brühe. Erhitzt diese und gebt die Klopse hinein. Lasst sie für etwa 10 Minuten köcheln. Nehmt dann das Lorbeerblatt, die Pfefferkörner und Pimentkörner herausnehmen. Lasst die Klopse in der Brühe in ca. 10 Minuten gar ziehen. Nehmt sie dann heraus und stellt sie warm.

  3. Für die Sauce Kapernsauce:
    Bringt die Butter in einem Topf zum Schmelten. Gebt das Mehl dazu und schwitzt es an. Löscht den Inhalt mit der Klopsbrühe unter Rühren ab. Gebt nun die abgetropften Kapern und die Sahne hinzu. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer süß-sauer abschmecken. Legt nun die Klopse in die Sauce und garniert das Gericht beim Servieren mit Petersilie.

    Fertig sind eure Königsberger Klopse! Jetzt müsst ihr nur noch ein paar Kartoffeln kochen und schon könnt ihr das Gericht genießen.

Feldsalat mit Ziegenkäse im Speck

Feldsalat, oder auch Rapunzel genannt, esse ich sehr gerne. Zusammen mit Rucola ist er einer meiner Lieblingssalatsorten. Früher, als meine Oma noch selber Gemüse und Salat angepflanzt hat, gab es oft Feldsalat und jedes Mal, wenn ich welchen mache, erinnert er mich an meine Kindheit und meine Oma. Als ich den Rheinischen Sauerbraten gemacht habe, gab es den Feldsalat mit Ziegenkäse im Speck als Vorspeise. Nicht zu mächtig und passend zu dem süß-säuerlichen Hauptgang. Außerdem macht er einiges her und dabei ist er ruck zuck zubereitet.

Zutaten für 4 Portionen:
125 g Feldsalat
200 g Ziegenkäse (entspricht einer Rolle)
eine Hand voll Cherrytomaten
50 g Pinienkerne
1 Packung Bacon
Honig
Thymian
Salzflocken

Zubereitung:
Heizt den Backofen auf 200 Grab Ober-/Unterhitze vor. Schneidet die Ziegenkäserolle in gleichgroße Scheiben und umwickelt diese dann mit 1 Scheibe Bacon. Legt ein Backblech mit Backpapier aus, legt die umwickelten Ziegenkäsescheiben darauf, verteilt etwas Honig und Thymian darauf und schiebt das Blech für etwa 15 Minuten in den Ofen. Ja, der Käse zerläuft, egal, wie gut ihr den Speck drumfriemelt. Lasst euch davon nicht ärgern!
Während ihr wartet, röstet die Pinienkerne an. Wascht den Feldsalat ordentlich, lasst ihn dann in einem Sieb abtropfen (oder jagt ihn durch die Salatschleuder) und verteilt ihn gleichmäßig auf Salatteller. Wascht auch die Tomaten kurz ab, halbiert sie und verteilt sie mit den Pinienkernen auf den Tellern. Gebt nun noch ein paar Ziegenkäsescheiben im Sepck dazu, streut ein paar Salzflocken über den Salat und fertig ist eure Vorspeise.
Ich habe mich bewusst gegen ein Dressing entschieden, weil der Honig zusammen mit dem Wasser des Salats und den Gewürzen eigentlich schon Dressing genug ist. Wem das jedoch zu trocken ist, kann sich ein Essug-Öl-Dressing zusammenrühren.

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Feldsalat mit Ziegenkäse im Speck
Autor: Chiara
Zutaten
  • 125 g Feldsalat
  • 200 g Ziegenkäse (entspricht einer Rolle)
  • eine Hand voll Cherrytomaten
  • 50 g Pinienkerne
  • 1 Packung Bacon
  • Honig
  • Thymian
  • Salzflocken
Zubereitung
  1. Heizt den Backofen auf 200 Grab Ober-/Unterhitze vor. Schneidet die Ziegenkäserolle in gleichgroße Scheiben und umwickelt diese dann mit 1 Scheibe Bacon. Legt ein Backblech mit Backpapier aus, legt die umwickelten Ziegenkäsescheiben darauf, verteilt etwas Honig und Thymian darauf und schiebt das Blech für etwa 15 Minuten in den Ofen. Ja, der Käse zerläuft, egal, wie gut ihr den Speck drumfriemelt. Lasst euch davon nicht ärgern!

  2. Während ihr wartet, röstet die Pinienkerne an. Wascht den Feldsalat ordentlich, lasst ihn dann in einem Sieb abtropfen (oder jagt ihn durch die Salatschleuder) und verteilt ihn gleichmäßig auf Salatteller. Wascht auch die Tomaten kurz ab, halbiert sie und verteilt sie mit den Pinienkernen auf den Tellern. Gebt nun noch ein paar Ziegenkäsescheiben im Sepck dazu, streut ein paar Salzflocken über den Salat und fertig ist eure Vorspeise.

  3. Ich habe mich bewusst gegen ein Dressing entschieden, weil der Honig zusammen mit dem Wasser des Salats und den Gewürzen eigentlich schon Dressing genug ist. Wem das jedoch zu trocken ist, kann sich ein Essug-Öl-Dressing zusammenrühren.

Rheinischer Sauerbraten

Mittlerweile ist es eine kleine Tradition, dass ich einmal im Jahr – meistens im Herbst oder Winter – Rheinischen Sauerbraten mache. Dazu gibt es dann Semmelknödel, Apfelrotkohl mit Zartbitterschokolade und die bekannte säuerlich-süße Sauce, die dem Sauerbraten unteranderem seinen Namen verleiht. Im folgenden Rezept zeige ich euch, wie ich meinen Sauerbraten mache. Es gibt nämlich so viele verschiedene Rezepte, wie es Rheinländer gibt. Eines haben sie allerdings alle gemein: Wer Rheinischen Sauerbraten machen will, verwendet Pferdefleisch und in der Sauce findet man Rosinen. Ist das Fleisch vom Rind und die Sauce rosinenfrei, darf sich dieses Gericht nicht “Rheinischer Sauerbraten” nennen, sondern lediglich “Sauerbraten rheinischer Art” oder schlicht “Sauerbraten”. Das ist dasselbe Thema wie das “Wiener Schnitzel” und “Schnitzel Wiener Art”.
Die Gewürzangaben im Rezept sind geschätzt, denn normalerweise bereitet man den Sauerbraten nach Geschmack zu.

Zutaten für 2 kg Rheinischer Sauerbraten:

2 kg Pferdefleisch (fertig in Beize eingelegt vom Pferdemetzger erhältlich)
200 g Printen
1 Becher Zuckerrübensirup
400 ml Bratenfond
1 Flasche trockenen Rotwein
200 ml Apfelessig
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 Hände voll Rosinen
1 EL Senfkörner
1 EL Wacholderbeeren
1 TL Nelken
1 Lorbeerblatt
Honig
Butter
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Schält die Zwiebeln und den Knoblauch, schneidet beides sehr klein und bratet es in Butter in einem großen Bräter an. Gebt nun das Fleisch hinzu und bratet es von allen Seiten scharf an. Löscht das Fleisch mit dem Bratenfond ab, gießt dann den Essig und den Wein dazu. Schmeißt dann alle Gewürze und die Printen in den Bräter, schließt den Deckel, verringert die Temperatur auf mittlere Hitze und vergesst den Braten für gute 3 Stunden. Ihr könnt das Fleisch jede Stunde einmal wenden, damit die Sauce ins ganze Fleisch ziehen kann.
Holt nach der Kochzeit das Fleisch aus dem Bräter und lasst es auf einem Holzbrett auskühlen. Schneidet erst dann den Braten in Scheiben.
Kümmert euch nun um die Sauce. Passiert sie durch ein Sieb in einen Topf und kocht sie erneut auf. Gebt nun den Zuckersirup, etwas Honig und die Rosinen hinein und rührt kräftig um. Lasst die Sauce reduzieren, bis sie die richtige Konsistenz hat (oder ihr nehm Saucenbinder, das geht natürlich auch). Ihr könnt noch mit Salz und Pfeffer etwas nachwürzen, wenn sie euch noch nicht gewürzt genug ist.
Legt nun das zerschnittene Fleisch in die Sauce und lasst es dort heiß werden. Fertig ist eurer Rheinischer Sauerbraten. Noms!

Rheinischer Sauerbraten
Autor: Chiara
Zutaten
  • 2 kg Pferdefleisch (fertig eingelegt)
  • 200 g Printen
  • 1 Becher Zuckerrübensirup
  • 400 ml Bratenfond
  • 1 Flasche trockenen Rotwein
  • 200 ml Apfelessig
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Hände voll Rosinen
  • 1 EL Senfkörner
  • 1 EL Wacholderbeeren
  • 1 TL Nelken
  • 1 Lorbeerblatt
  • Honig
  • Butter
  • Salz,Pfeffer
Zubereitung
  1. Schält die Zwiebeln und den Knoblauch, schneidet beides sehr klein und bratet es in Butter in einem großen Bräter an. Gebt nun das Fleisch hinzu und bratet es von allen Seiten scharf an.

  2. Löscht das Fleisch mit dem Bratenfond ab, gießt dann den Essig und den Wein dazu. Schmeißt dann alle Gewürze und die Printen in den Bräter, schließt den Deckel, verringert die Temperatur auf mittlere Hitze und vergesst den Braten für gute 3 Stunden. Ihr könnt das Fleisch jede Stunde einmal wenden, damit die Sauce ins ganze Fleisch ziehen kann.

  3. Holt nach der Kochzeit das Fleisch aus dem Bräter und lasst es auf einem Holzbrett auskühlen. Schneidet erst dann den Braten in Scheiben.

  4. Kümmert euch nun um die Sauce. Passiert sie durch ein Sieb in einen Topf und kocht sie erneut auf. Gebt nun den Zuckersirup, etwas Honig und die Rosinen hinein und rührt kräftig um. Lasst die Sauce reduzieren, bis sie die richtige Konsistenz hat (oder ihr nehm Saucenbinder, das geht natürlich auch). Ihr könnt noch mit Salz und Pfeffer etwas nachwürzen, wenn sie euch noch nicht gewürzt genug ist.
    Legt nun das zerschnittene Fleisch in die Sauce und lasst es dort heiß werden. Fertig ist eurer Rheinischer Sauerbraten. Noms!

Weihnachtlicher Besteckhalter

In einer Woche ist Weihnachten. Meine Wohnung ist schon weihnachtlich geschmückt, ich habe einen kleinen Weihnachtsbaum katzensicher im Wohnzimmer stehen und auch das Weihnachtsmenü steht fest. Ich wollte dieses Jahr etwas mehr Tischdekoration haben, weil ich mir unter anderem dachte, dass man Besteck und Serviette auch hübscher drapieren kann, als sie nur neben den Teller zu legen. Allerdings habe ich nicht wirklich Zeit, um extra Bastelzeug zu kaufen. Ich arbeite im Einzelhandel und gerade in der Weihnachtszeit häufen sich die Überstunden.
Also habe ich mich durch meine Bastelkiste gewühlt und mit den folgenden Sachen, die ich noch da hatte einen Besteckhalter im Weihnachtsmützendesign zusammengestellt. Pro Exemplar habe ich nicht mehr als 5 Minuten gebraucht, also bietet sich diese Bastelanleitung super als Last Minute – Dekoidee.

Was ihr für 2 Besteckhalter braucht:

1 weißes DIN A4 Blatt
2 Klopapierrollen
rotes Kreppapier
Bleistift
Schere
Maßband
Lineal oder Geodreieck
Kleber
Tesafilm
dünnes, rotes Satinband

So wird es gemacht:

Wickelt das Maßband um die Klopapierrolle und zeichnet auf das Blatt Papier zwei Rechtecke, die mindestens so lang, wie der Umfang der Rolle und 3 cm breit sind. Schneidet die Rechtecke aus und legt sie bei Seite. Stellt eine Klorolle auf das Papier und zeichnet mit Hilfe der Rolle vier Kreise auf das Blatt. Schneidet auch diese aus und legt sie ebenfalls bei Seite.

Wickelt nun das Kreppapier ein paar Mal um die Rolle, dass etwa 5 cm auf der einen Seite überstehen. Schneidet auf der gegenüberliegenden Seite nach 10 – 15 cm ab. Schlagt die 5 cm Kreppapier oben in die Rolle ein und klebt eines der weißen Rechtecke an den Rand. Nehmt euch nun zwei der weißen Kreise und knüddelt das Kreppapier auf der anderen Seite so ein, dass ihr es zwischen die Kreise kleben könnt.

Eigentlich ist eurer Weihnachtlicher Besteckhalter schon fertig, aber um es noch etwas hübscher zu machen, wickelt noch das dünne Satinband um die Krempe und macht eine Schleife.
Auf dem Tisch faltet ihr eine Serviette in der Mitte und legt sie in die Mütze. Legt nun noch das Besteck dazu und plaziert euren Besteckhalter auf dem Teller.

Fertig ist die Tischdeko und ab geht’s damit zum Creadienstag! Viel Spaß beim Nachbasteln und falls wir uns nicht mehr lesen, wünsche ich euch allen frohe Weihnachten und entspannte Feiertage!

Speckbraten

Jetzt, wo es wieder kälter ist koche ich unheimlich gerne Braten. Normalerweise bereite ich ihn immer auf dem Herd zu, indem ich das Fleisch scharf anbrate, dann mit Fond und Wein aufgieße und dann für knapp 3 Stunden bei mittlerer Hitze vergesse. Fleisch raus, Sauce würzen und einkochen lassen, fertig! Braten klingt immer so fancy und aufwendig, dabei brauch es lediglich nur Kochzeit und dabei muss man nicht alle 5 Minuten schauen, ob das Essen nicht schon angebrannt ist. Für mich sind Braten immer eine sehr entspannende Angelegenheit. Ich setze den Braten am frühen Nachmittag an und während dieser in seinem Topf oder Bräter vor sich hin simmert kann ich bequem den Haushalt machen, zocken oder den Nachmittag anderweitig verbringen. Meiner Meinung nach eignen sich Braten auch wunderbar als Festessen. Bald steht ja Weihnachten vor der Tür. Vielleicht ist das was für euch?
Bis jetzt habe ich immer Rinderbraten gemacht, doch ich habe dieses Mal keinen bekommen, weil ich etwas spät einkaufen war. Also habe ich kurz umdisponiert und ein Schweinebratenrezept zusammengeschustert. Als Beilage gab es dieses Mal Buttererbsen und Kartoffelpüree, deren Zubereitung ich nicht aufschreiben werde. Es folgt nur das Rezept für den Speckbraten.

Zutaten:
1 kg Schweine-Lachsbraten
2 Packungen Bacon (etwa 20 Scheiben)
2 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
3 EL Tomatenmark
500 ml Bratenfond
1 Flasche trockenen Rotwein
Salz, Pfeffer, Paprikapulver
2 Lorbeerblätter
1 TL Honig
Butter zum Braten

Zubereitung:
Heizt den Backofen auf 160 Grad Umluft vor.
Holt den Bacon aus der Verpackung und zieht ihn vorsichtig etwas in die Länge. Wickelt die einzelnen Streifen um den Lachsbraten und klebt die Enden mit etwas Honig zusammen.
Schält die Zwiebeln und den Knoblauch, schneidet die Zwiebeln in kleine Würfel und zerhackt den Knoblauch. Erhitzt etwas Butter in einem Bräter und bratet die Zwiebeln kurz an. Gebt jetzt den eingewickelten Braten in den Bräter und bratet ihn von allen Seiten scharf an. Seid beim Umdrehen etwas vorsichtig, der Bacon könnte entgegenkommend sein.
Gebt nun den Knoblauch und das Tomatenmark hinzu und röstet beides an. Löscht den Braten nun mit dem Bratenfond ab und wendet das Fleisch. Gießt jetzt die Flasche Wein hinzu, gebt die Lorbeerblätter hinzu und legt den Deckel auf den Bräter. Schiebt den Braten nun für 3 Stunden in den Ofen, wobei ihr je nach etwa einer Stunde das Fleisch wendet.
Holt den Bräter nach den 3 Stunden aus dem Ofen und fischt das Fleisch aus der Sauce. Lasst den Braten gut abkühlen. Schneidet ihr ihn noch im heißen Zustand an, geht euch der im Fleisch befindliche Saft flöten und dann verliert es an Geschmack und wird schnell trocken. Während das Fleisch abkühlt, würzt die Sauce nach Belieben mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver. Lasst die Sauce dann solange einkochen, bis sie die richtige Konsistenz hat (oder benutzt Saucenbinder). Schneidet nun erst das Fleisch an, lasst es noch eine Runde in der heißen Sauce schwimmen und serviert den Braten dann mit den Beilagen eurer Wahl.

Speckbraten
Autor: Chiara
Zutaten
  • 1 kg Schweine-Lachsbraten
  • 2 Packungen Bacon (etwa 20 Scheiben)
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 EL Tomatenmark
  • 500 ml Bratenfond
  • 1 Flasche trockenen Rotwein
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 TL Honig
  • Butter zum Braten
Zubereitung
  1. Heizt den Backofen auf 160 Grad Umluft vor.
    Holt den Bacon aus der Verpackung und zieht ihn vorsichtig etwas in die Länge. Wickelt die einzelnen Streifen um den Lachsbraten und klebt die Enden mit etwas Honig zusammen.

  2. Schält die Zwiebeln und den Knoblauch, schneidet die Zwiebeln in kleine Würfel und zerhackt den Knoblauch. Erhitzt etwas Butter in einem Bräter und bratet die Zwiebeln kurz an. Gebt jetzt den eingewickelten Braten in den Bräter und bratet ihn von allen Seiten scharf an. Seid beim Umdrehen etwas vorsichtig, der Bacon könnte entgegenkommend sein.

  3. Gebt nun den Knoblauch und das Tomatenmark hinzu und röstet beides an. Löscht den Braten nun mit dem Bratenfond ab und wendet das Fleisch. Gießt jetzt die Flasche Wein hinzu, gebt die Lorbeerblätter hinzu und legt den Deckel auf den Bräter. Schiebt den Braten nun für 3 Stunden in den Ofen, wobei ihr je nach etwa einer Stunde das Fleisch wendet.

  4. Holt den Bräter nach den 3 Stunden aus dem Ofen und fischt das Fleisch aus der Sauce. Lasst den Braten gut abkühlen. Schneidet ihr ihn noch im heißen Zustand an, geht euch der im Fleisch befindliche Saft flöten und dann verliert es an Geschmack und wird schnell trocken. Während das Fleisch abkühlt, würzt die Sauce nach Belieben mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver. Lasst die Sauce dann solange einkochen, bis sie die richtige Konsistenz hat (oder benutzt Saucenbinder). Schneidet nun erst das Fleisch an, lasst es noch eine Runde in der heißen Sauce schwimmen und serviert den Braten dann mit den Beilagen eurer Wahl.

Kürbissuppe mit Ziegenkäse

Suppe geht immer! Gerade wenn es kalt und verregnet ist esse ich sehr gerne Suppe. Sie wärmt von innen, macht satt und lässt sich schnell zubereiten. Ich hatte wieder einmal Lust auf Kürbissuppe, aber dieses Mal wollte ich etwas anders machen. Normalerweise mache ich sie immer mit Süßkartoffeln und kippe entweder Orangensaft oder Kokosmilch dazu und würze sie im Gesamten etwas süßlicher. Doch dieses Mal wollte ich etwas mit meinem Ziegenfeta machen, den ich noch im Kühlschrank hatte. Also hab ich ein paar Zutaten geändert und heraus kam die Kürbissuppe mit Ziegenkäse. Dazu habe ich mir noch ein Stück altes Baguette aufgetoastet und mit Knoblauchbutter bestrichen.

Zutaten:
1 Hokkaidokürbis (etwa 1 Kilo)
6 Kartoffeln
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Gemüsebrühe
200 ml Sahne
Salz
Pfeffer
Rosmarin
200 g Ziegenfeta
Öl
Optional: Baguette, Knoblauchbutter, Balsamico

Zubereitung:
Schält die Kartoffeln und schneidet sie in kleine Würfel. Wascht den Kürbis, zerteilt ihn und holt die Kerne heraus. Schneidet ihn dann ebenfalls in Würfel.
Schält die Zwiebel und den Knoblauch, hackt beides klein und bratet sie in einem Topf in etwas Öl an. Gebt dann die Kartoffel und den Kürbis dazu und bratet beides für etwa 5 Minuten mit an. Gießt dann Wasser auf, bis das Gemüse bedeckt ist, gebt so viel gemüsebrühe hinzu, wie ihr geschmacklich in Ordnung findet und lasst es auf mittlerer Stufe gut 20 Minuten kochen.
Holt den Ziegenfeta aus seiner Verpackung und bröselt ihn klein (schneiden geht natürlich auch, wenn man sich die Finger nicht schmutzig machen möchte).
Ist das Gemüse durch, püriert alles gut durch. Gebt die Sahne hinzu und rührt kräftig um. Würzt nun die Suppe mit Salz, Pfeffer und Rosmarin und serviert sie in Schüsseln. Gebt nun etwas von dem Ziegenfeta dazu und fertig ist eure Kürbissuppe mit Ziegenkäse!

Kürbissuppe mit Ziegenkäse
Autor: Chiara
Zutaten
  • 1 Hokkaidokürbis (etwa 1 Kilo)
  • 6 Kartoffeln
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Gemüsebrühe
  • 200 ml Sahne
  • Salz, Pfeffer, Rosmarin
  • 200 g Ziegenfeta
  • Öl
Zubereitung
  1. Schält die Kartoffeln und schneidet sie in kleine Würfel. Wascht den Kürbis, zerteilt ihn und holt die Kerne heraus. Schneidet ihn dann ebenfalls in Würfel.

  2. Schält die Zwiebel und den Knoblauch, hackt beides klein und bratet sie in einem Topf in etwas Öl an. Gebt dann die Kartoffel und den Kürbis dazu und bratet beides für etwa 5 Minuten mit an. Gießt dann Wasser auf, bis das Gemüse bedeckt ist, gebt so viel gemüsebrühe hinzu, wie ihr geschmacklich in Ordnung findet und lasst es auf mittlerer Stufe gut 20 Minuten kochen.

  3. Holt den Ziegenfeta aus seiner Verpackung und bröselt ihn klein (schneiden geht natürlich auch, wenn man sich die Finger nicht schmutzig machen möchte).
    Ist das Gemüse durch, püriert alles gut durch. Gebt die Sahne hinzu und rührt kräftig um. Würzt nun die Suppe mit Salz, Pfeffer und Rosmarin und serviert sie in Schüsseln. Gebt nun etwas von dem Ziegenfeta dazu und fertig ist eure Kürbissuppe mit Ziegenkäse!

Gefüllte Paprika

Gefüllte Paprika kenne ich eigentlich entweder mit Hackfleischfüllung oder mit einer Füllung aus Reis und Gemüse. Reis hatte ich ausnahmsweise mal nicht im Haus. Da ich aber so gerne Couscous esse und noch welchen im Vorratsschrank hatte, habe ich eine Füllung mit Couscous gemacht. Ebenso wollte ich etwas Vegetarisches kochen, weil ich versuche meinen Fleischkonsum ein bisschen runterzuschrauben. Kurz um habe ich eine orientalisch angehauchte Variante der gefüllten Paprika gemacht, die unheimlich lecker geworden ist!

Zutaten:
2 Paprika (eine gelb, eine rot)
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
100 g Couscous
getrocknete Aprikosen (eine Hand voll)
200 g Feta
200 ml Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer, Paprikapulver
1/2 Bund Minze
500 g passierte Tomaten
Öl

Zubereitung:
Heizt den Backofen auf 180 Grad Umluft (200 Grab Ober-/Unterhitze) vor.
Schält die Zwiebel und die Knoblauchzehen und schneidet sie in kleine Würfel. Erhitzt etwas Öl in einer Pfanne und bratet darin die Zwiebel an, bis sie glasig ist. Reduziert die Hitze und gebt dann den Knoblauch dazu.
Rührt die Gemüsebrühe an und lasst sie in einem Topf kurz aufkochen. Nehmt den Topf vom Herd, gießt dann den Couscous rein und lasst ihn ausquellen. Rührt nun die Zwiebel und den Knoblauch unter.
Wascht die Paprika und halbiert sie längs. Entkernt sie, lasst aber die Stiele dran. Würfelt die Aprikosen und rührt sie mit in den Couscous. Bröselt den Feta ebenfalls dazu und hebt ihn unter. Wascht die Minze, zerhackt sie fein und rührt auch diese unter. Schmeckt die Füllung mit Salz und Pfeffer ab und füllt sie dann in die Paprikahälften.
Würzt die passierten Tomaten mit etwas Salz, Pfeffer und Paprikapulver (welches ihr nehmt, ist euch überlassen) und kippt sie in eine Auflaufform. Legt die Paprikahälften in die Tomatensauce und schiebt die Form für etwa 35 Minuten in den Ofen.
Essen fassen!

Wer diese leicht süßliche Variante nicht mag kann die Aprikosen und die Minze zum Beispiel durch getrocknete Tomaten, Basilikum und Oliven ersetzen.

Gefüllte Paprika
Autor: Chiara
Zutaten
  • 2 Paprika (eine gelb, eine rot)
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 100 g Couscous
  • getrocknete Aprikosen (eine Hand voll)
  • 200 g Feta
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver
  • 1/2 Bund Minze
  • 500 g passierte Tomaten
  • Öl
Zubereitung
  1. Heizt den Backofen auf 180 Grad Umluft (200 Grab Ober-/Unterhitze) vor.

  2. Schält die Zwiebel und die Knoblauchzehen und schneidet sie in kleine Würfel. Erhitzt etwas Öl in einer Pfanne und bratet darin die Zwiebel an, bis sie glasig ist. Reduziert die Hitze und gebt dann den Knoblauch dazu.
    Rührt die Gemüsebrühe an und lasst sie in einem Topf kurz aufkochen. Nehmt den Topf vom Herd, gießt dann den Couscous rein und lasst ihn ausquellen. Rührt nun die Zwiebel und den Knoblauch unter.

  3. Wascht die Paprika und halbiert sie längs. Entkernt sie, lasst aber die Stiele dran. Würfelt die Aprikosen und rührt sie mit in den Couscous. Bröselt den Feta ebenfalls dazu und hebt ihn unter. Wascht die Minze, zerhackt sie fein und rührt auch diese unter. Schmeckt die Füllung mit Salz und Pfeffer ab und füllt sie dann in die Paprikahälften.

  4. Würzt die passierten Tomaten mit etwas Salz, Pfeffer und Paprikapulver (welches ihr nehmt, ist euch überlassen) und kippt sie in eine Auflaufform. Legt die Paprikahälften in die Tomatensauce und schiebt die Form für etwa 35 Minuten in den Ofen.
    Essen fassen!

Kürbisgulasch

Ich hab es ja angedroht: Mehr Kürbisgerichte von meiner Seite aus! Dieses Mal gibt es ein sehr leckeres Kürbisgulasch. Ich glaube, ich habe letztens ein bisschen zu viel Kürbis gekauft, als er im Angebot war. Ein Teil ist kleingeschnitten im Freezer gelandet, damit ich irgendwann nochmal Kürbis machen kann.
Dieses Mal landete er in diesem Gulasch, dass – anders als herkömmliches Gulasch – etwas süßlicher schmeckt. Ungewohnt, aber unheimlich gut! Das Fleisch ist sehr zart und geschmacksintensiv, der Kürbis nicht zu weich und die Sauce einfach lecker! Viele Worte habe ich einfach nicht dazu, das muss man einfach selber mal gemacht haben. Noms!

Zutaten:
500 g Gulasch (gemischt)
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
1 rote Paprika
1 kleiner Hokkaidokürbis (etwa 500 g)
1 Flasche Rotwein (lieblich)
500 ml Rinderbrühe
Butter
2 EL Tomatenmark
Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Muskatnuss, Zucker

Zubereitung:
Schält die Zwiebeln und den Knoblauch und schneidet sie in kleine Würfel. Wascht den Kürbis und die Paprika, halbiert beides und beseitigt das Innenleben. Schneidet die Paprika in kleine Würfel und den Kürbis in Stücke, die etwa so groß sind, wie das gewürfelte Gulasch.
Erhitzt die Butter in einem Bräter und bratet das Fleisch zusammen mit den Zwiebeln scharf an. Gebt dann den Tomatenmark hinzu und röstet ihn kurz mit an, bevor ihr die Paprika und den Knoblauch dazu gebt. Lasst alles kurz mitbraten und löscht dann mit dem Rotwein ab. Gießt nun die Brühe auf, legt den Deckel drauf und lasst das Gulasch für knapp 90 Minuten auf niedriger Hitze kochen. Nach 70 Minuten könnt ihr die Kürbiswürfel dazugeben und die Sauce mit Gewürzen abschmecken. Sollte euch die Sauce dann jedoch noch zu flüssig sein, könnt ihr sie entweder einkochen lassen oder mit Saucenbinder andicken.
Zum Gulasch passen sehr gut Bandnudeln, Klöße oder Kartoffeln.

 

Kürbisgulasch
Autor: Chiara
Zutaten
  • 500 g Gulasch (gemischt)
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 rote Paprika
  • 1 kleiner Hokkaido (etwa 500 g)
  • 1 Flasche Rotwein (lieblich)
  • 500 ml Rinderbrühe
  • Butter
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Muskatnuss, Zucker
Zubereitung
  1. Schält die Zwiebeln und den Knoblauch und schneidet sie in kleine Würfel. Wascht den Kürbis und die Paprika, halbiert beides und beseitigt das Innenleben. Schneidet die Paprika in kleine Würfel und den Kürbis in Stücke, die etwa so groß sind, wie das gewürfelte Gulasch.

  2. Erhitzt die Butter in einem Bräter und bratet das Fleisch zusammen mit den Zwiebeln scharf an. Gebt dann den Tomatenmark hinzu und röstet ihn kurz mit an, bevor ihr die Paprika und den Knoblauch dazu gebt. Lasst alles kurz mitbraten und löscht dann mit dem Rotwein ab.

  3. Gießt nun die Brühe auf, legt den Deckel drauf und lasst das Gulasch für knapp 90 Minuten auf niedriger Hitze kochen. Nach 70 Minuten könnt ihr die Kürbiswürfel dazugeben und die Sauce mit Gewürzen abschmecken. Sollte euch die Sauce dann jedoch noch zu flüssig sein, könnt ihr sie entweder einkochen lassen oder mit Saucenbinder andicken.
    Zum Gulasch passen sehr gut Bandnudeln, Klöße oder Kartoffeln.

Himmel und Ääd mal anders

Der rheinische Name für das Gericht Himmel und Erde heißt “Himmel und Ääd” und leitet sich von den Hauptzutaten des Gerichts her: Die Äpfel wachsen im Himmel und die Kartoffeln werden aus der Erde geerntet. Damit ist es aber noch nicht getan. Zu dem Kartoffelpüree und dem Apfelmus werden noch Schmorzwiebeln und gebrateten Blutwurst gereicht.
Meine Oma hat das früher öfter für mich gekocht, da sie selber Äpfel und Kartoffeln angebaut hat. Mittlerweile ist der Apfelbaum tot und meine Oma zu krank, um sich um die Kartoffeln zu kümmern. Aber ich wäre nicht ich, wenn ich mich nicht selber dran getraut hätte. Aber klassisch kann ja jeder 😉 Also habe ich mich an das Rezept gesetzt und es ein wenig abgewandelt. Schmeckt mindestens genauso gut und sieht auch etwas ansehnlicher aus.

Zutaten für 2 Personen:
6 Kartoffeln
1 Apfel
2 Zwiebeln
1 Glas Blutwurst (oder ihr holt frische beim Metzger)
1 Briespitze
1 Ei
Salz
Pfeffer
Muskatnuss
Butter
etwas Milch
etwas Senf

Zubereitung:
Heizt den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vor oder  180 Grad bei Umluft.
Wascht die Kartoffeln und den Apfel gründlich. Halbiert den Apfel und entkernt ihn. Schneidet ihn in Scheiben, ebenso die Kartoffeln. Ich habe die Schale dran gelassen, aber ihr könnt sie natürlich auch schälen. Kocht die Kartoffelscheiben kurz ab, damit sie nicht zerfallen. Schneidet nun noch die Briespitze in Scheiben und reiht alle drei Zutaten in eine Auflaufform.
Vermischt das Ei zusammen mit etwas Milch, Salz, Pfeffer und Muskatnuss und gebt es in die Auflaufform. Schiebt sie nun für 20-30 Minuten in den Ofen.
Schält währenddessen die Zwiebeln, halbiert sie und bratet sie in einer Pfanne mit Butter an. Lasst sie solange schmoren, bis sie schön braun sind und füllt sie dann in ein kleines Schälchen um. Gebt die Blutwurst in dieselbe Pfanne und bratet sie kurz und scharf an. Füllt sie ebenfalls in ein Schälchen um und stellt beides zusammen auf einen Teller.
Ist der Kartoffel-Apfelauflauf fertig, verteilt ihn auf den Tellern und serviert das Gericht mit etwas Senf.
Fertig ist mein etwas anderes Himmel und Ääd! Guten Appetit!

Himmel und Ääd mal anders
Autor: Chiara
Zutaten
  • 6 Kartoffeln
  • 1 Apfel
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Glas Blutwurst
  • 1 Briespitze
  • 1 Ei
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • Butter
  • etwas Milch
  • etwas Senf
Zubereitung
  1. Heizt den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vor oder 180 Grad bei Umluft.
    Wascht die Kartoffeln und den Apfel gründlich. Halbiert den Apfel und entkernt ihn. Schneidet ihn in Scheiben, ebenso die Kartoffeln. Ich habe die Schale dran gelassen, aber ihr könnt sie natürlich auch schälen. Kocht die Kartoffelscheiben kurz ab, damit sie nicht zerfallen. Schneidet nun noch die Briespitze in Scheiben und reiht alle drei Zutaten in eine Auflaufform.
    Vermischt das Ei zusammen mit etwas Milch, Salz, Pfeffer und Muskatnuss und gebt es in die Auflaufform. Schiebt sie nun für 20-30 Minuten in den Ofen.

  2. Schält währenddessen die Zwiebeln, halbiert sie und bratet sie in einer Pfanne mit Butter an. Lasst sie solange schmoren, bis sie schön braun sind und füllt sie dann in ein kleines Schälchen um. Gebt die Blutwurst in dieselbe Pfanne und bratet sie kurz und scharf an. Füllt sie ebenfalls in ein Schälchen um und stellt beides zusammen auf einen Teller.

  3. Ist der Kartoffel-Apfelauflauf fertig, verteilt ihn auf den Tellern und serviert das Gericht mit etwas Senf.
    Fertig ist mein etwas anderes Himmel und Ääd! Guten Appetit!

DIY Adventskalender

Kein Monat mehr und dann geht es wieder los. Jeden Tag im Dezember dürfen wir wieder ein Türchen in unseren Adventskalendern aufmachen. Als Kind hatte ich immer einen klassischen Kalender mit Schokoladenstückchen. Nach der Trennung meiner Eltern hat meine Mutter mir dann einen Adventskalender aus einer alten Latzhose gebastelt, der ganz viele Taschen hatte, in denen dann Geschenke und Süßkram drin waren. Die Kinder in der Schule waren dann total neidisch darauf, weil ich eben nicht nur langweilige Schokolade hatte. Was sie nicht wussten: Das waren meine Weihnachtsgeschenke, die ich von meinem Vater und meinen Großeltern väterlichseits bekommen hätte, wäre ich Weihnachten bei ihnen gewesen. Zu Weihnachten selber gab es von meiner Mama dann immer noch eine Kleinigkeit, aber das eigentliche Highlight war für mich der Adventskalender!
Nun bin ich erwachsen – steht zumindest so auf meinem Ausweis – und ich kaufe mir Kalender, auf die ich Bock habe.
Mein Freund bekommt dieses Jahr jedoch einen Selbstgebastelten mit 24 kleinen Geschenken, weil wir uns über die Weihnachtstage nicht sehen werden. Eigentlich wollte ich die Latzhosenidee meiner Mutter aufgreifen, aber meine Nähmaschine hat mir leider den Krieg erklärt. Also habe ich kurz überlegt, was ich alles verschenken will und mir einen Plan B überlegt. Herraus kam mein DIY Adventskalender aus Bambusstäben, Bast, Satinband und Papiertütchen. Wenn ihr auch so einen basteln wollt, hab ich euch meine Anleitung mal aufgeschrieben.

Ihr braucht:

4 Bambusstäbe (ca. 120 cm)
Bastfäden
grünes Satinband (6 Stücke, jeweils ca. 40 cm lang)
12 Papiertüten, weiß
12 Papiertüten, natur
Schere
Stifte
24 kleine Geschenke
Tesafilm
Geschenkpapier
Geschenkband

So geht’s:

Schnappt euch 3 Bastfäden und knotet die Enden an einer Seite zusammen. Flechtet sie zusammen, bis ihr an die anderen Enden kommt und knotet auch diese zusammen. Schneidet die überstehenden Bastfäden ab.

Dieses geflochtene Band wird später euer Trageriemen für das ganze Gebilde. Knotet es an beide Seiten eines Bambusstabes und hängt diesen dann an einen Nagel. Nehmt euch nun die Satinbänder und die restlichen Bambusstäbe und bindet sie an einander, bis ihr ein Gerüst habt, was in etwa so aussieht:

Ihr müsst für natürlich kein Satinband nehmen, aber ich habe grünes Satinband gewählt, weil ich es farblich ein bisschen an Weihnachten lehnen wollte. Ihr könnt das selbstverständlich auch mit mehr geflochtenem Bast machen 🙂
Kommen wir nun zu den Papiertüten.

Entweder ihr beklebt sie mit Ziffern (könnt ihr in jedem Dekoladen kaufen), oder ihr macht es wie ich: Ihr schnappt euch Stifte und werdet kreativ. Malt die 24 Ziffern auf die Tüten. Auf die weißen habe ich mit bunten Stiften gemalt, auf die naturfarbenen Tüten habe ich auf einen schwarzen Edding zurückgegriffen, damit man die Zahlen besser sehen kann.
Packt die Geschenke in Geschenkpapier und verteilt sie auf die Tütchen.

Nun wird es ein bisschen tricky. Wenn ihr könnt, holt euch noch zwei helfende Hände dazu. Denn nun sollen die Tüten aufgehangen werden. Bindet sie mit Bast an euer Gerüst. Am Besten natürlich so, dass an jedem Stab gleich viele Tüten sind und auch so, dass es mit dem Gewicht gut ausbalanciert ist. Ihr kriegt das schon hin, ich hab das auch geschafft!
Wie ihr die Tüten aufhängt ist eure Sache. Ihr könnt sie natürlich die Zahlen nacheinander aufhängen (1-24) oder einfach wild aufhängen, so kann man noch ein wenig suchen. Mir gefällt die zweite Variante am besten, deswegen habe ich sie einfach kreuz und quer aufgehangen 😉

Das war es auch eigentlich schon. Es ist ein bisschen nervig, die Stäbe aneinander zu binden und die Tüten aufzuhängen, aber wenn man noch ein paar Hände mehr hat, geht das wunderbar. Wessen kreative Ader noch nicht befriedigt ist, kann natürlich noch Weihnachtskugeln, Lametta oder gar Lichterketten an die Stäbe hängen. Aber bitte passt auf, es ist zwar stabil, aber das Gebilde ist sehr bitchy wenn es um die Gewichtsverteilung geht.

Da heute Dienstag ist, geht dieser Beitrag natürlich auch zum Creadienstag 🙂

Porridge mit Feigen und Ahornsirup

Danny hat vor einem Monat ihre Porridgekreationen gebloggt. Da war sie tatsächlich schneller als ich, denn ich hab in etwa zur selben Zeit auch ein bisschen experimentiert und wollte euch an meinem Ergebnis Teil haben lassen. Also hab ich ein bisschen gewartet und rücke jetzt damit um die Ecke. Im Gegensatz zu Danny fand ich Porridge immer schon lecker, allerdings bin ich nie selber auf die Idee gekommen, ihn mal selber anzurühren. Bis ich auf Con war und wiedereinmal die Lagerküche geschmissen habe. Ich wollte ein Frühstück machen, dass schnell geht, schmeckt und für knapp 10 Mann reicht. Ein Vereinsmitglied schlug dann Porridge vor und es fiel mir da erst wie Schuppen von den Augen. Ich habe eine Basis gekocht und verschiedene Toppings dabei gestellt, damit sich jeder sein Liebling zusammenstellen konnte.
Mittlerweile gibt es gut einmal die Woche Porridge bei uns zuhause. Wie bei Danny mache ich auch verschiedene Toppings, aber mein Liebling wird immer das Porridge mit Feigen und Ahornsirup sein.

Zutaten für 2 Personen:
100 g feine Haferflocken
300 ml Milch
2 reife Feigen
4 EL Ahornsirup
Kakaopulver

Zubereitung:
Erhitzt die Milch in einem Topf, bis sie kurz vorm Aufkochen ist. Schüttet dann die Haferflocken hinein und reduziert die Hitze. Lasst die Flocken kurz ausquellen, verteilt sie dann auf Schüsseln.
Wascht die Feigen und schneidet die Enden ab. Ob ihr sie nun würfelt, viertelt oder püriert ist völlig euch überlassen. Ich habe sie geviertelt und mit dem Ahornsirup über die Masse gegeben. Noch ein bisschen Backkakao dazu und fertig ist das Porridge mit Feigen und Ahornsirup!

Benutzt man reife Feigen und den Ahornsirup, braucht man eigentlich auch keinen Zucker mehr, wem das allerdings nicht süß genug ist – oder die Feigen noch nicht ganz reif sind – kann natürlich mit ein bisschen Zucker nachsüßen 🙂

Porridge mit Feigen und Ahornsirup
Autor: Chiara
Zutaten
  • 100 g feine Haferflocken
  • 300 ml Milch
  • 2 reife Feigen
  • 4 EL Ahornsirup
  • Kakaopulver
Zubereitung
  1. Erhitzt die Milch in einem Topf, bis sie kurz vorm Aufkochen ist. Schüttet dann die Haferflocken hinein und reduziert die Hitze. Lasst die Flocken kurz ausquellen, verteilt sie dann auf Schüsseln.

  2. Wascht die Feigen und schneidet die Enden ab. Ob ihr sie nun würfelt, viertelt oder püriert ist völlog euch überlassen. Ich habe sie geviertelt und mit dem Ahornsirup über die Masse gegeben. Noch ein bisschen Backkakao dazu und fertig ist das Porridge mit Feigen und Ahornsirup!

Die Flurwand muss schöner werden!

Nach der Trennung meines Mannes und dem Einzug meines neuen Mitbewohners hat sich so einiges in der Nerdbude getan. Früher hing an der Wand im Flur mein Wandteppich des Hauses Ravenclaw. Dieser ist zusammen mit all meinem Harry Potter Merchandise ins Wohnzimmer umgezogen und so blieb die Wand zwischen Wohungs- und Schlafzimmertür leer. An sich nicht schlimm, aber ich kann kahle, weiße Wände nicht ausstehen. Natürlich hätte ich auch einfach ein Poster dranhängen können, aber das war mir dann doch zu einfach. Beziehungsweise…ich hätte erstmal ein Neues kaufen müssen und dafür hab ich grade keine Lust und Geld schon gar nicht. Das mag vielleicht albern klingen, aber wenn es um Poster und Bilder geht, brauche ich immer unheimlich lange, um mich für ein Motiv zu entscheiden. Ich hätte zwar noch ein Wandtattoo mit einem Star Wars Motiv, aber das ist viel zu groß für die Fläche.
Also entschloss ich, dass ich selber etwas malen wollte. Nur was? Allzu aufwendig darf es nicht sein, weil ich nicht wirklich gut malen kann. Eine Mona Lisa fiel also weg. Mein Mitbewohner schlug ein Pentagramm vor, aber das wollte ich nicht. Wenn er ein Pentagramm an der Wand haben wollte, sollte er sich das in sein eigenes Zimmer malen. Irgendwas von Harry Potter fiel auch weg, dafür hab ich das Wohnzimmer.
Mein Mitbewohner und ich grübelten einige Tage und kamen dann auf das oben gezeigte Motiv, als wir wieder einmal die Serie “Willkommen in Gravity Falls” durchsuchteten. Wir finden Bill Cipher (den Bösewicht der Serie und das Dreieck mit Zylinder im Bild) so charismatisch, dass wir uns für sein Zodiakus entschieden haben. Wie ich das auf meine Wand gebracht habe, zeige ich euch unten.
Ich entschuldige mich für die teils grausige Bildqualität, aber da mein Flur wenig Tageslicht abbekommt und jegliche künstliche Beleuchtung immer mistig aussieht, müsst ihr jetzt mit dem Bildern leben, wie sie sind.

Ihr braucht:
ein Motiv
Schablonen
Heftzwecken
Bleistift
Radiergummi
Kordel
Nagel
Hammer
Lineal
schwarzer Edding
UV-Edding
UV-Lampe

So hab ich es gemacht:

Zu allererst habe ich die Wand einmal abgewaschen und trocknen lassen. Das Motiv hab ich ausgedruckt, mir eine Dreiecksschablone zurechtgeschniten und beides zusammen an der Wand mit Heftzwecken festgepinnt.

Ich habe Bill mit einem Bleistift angezeichnet und mich mental auf den für mich schlimmsten Teil des Ganzen vorbereitet. Kreise ziehen. Ich habe nämlich keinen Zirkel, der groß genug wäre die Kreise zu ziehen. Also habe ich zur guten alten Nagel-Kordel-Variante gegriffen: Ihr haut einen Nagel in die Wand und befestigt die Kordel daran. Dann zieht ihr die Kordel so weit, bis ihr den passenden Durchmesser habt und wickelt sie fest um einen Bleistift. Wenn ihr dann nicht so ungeschickt wie ich seid, klappt das zirkeln auch beim ersten Anlauf. Wenn nicht, macht das absolut gar nichts. Ihr habt einen Radiergummi, der darf auch benutzt werden. Kleiner Tipp: Raufasertapete ist für sowas echt undankbar -.-

Nach 3 Versuchen hatte ich dann auch alle Kreise gezogen und war mit dem Ergebnis zufrieden.

Ich habe dann einfach weiter mit dem Bleistift und einem Lineal nach Vorlage gemalt, bis ich alles übertragen hatte. Mit dem schwarzen Edding habe ich dann alles nachgezogen und fertig war das Motiv. Ich hatte auch überlegt, ob ich die Symbole bunt malen sollte und auch Bill in seinen typischen Gelbton tauche, habe mich dann allerdings dagegen entschieden, weil ich eine bessere Idee hatte.
In der Serie steht in einem Tagebuch mit Schwarzlichttinte die Warnung “TRUST NO ONE!” geschrieben. Eine UV-Lampe habe ich in meinem LARPfundus und auch einen UV-Edding. Kurz gesagt: Ich habe genau diese Warnung mitten auf den Kreis geschrieben. Dank der UV-Lampe kann man das auch lesen.
Wenn ihr sowas macht, lasst vorher den schwarzen Edding gut trocknen. Man sieht zwar die UV-Farbe nicht, aber wenn die andere Farbe noch nicht ganz trocken ist, kann sie verwischen und dann sieht das unschön aus. Nehmt euch ruhig die Schwarzlichtlampe zur Hilfe, damit auch sehr, was ihr malt.

Mit diesem Beitrag nehme ich am Creadienstag teil!

Kokos-Pannacotta mit Mango-Aprikosensauce

Pannacotta hab ich noch nie selber gemacht. Als ich letztens in einer Pizzaria essen war und es zum Nachtisch Pannacotta mit Erdbeersauce gab, überkam mich der Gedanke, dass dieser Nachtisch eigentlich gar nicht so schwer zu machen sein dürfte. Schließlich heißt “Pannacotta” nichts anderes als “gekochte Sahne”. Also habe ich mich hingesetzt und ein paar Rezepte gewälzt. Da allerdings die Erdbeersaison rum ist und ich keine gefrorenen Früchte nehmen wollte, habe ich mich zu einer Mango-Aprikosensauce entschieden und zu Mango passt Kokos einfach so gut, dass ich eine Kokospannacotta zusammengerührt habe. Sie ist echt gut geworden und das Rezept möchte ich gerne mit euch teilen 🙂 .
Dieser Nachtisch lässt sich super am Tag vorher vorbereiten, braucht auch nicht wirklich lange in der Herstellung und passt super nach einem deftigen und mächtigen Essen. Vielleicht ist das was für euer Weihnachtsessen?

Zutaten für 4 Portionen:
1 Beutel Gelantine Fix (oder 3 Blatt Gelantine)
200 ml Kokosmilch
200 ml Schlagsahne
50 g Zucker
1 Mango
eine Hand voll getrocknete Aprikosen
Kokosraspel
Zartbitterschokolade

Zubereitung:
Kokosmilch und Sahne in einem Topf erhitzen, bis es eine sähmige Masse ist. Rührt nun das Gelantine Fix unter und zum Schluss den Zucker.
Verwendet ihr Blattgelantine, weicht sie nach Packungsangabe in kaltem Wasser ein und drückt sie gut aus. Rührt sie dann in die etwas abgekühlte Kokossahne ein, bis die Gelantine aufgelöst ist. Gebt den Zucker noch dazu.
Füllt die Pannacotta in Dessertgläser um und stellt sie für mindestens 3 Stunden kalt. Über Nacht geht natürlich auch 🙂 . Ist die Pannacotta fest, schnappt euch die Mango und verarbeitet sie so, dass ihr kleine Würfel in eine Schüssel geben könnt. Würfelt die Aprikosen ebenfalls und rührt sie unter die Mango. Püriert das Obst und gebt die Sauce über die ausgekühlte und feste Pannacotta. Dekoriert euren Nachtisch noch mit Kokos- und Schokoraspeln und serviert ihn mit einem kleinen Löffel.
Das war es auch schon und zack habt ihr einen leckeren Nachtisch!

Kokos-Pannacotta mit Mango-Aprikosensauce
Autor: Chiara
Zutaten
  • 1 Beutel Gelantine Fix (oder 3 Blatt Gelantine
  • 200 ml Kokosmilch
  • 200 ml Schlagsahne
  • 50 g Zucker
  • 1 Mango
  • eine Hand voll getrocknete Aprikosen
  • Kokosraspel
  • Zartbitterschokolade
Zubereitung
  1. Kokosmilch und Sahne in einem Topf erhitzen, bis es eine sähmige Masse ist. Rührt nun das Gelantine Fix unter und zum Schluss den Zucker.
    Verwendet ihr Blattgelantine, weicht sie nach Packungsangabe in kaltem Wasser ein und drückt sie gut aus. Rührt sie dann in die etwas abgekühlte Kokossahne ein, bis die Gelantine aufgelöst ist. Gebt den Zucker noch dazu.

  2. Füllt die Pannacotta in Dessertgläser um und stellt sie für mindestens 3 Stunden kalt. Über Nacht geht natürlich auch 🙂 . Ist die Pannacotta fest, schnappt euch die Mango und verarbeitet sie so, dass ihr kleine Würfel in eine Schüssel geben könnt. Würfelt die Aprikosen ebenfalls und rührt sie unter die Mango. Püriert das Obst und gebt die Sauce über die ausgekühlte und feste Pannacotta.

  3. Dekoriert euren Nachtisch noch mit Kokos- und Schokoraspeln und serviert ihn mit einem kleinen Löffel.
    Das war es auch schon und zack habt ihr einen leckeren Nachtisch!

Gefüllter Kürbis

Herbst ist Kürbiszeit. Von meiner Seite wird es in nächster Zeit immer mal wieder ein Kürbisrezept geben, weil ich ihn auf der einen Seite unheimlich gerne esse und auf der anderen Seite denjenigen unter euch, die nicht wissen, was sie aus diesen orangenen Kugeln machen sollen, ein paar Anregungen geben will.
Ich gebe nämlich zu, dass ich früher auch nicht so recht wusste, was ich damit kochen soll. Klar, Kürbissuppe und Ofengemüse. Doch da hörte es bei mir auch schon auf. Den gefüllten Kürbis habe ich letztens gemacht, weil ich unter anderem noch Gemüse hatte, welches nach Verarbeitung bettelte und weil ich tatsächlich noch nie einen Kürbis gefüllt hatte. Zucchinis, Pfannkuchen, Paprika, Pilze und Tomaten habe ich schon befüllt, aber an einen Kürbis hab ich mich nicht rangetraut. Dabei ist die Verarbeitung an sich einfacher, weil man nur den Deckel abschneiden und das Innenleben ausschaben muss, anstatt sich mit dem Messer durch Schale und Fleisch zu quälen.
Kurz um: Ich werde das auf jeden Fall öfter machen!

Zutaten:
1 Hokkaidokürbis
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Süßkartoffel
4 Kartoffeln
1 Dose Mais
1 rote Paprika
ÖL
Butter
Milch
Käse zum Überbacken
Muskatnuss
Salz
Pfeffer
optional: 1 Avocado und etwas Zitronensaft

Zubereitung:
Heizt den Backofen auf 180 Grad Umluft vor. Wascht den Kürbis, trocknet ihn ab und schneidet den Deckel ab. Bewahrt den Deckel aber auf, den braucht ihr nachher noch! Schabt nun die Kerne mit einem Löffel aus, legt den Deckel auf den ausgehüllten Kürbis und stellt diesen für 15 Minuten zum Garen in den Backofen. Holt ihn nach der Backzeit raus, nehmt den Deckel ab und stellt ihn bei Seite.
Kommen wir nun zu der Füllung:
Schält die Zwiebel, den Knobi und beide Kartoffelsorten. Schneidet die Kartoffeln in Würfel und kocht sie, bis sie durch sind. Schneidet die Zwiebel und den Knoblauch in sehr kleine Würfel. Wascht die Paprika, entfernt den Strunk und das Innenleben und schneidet diese dann ebenfalls in kleine Würfel. Öffnet die Maisdose und gießt das Wasser ab.
Schnappt euch eine Pfanne, erhitzt etwas Öl darin und bratet erst die Zwiebel an. Gebt dann die Paprika hinzu, später dann den Mais und den Knoblauch. Lasst alles zusammen etwa 15 Minuten köcheln und stellt es dann bei Seite.
Wenn die Kartoffeln durch sind, gießt das Wasser ab, fügt etwas Butter, Milch und Muskatnuss hinzu und stampft alles zu einem Brei zusammen. Hebt die Gemüsemischung unter den Kartoffelbrei und schmeckt alles mit Salz und Pfeffer ab.
Nehmt euch einen Löffel und befüllt nun den Kürbis, bis er voll ist. Streut etwas Käse darüber und stellt den Kürbis diesmal für 20-30 Minuten in den Backofen. Den Deckel lasst ihr diesmal draußen. Wenn ihr euch nicht sicher seid, ob der Kürbis durch ist, könnt ihr das mit einem Zahnstocher testen. Einfach in die Schale pieken und wenn der Zahnstocher ohne Probleme durch Haut und Fruchtfleisch gleitet, ist Kürbis fertig.
Zum Servieren aufschneiden und fertig!

Optional könnt ihr noch das Fruchtfleisch einer Avocado mit etwas Zitronensaft zerdrücken und dazu reichen. Passt sehr gut!

Gefüllter Kürbis
Autor: Chiara
Zutaten
  • 1 Hokkaidokürbis
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Süßkartoffel
  • 4 Kartoffeln
  • 1 Dose Mais
  • 1 rote Paprika
  • Öl
  • Butter
  • Milch
  • Muskatnuss, Salz, Pfeffer
optional:
  • 1 Avocado
  • Zitronensaft
Zubereitung
  1. Heizt den Backofen auf 180 Grad Umluft vor. Wascht den Kürbis, trocknet ihn ab und schneidet den Deckel ab. Bewahrt den Deckel aber auf, den braucht ihr nachher noch! Schabt nun die Kerne mit einem Löffel aus, legt den Deckel auf den ausgehüllten Kürbis und stellt diesen für 15 Minuten zum Garen in den Backofen. Holt ihn nach der Backzeit raus, nehmt den Deckel ab und stellt ihn bei Seite.

  2. Kommen wir nun zu der Füllung:
    Schält die Zwiebel, den Knobi und beide Kartoffelsorten. Schneidet die Kartoffeln in Würfel und kocht sie, bis sie durch sind. Schneidet die Zwiebel und den Knoblauch in sehr kleine Würfel. Wascht die Paprika, entfernt den Strunk und das Innenleben und schneidet diese dann ebenfalls in kleine Würfel. Öffnet die Maisdose und gießt das Wasser ab.
    Schnappt euch eine Pfanne, erhitzt etwas Öl darin und bratet erst die Zwiebel an. Gebt dann die Paprika hinzu, später dann den Mais und den Knoblauch. Lasst alles zusammen etwa 15 Minuten köcheln und stellt es dann bei Seite.

  3. Wenn die Kartoffeln durch sind, gießt das Wasser ab, fügt etwas Butter, Milch und Muskatnuss hinzu und stampft alles zu einem Brei zusammen. Hebt die Gemüsemischung unter den Kartoffelbrei und schmeckt alles mit Salz und Pfeffer ab.

  4. Nehmt euch einen Löffel und befüllt nun den Kürbis, bis er voll ist. Streut etwas Käse darüber und stellt den Kürbis diesmal für 20-30 Minuten in den Backofen. Den Deckel lasst ihr diesmal draußen. Wenn ihr euch nicht sicher seid, ob der Kürbis durch ist, könnt ihr das mit einem Zahnstocher testen. Einfach in die Schale pieken und wenn der Zahnstocher ohne Probleme durch Haut und Fruchtfleisch gleitet, ist Kürbis fertig.
    Zum Servieren aufschneiden und fertig!

  5. Optional könnt ihr noch das Fruchtfleisch einer Avocado mit etwas Zitronensaft zerdrücken und dazu reichen. Passt sehr gut!

Apfelrosen

Die Apfelrosen habe ich im Internet gesehen und wollte sie umbedingt nachmachen. Ich glaube, ich habe noch nie einen Nachtisch gemacht, der schneller ging als dieser! Es ist wirklich unfassbar einfach und unheimlich lecker. Abgesehen davon sieht es sehr hübsch aus und eignet sich auch super als Mitbringsel für das Buffett. Die Backzeit kann je nach Ofen variieren. Da meiner ja bekanntlich eine kleine Bitch ist und so langsam wirklich den Geist aufgibt, brauche ich bei 160 Grad Umluft etwa 17 Minuten.

Zutaten für 12 Rosen:
2 Blätterteigbögen
1 großer, roter Apfel
Erdbeermarmelade
Saft einer Zitrone
Wasser
Zimt
Zucker
Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:
Heizt den Backofen auf 160 Grad Umluft vor. Legt ein Muffinblech mit Förmchen aus.
Halbiert den Apfel, schneidet die Kerne raus und schneidet die Hälften in sehr dünne Scheiben. Wenn ihr meint, ihr könnt den Apfel nicht dünn genug schneiden, könnt ihr die Hälften auch durch eine Handreibe in dünne Scheiben kriegen. Achtet bei dem Apfel darauf, dass ihr keinen mehligen Apfel nehmt, ansonsten zerläuft er euch später und dann habt ihr mehr Apfelmus als Apfelblütenblätter im Blätterteig.
Gebt die Scheiben in eine Schüssel und gebt den Zitronensaft dazu. Gießt nun kochendes Wasser in die Schüssel, bis die Scheiben gut bedeckt sind und stellt diese für 30 Sekunden auf höchster Stufe in die Mikrowelle. Gießt nun das Wasser wieder ab und stellt die Apfelscheiben bei Seite.
Rollt den Blätterteig aus, bestreicht ihn dünn mit Marmelade und schneidet ihn jeweils in 6 etwa gleichgroße Streifen. Legt auf die eine Seite der Streifen 4 Apfelscheiben nebeneinander, dass sie über den Rand schauen. Klappt nun den Blätterteigstreifen um und rollt diesen zusammen. Schon habt ihr eure erste Rose. Platziert diese in einem Papierförmchen in dem Muffinblech. Wiederholt die Prozedur und am Ende sieht eurer Blech wie folgt aus:

Bestreut nun eure Apfelrosen mit einer Zimt-Zuckermischung und schiebt das Blech für etwa 20 Minuten in den Ofen. Schaut ruhig öfter mal hinein, damit euch die Apfelrosenblätter nicht ankohlen (das passiert mir irgendwie regelmäßig…Ich sag ja, meinen Backofen wird sicherlich bald das Zeitliche segnen -.-).
Lasst die Rosen nach dem Backen abkühlen und bestäubt sie mit etwas Puderzucker. Fertig ist euer Nachtisch oder Gebäck zum Kaffee.

Wer keine Marmelade mag kann auch Honig oder Ahornsirup als Kleber benutzen. Generell sind eurer Fantasie hierbei keine Grenzen gesetzt. Ihr könnt auch die Zimt-Zuckermischung weglassen und die Rosen nach dem Abkühlen statt mit Puderzucker zu bestäuben mit etwas Schokolade verzieren.

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Apfelrosen
Autor: Chiara
Zutaten
  • 2 Blätterteigbögen
  • 1 großer, roter Apfel
  • Erdbeermarmelade
  • Saft einer Zitrone
  • Wasser
  • Zimt
  • Zucker
  • Puderzucker zum Bestäuben
Zubereitung
  1. Heizt den Backofen auf 160 Grad Umluft vor. Legt ein Muffinblech mit Förmchen aus.
    Halbiert den Apfel, schneidet die Kerne raus und schneidet die Hälften in sehr dünne Scheiben. Wenn ihr meint, ihr könnt den Apfel nicht dünn genug schneiden, könnt ihr die Hälften auch durch eine Handreibe in dünne Scheiben kriegen. Achtet bei dem Apfel darauf, dass ihr keinen mehligen Apfel nehmt, ansonsten zerläuft er euch später und dann habt ihr mehr Apfelmus als Apfelblütenblätter im Blätterteig.

  2. Gebt die Scheiben in eine Schüssel und gebt den Zitronensaft dazu. Gießt nun kochendes Wasser in die Schüssel, bis die Scheiben gut bedeckt sind und stellt diese für 30 Sekunden auf höchster Stufe in die Mikrowelle. Gießt nun das Wasser wieder ab und stellt die Apfelscheiben bei Seite.

  3. Rollt den Blätterteig aus, bestreicht ihn dünn mit Marmelade und schneidet ihn jeweils in 6 etwa gleichgroße Streifen. Legt auf die eine Seite der Streifen 4 Apfelscheiben nebeneinander, dass sie über den Rand schauen. Klappt nun den Blätterteigstreifen um und rollt diesen zusammen. Schon habt ihr eure erste Rose. Platziert diese in einem Papierförmchen in dem Muffinblech. Wiederholt die Prozedur, bis das Blech voll ist.

  4. Bestreut nun eure Apfelrosen mit einer Zimt-Zuckermischung und schiebt das Blech für etwa 20 Minuten in den Ofen. Schaut ruhig öfter mal hinein, damit euch die Apfelrosenblätter nicht ankohlen.
    Lasst die Rosen nach dem Backen abkühlen und bestäubt sie mit etwas Puderzucker. Fertig ist euer Nachtisch oder Gebäck zum Kaffee.

Tomatenrisotto mit Black Tiger Shrimps auf Rucola

Risotto geht schnell, ist eigentlich sehr einfach, vielseitig und sehr lecker. Wieder eins dieser Gerichte, das ich öfter machen könnte, denn schließlich kann man es variieren wie man möchte und grade Lust zu hat. Ob Vegetarisch, vegan, mit Fleisch oder Fisch, es ist völlig egal. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Vor einiger Zeit habe ich euch ja schon ein Rezept für ein Risotto mit Pilzen und Pute gezeigt und Danny eins mit Kürbis (was ich auch umbedingt mal selber ausprobieren muss, schließlich beginnt ja grade die Kürbissaison!). Dieses Mal habe ich mich an ein Tomatenrisotto gewagt, hatte aber noch Rucola, der im Kühlschrank nach Verwertung schrie und irgendwie unheimlich Lust auf Shrimps. Kurze Zeit später, kam dann das Tomatenrisotto mit Black Tiger Shrimps auf Rucola zu Stande. Ausgelegt ist dieses Rezept für vier Personen.

Zutaten

250 g Milchreis (oder Risottoreis)
400 g Tomaten
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
125 g Rucola
160 g Black Tiger Shrimps (gefroren)
250 ml Weißwein
700 ml Gemüsebrühe
40 g Parmesan
1 EL Butter
Tomatenmark
Salz
Pfeffer
Basilikum (frisch oder getrocknet)

Zubereitung:

Black Tiger Shrimps auftauen lassen, dann abwaschen und trockentupfen. Zwiebel und Knoblauch schälen und in kleine Würfel schneiden, den Rucola gründlich waschen und abtropfen lassen. Wascht die Tomaten und schneidet sie in kleine Stücke. Wenn ihr Cocktailtomaten nehmt, reicht es völlig, wenn ihr diese nach dem Waschen halbiert.
In einem großen Topf die Butter zerlassen und die Zwiebel und den Milchreis hinzugeben. Rühren, bis der Reis glasig ist, dann mit Weißwein ablöschen. Packt nun den Knoblauch dazu und rührt gut um. Gebt nun so viel Tomatenmark hinzu, wie ihr für angemessen haltet. Ich nehme immer 2 Esslöffel, je nachdem, wie geschmacksintensiv die Tomaten sind.
Hitze reduzieren. Eine Kelle Brühe in den Topf geben und ab und an umrühren. Wartet, bis der Reis die Brühe aufgenommen hat, bevor ihr mehr hinzufügt. Wiederholt diese Prozedur, bis ihr die gesamte Brühe verbraucht habt.
Rührt nun die Tomaten und den Parmesan unter und lasst alles für 5 Minuten auf niedrigster Stufe köcheln.
Zum Schluss mit Salz, Pfeffer und Basilikum würzen. Fertig ist schon mal euer Risotto.
Bratet die Shrimps in etwas Butter von beiden Seiten an und würzt sie mit Knoblauch, Salz und Pfeffer. Richtet nun auf einem Teller den Rucola an, verteilt das Risotto darauf, drapiert die Shrimps und bestreut alles mit etwas Parmsan. Für das Auge könnt ihr noch ein paar Cocktailtomaten halbieren und dabei legen.

Fertig ist das Tomatenrisotto mit Black Tiger Shrimps auf Rucola. Eigentlich wirklich einfach, sieht aber recht fancy aus 🙂

Tomatenrisotto mit Black Tiger Shrimps auf Rucola
Autor: Chiara
Zutaten
  • 250 g Milchreis (oder Risottoreis)
  • 400 g Tomaten
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 125 g Rucola
  • 160 g Black Tiger Shrimps
  • 250 ml Weißwein
  • 700 ml Gemüsebrühe
  • 40 g Parmesan
  • 1 EL Butter
  • Tomatenmark
  • Salz, Pfeffer, Basilikum
Zubereitung
  1. Black Tiger Shrimps auftauen lassen, dann abwaschen und trockentupfen. Zwiebel und Knoblauch schälen und in kleine Würfel schneiden, den Rucola gründlich waschen und abtropfen lassen. Wascht die Tomaten und schneidet sie in kleine Stücke. Wenn ihr Cocktailtomaten nehmt, reicht es völlig, wenn ihr diese nach dem Waschen halbiert.

  2. In einem großen Topf die Butter zerlassen und die Zwiebel und den Milchreis hinzugeben. Rühren, bis der Reis glasig ist, dann mit Weißwein ablöschen. Packt nun den Knoblauch dazu und rührt gut um. Gebt nun so viel Tomatenmark hinzu, wie ihr für angemessen haltet. Ich nehme immer 2 Esslöffel, je nachdem, wie geschmacksintensiv die Tomaten sind.
    Hitze reduzieren. Eine Kelle Brühe in den Topf geben und ab und an umrühren. Wartet, bis der Reis die Brühe aufgenommen hat, bevor ihr mehr hinzufügt. Wiederholt diese Prozedur, bis ihr die gesamte Brühe verbraucht habt.
    Rührt nun die Tomaten und den Parmesan unter und lasst alles für 5 Minuten auf niedrigster Stufe köcheln.
    Zum Schluss mit Salz, Pfeffer und Basilikum würzen. Fertig ist schon mal euer Risotto.

  3. Bratet die Shrimps in etwas Butter von beiden Seiten an und würzt sie mit Knoblauch, Salz und Pfeffer. Richtet nun auf einem Teller den Rucola an, verteilt das Risotto darauf, drapiert die Shrimps und bestreut alles mit etwas Parmsan. Für das Auge könnt ihr noch ein paar Cocktailtomaten halbieren und dabei legen.

Schupfnudeln mit Sauerkraut und Mettenden

Seit der Kalender September anzeigt, ist es bei uns auch schlagartig kälter und verregneter geworden. Die letzten Wochen hab ich mich fast ausschließlich von Salat ernährt, weil es einfach viel zu heiß zum Kochen war und jetzt gehe morgends mit einem Schal zur Arbeit, weil es wirklich wirklich kalt ist. Grade bei so einem miesen, grauen Wetter schmecken mir die Schupfnudeln mit Sauerkraut und Mettenden am besten, weil sie herzhaft und deftig sind, gut satt machen und von Innen wärmen. Zudem ist es wieder einmal ein Gericht, was man schnell zusammenrühren kann und solche Rezepte mag ich ja gerne. Abgesehen davon ist es auch wirklich einfach, dass auch Kochanfänger sich daran versuchen können, ohne die Küche abzufackeln 😉 Das ist keine Kritik, jeder fängt mal klein an und ich habe mich damals mit einem ähnlichen Gericht ans Kochen gewagt. Ich lebe noch, also scheint es gut gelaufen zu sein!

Zutaten:
500 g Schupfnudeln
1 Packung Sauerkraut (mit Saft
4 Mettenden
2 Zwiebeln
1 Becher Schmand
Salz
Pfeffer
Muskatnuss

Zubereitung:
Schält die Zwiebeln und schneidet sie in halbe Ringe, die Mettenden in fingerdicke Scheiben. Bratet in einer tiefen Pfanne erst die Mettendenscheiben an, gebt dann die Zwiebelringe dazu. So könnt ihr euch das Fett zum Braten nämlich sparen ;). Lasst beides so lange braten, bis die Mettenden kross und die Zwiebel braun sind.
Gebt dann die Schupfnudeln aus der Packung hinzu und rührt gründlich um. Schneidet den Sauerkraut auf und gebt ihn ebenfalls in die Pfanne. Rührt wieder um und lasst alles für 5 Minuten köcheln, damit die Schupfnudeln den Geschmack aufsaugen können.
Rührt den Schmand unter und würzt alles mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss. Lasst alles nocheinmal 5 Minuten bei minimaler Hitze köcheln und durchziehen. Fertig ist eurer Essen für nasse und kalte Tage.

Schupfnudeln mit Sauerkraut und Mettenden
Autor: Chiara
Zutaten
  • 500 g Schupfnudeln
  • 1 Packung Sauerkraut (mit Saft)
  • 4 Mettenden
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Becher Schmand
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskatnuss
Zubereitung
  1. Schält die Zwiebeln und schneidet sie in halbe Ringe, die Mettenden in fingerdicke Scheiben. Bratet in einer tiefen Pfanne erst die Mettendenscheiben an, gebt dann die Zwiebelringe dazu. So könnt ihr euch das Fett zum Braten nämlich sparen ;). Lasst beides so lange braten, bis die Mettenden kross und die Zwiebel braun sind.

  2. Gebt dann die Schupfnudeln aus der Packung hinzu und rührt gründlich um. Schneidet den Sauerkraut auf und gebt ihn ebenfalls in die Pfanne. Rührt wieder um und lasst alles für 5 Minuten köcheln, damit die Schupfnudeln den Geschmack aufsaugen können.

  3. Rührt den Schmand unter und würzt alles mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss. Lasst alles nocheinmal 5 Minuten bei minimaler Hitze köcheln und durchziehen. Fertig ist eurer Essen für nasse und kalte Tage.

 

 

Schokomuffins mit Kaffee

Die Schokomuffins mit Kaffee sind auch mehr ein Zufallsprodukt als wirklich geplant gewesen. Ich bekam Besuch und wollte Kuchen backen. Durch unterschiedliche Schichten auf der Arbeit und ein bisschen Stress und Brass hatte ich allerdings vergessen einzukaufen und stand dann vor dem Rezept und hatte weder Zucker, noch Milch. Natürlich war es ein Sonntag und ich konnte nicht noch einmal schnell los, um die fehlenden Zutaten zu holen. Meine Nachbarn waren auch ausgeflogen und konnten mir somit auch nicht aushelfen. Was nun?
Vom Frühstück war noch etwas kalter Kaffee übrig und die Schokoraspel waren in meinen Augen ein perfekter Ersatz für Zucker. Schließlich sollten es Schokomuffins werden und da kann mehr Schokolade nicht schlimm sein. Außerdem reduziere ich mittlerweile immer die Zuckermenge in Backrezepten, weil mir das alles viel zu süß ist und mir davon die Zähne wehtun. Da ich auch meinen Kaffee ohne Zucker trinke und Zartbiterschokolade auf der herberen Seite ist, habe ich dieses Experiment gewagt und wieder einmal ist es sehr lecker geworden! Vorrausgesetzt man mag den Geschmack von Kaffee 😉

Zutaten:
120 g Mehl
120 g weiche Butter
1 1/2 TL Backpulver
2 Eier
100 g Schokoraspel, zartbitter
3 EL Kakaopulver
3 EL Kaffee
Zartbitterkovertüre
Espressopulver

Zubereitung:
Heizt den Backofen auf 180 Grad Umluft vor. Legt ein Muffinblech mit Förmchen aus. Wenn ihr kein Blech habt, legt auf ein Rost 24 Papierförmchen in jeweils doppelter Lage, damit die Muffins nicht aus der Form gehen.
Gebt in eine Rührschüssel Mehl, Backpulver, Butter und die beiden Eier. Verrührt alles zu einem glatten Teig. Gebt nun den Kaffee, den Kakao und zum Schluss die Schokoraspel dazu. Füllt nun den Teig in die Papierförmchen und stellt das Rost in den Backofen. Lasst die Muffins für 20 Minuten backen. Wenn ihr euch nicht sicher seid, ob sie fertig sind, piekt mit einem Zahnstocher rein. Wenn Teig kleben bleibt, sind sie noch nicht fertig.
Sind sie fertig, holt sie aus dem Ofen und lasst sie auf einem Küchengitter abkühlen.
Schmelzt die Kovertüre vorsichtig in einem Wasserbad. Verteilt diese dann über den abgekühlten Muffins und streut ein bisschen Espressopulver auf die noch flüssige Schokolade.
Entweder esst ihr die Muffins mit noch flüssiger und warmer Schokolade drauf oder lasst sie ebenfalls abkühlen und genießt sie später.

Schokomuffins mit Kaffee
Autor: Chiara
Zutaten
  • 120 g Mehl
  • 120 g weiche Butter
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • 2 Eier
  • 100 g Schokoraspel, zartbitter
  • 3 EL Kakaopulver
  • 3 EL Kaffee
  • Zartbitterkovertüre
  • Espressopulver
Zubereitung
  1. Heizt den Backofen auf 180 Grad Umluft vor. Legt ein Muffinblech mit Förmchen aus. Wenn ihr kein Blech habt, legt auf ein Rost 24 Papierförmchen in jeweils doppelter Lage, damit die Muffins nicht aus der Form gehen.

  2. Gebt in eine Rührschüssel Mehl, Backpulver, Butter und die beiden Eier. Verrührt alles zu einem glatten Teig. Gebt nun den Kaffee, den Kakao und zum Schluss die Schokoraspel dazu.

  3. Füllt nun den Teig in die Papierförmchen und stellt das Rost in den Backofen. Lasst die Muffins für 20 Minuten backen. Wenn ihr euch nicht sicher seid, ob sie fertig sind, piekt mit einem Zahnstocher rein. Wenn Teig kleben bleibt, sind sie noch nicht fertig.
    Sind sie fertig, holt sie aus dem Ofen und lasst sie auf einem Küchengitter abkühlen.

  4. Schmelzt die Kovertüre vorsichtig in einem Wasserbad. Verteilt diese dann über den abgekühlten Muffins und streut ein bisschen Espressopulver auf die noch flüssige Schokolade.
    Entweder esst ihr die Muffins mit noch flüssiger und warmer Schokolade drauf oder lasst sie ebenfalls abkühlen und genießt sie später.