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Upcycling M&M Tasche für Karneval

Ne Weile vor Karneval kam meine Schwester auf mich zu und fragte, ob ich ihr nicht eine Tasche passend zu ihrem Kostüm nähen kann. Nach einiger Diskussion darüber, was geht, was nicht und welche Stoffe ich noch da habe, entstand die Idee, die Tasche aus M&M Tüten zu nähen.

Für mich war es das erste Mal, dass ich eine Tasche aus Plastiktüten genäht habe. Also hab ich mich fix noch mal im Internet umgehört, wie man es am Besten macht. Der Tipp, denn ich immer wieder bekommen hab war, dass man es mit selbstklebender Buchfolie noch mal einkleben soll. Das durfte dann meine Schwester übernehmen, während ich noch fix eine Innentasche aus Stoff genäht habe.

Das Zusammenfügen war echt fummelig. Wir wollten keine zusätzlichen Löcher rein machen und mussten es ja trotzdem fürs Nähen fixieren.

Zum Schluss noch nen Snap rein damit man die Tasche schließen kann.

Für einen Riemen hab ich noch Ösen eingeschlagen. Allerdings hatte ich keinen da, daher kann ich euch davon auch kein Foto zeigen.

Mit Plastikverpackungen als “Stoff” arbeiten, war mal ganz interessant aber nix, was ich öfters machen muss.

Ab damit zu Creadienstag, Tächschen und Taschen und Handmade on Tuesday.

Aufräumwahn im Nähzimmer

Heute gibt’s einen kleinen Beitrag über meine Aufräumaktion. Mich hat es schon länger gestört, dass ich meine Bänder und meine ganzen Kurzwaren immer suchen musste. Jetzt habe ich einen kleinen Rundumschlag gemacht und alles etwas ordentlicher sortiert und weggepackt. Sogar ein neues Regal an die Wand gemacht, damit die Sachen ordentlich stehen können. Ganz zufrieden bin ich noch nicht aber es ist ein Anfang.

Viele meiner Sachen waren schon in irgendwelchen Boxen. Meistens eben jene Boxen, in denen sie geliefert wurden. Das war allerdings auf Dauer weder schön anzusehen noch übersichtlich. Also habe ich alle Kartons genommen, zerlegt und mit Acrylfarbe angemalt. Vorne dann noch eine kleine Stelle mit Tafelfarbe gemacht, damit ich mit Kreide drauf schreiben kann, was drin ist.

Ein weiteres kleines Projekt war es, sämtliche Bänder mal sichtbar zu machen. Die waren zwar alle gesammelt in einer Box aber mir war nicht klar, wie viel da war und wenn ich was brauchte, habe ich nie das Passende gefunden. Ich habe jetzt alle Bänder erst mal auf zwei dicke Papprollen gewickelt. Mal abwarten, ob es sich als praktisch erweist. Aber übersichtlicher finde ich es auf jeden Fall schon jetzt. Es fehlt noch eine große Box mit Bändern, aber die werde ich da nicht aufrollen können, weil’s einfach Mengen sind, die diese Rollen sprengen würden.

Blaubeer-Baileys Muffins

Kürzlich hatte ich unglaublich Lust auf Muffins. Vor allem wollte ich einen süßen Snack, den ich mit auf die Arbeit nehmen kann. Ich packe mir ja meistens was Vernünftiges ein aber ich hab auch gerne einen kleinen Nachtisch. Meistens hab ich dann einen Schokoriegel oder so dabei. Aber Muffins sind natürlich viel besser. Da ich nicht alle auf ein Mal essen kann, sollte es eine Variante mit Frucht drin werden.

Mit diesem Gedanken im Hinterkopf bin ich also einkaufen gefahren. An der Obstauslage habe ich dann einfach geschaut, was mich spontan anspricht. In diesem Falle also die 300 g Schale mit Blaubeeren. Falls ihr euch wundert, warum im Rezept nur 250 g sind.. Also ja.. die restlichen mussten natürlich probiert werden, ob sie auch gut sind.

Ich hab mir grob ein Muffinrezept rausgesucht und dann variiert. Hauptsächlich ist mir im Vorratsraum eine mini Flasche Baileys ins Auge gefallen. Ich hab diese mini Flasche schon länger gehabt und sie war auch schon etwas übers Datum. Also sollte sie dringend weg. Warum also nicht einfach in die Muffins rein. Gedacht, getan.

Ich muss gestehen, dass ich die Kombi sehr mag. Die Muffins sind auch nach einigen Tagen sehr saftig. Also perfekt, wenn man immer nur einen oder zwei Muffins am Tag isst. Aus meinem Rezept kamen übrigens 18 Muffins raus.

Zutaten:
250 g Blaubeeren
100 ml Öl
140 g Zucker
1 TL Vanille Zucker
2 Eier
100 ml Milch
50 ml Baileys
350 g Mehl
2 TL Backpulver
1 Priese Salz

Zubereitung:
Blaubeeren waschen und abtropfen. Öl, Zucker und Vanillezucker mischen, bis der Zucker sich gelöst hat. Die Eier hinzu geben und ebenfalls mischen. Milch und Baileys unterrühren. Mehl, Backpulver und Salz mischen. Die Mehlmischung nach und nach zum Rest geben. Wenn der Teig glatt gerührt ist die Blaubeeren untermischen.

Den Teig gleichmäßig auf die Muffinförmchen verteilen.

Die Muffins im auf 180 °C vorgeheizten Ofen für etwa 20 Minuten backen.

Blaubeer-Baileys Muffins
Course: Muffins
Autor: Daniela
Zutaten
  • 250 g Blaubeeren
  • 100 ml Öl
  • 140 g Zucker
  • 1 TL Vanille Zucker
  • 2 Eier
  • 100 ml Milch
  • 50 ml Baileys
  • 350 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Priese Salz
Zubereitung
  1. Blaubeeren waschen und abtropfen. Öl, Zucker und Vanillezucker mischen, bis der Zucker sich gelöst hat. Die Eier hinzu geben und ebenfalls mischen. Milch und Baileys unterrühren. Mehl, Backpulver und Salz mischen. Die Mehlmischung nach und nach zum Rest geben. Wenn der Teig glatt gerührt ist die Blaubeeren untermischen.
  2. Den Teig gleichmäßig auf die Muffinförmchen verteilen.

5 Schätze

Maika hat zu ihrem 5 Bloggeburtstag eine kleine Tauschparty gestartet. Jeder Teilnehmer schnürt ein kleines Päckchen mit 5 Tauschgegenständen, die dann der Reihe nach in die virtuelle Tauschkiste gelegt werden.

Heute lege ich meine 5 Schätze in die Tauschkiste.
Mit dabei ist ein Stück Erdbeerstoff (30x74cm). Ich weiß gar nicht, wofür ich ihn ursprünglich mal geplant hatte. Jedenfalls ist nie was draus geworden.
Zwei kleine Röllchen Band eins mit Blümchen und eins mit Karos. Die habe ich mal auf nem Stoffmarkt im Kaufrausch mitgenommen.
Vier Clips für Schlüsselanhänger, 2cm breit. Davon habe ich vor Jahren ganz viele gekauft und es sind immer noch welche da. Egal wie viele Schlüsselanhänger ich gemacht habe.
Ein Stück gold-glitzer Paspelband.

Ambiente 2019

Werbung (unbeauftragt, Markennennung)
Letztes Wochenende war ich auf der Ambiente. Eigentlich wollte ich den Beitrag schon viel früher geschrieben haben, aber dann hatte ich so blöde Arbeitszeiten, dass ich mich weder vorher noch hinterher mal hinsetzen wollte. Dieses Jahr war ich nur einen Tag da. Gereicht hat es nicht um alles zu sehen, aber mehr war dieses Mal leider nicht drin. Schon direkt vorab, ich habe irgendwie dieses Mal gar nicht so viele Fotos gemacht. Irgendwie hab ich das vergessen.

Mein erster Weg führte mich zum Stand von Paprcuts, da meine Schwester mich gefragt hat, ob ich da mal vorbei laufe und die neuen Uhren begutachte. Die neuen Uhren sind sehr knallig. Meins sind die Uhren nicht aber so verschieden sind die Geschmäcker halt.

Auf dem Rückweg durch die Halle auf dem Weg zu meinem eigentlichen Ziel bin ich aber über etwas gestolpert, das mich dann doch sehr interessiert hat. Glasflaschen mit kleinen Meerestieren drin gefunden. Das war vor allem cool, weil ich gerade wieder gedanklich meinen neuen LARP Charakter fürs Drachenfest vorbereite und der einfach zur Crew der Kraken gehören wird. Leider kann man die Flaschen wohl noch nicht in Deutschland kaufen. Aber da werde ich noch mal suchen.

Womit man mich ja auch immer ködern kann, sind – Überraschung – Harry Potter Sachen. Ich habe ein paar sehr coole Tassen gefunden, mir war nicht ganz klar, zu welchem Stand der Teil gehörte, ich glaube Zak!, aber sicher weiß ichs nicht.  Leider bei Ravenclaw mal wieder mit dem Raben. Wie kann es so schwer sein, den richtigen Vogel drauf zu machen?

Ansonsten gab es wieder ein kleines Blogertreffen am Birkmann Stand. Da freue ich mich immer drauf, weil man da dann noch mal ein paar Blogger trifft. Dieses Jahr waren keine bekannten Gesichter dabei. Also einfach ein paar neue Leute kennenlernen und nebenbei noch ein paar Neuigkeiten von Birkmann wortwörtlich serviert bekommen.

 

Noch ein paar unsortierte.
 

Dann gings auch schon wieder nach Hause. Mit der Bahn. Wenn man schon durch die Messekarte ein Kostenloses Ticket hat.

Häkeltuch mit Kraken

Endlich ist Kraki fertig. Wer mir auf Instagram folgt, der hat vermutlich den ganzen Prozess mitbekommen. Ich habe mich letztes Jahr August-September rum entschieden, dass ich 2019 wieder zum Drachenfest fahren will, natürlich wieder ins Blaue Lager. Dieses Mal aber nicht mehr mit meinem alten Charakter, auf den habe ich einfach keine Lust mehr, sondern mit einem neuen. Der neue Charakter entsteht aktuell noch in meinem Kopf. Es war mir allerdings schon sehr früh klar, dass ich mich einer Crew anschließen will. Genauer gesagt der Crew der Kraken, da ich dort einige kenne. Mein erster Gedanke war dann, ob ich wohl ein Tuch häkeln kann, mit dem Kraken Motiv. Dafür gab’s natürlich keine Vorlage. Aber mit der Filet Crochet Technik kann man ja recht leicht eigene Motive umsetzen. Es ist im Prinzip Pixel Art.

Ich habe mir mit Excel einfach das Muster erstellt und dann so lange angepasst, bis es meinen Vorstellungen entsprach. Was auch dazu führte, dass ich meine Häkelarbeit ein paar Mal, wieder aufribbeln musste.

Als Wolle habe ich einen schönen Bobbel gewählt, der von hellblau zu schwarz hin immer dunkler wird. Insgesamt 1000 m Faden. Leider etwas zu viel, wie sich später rausstellen sollte. Ich bin gar nicht bis zum schwarz gekommen.

Aktuell überlege ich noch, ob ich dem Tuch noch einen Rahmen verpasse. Genug Faden habe ich definitiv. Da ich noch überlege, ist das Tuch auf den Fotos aktuell auch noch nicht schön gespannt. Die werde ich dann irgendwann ergänzen, wenn ich es für fertig erklärt habe. Was meint ihr? Soll ich dem Tuch noch einen Rahmen verpassen? Wie könnte der aussehen?

Ab zum Creadienstag und zu Handmade on Tuesday, sowie Liebste Maschen.

Creativworld 2019

Werbung (unbeauftragt, Markennennung)
Wie schon im letzten Jahr stand auch dieses Jahr die Creativworld wieder in meinem Terminkalender. Dieses Mal musste ich allerdings leider alleine hin, da Kiki leider keine Zeit hatte. Nachdem ich anfangs irgendwie den Eindruck hatte, dass es nicht wirklich viel neues gibt, zumindest nicht in den Bereichen in denen ich bastele. Aber ein paar coole Sachen konnte ich dann doch finden.

Ich mag es an der Creativworld sehr, dass man so viel ausprobieren kann. Ich könnte mich da auch gut morgens in den Workshopbereich setzen und dann einfach alles mitmachen. Aber da es ja immer nur 40 Plätze gibt, geht das natürlich leider nicht.

Eigentlich wollte ich ja nur den Samstag hin, aber nachdem ich einen Blick auf die Workshops den Sonntag geworfen habe, wollte ich dann doch den zweiten Tag noch hin. Da gab es einen Workshop zu Linoldruck, das fand ich in der Schule damals ziemlich cool, und einen Workshop mit Dremel Ledergravieren. Da ich ja doch häufiger mal mit Leder bastele, klang das sehr interessant. Aber fangen wir beim Samstag an.

 

Bei meinem Weg durch die Hallen bin ich irgendwie an einem Stand hängen geblieben, an dem Polymer Clay erst bedruckt wurde und dann konnte man ihn ausmalen. Dazu wurde quasi der Polymer Clay verflüssigt. War Ganz witzig. Nach der Vorführung konnten wir auch noch selbst mal ein Stück anmalen. Das ganze wird dann normal im Backofen ausgehärtet.

Dann ging es schon zum ersten Workshop. Es ging um einen Transfer Marker, mit dem man Laserdrucke auf Holz oder Stoff etc. übertragen werden kann. Das hatte ich schon in unterschiedlichen Versionen mal gesehen aber nie selbst ausprobiert. Ich muss gestehen es ist zwar im Prinzip recht einfach, aber braucht doch etwas üben. Mein erster Versuch auf Holz war offenbar zu feucht und die Farben sind verlaufen. Mit dem Stoff war es schon einfacher. Es war an sich ganz nett, da ich aber keinen Farblaserdrucker habe, wird’s eher nix für mich.

Direkt im Anschluss kam der Fimo Workshop, bei dem ein neues Fimo vorgestellt wurde. Das Fimo ist Leder/Kunstleder sehr ähnlich. Sowohl von der Optik als auch von der Haptik her. Es scheint auch rechts stabil zu sein. Vielleicht auch beim LARP ne Alternative wenn man kein Leder nutzen will aber die Optik gerne hätte. Aber dafür müsste ich noch ein bisschen experimentieren. Da es aber noch nicht auf dem Markt ist wirds wohl für diese LARP Saison eher nix. Was schade ist, immerhin muss ich gerade einen neuen Charakter ausstatten.

Dann habe ich meinen Platz in den Workshopreihen erst mal für andere Frei gemacht und mich weiter in den Hallen umgesehen. Es gab relativ viele Materialien fürs Zeichnen und für Scrapbooks, was mich eher weniger interessiert. Am Stand von Efco hat eine Frau vorgeführt, wie man mit Stencil Technik Taschen dekorieren kann. Das sah recht einfach aus und ich wollte es gerne selbst mal testen, eigentlich konnte man es hier nicht, aber Fragen kostet nix und dann konnte ich es selbst ausprobieren. Für mein erstes Mal hat es echt gut geklappt und die Glitzerfarbe ließ sich auch super verteilen. Die Farben der Tasche erinnern mich an Ravenclaw daher wird sie wohl für meinen Ravenclaw Charakter.

Der zweite Messetag fing dann für mich damit an, dass meine Bahn ausfiel. Total super. Ich wollte aber unbedingt in den Textil Soft Linol Printing Workshop, und auch keine Stunde am kalten Bahnhof stehen, also ab mit dem Auto nach Frankfurt. Dann war ich ein bisschen zu früh und hatte noch Zeit noch etwas durch die Hallen zu laufen und trotzdem sehr zeitig am Forum zu sein für den Workshop. Was auch ganz gut war, denn die Plätze waren sehr schnell alle besetzt. Das Thema interessierte offenbar viele. Abgesehen von einer mäßig guten Erfahrung mit Linoldruck in der Schule, blutige Finger und kaputte Bilder weil mit Messer abgerutscht beim Schnitzen, hatte ich da nix mit zu tun. Aber grundsätzlich finde ich das schon spannend eigene “Stempel” zu machen. Das Soft Linol war super angenehm zu bearbeiten und der Druck auf die Tasche hat wunderbar geklappt. Ich muss die Farbe noch Bügeln damit sie richtig fixiert ist aber das Ergebnis ist gut.

Da der Dremel Workshop der letzte des Tages war, musste ich noch ne ganze Weile warten. Was zu einem weiteren Rundgang durch die Hallen führte.

Danach ging es zurück zum Forum. Ich habe mir dann einfach von der Seitenkante aus noch einige Workshops angesehen. Da im Workshop “Soufflé der innovative besonders leichte Polymer Clay von Sculpe” noch platz war, habe ich den dann einfach mal mitgemacht. Ich muss ja gestehen, um wirklich einen Unterschied zwischen den einzelnen Marken zu erkennen, müsste ich vermutlich mehr damit arbeiten. Aber irgendwie liegt mir die Arbeit damit nicht so wirklich. Aber ich mag es den so zu marmorieren. Aber was soll ich mit jede Menge marmoriertem Zeug. xD

Zum Abschluss noch den Workshop zum Dremel Stylo+. Ich liebe das Gerät. Es liegt einfach so gut in der Hand viel besser als der klobige normale Dremel. Den Workshop an sich fand ich, im Vergleich zu den anderen Workshops, etwas schwach. Gerät hinlegen, Lederteile dazu und dann einfach mal los. Bei den anderen Workshops gab es ja immer irgendwie ein kleines Projekt. Das hat mir hier gefehlt. Klar war es ganz witzig, aber vielleicht hätte mans noch aufpeppen können, indem man einfach ein paar Graviertechniken oder so zeigt.

Krokodil Kuchen

Ende des Jahres hatte meine Freundin Anne Geburtstag. Ich hatte schon seit Langem richtig Lust noch mal einen Motivkuchen zu backen. Einen aufwändigeren, als ich bisher so gemacht habe. Erschwert wurde das ganze Projekt davon, dass ich einen veganen Kuchen und vegane Füllung brauchte. Für beides bin ich bei Cake Invasion fündig geworden. Hat auch alles ganz wunderbar funktioniert.
Als Kuchen habe ich den Saftigen Schokokuchen genutzt. Der Kuchen hat mich insgesamt sehr überzeugt. Ich habe mich an einige Tipps von der Seite gehalten und habe den Kuchen schon fünf Tage vor dem Geburtstag gebacken trotzdem war der Kuchen nicht trocken oder so.
Als Füllung habe ich beim Mittelteil, der drei Böden enthält, Preiselbeeren mit Rum angerührt und unten verteilt oben, sowie beim restlichen Kroko, gab es vegane Ganache. Unter dem Fondant versteckt sich noch eine extrem dünne Schicht Amerikanische Buttercreme in  der veganen Version. Bei so viel Zucker fallen einem ja die Zähne schon vorsorglich aus. Aber es hat alles gut abgeschlossen und der Fondant ist an keiner Stelle durchgesifft.

Den Kuchen habe ich einfach auf drei Bleche verteilt gebacken und danach passend zugeschnitten. Ein paar Fotos vom zusammenbauen findet ihr bei Instagram. Für mich gab es dann, nachdem der Kuchen fertig war, die Verschnittteile mit der restlichen Füllung. War sehr lecker.

Hollyhead Harpies Wimpel

Ein weiteres Harry Potter bezogenes Wichtelgeschenk. Ja, vor Weihnachten war ich recht fleißig, weil ich eigentlich sehr gerne Wichtel. Besonders wenns nen festen Themenbezug hat. Oder die Geschenke IT mit unseren Charas gemacht werden. Leider hatte ich dieses Jahr insofern kein Glück, das ich eine Person gezogen habe, deren Charakter ich nicht kannte. Aber im Zweifelsfall sind Quidditch bezogene Geschenke nie verkehrt und zum Glück konnte ich in Erfahrung bringen, welches Team der Charakter mag. Perfekterweise hatte ich sogar noch passenden Stoff für Wimpel in meinen Stoffkisten, auch Flexfolie für die Symbole.

Zuerst habe ich einen ganzen Berg gelber und grüner Wimpel genäht.

Das Harpies Logo und den Schnatz habe ich einfach ausgedruckt und dann von Hand ausgeschnitten.

Natürlich habe ich keine normale Presse für T-Shirt druck zu Hause stehen, daher musste es dann Backpapier, Bügeleisen und Kraft. XD

Da ich noch dickeres Garn hatte, habe ich auf die Wimpel noch eine Ziernaht gesetzt. Bei den gelben in grün, bei den grünen in gelb.

Schutzamulett

Wir wünschen euch allen ein Frohes Neues Jahr. Ich hoffe, ihr seid gut reingerutscht.
Ich für meinen Teil bin gut reingekommen. Wir haben uns wie jedes Jahr in Hürth getroffen und den Silvesterabend mit Raclette und Schrottwichteln verbracht.

Mein BAC Wichtelgeschenk umfasste noch einen zweiten Teil. Den ersten Teil, eine Buchhülle, habe ich bereits letzte Woche hier gezeigt. Ich wollte noch ein kleines Schutzamulett dazu packen, weil ich das Gefühl hatte, der Charakter könnte es brauchen. Gebastelt habe ich das Ganze mit einer Menge viel zu dünnem Kupferdraht, einem nachtleuchtenden Stein, einigen Perlen und Federn und einem kleinen Schlüsselring. IT soll das Amulett aus dem Geschäft der Familie eines anderen LARP Charakters kommen. Die Schutzamulette aus dem Laden haben häufig Steine, Federn und Schlüssel als Bestandteile.

Ich hatte auf Märkten schon öfters so Kettenanhänger gesehen, die in verdrehten Metalldraht eingesonnen waren. Das sah gut und leicht aus. Es war auch an sich nicht schwer aber dadurch, dass mein Draht so unglaublich dünn war, hat es ewig gedauert. Aber mit dem Ergebnis bin ich zufrieden.

Das Amulett kam dann noch in eine hübsche kleine Box, die ich aus Japan mitgebracht habe. Ich weiß nicht mehr genau was drin war aber ich fand sie immer ganz süß und wollte sie immer mal als Geschenkverpackung verwenden. Verschlossen habe ich die Box mit einem kleinen Papierband, auf dem der Name des Ladens steht.

Buchhülle

So Weihnachten ist vorbei und ich kann endlich meine Wichtelbastelarbeiten bloggen. Beim BAC Wichteln, dass in dem meisten Fällen sehr IT ausfällt, habe ich dieses Jahr eine Person gezogen, die ich IT selten ohne ein Notizbuch in der Hand gesehen habe. Beim LARP habe ich schon ein paar Mal Bücher gesehen, die in einer Stoffhülle mit einem langen Zipfel waren. Mit dem Zipfel kann man sie gut in den Gürtel einhängen und braucht keine eigene Tasche oder so, um das Buch immer dabei zu haben.

 

Ritualkreisbrett

Mal wieder etwas für einen meiner LARP Charaktere. Auf der letzten Broughton Academy mussten wir einige Rituale vorbereiten und durchführen, zum Beispiel um einige Fluchgeschädigte zu stabilisieren, den Fluch aufzuheben, Geister der Vergangenheit zu beschwören. Vor Ort ist mir aufgefallen, dass es gar nicht so einfach ist, schöne Ritualkreise mit halbwegs gleichmäßigen Sternen zu bauen. Nach der Con habe ich dann in meinem LARP Freundeskreis rumgefragt, wie andere es machen. Dabei kam heraus, dass der einfachste Weg ein Ritualkreisbrett ist. Das ist ein Brett, auf dem Sterne mit verschiedener Zackenanzahl vorgezeichnet sind. Diese müssen dann nur entsprechend vergrößert werden.

Ich habe mir entsprechende Kreise im Internet gesucht und auf eine Vorlage übertragen.

Diese Vorlage habe ich dann mit Kopierpapier auf ein Holzbrett übertragen und dann mit Acrylfarbe angemalt, damit man die Sterne besser auseinanderhalten kann.

Zum Schluss dann einfach noch eine Bohrung in der Mitte. Dort wird dann das Brett samt Seil am Bode befestigt, um dann einen ordentlichen Kreis zu ziehen. Im Anschluss verlängert man mithilfe des Seils die Sternspitzen auf den großen Kreis. Dann muss man nur noch die Linien passend verbinden und zack ist ein passabler Ritualkreis entstanden.


Das hier war mein Prototyp auf Holz. Er ist teils noch etwas schief.

Meine Fellow-Fluchbrecher waren recht begeistert also habe ich dann gleich noch ein paar mehr Ritualkreisbretter gemacht.

 

Insgesamt habe ich beim Übertragen gemerkt, dass meine Vorlage nicht perfekt ist und schon ein wenig korrigiert aber da sind immer noch ein paar Fehler drin. ABER es ist immerhin schon gleichmäßiger, als wenn man sich vor Ort einen Ritualkreis auf Augenmaß aus dem Handgelenk schütteln muss.

Zauberstab drechseln

Vorletztes Wochenende war ich auf dem Hogwarts Express 3. Gespielt habe ich mal wieder meinen kleinen reinblütigen Slytherin Charakter. Der hatte dummerweise bei der letzten Con seinen Zauberstab verloren. Ich hatte ja schon kurz in dem Beitrag über die Kürbis Pastries davon erzählt, dass ich entführt wurde.

Tja dabei haben die Entführer mir meinen Zauberstab abgenommen und mich mitS bedroht. Danach konnten sie sich absetzen, während ich leicht verstört und ohne Zauberstab zurück blieb. Ich war schon länger nicht mehr ganz glücklich mit meinem alten Zauberstab, daher kam es mir, rein OT gesprochen, gerade recht.

Alles in allem hat es sich etwas gezogen und ich habe den Zauberstab erst das Wochenende vor der Con bei Salavora gedrechselt. Sie hatte sich auf der Kreativ Messe in Koblenz eine kleine Drechselmaschine gekauft. Die ist ganz großartig. Ich habe für meinen Zauberstab ein relativ dickes Fichtenrundholz verwendet, weil es noch rum lag. Das war vermutlich nicht die beste Wahl, aber es war da. Gerade da das Holz so dick war, musste ich echt viel erst mal abnehmen bevor ich überhaut anfangen konnte irgendwelche Muster in den Zauberstab zu schnitzen.

 

Mein Zauberstab hat leider hinten am Griff immer noch ein kleines Loch vom Einspannen. Fürs Con hatte ich da nen Knopf draufgeklebt aber der ist sehr schnell einfach abgefallen. Da werde ich mir wohl noch mal etwas einfallen lassen. Da dem Zauberstab immer noch sein Finish fehlt, bekommt ihr ihn sicher hier noch Mal zu sehen, wenn er komplett fertig ist.

 

Gemüse Lasagne

Tja, wenn man so doof ist und nicht speichert, dann verschwindet der schöne geschriebene Blogeintrag im Nirwana. Also noch mal von vorne.

Ich habe aktuell eine Phase von Vorratsraum aufräumen und ältere Sachen endlich mal verbrauchen. Einerseits, weil mein Vorratsraum echt voll ist, andererseits weil dummerweise in meinem Vorratsraum die Zähler von Wasser- und Heizung sind und der Raum im Winter immer recht warm wird. Daher leg ich in den Heizungsmonaten lieber weniger rein. Beim Aufräumen habe ich in der hintersten Ecke noch eine Tüte Soja Granulat gefunden, die kurz vorm Ablaufen stand. In Kombi mit der angebrochenen Packung Lasagneplatten war dann klar was es gibt: Gemüse Lasagne!

Wie sieht es bei euch im Vorratsraum aus? Habt ihr auch viele Sachen, die ihr gar nicht benutzt oder schon längst vergessen habt, oder schaut ihr regelmäßig alles durch?

Zutaten:
150 g Soja Granulat trocken
200 g Pilze
1 Zwiebel
1 Möhre
1 Dose gehackte Tomaten
1 Dose passierte Tomaten
Salz
Pfeffer
Senf
Tomatenmark
Käse
Lasagneplatten
Béchamelsauce

Zubereitung:
Soja Granulat nach Packungsanweisung vorbereiten. Zwiebeln würfeln, Pilze und Möhren in Scheiben schneiden. Zwiebeln glasig anbraten. Soja Granulat anbraten dann Pilze und Möhren dazugeben und ebenfalls einige Minuten abraten. Die Mischung mit den Tomaten ablöschen und mit Salz, Pfeffer, Senf und Tomatenmark abschmecken.

Jetzt einfach die Gemüsemasse mit den Lasagneplatten schichten. Auf die oberste Platte noch Béchamelsauce und am Ende alles mit Käse überstreuen.

Im Backofen bei 160 °C etwa 30 Minuten backen.

Gemüse Lasagne
Course: Hauptgericht
Autor: Daniela
Zutaten
  • 150 g Soja Granulat trocken
  • 200 g Pilze
  • 1 Zwiebel
  • 1 Möhre
  • 1 Dose gehackte Tomaten
  • 1 Dose passierte Tomaten
  • Salz
  • Pfeffer
  • Senf
  • Tomatenmark
  • Käse
  • Lasagneplatten
  • Béchamelsauce
Zubereitung
  1. Soja Granulat nach Packungsanweisung vorbereiten. Zwiebeln würfeln, Pilze und Möhren in Scheiben schneiden. Zwiebeln glasig anbraten. Soja Granulat anbraten dann Pilze und Möhren dazugeben und ebenfalls einige Minuten abraten. Die Mischung mit den Tomaten ablöschen und mit Salz, Pfeffer, Senf und Tomatenmark abschmecken.
  2. Jetzt einfach die Gemüsemasse mit den Lasagneplatten schichten. Auf die oberste Platte noch Béchamelsauce und am Ende alles mit Käse überstreuen.

  3. Im Backofen bei 160 °C etwa 30 Minuten backen.

Kürbis Pastrie

Mal wieder etwas, dass ich fürs LARP gemacht habe. Bei unserer Slytherin Haus Con hatten wir ein Mitbringbuffet. Da wir sowohl Vegetarier als auch eine Veganerin hatten, sollte es Vegan werden. Außerdem wollte ich das Ganze irgendwie englisch anhauchen. Schließlich spielt das LARP auf der Insel. Hängengeblieben bin ich dann einfach bei Kürbis Pastries. Ich glaube auch weil die irgendwo in den Büchern mal erwähnt werden.

Das LARP hat auch sehr viel spaß gemacht. Wir waren IT in einer Außenstelle des St. Mungos, dem Salus Aylum, um dort ein paar Dinge über Heilung zu lernen.

Was so einfach klingt, war dann IT alles andere als Lustig. Ausgebrochene Insassen, schwere Verletzte,

Tränke brauen,

Leben retten, Leben verlieren

und in meinem Fall Entführt werden. Ja ich denke das Wochenende hatte es in sich. Daher waren die Pastries denke ich ganz gut als Snack für auf die Hand.

Zutaten:
Teig
450 g Mehl
200 g Magarine
3 EL Wasser
1 Priese Salz
1 Priese Zucker
Füllung
2 Süßkartoffeln
150 g Kürbis (z. B. Hokkaido)
1 Packet Räuchertofu
2 Möhren
4-5 Frühlingszwiebeln
100 g Pilze
2 EL Tomatenmark
1 EL Senf
Salz
Pfeffer

Zubereitung:
Alle Zutaten für den Teig miteinander verkneten und den Teig für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Süßkartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Den Kürbis und den Räuchertofu ebenfalls in kleine Würfel schneiden. Möhre schälen und in feine Scheiben schneiden. Sollten es sehr dicke Möhren sein, diese halbieren. Ebenso die Frühlingszwiebeln und die Pilze klein schneiden. Das Gemüse und den Tofu in eine Pfanne geben und anbraten. Das Gemüse mit Tomatenmark, Senf, Salz und Pfeffer abschmecken. Dann alles abkühlen lassen.

Wenn die Füllung kalt ist, den Teig ausrollen und Kreise ausstechen. Etwas Füllung auf die Kreise geben und den Kreis zusammenfalten. An der Oberseite noch leicht einschneiden.
Die Teigtaschen bei 180 °C etwa 25 Minuten backen.

Kürbis Pastries
Course: Snack
Autor: Daniela
Zutaten
Teig
  • 450 g Mehl
  • 200 g Magarine
  • 3 EL Wasser
  • 1 Priese Salz
  • 1 Priese Zucker
Füllung
  • 2 Süßkartoffeln
  • 150 g Kürbis z. B. Hokkaido
  • 1 Packet Räuchertofu
  • 2 Möhren
  • 4-5 Frühlingszwiebeln
  • 100 g Pilze
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 EL Senf
  • Salz
  • Pfeffer
Zubereitung
  1. Alle Zutaten für den Teig miteinander verkneten und den Teig für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
  2. Süßkartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Den Kürbis und den Räuchertofu ebenfalls in kleine Würfel schneiden. Möhre schälen und in feine Scheiben schneiden. Sollten es sehr dicke Möhren sein, diese halbieren. Ebenso die Frühlingszwiebeln und die Pilze klein schneiden. Das Gemüse und den Tofu in eine Pfanne geben und anbraten. Das Gemüse mit Tomatenmark, Senf, Salz und Pfeffer abschmecken. Dann alles abkühlen lassen.
  3. Wenn die Füllung kalt ist, den Teig ausrollen und Kreise ausstechen. Etwas Füllung auf die Kreise geben und den Kreis zusammenfalten. An der Oberseite noch leicht einschneiden.
  4. Die Teigtaschen bei 180 °C etwa 25 Minuten backen.

Fotos vom LARP hat Anika gemacht.

Außerdem mache ich mit beim Blogevent von Die kleine Backfee.

Kerzenhändlerbox

Vor einer weile hatte ich zwar schon mal ein paar Fotos von meiner Kerzenbox hier gezeigt. Da sieht man jedoch nur den Deckel. Inzwischen ist die ganze Box fertig und es wird ganz dringend Zeit für ein paar zusätzliche Fotos. Das Grundmaterial ist einfach eine Holzbox, wie man sie im Baumarkt findet. Ich habe sie mit einem Verschluss für ein Vorhängeschloss versehen, damit ich daran ein Trickschloss anbringen kann. Das ist so meine Förderung von Diebesspiel im LARP.

Damit ich meinen ganzen Zettelwust nicht jedes Mal in der Hand habe, wenn ich die Box öffne, habe ich einfach zwei Stoffbänder angebracht. Es befinden sich innen dann auch Anweisungen, was man dieben darf.

Da ich recht viele kleine Kerzen transportiere, habe ich aus einer Pressholzplatte, die mal die Rückwand eins kaputten Bilderrahmens war, passende Böden geschnitten. Die Böden habe ich dunkelblau angemalt, da das Holz nicht so schön war. Um die Böden leichter aus der Box zu bekommen, habe ich an den Holzböden noch ein Stoffband befestigt. Viel Gewicht wird daran ja eh nicht gehoben. Auf den Böden stehen nach dem Ausräumen eh einfach nur noch ein paar Reste für Nachschub, eine Box mit etwas Geld, einige Notizen und so klein Kram. 

Für den Transport habe ich aus Nicky Stoffresten noch Waben genäht, in die ich die Kerzen schnell ein- und ausräumen kann. Anfangs habe ich sie immer einzeln in Papier gewickelt, das dauert aber ewig und das Papier muss man dann während der Con irgendwo lagern. Mit den Stoffwaben ist es deutlich schneller und einfacher.

Ab damit zum Creadienstag und zu DienstagsDinge.

Vegi Burgerpatty

Ich hatte vor einer Weile das Problem, dass ich einfach kein Fleisch mehr sehen konnte. Auf einem Level von “mir wird schlecht, wenn ich es esse”. Das kannte ich bis dahin so auch noch nicht. Inzwischen kann ich zwar wieder Fleisch essen aber habe es doch drastisch reduziert und bisher auch keine Pläne daran wieder viel zu ändern. Ein bis zwei Mal pro Woche Fleisch reicht ja auch aus. Jedenfalls wollte ich in der Zeit unbedingt einen Burger essen und habe dann einfach mal wild ein wenig rumexperimentiert. Dabei kam dann ein recht leckerer, wenn auch leider etwas instabiler, Burgerpatty raus. Die ersten zwei Burgerpatties habe ich direkt nach dem Formen mit Paniermehl überzogen, da ich sie fürs Mittagessen geplant habe. Sie waren dabei sehr instabil und sind leicht auseinandergebrochen. Die restlichen Patties habe ich erst mal nur geformt und dann in den Kühlschrank gelegt. Sie ließen sich deutlich leichter überziehen. Wenn man Zeit hat, sollte man die Patties ruhig etwas im Kühlschrank stehen lassen.

Da ich echt faul war, habe ich einfach nur normale Aufbackbrötchen als Burgerbrot genommen. Noch ein bisschen Salat, Tomate und Gurke dazu und ein Klecks Burgersoße und fertig. Da es mehr Patties waren, als ich auf ein Mal essen konnte, habe ich den Rest fertig paniert eingefroren. Das klappt ganz wunderbar vor dem Anbraten dann etwas antauen lassen.

Zutaten:
200 g Kichererbsen
3 Möhren
50 g rote Bohnen
100 g Qinoa
100 g Erbsen
100 g Mais
3 EL Mehl
100 g Käse (Gouda)
Currypulver
Salz
Pfeffer
Paniermehl
Milch oder Ei

Zubereitung:
Qinoa nach Packungsanweisung kochen und abkühlen lassen. Möhren und Käse raspeln, Bohnen, Erbsen und Mais abtropfen. Gemüse, Käse und Mehl unter den Qinoa mischen. Mit Curry, Salz und Pfeffer würzen.

Aus der Masse Burgerpattys formen. Bei mir wurden es acht Stück. Die geformten Burgerpattys für etwa eine Stunde in den Kühlschrank stelle. Dadurch werden sie etwas fester und lassen sich leichter mit Paniermehl überziehen.

Den Patty in der Pfanne anbraten und den Burger bauen.

Vegi Burger
Course: Hauptgericht
Autor: Daniela
Zutaten
  • 200 g Kichererbsen
  • 3 Möhren
  • 50 g rote Bohnen
  • 100 g Qinoa
  • 100 g Erbsen
  • 100 g Mais
  • 3 EL Mehl
  • 100 g Käse Gouda
  • Currypulver
  • Salz
  • Pfeffer
  • Paniermehl
  • Milch oder Ei
Zubereitung
  1. Qinoa nach Packungsanweisung kochen und abkühlen lassen. Möhren und Käse raspeln, Bohnen, Erbsen und Mais abtropfen. Gemüse, Käse und Mehl unter den Qinoa mischen. Mit Curry, Salz und Pfeffer würzen.
  2. Aus der Masse Burgerpattys formen. Bei mir wurden es acht Stück. Die geformten Burgerpattys für etwa eine Stunde in den Kühlschrank stelle. Dadurch werden sie etwas fester und lassen sich leichter mit Paniermehl überziehen.
  3. Den Patty in der Pfanne anbraten und den Burger bauen.

Stecktisch fürs LARP

Seit ner Weile schon überlege ich ein neues Zelt zu kaufen. Einfach weil “mein” Sahara mir zu klein ist, davon ganz ab ist es auch nur eine Dauerleihgabe. Mit dem neuen Zelt soll es dann auch innen etwas schöner werden, da ich es auch IT bespielen möchte. Dafür sammele ich schon mal ein wenig Ausstattung, während ich noch auf das Zelt spare.

Als ich meinen Vater um rat fragte, wie man einen Stecktisch am besten baut, hat er sofort Hilfe zugesagt. Der Tisch wurde dann mein Geburtstagsgeschenk und ein gemeinsames Projekt. Der Tisch ist genau auf meine Kofferaumgröße angepasst. Die Fotos sind leider alle mit dem Handy gemacht, weil ich meine Kamera dummerweise vergessen hatte, als wir den Tisch gebaut haben.

Baumaterial… Ich muss gestehen, dass ich es vergessen habe.. Ich glaube, es waren 7 Latten 34 x 54 x 2000 mm für die Tischplatte und dazu noch mal 4 Stück die etwas dicker und schmaler waren für die Füße und die Halterung am Tisch selbst. Vom Bauen her, haben wir die Latten erst auf die passende Größe zugeschnitten und abgeschliffen.

Ich hab lange überlegt, ob ich das Holz lackieren will, habe mich dann aber einfach nur für Leinöl entschieden. Damit dann alle Latten eingeölt und erst mal trocknen lassen.

Danach haben wir dann die Tischplatte gebaut. Erst die Äußeren Latten verschraubt dann den Rest gleichmäßig verteilt.

Mit den einer Latte die für die Tischbeine war, haben wir angehalten, wo die zweite Fixierlatte für die Halterung der Beine hin muss. Alles verschraubt.

Dann haben wir die Beine H-Förmig zusammengeschraubt und probeweise reingesteckt.

Insgesamt war der Tisch dann doch etwas höher als erwartet, also haben wir die Beine noch mal etwas gekürzt.

Da der Tisch noch etwas wackelig war, haben wir noch eine weitere Mittellatte zur Sicherung eingebaut. Damit steht er jetzt sehr stabil.

Ich habe für den Tisch Fichtenholz verwendet. Natürlich kann man sich fragen, warum. Aber mir ging es da einfach um den Transport. Klar anders Holz ist sicher stabiler und bekommt weniger Kitschen oder Ähnliches. Allerdings muss ich den Kram ja fürs LARP häufig transportieren und da habe ich wenig Lust schwer zu schleppen. Der Tisch ist für meine Zwecke definitiv robust genug, und wenn er doch irgendwann mal Macken bekommt, fahre ich halt eben in den Baumarkt und kaufe mir neue Latten und ersetze die Teile einfach.

Für den Transport lassen sich die Beine ganz wunderbar ineinander Stecken und mit Spanngurten in der Tischmitte fixieren. Das spart Platz und man hat nur ein Teil, dass man tragen muss.

Ab damit zum Creadienstag und zu DienstagsDinge.

Feldbettüberzug fürs LARP

In meinem Beitrag über meine Bemühungen das Zelt IT zu gestalten, gab es schon mal einen kleinen sneak peek, heute dreht sich der ganze Beitrag darum: Mein Feldbettüberzug. Die Idee für den Feldbettüberzug habe ich mir bei Frizzi abgeschaut. Sie hatte ihn für ihr Feldbett gemacht. Ich fand die Idee so gut, dass ich mir selbst auch einen genäht habe. Er ist einfach praktisch, weil man alle OT Sachen unter dem Feldbett verstecken kann und zusätzlich noch Taschen hat, um Dinge zu verstauen, auf die man schnell zugriff haben will.

Das Schöne ist, dass er sehr einfach zu nähen ist. Denn im Prinzip besteht er einfach nur aus Rechtecken. Feldbett ausmessen und ein paar Zentimeter extra dazugeben. Ich habe mich bei der Stoffbestellung irgendwie etwas verrechnet und stand dann mit etwas zu wenig Stoff da, um alle seitlichen Taschen gleich groß zu nähen. Also habe ich dann etwas improvisiert und einige Taschen einfach etwas kleiner gemacht. Insgesamt meiner Meinung nach kein Drama, denn durch den Überzug habe ich eh so viel neue Staufläche gewonnen, dass es darauf nicht ankommt.

Ein weiterer Vorteil für mich ist, dass auf dem Stoff mein Schlafsack und meine Decken nicht mehr so umherrutschen wie vorher als ich nur auf der Isomatte lag.

Ab damit zum Creadienstag und zu DienstagsDinge.

Porridge schnell, einfach, vielfältig

Vor einer Weile haben Kiki und ich beschlossen, dass wir uns im Blog etwas mehr der Lagerküche beim LARP widmen wollen. Einen ersten Schritt hatte Kiki mit ihren beiden Beiträgen zum Equipment und zur Vorbereitung gemacht.

Aber eigentliche Rezepte haben wir nicht explizit geschrieben. Sie verbergen sich allerdings schon teilweise im Blog. Unter dem Tag Lagerküche haben wir jetzt mal alles getaggt, was wir schon mal auf ner Con gekocht haben, aber auch Rezepte für Fingerfood und Snacks, die man ganz gut mitnehmen kann, wenn man nicht warm kochen will.

Heute solls um Porridge gehen. Vielen ist Porridge sicher schon bekannt. Ich finde es super praktisch auf Con, gerade wenn es etwas kühler ist. Es ist schnell gemacht und wärmt von innen. Außerdem ist es sehr flexibel anpassbar. Die Mengenangaben beziehen sich alle auf ein bis zwei Personen je nach Tassengröße. Wenn man für mehrere kocht entsprechend hochrechnen.

 

Als Grundrezept verwende ich normalerweise immer:
1 Tasse Haferflocken (ich bevorzuge Kernige)
1 Tasse Wasser
1 Tasse Milch
Honig

Haferflocken in der Flüssigkeit aufkochen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Nach belieben mit Honig süßen.

Wenn man auf offener Flamme kocht, kann man auch zwei Tassen Wasser verwenden, das brennt nicht so leicht an und erst kurz vorm Servieren etwas Milch untermischt. Hier sind jetzt ein paar meiner liebsten Variationen. Das Tolle ist, man muss für keine den Grundporridge Topf anfassen. Jeder kann seine liebste Variante selbst in seiner Schüssel zubereiten.

Banane-Mohn
Eine Banane mit der Gabel zerdrücken und zusammen mit 1 EL Mohn unter den Porridge mischen.

Kokos-Mohn
2 EL Kokos und 1 EL Mohn unter den Porridge mischen

Apfel-Zimt
Einen halben Apfel in kleine Stückchen schneiden und zusammen mit Zimt unter den Porridge mischen.

Schokolade
2 EL Kakao sowie eine beliebige Menge Schokostreusel unter den Porridge mischen