Sternenkiste

Das Nebelfest hat uns einige kreative Arbeiten beschert. Die heutige Bastelarbeit war Teil des Aspekts der Sterne. Für die Sterne hatten wir uns überlegt, dass die Spieler meditieren sollten. Denn den Himmel Aventuriens mal eben an den Nachthimmel zaubern, ist dann doch etwas außerhalb unserer Reichweite. Der Sternenraum wurde dekoriert mit vielen verschiedenen Sternchen und einem etwas modifizierten Sternenprojektor, der war uns nämlich anfangs etwas zu hell, einem Mond und natürlich einigen Kissen zum Sitzen. Außerdem ein Korb mit Sternensteinen, aus denen sich jeder Spieler einen nehmen konnte, wenn er an der Meditationsrunde teilgenommen hat. Sehr präsent im Raum stand dann unsere Sternenkiste. In der Kiste war das Symbol für die Sterne, das die Spieler bekommen sollten. Gesichert war die Kiste mit einem Zahlenschloss. In den Meditationsrunden bekamen einige Spieler dann Visionen, die verschiedene Füchse zeigte. Die Anzahl der Füchse war dann die passende Zahl für das Zahlenschloss.

Die Sternenkiste sollte dem Nachthimmel nachempfunden sein. Damit es aber nicht nur weiße Sprenkel auf schwarzem Grund auf der Kiste sind, habe ich entschieden, dass ich unten eine kleine Landschaft mit einem Fuchs darstelle.

Zuerst habe ich die Scharniere der Holzkiste entfernt, um leichter an alles ran zu kommen. Danach habe ich die Kiste komplett mit schwarzer Acrylfabre grundiert.Aus Papier habe ich dann die Landschaft ausgeschnitten und damit am unteren Rand einen Teil der Kiste abgedeckt.

Jetzt ging es an die Farbe. Ich hatte mehrere Blautöne besorgt. Mit dem dunkelsten Blauton und einem Schwämmchen habe ich angefangen die Kiste zu betupfen. Da es ein sehr dunkles blau war, waren die Übergänge gar nicht so gut zu sehen.

Danach ging es mit dem nächst helleren Farbton weiter. Zwischendrin habe ich noch ein paar weitere Bäume in meine Landschaft geklebt, um dem ganzen etwas mehr Tiefe zu geben. Richtig gut gesehen hat man es allerdings nicht.

Die letzte Schicht Farbe war dann schon ein recht helles Blau, quasi als wäre die Sonne gerade erst hinter den Hügeln verschwunden. Damit man wenigstens den kleinen Fuchs gut erkennen konnte.

Zwischen den Schichten habe ich die Kiste immer über Nacht richtig durchtrocknen lassen. Das hat für mich zeitlich einfach gut gepasst, zumal ich nebenbei auf einem anderen Tisch noch an den Sternensteinen gearbeitet habe.

Zum Schluss kamen dann die Sterne. Dazu habe ich einfach mit recht flüssiger weißer Acrylfarbe Sprenkel auf dem Deckel verteilt. Einige wenige Sterne haben noch Strahlen bekommen. Dann noch alles wieder zusammenschrauben und die Halterung fürs Zahlenschloss anbringen, fertig war die Sternenkiste.

So die fertige Kiste:

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