Archives

Tuffelskoochen oder Kartoffelbrot

Kartoffelbrot aus dem Supermarkt bzw. der Bäckerei mag ich nicht. Mochte ich noch nie. Mag vielleicht daran liegen, dass ich Kartoffelbrot immer nur selbst gemacht gegessen habe und da der Anteil an Kartoffeln einfach höher ist. Früher hat Opa es immer gebacken. Meistens dann direkt drei Brotlaibe, die dann verteilt wurden. Kartoffelbrot frisch aus dem Ofen, wenn es gerade so genug abgekühlt ist, um beim Schneiden nicht zu zerbröseln. Nur mit etwas guter Butter, die langsam ins Brot sickert, und Salz oder Kräutersalz. So schmeckt mir Kartoffelbrot am Besten.

Ich weiß noch genau, wie Opa das eine Mal Kartoffelbrot angekündigt hat und als ich aus der Schule kam, gab es dann doch keins, weil die Hefe wohl schlecht war und die Brote alle nicht aufgegangen sind. Wir haben lange gerätselt, woran es lag. Er hatte die Hefe im TK aufgehoben und vielleicht ist sie daran kaputt gegangen, aber genau werden wir es nie erfahren. Jedenfalls gab es den Tag kein Kartoffelbrot und das war einfach nur traurig.

Für meine Kastenform war die Teigmenge übrigens zu viel. Also habe ich kurzerhand noch Teig in mein Muffinblech gefüllt und kleine Brötchen gebacken.

Zutaten:
1,5 kg Kartoffeln
1 kg Mehl
1 Würfel Hefe
1/4 L Milch
Salz

Zubereitung:
Kartoffeln reiben und danach mit den Händen etwas ausdrücken. Milch aufwärmen und die Hefe auflösen. Mehl zu den Kartoffeln geben, mit der Hefemilch übergießen und alles gut durchkneten. Den Teig mindestens 30 Minuten gehen lassen und dann in zwei Kastenformen geben. Den Teig in der Form noch einmal 30-60 Minuten gehen lassen.
Das Brot bei 200°C etwa 1,5 Stunden backen.

Kartoffelbrot
Autor: Daniela
Zutaten
  • 1,5 kg Kartoffeln
  • 1 kg Mehl
  • 1 Würfel Hefe
  • 1/4 L Milch
  • Salz
Zubereitung
  1. Kartoffeln reiben und danach mit den Händen etwas ausdrücken. Milch aufwärmen und die Hefe auflösen. Mehl zu den Kartoffeln geben, mit der Hefemilch übergießen und alles gut durchkneten. Den Teig mindestens 30 Minuten gehen lassen und dann in zwei Kastenformen geben. Den Teig in der Form noch einmal 30-60 Minuten gehen lassen.
  2. Das Brot bei 200°C etwa 1,5 Stunden backen.

Kartoffelklöße

Heute gibt es ein weiteres Rezept, dass meine Oma immer gemacht hat: Kartoffelklöße. Ich weiß noch, wie es früher immer ein kleiner Streit war, ob es Kartoffelklöße oder Mehlklöße gibt. Ich mochte die Mehlklöße lieber und meine Schwester die Kartoffelklöße. Ein keiner Streit nur, weil natürlich einfach beide mega lecker sind und Oma hat sie dann glaube ich eh einfach immer abwechselnd gemacht.

Kartoffelklöße sind übrigens mal wieder so ein Essen, dass total unfotogen ist. Was macht ihr denn so mit essen, dass total lecker ist, aber egal wie auf dem Foto einfach nur langweilig oder schlimmstenfalls unappetitlich aussieht?
In meinem Fall hier habe ich einfach einige roten Zwiebeln angeschwitzt und über die Klöße gegeben, um dem ganzen wenigstens etwas Farbe zu geben. Auf eine richtige Zwiebelsoße hatte ich keine Lust.

Zutaten:
1,5 kg gekochte Kartoffeln
1,5 kg rohe Kartoffeln
Salz
etwas Mehl

Zubereitung:
Die rohen Kartoffeln reiben und die Flüssigkeit etwas rausdrücken. Die gekochten Kartoffeln zerdrücken. Rohe und gekochte Kartoffeln mischen und salzen. Wenn die Masse sehr feucht ist, etwas Mehl dazu geben und alles gut durchkneten.
Als Nächstes die Klöße formen.

Die Klöße in 4l kochendem Salzwasser kurz aufkochen und dann etwa 20 Minuten ziehen lassen.
Dazu passen angeschwitzte Zwiebeln oder Zwiebelsoße.

Kartoffelklöße
Course: Hauptgericht
Autor: Daniela
Zutaten
  • 1,5 kg gekochte Kartoffeln
  • 1,5 kg rohe Kartoffeln
  • Salz
  • etwas Mehl
Zubereitung
  1. Die rohen Kartoffeln reiben und die Flüssigkeit etwas rausdrücken. Die gekochten Kartoffeln zerdrücken. Rohe und gekochte Kartoffeln mischen und salzen. Wenn die Masse sehr feucht ist, etwas Mehl dazu geben und alles gut durchkneten.
  2. Als Nächstes die Klöße formen.
  3. Die Klöße in 4l kochendem Salzwasser kurz aufkochen und dann etwa 20 Minuten ziehen lassen.

 

Mehlklöße

Mehlklöße verbinde ich sehr stark mit meiner Oma. Ich glaube, meine Mutter hat sie nie gemacht. Jedenfalls sind wir immer zum Mehlklößeessen bei Oma gewesen. Ich habe sie geliebt. Ich erinnere mich auch noch genau an die Farbe und Konsistenz der leckeren Soße, die es immer dazu gab. Aber leider habe ich keinen Schimmer, was Oma da für eine Soße dazu gemacht hat. Meine Mutter sagte mal, dass es eine einfache Mehlsoße ist. Ich weiß es nicht. Aber Oma ist auch schon so lange tot, dass ich mich nicht mehr wirklich an den Geschmack der Soße erinnere.

Wenn wir dann alle, meistens mit 6 Leuten, fertig mit den Mehlklößen waren, blieben oft noch einige übrig. Ich glaube ja, dass Oma immer extra viele gemacht hat, damit welche übrig bleiben. Die kann man dann am nächsten Tag toll in Scheiben geschnitten in der Pfanne noch mal anbraten. Wenn ich das Rezept nur für mich mache, dann bleiben auch immer so einige übrig, die dann in der Pfanne landen.

Zutaten:
750 g Mehl
1 Würfel Hefe
100-150 g Butter
100 g Zucker
3 Eier
1 TL Salz
Milch

Zubereitung:
Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten, ggf. Milch dazugeben, wenn der Teig zu trocken ist. Den Teig an einem warmen Ort für etwa 30 Minuten aufgehen lassen.

Aus dem Teig etwa handtellergroße Klöße formen und erneut 30 Minuten gehen lassen.
Einen großen Topf mit Wasser füllen und ein Tuch über die Öffnung spannen. Das Tuch sollte nicht ins Wasser hängen und nach oben genug Platz haben, dass die Klöße noch aufgehen können, wenn der Deckel aufliegt.

Die Klöße portionsweise Dämpfen bis sie fertig sind. Je nach Größe dauert das so 15-25 Minuten.

Die Klöße schmecken sowohl herzhaft mit Mehlsoße oder Zwiebelsoße als auch mit süßer Vanillesoße.

Mehlklöße
Course: Hauptgericht
Autor: Daniela
Zutaten
  • 750 g Mehl
  • 1 Würfel Hefe
  • 100-150 g Butter
  • 100 g Zucker
  • 3 Eier
  • 1 TL Salz
  • Milch
Zubereitung
  1. Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten, ggf. Milch dazugeben, wenn der Teig zu trocken ist. Den Teig an einem warmen Ort für etwa 30 Minuten aufgehen lassen.
  2. Aus dem Teig etwa handtellergroße Klöße formen und erneut 30 Minuten gehen lassen.
  3. Einen großen Topf mit Wasser füllen und ein Tuch über die Öffnung spannen. Das Tuch sollte nicht ins Wasser hängen und nach oben genug Platz haben, dass die Klöße noch aufgehen können, wenn der Deckel aufliegt.
  4. Die Klöße portionsweise Dämpfen bis sie fertig sind. Je nach Größe dauert das so 15-25 Minuten.
  5. Die Klöße schmecken sowohl herzhaft mit Mehlsoße oder Zwiebelsoße als auch mit süßer Vanillesoße.

Westerwälder Eierkäs

Tja eigentlich hätte sich dieser Beitrag sicher total gut vor Ostern gemacht, wo alle versuchen eine gute Möglichkeit zur Verwendung von Eiern sucht. Zumindest, wenn man gerne Eier ausbläst und anmalt. Nach dem Rezept hat meine Oma schon immer Eierkäs gemacht.

Eierkäs

Zutaten:

7 Eier
½ L Milch
1 Priese Salz
1 TL Zucker

Alle Zutaten gut vermischen und in einen hitzebeständigen Behälter füllen. Die Eiermasse im Wasserbad zum Stocken bringen. Das kann schon mal was länger dauern, bei mir ist die Masse meistens nach etwa 30-45min so weit. Wenn die Eimasse gestockt ist, wird sie in eine Eierkäsform umgefüllt. Wer wie ich keine Eierkäsform hat, bereitet sich ein großes Tuch vor und gibt die Masse darauf. Das Tuch dann einfach oben sehr eng an der Masse zusammenbinden und über einem Waschbecken aufhängen. Nach 2-3 Stunden ist der Eierkäs fertig und kann auf einen Teller gestürzt werden.

Am besten schmeckt er mit Zimt und Zucker auf einer Scheibe Weißbrot.

Eierkäs

Es fängt an zu stocken.

Eierkäs

Fertig gestockt

Eierkäs

Ohne Form in einem Geschirtuch in einem Sieb.

Eierkäs

Lasst ihn hängen!

Eierkäs

Fertig gehangen.