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Apfelrosen

Die Apfelrosen habe ich im Internet gesehen und wollte sie umbedingt nachmachen. Ich glaube, ich habe noch nie einen Nachtisch gemacht, der schneller ging als dieser! Es ist wirklich unfassbar einfach und unheimlich lecker. Abgesehen davon sieht es sehr hübsch aus und eignet sich auch super als Mitbringsel für das Buffett. Die Backzeit kann je nach Ofen variieren. Da meiner ja bekanntlich eine kleine Bitch ist und so langsam wirklich den Geist aufgibt, brauche ich bei 160 Grad Umluft etwa 17 Minuten.

Zutaten für 12 Rosen:
2 Blätterteigbögen
1 großer, roter Apfel
Erdbeermarmelade
Saft einer Zitrone
Wasser
Zimt
Zucker
Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:
Heizt den Backofen auf 160 Grad Umluft vor. Legt ein Muffinblech mit Förmchen aus.
Halbiert den Apfel, schneidet die Kerne raus und schneidet die Hälften in sehr dünne Scheiben. Wenn ihr meint, ihr könnt den Apfel nicht dünn genug schneiden, könnt ihr die Hälften auch durch eine Handreibe in dünne Scheiben kriegen. Achtet bei dem Apfel darauf, dass ihr keinen mehligen Apfel nehmt, ansonsten zerläuft er euch später und dann habt ihr mehr Apfelmus als Apfelblütenblätter im Blätterteig.
Gebt die Scheiben in eine Schüssel und gebt den Zitronensaft dazu. Gießt nun kochendes Wasser in die Schüssel, bis die Scheiben gut bedeckt sind und stellt diese für 30 Sekunden auf höchster Stufe in die Mikrowelle. Gießt nun das Wasser wieder ab und stellt die Apfelscheiben bei Seite.
Rollt den Blätterteig aus, bestreicht ihn dünn mit Marmelade und schneidet ihn jeweils in 6 etwa gleichgroße Streifen. Legt auf die eine Seite der Streifen 4 Apfelscheiben nebeneinander, dass sie über den Rand schauen. Klappt nun den Blätterteigstreifen um und rollt diesen zusammen. Schon habt ihr eure erste Rose. Platziert diese in einem Papierförmchen in dem Muffinblech. Wiederholt die Prozedur und am Ende sieht eurer Blech wie folgt aus:

Bestreut nun eure Apfelrosen mit einer Zimt-Zuckermischung und schiebt das Blech für etwa 20 Minuten in den Ofen. Schaut ruhig öfter mal hinein, damit euch die Apfelrosenblätter nicht ankohlen (das passiert mir irgendwie regelmäßig…Ich sag ja, meinen Backofen wird sicherlich bald das Zeitliche segnen -.-).
Lasst die Rosen nach dem Backen abkühlen und bestäubt sie mit etwas Puderzucker. Fertig ist euer Nachtisch oder Gebäck zum Kaffee.

Wer keine Marmelade mag kann auch Honig oder Ahornsirup als Kleber benutzen. Generell sind eurer Fantasie hierbei keine Grenzen gesetzt. Ihr könnt auch die Zimt-Zuckermischung weglassen und die Rosen nach dem Abkühlen statt mit Puderzucker zu bestäuben mit etwas Schokolade verzieren.

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Apfelrosen
Autor: Chiara
Zutaten
  • 2 Blätterteigbögen
  • 1 großer, roter Apfel
  • Erdbeermarmelade
  • Saft einer Zitrone
  • Wasser
  • Zimt
  • Zucker
  • Puderzucker zum Bestäuben
Zubereitung
  1. Heizt den Backofen auf 160 Grad Umluft vor. Legt ein Muffinblech mit Förmchen aus.
    Halbiert den Apfel, schneidet die Kerne raus und schneidet die Hälften in sehr dünne Scheiben. Wenn ihr meint, ihr könnt den Apfel nicht dünn genug schneiden, könnt ihr die Hälften auch durch eine Handreibe in dünne Scheiben kriegen. Achtet bei dem Apfel darauf, dass ihr keinen mehligen Apfel nehmt, ansonsten zerläuft er euch später und dann habt ihr mehr Apfelmus als Apfelblütenblätter im Blätterteig.

  2. Gebt die Scheiben in eine Schüssel und gebt den Zitronensaft dazu. Gießt nun kochendes Wasser in die Schüssel, bis die Scheiben gut bedeckt sind und stellt diese für 30 Sekunden auf höchster Stufe in die Mikrowelle. Gießt nun das Wasser wieder ab und stellt die Apfelscheiben bei Seite.

  3. Rollt den Blätterteig aus, bestreicht ihn dünn mit Marmelade und schneidet ihn jeweils in 6 etwa gleichgroße Streifen. Legt auf die eine Seite der Streifen 4 Apfelscheiben nebeneinander, dass sie über den Rand schauen. Klappt nun den Blätterteigstreifen um und rollt diesen zusammen. Schon habt ihr eure erste Rose. Platziert diese in einem Papierförmchen in dem Muffinblech. Wiederholt die Prozedur, bis das Blech voll ist.

  4. Bestreut nun eure Apfelrosen mit einer Zimt-Zuckermischung und schiebt das Blech für etwa 20 Minuten in den Ofen. Schaut ruhig öfter mal hinein, damit euch die Apfelrosenblätter nicht ankohlen.
    Lasst die Rosen nach dem Backen abkühlen und bestäubt sie mit etwas Puderzucker. Fertig ist euer Nachtisch oder Gebäck zum Kaffee.

Kirsch-Pfirsich-Vanille Marmelade

Hab ich doch glatt vergessen euch diese leckere Marmelade vorzustellen.

kirsch-pfirsich-vanille_k

Zutaten:
4-5 Pfirsiche
600g Kirschen
Mark von 2 Vanilleschoten
300g 3:1 Gelierzucker

Obst Putzen, die Steine Entfernen und in gleichmäßige Stücke schneiden. Die Obsttücke im Topf mit Gelierzucker bestreuen und anschließend 30-60 Minuten stehen lassen. Danach die Obststücke fein pürrieren und langsam zum kochen bringen. Wer gerne Stückchen mag, sollte sich etwas Obst raus nehmen und später wieder dazu geben. Die Marmelade aufkochen und dann in terilisierte Gläser geben und selbige verschlossen ~5 Minuten auf dem Deckel stehend abkühlen lassen, dann umdrehen.

 

Erdbeer-Kirsch-Pfirsich Marmelade

Für meine letzte Portion Erdbeer-Rhabarber-Vanille Marmelade hatte ich eindeutig zu viele Erdbeeren gekauft. Keine Ahnung wie das passiert ist. Da mich beim Einkaufen dann Kirschen und Pfirsiche angelächelt haben, habe ich fröhlich kombiniert. Immerhin war mein Marmeladenbestand eh fast leer. Mit dieser Marmelade ist dann auch mein letztes Paket Gelierzucker angebrochen. Das heißt demnächst kann ich dann mal schauen, wie man Marmelade ohne fertigen Gelierzucker macht. Aber erst Mal muss aufgebraucht werden, was da ist.

Erdbeer-Kirsch-Pfirsich Marmeladek

Zutaten:
300g Erdbeeren
400g Kirschen
2 Pfirsiche
300g 3:1 Gelierzucker

Obst Putzen, die Steine Entfernen und ich gleichmäßige Stücke schneiden. Danach in den Topf geben, mit dem Gelierzucker bestreuen und anschließend mindestens 30-60 Minuten stehen lassen.

Den “Obstsalat” pürieren und dann zum kochen bringen. Entsprechend der Packungsanweisung aufkochen. Die Marmelade dann in sterilisierte Gläser geben und selbige verschlossen ~5 Minuten auf dem Deckel stehend abkühlen lassen.

Apfel-Banane-Maracuja Marmelade

DSC_3667klein

600g Äpfel
2 Bananen
ca. 300ml Maracujasaft
300g 3:1 Gelierzucker

Diese Marmelade ist offengesagt Resteverwertung, daher auch keine ganze Packung Gelierzucker. Bei meinen Eltern am Apfelbaum hingen so viele Äpfel, dass sie einfach nicht noch mehr Apfelmus machen wollten. Also habe ich einen Karton Äpfel mitgenommen. Zwei Bananen lagen noch im Obstkorb und wurden schon braun (und ich mag Bananen nicht mehr sobald sie auch nur einen brauen Punkt haben). Im Kühlschrank stand noch Maracujasaft, der von der aus dem Tränkelabor von Harry Potter Party übrig war.

Äpfel schälen und ich kleine Stücke schneiden. Zusammen mit den gestückelten Bananen wiegen und mit Maracujasaft auf 1 kg auffüllen. Dann im Topf aufkochen und das Obst pürieren. Als Nächstes dann den Gelierzucker hinzufügen und nach Packung aufkochen. Marmelade in saubere Gläser abfüllen und auf dem Kopf 5 Minuten auskühlen lassen dann umdrehen.

Da ich leider beim Verschrauben eines Marmeladenglases einen Patzer gewürfelt habe, war der Deckel lose und ich musste leider das Marmeladen Glas zum sofortigen Verzehr öffnen. Sehr leckere Mischung, könnte mir aber vorstellen, dass ein Hauch Zimt das Ganze noch viel besser macht.

Kreativität der letzten Wochen

Ich war ja die letzte Zeit etwas faul, was meinen Blog und das Basteln anging. Heute kommt noch mal ein kleiner Eintrag, was ich die letzte Zeit so gemacht habe.

Da wäre zum Beispiel die leckere Rhabarber-Erdbeer-Vanille-(Minze)-Marmelade.
Ich habe das Rezept insofern verändert, dass ich keine Minze rein gemacht habe. Lag schlicht und ergreifend daran, dass ich die Minzpflanze bei meinen Eltern vergessen hatte und folglich ohne da stand.
Rhabarber-Erdbeer-Vanille-Marmelade

Ebenfalls aus dem selben Blog wurde die Erdbeer-Marshmallow-Marmelade nachgemacht. Auch wenn es auf den ersten Blick interessant klingt, wie in „Interessant Schatz musst du nicht noch mal machen“ kann ich diese Marmelade wirklich empfehlen. Ich weiß im Moment gar nicht welche ich zu erst essen soll.

Erdbeer-Mashmallow-Marmelade

Dass ich wirklich viel gebastelt habe, sieht man daran, dass jetzt noch Kerzen und noch Dinkelkissen kommen.
Da ich an einem DIY Wanderpaket über Kleiderkreisel teilnehmen wollte musste ich noch einige Kerzen gießen. Eigentlich alles Techniken, die ich schon einmal erklärt habe daher nur die Fotos.

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Den Abschluss bilden zwei Dinkelkissen. Eine Dinkel Eule und eine Katze. Die Vorlagen dazu sind in Zusammenarbeit mit Sean entstanden. Er hat mir auch noch einige weitere Tiere entworfen aber die sind noch nicht genäht.

Dinkelkissen Eule
Dinkelkissen Katze

 

Was andere so Kreativ heute “verbrochen” haben kann man auch hier sehen :)