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Pimp my watch

Diese gepimpte Uhr hängt jetzt bei mir im Flur Richtung Wohnzimmer. Ich hab gerne in jedem Zimmer eine Uhr hängen oder stehen, weil ich es hasse unpünktlich zu sein. Da ich beim Zocken, Nähen und Basteln aber auch gerne mal die Zeit vergesse, brauche ich eigentlich immer eine Uhr in meiner Nähe. Ich hatte diese alte Uhr mit Holzrahmen damals in der Küche hängen. Meine Mutter hatte sie mir damals überlassen, als ich von zu Hause in meine erste Studentenbude gezogen bin. Ich hab keine Ahnung, wie alt diese Uhr ist, aber sie begleitet mich schon mein ganzes Leben. Allerdings sah sie mit ihren Macken im Holz und dem abgelösten Ziffernblatt nicht mehr so schön aus.

Also hab ich in meinem neu aufgekeimten Bastelwahn beschlossen diese Uhr umzugestalten, weil ich sie nicht wegwerfen wollte. Bloß, weil sie nicht mehr so hübsch war muss sie ja nicht gleich in den Müll.
Bisschen Farbe, ein neues Ziffernblatt und ein paar Sticker von bande drauf und zack sieht die Uhr wieder aus wie neu! Klingt nicht nur einfach, ist es auch.

Was ihr braucht:
eine Uhr mit Holzrahmen
Schraubenzieher
dünne Bastelpappe
Bleistift
Schere
Sticker von bande (in meinem Fall die Kirschblüten und -blätter)
weiße Abtönfarbe
Schleifpapier
Pinsel
Kleber

So wird’s gemacht:
Zu allererst müsst ihr die Uhr auseinanderbauen. Seid ganz vorsichtig, wenn ihr die Zeiger vom Uhrwerk löst. Nicht, dass sie sich verbiegen, oder die Aufhängung einen Schlag bekommt und die Zeiger dann nicht mehr funktionieren.

Ich hatte nach dem Auseinanderschrauben sechs Einzelteile und die vier Schrauben, mit der man die Verkleidung an den Holzrahmen schraubt:

Holzrahmen
Glasscheibe
Ziffernblatt
Uhrwerk
Zeiger
Plastikabdeckung

Schmeißt das Ziffernblatt nicht sofort weg, ihr könnt es als Schablone für das Neue benutzen. Legt dafür einfach das alte Ziffernblatt auf den Bastelkarton und umrandet es einmal mit einem Bleistift. Zeichnet auch gleich das Loch für die Zeiger mit ein.

Das macht auch überhaupt nichts, wenn die Oberfläche des neuen Ziffernblattes etwas unschön aussieht. Mal einfach mit weißer Abtönfarbe drüber und lasst es trocknen. Zeichnet eure Zahlen auf das Ziffernblatt, oder druckt euch die Zahlen aus, wenn ihr – so wie ich *hust* – nicht zeichnen könnt, oder wollt. Sucht euch eine hübsche Schrift aus, druckt sie aus und schneidet die Zahlen aus.

Klebt die Ziffern auf die Pappe und tobt euch dann aus, was die Dekorierung angeht.


Schleift euren Holzrahmen einmal grob ab, damit die eventuellen Unebenheiten weg sind und später die Farbe besser vom Holz angenommen wird. Wischt mit einem nassen Lappen über den Rahmen, um den Holzstaub zu entfernen und lasst ihn kurz trocknen. Malt den Rahmen an und lasst ihn nochmal trocknen.
Setzt nun alle Teile wieder vorsichtig zusammen, schraubt die Abdeckung an den Rahmen und setzt eine Batterie ein.
Ich habe den Rahmen noch zusätzlich mit Blütenblätterstickern versehen und auch ein paar davon auf das Glas geklebt, aber das ist natürlich kein muss. Eurer Kreativität sind wie immer keine Grenzen gesetzt.
Schon hat eure Uhr einen neuen Look!

Da heute wieder Dienstag ist, geht dieser Beitrag auch wieder zum Creadienstag und wieder zu Me made on Tuesday!

Aus alt mach neu

Der Nachttisch meines Mitbewohners war bis zuletzt ein alter ausgedienter Hocker. Eigentlich hätte er einen kleinen Nachttisch von meinem Ex übernehmen sollen, der hatte sich dann aber doch dazu entschieden, ihn selber zu behalten. Da bekanntlich nichts so lange hält wie ein Provisorium, stand besagter Hocker jetzt immer noch neben dem Bett. Also habe ich mich kurzer Hand entschlossen ihn umzugestalten, damit er auch zu der dunkelgrünen Wand und dem schwarzen Bett passt. Abgesehen davon hatte er Katschen und Tassenränder auf der Oberfläche, die ich entfernen wollte. Als Tochter eines Schreiners sollte das nun wirklich keine große Herausforderung sein!
Jetzt passt er farblich zu der Wand und dem Bett und mein Mitbewohner ist auch froh. Das Umgestalten ging schneller, als ich dachte. Lediglich das Trocknen des Lacks hat etwas gedauert. Für die, die sowas auch mal machen wollen, hab ich mal aufgeschrieben, wie ich das gemacht habe.

Ihr braucht:

Ein Holzmöbelstück, dass ihr umgestalten wollt (in meinem Fall ein alter Hocker)
80er Schleifpapier
Schraubenzieher
Pinsel
Farbe
Lack
Nitro-Verdünnung
Zeitungspapier zum Unterlegen

So wird’s gemacht:

Ich habe den Hocker zuallererst auseinandergeschraubt, damit ich jedes Einzelteil anmalen konnte.

Mit dem Schleifpapier habe ich die oberste Schicht angeschliffen, weil mein Hocker mit Lack überzogen war und ich diesen weghaben wollte. Auf Lack malt es sich recht schlecht. Wie oben schon erwähnt, wollte ich auch die Macken entfernen.

Den Schleifstaub habe ich mit einem feuchten Lappen entfernt und die einzelnen Stücke trocknen lassen.
Vom Streichen der Zimmerwand war noch dunkelgrüne Farbe übrig und in meinem Bastelkorb war auch noch schwarze Abtönfarbe zu finden. Die Beine und die Seite der Platte habe ich dunkelgrün angemalt und die Oberfläche der Platte wurde schwarz gestrichen.

Nun wieder alles auf Zeitungspapier trocknen lassen (bei dem sommerlichen Wetter zurzeit grade echt kein Problem) und dann noch die Oberfläche mit Klarlack überziehen, damit die Farbe geschützt ist.

(Vergisst bitte nicht eure Lackpinsel nachher in Verdünnung auszuwaschen, sonst könnt ihr sie nie wieder benutzen!) Ich hab mich an die Trockenzeit des Lacks gehalten, obwohl es so warm und trocken war. Je nach Lack variiert die Zeit natürlich, also achtet bitte darauf.
Zum Schluss habe ich alle Teile wieder zusammengeschraubt und fertig war der Nachttisch.

Jetzt geht es damit ab zum Creadienstag und zum ersten Mal auch was zu Me made on Tuesday!

Upcyceling Jeans Körbchen

Vor Kurzem habe ich in einem Blog, ich weiß leider nicht mehr wo genau, ein gehäkeltes Körbchen aus einer alten Jeans gesehen. Da ich kurz vorher eine alte Jeans aussortiert hatte und wusste, dass sie noch in meiner Stoffmüll Tüte liegt, wollte ich das unbedingt ausprobieren.
Also erst mal die alte Jeans zerlegt und die Beine an den Nähten aufgeschnitten. Dann ging’s los und aus der Hose wurde ein ~5 mm breiter Faden. Lediglich die beiden hinteren Hosentaschen samt umliegendem Stoff habe ich nicht zu Faden verarbeitet. Die sollen irgendwann mal ein Beutel werden, wie Hanna sie häufiger schon gemacht hat.

Aber erst mal weiter mit meinem Häkelkörbchen. Das Zuschneiden der Hose war eine ziemliche Sauerei. Auch das Häkeln hinterher. Die Hose hat die ganze Zeit Fädchen und kleine Stoffflocken verloren.

Das Häkeln an sich ging ganz schnell. Ich habe meine größte Häkelnadel genommen (5,5) und habe recht locker gehäkelt. Ich denke, ne größere Nadel wäre noch besser gewesen aber ich hatte keine und wollte nicht noch mal extra dafür los. Hab dafür auch kein wirkliches Muster verwendet. Durch die ganzen Amigurumi wusste ich ja schon wie man rund häkelt. Habe dann einfach für so viele Runden zusätzliche Maschen dazu genommen, bis ich die gewünschte Größe hatte. Dann bin ich bei der Größe geblieben, bis ich ne gewisse Höhe hatte. Dann habe ich eine Runde immer die 4te und 5te zusammengehäkelt, damit es oben minimal zuläuft und etwas bauchig ist. Einfach weil mir das optisch ganz gut gefällt. Auf den Fotos kommt es glaube ich nicht so gut rüber.
Ich denke, ich werde das Körbchen für meine angefangenen Projekte nutzen. Ab damit zum Creadienstag und zu liebste Maschen.

Kirschblütenbaum mit Stickern von bande

Wie am Samstag schon angekündigt kommt heute der Beitrag über die washitape ähnlichen Sticker von bande. Auf der creativeworld im Januar haben Danny und ich uns unter anderem auch diesen Stand angeschaut und uns ein bisschen was zu den Produkten erklären lassen. Außerdem haben wir einige Kostenlose Muster zum Ausprobieren mitbekommen.
Wie Washitape kann man diese Sticker überall anbringen und sie lassen sich super leicht wieder entfernen, ohne dass die Sticker zerreißen oder die Oberfläche, auf der sie geklebt wurde leidet. Man kann damit alles dekorieren und mit ein bisschen zusätzlichem Material kann man auch wirklich schöne Bilder basteln.

Ich hatte schon erwähnt, dass ich nicht so der Fan von Washitapte bin, aber diese Sticker total klasse fand. Beziehungsweise, was man daraus machen kann. Nachdem wir auch kostenlose Samples bekommen haben, musste ich das natürlich auch gleich ausprobieren.
Für mich sind diese Sticker sehr interessant, weil ich weder malen noch zeichnen kann. Mit ein bisschen Fingerspitzengefühl und Fantasy kann man aber mindestens genauso schöne Bilder kreieren und sowas finde ich klasse! Ich würde so gerne mehr selbstgemalte Bilder in meiner Wohnung haben, aber ich kann es einfach nicht.
Ich hab mich bei dem folgenden Bastelwerk an einem der Bilder orientiert, das auch an dem Stand von bande ausgestellt wurde. Normalerweise würde ich auch einen weißen Bilderrahmen nehmen, aber ich hatte noch ein Stück Verpackungsmaterial übrig, das ich vor ein paar Wochen mit Pappmaché bearbeitet hatte. Da es diesen Rundauschnitt hatte, wollte ich unbedingt ein Bild rein malen oder kleben, hatte aber bis jetzt noch nicht das Richtige gefunden. Doch nachdem wir diese Sticker bekommen hatten, war diese Frage auch beantwortet.

Was ihr dafür braucht bzw. was ich benutzt habe:

Bilderrahmen (weiß, oder ihr bemalt einen Naturrahmen)
blauer Wasserfarbe
braune Abtönfarbe
Pinsel
bande Sticker (Yoshino Kirschbaum und Kirschblüten Blütenblätter)

Wie ich es gemacht habe:

Meinen vorgefertigten Rahmen habe ich mit blauer Wasserfarbe ausgemalt, damit es aussieht, wie ein wolkenloser Himmel. Wenn ihr das macht, wird es wohl ein Blatt Papier sein, dass ihr ausmalt. Nachdem die Farbe trocken war habe ich mit einem dünnen Pinsel und der braunen Abtönfarbe eine Linien aufgemalt, die nachher die Äste meines Kirschbaumes darstellen sollten.

Nachdem auch das getrocknet war, habe ich meiner Fantasie keine Grenzen gesetzt. Ich habe einfach die Sticker von der Kirschbaumrolle gezogen und sie dorthin platziert, wo ich sie hübsch fand.
Zum Schluss habe ich noch ein paar von den Kirschblüten auf dem Bild und dem Rahmen verteilt.
Fertig ist das Bild mit den bande Stickern.

Aus den anderen Stickertapes werde ich auch noch was basteln. Vielleicht verschöner ich meinen weißen Kleiderschrank mit Kirschblütenblättern oder gestalte Karten mit den Sonnenblumen.
Mit diesem Beitrag nehmen wir am Creadienstag teil und starten damit auch mal bei #12xkreativ von vom Landleben. Geniale Idee! Mal schauen, was uns noch so einfällt 🙂

Weihnachtsbaumdeko aus Klorollen

Jedes Jahr steht bei uns die gleiche Frage im Raum: „Holen wir uns einen Weihnachtsbaum, oder nicht?“ Wir haben zwei Katzen, die gerne damit spielen, deswegen fällt ein großer Baum schon raus, weil wir keinen Unfall riskieren wollen. Aber ganz ohne ist es für uns irgendwie nicht weihnachtlich genug, weil es doch ganz hübsch aussieht, wenn die Geschenke drunter liegen. Meistens entschließen wir uns doch dazu einen kleinen Weihnachtsbaum im Topf zu holen. Klar wird der dann auch geschmückt, aber sonderlich viel Gekauftes kommt nie dran und wenn, dann ist es etwas Weiches, was nicht kaputt gehen kann, sollten die Katzen doch auf Idee kommen, den Baum umzureißen. Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen, aus Klopapierrollen ein paar Anhänger zu basteln. Das geht schnell, sieht hübsch aus und kostet fast kein Geld.

Ihr braucht:

Klopapierrollen (you don’t say)
Schere
Heißkleber
Pinsel
Farbe
Faden

So wird’s gemacht:

Schneidet die Klopapierrollen in gleichgroße Stücke. Wie groß sie sein sollen, ist euch überlassen. Ordnet nun die einzelnen Stücke in Stern- und/oder Blumenform an und klebt sie mit Heißkleber zusammen. Vorsicht! Der Heißkleber heißt nicht um sonst so. Zieht euch Handschuhe an, wartet einen kurzen Moment, bis ihr die Teile zusammendrückt oder seid einfach sehr vorsichtig. Lasst die Sterne und Blumen trocknen beziehungsweise den Kleber aushärten.

Schnappt euch Pinsel und Farbe und malt eure Weihnachtsbaumdekoration an, wie es euch gefällt. Vielleicht passend zum restlichen Baumschmuck? Lasst die Farbe gut trocknen. Jetzt fehlt nur noch ein Stückchen Faden und dann könnt ihr eure Baumdeko auch schon aufhängen.
So einfach kann man aus „Müll“ noch etwas Schönes basteln.

Mit diesem Beitrag nehmen wir am Creadienstag teil.

Weihnachtliche Tischdeko

An sich dekoriere ich sehr gerne für Weihnachten. Allerdings bin ich dieses Jahr über die Feiertage gar nicht zu Hause und da ich zwei Katzen habe, möchte ich nichts aufstellen, was sie umwerfen, zerpflücken oder als Spielzeug benutzen könnten, wenn ich nicht da bin. Aber undekoriert wollte ich die Wohnung auch nicht lassen. Also habe ich geschaut, was ich noch im Haus hatte und habe kurzer Hand ein paar Gläser dekoriert, die man hinstellen kann.
Anders als so manche Deko geht die hier wirklich schnell. Ich habe nicht mehr als 5 Minuten pro Glas gebraucht. Für spontane Bastelanfälle ist diese Tischdeko also durchaus geeignet. 🙂

Ihr braucht:

Gläser in verschiedenen Größen
Klopapier
Sprühschnee
Eisblumenspray
Blauer Bast
kleine Weihnachtskugeln (grün und blau)
Tannenzapfen
Tannenzweige

So geht es:

Spült die Gläser durch und trocknet sie ab. Rupft ein paar Blätter Klopapier in kleine Fetzen und streut sie in die Gläser, dass der Boden gut bedeckt ist.
Legt ein paar kleine Tannenzapfen auf den „Schnee“. Schneidet kleine Zweige von euren Tannenzweigen ab und stellt sie ins Glas hinein. Es macht nichts, wenn sie oben rausschauen.
Schneidet etwas blauen Bast zurecht, fädelt jeweils eine blaue und eine grüne Weihnachtskugel darauf und bindet es oben um den Glasrand.
Sprüht etwas von dem Dosenschnee in das Glas und die Eisblumen draußen auf das Glas.
Fertig habt ihr schon eure Dekogläser. Stellt sie auf den Tisch oder die Fensterbank und legt noch ein paar Tannenzweige dazu. Auch diese könnt ihr mit Kunstschnee besprühen und mit ein paar LED-Kerzen oder einer LED-Lichterkette dem ganzen einen schönen Abschluss geben.
Ruckzuck habt ihr ein kleines Schneegestöber im Glas.

Last Minute Teelichthalter

Kerzen dürfen meiner Meinung nach bei der Weihnachtsdekoration nicht fehlen. Auf der Fensterbank machen sie sich besonders gut und sorgen für eine besinnliche Stimmung. Ich habe auch jede Menge Teelichthalter, die ich benutzen könnte, allerdings so gut wie keine, die zu Weihnachten passen. Also habe ich kurzer Hand beschlossen, ich bastel mal eben welche.
Viele von den Materialien hat man meistens zu Hause, wenn man einmal gebastelt hat oder einen Bastelpapierkoffer gekauft hat. Wenn nicht, bieten sich diese Teelichthalter aber auch dazu an, um Bastelreste loszuwerden, ohne, dass man sie wegschmeißen muss. Farbe und Motive sind natürlich euch überlassen. Ich habe mich für einen Stern entschieden, weil der für mich am einfachsten zu zeichnen war.

Ihr braucht für 2 Teelichthalter:

1 Klopapierrolle
Papier
Bastelkarton
Wellpappe
4 Zahnstocher
Nadel
Farbe
Pinsel
Bleistift
Optional: Lineal
Schere
Kleber/Tesafilm
2 Teelichter

So wird’s gemacht:

Teilt die Klopapierrolle mit der Schere in zwei Teile. Wenn ihr beide Teelichthalter gleichgroß haben wollt, schneidet die Rolle in der Mitte durch. Für asymmetrische Halter schneidet sie an der Stelle durch, die euch am meisten zusagt. Ich habe mich für asymmetrische Teelichthalter entschieden, weil ich finde, dass es als Deko hübscher aussieht.
Malt nun den oberen Teil der Rollenstücke an, wie es euch gefällt und lasst es trocknen. Kommen wir nun zu dem etwas kniffeligeren Teil: Stecht in den bemalten Teil der Rollenstücke jeweils vier Löcher und piekt die Zahnstocher durch, dass sie über Kreuz liegen. Dieses Konstrukt wird später das Teelicht halten.

Schneidet die Wellpappe so zurecht, dass ihr sie um die Klopapierrolle unter den Zahnstochern wickeln könnt und klebt sie entweder mit Kleber oder Tesafilm fest. Oder beides. Doppelt hält besser.
Jetzt fehlt nur noch die obere Verkleidung. Schnappt euch nun ein Blatt Papier und ein Teelicht. Legt das Teelicht auf das Papier und umrandet es. Zieht nun einen Kreis um den schon gezeichneten, der 1-2 mm größer ist. Malt nun einen Stern um den Kreis. Ich hab ein Lineal zur Hilfe genommen, weil ich absolut nicht frei malen oder zeichnen kann. Seit ihr damit fertig, schneidet eure Schablone aus. Übertragt sie zwei Mal auf den Bastelkarton und schneidet sie aus. Schneidet auch das Loch aus.

Bemalt eure Verkleidung, wie ihr möchtet und lasst alles trocknen.
Setzt nun alles zusammen und schon habt ihr zwei Teelichthalter in letzter Minute gebastelt.

Die etwas andere Geschenkverpackung

Ich stelle immer wieder fest, dass ich unheimlich viel Geschenkpapier habe. Meistens mit Weihnachtsmotiven oder nur noch Reststücke, die dann nicht für das eigentliche Geschenk reichen.
Ganz abgesehen davon, dass ich Geschenke nicht schön einpacken kann, bin ich meistens mit Bus und Bahn zu einer Feier unterwegs und da leidet das Papier drunter, dass sich Risse schwer vermeiden lassen.
Gerne verschenke ich auch mal mehrere Kleinigkeiten und um sie dann alle einzeln einzupacken bin ich entweder zu faul, oder es ergibt sich das Transportproblem.
Irgendwann kam ich dann auf die Idee, die Geschenke anders zu verpacken. Meine Mama hat es damals vorgemacht, als sie mir zu Weihnachten eine Kiste mit Windowcolourflaschen schenkte. Knapp 100 Flaschen waren drin und sie hatte ebenfalls keine Lust gehabt, jede einzeln zu verpacken. Also hat sie die Kiste hübsch verpackt, die dann später auch als Aufbewahrung für die Flaschen diente.
Geht schnell, sieht schön aus und man schneidet sich nicht beim Öffnen!

Ihr braucht:

Eine Pappbox (die Größe kommt natürlich auf das spätere Geschenk an)
Wasserfarbe
Pinsel
Kleber
Papier
Schere
Dekoband

So wird’s gemacht:

Malt die Box an und lasst die Farbe trocknen. Ich hab es gerne etwas bunter, also habe ich den Deckel, die Wände und das Innere jeweils in einer anderen Farbe angepinselt.

Wenn alles trocken ist, schnappt euch die Schere und schneidet aus dem Papier ein Rechteck aus, das etwas kleiner ist, als die Oberseite des Deckels. Ich hab Mamorpapier genommen, weil ich noch ein Reststück hatte, aber normales Papier tut es auch.
Es ist nicht schlimm, wenn es nicht 100% symmetrisch ist, denn ihr klebt noch Dekoband drüber, dann sieht das keiner mehr.

Schneidet mit der Schere euer Dekoband so zurecht, wie ihr es später auf dem Deckel haben wollt und klebt es fest, dass man die Übergänge zum Papier nicht mehr sieht. Verwendet ihr dünnes Satinband, könnt ihr es auch um die Seite des Deckels wickeln, mit ein bisschen Kleber fixieren und eine Schleife binden. Sieht auch sehr hübsch aus!

Lasst alles trocknen.
Auf das Papierfenster auf der Deckeloberseite könnt ihr zum Beispiel den Namen des Geburtstagskindes schreiben, einen netten Spruch, oder oder oder.

Fertig ist die etwas andere Geschenkverpackung.

Mit diesem Beitrag nehmen wir am Creadienstag teil.

 

Upcyceling Stuhl

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Das Projekt hatte ich ja schon vor einer Weile angekündigt. Jetzt sind endlich alle Fotos da und ich habe die Zeit gefunden den Beitrag dazu zu verfassen. Meine Schwester hatte sich Stühle gekauft denen sie mit ein bisschen Bastelarbeit neuen Glanz verliehen hat.

Für das Projekt braucht ihr:
Buntlack
Papierbögen eurer Wahl
Paper Patch Kleber

 

Das hier ist einer der original Stühle.

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Zuerst hat sie die alle Teile, die später nicht überklebt werden sollten schwarz angemalt. Das hat den Vorteil, dass man mit der Farbe nicht so aufpassen muss.

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Als nächstes ging es dann ans Dekorieren. Das ausgewählte Papier bereit legen.

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Wie bei Serviettentechnik wird hier der Stuhl erst mit Kleber eingestrichen.

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Als nächstes wird der Papierbogen aufgelegt und verklebt.

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Wie gesagt genau wie bei Serviettentechnik. Der große Vorteil ist, dass die Papierbögen nicht so leicht einreißen und sich daher etwas leichter verkleben lassen.

 

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Damit dann ganz viele die Bastelarbeit meiner Schwester sehen können, geht sie jetzt noch mit zum Creadienstag und zu Handmade on Tuesday!

Aus alt mach neu: Stuhl

Heute möchte ich euch ein Projekt vorstellen, dass ausnahmsweise nicht ich sondern meine Schwester sich vorgenommen hat. Da sie keinen eigenen Blog hat, fragte sie mich, ob ich es nicht vorstellen will. Das hier ist erst Mal nur ein Teaser, da meine Schwester beim ersten Stuhl noch nicht alle Arbeitsschritte fotografiert hat. Aber so viel kann ich schon mal verraten, es geht um Stühle =D

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