Category Archives: Essbares

Johannisbeereiskuchen

Den Kuchen habe ich eigentlich schon letzten Monat für meinen Geburtstag gebacken. Wenn man im August Geburtstag hat, sind Eiskuchen immer eine gute Wahl. Wenn es dann noch ein extra heißer Sommer ist, kommt der Eiskuchen noch besser an.

Normalerweise gibt es immer den selben Eiskuchen, einen, den meine Oma und meine Mutter mir schon immer zum Geburtstag gemacht haben. Ich liebe den Eiskuchen einfach und will auch gar nix anderes. Allerdings enthält er Haselnüsse und gegen Haselnüsse war einer meiner Gäste nun mal allergisch. Also musste wohl noch ein anderer Eiskuchen her. Da ich kurz vorher beim Stöbern einen Eiskuchen auf Joghurtbasis gefunden hatte, war klar, dass soll die Basis werden. Allerdings wollte ich noch Früchte drin haben, damit er nicht so langweilig ist. Da habe ich mich dann einfach vom Angebot im Laden leiten lassen und Johannisbeeren mitgenommen. Für meinen Kuchen habe ich die vollen 500 g der Schale verwendet, das war allerdings viel zu viel und der Kuchen war etwas instabil, daher habe ich das Rezept noch mal etwas angepasst.

 

Zutaten:

250 g Kekse nach Wahl
60 g Butter
500 g Joghurt natur
300 g Johannisbeeren
2 Becher Sahne
3 Pck Vanille Zucker
4 EL Honig

 

Zubereitung:

Kekse zu kleinen Bröseln zerkleinern. Die Butter vorsichtig in der Mikro schmelzen und dann mit den Keksen mischen. Die Keksmischung in die Kuchenform geben, gleichmäßig verteilen und andrücken.

Sahne zusammen mit dem Vanille Zucker steif schlagen. Den Joghurt mit Honig mischen und unter die Sahne heben. Als Nächstes die Johannisbeeren unterrühren. Die Masse auf den Keksboden geben.

Den Kuchen für mindestens 5 Stunden in den Tiefkühler stellen.
Etwa 15-30 Minuten vor dem Verzehr den Kuchen aus dem TK nehmen und leicht antauen lassen.

Ich habe den Kuchen als Upside-Down Kuchen gebacken, da ich meine Kuchenform mit dem Herz nutzen wollte und das Herz Johannisbeeren ausgelegt habe. Für diese Variante muss die Eiskuchenmasse natürlich zuerst in die Form. Der Keksboden könnt ihr dann nach so etwa einer Stunde auf die Eismasse geben und andrücken.

Schupfnudeln mit Sauerkraut und Mettenden

Seit der Kalender September anzeigt, ist es bei uns auch schlagartig kälter und verregneter geworden. Die letzten Wochen hab ich mich fast ausschließlich von Salat ernährt, weil es einfach viel zu heiß zum Kochen war und jetzt gehe morgends mit einem Schal zur Arbeit, weil es wirklich wirklich kalt ist. Grade bei so einem miesen, grauen Wetter schmecken mir die Schupfnudeln mit Sauerkraut und Mettenden am besten, weil sie herzhaft und deftig sind, gut satt machen und von Innen wärmen. Zudem ist es wieder einmal ein Gericht, was man schnell zusammenrühren kann und solche Rezepte mag ich ja gerne. Abgesehen davon ist es auch wirklich einfach, dass auch Kochanfänger sich daran versuchen können, ohne die Küche abzufackeln 😉 Das ist keine Kritik, jeder fängt mal klein an und ich habe mich damals mit einem ähnlichen Gericht ans Kochen gewagt. Ich lebe noch, also scheint es gut gelaufen zu sein!

Zutaten:
500 g Schupfnudeln
1 Packung Sauerkraut (mit Saft
4 Mettenden
2 Zwiebeln
1 Becher Schmand
Salz
Pfeffer
Muskatnuss

Zubereitung:
Schält die Zwiebeln und schneidet sie in halbe Ringe, die Mettenden in fingerdicke Scheiben. Bratet in einer tiefen Pfanne erst die Mettendenscheiben an, gebt dann die Zwiebelringe dazu. So könnt ihr euch das Fett zum Braten nämlich sparen ;). Lasst beides so lange braten, bis die Mettenden kross und die Zwiebel braun sind.
Gebt dann die Schupfnudeln aus der Packung hinzu und rührt gründlich um. Schneidet den Sauerkraut auf und gebt ihn ebenfalls in die Pfanne. Rührt wieder um und lasst alles für 5 Minuten köcheln, damit die Schupfnudeln den Geschmack aufsaugen können.
Rührt den Schmand unter und würzt alles mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss. Lasst alles nocheinmal 5 Minuten bei minimaler Hitze köcheln und durchziehen. Fertig ist eurer Essen für nasse und kalte Tage.

Schupfnudeln mit Sauerkraut und Mettenden
Autor: Chiara
Zutaten
  • 500 g Schupfnudeln
  • 1 Packung Sauerkraut (mit Saft)
  • 4 Mettenden
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Becher Schmand
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskatnuss
Zubereitung
  1. Schält die Zwiebeln und schneidet sie in halbe Ringe, die Mettenden in fingerdicke Scheiben. Bratet in einer tiefen Pfanne erst die Mettendenscheiben an, gebt dann die Zwiebelringe dazu. So könnt ihr euch das Fett zum Braten nämlich sparen ;). Lasst beides so lange braten, bis die Mettenden kross und die Zwiebel braun sind.

  2. Gebt dann die Schupfnudeln aus der Packung hinzu und rührt gründlich um. Schneidet den Sauerkraut auf und gebt ihn ebenfalls in die Pfanne. Rührt wieder um und lasst alles für 5 Minuten köcheln, damit die Schupfnudeln den Geschmack aufsaugen können.

  3. Rührt den Schmand unter und würzt alles mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss. Lasst alles nocheinmal 5 Minuten bei minimaler Hitze köcheln und durchziehen. Fertig ist eurer Essen für nasse und kalte Tage.

 

 

Tuffelskoochen oder Kartoffelbrot

Kartoffelbrot aus dem Supermarkt bzw. der Bäckerei mag ich nicht. Mochte ich noch nie. Mag vielleicht daran liegen, dass ich Kartoffelbrot immer nur selbst gemacht gegessen habe und da der Anteil an Kartoffeln einfach höher ist. Früher hat Opa es immer gebacken. Meistens dann direkt drei Brotlaibe, die dann verteilt wurden. Kartoffelbrot frisch aus dem Ofen, wenn es gerade so genug abgekühlt ist, um beim Schneiden nicht zu zerbröseln. Nur mit etwas guter Butter, die langsam ins Brot sickert, und Salz oder Kräutersalz. So schmeckt mir Kartoffelbrot am Besten.

Ich weiß noch genau, wie Opa das eine Mal Kartoffelbrot angekündigt hat und als ich aus der Schule kam, gab es dann doch keins, weil die Hefe wohl schlecht war und die Brote alle nicht aufgegangen sind. Wir haben lange gerätselt, woran es lag. Er hatte die Hefe im TK aufgehoben und vielleicht ist sie daran kaputt gegangen, aber genau werden wir es nie erfahren. Jedenfalls gab es den Tag kein Kartoffelbrot und das war einfach nur traurig.

Für meine Kastenform war die Teigmenge übrigens zu viel. Also habe ich kurzerhand noch Teig in mein Muffinblech gefüllt und kleine Brötchen gebacken.

Zutaten:
1,5 kg Kartoffeln
1 kg Mehl
1 Würfel Hefe
1/4 L Milch
Salz

Zubereitung:
Kartoffeln reiben und danach mit den Händen etwas ausdrücken. Milch aufwärmen und die Hefe auflösen. Mehl zu den Kartoffeln geben, mit der Hefemilch übergießen und alles gut durchkneten. Den Teig mindestens 30 Minuten gehen lassen und dann in zwei Kastenformen geben. Den Teig in der Form noch einmal 30-60 Minuten gehen lassen.
Das Brot bei 200°C etwa 1,5 Stunden backen.

Kartoffelbrot
Autor: Daniela
Zutaten
  • 1,5 kg Kartoffeln
  • 1 kg Mehl
  • 1 Würfel Hefe
  • 1/4 L Milch
  • Salz
Zubereitung
  1. Kartoffeln reiben und danach mit den Händen etwas ausdrücken. Milch aufwärmen und die Hefe auflösen. Mehl zu den Kartoffeln geben, mit der Hefemilch übergießen und alles gut durchkneten. Den Teig mindestens 30 Minuten gehen lassen und dann in zwei Kastenformen geben. Den Teig in der Form noch einmal 30-60 Minuten gehen lassen.
  2. Das Brot bei 200°C etwa 1,5 Stunden backen.

Schokomuffins mit Kaffee

Die Schokomuffins mit Kaffee sind auch mehr ein Zufallsprodukt als wirklich geplant gewesen. Ich bekam Besuch und wollte Kuchen backen. Durch unterschiedliche Schichten auf der Arbeit und ein bisschen Stress und Brass hatte ich allerdings vergessen einzukaufen und stand dann vor dem Rezept und hatte weder Zucker, noch Milch. Natürlich war es ein Sonntag und ich konnte nicht noch einmal schnell los, um die fehlenden Zutaten zu holen. Meine Nachbarn waren auch ausgeflogen und konnten mir somit auch nicht aushelfen. Was nun?
Vom Frühstück war noch etwas kalter Kaffee übrig und die Schokoraspel waren in meinen Augen ein perfekter Ersatz für Zucker. Schließlich sollten es Schokomuffins werden und da kann mehr Schokolade nicht schlimm sein. Außerdem reduziere ich mittlerweile immer die Zuckermenge in Backrezepten, weil mir das alles viel zu süß ist und mir davon die Zähne wehtun. Da ich auch meinen Kaffee ohne Zucker trinke und Zartbiterschokolade auf der herberen Seite ist, habe ich dieses Experiment gewagt und wieder einmal ist es sehr lecker geworden! Vorrausgesetzt man mag den Geschmack von Kaffee 😉

Zutaten:
120 g Mehl
120 g weiche Butter
1 1/2 TL Backpulver
2 Eier
100 g Schokoraspel, zartbitter
3 EL Kakaopulver
3 EL Kaffee
Zartbitterkovertüre
Espressopulver

Zubereitung:
Heizt den Backofen auf 180 Grad Umluft vor. Legt ein Muffinblech mit Förmchen aus. Wenn ihr kein Blech habt, legt auf ein Rost 24 Papierförmchen in jeweils doppelter Lage, damit die Muffins nicht aus der Form gehen.
Gebt in eine Rührschüssel Mehl, Backpulver, Butter und die beiden Eier. Verrührt alles zu einem glatten Teig. Gebt nun den Kaffee, den Kakao und zum Schluss die Schokoraspel dazu. Füllt nun den Teig in die Papierförmchen und stellt das Rost in den Backofen. Lasst die Muffins für 20 Minuten backen. Wenn ihr euch nicht sicher seid, ob sie fertig sind, piekt mit einem Zahnstocher rein. Wenn Teig kleben bleibt, sind sie noch nicht fertig.
Sind sie fertig, holt sie aus dem Ofen und lasst sie auf einem Küchengitter abkühlen.
Schmelzt die Kovertüre vorsichtig in einem Wasserbad. Verteilt diese dann über den abgekühlten Muffins und streut ein bisschen Espressopulver auf die noch flüssige Schokolade.
Entweder esst ihr die Muffins mit noch flüssiger und warmer Schokolade drauf oder lasst sie ebenfalls abkühlen und genießt sie später.

Schokomuffins mit Kaffee
Autor: Chiara
Zutaten
  • 120 g Mehl
  • 120 g weiche Butter
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • 2 Eier
  • 100 g Schokoraspel, zartbitter
  • 3 EL Kakaopulver
  • 3 EL Kaffee
  • Zartbitterkovertüre
  • Espressopulver
Zubereitung
  1. Heizt den Backofen auf 180 Grad Umluft vor. Legt ein Muffinblech mit Förmchen aus. Wenn ihr kein Blech habt, legt auf ein Rost 24 Papierförmchen in jeweils doppelter Lage, damit die Muffins nicht aus der Form gehen.

  2. Gebt in eine Rührschüssel Mehl, Backpulver, Butter und die beiden Eier. Verrührt alles zu einem glatten Teig. Gebt nun den Kaffee, den Kakao und zum Schluss die Schokoraspel dazu.

  3. Füllt nun den Teig in die Papierförmchen und stellt das Rost in den Backofen. Lasst die Muffins für 20 Minuten backen. Wenn ihr euch nicht sicher seid, ob sie fertig sind, piekt mit einem Zahnstocher rein. Wenn Teig kleben bleibt, sind sie noch nicht fertig.
    Sind sie fertig, holt sie aus dem Ofen und lasst sie auf einem Küchengitter abkühlen.

  4. Schmelzt die Kovertüre vorsichtig in einem Wasserbad. Verteilt diese dann über den abgekühlten Muffins und streut ein bisschen Espressopulver auf die noch flüssige Schokolade.
    Entweder esst ihr die Muffins mit noch flüssiger und warmer Schokolade drauf oder lasst sie ebenfalls abkühlen und genießt sie später.

Kartoffelklöße

Heute gibt es ein weiteres Rezept, dass meine Oma immer gemacht hat: Kartoffelklöße. Ich weiß noch, wie es früher immer ein kleiner Streit war, ob es Kartoffelklöße oder Mehlklöße gibt. Ich mochte die Mehlklöße lieber und meine Schwester die Kartoffelklöße. Ein keiner Streit nur, weil natürlich einfach beide mega lecker sind und Oma hat sie dann glaube ich eh einfach immer abwechselnd gemacht.

Kartoffelklöße sind übrigens mal wieder so ein Essen, dass total unfotogen ist. Was macht ihr denn so mit essen, dass total lecker ist, aber egal wie auf dem Foto einfach nur langweilig oder schlimmstenfalls unappetitlich aussieht?
In meinem Fall hier habe ich einfach einige roten Zwiebeln angeschwitzt und über die Klöße gegeben, um dem ganzen wenigstens etwas Farbe zu geben. Auf eine richtige Zwiebelsoße hatte ich keine Lust.

Zutaten:
1,5 kg gekochte Kartoffeln
1,5 kg rohe Kartoffeln
Salz
etwas Mehl

Zubereitung:
Die rohen Kartoffeln reiben und die Flüssigkeit etwas rausdrücken. Die gekochten Kartoffeln zerdrücken. Rohe und gekochte Kartoffeln mischen und salzen. Wenn die Masse sehr feucht ist, etwas Mehl dazu geben und alles gut durchkneten.
Als Nächstes die Klöße formen.

Die Klöße in 4l kochendem Salzwasser kurz aufkochen und dann etwa 20 Minuten ziehen lassen.
Dazu passen angeschwitzte Zwiebeln oder Zwiebelsoße.

Kartoffelklöße
Course: Hauptgericht
Autor: Daniela
Zutaten
  • 1,5 kg gekochte Kartoffeln
  • 1,5 kg rohe Kartoffeln
  • Salz
  • etwas Mehl
Zubereitung
  1. Die rohen Kartoffeln reiben und die Flüssigkeit etwas rausdrücken. Die gekochten Kartoffeln zerdrücken. Rohe und gekochte Kartoffeln mischen und salzen. Wenn die Masse sehr feucht ist, etwas Mehl dazu geben und alles gut durchkneten.
  2. Als Nächstes die Klöße formen.
  3. Die Klöße in 4l kochendem Salzwasser kurz aufkochen und dann etwa 20 Minuten ziehen lassen.

 

Fruchtbuttermilch mit Pfirsich

Letzten Sommer habe ich euch ja schon gezeigt, wie ich einen Erdbeershake mit Buttermilch zusammengerührt habe. Dieses Mal wollte ich einfach mal eine Fruchtbuttermilch selber machen. Denn selbstgemacht schmeckt bekanntlich immer noch am Besten! Also meistens jedenfalls. Die typischen Buttermilchvariationen aus dem Supermarkt sind mir meistens zu süß. Seit meiner Ernährungsumstellung Anfang letzten Jahres habe ich auch sehr darauf geachtet, nicht mehr so viel Zucker zu mir zu nehmen und siehe da: Mein Körper ist der Meinung, er brauch einfach nicht mehr so viel von dem Zeug. Ich backe mit deutlich weniger Zucker und beim Süßigkeitenkauf greife ich auch eher zu herberen Sachen. Wenn mich dann allerdings doch mal wieder der Heißhunger auf Süßes packt, mix ich mir lieber so eine Fruchtbuttermilch zusammen. Bei der sommerlichen Hitze ist das auch viel erfrischender als ein Stück Schoki und Co. Da ich Pfirsiche total gerne esse, habe ich diese Buttermilch damit gemacht, aber ihr könnt auch Mango, Ananas oder Aprikosen reinschmeißen. Das Rezept ist denkbar einfach!

Zutaten:
500 ml reine Buttermilch
200 ml Orangensaft
1 Dose Pfirsiche, mit Wasser
etwas Vanillesalz

Zubereitung:
Öffnet die Dose mit den Pfirsichen. Holt die Früchte heraus und schneidet sie in Würfel. Gießt das Pfirsichwasser in eine Schüssel und gebt die Früchte dazu. Gebt die Buttermilch und den Orangensaft dazu und püriert die Milch mit einem Pürierstab gut durch. Alternativ könnt ihr auch euren Thermomix oder den passenden Aufsatz einer Küchenmaschine nehmen.
Ich habe die Fruchtbuttermilch mit einer kleinen Prise Vanillesalz abgeschmeckt. Ist aber kein Muss! Stellt die Buttermilch noch einmal in den Kühlschrank und lasst sie richtig kalt werden.
Füllt sie in vorgekühlte Gläser und genießt sie draußen auf der Terasse, dem Balkon, dem Garten, oder ganz gemütlich auf der Couch 🙂
Natürlich hat das Pfrisichwasser genug Zucker drin, deswegen habe ich kein weiteres Süßungsmittel genommen. Wem das allerdings noch nicht reicht, kann natürlich mit Honig, Süßstoff oder Zucker nachsüßen!

Fruchtbuttermilch mit Pfirsich
Autor: Chiara
Zutaten
  • 500 ml reine Buttermilch
  • 200 ml Orangensaft
  • 1 Dose Pfirsiche, mit Wasser
  • Vanillesalz
Zubereitung
  1. Öffnet die Dose mit den Pfirsichen. Holt die Früchte heraus und schneidet sie in Würfel. Gießt das Pfirsichwasser in eine Schüssel und gebt die Früchte dazu.

  2. Gebt die Buttermilch und den Orangensaft dazu und püriert die Milch mit einem Pürierstab gut durch. Alternativ könnt ihr auch euren Thermomix oder den passenden Aufsatz einer Küchenmaschine nehmen.

  3. Ich habe die Fruchtbuttermilch mit einer kleinen Prise Vanillesalz abgeschmeckt. Ist aber kein Muss! Stellt die Buttermilch noch einmal in den Kühlschrank und lasst sie richtig kalt werden.

  4. Füllt sie in vorgekühlte Gläser und genießt sie draußen auf der Terasse, dem Balkon, dem Garten, oder ganz gemütlich auf der Couch 🙂
    Natürlich hat das Pfrisichwasser genug Zucker drin, deswegen habe ich kein weiteres Süßungsmittel genommen. Wem das allerdings noch nicht reicht, kann natürlich mit Honig, Süßstoff oder Zucker nachsüßen!

Schneller Himbeerquark

Diesen Himbeerquark habe ich spontan zusammengerührt. Ihr kennt das doch sicher auch. Man will noch einen Nachtisch machen, hat aber nicht wirklich Lust und auch nicht massig Auswahl im Haus und dennoch wird das Ergebnis echt genial? Dieses Phänomen hatte ich mal wieder mit diesem Quark.
Ich hatte noch einen Rest Sahne vom letzten Kochen übrig und der Quark war eigentlich schon überm MHD. Aber ihr kennt mich ja. Ich vertrete die Meinung: „Mindestens haltbar bis…“ heißt nicht „Sofort tödlich ab…“. Der Quark war noch ungeöffnet gewesen, roch, schmeckte und sah noch gut aus, also warum nicht? Für weniger Lebensmittelverschwendung!
Himbeeren und weiße Schokolade vertragen sich ja sowieso sehr gut und die Mandelstifte hab ich einfach mal auf gut Glück reingeschmissen. Siehe da, es schmeckt sehr lecker. Wenn man den Quark im Kühlschrank richtig kalt werden lässt, erfrischt er bei diesen Temperaturen richtig gut und liegt absolut nicht schwer im Magen.

Zutaten:

250 g Quark
100 ml Sahne
125 g Himbeeren
weiße Schokolade
Backkakao
Mandelstifte
Vanillezucker
Himbeeren und Mandelstifte zum Garnieren

Zubereitung:

Gebt den Quark, die Sahne und die Himbeeren in eine große Schüssel und rührt alles gründlich um, bis es eine gleichmäßige Masse wird. Süßt den Quark mit etwas Vanillezucker.
Röstet die Mandelstifte mit etwas Zucker in einer Pfanne an und rührt sie ebenfalls unter. Raspelt weiße Schokolade in den Quark und rührt noch einmal um.
Füllt nun den Quark in kleine Schüsseln, bestreut sie mit Backkakao und weißer Schokolade. Wer möchte, kann den Quark noch mit ein paar Himbeeren und Mandelstiften garnieren.
Ruck zuck ist der Himbeerquark fertig!

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Schneller Himbeerquark
Autor: Chiara
Zutaten
  • 250 g Quark
  • 100 ml Sahne
  • 125 g Himbeeren
  • weiße Schokolade
  • Backkakao
  • Mandelstifte
  • Vanillezucker
  • Himbeeren und Mandelstifte zum Garnieren
Zubereitung
  1. Gebt den Quark, die Sahne und die Himbeeren in eine große Schüssel und rührt alles gründlich um, bis es eine gleichmäßige Masse wird. Süßt den Quark mit etwas Vanillezucker.

  2. Röstet die Mandelstifte mit etwas Zucker in einer Pfanne an und rührt sie ebenfalls unter. Raspelt weiße Schokolade in den Quark und rührt noch einmal um.

  3. Füllt nun den Quark in kleine Schüsseln, bestreut sie mit Backkakao und weißer Schokolade. Wer möchte, kann den Quark noch mit ein paar Himbeeren und Mandelstiften garnieren.
    Ruck zuck ist der Himbeerquark fertig!

Rosenkohl Auflauf

Rosenkohl ist ja auch so ein von mir verachtetes Gemüse. Ich weiß nicht warum, aber ich mag ihn einfach nicht. Oder eher mochte. Denn nachdem ich ihn jahrelang nicht gegessen habe, habe ich ihn vor Kurzem noch mal im Kühlschrank gehabt. Dieses Mal gab es den Rosenkohl dann nicht als Gemüse, sondern als Teil eines Auflaufs. Das war deutlich besser! Um nicht sogar so weit zu gehen zu sagen, es war richtig, richtig lecker. Ich denke, in dieser Form wird es jetzt öfters Rosenkohl geben 😀

Zutaten:
300 g Rosenkohl
5 mittelgroße Kartoffel
5 Karotten
2 Eier
100 ml Milch
Käse
Salz
Pfeffer
Oregano

Zubereitung:
Rosenkohl putzen und kurz vorkochen. Kartoffel und Karotten in mundgerechte Stücke schneiden und ebenfalls kurz vorkochen.
Das Gemüse mischen und in die Auflaufform geben.
Milch mit Eiern mischen und zu den Zwiebeln geben. Mit Salz, Pfeffer und Oregano würzen und über das Gemüse geben. Das Ganze mit Käse bestreuen und für 30 Minuten bei 160°C im Ofen überbacken.

5 from 1 vote
Rosenkohl Auflauf
Course: Hauptgericht
Autor: Daniela
Zutaten
  • 300 g Rosenkohl
  • 5 mittelgroße Kartoffel
  • 5 Karotten
  • 2 Eier
  • 100 ml Milch
  • Käse
  • Salz
  • Pfeffer
  • Oregano
Zubereitung
  1. Rosenkohl putzen und kurz vorkochen. Kartoffel und Karotten in mundgerechte Stücke schneiden und ebenfalls kurz vorkochen.
  2. Das Gemüse mischen und in die Auflaufform geben.
  3. Milch mit Eiern mischen und zu den Zwiebeln geben. Mit Salz, Pfeffer und Oregano würzen und über das Gemüse geben. Das Ganze mit Käse bestreuen und für 30 Minuten bei 160°C im Ofen überbacken.

Mehlklöße

Mehlklöße verbinde ich sehr stark mit meiner Oma. Ich glaube, meine Mutter hat sie nie gemacht. Jedenfalls sind wir immer zum Mehlklößeessen bei Oma gewesen. Ich habe sie geliebt. Ich erinnere mich auch noch genau an die Farbe und Konsistenz der leckeren Soße, die es immer dazu gab. Aber leider habe ich keinen Schimmer, was Oma da für eine Soße dazu gemacht hat. Meine Mutter sagte mal, dass es eine einfache Mehlsoße ist. Ich weiß es nicht. Aber Oma ist auch schon so lange tot, dass ich mich nicht mehr wirklich an den Geschmack der Soße erinnere.

Wenn wir dann alle, meistens mit 6 Leuten, fertig mit den Mehlklößen waren, blieben oft noch einige übrig. Ich glaube ja, dass Oma immer extra viele gemacht hat, damit welche übrig bleiben. Die kann man dann am nächsten Tag toll in Scheiben geschnitten in der Pfanne noch mal anbraten. Wenn ich das Rezept nur für mich mache, dann bleiben auch immer so einige übrig, die dann in der Pfanne landen.

Zutaten:
750 g Mehl
1 Würfel Hefe
100-150 g Butter
100 g Zucker
3 Eier
1 TL Salz
Milch

Zubereitung:
Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten, ggf. Milch dazugeben, wenn der Teig zu trocken ist. Den Teig an einem warmen Ort für etwa 30 Minuten aufgehen lassen.

Aus dem Teig etwa handtellergroße Klöße formen und erneut 30 Minuten gehen lassen.
Einen großen Topf mit Wasser füllen und ein Tuch über die Öffnung spannen. Das Tuch sollte nicht ins Wasser hängen und nach oben genug Platz haben, dass die Klöße noch aufgehen können, wenn der Deckel aufliegt.

Die Klöße portionsweise Dämpfen bis sie fertig sind. Je nach Größe dauert das so 15-25 Minuten.

Die Klöße schmecken sowohl herzhaft mit Mehlsoße oder Zwiebelsoße als auch mit süßer Vanillesoße.

Mehlklöße
Course: Hauptgericht
Autor: Daniela
Zutaten
  • 750 g Mehl
  • 1 Würfel Hefe
  • 100-150 g Butter
  • 100 g Zucker
  • 3 Eier
  • 1 TL Salz
  • Milch
Zubereitung
  1. Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten, ggf. Milch dazugeben, wenn der Teig zu trocken ist. Den Teig an einem warmen Ort für etwa 30 Minuten aufgehen lassen.
  2. Aus dem Teig etwa handtellergroße Klöße formen und erneut 30 Minuten gehen lassen.
  3. Einen großen Topf mit Wasser füllen und ein Tuch über die Öffnung spannen. Das Tuch sollte nicht ins Wasser hängen und nach oben genug Platz haben, dass die Klöße noch aufgehen können, wenn der Deckel aufliegt.
  4. Die Klöße portionsweise Dämpfen bis sie fertig sind. Je nach Größe dauert das so 15-25 Minuten.
  5. Die Klöße schmecken sowohl herzhaft mit Mehlsoße oder Zwiebelsoße als auch mit süßer Vanillesoße.

Cherry Pie

Die Eltern meines Mitbewohners haben einen Kirschbaum und jedes Jahr darf ich mir welche pflücken. Letztes Jahr habe ich Kirschpfannkuchen daraus gemacht, doch dieses Jahr hat mein Mitbewohner gepflückt und gut 1 Kilo Süßkirschen mitgebracht. Da die Kirschen schon sehr reif waren, wollte ich sie alle auf einmal verbrauchen. Von meiner Mama habe ich 2 klassische amerikanische Pieformen geerbt, da war dann recht schnell klar, was ich machen wollte. Cherry Pie!
Wenn ihr keine Pieform habt, könnt ihr auch eine Quicheform oder eine einfacher Springform nehmen. Hauptsache, ihr habt genug Rand, damit die Kirschfüllung reinpasst und nicht auslaufen kann.

Wir hatten eine Menge Spaß beim Entsteinen. Ich glaube allerdings, dass es völlig egal ist, ob ihr einen Kirschentsteiner nehmt, oder es old school mit einem Messer macht. Eure Hände sehen bei allen Methoden aus, wie meine.
Wer absolut keine Lust auf das Entsteinen hat, kann auch statt der frischen Kirschen einfach 2 Gläser Kirschen kaufen, sollte dann aber bedenken, die Flüssigkeit zu reduzieren.

Zutaten:

Für den Teig:

360 g Mehl
2 EL Zucker
1 TL Salz
120 g Butter
120 g Pflanzenfett
120 g kaltes Wasser

Für die Füllung:

1 Kg Süßkirschen
2 Pakete Tortenguss, rot
etwas Wasser
Zucker
Puderzucker (zum Garnieren)

Zubereitung:

Gebt für den Teig alle Zutaten in eine große Schüssel und knetet alles gut durch. Ob ihr das mit den Händen oder den Knethaken eures Rührgerätes macht ist euch überlassen.
Formt eine Kugel aus dem Teig, wickelt diese in Frischhaltefolie und legt diese dann für eine Stunde im Kühlschrank.
Rollt nun die Teigkugel aus und drückt euren Teigfladen in eine Form mit etwa 26cm Durchmesser. Schneidet den überstehenden Teig ab und legt ihn bei Seite. Formt daraus eine kleine Kugel und rollt auch diese aus. Schneidet oder dreht euch daraus Streben, die ihr erstmal wieder bei Seite legt. Heizt erst jetzt den Ofen vor (200 Grad Ober- Unterhitze, 180 Grad Umluft).
Kommen wir nun zur Füllung. Wascht die Kirschen gründlich, entfernt die Stiele und entfernt die Steine. Schneidet blinde Passagiere und faule Stellen weg und legt die entsteinten Früchte in eine Schale. Gebt etwas Zucker zu und lasst die Kirschen eine halbe Stunde stehen. Gebt sie dann in einen Topf und kocht sie mit etwas Wasser auf. Rührt dann den Tortenguss hinein und gießt die Früchte in die Kuchenform.
Legt nun die Teigstreben über die Früchte und drückt sie an dem Rand fest. Schiebt die Form in den Ofen und lasst ihn für 30 Minuten backen. Reduziert dann die Hitze 20-40 Grad und lasst den Kuchen goldbraun werden. Ist der Kuchen abgekühlt, bestreut ihn mit Puderzucker und serviert ihn mit Sahne oder Vanilleeis.

Cherry Pie
Autor: Chiara
Zutaten
Für den Teig
  • 360 g Mehl
  • 2 EL Zucker
  • 1 TL Salz
  • 120 g Butter
  • 120 g Pflanzenfett
  • 120 g kaltes Wasser
Für die Füllung
  • 1 Kg Süßkirschen
  • 2 Pck Tortenguss, rot
  • etwas Wasser
  • Zucker
  • Puderzucker (zum Garnieren)
Zubereitung
  1. Gebt für den Teig alle Zutaten in eine große Schüssel und knetet alles gut durch. Ob ihr das mit den Händen oder den Knethaken eures Rührgerätes macht ist euch überlassen.
    Formt eine Kugel aus dem Teig, wickelt diese in Frischhaltefolie und legt diese dann für eine Stunde im Kühlschrank.

  2. Rollt nun die Teigkugel aus und drückt euren Teigfladen in eine Form mit etwa 26cm Durchmesser. Schneidet den überstehenden Teig ab und legt ihn bei Seite. Formt daraus eine kleine Kugel und rollt auch diese aus. Schneidet oder dreht euch daraus Streben, die ihr erstmal wieder bei Seite legt. Heizt erst jetzt den Ofen vor (200 Grad Ober- Unterhitze, 180 Grad Umluft).

  3. Kommen wir nun zur Füllung. Wascht die Kirschen gründlich, entfernt die Stiele und entfernt die Steine. Schneidet blinde Passagiere und faule Stellen weg und legt die entsteinten Früchte in eine Schale. Gebt etwas Zucker zu und lasst die Kirschen eine halbe Stunde stehen. Gebt sie dann in einen Topf und kocht sie mit etwas Wasser auf. Rührt dann den Tortenguss hinein und gießt die Früchte in die Kuchenform.

  4. Legt nun die Teigstreben über die Früchte und drückt sie an dem Rand fest. Schiebt die Form in den Ofen und lasst ihn für 30 Minuten backen. Reduziert dann die Hitze 20-40 Grad und lasst den Kuchen goldbraun werden. Ist der Kuchen abgekühlt, bestreut ihn mit Puderzucker und serviert ihn mit Sahne oder Vanilleeis.