Category Archives: Essbares

Djuvec Reis


Mit Djuvec Reis verbinde ich Urlaub. Genauer gesagt: Segelurlaub mit meinem Vater auf dem eigenen Boot in Kroatien. Sonne satt, wunderschönes Wasser und tolle Schnorcheltouren. Meistens haben wir auf dem Boot selber gekocht und im Normalfall waren es Fische, die wir am Abend in der Bucht oder an der Mole selber geangelt hatten. Doch ab und an haben wir auch mal in einer Marina angelegt und sind dann auswärts essen gewesen. Ich erinnere mich noch daran, dass ich in einem Restaurant in Zadar Djuvec Reis gegessen habe und hatte letztens so unfassbaren Hunger darauf, dass ich es einfach selber gemacht habe. Dieses Rezept schmeckt erstaunlicher Weise sehr ähnlich, wie der Reis in Kroatien. Zumindest sagt mir das mein Geschmackssinn von damals und das soll mir reichen!

Zutaten

1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 rote Paprika
2 EL Butter
1 Tasse Langkornreis
500 g passierte Tomaten
500 ml Gemüsebrühe
1 Tasse Erbsen (tiefgekühlt)
2 EL Ajvar
1 TL Salz
1 TL Paprika edelsüß
Pfeffer

Zubereitung

Schält die Zwiebel und würfelt sie. Schält auch den Knoblauch und hackt diesen sehr fein. Alternativ könnt ihr ihn auch später durch eine Presse jagen, das nimmt sich nichts. Wascht die Paprika, entkernt sie und schneidet sie in große Würfel oder Streifen.
Gebt nun die Butter in einem Topf, lasst sie schmelzen und bratet darin die Zwiebel, bis sie glasig ist. Gebt den Reis dazu und röstet ihn kurz an. Löscht ihn mit Brühe und den passierten Tomaten ab, rührt das Ajvar unter, sowie den Knoblauch. Erbsen und Paprika unterheben und alles etwa 20 Minuten köcheln lassen, bis der Reis die Flüssigkeit gut aufgenommen hat und die Konsistenz schön „schlotzig“ ist.
Serviert den Djuvec Reis entweder so, wie er ist, oder bratet noch Cevapcici dazu. Auch frisches Fladenbrot schmeckt großartig dazu.    

Autor: Chiara
Zutaten
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 rote Paprika
  • 500 g passierte Tomaten
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 1 Tasse Erbsen (tiefgekühlt)
  • 2 EL Ajvar
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Paprika edelsüß
  • Pfeffer
Zubereitung
  1. Schält die Zwiebel und würfelt sie. Schält auch den Knoblauch und hackt diesen sehr fein. Alternativ könnt ihr ihn auch später durch eine Presse jagen, das nimmt sich nichts. Wascht die Paprika, entkernt sie und schneidet sie in große Würfel oder Streifen.

  2. Gebt nun die Butter in einem Topf, lasst sie schmelzen und bratet darin die Zwiebel, bis sie glasig ist. Gebt den Reis dazu und röstet ihn kurz an. Löscht ihn mit Brühe und den passierten Tomaten ab, rührt das Ajvar unter, sowie den Knoblauch. Erbsen und Paprika unterheben und alles etwa 20 Minuten köcheln lassen, bis der Reis die Flüssigkeit gut aufgenommen hat und die Konsistenz schön „schlotzig“ ist.

  3. Serviert den Djuvec Reis entweder so, wie er ist, oder bratet noch Cevapcici dazu. Auch frisches Fladenbrot schmeckt großartig dazu.

Guacamole

Guacamole geht eigentlich immer. Zu Tortillachips, zu Süßkartoffelpommes, als Brotaufstrich, als Dip zu Rohkost oder auch als Wrapsauce. So vielfältig wie sie ist, so viele Rezepte und Varianten gibt es davon. Normalerweise gehört Chili in den Avocadodip, aber ich bin da nicht so der Freund von und ich mag es gerne etwas fluffiger, weswegen ich immer etwas Schmand oder Frischkäse dazugebe.
Wenn es auch zu aufwendig ist, die Avocado in einer Schüssel zu verdrücken und ihr nicht so der Fan von Stückchen seit, könnt ihr natürlich auch alle Zutaten in eine Küchenmaschine geben, oder mit einem Pürierstab zerkleinern.

Zutaten:
1 reife Avocado
1 kleine rote Zwiebel
eine Hand voll Cherrytomaten
1 Limette
1 EL Schmand oder Frischkäse
Salz
Pfeffer

Zubereitung:
Halbiert die Avocado, löst den Kern heraus und holt das Fruchtfleisch mit einem Löffel aus der Schale. Legt es in eine Schüssel und gebt den Saft einer Limette dazu, ebenso einen EL Schmand oder Frischkäse. Nehmt euch nun eine Gabel und zerdrückt die Zutaten, bis ihr eine gleichmäßige Masse habt und würzt sie mit Salz und Pfeffer.
Wascht die Cherrytomaten und schneidet sie in sehr kleine Würfel. Schält die Zwiebel und schneidet sie sehr fein. Gebt nun beides in die Schüssel und verrührt es gründlich.
Fertig ist euer Partydip!

Reicht frisch aufgebackenes Fladenbrot oder Baguette dazu. Wenn ihr daruf verzichten wollt, könnt ihr auch Rohkkost dazustellen.

Guacamole
Autor: Chiara
Zutaten
  • 1 reife Avocado
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • eine Hand voll Cherrytomaten
  • 1 Limette
  • 1 EL Schmand oder Frischkäse
  • Salz
  • Pfeffer
Zubereitung
  1. Halbiert die Avocado, löst den Kern heraus und holt das Fruchtfleisch mit einem Löffel aus der Schale. Legt es in eine Schüssel und gebt den Saft einer Limette dazu, ebenso einen EL Schmand oder Frischkäse. Nehmt euch nun eine Gabel und zerdrückt die Zutaten, bis ihr eine gleichmäßige Masse habt und würzt sie mit Salz und Pfeffer.

  2. Wascht die Cherrytomaten und schneidet sie in sehr kleine Würfel. Schält die Zwiebel und schneidet sie sehr fein. Gebt nun beides in die Schüssel und verrührt es gründlich.

    Fertig ist euer Partydip!

Blaubeer-Baileys Muffins

Kürzlich hatte ich unglaublich Lust auf Muffins. Vor allem wollte ich einen süßen Snack, den ich mit auf die Arbeit nehmen kann. Ich packe mir ja meistens was Vernünftiges ein aber ich hab auch gerne einen kleinen Nachtisch. Meistens hab ich dann einen Schokoriegel oder so dabei. Aber Muffins sind natürlich viel besser. Da ich nicht alle auf ein Mal essen kann, sollte es eine Variante mit Frucht drin werden.

Mit diesem Gedanken im Hinterkopf bin ich also einkaufen gefahren. An der Obstauslage habe ich dann einfach geschaut, was mich spontan anspricht. In diesem Falle also die 300 g Schale mit Blaubeeren. Falls ihr euch wundert, warum im Rezept nur 250 g sind.. Also ja.. die restlichen mussten natürlich probiert werden, ob sie auch gut sind.

Ich hab mir grob ein Muffinrezept rausgesucht und dann variiert. Hauptsächlich ist mir im Vorratsraum eine mini Flasche Baileys ins Auge gefallen. Ich hab diese mini Flasche schon länger gehabt und sie war auch schon etwas übers Datum. Also sollte sie dringend weg. Warum also nicht einfach in die Muffins rein. Gedacht, getan.

Ich muss gestehen, dass ich die Kombi sehr mag. Die Muffins sind auch nach einigen Tagen sehr saftig. Also perfekt, wenn man immer nur einen oder zwei Muffins am Tag isst. Aus meinem Rezept kamen übrigens 18 Muffins raus.

Zutaten:
250 g Blaubeeren
100 ml Öl
140 g Zucker
1 TL Vanille Zucker
2 Eier
100 ml Milch
50 ml Baileys
350 g Mehl
2 TL Backpulver
1 Priese Salz

Zubereitung:
Blaubeeren waschen und abtropfen. Öl, Zucker und Vanillezucker mischen, bis der Zucker sich gelöst hat. Die Eier hinzu geben und ebenfalls mischen. Milch und Baileys unterrühren. Mehl, Backpulver und Salz mischen. Die Mehlmischung nach und nach zum Rest geben. Wenn der Teig glatt gerührt ist die Blaubeeren untermischen.

Den Teig gleichmäßig auf die Muffinförmchen verteilen.

Die Muffins im auf 180 °C vorgeheizten Ofen für etwa 20 Minuten backen.

Blaubeer-Baileys Muffins
Course: Muffins
Autor: Daniela
Zutaten
  • 250 g Blaubeeren
  • 100 ml Öl
  • 140 g Zucker
  • 1 TL Vanille Zucker
  • 2 Eier
  • 100 ml Milch
  • 50 ml Baileys
  • 350 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Priese Salz
Zubereitung
  1. Blaubeeren waschen und abtropfen. Öl, Zucker und Vanillezucker mischen, bis der Zucker sich gelöst hat. Die Eier hinzu geben und ebenfalls mischen. Milch und Baileys unterrühren. Mehl, Backpulver und Salz mischen. Die Mehlmischung nach und nach zum Rest geben. Wenn der Teig glatt gerührt ist die Blaubeeren untermischen.
  2. Den Teig gleichmäßig auf die Muffinförmchen verteilen.

Hummus

Eigentlich wollte ich euch schon länger mal dieses Hummusrezept zeigen, aber dann dachte ich mir jedes mal, dass es so einfach ist, dass es eigentlich nicht der Rede wert ist. Wenn ich mich allerdings mit Leuten in meinem Umfeld unterhalte, wissen viele gar nicht, woraus Hummus besteht oder wie man ihn zubereitet. “Das ist bestimmt total aufwendig!” Das ist gar nicht wahr. Gut…vielleicht, wenn man den Brei per Hand herstellt. Ich benutze dafür immer meine Küchenmaschine (ein Stabmixer tut’s aber auch!) und damit geht es wirklich schnell. Alles Zutaten rein, Deckel drauf, 2 Minuten laufen lassen, fertig!
Man kann Hummus auch noch verändern, indem man getrocknete Tomaten oder Pesto unterrührt. Wenn euch das Grundrezpt also mal zu langweilig werden sollte, experimentiert ruhig mal!
Ich nutze Hummus zur Zeit sehr gerne als Dipp, damit meine Rohkost auf der Arbeit nicht so fad ist. Man kann ihn aber auch wunderbar als Brotaufstrich oder Beilage nutzen. Besonders gut schmeckt dazu geröstetet Fladenbrot, passt meiner Meinung nach aber auch gut zu Fleisch 🙂

Zutaten:

2 Dosen Kichererbsen
4 EL Tahina (Sesampaste)
Saft einer Zitrone
1 Knoblauchzehe
Salz
Olivenöl
Paprikapulver

Zubereitung:

Öffnet die Dosen, gießt das Wasser ab und gebt die Kichererbsen in eine Küchenmaschine. Gebt etwas Olivenöl hinzu, die geschälte Knoblauchzehe, das Salz und die Sesampaste, schließt den Deckel und lasst die Maschine arbeiten, bis ihr einen gleichmäßigen Brei habt.
Füllt euren Hummus in eine Schüssel um, beträufelt ihn wieder mit etwas Olivenöl und streut etwas Paprikapulver oben drauf.
Fertig ist euer Partydip, Aufstrich oder eure Beilage.

Hummus
Autor: Chiara
Zutaten
  • 2 Dosen Kichererbsen
  • 4 EL Tahina (Sesampaste)
  • Saft einer Zitrone
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz
  • Olivenöl
  • Paprikapulver
Zubereitung
  1. Öffnet die Dosen, gießt das Wasser ab und gebt die Kichererbsen in eine Küchenmaschine. Gebt etwas Olivenöl hinzu, die geschälte Knoblauchzehe, das Salz und die Sesampaste, schließt den Deckel und lasst die Maschine arbeiten, bis ihr einen gleichmäßigen Brei habt.
    Füllt euren Hummus in eine Schüssel um, beträufelt ihn wieder mit etwas Olivenöl und streut etwas Paprikapulver oben drauf.
    Fertig ist euer Partydip, Aufstrich oder eure Beilage.

Hühnersuppe

Diese Hühnersuppe hat meine Mama immer gekocht, wenn einer von uns krank war. Voller Thymian und Zink sollte die Suppe unserem Imunsystem einen Kick geben und uns schnell wieder gesund machen. Zumindest hat sie das immer gesagt, weil ich früher nie so der Freund von Suppen war und irgendwie musste sie mich zum Essen kriegen. Noch heute mache ich Hühnersuppe, wenn ich krank bin. Zum einen aus Traditionsgründen und zum Anderen, weil ich dann immer einen ganzen großen Topf voll Suppe habe und in meiner Krankheitszeit nicht mehr kochen muss.
Natürlich muss es kein Maishähnchen sein und schon gar nicht ein ganzes Hähnchen, denn man kann auch einfach Hähnchenschenkel nehmen. Allerdings hat meine Mutter gerne auch mal Hühnersuppe und Hühnerfrikassee in einem Abriss gemacht und die “schönen” Fleischstücke vom Hähnchen für das Frikassee genommen und die kleinen für die Suppe, da bot sich dann ein ganzes Hähnchen eher an.
Zu späterer Gelegenheit zeige ich euch auch das Rezept zu dem Frikassee.

Zutaten:

1 Maishähnchen
1 Stange Porree
4 Möhren
¼ Sellerieknolle
1 Glas Spargel
1 Liter Hühnerbrühe
Lorbeerblatt
Thymian
Salz
Pfeffer
1 EL ÖL
Buchstabennudeln

Zubereitung:

Wascht das Maishähnchen ordentlich ab und tupft es ein wenig trocken. Bratet es in einem großen Topf im Öl kurz an.
Wascht den Porree, die Möhren und den Sellerie und schält das Gemüse. Schneidet den Sellerie in Würfel, die Möhren und die Stange Porree in Scheiben. Bratet alles mit dem Huhn an und löscht den Topf mit dem Liter Hühnerbrühe ab. Gießt nun so viel Wasser drauf, bis das Huhn bedeckt ist (wenn das nach der Brühe schon der Fall ist, lasst es so). Legt das Lorbeerblatt dazu und lasst die Suppe kurz aufkochen, um sie dann für 90 Minuten bei schwacher Hitze vor sich hin köcheln zu lassen.
Holt nach den 90 Minuten das Hähnchen heraus (es wird sehr entgegenkommend sein, passt also auf, dass es euch nicht völlig zerfällt) und lasst es abkühlen. Zieht dann die Haut ab und trennt das Fleisch von den Knochen. Gebt das Fleisch zurück in die Suppe und gebt so viele Buchstabennudeln dazu, wie ihr möchtet.
Öffnet nun das Spargelglas, gießt das Wasser zu der Suppe und schneidet die Spargelstangen in Stücke, die ebenfalls in die Suppe gehören.
Würzt nun alles mit Thymian, Salz und Pfeffer nach eurem Belieben und lasst die Suppe so lange kochen, bis die Nudeln durch sind.

Hühnersuppe
Autor: Chiara
Zutaten
  • 1 Maishähnchen
  • 1 Stange Porree
  • 4 Möhren
  • 1 Glas Spargel
  • 1 Liter Hühnerbrühe
  • Lorbeerblatt
  • Thymian
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 EL Öl
  • Buchstabennudeln
Zubereitung
  1. Wascht das Maishähnchen ordentlich ab und tupft es ein wenig trocken. Bratet es in einem großen Topf im Öl kurz an.

  2. Wascht den Porree, die Möhren und den Sellerie und schält das Gemüse. Schneidet den Sellerie in Würfel, die Möhren und die Stange Porree in Scheiben. Bratet alles mit dem Huhn an und löscht den Topf mit dem Liter Hühnerbrühe ab. Gießt nun so viel Wasser drauf, bis das Huhn bedeckt ist (wenn das nach der Brühe schon der Fall ist, lasst es so).

  3. Legt das Lorbeerblatt dazu und lasst die Suppe kurz aufkochen, um sie dann für 90 Minuten bei schwacher Hitze vor sich hin köcheln zu lassen.
  4. Holt nach den 90 Minuten das Hähnchen heraus (es wird sehr entgegenkommend sein, passt also auf, dass es euch nicht völlig zerfällt) und lasst es abkühlen. Zieht dann die Haut ab und trennt das Fleisch von den Knochen. Gebt das Fleisch zurück in die Suppe und gebt so viele Buchstabennudeln dazu, wie ihr möchtet.

  5. Öffnet nun das Spargelglas, gießt das Wasser zu der Suppe und schneidet die Spargelstangen in Stücke, die ebenfalls in die Suppe gehören.
    Würzt nun alles mit Thymian, Salz und Pfeffer nach eurem Belieben und lasst die Suppe so lange kochen, bis die Nudeln durch sind.

Königsberger Klopse

Wenn es mal Königsberger Klopse gab, dann früher bei meinen Großeltern in Bayern, denn meine Oma kam gebürtig aus Königsberg. Allerdings fand ich als Kind dieses Gericht immer unfassbar ekelig, weil ich Kapern hasste, wie nichts Gutes. Ich habe dann maximal die Kartoffeln gegessen und die Klopse, solange daran keine widerliche Kapernsauce klebte. Da sich mein Mitbewohner letztens allerdings genau dieses Gericht gewünscht hat (ich bin’s auch selber Schuld, wenn ich frage “Was soll ich denn mal kochen?” und keine Ausnahmen nenne), habe ich das alte Rezept meiner Oma rausgekramt und losgelegt. Siehe da: die Aussage, dass sich der Körper alle 7 (?) Jahre ändert, traf wieder einmal zu und ich mag mittlerweile Kapern. Na gut…mögen ist vielleicht doch noch ein bisschen zu viel gesagt, aber ich esse sie freiwillig mit. Hier habt ihr mein Omirezept zu den Königsberger Klopsen mit Kartoffeln.

Für die Klopse:
500 g gemischtes Hackfleisch
1 Zwiebel
2 Eier
2 EL Paniermehl
Salz
Pfeffer

Für die Brühe:
1 Liter Rinderbrühe
1 Zwiebel
1 Lorbeerblatt
3 Körner Piment
3 Pfefferkörner
Salz

Für die Sauce:
3 EL Butter
2 EL Mehl
Saft von einer Zitrone
400 ml Brühe
200 ml Sahne
1 kl. Glas Kapern
Salz
Pfeffer
Petersilie zum Garnieren (optional)

Zubereitung:

Für die Klopse:
Holt euch eine Schüssel und legt das Hackfleisch hinein. Schält die Zwiebel, hackt sie klein und gebt sie zum Hackfleisch in die Schüssel. Vermischt beides mit den Eiern, Salz und Pfeffer und bindet die Masse mit dem Paniermehl. Formt jetzt aus dem Hackfleischgemisch die Klopse und legt sie bei Seite.

Für die Brühe:
Schält die Zwiebel und schneidet sie in kleine Würfel. Gebt sie zusammen mit den Gewürzen in den Liter Brühe. Erhitzt diese und gebt die Klopse hinein. Lasst sie für etwa 10 Minuten köcheln. Nehmt dann das Lorbeerblatt, die Pfefferkörner und Pimentkörner herausnehmen. Lasst die Klopse in der Brühe in ca. 10 Minuten gar ziehen. Nehmt sie dann heraus und stellt sie warm.

Für die Sauce Kapernsauce:
Bringt die Butter in einem Topf zum Schmelten. Gebt das Mehl dazu und schwitzt es an. Löscht den Inhalt mit der Klopsbrühe unter Rühren ab. Gebt nun die abgetropften Kapern und die Sahne hinzu. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer süß-sauer abschmecken. Legt nun die Klopse in die Sauce und garniert das Gericht beim Servieren mit Petersilie.
Fertig sind eure Königsberger Klopse! Jetzt müsst ihr nur noch ein paar Kartoffeln kochen und schon könnt ihr das Gericht genießen.

Königsberger Klopse
Autor: Chiara
Zutaten
Für die Klopse:
  • 500 g gemischtes Hackfleisch
  • 1 Zwiebel
  • 2 Eier
  • 2 EL Paniermehl
  • Salz, Pfeffer
Für die Brühe:
  • 1 Liter Rinderbrühe
  • 1 Zwiebel
  • 1 Lorbeerblatt
  • 3 Körner Piment
  • 3 Pfefferkörner
  • Salz
Für die Sauce:
  • 3 EL Butter
  • 2 EL Mehl
  • Saft von einer Zitrone
  • 400 ml Brühe
  • 200 ml Sahne
  • 1 kl. Glas Kapern
  • Salz, Pfeffer
  • Petersilie zum Garnieren (optional)
Zubereitung
  1. Für die Klopse:
    Holt euch eine Schüssel und legt das Hackfleisch hinein. Schält die Zwiebel, hackt sie klein und gebt sie zum Hackfleisch in die Schüssel. Vermischt beides mit den Eiern, Salz und Pfeffer und bindet die Masse mit dem Paniermehl. Formt jetzt aus dem Hackfleischgemisch die Klopse und legt sie bei Seite.

  2. Für die Brühe:
    Schält die Zwiebel und schneidet sie in kleine Würfel. Gebt sie zusammen mit den Gewürzen in den Liter Brühe. Erhitzt diese und gebt die Klopse hinein. Lasst sie für etwa 10 Minuten köcheln. Nehmt dann das Lorbeerblatt, die Pfefferkörner und Pimentkörner herausnehmen. Lasst die Klopse in der Brühe in ca. 10 Minuten gar ziehen. Nehmt sie dann heraus und stellt sie warm.

  3. Für die Sauce Kapernsauce:
    Bringt die Butter in einem Topf zum Schmelten. Gebt das Mehl dazu und schwitzt es an. Löscht den Inhalt mit der Klopsbrühe unter Rühren ab. Gebt nun die abgetropften Kapern und die Sahne hinzu. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer süß-sauer abschmecken. Legt nun die Klopse in die Sauce und garniert das Gericht beim Servieren mit Petersilie.

    Fertig sind eure Königsberger Klopse! Jetzt müsst ihr nur noch ein paar Kartoffeln kochen und schon könnt ihr das Gericht genießen.

Krokodil Kuchen

Ende des Jahres hatte meine Freundin Anne Geburtstag. Ich hatte schon seit Langem richtig Lust noch mal einen Motivkuchen zu backen. Einen aufwändigeren, als ich bisher so gemacht habe. Erschwert wurde das ganze Projekt davon, dass ich einen veganen Kuchen und vegane Füllung brauchte. Für beides bin ich bei Cake Invasion fündig geworden. Hat auch alles ganz wunderbar funktioniert.
Als Kuchen habe ich den Saftigen Schokokuchen genutzt. Der Kuchen hat mich insgesamt sehr überzeugt. Ich habe mich an einige Tipps von der Seite gehalten und habe den Kuchen schon fünf Tage vor dem Geburtstag gebacken trotzdem war der Kuchen nicht trocken oder so.
Als Füllung habe ich beim Mittelteil, der drei Böden enthält, Preiselbeeren mit Rum angerührt und unten verteilt oben, sowie beim restlichen Kroko, gab es vegane Ganache. Unter dem Fondant versteckt sich noch eine extrem dünne Schicht Amerikanische Buttercreme in  der veganen Version. Bei so viel Zucker fallen einem ja die Zähne schon vorsorglich aus. Aber es hat alles gut abgeschlossen und der Fondant ist an keiner Stelle durchgesifft.

Den Kuchen habe ich einfach auf drei Bleche verteilt gebacken und danach passend zugeschnitten. Ein paar Fotos vom zusammenbauen findet ihr bei Instagram. Für mich gab es dann, nachdem der Kuchen fertig war, die Verschnittteile mit der restlichen Füllung. War sehr lecker.

Feldsalat mit Ziegenkäse im Speck

Feldsalat, oder auch Rapunzel genannt, esse ich sehr gerne. Zusammen mit Rucola ist er einer meiner Lieblingssalatsorten. Früher, als meine Oma noch selber Gemüse und Salat angepflanzt hat, gab es oft Feldsalat und jedes Mal, wenn ich welchen mache, erinnert er mich an meine Kindheit und meine Oma. Als ich den Rheinischen Sauerbraten gemacht habe, gab es den Feldsalat mit Ziegenkäse im Speck als Vorspeise. Nicht zu mächtig und passend zu dem süß-säuerlichen Hauptgang. Außerdem macht er einiges her und dabei ist er ruck zuck zubereitet.

Zutaten für 4 Portionen:
125 g Feldsalat
200 g Ziegenkäse (entspricht einer Rolle)
eine Hand voll Cherrytomaten
50 g Pinienkerne
1 Packung Bacon
Honig
Thymian
Salzflocken

Zubereitung:
Heizt den Backofen auf 200 Grab Ober-/Unterhitze vor. Schneidet die Ziegenkäserolle in gleichgroße Scheiben und umwickelt diese dann mit 1 Scheibe Bacon. Legt ein Backblech mit Backpapier aus, legt die umwickelten Ziegenkäsescheiben darauf, verteilt etwas Honig und Thymian darauf und schiebt das Blech für etwa 15 Minuten in den Ofen. Ja, der Käse zerläuft, egal, wie gut ihr den Speck drumfriemelt. Lasst euch davon nicht ärgern!
Während ihr wartet, röstet die Pinienkerne an. Wascht den Feldsalat ordentlich, lasst ihn dann in einem Sieb abtropfen (oder jagt ihn durch die Salatschleuder) und verteilt ihn gleichmäßig auf Salatteller. Wascht auch die Tomaten kurz ab, halbiert sie und verteilt sie mit den Pinienkernen auf den Tellern. Gebt nun noch ein paar Ziegenkäsescheiben im Sepck dazu, streut ein paar Salzflocken über den Salat und fertig ist eure Vorspeise.
Ich habe mich bewusst gegen ein Dressing entschieden, weil der Honig zusammen mit dem Wasser des Salats und den Gewürzen eigentlich schon Dressing genug ist. Wem das jedoch zu trocken ist, kann sich ein Essug-Öl-Dressing zusammenrühren.

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Feldsalat mit Ziegenkäse im Speck
Autor: Chiara
Zutaten
  • 125 g Feldsalat
  • 200 g Ziegenkäse (entspricht einer Rolle)
  • eine Hand voll Cherrytomaten
  • 50 g Pinienkerne
  • 1 Packung Bacon
  • Honig
  • Thymian
  • Salzflocken
Zubereitung
  1. Heizt den Backofen auf 200 Grab Ober-/Unterhitze vor. Schneidet die Ziegenkäserolle in gleichgroße Scheiben und umwickelt diese dann mit 1 Scheibe Bacon. Legt ein Backblech mit Backpapier aus, legt die umwickelten Ziegenkäsescheiben darauf, verteilt etwas Honig und Thymian darauf und schiebt das Blech für etwa 15 Minuten in den Ofen. Ja, der Käse zerläuft, egal, wie gut ihr den Speck drumfriemelt. Lasst euch davon nicht ärgern!

  2. Während ihr wartet, röstet die Pinienkerne an. Wascht den Feldsalat ordentlich, lasst ihn dann in einem Sieb abtropfen (oder jagt ihn durch die Salatschleuder) und verteilt ihn gleichmäßig auf Salatteller. Wascht auch die Tomaten kurz ab, halbiert sie und verteilt sie mit den Pinienkernen auf den Tellern. Gebt nun noch ein paar Ziegenkäsescheiben im Sepck dazu, streut ein paar Salzflocken über den Salat und fertig ist eure Vorspeise.

  3. Ich habe mich bewusst gegen ein Dressing entschieden, weil der Honig zusammen mit dem Wasser des Salats und den Gewürzen eigentlich schon Dressing genug ist. Wem das jedoch zu trocken ist, kann sich ein Essug-Öl-Dressing zusammenrühren.

Rheinischer Sauerbraten

Mittlerweile ist es eine kleine Tradition, dass ich einmal im Jahr – meistens im Herbst oder Winter – Rheinischen Sauerbraten mache. Dazu gibt es dann Semmelknödel, Apfelrotkohl mit Zartbitterschokolade und die bekannte säuerlich-süße Sauce, die dem Sauerbraten unteranderem seinen Namen verleiht. Im folgenden Rezept zeige ich euch, wie ich meinen Sauerbraten mache. Es gibt nämlich so viele verschiedene Rezepte, wie es Rheinländer gibt. Eines haben sie allerdings alle gemein: Wer Rheinischen Sauerbraten machen will, verwendet Pferdefleisch und in der Sauce findet man Rosinen. Ist das Fleisch vom Rind und die Sauce rosinenfrei, darf sich dieses Gericht nicht “Rheinischer Sauerbraten” nennen, sondern lediglich “Sauerbraten rheinischer Art” oder schlicht “Sauerbraten”. Das ist dasselbe Thema wie das “Wiener Schnitzel” und “Schnitzel Wiener Art”.
Die Gewürzangaben im Rezept sind geschätzt, denn normalerweise bereitet man den Sauerbraten nach Geschmack zu.

Zutaten für 2 kg Rheinischer Sauerbraten:

2 kg Pferdefleisch (fertig in Beize eingelegt vom Pferdemetzger erhältlich)
200 g Printen
1 Becher Zuckerrübensirup
400 ml Bratenfond
1 Flasche trockenen Rotwein
200 ml Apfelessig
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 Hände voll Rosinen
1 EL Senfkörner
1 EL Wacholderbeeren
1 TL Nelken
1 Lorbeerblatt
Honig
Butter
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Schält die Zwiebeln und den Knoblauch, schneidet beides sehr klein und bratet es in Butter in einem großen Bräter an. Gebt nun das Fleisch hinzu und bratet es von allen Seiten scharf an. Löscht das Fleisch mit dem Bratenfond ab, gießt dann den Essig und den Wein dazu. Schmeißt dann alle Gewürze und die Printen in den Bräter, schließt den Deckel, verringert die Temperatur auf mittlere Hitze und vergesst den Braten für gute 3 Stunden. Ihr könnt das Fleisch jede Stunde einmal wenden, damit die Sauce ins ganze Fleisch ziehen kann.
Holt nach der Kochzeit das Fleisch aus dem Bräter und lasst es auf einem Holzbrett auskühlen. Schneidet erst dann den Braten in Scheiben.
Kümmert euch nun um die Sauce. Passiert sie durch ein Sieb in einen Topf und kocht sie erneut auf. Gebt nun den Zuckersirup, etwas Honig und die Rosinen hinein und rührt kräftig um. Lasst die Sauce reduzieren, bis sie die richtige Konsistenz hat (oder ihr nehm Saucenbinder, das geht natürlich auch). Ihr könnt noch mit Salz und Pfeffer etwas nachwürzen, wenn sie euch noch nicht gewürzt genug ist.
Legt nun das zerschnittene Fleisch in die Sauce und lasst es dort heiß werden. Fertig ist eurer Rheinischer Sauerbraten. Noms!

Rheinischer Sauerbraten
Autor: Chiara
Zutaten
  • 2 kg Pferdefleisch (fertig eingelegt)
  • 200 g Printen
  • 1 Becher Zuckerrübensirup
  • 400 ml Bratenfond
  • 1 Flasche trockenen Rotwein
  • 200 ml Apfelessig
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Hände voll Rosinen
  • 1 EL Senfkörner
  • 1 EL Wacholderbeeren
  • 1 TL Nelken
  • 1 Lorbeerblatt
  • Honig
  • Butter
  • Salz,Pfeffer
Zubereitung
  1. Schält die Zwiebeln und den Knoblauch, schneidet beides sehr klein und bratet es in Butter in einem großen Bräter an. Gebt nun das Fleisch hinzu und bratet es von allen Seiten scharf an.

  2. Löscht das Fleisch mit dem Bratenfond ab, gießt dann den Essig und den Wein dazu. Schmeißt dann alle Gewürze und die Printen in den Bräter, schließt den Deckel, verringert die Temperatur auf mittlere Hitze und vergesst den Braten für gute 3 Stunden. Ihr könnt das Fleisch jede Stunde einmal wenden, damit die Sauce ins ganze Fleisch ziehen kann.

  3. Holt nach der Kochzeit das Fleisch aus dem Bräter und lasst es auf einem Holzbrett auskühlen. Schneidet erst dann den Braten in Scheiben.

  4. Kümmert euch nun um die Sauce. Passiert sie durch ein Sieb in einen Topf und kocht sie erneut auf. Gebt nun den Zuckersirup, etwas Honig und die Rosinen hinein und rührt kräftig um. Lasst die Sauce reduzieren, bis sie die richtige Konsistenz hat (oder ihr nehm Saucenbinder, das geht natürlich auch). Ihr könnt noch mit Salz und Pfeffer etwas nachwürzen, wenn sie euch noch nicht gewürzt genug ist.
    Legt nun das zerschnittene Fleisch in die Sauce und lasst es dort heiß werden. Fertig ist eurer Rheinischer Sauerbraten. Noms!

Speckbraten

Jetzt, wo es wieder kälter ist koche ich unheimlich gerne Braten. Normalerweise bereite ich ihn immer auf dem Herd zu, indem ich das Fleisch scharf anbrate, dann mit Fond und Wein aufgieße und dann für knapp 3 Stunden bei mittlerer Hitze vergesse. Fleisch raus, Sauce würzen und einkochen lassen, fertig! Braten klingt immer so fancy und aufwendig, dabei brauch es lediglich nur Kochzeit und dabei muss man nicht alle 5 Minuten schauen, ob das Essen nicht schon angebrannt ist. Für mich sind Braten immer eine sehr entspannende Angelegenheit. Ich setze den Braten am frühen Nachmittag an und während dieser in seinem Topf oder Bräter vor sich hin simmert kann ich bequem den Haushalt machen, zocken oder den Nachmittag anderweitig verbringen. Meiner Meinung nach eignen sich Braten auch wunderbar als Festessen. Bald steht ja Weihnachten vor der Tür. Vielleicht ist das was für euch?
Bis jetzt habe ich immer Rinderbraten gemacht, doch ich habe dieses Mal keinen bekommen, weil ich etwas spät einkaufen war. Also habe ich kurz umdisponiert und ein Schweinebratenrezept zusammengeschustert. Als Beilage gab es dieses Mal Buttererbsen und Kartoffelpüree, deren Zubereitung ich nicht aufschreiben werde. Es folgt nur das Rezept für den Speckbraten.

Zutaten:
1 kg Schweine-Lachsbraten
2 Packungen Bacon (etwa 20 Scheiben)
2 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
3 EL Tomatenmark
500 ml Bratenfond
1 Flasche trockenen Rotwein
Salz, Pfeffer, Paprikapulver
2 Lorbeerblätter
1 TL Honig
Butter zum Braten

Zubereitung:
Heizt den Backofen auf 160 Grad Umluft vor.
Holt den Bacon aus der Verpackung und zieht ihn vorsichtig etwas in die Länge. Wickelt die einzelnen Streifen um den Lachsbraten und klebt die Enden mit etwas Honig zusammen.
Schält die Zwiebeln und den Knoblauch, schneidet die Zwiebeln in kleine Würfel und zerhackt den Knoblauch. Erhitzt etwas Butter in einem Bräter und bratet die Zwiebeln kurz an. Gebt jetzt den eingewickelten Braten in den Bräter und bratet ihn von allen Seiten scharf an. Seid beim Umdrehen etwas vorsichtig, der Bacon könnte entgegenkommend sein.
Gebt nun den Knoblauch und das Tomatenmark hinzu und röstet beides an. Löscht den Braten nun mit dem Bratenfond ab und wendet das Fleisch. Gießt jetzt die Flasche Wein hinzu, gebt die Lorbeerblätter hinzu und legt den Deckel auf den Bräter. Schiebt den Braten nun für 3 Stunden in den Ofen, wobei ihr je nach etwa einer Stunde das Fleisch wendet.
Holt den Bräter nach den 3 Stunden aus dem Ofen und fischt das Fleisch aus der Sauce. Lasst den Braten gut abkühlen. Schneidet ihr ihn noch im heißen Zustand an, geht euch der im Fleisch befindliche Saft flöten und dann verliert es an Geschmack und wird schnell trocken. Während das Fleisch abkühlt, würzt die Sauce nach Belieben mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver. Lasst die Sauce dann solange einkochen, bis sie die richtige Konsistenz hat (oder benutzt Saucenbinder). Schneidet nun erst das Fleisch an, lasst es noch eine Runde in der heißen Sauce schwimmen und serviert den Braten dann mit den Beilagen eurer Wahl.

Speckbraten
Autor: Chiara
Zutaten
  • 1 kg Schweine-Lachsbraten
  • 2 Packungen Bacon (etwa 20 Scheiben)
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 EL Tomatenmark
  • 500 ml Bratenfond
  • 1 Flasche trockenen Rotwein
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 TL Honig
  • Butter zum Braten
Zubereitung
  1. Heizt den Backofen auf 160 Grad Umluft vor.
    Holt den Bacon aus der Verpackung und zieht ihn vorsichtig etwas in die Länge. Wickelt die einzelnen Streifen um den Lachsbraten und klebt die Enden mit etwas Honig zusammen.

  2. Schält die Zwiebeln und den Knoblauch, schneidet die Zwiebeln in kleine Würfel und zerhackt den Knoblauch. Erhitzt etwas Butter in einem Bräter und bratet die Zwiebeln kurz an. Gebt jetzt den eingewickelten Braten in den Bräter und bratet ihn von allen Seiten scharf an. Seid beim Umdrehen etwas vorsichtig, der Bacon könnte entgegenkommend sein.

  3. Gebt nun den Knoblauch und das Tomatenmark hinzu und röstet beides an. Löscht den Braten nun mit dem Bratenfond ab und wendet das Fleisch. Gießt jetzt die Flasche Wein hinzu, gebt die Lorbeerblätter hinzu und legt den Deckel auf den Bräter. Schiebt den Braten nun für 3 Stunden in den Ofen, wobei ihr je nach etwa einer Stunde das Fleisch wendet.

  4. Holt den Bräter nach den 3 Stunden aus dem Ofen und fischt das Fleisch aus der Sauce. Lasst den Braten gut abkühlen. Schneidet ihr ihn noch im heißen Zustand an, geht euch der im Fleisch befindliche Saft flöten und dann verliert es an Geschmack und wird schnell trocken. Während das Fleisch abkühlt, würzt die Sauce nach Belieben mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver. Lasst die Sauce dann solange einkochen, bis sie die richtige Konsistenz hat (oder benutzt Saucenbinder). Schneidet nun erst das Fleisch an, lasst es noch eine Runde in der heißen Sauce schwimmen und serviert den Braten dann mit den Beilagen eurer Wahl.

Kürbissuppe mit Ziegenkäse

Suppe geht immer! Gerade wenn es kalt und verregnet ist esse ich sehr gerne Suppe. Sie wärmt von innen, macht satt und lässt sich schnell zubereiten. Ich hatte wieder einmal Lust auf Kürbissuppe, aber dieses Mal wollte ich etwas anders machen. Normalerweise mache ich sie immer mit Süßkartoffeln und kippe entweder Orangensaft oder Kokosmilch dazu und würze sie im Gesamten etwas süßlicher. Doch dieses Mal wollte ich etwas mit meinem Ziegenfeta machen, den ich noch im Kühlschrank hatte. Also hab ich ein paar Zutaten geändert und heraus kam die Kürbissuppe mit Ziegenkäse. Dazu habe ich mir noch ein Stück altes Baguette aufgetoastet und mit Knoblauchbutter bestrichen.

Zutaten:
1 Hokkaidokürbis (etwa 1 Kilo)
6 Kartoffeln
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Gemüsebrühe
200 ml Sahne
Salz
Pfeffer
Rosmarin
200 g Ziegenfeta
Öl
Optional: Baguette, Knoblauchbutter, Balsamico

Zubereitung:
Schält die Kartoffeln und schneidet sie in kleine Würfel. Wascht den Kürbis, zerteilt ihn und holt die Kerne heraus. Schneidet ihn dann ebenfalls in Würfel.
Schält die Zwiebel und den Knoblauch, hackt beides klein und bratet sie in einem Topf in etwas Öl an. Gebt dann die Kartoffel und den Kürbis dazu und bratet beides für etwa 5 Minuten mit an. Gießt dann Wasser auf, bis das Gemüse bedeckt ist, gebt so viel gemüsebrühe hinzu, wie ihr geschmacklich in Ordnung findet und lasst es auf mittlerer Stufe gut 20 Minuten kochen.
Holt den Ziegenfeta aus seiner Verpackung und bröselt ihn klein (schneiden geht natürlich auch, wenn man sich die Finger nicht schmutzig machen möchte).
Ist das Gemüse durch, püriert alles gut durch. Gebt die Sahne hinzu und rührt kräftig um. Würzt nun die Suppe mit Salz, Pfeffer und Rosmarin und serviert sie in Schüsseln. Gebt nun etwas von dem Ziegenfeta dazu und fertig ist eure Kürbissuppe mit Ziegenkäse!

Kürbissuppe mit Ziegenkäse
Autor: Chiara
Zutaten
  • 1 Hokkaidokürbis (etwa 1 Kilo)
  • 6 Kartoffeln
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Gemüsebrühe
  • 200 ml Sahne
  • Salz, Pfeffer, Rosmarin
  • 200 g Ziegenfeta
  • Öl
Zubereitung
  1. Schält die Kartoffeln und schneidet sie in kleine Würfel. Wascht den Kürbis, zerteilt ihn und holt die Kerne heraus. Schneidet ihn dann ebenfalls in Würfel.

  2. Schält die Zwiebel und den Knoblauch, hackt beides klein und bratet sie in einem Topf in etwas Öl an. Gebt dann die Kartoffel und den Kürbis dazu und bratet beides für etwa 5 Minuten mit an. Gießt dann Wasser auf, bis das Gemüse bedeckt ist, gebt so viel gemüsebrühe hinzu, wie ihr geschmacklich in Ordnung findet und lasst es auf mittlerer Stufe gut 20 Minuten kochen.

  3. Holt den Ziegenfeta aus seiner Verpackung und bröselt ihn klein (schneiden geht natürlich auch, wenn man sich die Finger nicht schmutzig machen möchte).
    Ist das Gemüse durch, püriert alles gut durch. Gebt die Sahne hinzu und rührt kräftig um. Würzt nun die Suppe mit Salz, Pfeffer und Rosmarin und serviert sie in Schüsseln. Gebt nun etwas von dem Ziegenfeta dazu und fertig ist eure Kürbissuppe mit Ziegenkäse!

Gefüllte Paprika

Gefüllte Paprika kenne ich eigentlich entweder mit Hackfleischfüllung oder mit einer Füllung aus Reis und Gemüse. Reis hatte ich ausnahmsweise mal nicht im Haus. Da ich aber so gerne Couscous esse und noch welchen im Vorratsschrank hatte, habe ich eine Füllung mit Couscous gemacht. Ebenso wollte ich etwas Vegetarisches kochen, weil ich versuche meinen Fleischkonsum ein bisschen runterzuschrauben. Kurz um habe ich eine orientalisch angehauchte Variante der gefüllten Paprika gemacht, die unheimlich lecker geworden ist!

Zutaten:
2 Paprika (eine gelb, eine rot)
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
100 g Couscous
getrocknete Aprikosen (eine Hand voll)
200 g Feta
200 ml Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer, Paprikapulver
1/2 Bund Minze
500 g passierte Tomaten
Öl

Zubereitung:
Heizt den Backofen auf 180 Grad Umluft (200 Grab Ober-/Unterhitze) vor.
Schält die Zwiebel und die Knoblauchzehen und schneidet sie in kleine Würfel. Erhitzt etwas Öl in einer Pfanne und bratet darin die Zwiebel an, bis sie glasig ist. Reduziert die Hitze und gebt dann den Knoblauch dazu.
Rührt die Gemüsebrühe an und lasst sie in einem Topf kurz aufkochen. Nehmt den Topf vom Herd, gießt dann den Couscous rein und lasst ihn ausquellen. Rührt nun die Zwiebel und den Knoblauch unter.
Wascht die Paprika und halbiert sie längs. Entkernt sie, lasst aber die Stiele dran. Würfelt die Aprikosen und rührt sie mit in den Couscous. Bröselt den Feta ebenfalls dazu und hebt ihn unter. Wascht die Minze, zerhackt sie fein und rührt auch diese unter. Schmeckt die Füllung mit Salz und Pfeffer ab und füllt sie dann in die Paprikahälften.
Würzt die passierten Tomaten mit etwas Salz, Pfeffer und Paprikapulver (welches ihr nehmt, ist euch überlassen) und kippt sie in eine Auflaufform. Legt die Paprikahälften in die Tomatensauce und schiebt die Form für etwa 35 Minuten in den Ofen.
Essen fassen!

Wer diese leicht süßliche Variante nicht mag kann die Aprikosen und die Minze zum Beispiel durch getrocknete Tomaten, Basilikum und Oliven ersetzen.

Gefüllte Paprika
Autor: Chiara
Zutaten
  • 2 Paprika (eine gelb, eine rot)
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 100 g Couscous
  • getrocknete Aprikosen (eine Hand voll)
  • 200 g Feta
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver
  • 1/2 Bund Minze
  • 500 g passierte Tomaten
  • Öl
Zubereitung
  1. Heizt den Backofen auf 180 Grad Umluft (200 Grab Ober-/Unterhitze) vor.

  2. Schält die Zwiebel und die Knoblauchzehen und schneidet sie in kleine Würfel. Erhitzt etwas Öl in einer Pfanne und bratet darin die Zwiebel an, bis sie glasig ist. Reduziert die Hitze und gebt dann den Knoblauch dazu.
    Rührt die Gemüsebrühe an und lasst sie in einem Topf kurz aufkochen. Nehmt den Topf vom Herd, gießt dann den Couscous rein und lasst ihn ausquellen. Rührt nun die Zwiebel und den Knoblauch unter.

  3. Wascht die Paprika und halbiert sie längs. Entkernt sie, lasst aber die Stiele dran. Würfelt die Aprikosen und rührt sie mit in den Couscous. Bröselt den Feta ebenfalls dazu und hebt ihn unter. Wascht die Minze, zerhackt sie fein und rührt auch diese unter. Schmeckt die Füllung mit Salz und Pfeffer ab und füllt sie dann in die Paprikahälften.

  4. Würzt die passierten Tomaten mit etwas Salz, Pfeffer und Paprikapulver (welches ihr nehmt, ist euch überlassen) und kippt sie in eine Auflaufform. Legt die Paprikahälften in die Tomatensauce und schiebt die Form für etwa 35 Minuten in den Ofen.
    Essen fassen!

Kürbisgulasch

Ich hab es ja angedroht: Mehr Kürbisgerichte von meiner Seite aus! Dieses Mal gibt es ein sehr leckeres Kürbisgulasch. Ich glaube, ich habe letztens ein bisschen zu viel Kürbis gekauft, als er im Angebot war. Ein Teil ist kleingeschnitten im Freezer gelandet, damit ich irgendwann nochmal Kürbis machen kann.
Dieses Mal landete er in diesem Gulasch, dass – anders als herkömmliches Gulasch – etwas süßlicher schmeckt. Ungewohnt, aber unheimlich gut! Das Fleisch ist sehr zart und geschmacksintensiv, der Kürbis nicht zu weich und die Sauce einfach lecker! Viele Worte habe ich einfach nicht dazu, das muss man einfach selber mal gemacht haben. Noms!

Zutaten:
500 g Gulasch (gemischt)
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
1 rote Paprika
1 kleiner Hokkaidokürbis (etwa 500 g)
1 Flasche Rotwein (lieblich)
500 ml Rinderbrühe
Butter
2 EL Tomatenmark
Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Muskatnuss, Zucker

Zubereitung:
Schält die Zwiebeln und den Knoblauch und schneidet sie in kleine Würfel. Wascht den Kürbis und die Paprika, halbiert beides und beseitigt das Innenleben. Schneidet die Paprika in kleine Würfel und den Kürbis in Stücke, die etwa so groß sind, wie das gewürfelte Gulasch.
Erhitzt die Butter in einem Bräter und bratet das Fleisch zusammen mit den Zwiebeln scharf an. Gebt dann den Tomatenmark hinzu und röstet ihn kurz mit an, bevor ihr die Paprika und den Knoblauch dazu gebt. Lasst alles kurz mitbraten und löscht dann mit dem Rotwein ab. Gießt nun die Brühe auf, legt den Deckel drauf und lasst das Gulasch für knapp 90 Minuten auf niedriger Hitze kochen. Nach 70 Minuten könnt ihr die Kürbiswürfel dazugeben und die Sauce mit Gewürzen abschmecken. Sollte euch die Sauce dann jedoch noch zu flüssig sein, könnt ihr sie entweder einkochen lassen oder mit Saucenbinder andicken.
Zum Gulasch passen sehr gut Bandnudeln, Klöße oder Kartoffeln.

 

Kürbisgulasch
Autor: Chiara
Zutaten
  • 500 g Gulasch (gemischt)
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 rote Paprika
  • 1 kleiner Hokkaido (etwa 500 g)
  • 1 Flasche Rotwein (lieblich)
  • 500 ml Rinderbrühe
  • Butter
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Muskatnuss, Zucker
Zubereitung
  1. Schält die Zwiebeln und den Knoblauch und schneidet sie in kleine Würfel. Wascht den Kürbis und die Paprika, halbiert beides und beseitigt das Innenleben. Schneidet die Paprika in kleine Würfel und den Kürbis in Stücke, die etwa so groß sind, wie das gewürfelte Gulasch.

  2. Erhitzt die Butter in einem Bräter und bratet das Fleisch zusammen mit den Zwiebeln scharf an. Gebt dann den Tomatenmark hinzu und röstet ihn kurz mit an, bevor ihr die Paprika und den Knoblauch dazu gebt. Lasst alles kurz mitbraten und löscht dann mit dem Rotwein ab.

  3. Gießt nun die Brühe auf, legt den Deckel drauf und lasst das Gulasch für knapp 90 Minuten auf niedriger Hitze kochen. Nach 70 Minuten könnt ihr die Kürbiswürfel dazugeben und die Sauce mit Gewürzen abschmecken. Sollte euch die Sauce dann jedoch noch zu flüssig sein, könnt ihr sie entweder einkochen lassen oder mit Saucenbinder andicken.
    Zum Gulasch passen sehr gut Bandnudeln, Klöße oder Kartoffeln.

Gemüse Lasagne

Tja, wenn man so doof ist und nicht speichert, dann verschwindet der schöne geschriebene Blogeintrag im Nirwana. Also noch mal von vorne.

Ich habe aktuell eine Phase von Vorratsraum aufräumen und ältere Sachen endlich mal verbrauchen. Einerseits, weil mein Vorratsraum echt voll ist, andererseits weil dummerweise in meinem Vorratsraum die Zähler von Wasser- und Heizung sind und der Raum im Winter immer recht warm wird. Daher leg ich in den Heizungsmonaten lieber weniger rein. Beim Aufräumen habe ich in der hintersten Ecke noch eine Tüte Soja Granulat gefunden, die kurz vorm Ablaufen stand. In Kombi mit der angebrochenen Packung Lasagneplatten war dann klar was es gibt: Gemüse Lasagne!

Wie sieht es bei euch im Vorratsraum aus? Habt ihr auch viele Sachen, die ihr gar nicht benutzt oder schon längst vergessen habt, oder schaut ihr regelmäßig alles durch?

Zutaten:
150 g Soja Granulat trocken
200 g Pilze
1 Zwiebel
1 Möhre
1 Dose gehackte Tomaten
1 Dose passierte Tomaten
Salz
Pfeffer
Senf
Tomatenmark
Käse
Lasagneplatten
Béchamelsauce

Zubereitung:
Soja Granulat nach Packungsanweisung vorbereiten. Zwiebeln würfeln, Pilze und Möhren in Scheiben schneiden. Zwiebeln glasig anbraten. Soja Granulat anbraten dann Pilze und Möhren dazugeben und ebenfalls einige Minuten abraten. Die Mischung mit den Tomaten ablöschen und mit Salz, Pfeffer, Senf und Tomatenmark abschmecken.

Jetzt einfach die Gemüsemasse mit den Lasagneplatten schichten. Auf die oberste Platte noch Béchamelsauce und am Ende alles mit Käse überstreuen.

Im Backofen bei 160 °C etwa 30 Minuten backen.

Gemüse Lasagne
Course: Hauptgericht
Autor: Daniela
Zutaten
  • 150 g Soja Granulat trocken
  • 200 g Pilze
  • 1 Zwiebel
  • 1 Möhre
  • 1 Dose gehackte Tomaten
  • 1 Dose passierte Tomaten
  • Salz
  • Pfeffer
  • Senf
  • Tomatenmark
  • Käse
  • Lasagneplatten
  • Béchamelsauce
Zubereitung
  1. Soja Granulat nach Packungsanweisung vorbereiten. Zwiebeln würfeln, Pilze und Möhren in Scheiben schneiden. Zwiebeln glasig anbraten. Soja Granulat anbraten dann Pilze und Möhren dazugeben und ebenfalls einige Minuten abraten. Die Mischung mit den Tomaten ablöschen und mit Salz, Pfeffer, Senf und Tomatenmark abschmecken.
  2. Jetzt einfach die Gemüsemasse mit den Lasagneplatten schichten. Auf die oberste Platte noch Béchamelsauce und am Ende alles mit Käse überstreuen.

  3. Im Backofen bei 160 °C etwa 30 Minuten backen.

Himmel und Ääd mal anders

Der rheinische Name für das Gericht Himmel und Erde heißt “Himmel und Ääd” und leitet sich von den Hauptzutaten des Gerichts her: Die Äpfel wachsen im Himmel und die Kartoffeln werden aus der Erde geerntet. Damit ist es aber noch nicht getan. Zu dem Kartoffelpüree und dem Apfelmus werden noch Schmorzwiebeln und gebrateten Blutwurst gereicht.
Meine Oma hat das früher öfter für mich gekocht, da sie selber Äpfel und Kartoffeln angebaut hat. Mittlerweile ist der Apfelbaum tot und meine Oma zu krank, um sich um die Kartoffeln zu kümmern. Aber ich wäre nicht ich, wenn ich mich nicht selber dran getraut hätte. Aber klassisch kann ja jeder 😉 Also habe ich mich an das Rezept gesetzt und es ein wenig abgewandelt. Schmeckt mindestens genauso gut und sieht auch etwas ansehnlicher aus.

Zutaten für 2 Personen:
6 Kartoffeln
1 Apfel
2 Zwiebeln
1 Glas Blutwurst (oder ihr holt frische beim Metzger)
1 Briespitze
1 Ei
Salz
Pfeffer
Muskatnuss
Butter
etwas Milch
etwas Senf

Zubereitung:
Heizt den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vor oder  180 Grad bei Umluft.
Wascht die Kartoffeln und den Apfel gründlich. Halbiert den Apfel und entkernt ihn. Schneidet ihn in Scheiben, ebenso die Kartoffeln. Ich habe die Schale dran gelassen, aber ihr könnt sie natürlich auch schälen. Kocht die Kartoffelscheiben kurz ab, damit sie nicht zerfallen. Schneidet nun noch die Briespitze in Scheiben und reiht alle drei Zutaten in eine Auflaufform.
Vermischt das Ei zusammen mit etwas Milch, Salz, Pfeffer und Muskatnuss und gebt es in die Auflaufform. Schiebt sie nun für 20-30 Minuten in den Ofen.
Schält währenddessen die Zwiebeln, halbiert sie und bratet sie in einer Pfanne mit Butter an. Lasst sie solange schmoren, bis sie schön braun sind und füllt sie dann in ein kleines Schälchen um. Gebt die Blutwurst in dieselbe Pfanne und bratet sie kurz und scharf an. Füllt sie ebenfalls in ein Schälchen um und stellt beides zusammen auf einen Teller.
Ist der Kartoffel-Apfelauflauf fertig, verteilt ihn auf den Tellern und serviert das Gericht mit etwas Senf.
Fertig ist mein etwas anderes Himmel und Ääd! Guten Appetit!

Himmel und Ääd mal anders
Autor: Chiara
Zutaten
  • 6 Kartoffeln
  • 1 Apfel
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Glas Blutwurst
  • 1 Briespitze
  • 1 Ei
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • Butter
  • etwas Milch
  • etwas Senf
Zubereitung
  1. Heizt den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vor oder 180 Grad bei Umluft.
    Wascht die Kartoffeln und den Apfel gründlich. Halbiert den Apfel und entkernt ihn. Schneidet ihn in Scheiben, ebenso die Kartoffeln. Ich habe die Schale dran gelassen, aber ihr könnt sie natürlich auch schälen. Kocht die Kartoffelscheiben kurz ab, damit sie nicht zerfallen. Schneidet nun noch die Briespitze in Scheiben und reiht alle drei Zutaten in eine Auflaufform.
    Vermischt das Ei zusammen mit etwas Milch, Salz, Pfeffer und Muskatnuss und gebt es in die Auflaufform. Schiebt sie nun für 20-30 Minuten in den Ofen.

  2. Schält währenddessen die Zwiebeln, halbiert sie und bratet sie in einer Pfanne mit Butter an. Lasst sie solange schmoren, bis sie schön braun sind und füllt sie dann in ein kleines Schälchen um. Gebt die Blutwurst in dieselbe Pfanne und bratet sie kurz und scharf an. Füllt sie ebenfalls in ein Schälchen um und stellt beides zusammen auf einen Teller.

  3. Ist der Kartoffel-Apfelauflauf fertig, verteilt ihn auf den Tellern und serviert das Gericht mit etwas Senf.
    Fertig ist mein etwas anderes Himmel und Ääd! Guten Appetit!

Kürbis Pastrie

Mal wieder etwas, dass ich fürs LARP gemacht habe. Bei unserer Slytherin Haus Con hatten wir ein Mitbringbuffet. Da wir sowohl Vegetarier als auch eine Veganerin hatten, sollte es Vegan werden. Außerdem wollte ich das Ganze irgendwie englisch anhauchen. Schließlich spielt das LARP auf der Insel. Hängengeblieben bin ich dann einfach bei Kürbis Pastries. Ich glaube auch weil die irgendwo in den Büchern mal erwähnt werden.

Das LARP hat auch sehr viel spaß gemacht. Wir waren IT in einer Außenstelle des St. Mungos, dem Salus Aylum, um dort ein paar Dinge über Heilung zu lernen.

Was so einfach klingt, war dann IT alles andere als Lustig. Ausgebrochene Insassen, schwere Verletzte,

Tränke brauen,

Leben retten, Leben verlieren

und in meinem Fall Entführt werden. Ja ich denke das Wochenende hatte es in sich. Daher waren die Pastries denke ich ganz gut als Snack für auf die Hand.

Zutaten:
Teig
450 g Mehl
200 g Magarine
3 EL Wasser
1 Priese Salz
1 Priese Zucker
Füllung
2 Süßkartoffeln
150 g Kürbis (z. B. Hokkaido)
1 Packet Räuchertofu
2 Möhren
4-5 Frühlingszwiebeln
100 g Pilze
2 EL Tomatenmark
1 EL Senf
Salz
Pfeffer

Zubereitung:
Alle Zutaten für den Teig miteinander verkneten und den Teig für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Süßkartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Den Kürbis und den Räuchertofu ebenfalls in kleine Würfel schneiden. Möhre schälen und in feine Scheiben schneiden. Sollten es sehr dicke Möhren sein, diese halbieren. Ebenso die Frühlingszwiebeln und die Pilze klein schneiden. Das Gemüse und den Tofu in eine Pfanne geben und anbraten. Das Gemüse mit Tomatenmark, Senf, Salz und Pfeffer abschmecken. Dann alles abkühlen lassen.

Wenn die Füllung kalt ist, den Teig ausrollen und Kreise ausstechen. Etwas Füllung auf die Kreise geben und den Kreis zusammenfalten. An der Oberseite noch leicht einschneiden.
Die Teigtaschen bei 180 °C etwa 25 Minuten backen.

Kürbis Pastries
Course: Snack
Autor: Daniela
Zutaten
Teig
  • 450 g Mehl
  • 200 g Magarine
  • 3 EL Wasser
  • 1 Priese Salz
  • 1 Priese Zucker
Füllung
  • 2 Süßkartoffeln
  • 150 g Kürbis z. B. Hokkaido
  • 1 Packet Räuchertofu
  • 2 Möhren
  • 4-5 Frühlingszwiebeln
  • 100 g Pilze
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 EL Senf
  • Salz
  • Pfeffer
Zubereitung
  1. Alle Zutaten für den Teig miteinander verkneten und den Teig für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
  2. Süßkartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Den Kürbis und den Räuchertofu ebenfalls in kleine Würfel schneiden. Möhre schälen und in feine Scheiben schneiden. Sollten es sehr dicke Möhren sein, diese halbieren. Ebenso die Frühlingszwiebeln und die Pilze klein schneiden. Das Gemüse und den Tofu in eine Pfanne geben und anbraten. Das Gemüse mit Tomatenmark, Senf, Salz und Pfeffer abschmecken. Dann alles abkühlen lassen.
  3. Wenn die Füllung kalt ist, den Teig ausrollen und Kreise ausstechen. Etwas Füllung auf die Kreise geben und den Kreis zusammenfalten. An der Oberseite noch leicht einschneiden.
  4. Die Teigtaschen bei 180 °C etwa 25 Minuten backen.

Fotos vom LARP hat Anika gemacht.

Außerdem mache ich mit beim Blogevent von Die kleine Backfee.

Porridge mit Feigen und Ahornsirup

Danny hat vor einem Monat ihre Porridgekreationen gebloggt. Da war sie tatsächlich schneller als ich, denn ich hab in etwa zur selben Zeit auch ein bisschen experimentiert und wollte euch an meinem Ergebnis Teil haben lassen. Also hab ich ein bisschen gewartet und rücke jetzt damit um die Ecke. Im Gegensatz zu Danny fand ich Porridge immer schon lecker, allerdings bin ich nie selber auf die Idee gekommen, ihn mal selber anzurühren. Bis ich auf Con war und wiedereinmal die Lagerküche geschmissen habe. Ich wollte ein Frühstück machen, dass schnell geht, schmeckt und für knapp 10 Mann reicht. Ein Vereinsmitglied schlug dann Porridge vor und es fiel mir da erst wie Schuppen von den Augen. Ich habe eine Basis gekocht und verschiedene Toppings dabei gestellt, damit sich jeder sein Liebling zusammenstellen konnte.
Mittlerweile gibt es gut einmal die Woche Porridge bei uns zuhause. Wie bei Danny mache ich auch verschiedene Toppings, aber mein Liebling wird immer das Porridge mit Feigen und Ahornsirup sein.

Zutaten für 2 Personen:
100 g feine Haferflocken
300 ml Milch
2 reife Feigen
4 EL Ahornsirup
Kakaopulver

Zubereitung:
Erhitzt die Milch in einem Topf, bis sie kurz vorm Aufkochen ist. Schüttet dann die Haferflocken hinein und reduziert die Hitze. Lasst die Flocken kurz ausquellen, verteilt sie dann auf Schüsseln.
Wascht die Feigen und schneidet die Enden ab. Ob ihr sie nun würfelt, viertelt oder püriert ist völlig euch überlassen. Ich habe sie geviertelt und mit dem Ahornsirup über die Masse gegeben. Noch ein bisschen Backkakao dazu und fertig ist das Porridge mit Feigen und Ahornsirup!

Benutzt man reife Feigen und den Ahornsirup, braucht man eigentlich auch keinen Zucker mehr, wem das allerdings nicht süß genug ist – oder die Feigen noch nicht ganz reif sind – kann natürlich mit ein bisschen Zucker nachsüßen 🙂

Porridge mit Feigen und Ahornsirup
Autor: Chiara
Zutaten
  • 100 g feine Haferflocken
  • 300 ml Milch
  • 2 reife Feigen
  • 4 EL Ahornsirup
  • Kakaopulver
Zubereitung
  1. Erhitzt die Milch in einem Topf, bis sie kurz vorm Aufkochen ist. Schüttet dann die Haferflocken hinein und reduziert die Hitze. Lasst die Flocken kurz ausquellen, verteilt sie dann auf Schüsseln.

  2. Wascht die Feigen und schneidet die Enden ab. Ob ihr sie nun würfelt, viertelt oder püriert ist völlog euch überlassen. Ich habe sie geviertelt und mit dem Ahornsirup über die Masse gegeben. Noch ein bisschen Backkakao dazu und fertig ist das Porridge mit Feigen und Ahornsirup!

Vegi Burgerpatty

Ich hatte vor einer Weile das Problem, dass ich einfach kein Fleisch mehr sehen konnte. Auf einem Level von “mir wird schlecht, wenn ich es esse”. Das kannte ich bis dahin so auch noch nicht. Inzwischen kann ich zwar wieder Fleisch essen aber habe es doch drastisch reduziert und bisher auch keine Pläne daran wieder viel zu ändern. Ein bis zwei Mal pro Woche Fleisch reicht ja auch aus. Jedenfalls wollte ich in der Zeit unbedingt einen Burger essen und habe dann einfach mal wild ein wenig rumexperimentiert. Dabei kam dann ein recht leckerer, wenn auch leider etwas instabiler, Burgerpatty raus. Die ersten zwei Burgerpatties habe ich direkt nach dem Formen mit Paniermehl überzogen, da ich sie fürs Mittagessen geplant habe. Sie waren dabei sehr instabil und sind leicht auseinandergebrochen. Die restlichen Patties habe ich erst mal nur geformt und dann in den Kühlschrank gelegt. Sie ließen sich deutlich leichter überziehen. Wenn man Zeit hat, sollte man die Patties ruhig etwas im Kühlschrank stehen lassen.

Da ich echt faul war, habe ich einfach nur normale Aufbackbrötchen als Burgerbrot genommen. Noch ein bisschen Salat, Tomate und Gurke dazu und ein Klecks Burgersoße und fertig. Da es mehr Patties waren, als ich auf ein Mal essen konnte, habe ich den Rest fertig paniert eingefroren. Das klappt ganz wunderbar vor dem Anbraten dann etwas antauen lassen.

Zutaten:
200 g Kichererbsen
3 Möhren
50 g rote Bohnen
100 g Qinoa
100 g Erbsen
100 g Mais
3 EL Mehl
100 g Käse (Gouda)
Currypulver
Salz
Pfeffer
Paniermehl
Milch oder Ei

Zubereitung:
Qinoa nach Packungsanweisung kochen und abkühlen lassen. Möhren und Käse raspeln, Bohnen, Erbsen und Mais abtropfen. Gemüse, Käse und Mehl unter den Qinoa mischen. Mit Curry, Salz und Pfeffer würzen.

Aus der Masse Burgerpattys formen. Bei mir wurden es acht Stück. Die geformten Burgerpattys für etwa eine Stunde in den Kühlschrank stelle. Dadurch werden sie etwas fester und lassen sich leichter mit Paniermehl überziehen.

Den Patty in der Pfanne anbraten und den Burger bauen.

Vegi Burger
Course: Hauptgericht
Autor: Daniela
Zutaten
  • 200 g Kichererbsen
  • 3 Möhren
  • 50 g rote Bohnen
  • 100 g Qinoa
  • 100 g Erbsen
  • 100 g Mais
  • 3 EL Mehl
  • 100 g Käse Gouda
  • Currypulver
  • Salz
  • Pfeffer
  • Paniermehl
  • Milch oder Ei
Zubereitung
  1. Qinoa nach Packungsanweisung kochen und abkühlen lassen. Möhren und Käse raspeln, Bohnen, Erbsen und Mais abtropfen. Gemüse, Käse und Mehl unter den Qinoa mischen. Mit Curry, Salz und Pfeffer würzen.
  2. Aus der Masse Burgerpattys formen. Bei mir wurden es acht Stück. Die geformten Burgerpattys für etwa eine Stunde in den Kühlschrank stelle. Dadurch werden sie etwas fester und lassen sich leichter mit Paniermehl überziehen.
  3. Den Patty in der Pfanne anbraten und den Burger bauen.

Kokos-Pannacotta mit Mango-Aprikosensauce

Pannacotta hab ich noch nie selber gemacht. Als ich letztens in einer Pizzaria essen war und es zum Nachtisch Pannacotta mit Erdbeersauce gab, überkam mich der Gedanke, dass dieser Nachtisch eigentlich gar nicht so schwer zu machen sein dürfte. Schließlich heißt “Pannacotta” nichts anderes als “gekochte Sahne”. Also habe ich mich hingesetzt und ein paar Rezepte gewälzt. Da allerdings die Erdbeersaison rum ist und ich keine gefrorenen Früchte nehmen wollte, habe ich mich zu einer Mango-Aprikosensauce entschieden und zu Mango passt Kokos einfach so gut, dass ich eine Kokospannacotta zusammengerührt habe. Sie ist echt gut geworden und das Rezept möchte ich gerne mit euch teilen 🙂 .
Dieser Nachtisch lässt sich super am Tag vorher vorbereiten, braucht auch nicht wirklich lange in der Herstellung und passt super nach einem deftigen und mächtigen Essen. Vielleicht ist das was für euer Weihnachtsessen?

Zutaten für 4 Portionen:
1 Beutel Gelantine Fix (oder 3 Blatt Gelantine)
200 ml Kokosmilch
200 ml Schlagsahne
50 g Zucker
1 Mango
eine Hand voll getrocknete Aprikosen
Kokosraspel
Zartbitterschokolade

Zubereitung:
Kokosmilch und Sahne in einem Topf erhitzen, bis es eine sähmige Masse ist. Rührt nun das Gelantine Fix unter und zum Schluss den Zucker.
Verwendet ihr Blattgelantine, weicht sie nach Packungsangabe in kaltem Wasser ein und drückt sie gut aus. Rührt sie dann in die etwas abgekühlte Kokossahne ein, bis die Gelantine aufgelöst ist. Gebt den Zucker noch dazu.
Füllt die Pannacotta in Dessertgläser um und stellt sie für mindestens 3 Stunden kalt. Über Nacht geht natürlich auch 🙂 . Ist die Pannacotta fest, schnappt euch die Mango und verarbeitet sie so, dass ihr kleine Würfel in eine Schüssel geben könnt. Würfelt die Aprikosen ebenfalls und rührt sie unter die Mango. Püriert das Obst und gebt die Sauce über die ausgekühlte und feste Pannacotta. Dekoriert euren Nachtisch noch mit Kokos- und Schokoraspeln und serviert ihn mit einem kleinen Löffel.
Das war es auch schon und zack habt ihr einen leckeren Nachtisch!

Kokos-Pannacotta mit Mango-Aprikosensauce
Autor: Chiara
Zutaten
  • 1 Beutel Gelantine Fix (oder 3 Blatt Gelantine
  • 200 ml Kokosmilch
  • 200 ml Schlagsahne
  • 50 g Zucker
  • 1 Mango
  • eine Hand voll getrocknete Aprikosen
  • Kokosraspel
  • Zartbitterschokolade
Zubereitung
  1. Kokosmilch und Sahne in einem Topf erhitzen, bis es eine sähmige Masse ist. Rührt nun das Gelantine Fix unter und zum Schluss den Zucker.
    Verwendet ihr Blattgelantine, weicht sie nach Packungsangabe in kaltem Wasser ein und drückt sie gut aus. Rührt sie dann in die etwas abgekühlte Kokossahne ein, bis die Gelantine aufgelöst ist. Gebt den Zucker noch dazu.

  2. Füllt die Pannacotta in Dessertgläser um und stellt sie für mindestens 3 Stunden kalt. Über Nacht geht natürlich auch 🙂 . Ist die Pannacotta fest, schnappt euch die Mango und verarbeitet sie so, dass ihr kleine Würfel in eine Schüssel geben könnt. Würfelt die Aprikosen ebenfalls und rührt sie unter die Mango. Püriert das Obst und gebt die Sauce über die ausgekühlte und feste Pannacotta.

  3. Dekoriert euren Nachtisch noch mit Kokos- und Schokoraspeln und serviert ihn mit einem kleinen Löffel.
    Das war es auch schon und zack habt ihr einen leckeren Nachtisch!

Gefüllter Kürbis

Herbst ist Kürbiszeit. Von meiner Seite wird es in nächster Zeit immer mal wieder ein Kürbisrezept geben, weil ich ihn auf der einen Seite unheimlich gerne esse und auf der anderen Seite denjenigen unter euch, die nicht wissen, was sie aus diesen orangenen Kugeln machen sollen, ein paar Anregungen geben will.
Ich gebe nämlich zu, dass ich früher auch nicht so recht wusste, was ich damit kochen soll. Klar, Kürbissuppe und Ofengemüse. Doch da hörte es bei mir auch schon auf. Den gefüllten Kürbis habe ich letztens gemacht, weil ich unter anderem noch Gemüse hatte, welches nach Verarbeitung bettelte und weil ich tatsächlich noch nie einen Kürbis gefüllt hatte. Zucchinis, Pfannkuchen, Paprika, Pilze und Tomaten habe ich schon befüllt, aber an einen Kürbis hab ich mich nicht rangetraut. Dabei ist die Verarbeitung an sich einfacher, weil man nur den Deckel abschneiden und das Innenleben ausschaben muss, anstatt sich mit dem Messer durch Schale und Fleisch zu quälen.
Kurz um: Ich werde das auf jeden Fall öfter machen!

Zutaten:
1 Hokkaidokürbis
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Süßkartoffel
4 Kartoffeln
1 Dose Mais
1 rote Paprika
ÖL
Butter
Milch
Käse zum Überbacken
Muskatnuss
Salz
Pfeffer
optional: 1 Avocado und etwas Zitronensaft

Zubereitung:
Heizt den Backofen auf 180 Grad Umluft vor. Wascht den Kürbis, trocknet ihn ab und schneidet den Deckel ab. Bewahrt den Deckel aber auf, den braucht ihr nachher noch! Schabt nun die Kerne mit einem Löffel aus, legt den Deckel auf den ausgehüllten Kürbis und stellt diesen für 15 Minuten zum Garen in den Backofen. Holt ihn nach der Backzeit raus, nehmt den Deckel ab und stellt ihn bei Seite.
Kommen wir nun zu der Füllung:
Schält die Zwiebel, den Knobi und beide Kartoffelsorten. Schneidet die Kartoffeln in Würfel und kocht sie, bis sie durch sind. Schneidet die Zwiebel und den Knoblauch in sehr kleine Würfel. Wascht die Paprika, entfernt den Strunk und das Innenleben und schneidet diese dann ebenfalls in kleine Würfel. Öffnet die Maisdose und gießt das Wasser ab.
Schnappt euch eine Pfanne, erhitzt etwas Öl darin und bratet erst die Zwiebel an. Gebt dann die Paprika hinzu, später dann den Mais und den Knoblauch. Lasst alles zusammen etwa 15 Minuten köcheln und stellt es dann bei Seite.
Wenn die Kartoffeln durch sind, gießt das Wasser ab, fügt etwas Butter, Milch und Muskatnuss hinzu und stampft alles zu einem Brei zusammen. Hebt die Gemüsemischung unter den Kartoffelbrei und schmeckt alles mit Salz und Pfeffer ab.
Nehmt euch einen Löffel und befüllt nun den Kürbis, bis er voll ist. Streut etwas Käse darüber und stellt den Kürbis diesmal für 20-30 Minuten in den Backofen. Den Deckel lasst ihr diesmal draußen. Wenn ihr euch nicht sicher seid, ob der Kürbis durch ist, könnt ihr das mit einem Zahnstocher testen. Einfach in die Schale pieken und wenn der Zahnstocher ohne Probleme durch Haut und Fruchtfleisch gleitet, ist Kürbis fertig.
Zum Servieren aufschneiden und fertig!

Optional könnt ihr noch das Fruchtfleisch einer Avocado mit etwas Zitronensaft zerdrücken und dazu reichen. Passt sehr gut!

Gefüllter Kürbis
Autor: Chiara
Zutaten
  • 1 Hokkaidokürbis
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Süßkartoffel
  • 4 Kartoffeln
  • 1 Dose Mais
  • 1 rote Paprika
  • Öl
  • Butter
  • Milch
  • Muskatnuss, Salz, Pfeffer
optional:
  • 1 Avocado
  • Zitronensaft
Zubereitung
  1. Heizt den Backofen auf 180 Grad Umluft vor. Wascht den Kürbis, trocknet ihn ab und schneidet den Deckel ab. Bewahrt den Deckel aber auf, den braucht ihr nachher noch! Schabt nun die Kerne mit einem Löffel aus, legt den Deckel auf den ausgehüllten Kürbis und stellt diesen für 15 Minuten zum Garen in den Backofen. Holt ihn nach der Backzeit raus, nehmt den Deckel ab und stellt ihn bei Seite.

  2. Kommen wir nun zu der Füllung:
    Schält die Zwiebel, den Knobi und beide Kartoffelsorten. Schneidet die Kartoffeln in Würfel und kocht sie, bis sie durch sind. Schneidet die Zwiebel und den Knoblauch in sehr kleine Würfel. Wascht die Paprika, entfernt den Strunk und das Innenleben und schneidet diese dann ebenfalls in kleine Würfel. Öffnet die Maisdose und gießt das Wasser ab.
    Schnappt euch eine Pfanne, erhitzt etwas Öl darin und bratet erst die Zwiebel an. Gebt dann die Paprika hinzu, später dann den Mais und den Knoblauch. Lasst alles zusammen etwa 15 Minuten köcheln und stellt es dann bei Seite.

  3. Wenn die Kartoffeln durch sind, gießt das Wasser ab, fügt etwas Butter, Milch und Muskatnuss hinzu und stampft alles zu einem Brei zusammen. Hebt die Gemüsemischung unter den Kartoffelbrei und schmeckt alles mit Salz und Pfeffer ab.

  4. Nehmt euch einen Löffel und befüllt nun den Kürbis, bis er voll ist. Streut etwas Käse darüber und stellt den Kürbis diesmal für 20-30 Minuten in den Backofen. Den Deckel lasst ihr diesmal draußen. Wenn ihr euch nicht sicher seid, ob der Kürbis durch ist, könnt ihr das mit einem Zahnstocher testen. Einfach in die Schale pieken und wenn der Zahnstocher ohne Probleme durch Haut und Fruchtfleisch gleitet, ist Kürbis fertig.
    Zum Servieren aufschneiden und fertig!

  5. Optional könnt ihr noch das Fruchtfleisch einer Avocado mit etwas Zitronensaft zerdrücken und dazu reichen. Passt sehr gut!