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Blogevent: Harry Potter Party

Dieser Beitrag enthält Werbung.

Ich spiele schon länger mit dem Gedanken auch mal ein Blogevent zu veranstalten. Bisher konnte ich mich nie dazu durchringen. Gedanken wie, es macht eh keiner mit, was wenn dein Event keinem bekannt ist, was wenn es alle doof finden, gingen mir durch den Kopf. Aber letzten Endes werde ich es nie erfahren, wenn ich nicht über meinen Schatten springe und einfach ein Blogevent starte.

Da das nächste Harry Potter LARP immer näher rückt und ich fleißig Deko für den Gemeinschaftsraum bastele oder Fingerfood teste für den kleinen Snack zwischendurch, möchte ich zu einer Harry Potter Blogparty einladen. Um Teilnehmen zu können, veröffentliche einfach zwischen dem 1.4 und dem 30.4 einen Beitrag, in dem du eine Bastelei oder ein Gericht vorstellst, dass auf einer Harry Potter Party nicht fehlen darf.

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Es gibt sogar etwas zu gewinnen. Unter allen Teilnehmern des Events verlose ich ein Exemplar “Das inoffizielle Harry Potter Kochbuch” aus dem riva Verlag. Ich kann das Buch nur empfehlen. Ich habe die englische Version des Buches schon eine ganze Weile und hab bisher einige tolle Rezepte daraus nachgekocht. Die Kurzvorstellung der englischen Version findet ihr hier und die daraus vorgestellt Pumpkin Pie gibt es hier.

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Bild by riva

Teilnahmebedingungen

  • Schreibt einen Blogbeitrag mit eurem Beitrag zur Harry Potter Party, egal ob gebastelt, genäht, gekocht, gebacken oder gebraut.
  • Integriert den Event-Banner inkl. Verlinkung auf das Event in Eurem Beitrag.
  • Kommentiert diesen Eintrag mit dem Link zu eurem Blogbeitrag
  • Wer keinen Blog hat und trotzdem teilnehmen möchte, kann mir seinen Beitrag mit Bildern auch per Email (danny_17_s(a)yahoo.de ) zukommen lassen, Betreffzeile: Harry Potter Party . Ich werde euren Beitrag dann bei mir auf dem Blog teilen.
  • Die Beiträge sollen im Eventzeitraum vom 1.4 bis 30.4.2017 online gehen und sollten nicht aus dem Archiv stammen.
  • Abgabeschluss ist der 30.04.2017 23:59 Uhr
  • Am Gewinnspiel können leider nur Teilnehmer aus Deutschland teilnehmen. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch bereit, dass eure Adresse im Falle eines Gewinns nach dem Event an den Verlag weitergegeben wird zwecks Gewinnversendung. Wenn sich ein Gewinner nicht innerhalb von 3 Tagen nach Gewinnbenachrichtigung bei mir meldet, wird der Gewinn neu ausgelost. Eine Barauszahlung ist nicht möglich. Gewinnansprüche können nicht auf andere Personen übertragen oder abgetreten werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

Eulenkekse

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Zutaten:

1 EL Stärke
40 ml Wasser
300 g Vollkornmehl
75 g Rohrzucker
Mark einer Vanilleschote
1 Tütchen Backpulver
200 g Magarine
ganze MandelnSchokoladen Kugeln oder Veganen Schokoaufstrich

Außerdem:
1 Großen und einen kleinen Kreis Keksausstecher.

Alle Zutaten gut Mischen und verkneten. Den Keksteig auf der bemehlten Arbeitsfläche etwa 5 mm dick ausrollen. Zuerst Die Eulenkörper mit dem großen Keksausstecher ausstechen. Dann jeder Eule zwei Augen mit den Kleinen Ausstecher ausstechen. Die Augen leicht andrücken und jeder Eule eine Mandel als Schnabel eindrücken. Dann die Pupillen aus Schokokugeln anbringen. Optional zum Beispiel mit einem Essstäbchen kleine Löcher in die Augen machen und diese mit Schokoaufstrich füllen.
Die Kekse bei 200°C für 12-15 Minuten backen.

Harry Potter Geburtstagsparty Teil 2: Tränkelabor

Ein weiteres Highlight der Feier war das Tränkelabor. Denn nichts schmeckt besser als selbstgemachte Cocktails!

Vor der Feier wurden natürlich alle Cocktails auch mal ausgibig getestet. Danach wurden die Rezepte Umgeschrieben. Aus Kirschsaft wurde z. B. Fledermausblut und aus Zitronensaft Flubberwurmschleim. Die Rezepte wurden dann in einem Zaubertränkebuch zusammengefasst und auf dem Labortisch platziert. Die Säfte habe ich dann vorab alle in neutrale Flaschen abgefüllt und nur mit der jeweiligen Zutat beschriftet. Es war also ein bisschen Überraschung mit dabei, was für einen Cocktail man sich zusammen gemischt hat. Nachdem alle erst mal schön nach Rezept gearbeitet haben, wurde dann irgendwann wild gemischt.

Ich denke das Tränkelabor hat allen gut gefallen.

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Harry Potter Geburtstagsparty Teil 1: Candytable

Die nächsten Blogeinträge werden etwas Harry Potter lastig. Denn was gibt es schöneres als seinen 30. Geburtstag mit einer Mottoparty zu feiern. Wenn man dann noch jemand zum Mitfeiern hat, der mindestens genauso Harry Potter verrückt ist, dann kann es nur eine Hogwartsparty geben. Den Anfang machte schon die Einladung. Sie war im Stiel des Hogwartsschreibens gehalten, dass üblicherweise junge Magier um ihrem elften Geburtstag erreicht. Der Brief war natürlich, wie es sich für ein solch wichtiges Dokument gehört, gesiegelt. Das Siegel samt Wachs habe ich bei Etsy gefunden.

Heute gehts um die Candytable. Nachdem ich schon so viele schöne Candytables im Web gesehen habe, war mir klar, dass ich auf jeden Fall irgendwann mal eine Candytable machen wollte. Hier hat es sich geradezu angeboten. Als LARPer mangelt es in meinem Haushalt nicht an unterschiedlichen Gefäßen und Flaschen, die auch fast alle zum Einsatz kamen. Leider habe ich erst vergessen ein Foto zu machen und dann waren die Gäste schon da und wollten plündern. Also noch schnell ein paar Schnappschüsse gemacht. Rezept für die selbst gebackenen Sachen werde ich auch nach und nach verlinken sobald sie online sind.
Es gab:
Kürbiskuchen
– Kesselkuchen (vegan)
Besenkekse (vegan)
– Eulenkekse (vegan)

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Schokofrösche

Wir befinden uns immer noch beim Thema LARP. Dieses Mal gibt es eine kurze sehr einfache Anleitung zur Herstellung von Schokofröschen fürs Harry Potter LARP.

 

Benötigtes Material:

Haribo Frösche
Schokolade (Vollmilch o. Zartbitter)
1 Tasse
1 Topf mit Wasser
Schaschlikspieße
Steckmasse oder Cakepopständer oder ähnliches

 

Die Schokolade in der Tasse im Wasserbad schmelzen. Während die Schokolade weich wird, die Frösche auf einen Schaschlikspieß aufspießen.

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Die Frösche in die Schokolade tauchen, gut abtropfen lassen und dann zum Trocknen aufstellen. Wenn man die Schokolade etwas verdünnt, zum Beispiel mit Palmin, dann tropft sie noch besser runter und man kann die Konturen der Frösche noch besser erkennen. Das Problem daran ist nur, dass die Schokolade dann auch weicher ist und schneller schmilzt.

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Zum Schluss die Spieße entfernen. Wer lust hat, kann sich natürlich noch passende Schokofroschkarten dazu machen. Im Internet findet man verschiedene Bilder von den Karten, die man Ausdrucken und mit den Schokofröschen zusammen einpacken kann.

Schokofrosch 4

Dachsmaske/Dachshut

Für den Frühlingsmaskenball vom Saltatio (http://www.saltatio-aachen.de/) musste kurzfristig – was heißt ~48h vor dem Ball war noch nix da – Bekleidung her.

 

Maske bzw. Hut, da ich mich nicht von meiner Brille trennen konnte.

 

Material:

Alufolie
Moosgummi
Kleister
Zeitungspapier
Pappmaché Pulver (z.B. hier)
Eine Schale mit Wasser
Acrylfarbe schwarz und weiß
Klarlack
Pinsel
Dachsbilder aus dem Internet! Möglichst viele aus unterschiedlichen Positionen!

Nicht zwingend Notwendig aber sehr hilfreich: Modellierhölzer
Ich habe z.B. die hier

 

Als Grundgerüst habe ich mir zwei Lagen Alufolie auf den Kopf gelegt und dann in Form gedrückt. Vor dem Spiegel hab ich dann schon geschaut, ob das Grundgerüst schon halbwegs gleichmäßige Kanten hat, damit ich später weniger abschneiden muss. Nachdem die Folie auf meinem Kopf passend arrangiert war, kam sie von selbigen runter und auf einen meiner Perückenköpfe. Da habe ich dann mit viel Geduld und noch mehr Klebeband eine Schnauze aus Moosgummi angebracht. Leider habe ich vergessen von diesem Schritt ein Foto zu machen. Aber hier ein Foto von unten gesehen.

Dachsmaske

Als Nächstes habe ich Kleister nach Verpackungsanleitung angesetzt und während der Wartezeit Zeitungsschnipsel gerupft. Nachdem der Kleister fertig war, habe ich die erste Schicht Zeitungspapier auf die Alufolie geklebt. Hier muss etwas vorsichtig sein, da das Grundgerüst nicht so stabil ist. Wichtig ist auch, dass die Verbindung zwischen dem Moosgummi und der Folie mit größeren Stücken gut verklebt wird, da diese Stelle gerade anfangs sehr empfindlich ist. Nach der ersten Schicht kam dann direkt die zweite Schicht. Damit ich mir besser merken kann, wo ich schon geklebt habe und wo noch nicht, verwende ich meistens abwechselnd bunt gedruckte Seiten oder Bilder und schwarz/weiß Fließtext. Dann muss man nicht so aufpassen. Nach drei Lagen Zeitungspapier war das ganze schon recht stabil und ich konnte mich um die Ohren kümmern. Die Ohren sind ebenfalls im Inneren aus Moosgummi. Für die Platzierung habe ich den Hut aufgesetzt und mich mit den Ohren in der Hand vor den Spiegel gestellt und ausprobiert, wo sie am besten aussehen. Da die Ohren am besten ebenfalls mit Klebeband fixiert werden, sollte das Grundgerüst schon gut durchgetrocknet sein, da sonst das Klebeband nicht hält. Danach geht es mit Schichten weiter, wobei die Ohren mit eingeklebt werden. Insgesamt habe ich acht Lagen Zeitungspapier angeklebt, jeweils alle zwei-drei Lagen habe ich das ganze trocknen lassen.
Ich denke es gehen auch weniger Schichten, wenn man mehr Pappmaché Pulver hat. Da ich aber nur noch eine Packung hatte, wollte ich auf Nummer sicher gehen.

Dachsmaske 1

Dachsmaske 2

Dachsmaske 3

Als Nächstes habe ich das Pappmaché Pulver angesetzt. Das Pulver braucht auch so 30-60 min, bis es verwendet werden kann aber ich hab zwischendrin eh immer am Rock genäht also passte es ganz gut.

Mit der Fertigen Pappmachémasse habe ich dann den kompletten Hut einmal eingeschmiert. Von der Verarbeitung her ist es ähnlich wie Ton. Mit feuchten Fingern lässt es sich am besten auftragen und glatt streichen. An die Nasenspitze kam ein besonders dicker Klecks Pappmachémasse, da ich die Nase ausmodellieren wollte und genug Platz für winzige Nasenlöcher brauchte. Nachdem die Nase grob meinen Vorstellungen entsprach, habe ich die Nasenlöcher und die kleinen Punkte eingedrückt. Danach habe ich die Augen modelliert.
Das Ganze habe ich dann über Nacht trocknen lassen. Das tolle am Pappmachépulver ist, dass man es, wenn es einmal getrocknet ist, mit Schmirgelpapier ohne Probleme glätten kann. Wenn man die Zeit dazu hat 😉

Dachsmaske 4

Dachsmaske 5

Am nächsten Tag bekam der Dachs dann Farbe. Wobei Farbe relativ ist, da schwarz und weiß ja keine Farben sind xD

Den Abschluss bildete eine Schicht Klarlack. Ich denke zum Anmalen muss ich nicht groß was sagen. Außer vielleicht, dass mein Dachs ein wenig mehr weiß am Auge hat, als auf den Vorlagen. Aber sonst wäre das Auge nicht raus gekommen.

Dachsmaske

Review Harry Potter Kochbücher

In einem kleinen Anflug von Harry Potter Wahn, habe ich mir anfang des Jahres 3 Harry Potter Kochbücher gekauft.
Eigentlich liegt dieser Eintrag fertig geschrieben auch schon seit mindestens einem Monat rum, da ich vergessen habe ihn zu posten.

The Unofficial Harry Potter Party Book: From Monster Books to Potions Class! (Amazon Affiliate-Link)

Ich hatte es gekauft, obwohl ich bei Amazon einige schlechtere Rezessionen gesehen habe. Aber ich mache mir doch gerne selbst ein Bild, zumal meine Meinung über Bücher sich doch teilweise stark von den Kritiken unterscheidet.

Das Buch ist unterteilt in 3 Abschnitte; Basteln, Spiele und Kochen.
Im Bastelteil geht es darum, das richtige Ambiente für die Party zu schaffen. Wie baue ich einen Zauberstab, bastel das Monsterbuch der Monster, eine Hauskrawatte, das Schild der Plattform 9 3/4  und mehr. Die meisten Ideen fallen allerdings in die Kategorie “Da hätte man auch selbst drauf kommen können”.
Im Spieleteil werden verschiedene Spiele vorgeschlagen. Das Ganze ist etwas aufgebaut, wie die Schule abläuft. Es beginnt mit der Hauseinteilung, geht dann über zu verschiedenen Ideen für den Unterricht (wo ich aber gerade durch das Harry Potter LARP schon weit bessere Sachen gesehen habe) weiter zu Freizeitbeschäftigungen. Was mir etwas fehlt, sind Spiele wie sie in den Büchern vorkommen aka Snape Explodiert und Koboldstein. Gut es gibt dafür Anleitungen im Internet, wenn man nur ein wenig sucht, aber es gehört meiner Meinung nach ins Buch.
Den Abschluss bilden verschiedene Rezepte. Einige davon sind wirklich nett gemacht, aber einiges findet man halt auch so im Internet.

Fazit
Grundsätzlich ist es denke ich ein recht nettes Buch, wenn man als Eltern seinem Kind eine lustige Harry Potter Party ausrichten will. Die meisten Bastelanleitungen und Spielideen sind gut erklärt und scheinen nicht schwer umzusetzen (ich habe die Sachen weder gebastelt noch gekocht aber die Anweisungen sind meiner Meinung nach leicht zu verstehen). Hat man sich allerdings schon mal im Internet nach Rezepten und Kostüm Ideen umgeschaut oder sich mit Harry Potter LARP beschäftigt bietet das Buch wenig Neues.

Ich für mich muss sagen, dass ich das Buch wohl umtauschen werde, da es so überhaupt nicht dem entspricht, was ich mir erhofft habe.

Steinpilz der Weisen (Amazon Affiliate-Link)

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Hier muss ich mal vorab nehmen, dass scheinbar derzeit bei Amazon leider nur Mängelexemplare mit falscher Seitenzahl zu haben sind. Ist etwas nervig, da man nicht gut nach Rezepten suchen kann. Weiter ist mir negativ aufgefallen, dass der Autor krampfhaft versucht Harry Potter mäßige Namen zu finden, die irgendwie doch nicht ganz richtig sind und teilweise einfach lächerlich klingen. Ich sage nur „Entzücken eines halben Prinzen“ oder „The Dark Lord’s Darkest Desire“ ^^’

Die Rezepte
Die Rezepte sind großteils wirklich schön und vom Lesen her sehr lecker. Ausprobiert habe ich bisher noch keines, da ich einfach noch keine Zeit dazu hatte. Allerdings sind doch recht viele Rezepte – gerade auch für Getränke – dabei, die Alkohol enthalten. Für ein Thema wie Harry Potter, das ja doch viele Kinder und Jugendliche begeistert, finde ich es einfach unpassend.
Von den Arten her kann man sagen es ist für alles was dabei.
Getränke
Vorspeisen
Hauptspeisen
Kuchen
Kleine Snacks
Süßigkeiten
Leider ist die Reihenfolge der Rezepte wild durcheinander. Ich hätte mir gewünscht, dass es thematisch etwas sortiert wäre, z. B. Getränke zusammen, Kuchen zusammen,… da man an den Rezeptnamen leider selten erkennen kann, um was für ein Rezept es sich handelt.

Harry Potter Cookbook (Amazon Affiliate-Link)

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Dieses Buch gefällt mir insgesamt aus der Bestellung am besten. Es ist schon von der Aufmachung her einfach sehr viel schöner als die anderen. Die Seiten sehen alt und angefressen aus.
Großes Manko des Buches ist es, dass die Amis das “Falsche” Messsystem verwenden. Ich denke, hier wird vor dem Kochen noch einiges an Umrechnungsarbeit fällig. Aber das war ja zu erwarten. Das Buch ist in verschiedene Kapitel unterteilt, in denen unterschiedliche Bereiche abgehandelt werden. Kochen bei Harry zu Hause, Rezepte aus dem Zug, Rezepte vom Festbankett in Hogwarts, Frühstück in Hogwarts, Süßigkeiten etc.
Ich habe jetzt zwar nicht alle in den Harry Potter Büchern verwendeten Speisen im Kopf, aber ich glaube nicht, dass großartig was ausgelassen wurde. Ich meine, sie haben sogar erklärt, wie man Speck mit Spiegelei zubereitet, weil Harry das im ersten Buch gerade kocht.

Ich bin jedenfalls bei beiden Büchern gespannt, wie die Rezepte in der Zubereitung und vom Geschmack her sind.