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Basteln für das Gryffindor Con

Ganz im Thema des Monats zeige ich euch heute, wie das Murtlap für das Gryffindor Con letztes Wochenende entstanden ist. Denn letztes Wochenende habe ich zusammen mit fünf weiteren tollen Menschen ein kleines LARP für das Haus Gryffindor geplant und durchgeführt. Die Schüler hat es zu der Tierforscherin Aignéis Urquart geführt, wo sie so einiges erlebt haben, dass nicht alles nur mit Tierwesen zusammenhing.

In der Nacht von Freitag auf Samstag mussten sie ein verletztes Jarvey versorgen und danach den vermutlich ebenfalls verletzten Angreifer im Wald suchen. Nach Sichtung aller Hinweise war schnell klar, dass es sich dabei um ein Murtlap handelt. Da das Murtlap definitiv verletzt war, wie man an den deutlichen Blutspuren erkennen konnte, mussten sie dann im dunklen Wald den Fußspuren zum Versteck des Murtlap folgen. Damit die Spieler wirklich etwas zu suchen haben, habe ich kleine Fußspuren auf Leder gemalt und zumindest jede zweite Fußspur mit einem roten Reflektor (Blut) beklebt, damit sie wenigstens ein bisschen reflektieren.

murtlapspuren

Nach einiger Suche konnten die Spieler das Murtlap finden. Mit viel Gutem zureden und ruhe ließ es sich dann auch einfangen und versorgen. Jetzt zeige ich euch, wie das Murtlap zum Leben erweckt wurde.

Ihr benötigt:
Styropor
Zeitung
Kleister
Pappmaché Pulver
Farbe, weiß, schwarz, rot
Wischmopp

Zuerst habe ich die grobe Form aus dem Styropor und Zeitungspapier gefertigt. Diesen habe ich im Anschluss mit sechs Schichten Zeitungspapier verstärkt und dabei die Form schon verfeinert.

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Als Nächstes habe ich mit dem angerührten Pappmaché Pulver Details geformt. Ich liebe Pappmaché Pulver, da es sich sehr gut modellieren und im trockenen Zustand auch noch schmirgeln lässt. So bekommt man eine sehr schöne und robuste Oberfläche.

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Wenn das Pappmaché Schicht getrocknet ist, bei mir hat es 24 h gedauert, geht es ans Bemalen. In Fantatic Beasts ist das Murtlap weiß/rosa, da ich jedoch nur einen grauen Wischmopp gefunden habe, ist mein Murtlap weiß/grau. Die sehen bestimmt auch nicht alle genau gleich aus. Das Murtlap ist komplett weiß grundiert und danach die Details aufgemalt. Zum Abschluss bekam das Murtlap, von mir liebevoll Murti genannt, dann seinen Wischmopp auf den Rücken. Den Mopp habe ich grob zugeschnitten und dann einfach mit Heißkleber angebracht.

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Hier noch zwei Bilder vom Murtlap auf dem Con.

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Mit diesem Beitrag nehme ich am Creadienstag teil.

Slytherin Con

Die letzte Zeit gab es hier wenig bastelkram. Das lag daran, dass ich fast nur für unser Slytherin LARP Wochenende gebaut habe. Ich habe zusammen mit einer Freundin und mit Slytherin ein Grillhütte bei Koblenz gemietet und dann ein kleines Hausinternes LARP Wochendene veranstaltet. Bis auf einigen organisatorischen fuu im vorfeld lief das LARP dann auch super. Es gab auch ein wenig Plot für die Leute die spaß daran haben und für die anderen gab es einige NSCs in wichtigen Positionen im Ministerium o.ä. um verbindungen zu knüpfen wie man das unter Reinblütern halt so macht.

Der Plot drehte sich um einen magischen Schmied, der Artefakte herstellt. In unserem Fall waren es Dolche. Denn nach dem letzten HÖX und dem Wwerwolf “Zwischenfall” der uns unseren Hauslehrer gekostet hat, haben wir beschlossen, dass wir alle einheitliche Silberdolche brauchen. Dazu mussten meine lieben SCs verschiedene Aufgaben lösen.

Hier sind jetzt ein paar Bilder von meinen Vorbereitungen.

Zuerst die Feuersalamander.
Meine SCs brauchten nämlich für eine Aufgabe Feuersalamander Blut. Da man selbiges normal nicht mit sich rum trägt durfen sie dann Abends ein Feuer machen. Denn vom Feuer werden diese kleinen Tierchen angezogen, schließlich fressen sie Feuer. Sie werden beschrieben als weiß und wenn sie lange am Feuer sitzen werden sie rosa und dann rot. Da es leider keine Thermofarbe gibt, die von weiß zu rot wird (die andere Richtung ist kein Problem) habe ich sie einfach weiß und rot angemalt wie ihre schwarz-gelben Originale. Die Feuersalamander sind aus Ton, damit sie tatsächlich nah am Feuer sitzen können.

Feuersalamander 1

Feuersalamander 2

Feuersalamander 3

Für eine weitere Quest mussten meine SCs Pilzsporen sammeln. Dazu mussten sie durch einen Kriechgang in eine Höhle mit einem Irrwicht um an die Pilzsporen zu kommen. Die Pilze sind aus Pappmaché Auf der Unterseite haben sie einen löchrigen Stoff. Sie waren mit Mehl gefüllt, dass die SCs dann aus den Pilzen klopfen mussten. Einziges Manko der Pilze war ihr Stand. Sie sind ständig umgefallen weil der Boden nicht eben war.. Da muss ich mir noch mal was überlegen, sollte ich sie noch Mal benutzen.

Pilz 1

Pilz 2

 

Tja und dann noch ein Kuchen fürs Frühlingsfest.

Slytherin

Bubotubler

Bubotubler

Mal wieder eine Bastelarbeit fürs Harry Potter LARP. Damit der Kräuterkundeunterricht anschaulicher wird, habe ich 12 Bubotubler gebastelt. Das ging relativ schnell und einfach.

Material:
Zeitungspapier
Kleister
Heißkleber
Dünner Draht
Farbe schwarz, grün, gelb
Sprühlack

Aus einer Zeitungsseite habe ich zuerst durch ineinander drehen den Rohling gemacht. Diesen habe ich dann mit Pappmaché beklebt, bis er richtig stabil war. Nachdem meine Alraunen direkt beim ersten Con kaputt gegangen sind, habe ich dieses Mal deutlich mehr Schichten gemacht.
Bubotubler 2
Damit sie beim Umtopfen unten nicht hässlich enden, sondern tatsächlich kleine Wurzeln haben, habe ich diese mit Draht gebildet. Dazu habe ich aus dem Draht gleichmäßige Stücke geschnitten und unten mit Heißkleber befestigt.
Bubotubler 3
Danach wird es etwas ätzend. Da gibt es bestimmt noch eine bessere Lösung. Die Eiterblasen habe ich ebenfalls mit Heißkleber gemacht man muss da echt aufpassen, dass dieser nicht einfach hässlich zu einem Blob wird. Ich hab die Bubotubler beim Auskühlen immer gedreht und geschaut, dass der Kleber weder zu platt wird noch runter tropft.

Bubotubler 4

Sobald alle Bubotubler ihre Blasen hatten, wurden sie einfach schwarz grundiert.

Bubotubler 5

Dann kommen die Eiterblasen, dazu habe ich grüne und gelbe Farbe gleichzeitig auf den Pinsel genommen und die Blasen angemalt. Bei besonders großen, habe ich ans Ende eine gelbe Spitze gesetzt.    Bubotubler 6

Zum Schluss noch Sprühlack auftragen und gut trocknen lassen.

Bubotubler 7

Snargaluff Pflanze

Heute geht es wieder um mein Harry Potter LARP. Ich musste ja so lange alles geheim halten. Jetzt kann ich endlich die ganzen Bastelarbeiten bloggen. Leider habe ich hier zwischendrin einfach vergessen Fotos zu machen. Also müssen teilweise meine Beschreibungen reichen. Zumindest bis ich vielleicht irgendwann noch einmal einen Snargaluff baue.

Für den Snargaluff habe ich folgendes besorgt:

– Runder Wäschekorb
– Styropor (ich hatte sehr viele Reste von den Neuen Möbeln nach dem Umzug behalten)
– Zeitungspapier
– Stricklisel
– Wolle in Grüntönen (Ich habe Reste verwendet)
– Wandfarbe weiß
– Acrylfarbe verschiedene Brauntöne etwas grün.
– Pinsel
– Kleister
– Kleber
– Teppichmesser
– Zeitungspapier
– Eimer
– 5-6 grüne Luftballons
– Speisestärke
– grüne

Tentakeln

Mit Stricklisel und Wolle sechs etwa zwei Meter lange schnüre machen.Snargaluff 1

Baumstamm

Zunächst habe ich um meinen Wäschekorb eine Styroporplatte geklebt. Das ist nachträglich betrachtet nur notwendig, wenn der Baumstamm dicker sein soll. Ich hätte sicher auch mit dem Wäschekorb alleine arbeiten können.

Snargaluff 2

Snargaluff 3

Als nächstes habe ich aus meinen Styroporresten Wurzelansätze gebaut. Das Zuschneiden macht echt viel Dreck.

Snargaluff 4

Die Wurzelansätze werden dann an den Wäschekorb geklebt.

Wenn alles gut getrocknet ist, beginnt die Arbeit mit Kleister und Zeitungspapier. Zuerst habe ich über den gesamten Baumstamm mit 3 Lagen Zeitungspapier stabilisiert. Dann ging es daran, dem Baumstamm eine tatsächliche Rindenoptik zu verpassen. Dazu habe ich die einzelnen Zeitungspapierseiten zusammengerafft und etwas geknüllt. Danach den ganzen Baum großzügig mit Kleister einstreichen. Die geraffte Zeitung vorsichtig anbringen. Dabei sollten unregelmäßige, von oben nach unten verlaufende Rillen entstehen. Die Stellen, die am Baumkörper kleben sollten wirklich gut verklebt sein. Ich bin zum Schluss einfach überall noch mal mit einem breiten Kleisterpinsel drüber, damit alles gut fest ist. Auch die Wurzel Ansätze sollten nicht komplett eben sein. Da sie etwas mehr Stabilität benötigen als der restliche Baum, habe ich hier schon alleine 6 Schichten geklebt bevor ich ihnen etwas Struktur gegeben habe. Da die Wurzeln oft etwas glatter sind als der Stamm, besteht auch hier die oberste Schicht aus geknülltem Zeitungspapier, dass allerdings glatter geklebt wurde als beim Stamm.

Danach muss der Baumstamm Richtig durchtrocknen.

Snargaluff 5

Mein Baumstamm wurde danach erst einmal mit weißer Wandfarbe grundiert. Ich wollte vermeiden, dass man irgendwo noch Schrift durchleuchten sieht.

Snargaluff 6

Nach dem Grundieren wird die braune Grundfarbe des Stamms aufgetragen. Dabei dann auch in jede einzelne Rille gehen. Um dem Baumstamm dann etwas mehr Tiefe zu geben, habe ich noch ein etwas grünliches Braun angerührt. Damit bin ich dann sehr locker über den gesamten Baum gegangen.

Die Früchte des Snargaluff befinden sich in einer Höhle im inneren des Baumstamms. Um das darzustellen, sollte im Baumstamm ein Eimer mit den Früchten stehen. Damit die Spieler nicht genau sehen konnten, was im inneren ist, bekam der Wäschekorb einen Deckel mit einem armgroßen Loche in der Mitte. An dem Deckel sind auch die Tentakeln befestigt. Den Deckel auch in der selben Farbe anmalen wie den Baumstamm. Der Deckel ist mit dem Stamm verbohrt, damit man den Eimer mit den Früchten vor Ort rein stellen kann.

Eigentlich sollte das Loch noch einen zusätzlichen Sichtschutz in Form einer Stoffabdeckung bekommen. Dafür blieb am Ende jedoch keine Zeit mehr. Also noch potential zur Optimierung für den nächsten Einsatz.

 

Baumfüllung

Im Snargaluff war ein einfacher Eimer gefüllt mit Schleim aus Speisestärke, die leider nach dem Kochen fester wurde als erwartet =(, in der Speisestärke stecken die Früchte. Für die Früchte habe ich grüne Luftballons mit Mehl, einigen grünen Drahtstückchen und Wasser gefüllt.

 

Snargaluff 9

Snargaluff 8

Snargaluff 7

Das Con hat der Baum auch recht gut überstanden. Er hat nur wenige Macken aber ich glaube er hat allen Beteiligten spaß gebracht und das ist die Hauptsache. Ich denke an der einen oder anderen Stelle werde ich ihn noch optimieren. Sein Deckel ist einfach nicht richtig fest. Und an vielen Stellen leuchtet noch weiß durch. Da werde ich dann einfach noch einmal drüber gehen, wenn ich eh die kleinen Macken ausbessere.

 

Alraune

Mit diesem Beitrag startet eine kleine Serie von Bastelarbeiten zu meinem mini Harry Potter LARP. Während dem Con mussten die Schüler 2 Alraunen finden und ernten. Hier eine Anleitung, wie man schnell und einfach Alraunen selber basteln kann.

Material:
Zeitungspapier
Alufolie
Kleister
Pappmachépulver
Seitenscheider
Kunstblätter
Heißkleber
Acrylfarbe (eventuel Lack wenn man sie wirklich kurzzeitig einbuddeln will)

Alraune 1 Alraune 2

Zuerst wird aus Zeitungspapier eine Art Möhre und eine Kugel geformt. Diese werden dann mit Alufolie umwickelt und aneinander fixiert. Aus Alufolie werden dann noch “Arme” und “Beine” geformt. Das gute an Alufolie ist, dass sie recht stabil ist und auch die Form gut hält. Wenn alles so gebogen ist, wie es am ende aussehen soll, beginnt das Gematschte.

Alraune 2,5

Mit Kleister und Zeitungspapierschnipseln mehrere Schichten kleben und immer wieder gut austrocknen lassen.

Alraune 3

Alraune 4

Wenn der Alraunenkörper sich nicht mehr so leicht eindrücken lässt, kommen die Blätter dran. Bei mir waren es etwa 7 Lagen. Schneidet die Blätter von der Pflanze und lasst dabei erst einmal so viel Stiel dran wie möglich. Ich hatte unterschiedlich große Blätter und einige waren etwas kleiner und Heller. Diese bilden bei meiner Alraune die Mittelblätter. Jetzt nehmt ihr eine Stecknadel und stecht euch Löcher im Kopf der Alraune vor. Jetzt passt ihr die Blattstiele an. Ich habe außen das Plastik entfernt und dann einen 1-2 cm langen Draht übrig gelassen. Den Draht steckt ihr jetzt in das vorgestochene Loch. So verfahrt ihr mit allen Blättern, die ihr anbringen wollt. Lasst die Blätter anfangs lose drin stecken, damit ihr sie bei Bedarf noch einmal ändern könnt.

Alraune 5Alraune 6

Wenn ihr die optimale Verteilung gefunden habt, markiert die Löcher und zieht die Blätter nach und nach wieder raus. Die Markierung ist wichtig, damit ihr die richtigen Löcher nehmt, falls ihr umgesteckt habt. Außerdem findet ihr die winzigen Löcher so auch einfach schneller wieder. Glaubt mir! Jetzt geht es ans verkleben. Ich habe in der Mitte angefangen und mich nach außen gearbeitet, da ich so immer genug platz für die Heißklebepistole hatte.

Alle Blätter angeklebt? Heißkleber getrocknet? Dann geht es mit dem Pappmachépulver weiter. Rührt selbiges nach Anleitung an. Tipp: rührt lieber erst weniger an. Das ist die Masse ein Mal nass hält sie sich zwar noch ein paar Tage aber irgendwann fängt sie an zu schimmeln. Also lieber weniger machen und dann noch mal frisch machen als Geld zu verschwenden, weil man verschimmelte Masse wegwerfen muss.

Dann bekommt die gesamte Alraune eine gute Schicht Pappmaché. Mit feuchten Fingern lässt sie sich, ähnlich wie Ton, schön glatt streichen.

Alraune 7Alraune 8

Ich habe bei meinen Alraunen noch eine zweite Schicht Pappmaché drüber und dort der Alraune noch mehr Kontur und ein Gesicht gegeben. Das Pappmachépulver lässt sich, wenn alles getrocknet ist, wunderbar mit Schmirgelpapier bearbeiten. Bei einer Pflanze will man aber vielleicht nicht alle Unebenheiten entfernen. Muss man dann im Einzelfall entscheiden.

Alraune 9 Alraune 10

Zum Schluss kommt die Farbe. Ich habe einfach verschiedene Brauntöne gewählt und versucht der Alraune mit dunkleren Farben noch mehr leben einzuhauchen. Leider habe ich nur zwei mäßig gute Handy Fotos. Hab vorm LARP vergessen noch ordentliche Bilder zu machen und jetzt sind sie etwas lediert

Wer die Pflanze etwas robuster gestalten will, sollte sie zum Schluss noch lackieren.

 

 

Ich hoffe euch gefällt meine Anleitung. Falls ihr eine Alraune bastelt, zeigt mir doch ein paar Fotos 😀

Pokébeeren aus Pappmaché

Wir bleiben thematisch diese Woche bei Pokémon. Denn mir ist aufgefallen, dass ich da noch einige Making of Fotos von Cosplay Accessoires habe, die noch nicht im Blog gelandet sind. Was sich super trifft, da ich nach wie vor Pokémon Y spiele.

Für unser Pichu Cosplay hatten wir uns für die folgenden Beeren entschieden. Fragiabeere, Tamotbeere, Himmihbeere und Rabutabeere.

Das Grundgerüst der Beeren ist, bis das auf die Himmihbeere, einfach ein Knubbel Zeitungspapier, welcher erst einmal großzügig mit Zeitungspapierschnipseln beklebt wurde.

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Als Nächstes habe ich die Beeren mit Pappmachépulver überzogen. Dabei bekam die Tamotbeere auch ihre kleinen Spitzen, welche mit Alufolie innen gestützt wurden und die Raputabeere bekam ihre vier Zackenkämme für die Seiten, ebenfalls mit Alufolienstütze.

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Nach dem großzügigen Verteilen der Pappmachémasse sah das ganze dann so aus.

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Die Himmihbeere besteht im Inneren aus Tischtennisbällen. Auf dem Bild sieht man im Hintergrund noch, wie ein Ball mit Pappmachéüberzug auf einem Zahnstocher trocknet. Die Tischtennisbälle hatten wir eh noch rum liegen und da sie dank der Umstellung von 38mm auf 40mm eh nicht mehr zum spielen genutzt werden konnten, war es eine gute Möglichkeit sie zu verbrauchen. Bevor ich die einzelnen Bälle mit Heißkleber, deshalb bekamen sie einen Pappmachémantel, aneinander geklebt habe, wurden sie noch glatt geschmirgelt. Das ist das schöne an dem Pappmachépulver. Wenn es getrocknet ist, kann man es wunderbar mit Schmirgelpapier bearbeiten.

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Dann wurden die Beeren alle entsprechen der Vorlage mit Acrylfarbe angemalt und mit Klarlack eingesprüht.

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Zum Schluss bekamen dann die Fragiabeere, die Himmihbeere und die Tamotbeere noch ihr Grünzeug aus grünem Filz angeklebt.

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Mein Beitrag zum Creadienstag.

Dachsmaske/Dachshut

Für den Frühlingsmaskenball vom Saltatio (http://www.saltatio-aachen.de/) musste kurzfristig – was heißt ~48h vor dem Ball war noch nix da – Bekleidung her.

 

Maske bzw. Hut, da ich mich nicht von meiner Brille trennen konnte.

 

Material:

Alufolie
Moosgummi
Kleister
Zeitungspapier
Pappmaché Pulver (z.B. hier)
Eine Schale mit Wasser
Acrylfarbe schwarz und weiß
Klarlack
Pinsel
Dachsbilder aus dem Internet! Möglichst viele aus unterschiedlichen Positionen!

Nicht zwingend Notwendig aber sehr hilfreich: Modellierhölzer
Ich habe z.B. die hier

 

Als Grundgerüst habe ich mir zwei Lagen Alufolie auf den Kopf gelegt und dann in Form gedrückt. Vor dem Spiegel hab ich dann schon geschaut, ob das Grundgerüst schon halbwegs gleichmäßige Kanten hat, damit ich später weniger abschneiden muss. Nachdem die Folie auf meinem Kopf passend arrangiert war, kam sie von selbigen runter und auf einen meiner Perückenköpfe. Da habe ich dann mit viel Geduld und noch mehr Klebeband eine Schnauze aus Moosgummi angebracht. Leider habe ich vergessen von diesem Schritt ein Foto zu machen. Aber hier ein Foto von unten gesehen.

Dachsmaske

Als Nächstes habe ich Kleister nach Verpackungsanleitung angesetzt und während der Wartezeit Zeitungsschnipsel gerupft. Nachdem der Kleister fertig war, habe ich die erste Schicht Zeitungspapier auf die Alufolie geklebt. Hier muss etwas vorsichtig sein, da das Grundgerüst nicht so stabil ist. Wichtig ist auch, dass die Verbindung zwischen dem Moosgummi und der Folie mit größeren Stücken gut verklebt wird, da diese Stelle gerade anfangs sehr empfindlich ist. Nach der ersten Schicht kam dann direkt die zweite Schicht. Damit ich mir besser merken kann, wo ich schon geklebt habe und wo noch nicht, verwende ich meistens abwechselnd bunt gedruckte Seiten oder Bilder und schwarz/weiß Fließtext. Dann muss man nicht so aufpassen. Nach drei Lagen Zeitungspapier war das ganze schon recht stabil und ich konnte mich um die Ohren kümmern. Die Ohren sind ebenfalls im Inneren aus Moosgummi. Für die Platzierung habe ich den Hut aufgesetzt und mich mit den Ohren in der Hand vor den Spiegel gestellt und ausprobiert, wo sie am besten aussehen. Da die Ohren am besten ebenfalls mit Klebeband fixiert werden, sollte das Grundgerüst schon gut durchgetrocknet sein, da sonst das Klebeband nicht hält. Danach geht es mit Schichten weiter, wobei die Ohren mit eingeklebt werden. Insgesamt habe ich acht Lagen Zeitungspapier angeklebt, jeweils alle zwei-drei Lagen habe ich das ganze trocknen lassen.
Ich denke es gehen auch weniger Schichten, wenn man mehr Pappmaché Pulver hat. Da ich aber nur noch eine Packung hatte, wollte ich auf Nummer sicher gehen.

Dachsmaske 1

Dachsmaske 2

Dachsmaske 3

Als Nächstes habe ich das Pappmaché Pulver angesetzt. Das Pulver braucht auch so 30-60 min, bis es verwendet werden kann aber ich hab zwischendrin eh immer am Rock genäht also passte es ganz gut.

Mit der Fertigen Pappmachémasse habe ich dann den kompletten Hut einmal eingeschmiert. Von der Verarbeitung her ist es ähnlich wie Ton. Mit feuchten Fingern lässt es sich am besten auftragen und glatt streichen. An die Nasenspitze kam ein besonders dicker Klecks Pappmachémasse, da ich die Nase ausmodellieren wollte und genug Platz für winzige Nasenlöcher brauchte. Nachdem die Nase grob meinen Vorstellungen entsprach, habe ich die Nasenlöcher und die kleinen Punkte eingedrückt. Danach habe ich die Augen modelliert.
Das Ganze habe ich dann über Nacht trocknen lassen. Das tolle am Pappmachépulver ist, dass man es, wenn es einmal getrocknet ist, mit Schmirgelpapier ohne Probleme glätten kann. Wenn man die Zeit dazu hat 😉

Dachsmaske 4

Dachsmaske 5

Am nächsten Tag bekam der Dachs dann Farbe. Wobei Farbe relativ ist, da schwarz und weiß ja keine Farben sind xD

Den Abschluss bildete eine Schicht Klarlack. Ich denke zum Anmalen muss ich nicht groß was sagen. Außer vielleicht, dass mein Dachs ein wenig mehr weiß am Auge hat, als auf den Vorlagen. Aber sonst wäre das Auge nicht raus gekommen.

Dachsmaske