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Mini Kürbiskuchen

Eigentlich habe ich die Muffins schon vor einer halben Ewigkeit gemacht aber der Blogeintrag ist mir durchgegangen.

Kürbismuffin
Zutaten Boden:
350 g Mehl
3 EL Zucker
Eine Priese Salz
200g Butter
6-8 EL Wasser

Füllung:
1/2 mittelgroßer Hokkaidokürbis in Würfeln, vorgekocht
150g Zucker
1/2 Becher Sahne (wenn es ein größerer Kürbis ist, ggf. etwas mehr)
Zimt und Muskatnuss nach belieben
2 Eier

Aus den Zutaten für den Boden einen glatten Teig kneten. Danach in Frischhaltefolie einwickeln und 1-2 Stunden kaltstellen. In der Zwischenzeit in einem kleinen Topf Kürbis, Sahne Zuckekr und Gewürz aufkochen und die Kürbiswürfel pürrieren. Das ganze vom Herd nehmen, etwas abkühlen lassen und dann die Eier einrühren.

Jetzt wird es etwas aufwendiger. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und die Muffinmulden damit auslegen. Ich hab Papierförmchen verwendet, dies würde ich nicht noch mal tun, die Muffins lösen sich auch ganz gut ohne aus der Form. Den Kuchenteig dabei schön an den Seiten hoch ziehen, damit viel Füllung rein passt. Wenn alle Muffinmulden mit Teig ausgelegt sind, die Kürbismasse bis zur Teigoberkante einfüllen. Der Teig sollte für 1,5 bis 2 12er Bleche reichen. Wenn man den Teig zu dick in den Förmchen hat, bleibt am Ende Kürbismasse übrig. Die Muffins dann bei 180°C etwa 15-20 Minuten backen.

Meine Muffins waren wegen der Papierförmchen sehr klein und der Teig sehr dick, daher hatte ich am Ende noch einiges an Masse übrig. Hab dann noch einen Zweiten Teig gemacht und bei den Zutaten addiert. Sollte jetzt also passen.

Pumpkin Pie

Heute gibt es mal ein Rezept aus „The unofficial Harry Potter cookbook“(Amazon Affiliate-Link). Genau genommen habe ich das Buch schon vor über einem Jahr gekauft und bisher nicht ein einziges Rezept nachgekocht! Das musste sich ja DRINGEND mal ändern. Ich wollte schon länger eine Pumpkin Pie machen, und da es in dem Buch ein Rezept für selbige gab, hatte ich ja keine andere Wahl als endlich mal das Buch zu nutzen! Wie konnte ich es so lange verschmähen?! Vermutlich, weil die Rezepte auf Englisch sind und ich außerdem Cups und Co umrechnen muss. Das müsst ihr nicht, falls doch kann ich diese Seite empfehlen.

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Zutaten:

Kuchenteig
~150 g Mehl (ggf. etwas mehr mein Teig war sehr klebrig)
2 EL Zucker
Eine Priese Salz
110 g Butter
4-6 EL Wasser (ich hab sie nicht dazu gemacht, weil mein Teig eh viel zu klebrig war)

Füllung
1 Hokkaidokürbis (eigentlich 2 Cups Dosen Kürbis, hatte ich aber nicht)
225 g Zucker
1 Becher Sahne (eigentlich wohl mit min. 36% Fett aber mit normaler schmeckt’s auch)
1 TL Zimt
etwas Muskatpulver, gemahlene Nelken und Piment, Salz
3 Eier

Kuchenteig
Für den Teig werden erst einmal alle Zutaten außer dem Wasser gemischt. Wenn der Teig zu trocken wird, Wasser dazugeben, bis er schön glatt ist. Danach min. 2 Stunden einfrieren. Dann in die gefettete Pie Form auslegen. Ich hab keine Pie Form, aber eine kleine Springform passt auch ganz wunderbar. Das ganze dann erneut 20 min in den Tiefkühler. Mein Teig musste diesen Schritt überspringen, da ich keinen Tiefkühler hatte, es geht also auch ohne. Nach 20 min den Teig aus dem Tiefkühler nehmen, mit Alufolie abdecken und beschweren. Das Ganze kommt dann für 25 min in den Ofen. Im Anschluss daran wird der Teig ohne Alufolie und Gewichte noch einmal für 10 min gebacken.

Füllung
Da ich keinen Dosen Kürbis hatte, habe ich den Hokkaidokürbis in Würfel geschnitten und etwa 15-20 Minuten in Wasser weich gekocht. Wenn der Kürbis weich ist, einfach das Wasser abschütten und Zucker, Sahne sowie Gewürze in den Topf geben und erhitzen. Ich weiß nicht, wie es bei Dosen Kürbis ist, aber ich habe das Ganze dann mit dem Pürierstab püriert. Als Nächstes werden die Eier eins nach dem anderen in den Topf gegeben und vermischt. Die Masse sollte dabei nicht zu heiß sein.
Im optimalen Fall sollte eure Teigkruste jetzt fertig sein. Falls nicht, die Füllung einfach vom Herd nehmen und etwas später in die Kuchenform füllen. Den gefüllten Kuchen dann erneut 30 min backen und vor dem Servieren etwas auskühlen lassen. Wenn ihr das nicht macht, fällt euch die Sahne vom Kuchen wie bei meinem Foto.  😉