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Sandgebäck – die ewige Suche

Mein Vater liebt Sandgebäck. Aber am liebsten mochte er das Rezept von seiner Mutter. Leider hat sie das Rezept nie aufgeschrieben und so suche ich seit Jahren nach dem perfekten Rezept für Sandgebäck. Dieses Jahr habe ich das folgende Rezept von Chefkoch getestet.

Sandgebäck

Der Urteilsspruch meines Vaters steht noch bevor. Sie sind meiner Meinung nach sehr lecker allerdings schmecken sie nicht wie Omas Sandgebäck. Das hat irgendwie zwischen den Zähnen mehr geknirscht. Anders kann ich es nicht beschreiben. Welches Rezept für Sandgebäck nehmt ihr?

Schneeflocken

Schneeflocken

Zutaten:
250g Butter
100g Puderzucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Priese Salz
200g Speisestärke
125g Mehl

Alle Zutaten verkneten. Man muss wirklich kneten, sonst wird kein Teig draus. Den Teig zu Rollen formen und dann in kleine Scheiben schneiden. Aus den Scheiben Kugeln formen und mit einer Gabel flach drücken. Die Schneeflocken bei 175° 10-12 Minuten backen. Die kalten Plätzchen mit Puderzucker bestäuben.

Diese Plätzchen gibt es bei uns jedes Jahr, weil mein Vater sie so gerne mag.

Pistazientaler

Pistazientaler

Ja man merkt, ich habe festgestellt, dass ich nicht mit meinen Einträgen hinkomme, wenn ich nur jeden zweiten Tag poste, wie es ursprünglich der Plan war. Heute möchte ich euch die Pistazientaler vorstellen. Das Rezept hatte ich zufällig neu bei Chefkoch gesehen. Da ich mir ja für dieses Jahr vorgenommen habe einige neue Rezepte zu testen, hab ich es dazu genommen. Das Rezept findet ihr hier.

Ich liebe die Pistazientaler. ABER habt ihr schon mal versucht, in einem Laden ungesalzene Pistazien zu kaufen? Das ist fast unmöglich. Dann müssen sie auch noch gemahlen sein. Erst habe ich nur ein Paket Pistazien auftreiben können. 50g für irgendwie 3,50€! Da dachte ich erst schon ok, dann müssen halt 50g statt der 75g auch reichen. Aber dann hat mein Freund zufällig bei Aldi oder Lidl ungesalzene in Schale gesehen. Die waren dann auch gleich viel billiger. Dafür saß ich dann ne weile da und habe Pistazien geschält. Muss man ja auch mal gemacht haben. Richtig spaßig wurde es aber, als ich dann 75g Pistazien nach und nach im Mörser zerkleinert habe. Das war ganz gut arbeit aber ich hatte keine anderen Optionen. Von der Farbe her sahen meine Taler übrigens nicht so krass grün aus, wie es auf den Rezeptfotos bei CK der Fall ist. Da sie sich aber besser vom Schwarz-Weiß-Gebäck unterscheiden sollten, habe ich da etwas mit Lebensmittelfarbe nachgeholfen.

Das Ergebnis ist super. Ich liebe die Kekse aber es war auch verdammt viel Arbeit. Ich hab meine dann auch nicht mehr zusätzlich in Schokolade getaucht. Ich muss auch keine zusätzliche Schokolade mehr am Keks haben.

Zimtsterne oder eher Zimttannenbäume

Zimtsterne

Ich liebe Zimtsterne. Für mich ist ein Weihnachten ohne eine ausreichende Menge Zimtsterne nicht denkbar. Allerdings bin ich immer noch auf der Suche nach dem perfekten Rezept. Häufig werden die Zimtsterne nämlich sehr hart oder sind mir viel zu süß. Dieses Jahr habe ich ein neues Rezept von Chefkoch ausprobiert. Das Rezept findet ihr hier.

Die Zimtsterne waren ja schon mal ganz ok. Aber ich mochte die Mischung für den weißen Teil oben überhaupt nicht. Der ist teilweise nämlich irgendwie so gummiartig geworden. Keine Ahnung woran es liegt.

Habt ihr ein Rezept für Zimtsterne, dass ihr empfehlen könnt? Also nicht zu süß, schön zimtig und vor allem, nach dem Backen noch ein bisschen weich und somit kein Wurfstern?

Vanillekipferl

Ich hasse es ja, dass in den meisten Rezepten gar keine Vanille verwendet wird. Daher meine Vanillekipferl mit Vanilleschote 😀

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Zutaten:
250g Mehl
210g Butter
100g Mandeln
80g Zucker
1 Vanilleschote
2 Pakete Vanillezucker
Puderzucker

Aus Mehl, Butter, Mandeln, Zucker und der ausgekratzten Vanille einen Teig kneten. Den Teig danach etwa 30min im Kühlschrank ruhen lassen. Danach kleine Halbmonde formen und bei 175°C etwa 20 Minuten backen. Sie sollten nicht zu dunkel werden. Während die Vanillekipferl backen Puderzucker und Vanillezucker mischen und auf einen Teller sieben. Die Vanillekipferl nach dem Backen kurz abkühlen lassen und dann im Zucker wenden.

Viel Spaß beim Nachbacken!

Spritzgebäck

Weiter geht es in der Weihnachtsbäckerei

Spritzgebäck

Dieses Jahr habe ich das folgende Rezept ausprobiert.

Der Teig ist bei mir überhaupt nicht geworden. Ich hatte die doppelte Menge gemacht und am ende habe ich glaub ich noch vier zusätzliche Eigelb rein geworfen. Meine Oma hat Spritzgebäck IMMER nur mit Eigelb gemacht. Aus dem Eiweiß was zwangsläufig übrig geblieben ist wurden dann immer Makronen gemacht. Das Spritzgebäck schmeckte insgesamt ganz gut, war aber vom Teig her beim Kneten echt die Pest. Meine Quest, Omas Spritzgebäck Rezept zu finden, wird auch im nächsten Jahr weiter gehen. Schade, dass Omas „Rezepte“ hauptsächlich Zutatenlisten ohne weitere Infos waren. Wir hatten nach ihrem Tod sehr viele Zettel mit Zutatenlisten aber niemand wusste, was was war. So sind viele tolle Rezepte verloren gegangen.

Kleine Kleinigkeiten zu Weihnachten Teil 2

Hier kommen nun zwei Vorschläge. 😀

Zutaten Schneemann:
4 Pfeffernüsse
1 Dominostein
1 Keks als Grundfläche
Puderzucker
Wasser

Zuerst werden je zwei Pfeffernüsse mit Zuckerguss zusammengeklebt. Der Zuckerguss sollte nicht zu flüssig sein.

Keks Schneemann 1

Dann wird das erste Pfeffernusspaar auf die Grundfläche geklebt. Ich habe wieder einen Butterkeks verwendet, weil ich davon noch so viele hatte. Schöner ist z.B. ein Doppelkeks.

Keks Schneemann 2

Wenn der Bauch des Schneemanns gut angetrocknet ist, lasst es wirklich gut trocknen, sonst rollt er weg, kommt das zweite Pfeffernusspaar als Kopf drauf. Den Zuckerguss wieder gut trocknen lassen.

Keks Schneemann 3

Nun bekommt der Schneemann seinen Hut. Dazu wird der Dominostein auf den Kopf geklebt.

Keks Schneemann 4

Zum Schluss noch Augen, Mund und Knöpfe mit Schokolade aufmalen. Auch hier kann man es am Ende noch Puderzucker schneien lassen.

Keks Schneemann 5

Der Schneemann kann auch aus 6 Pfeffernüssen gebaut werden. Aber er ist dann recht groß und geht beim Transport sehr leicht kaputt.

Zutaten Kerze:
1 Keksröllchen
1 Mandel
1 Keks als Grundfläche
Puderzucker
Wasser

Zuerst wird das Keksröllchen auf die Grundfläche geklebt. Auch hier ist ein Doppelkeks schöner.

Keks Kerze

Dann die Mandel oben auf das Keksröllchen kleben und schon ist die Kerze fertig!

Keks Kerze 2

Kleine Kleinigkeiten zu Weihnachten Teil 1

Kurz vor Weihnachten kommt man gerne mal ins Grübeln, was man seinen lieben als kleine Aufmerksamkeit schenken könnte. Es soll nichts Großes sein, nur etwas über das Sie sich ein wenig freuen können. Die letzten Jahre gab es bei mir immer mini Kerzen. Aber nachdem meine Mutter kürzlich anrief und mich frage, wie noch mal diese Kekshäuschen gingen, die wir in der Grundschule gemacht haben, dachte ich, ich mach gleich einen Blogeintrag daraus.

Zutaten:
Butterkekse
Puderzucker
etwas Wasser
Gummibären
Dominosteine

Aus Wasser und Puderzucker wird Kleber angerührt. Dieser sollte sehr fest sein, damit er sich einfach verarbeiten lässt. Zuerst wird der Dominostein auf den Butterkeks geklebt. Wer am ende gerne etwas mehr Platz um sein Kekshaus herum möchte, kann auch einen Doppelkeks verwenden. Ich habe zwei verschiedene Hausversionen gebaut. Der Arbeitsschritt ist gleich.

Kekshaus 1 Kekshaus  2

Als Nächstes bekommt das Haus sein Dach. Ab jetzt wird es sehr kompliziert, wenn der Zuckerguss zu flüssig ist. Für das große Haus werden einfach zwei Butterkekse seitlich hochkant an den Dominostein geklebt und oben mit Zuckerguss zusätzlich befestig. Das Ganze muss nun so lange gehalten werden, bis der Zuckerguss einigermaßen getrocknet ist bzw. das Kekshaus von selbst steht. Für das kleine Haus wird ein Butterkeks etwa in der Mitte durchgeschnitten, bevor er zum Dach wird. Diese Version ist etwas schwieriger, da man das Dach festhalten muss, bis es wirklich fest ist, damit das Dach nicht einstürzt.

Kekshaus 3 Kekshaus 4

Nun ziehen die Bewohner ein. Kleine Gummibären werden, ebenfalls mit Zuckerguss, vor dem Haus angebracht. Außerdem können noch zusätzliche Dekorationen, wie zum Beispiel ein Schornstein, auf das Haus geklebt werden.

Kekshaus 5 Kekshaus 6

Wer möchte, kann es ganz zum Schluss noch Puderzucker schneien lassen.

Kaffee Plätzchen

Eine Variante eines Mürbeteigs, weil ich noch so viel Instantkaffee übrig hatte vom Papier färben.

Kaffee Plätzchen

Zutaten:
120g Mehl
30g Zucker
70g Butter
1 Priese Salz
1 Tütchen Instantkaffee
1 EL Kakao
Zur Dekoration etwas Schokolade.

Alle Zutaten zu einem Teig verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen und 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Danach den Teig ~8mm dick ausrollen und die Plätzchen ausstechen und bei 170°C etwa 10 Minuten backen. Nach dem Auskühlen mit Schokolade dekorieren.

Schoko Crossies

Das ist ein Rezept von meiner Oma, daher relativ frei Schnauze.

Schoko Crossies

Zutaten:
Cornflakes so etwa 300-400g (Ich hab dieses Mal Knusperone Nut Flakes Erdnuss und Honig genommen)
Kuvertüre so etwa 200-300g (Man kann hier auch Schokoladen Reste verwenden. Daher sind in meiner so 50g Haselnussschokolade drin)
Palmin so etwa 20g
gehackte Mandeln etwa 50g

Schokolade und Palmin im Wasserbad schmelzen. Cornflakes in eine Schüssel füllen und mit den Händen grob etwas zerkleinern und die Mandeln dazu schütten. Wenn die Schokolade geschmolzen ist in die Cornflakes kippen und gut mischen. Wenn es zu dünn ist, noch ein paar Cornflakes dazugeben. Aus der Masse kleine Häufchen auf Backpapier oder Alufolie bauen und das ganze auskühlen lassen. Wer will, kann noch mit weißer Schokolade Dekostreifen drüber machen.