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Dachsmaske/Dachshut

Für den Frühlingsmaskenball vom Saltatio (http://www.saltatio-aachen.de/) musste kurzfristig – was heißt ~48h vor dem Ball war noch nix da – Bekleidung her.

 

Maske bzw. Hut, da ich mich nicht von meiner Brille trennen konnte.

 

Material:

Alufolie
Moosgummi
Kleister
Zeitungspapier
Pappmaché Pulver (z.B. hier)
Eine Schale mit Wasser
Acrylfarbe schwarz und weiß
Klarlack
Pinsel
Dachsbilder aus dem Internet! Möglichst viele aus unterschiedlichen Positionen!

Nicht zwingend Notwendig aber sehr hilfreich: Modellierhölzer
Ich habe z.B. die hier

 

Als Grundgerüst habe ich mir zwei Lagen Alufolie auf den Kopf gelegt und dann in Form gedrückt. Vor dem Spiegel hab ich dann schon geschaut, ob das Grundgerüst schon halbwegs gleichmäßige Kanten hat, damit ich später weniger abschneiden muss. Nachdem die Folie auf meinem Kopf passend arrangiert war, kam sie von selbigen runter und auf einen meiner Perückenköpfe. Da habe ich dann mit viel Geduld und noch mehr Klebeband eine Schnauze aus Moosgummi angebracht. Leider habe ich vergessen von diesem Schritt ein Foto zu machen. Aber hier ein Foto von unten gesehen.

Dachsmaske

Als Nächstes habe ich Kleister nach Verpackungsanleitung angesetzt und während der Wartezeit Zeitungsschnipsel gerupft. Nachdem der Kleister fertig war, habe ich die erste Schicht Zeitungspapier auf die Alufolie geklebt. Hier muss etwas vorsichtig sein, da das Grundgerüst nicht so stabil ist. Wichtig ist auch, dass die Verbindung zwischen dem Moosgummi und der Folie mit größeren Stücken gut verklebt wird, da diese Stelle gerade anfangs sehr empfindlich ist. Nach der ersten Schicht kam dann direkt die zweite Schicht. Damit ich mir besser merken kann, wo ich schon geklebt habe und wo noch nicht, verwende ich meistens abwechselnd bunt gedruckte Seiten oder Bilder und schwarz/weiß Fließtext. Dann muss man nicht so aufpassen. Nach drei Lagen Zeitungspapier war das ganze schon recht stabil und ich konnte mich um die Ohren kümmern. Die Ohren sind ebenfalls im Inneren aus Moosgummi. Für die Platzierung habe ich den Hut aufgesetzt und mich mit den Ohren in der Hand vor den Spiegel gestellt und ausprobiert, wo sie am besten aussehen. Da die Ohren am besten ebenfalls mit Klebeband fixiert werden, sollte das Grundgerüst schon gut durchgetrocknet sein, da sonst das Klebeband nicht hält. Danach geht es mit Schichten weiter, wobei die Ohren mit eingeklebt werden. Insgesamt habe ich acht Lagen Zeitungspapier angeklebt, jeweils alle zwei-drei Lagen habe ich das ganze trocknen lassen.
Ich denke es gehen auch weniger Schichten, wenn man mehr Pappmaché Pulver hat. Da ich aber nur noch eine Packung hatte, wollte ich auf Nummer sicher gehen.

Dachsmaske 1

Dachsmaske 2

Dachsmaske 3

Als Nächstes habe ich das Pappmaché Pulver angesetzt. Das Pulver braucht auch so 30-60 min, bis es verwendet werden kann aber ich hab zwischendrin eh immer am Rock genäht also passte es ganz gut.

Mit der Fertigen Pappmachémasse habe ich dann den kompletten Hut einmal eingeschmiert. Von der Verarbeitung her ist es ähnlich wie Ton. Mit feuchten Fingern lässt es sich am besten auftragen und glatt streichen. An die Nasenspitze kam ein besonders dicker Klecks Pappmachémasse, da ich die Nase ausmodellieren wollte und genug Platz für winzige Nasenlöcher brauchte. Nachdem die Nase grob meinen Vorstellungen entsprach, habe ich die Nasenlöcher und die kleinen Punkte eingedrückt. Danach habe ich die Augen modelliert.
Das Ganze habe ich dann über Nacht trocknen lassen. Das tolle am Pappmachépulver ist, dass man es, wenn es einmal getrocknet ist, mit Schmirgelpapier ohne Probleme glätten kann. Wenn man die Zeit dazu hat 😉

Dachsmaske 4

Dachsmaske 5

Am nächsten Tag bekam der Dachs dann Farbe. Wobei Farbe relativ ist, da schwarz und weiß ja keine Farben sind xD

Den Abschluss bildete eine Schicht Klarlack. Ich denke zum Anmalen muss ich nicht groß was sagen. Außer vielleicht, dass mein Dachs ein wenig mehr weiß am Auge hat, als auf den Vorlagen. Aber sonst wäre das Auge nicht raus gekommen.

Dachsmaske

Höx Vorbereitung: Wappenlappen Teil 2

So vor nicht all zu langer Zeit habe ich hier über meine Wappenlappen berichtet. Zumindest den ersten Teil ^^ Letzte Woche wurde dann der Aufdruck gemacht. Leider hatte ich nicht meine Kamera zur Hand daher sind die Fotos nur mit dem Handy gemacht und entsprechend mies, was die Qualität angeht. Aber ich denke, dass man dennoch alles erkennen kann.

Zuerst wird die Flexfolie mit dem Plotter geschnitten. Das ist total praktisch, man muss das Bild, das man ausgeschnitten haben möchte, nur in eine Vektorgrafik umwandeln und dann wird die in ein Programm geworfen, das dem Plotter sagt, wo er lang schneiden muss. Je nach Motiv kann das aber ganz gut dauern und Nycons Plotter ist auch nicht der leiseste. Aber das Ergebnis stimmt. Hauptsache man muss diese filigranen Teile nicht selbst mit ’nem Cutter oder der Schere ausschneiden.

Danach wird das Ganze dann entgittert sprich es werden alle Teile entfernt, die später nicht auf den Stoff sollen. Das ist teilweise schon mal recht frickelig, weil die Stellen sehr klein sein können. Aber bei den Schlangen hingen fast alle Teile die weg mussten zusammen daher ging es da sehr fix. Der Dachs war etwas mehr arbeit aber auch nicht so dramatisch. Richtig arbeit ist nur das Slytherin Wappen, da diese *piiiiip piiiiiiiiiiiiip piiip Schlange ewig viele Schuppen hat, die man alle einzeln rauspicken muss. Aber das Wappen haben wir gestern nicht gemacht. Dafür muss ich noch mal wieder kommen.


Dann muss das Ganze auf dem Wappen platziert werden. Normal schön gerade mit Maßband und so. Aber ich hab gedacht hier reicht es, wenn die grob nach Augenmaß stimmen. Sie passen sogar halbwegs genau aufeinander wenn man sie stapelt.

Zum Abschluss wandern die Wappen in die Presse. Da wird durch wärme der Kleber geschmolzen und dann mit Druck auf den Stoff geklebt.

Fertig sind die Wappenlappen 😀

Weil ich beim Messen etwas gefailt habe, und die ersten beiden Dachse somit etwas groß waren, habe ich jetzt noch 2 Dachse zu viel. Außerdem eine kleinere Schlange, weil noch so ein kleines Stückchen silberner Flex übrig war, wo man sonst nix mehr hätte machen können. Falls jemand Interesse hat bitte bei mir melden. Würde sie für wenig Geld abgeben. Man braucht auch keine Presse, man kann sie ganz einfach mit einem Bügeleisen und etwas festem drücken auf Stoff übertragen.

Von Wappen und Kissen

Wieder ein paar Kleinigkeiten fürs Harry Potter LARP im September.
Einige Rohlinge für Miniwappen für Raumdeko.


Auf die Wappen kommt jeweils noch ein Flexdruck. Der ist aber noch in Arbeit bzw. silbernes Flex muss erst bestellt und geliefert werden. Aber im Prinzip sehen sie am ende so aus:

Und der Anfang eines flauschigen Kissens.


Ein liebevolles Zeitungsscnittmuster. Entstanden durch einfaches hin und her Falten der Ecken bis es passt xD

Die vorderseite schon alle einzelteile zusammengenäht.


Vorderseite und Rückseite zusammengenäht. Die Ecken sind noch offen, weil es noch Bommel bekommt aber die sind noch nicht geliefert. Unten ist auch noch offen, weil dummerweise keiner meiner Reisverschlüsse rein passt >,<” vorher Ausmessen ist zu einfach und so 😉
Auch auf das Kissen kommt auch noch einen Druck aber der ist noch nicht ganz ausklamüsert.

Kleines Update 😀
Dafür lohnt ja kein neuer Eintrag.

Mit Bommeln und Reißverschluss

Mit Füllung 😀