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Armstulpen

Da ich mir nicht immer die Hände und Arme Schminken wollte, habe ich für meinen Untoten Armstulpen gemacht. Das Schnittmuster habe ich nach dieser Anleitung erstellt. *klick*

Mit dem Muster habe ich dann erst Mal die Stulpen Grundform genäht.

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Danach habe ich jeweils einige Stoffstreifen an den Stulpen genäht.

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Zum Schluss haben sie auch noch einge Portion Dreck abbekommen. Das Tutorial dazu habe ich bereits hier verlinkt.

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Kleidung altern Teil 2

Brandflecken

Nachdem ich mit einer tatsächlichen Flamme schon mal sehr schlechte Erfahrungen gemacht habe, mir ist der halbe Ärmel abgefackelt, habe ich dieses Mal kleine Brandlöcher mit einem Brandmalkolben angebracht. Das dauert zwar etwas und man muss darauf achten, dass nicht alle Löcher genau gleich aussehen, aber es funktioniert dafür ganz gut. Außerdem ist mir dabei nichts ungewollt abgefackelt.

Kleidung altern

Kleidung altern

Ausbleichen

Diesen Versuch betrachte ich als gescheitert. Habe es nach Anleitung versucht mit Bleiche und Wasser gemischt später pur, meinen Stoff hat es einfach nicht interessiert. Auf dem ConQuest habe ich dann jemanden gefragt, der seine Klamotten vor Ort noch entsprechend behandelt hat. Bei ihm hat es wunderbar geklappt. Er hat mir dann verraten, dass man sehr starke Bleiche mit Chlor benötigt. Er hatte seine sogar aus Spanien. Hier kann ich nur sagen, dass ich gesehen habe, dass es funktioniert. Sofern man die richtige Bleiche verwendet. Für gleichmäßiges ausbleichen muss man den Stoff regelmäßig umrühren. Soll es ungleichmäßig sein, legt man am besten einfach etwas Schweres auf den Stoff und lässt ihn eine Weile unbewegt im Eimer.

 

Dreck

Für diesen Teil habe ich keine ausführliche Beschreibung für euch. Ich habe einfach die Technik aus diesem Youtube Video angewendet. Ich habe neben Bauschutt auch einfach eine kleine Packung Zement gekauft und den Zementstaub direkt verwendet. Hat ganz wunderbar geklappt. Insgesamt bin ich mit dem Ergebnis ganz zufrieden. Die Kleidung wird jedoch teils recht kratzig wo man etwas zu übereifrig mit Farbe ist. Das ist etwas blöd, wenn man dann noch irgendeine Form von Rüstung drüber trägt. Ich hatte eine Stelle an der Hose, wo ich mir in Kombi mit der Beinschiene die Wade etwas aufgescheuert habe. Ich empfehle daher, bei Stellen wo eh Rüstung hin soll, die Kleidung nicht mit dieser Technik zu altern oder sehr sparsam vorzugehen.

Kleidung altern

Kleidung altern

Nach dem LARP habe ich auch gleich mal den Test gemacht, wie gut das ganze hält. Ich hab meine Klamotten von Hand gewaschen. Ich muss sagen, dass das Meiste tatsächlich an den Kleidungsstücken geblieben ist. Es ist jedoch auch noch einiges wieder rausgewaschen. Schätze mal in die Waschmaschine sollte man es besser nicht stecken.

Drachenfest und ConQuest

So nach zwei Wochen LARP Urlaub auf Drachenfest und ConQuest gehts hier im Blog dann auch wieder frisch los. Aber erst mal ein kleiner Abriss zum LARP.

Drachenfest (SC)

Nachdem mir das ConQuest im letzten Jahr nicht wirklich gut gefallen hat, habe ich dieses Jahr zum ersten Mal das Drachenfest besucht. Treffen konnte man mich im blauen Lager. Ich hatte anfangs etwas Bedenken, weil beim DF Spieler gegen Spieler antreten. Aber was soll ich sagen, meine Bedenken wurden völlig zerstreut. Es war großartig. Dadurch, dass ich OT einige Leute aus dem Zirkel der Freiheit kannte, habe ich im Zirkellager mein Zelt aufgestellt. Das war schon Mal ein großer Vorteil, durch die Nähe zu Kraft- und Kampfplatz hat man alles gut mitbekommen. Ich bin sehr viel rumgewuselt und habe ne Menge Leute getroffen. Ich war in diversen Lagern, die alle sehr schön aufgebaut waren, auf der Suche nach Informationen zu den Siegeln, da wir ein Siegel für den Blauen erstellen wollen. Das war halt schon recht toll auch wenn ich nicht immer wirklich wusste, wovon sie reden. Aber dann kann man alles einfach aufschreiben und irgendwer wirds schon erklären. Fürs nächste Jahr habe ich mir jetzt auch vorgenommen, das mit den Eiern besser zu kapieren und vielleicht mal dabei zu helfen eins zu erhalten. Dieses Jahr hatten wir am Ende irgendwie nur zwei Eier. Das war schon etwas traurig. Der Eierhalter kann so viel Mehr Eier fassen! Wir hatten ein, so sagte man mir, sehr schönes Ritual um Essenz für ein blaues Siegel zu erhalten. Ich war so mit mir selbst beschäftigt, dass ich dazu nichts sagen kann. Aber wäre ja schon auch irgendwie doof, wenn man als Magier mit was anderem als seinen eigenen Zaubern beschäftigt wäre. Die Endschlacht war für mich nix. Ich bin ja einfach kein so großer Fan von großem Prügeln und Zauber gehen bei so was doch meistens immer etwas unter. In unserer Heiler Kolonne gab es auch wenig zu tun, zumal wir zwischendrin irgendwie unsere Truppen verloren haben.

Nachdem die Tage so toll waren und wir so viel Spaß hatten, haben Raist und ich spontan entschieden, dass wir unser Zelt erst Montag abbauen und noch beim Abbau helfen. War denke ich eine gute Entscheidung. Mehr helfende Hände machen den Abbau schneller und sonntags hätten wir ja auf dem ConQuest eh nix machen können außer im Zelt zu gammeln. Dazu hatten wir ja Montagnachmittag/abend noch genug Zeit.

+ Schnell Anschluss gefunden
+ Viele bekannte OT Gesichter
+ schöner Lagerplatz
+ klasse Lager wenn auch teilweise etwas verpeilt (und langsam)
+ tolles Con Gelände, auch wenn ich über jedes Hügel rauf/runter geflucht habe
+ viel Spiel mit IT Währung möglich (nächstes Mal bin ich vorbereitet harhar)
+ gute Musik
+ TL!

– langsame Reaktionszeit des Lagers
– blöde Umrechnungskurse für Fremdwährung
– Teilweise wurde man genervt abgespeist, wenn man Neulingsfragen gestellt hat. Teilweise dachte ich mir halt “Sry, dass ich das erste Mal hierher gerufen wurde und es für euch alles so klar ist.. Ich bin ja schon still.”
– Zu viele gemeine Ohrwürmer, die nicht mehr aus dem Kopf gehen! ^_~

DRachenfest  Drachenfest Drachenfest

ConQuest (NSC)

Da ich wusste, dass mir nur am Zelt gammeln eh zu langweilig wird, habe ich mich freiwillig gemeldet um bei der Deal Ausgabe zu helfen. Folglich hab ich den Di damit verbracht lustig Sachen auszuteilen und zu sortieren. Da ich faul war, hab ich mich bei der Trosstaverne eingebucht und mich Verpflegen lassen. Das hat sehr gut geklappt und war eigentlich immer lecker, wenn auch manchmal etwas zu Salz arm für meinen Geschmack und ich esse eigentlich wenig Salz. Das NSC Dasein hatte ich mir insgesamt stressiger vorgestellt. Nach der Ansprache wurden Raist und ich einem Fürsten zugeteilt, der für die Golemwache verantwortlich war. Insgesamt waren wir sechs Leute. Wir hatten einen geregelten Schichtplan und selbst mit Bereitschaft recht viel Freizeit. Sogar mehr als ich erwartet habe, daher kam hin und an mal Langeweile auf, da es im Zelt zu warm zum Pennen war und die Stadt mit jedem weiteren Besuch auch nicht spannender wurde zumal der Weg sehr weit war. Leider hatten wir nicht so viele Kämpfe. Auf der Wiese wo wir hauptsächlich im Einsatz waren, gab es kaum Spieler die uns vertreiben wollten. Hat mich doch etwas gewundert. Außerdem schienen mir die Spieler sehr übervorsichtig. Wir waren ja nur leicht bis gar nicht gerüstet und trotzdem sind die Leute immer nur vor uns zurück gegangen. Fand ich etwas schade. Lustig war es, als wir dann tatsächlich einmal den Golem dabei hatten. Die Anwesenheit alleine hat irgendwie schon alle verschreckt. Aber insgesamt hatte ich ein paar nette Kämpfe und es war ok fürs erste Mal. Ob ich nächstes Jahr dabei bin hängt davon ab, ob ich jemanden finde der mit kommt. Alleine habe ich keine Lust, weil ich nicht so 100 prozentig Anschluss gefunden habe. Mag daran gelegen haben, dass ich ziemlich viel im Zelt gepennt habe. War aber auch einfach müde nach dem DF. Aber erst mal lasse ich das ganze Sacken. Durch die Deal Ausgabe habe ich ja ein Ticket für nächstes Jahr und damit stehen mir alle Optionen offen.

 

+ Verhältnis Schicht/Freizeit
+ Alle sehr nett und hilfsbereit
+ gut organisiert
+ gute Versorgung durch Trosstaverne

– Langweilige Schichten ohne SC Kontakt
– wenig Platz im Lager

Conquest

Insgesamt kann ich nur sagen, dass ich von meinem diesjährigen LARP Sommer sehr begeistert war. Ich denke das Drachenfest für nächstes Jahr wird bestimmt gebucht und ich überlege ganz stark, ob ich auch das Zeit der Legenden mitnehme. Aber da muss ich mich erst mal genauer über das Setting informieren.

Kleidung altern Teil 1

Da ich dieses Jahr auf dem ConQuest auf die NSC Seite gewechselt bin, bin ich seit Anfang des Jahres fleißig dabei mir eine Klamotte für den Untot zu erstellen. Daher befasse ich mich aktuell mit den wichtigen dingen des “Lebens” wie der Frage, was mein Untoter den drunter trägt. Es soll ja auch nicht mehr ganz frisch aussehen. Mein erstes Experimentierstück war eine Gugel. Denn zufällig war ich Anfang des Jahres auf einem anderen Con als NSC und dort sollten auch Untote gespielt werden. Also fix ne Gugel aus Reststoffen genäht und grau eingefärbt. Leider nicht ganz das Ergebnis, dass ich mir gewünscht habe. Aber da ichs eh verhunzen wollte auch nicht dramatisch. Da es zu dem Thema jede Menge Tutorials im Internet gibt, habe ich mich hier mit dem Beschreiben zurückgehalten. Will euch eigentlich nur zeigen, wie meine Gugel aussieht. Hier kommen also meine ersten Testversuche:

Altern mit der Schere
Im ersten Ansatz habe ich erst mal fröhlich mit der Schere einige Löcher in die Gugel geschnitten. Die dann schön ausgefusselt. Ganz zufrieden war ich mir der Lösung nicht. Auch ein leichtes Einschneiden und dann von Hand reißen fand ich nicht so prickelnd. Es sieht irgendwie zu klinisch aus. Aber für einen Grundstock an Löchern sicherlich ok.

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Altern mit Schmirgelpapier
Eine Pest! Ich sags euch. Super ätzend und langwierig. Aber das Ergebnis gefällt mir definitiv besser als die Scherenversion. Anfangs habe ich mit grobem Schmirgelpapier einfach auf glatter Fläche gerieben. Das dauert ewig. Später habe ich ein paar Falten gelegt und diese geschmirgelt, das ist auch ganz nett. Den vorab mit viel Liebe vernähten Saum konnte ich auch nicht so lassen. Also kam da auch noch mal kräftig Schmirgelpapier zum Einsatz.

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Altern mit schwarzem Tee
Was mit Papier geht, muss ja auch mit Stoff gehen. So mein Gedanke. Also habe ich mir eine große Schüssel geschnappt und den Wasserkocher angeschmissen. Ich trinke keinen schwarzen Tee hab aber immer welchen da um Sachen zu altern. Also fröhlich Teebeutel in die Gugel gefaltet. Das ganze Paket dann in die Schüssel geworfen und heißes Wasser drüber gegossen. Bei der ersten Gugel habe ich es etwa 5-10 Minuten einwirken lassen. Ich habe nicht auf die Uhr gesehen. Danach habe ich das Teewasser abgegossen und die Teebeutel aus der ersten Gugel geholt. Ich hab sie einfach zusätzlich zu den frischen Teebeuteln mit in die zweite Gugel gepackt. Die zweite Gugel lag etwas länger im Wasser, da ich von einem Youtubevideo abgelenkt wurde. Einen großen Unterschied zur ersten konnte ich nicht feststellen. Mit dem Ergebnis bin ich recht zufrieden. Aber ich fürchte Waschen kann man die Gugel jetzt nicht mehr. Aber bei ner Gugel wahrscheinlich egal. Die verschwitzt ja nicht so stark und Dreck ist mir ja eh egal.

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So das war es erst einmal von der Untotenfront.
Ah wobei ich kann noch ein Fazit ziehen. Ich mag es ja eh nicht, wenn ich Dinge auf dem Kopf habe. Es treibt mich schier in den Wahnsinn. Aber ich finde eine Gugel noch zusätzlich total unpraktisch, da sie die Sicht so krass einschränkt. Muss also noch überlegen, ob ich sie so trage oder mir noch etwas anders überlege. Ganz glücklich bin ich ATM noch nicht. Aber ich weiß auch nicht, was man sonst auf dem Kopf tragen könnte, wenn man keinen Helm hat.

Zurück aus der Spiegelwelt

Seit ein paar Tagen bin ich zurück aus der Spiegelwelt, erneut merke ich, dass ich ein IT Tagebuch führen sollte damit ich weiß was wann passiert ist. Vom 06.08.-10.08.14 fand in Brokeloh wieder das ConQuest statt. Wer sich gar nicht mit der Geschichte/dem Konzept des CoM auskennt, wird vielleicht nicht ganz schlau aus dem Beitrag, aber ich werde einfach nicht alles erklären. Dieses Jahr sollte es ein ganz neues Konzept geben. Keine Elementar Lager mehr, dafür ein einziger großer Heerzug mit unterschiedlichen Bannern. Bedrohlicher und anders als bisher sollte es werden, wenn die Siedler in der Spiegelwelt ganz alleine ohne die bisher Leitenden Avatare ziehen.

Vorab muss ich sagen, dass ich im Vorfeld bereits massive Bedenken wegen der neuen Lagerstruktur hatte. Ich fand einfach den Gedanken alleine gruselig, wenn so viele Leute auf einem Haufen zusammenhängen. Was wenn irgendwas passiert? Ist ausreichend Platz für Rettungswagen oder Feuerwehr oder was weiß ich vorhanden? Wird das Abladen bzw. am Ende das Einladen besser laufen oder wird alles nur viel schlimmer als bisher? Wie sieht es mit den Sanitären Anlagen aus, wenn sich die Spieler alle so knubbeln? Wird es überhaupt möglich sein, als teil einer doch eher kleinen Gruppe irgendwas zu reißen? Wie wird der Zusammenhalt in den jetzt bunt gemischten Lagern sein?

An manchen Stellen erwiesen sich meine Bedenken als völlig überflüssig an anderen wurden sie nur bestätigt.

Um ein paar Fakten zu schaffen, ich schreibe aus der Sicht eines Teilnehmers, dessen Zelt im Banner der Einheit im Viertel der Hüter der Wogen stand. Die Gruppe mit der ich den meisten Kontakt hatte war ein Zusammenschluss verschiedener Spielergruppen unter dem Namen Nordwacht. Falls also jemand ebenfalls vor Ort war und sich daher ein Bild machen kann.

Für das diesjährige ConQuest habe ich mir einen neuen Charakter erstellt, da mein alter Charakter nicht wirklich hingepasst hätte. Sondern ganz klar der Meinung war, toll die Verfehmten sind durchs Portal in die Spiegelwelt gegangen. Macht das Ding zu und versiegelt es, Problem gelöst. Besagter Chara sollte eine einfache Kämpferin werden, der sich auf der Suche nach Abenteuern der Arme der Rheinländer angeschlossen hat. Soweit das recht platte Konzept. Gewürzt war das ganze mit ein wenig Hintergrundgeschichte, nach der mich aber eh niemand gefragt hat. Alles andere würde sich schon im Spiel ergeben.

Ankunft am Di

Für mich ging es Mo Abend mit Sack und pack zu Carla, wo wir dann das Auto für den nächsten Tag beladen haben. Die Nacht war viel zu kurz und in aller Frühe ging es dann los von Köln nach Brokeloh. Irgendwo zwischen 10:30 und 11 Uhr erreichten wir Brokeloh. Der Checkin verlief wie immer reibungslos. Bei der Auffahrt aufs Gelände hatten wir etwas Pech, durch den ganzen Regen waren die Wege teilweise eher ein Morast als ein Weg. So kam es, dass sich ein Bus im Schlamm festgefahren hatte und erst mal alles blockiert war. Nach einiger Zeit, als er Regen, der laut Wetterbericht noch gar nicht hätte fallen dürfen, weniger wurde, suchte Carla dann schon mal zu Fuß unseren Lagerplatz. Wenig später konnte ich dann auf den Platz fahren. Der Gesamte Platz war eine einzige große Einbahnstraße. Dumm nur, dass der Weg, den wir zu unserem Lagerplatz hätten nehmen müssen, gerade aus akkuter “Alle Autos bleiben im Schlamm Stecken” Gefahr gesperrt war. Zum Glück hatten die anderen eine Schubkarre und einen kleinen Bollerwagen, mit dem unsere Ausrüstung schnell in einem bereits aufgebauten Zelt verstaut werden konnte. Ich musste mich dann auf SL Anweisung mit meinem Auto entgegen der Einbahnstraße durch den Schlamm Kämpfen um die andere “Straße” vom Platz runter zu nehmen. Hat mäßig gut geklappt, weil der Weg durch parkende Autos sehr eng war und jeder unbedingt immer der erste sein wollte. Na ja wie das halt immer so ist. Irgendwann auf dem Parkplatzfeld angekommen. Zum Glück war es dort nicht ganz so schlammig. Auto abgestellt und aus der “Zivilisation” verabschiedet. Immerhin sollten jetzt 5 Tage Abenteuer, Plotjagt und Kampf vor mir liegen.

Abends gab es dann in der Stadt, oder viel mehr dem Tross wie das ganze jetzt heißt, noch die Pre Event Party. Hab nicht viel mitbekommen aber es war ganz nett.

Mi – TIME IN!

Mi dröppelten dann die letzten Teilnehmer ein und richteten sich häuslich ein, während die einen schon langsam ins IT über gingen. Wann die SL Ansprache sein sollte wurde, wie immer, 3-4 Mal verschoben. Irgendwann war es dann doch so weit und das Spiel konnte wirklich beginnen.

Zuerst einmal wurde ein Lagerrat bestimmt, die Infosammelpunkte geklärt und dann die neue Welt erkundet.
Ich weiß gar nicht so genau wie es passiert ist, aber ich war Mi Abend plötzlich von Großteil meiner Gruppe getrennt. Als ich dann in der Dämmerung bzw. fast schon völligen Dunkelheit alleine losgezogen bin um zu schauen wo denn alle sind, habe ich mich ziemlich gegruselt. Beim Banner der Einheit zum Tor raus, rechts hoch zum ersten Schrein (Ich nenne sie alle Schrein, ka was sie genau waren, aber man konnte sie weihen also nenne ich sie Schrein. Gemeint ist das Ding aus Mauern und blauen Kristallen) wo ich glaubte meine Gruppe zuletzt gesehen zu haben. Da war dann keiner mehr. Also weiter raus auf die nächste Wiese zum zweiten Schrein. Es ist schon gruselig, wenn man im dunklen umher läuft und nicht weiß, ob da gerade Freund oder Feind neben dir läuft. Für den Hinweg hatte ich mich einfach an eine andere Spielergruppe gehängt, die zufällig auch gerade das Tor verlassen hatten. Am zweiten Schrein, war meine Gruppe irgendwie auch nicht zu sehen. Obwohl ich nachträglich erfahren habe, dass sie wohl angeblich dort gewesen sind. Zum dritten Schrein ganz hinten auf der Wiese wollte ich nicht alleine im Dunklen laufen. Ich war auch nur leicht gerüstet und mit Schwert unterwegs, da ich ja eigentlich nur zum ersten Schrein wollte. Ich also erst mal wieder zurück Richtung Banner. Dieses mal ohne Gruppe da die von mir verfolgte Gruppe andere Wege ging. Auf halbem Weg zurück hörte ich ein “Achtung schwarzes Eis im Anmarsch” und schwenkte auf einen andern Weg um. Weniger gefährlich war das allerdings nicht, wie ich kurz darauf feststellen sollte. Nach ka 50m hörte ich hinter mir Schritte und das unverkennbare klappern von Platte. Ich beschleunigte meine Schritte, die Platte tat es mir nach. Ich beschleunigte erneut und ein kurzer Blick sagte mir, da kommen drei Leute. Die Platte beschleunigte erneut. Ich verfiel in einen langsam trab, da ich mir mehr dank der Dunkelheit, meiner schlechten Nachtsicht und der unbekannten Strecke nicht zutraute. Die Platte setzte zum Sprint an. *klirr* *klirr* *klirr* *bäämm* *bäämm* *bäämm* Ich lag am Boden. 3 Treffer ohne Rüstung, dank der Spiegelwelt nur 2 LP. Ich hab immer noch nicht so ganz raus wie man Treffer zählt. Ich fall dann halt einfach um und im Zweifelsfall spiele ich Opossum, bis die Gefahr vorbei ist. Da mein Chara zu diesem Zeitpunkt noch keine 12 Stunden alt war und ich ausschließlich Beintreffer kassiert hatte, habe ich beschlossen, dass es wohl mit etwas flicken etc. getan ist. Ist vielleicht inkonsequent aber ich hätte mir jetzt kein neues Konzept ausgedacht und ihn dann Aderyn 2.0 genannt. Für mich waren aber damit alle Nachtaktionen beendet und ich bin nicht mehr nachts alleine raus. Irgendwie habe ich mich noch zurück ins Lager geschleppt und bin dann halbtot ins Bett zusammengebrochen und eingepennt.

Do und Fr Tage des Wartens

Do und Fr waren für mich sehr gleich, daher weiß ich nicht mehr genau was an welchem Tag passiert ist.

Wir haben uns viel an den unterschiedlichen Schreinen aufgehalten und sind etliche Mal von A nach B nach C gelaufen. Um irgendwie herauszufinden, was los ist und was es zum Henker mit den Kügelchen auf sich hat, die die NSCs teilweise gedropt haben (kam sich noch jemand vor wie in einem Online RPG? Kaputte Gegner droppen Loot..). Oft hieß es für uns eigentlich nur haltet den ersten Schrein. Damit dieser entweder Terra geweiht den Alchemisten dient, damit diese endlich wieder ordentliche Tränke brauen können oder Aqua geweiht für vernünftige Heilung genutzt werden konnte. Viel Zeit wurde hier sinnlos verschwendet, weil man an einem Schrein hin um diesen gegen Angriffe, die selten bis gar nicht erfolgten, zu verteidigen. Sonnenbaden ist ja ganz nett, aber dafür bin ich ja nicht hier in dieser schrecklichen, bedrohlichen, unwirtlichen Spiegelwelt.

Sa oder die frustrierte Suche nach Verfehmten zum kloppen

Sa waren alle aus unserer Gruppe sehr frustriert, weil wir noch gar nichts erreicht hatten. Viele hatten zu nichts mehr Lust und der Rest ist als kleiner leicht gerüsteter Plänklertrupp ausgezogen um noch einige Verfehmte zu jagen und zu verhauen. Also erst mal auf die erste Schreinwiese, keine Verfehmten, also weiter zur nächsten Wiese. Hier konnten wir eine kleine Gruppe von 8-10 Untoten am Horizont erspähen, die gerade geordnet in eine andere Richtung liefen. Wir also über die Wiese getrabt und selbige als feige Hunde betitelt damit sie stehen bleiben. Das taten sie erst, als wir tatsächlich auf 10m rangesprintet waren. Darauf folgte ein sehr netter kleiner Kampf. Wir hatten uns in dreier Gruppen geteilt und haben gegenseitig aufeinander aufgepasst. Habe zum ersten Mal überhaupt meine Gruppe NICHT sofort aus den Augen verloren! (<- Stolz wie Oskar) Nach einem schönen Kampf waren dann irgendwann alle Untoten besiegt. Wir dachten uns, da kommen doch bestimmt noch mehr, wenn wir hier rumhängen. Also lagen, saßen, standen wir sicherlich gut 3-4 Stunden vielleicht auch mehr auf der Wiese und warteten auf Gegner die nicht kamen. Irgendwann zwitscherten die Vöglein schon etwas von Endschlacht… die NSC Truppen nahmen noch OT hinterm Wald Aufstellung und es waren deutlich mehr SLs aufm Feld. Da wir all dies aber IT ja gar nicht sehen konnten, blieben wir weiter halb schlafend in der Sonne liegen. Bis dann plötzlich die Truppen um die Ecke kamen. Tja gegen ein so riesiges Heer nur leicht gerüstet zu kämpfen ist nicht. Also haben wir halbwegs geordnet den Rückzug angetreten. Bis es chaotisch wurde weil die NSCs plötzlich schneller liefen und wir doch unser Heil in der wahllosen Flucht suchten XD

Etwa 20min später standen wir dann, etwas besser gerüstet und mit aufgefüllten Wasservorräten wieder auf dem Feld. Für mich sind solche Schlachtreihen nichts aber ich bin dann als Läufer rumgerannt und habe versucht die anrückenden Truppen davon zu überzeugen, dass bitte nicht alles auf die Mitte geht, wenn die linke Flanke gerade von einer Gruppe Plänkler ohne Schilde gehalten wird. Wisst ihr gegen wen? RICHITG die Plattenschweine vom SE. <.< Ich war mäßig erfolgreich. Bin dafür aber sicher 6-7 Mal die Schlachtreihe rauf und runter gerannt um irgendwen zu organisieren. Aber hinterher konnte ich doch noch ein wenig Verstärkung für uns gewinnen! Keine Ahnung wie lang die Endschlacht ging. Ich musste zwischendurch mal abbrechen und für Pause und essen ins Lager zurück. Da ging nix mehr. Nach dem Essen bin ich zurück aufs Feld aber da war quasi alles schon gelaufen. Warum wir da gekämpft haben, ob wir gewonnen oder verloren haben und wie allgemein das Con ausgegangen ist? KEINEN SCHIMMER! Ich lasse mich da gerne aufklären, denn ich habe nichts mitbekommen. Wie schon das ganze Con über…

So Abreise

Abreise war gewohnt chaotisch. Gefühlt kam allerdings mehr Stress auf, weil man mit seinem Auto ewig vom Parkplatz zum Zeltplatz gebraucht hat. Woran es genau lag, weiß vermutlich auch keiner so genau. Auf jeden Fall war es teils einfach nur ätzend.

Fazit

Pro:

+ nettes Spiel in der eigenen Gruppe
+ die wenigen Kämpfe die ich hatte waren super
+ Ortarwar (schreibt man ihn so? Er sagte was von vielen R xD) als Anführer unseres kleinen Plänkeltrupps. Fand seine Führung super!
+ die Untoten, die mit uns auf dem Feld gekämpft haben
+ schöne Duelle, bei denen ich – leider – nur Zuschauen konnte
+ Gimpels tolles Spiel, als er langsam verrückt wurde. Allgemein ist Gimpel toll wenn auch teilweise etwas unfähig 😀
+ Das plötzlich doch wieder Jarn (schreibweise ?_?) auf dem Platz stand. Ehrlich ein CoM OHNE sein gebrülltes “Aquanama” ist kein CoM für mich. Oder wie es jemand so treffend formulierte “Er kann dir sicher eine magische Rüstung geben… aber danach bist du halt taub!”

Neutral:

* Die Erschwernisse fand ich grundsätzlich gar nicht schlecht. Aber nur 2 LP sind arg wenig. Ja es ist alles böse und gefährlich in der Spiegelwelt aber bei 2 LP überlegt man sich halt doch ob man nicht lieber vor dem Gegner wegrennt statt zu sterben. Gerade wenn man nicht komplett Platte trägt und die hätte, wenn wirklich alle das Regelwerk ganz genau genommen hätten, spätestens ab dem 2ten Tag komplett Kaputt sein müssen. Außerdem fand ich es schade, dass die Alchemisten nur an den Schreinen brauen konnten. Ich denke das hat denen viel Spiel genommen. Gerade wenn ich gesehen habe, wie viel Ausrüstung die da teiweise aus dem Lager zum Schrein schleppen mussten. Warum kann man es nicht so regeln, dass sie die neuen Pflanzen erst erforschen müssen um dann wieder ordentlich brauen zu können. Gimpel hat sich am ersten Tag hingesetzt und hat unterschiedliche Pflanzen analysiert. Das war ganz lustig anzusehen, da er zwischendurch mal die Zunge gelähmt hatte nachdem er an einer Pflanze geleckt hat. So stelle ich mir das eher vor als brauen nur am Schrein oder mit irgendwelchen gedropten Kugeln.

Contra:

– Teils überforderte, unfreundliche, uninformierte SLs, die widersprüchliche Aussagen gemacht haben und immer genervt waren, wenn man als Spieler was von ihnen wollte
– Wo war das Setting bedrohlich? Selten so wenig Kontakt mit Verfehmten gehabt
– Es soll einen Plot gegeben haben. Trotz intensiver Suche allerdings nicht für mich
– Sehr viele OT Blasen, weil niemand den Plot fand
– Keine “Guten Morgen seit ihr auch schon alle Wach”-Angriffe der Verfehmten
– Gefühlt (und auch real?!) deutlich weniger Wasserstellen
– An weit entfernten Wiesen immer noch keine Klos und Wasserstellen, größte Bedrohung war wohl das verdursten bei den Temperaturen!
– Sinn und Zweck der Endschlacht ist mir immer noch nicht klar
– Bin kein großer Fan von ballistischem Bogenschießen.
– Die Elementarvölker haben mir sehr gefehlt
– NSCs die Kugeln droppen wenn man sie umhaut. ERNSTHAFT?! Kam mir vor wie im Online Rollenspiel. Droppen sie beim nächsten mal auch seltene, mächtige Waffen?

 

All das führt insgesamt dazu, dass ich jetzt sehr unsicher bin, ob ich zum nächsten CoM fahre oder nicht. Zumal ich mir schon eine Karte fürs Drachenfest gekauft habe, weil ich das seit Jahren mal testen wollte.

Für mich stehen halt diese Optionen zur Wahl:

– als SC zum CoM, vermutlich mit Bannerwechsel, wobei ich dann vermutlich gar nix mehr mitbekomme, weil die Stimmung in der Nordwacht sehr negativ war und viele gesagt haben, dass es das letzte CoM war.
– als NSC bei UF mitmachen, will ich schon länger mal testen. Die sehen immer so cool aus und so als hätten sie viel spaß
– nicht zum CoM fahren

 

Ausnahmsweise hoffe ich stark, dass es noch länger dauert, bis die Karten fürs nächste Jahr gekauft werden können.

ConQuest 2013

Tja das waren sie meine 5 bzw. 6 Tage Urlaub für dieses Jahr. Ich wurde von Bremsen zerstochen, in der Sonne gebraten und beinahe umgehauen. Aber es war so toll. Besonders der letzte Abend. Das nur, damit ihr wisst, warum es im Blog die letzten Tage was ruhiger war 😀
Jetzt, frisch geduscht aber noch nicht mit dem Auspacken fertig überlege ich schon, worüber ich als Nächstes schreibe!

Versuchen wir das Ganze ein wenig aufzurollen. Für mich ging es Montag erst mal bei meinen Eltern das Auto aufsammeln damit wir Di morgen in aller Frühe aufbrechen konnten. Da es die Tage so warm war und wir beim Palisadenaufbau helfen wollten ging mein Wecker um 6 Uhr damit ich etwa 7 Uhr – es wurde 7:30 Uhr – bei Raist aufschlagen konnte. Da ging alles ganz fix da Raist ihren Krams schon vor die Türe getragen hatte.

Auf nach Brokeloh!
Nach etwa 3 Stunden fahrt kamen wir tatsächlich relativ wie geplant auf dem Lagerplatz an. Während wir noch unser Zeug zum reservierten Platz getragen haben, wurden wir dann von den Rheinländern abgefangen, die uns einluden doch bei ihnen zu lagern, da bei ihnen ein Teil der Leute abgesprungen sei. Da uns die Idee sehr gefiel, eigentlich hatten wir eh bei der Nordwacht lagern wollen aber im Forum nicht gewusst hatten, wie die noch mal genau hießen, zogen wir mit unserem Krams noch einmal um. Obwohl wir der Lagerkoordination bescheit gegeben hatten wurden wir bestimmt noch 3 mal gefragt, ob unser eigentlich reservierter Platz wirklich frei sei. xD

Nachdem unser Zelt dann stand sind wir nach vorne, um bei der Palisade zu helfen. Hier mussten wir mehr als nur ein wenig improvisieren aber am Ende war es doch sehr toll und wir hatten verstecktes Tor in Form einer Zugbrücke! Naiv wie ich war hatte ich mich natürlich nicht vorher mit eingecremt also hatte ich im Anschluss an die Aktion einen mittelmäßigen Sonnenbrand. Nach dem Aufbau war meine rechte Schulter dann auch ziemlich durch und ich hab mir vorgenommen beim Abbau nicht mehr zu helfen. Hin und an bin ich ja doch vernünftig!

Mittwoch kamen dann die restlichen Spieler an und es wurde sehr voll im Wasserlager. Irgendwann kam dann die schon erwartete Ansprache der Orga und SLs und es konnte endlich losgehen.

Da ich dieses Jahr leider dummerweise kein Tagebuch geführt habe weiß ich gar nicht mehr so genau, was an welchem Tag passierte. Es ist halt immer sehr viel los. Auf jeden Fall hat es spaß gemacht und ich habe einige schöner Erinnerungen mit nach Hause genommen. Ich werde mal versuchen, die Erinnerungen zu sortieren und dann den Beitrag noch zu ergänzen.

Aqua Kerze

Dieses Jahr geht es für mich auch wieder aufs ConQuest. Nachdem es letztes Jahr diese Kerze gab, habe ich dieses Jahr eine etwas einfachere Kerze gemacht. Hauptsächlich weil ich auch noch mit dem Pokémon Cosplay für die AnimagiC beschäftigt war.

Ich hatte kürzlich ein Seifengießen Set erstanden und mich da für die mediterranen Formen entschieden. Da gab es dann kleine Muscheln, die sich wunderbar auch mit Wachs ausgießen lassen. So sind einige Dekoelemente für die Kerze entstanden.

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Dann habe ich die eigentliche Kerze gegossen. Dabei habe ich die mit dem leichten Wellenmuster gewählt, da ich finde, dass sie sehr gut zu Aqua passt. Die Form habe ich dann zunächst etwas über die Hälfte mit Wachs gefüllt und ihn antrocknen lassen. Darauf habe ich dann einige Muscheln gelegt und die Form komplett aufgefüllt.

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Leider sind die Muscheln nicht so gut zu sehen 🙁
Zum Schluss habe ich die Dekoelemente mit Wachspens auf die Kerze geklebt.

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Im Moment überlege ich noch, ob ich noch einen Spruch auf die untere Kante schreibe oder nicht. Was meint ihr?

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Mein Beitrag zum Creadienstag.

Aqua Kerze

Ok ich kann mich nicht mehr zurück halten >,<’’ Der Blog ist schon die ganze Zeit geschrieben und ich wollte ihn eigentlich erst nach dem CoM posten damit die Kerze bis zum LARP geheim bleibt.. ABER XD

Nach dem letzten ConQuest hatte ich die Idee einer Aqua Kerze. Das Grundgerüst war auch schnell gemacht aber irgendwie bin ich erst die letzten Tage mit einem „Oh demnächst ist ja schon wieder ConQuest“ an die Fertigstellung gegangen.

Aber von Anfang an.

Ich wollte, dass die Kerze irgendwie ausschaut, als wäre sie eine Welle im Meer. Sprich unten dunkelblau nach oben heller und mit weißen Anteilen für den Schaum, der sich bildet. Ich habe mit dieser Idee dann einfach mal experimentiert. Zuerst habe ich weißes Wachs mit der Pipette in die Form gespritzt für die Schaumanteile.

Danach mit der Technik, die ich hier beschrieben habe, einige Schichten blau drüber gemacht.



Zum Schluss habe ich dann den Rest Wachs reingeschüttet. Leider war das Wachs zu heiß und hat die ganze schöne Arbeit zerstört. Aber man lässt sich ja nicht unterkriegen. Die blaue Kerze wurde eingeschmolzen und Versuch Nummer zwei gestartet. Von diesem Versuch habe ich nicht so viele Fotos gemacht, da es im Prinzip genau so wie beim ersten Mal lief. Dieses Mal habe ich die hellere Schicht allerdings etwas dicker gemacht und das ganze länger kühlen lassen, bevor ich den Rest blauen Wachses in die Form füllte. Dieses Mal dann etwas kühler 😀

In der Form sah die Kerze also schon mal so aus, wie ich es mir vorgestellt habe. ABER, ja es gibt leider ein aber, die Kerze wollte einfach nicht aus der Form kommen. Das ist bei dieser Form nichts Neues. Ich weiß auch nicht genau, warum diese Form die fertige Kerze so schlecht raus lässt, selbst wenn man sie richtig gut auskühlen lässt. Auf jeden Fall musste ich sie ins Tiefkühlfach legen, um sie aus der Form zu bekommen. Das führte leider dazu, dass die nicht so gut verbundenen Wachsschichten (damit sich das Wachs gut verbindet, muss das Wachs eigentlich wärmer eingefüllt werden, damit es die erste Schicht etwas anschmilzt und sich so mit ihr besser zu verbinden.) teilweise abbröselten. Falls ich noch einmal eine solche Kerze machen will, muss ich definitiv das Verfahren noch überarbeiten.

Damit war also das Grundgerüst fertig und wartete darauf dekoriert zu werden. Ich war lange lang unschlüssig was ich auf die Kerze malen wollte… es ist auch irgendwie ein wenig kitschig geworden ^^’ ABER das war meine aller erste Idee und jaaa.. seht selbst 😀

Seite eins:




Seite zwei:





Fertig:


Bin im übrigen äußerst zufrieden mit der Kerze 😀 Nur Aquas Dreizack hätte etwas länger nach unten gehen können… aber er sollte halt etwa auf höhe von dem Bild auch aufhören *sigh* erinnert mich so allerdings an eine überdimensionierte Gabel o_O''

Zeit:
Kerzen gießen:  2x 4 Std (musste V1 ja einschmelzen)
Kerze auskühlen: 2x 24 Std
Kerze anmalen: ~8 Std

Ähnlichkeiten mit ’realen’ Personen sind natürlich absolut zufällig und so 😉