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Birnen Kuchen mit Karamell Walnüssen

Hin und an bleiben beim LARP Lebensmittel übrig, wenn es eine Con mit Vollverpflegung war und die Orga sich etwas verkalkuliert hat oder plötzlich Leute absagen. Meistens werden die restlichen Lebensmittel dann unter allen Teilnehmern die wollen verteilt. Auf diese Weise sind einige Birnen in meinen Haushalt gelangt. Das Witzige daran ist, dass ich eigentlich gar keine Birnen esse. Was hatte ich mir dabei gedacht, als ich sie eingepackt habe? Na ja, da sie schon mal da waren und auch schon ein paar Tage rum lagen wollte ich einfach den Kuchen mit versunkenen Äpfeln noch mal machen aber mit Birnen. Da ich kurz vorher irgendwo einen Kuchen mit karamellisierten Walnüssen gesehen hatte, und schon die Idee lecker klang, habe ich einfach noch Streusel und Karamell Walnüsse über den Kuchen gestreut. Da bei dem Kuchen mit den eingesunkenen Äpfeln der Teiganteil recht hoch war, habe ich dieses Mal die Teigmenge reduziert.

Zutaten:
125 g Butter
100 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
200 g Mehl
3 Eier
2 TL Backpulver
2-3 Birnen

Streusel:
80 g Mehl
50 g Zucker
50 g Butter

Karamell Walnüsse:
35 g Butter
75 g Zucker
80 g Walnüsse

Zubereitung:
Die zimmerwarme Butter und den Zucker gut mischen. Die Eier nach und nach hinzugeben. Wenn die Eier-Zucker-Butter Masse gleichmäßig ist, Mehl und Backpulver unterrühren.
Den Teig in eine gefettete Form geben. Die Birnen schälen und wahlweise in Viertel oder in grobe Stücke schneiden. Ich habe anfangs immer Viertel genommen allerdings lässt sich der Kuchen leichter Schneiden und bröselt weniger, wenn die Stücke kleiner sind. Die Stücke über den Kuchenteig verteilen.

Den Kuchen bei 175 °C 30 Minuten backen.

Als Nächstes die Streusel vorbereiten, dazu einfach alle Zutaten verkneten.

Für die Karamell Walnüsse den Zucker in der Pfanne karamellisieren. Ich habe hier meine Fissler Pfanne lieben gelernt. Da bleibt das Karamell nämlich nicht dran kleben. Wenn das Karamell leicht Farbe annimmt, die Pfanne von der Herdplatte und die Butter einrühren. Wenn das Karamell gleichmäßig, ist die Walnüsse dazugeben und unterrühren. Danach direkt auf dem Kuchen verteilen. Die Streusel ebenfalls über den Kuchen streuen und für 10-15 Minuten fertig backen.

Ich brauche für das Karamell etwa 10 Minuten. Daher stelle ich mir beim Backen immer einen Timer auf 20 Minuten und starte dann einen neuen Timer für die restlichen 10 Minuten.

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Birnen Kuchen mit Karamell Walnüssen
Course: Kuchen
Autor: Daniela
Zutaten
Teig
  • 125 g Butter
  • 100 g Zucker
  • 1 Pck Vanillezucker
  • 200 g Mehl
  • 3 Eier
  • 2 TL Backpulver
  • 2-3 Birnen
Streusel
  • 80 g Mehl
  • 75 g Zucker
  • 80 g Butter
Karmell Walnüsse
  • 35 g Butter
  • 75 g Zucker
Zubereitung
  1. Die zimmerwarme Butter und den Zucker gut mischen. Die Eier nach und nach hinzugeben. Wenn die Eier-Zucker-Butter Masse gleichmäßig ist, Mehl und Backpulver unterrühren.

  2. Den Teig in eine gefettete Form geben. Die Birnen schälen und wahlweise in Viertel oder in grobe Stücke schneiden.Die Stücke über den Kuchenteig verteilen.

  3. Den Kuchen bei 175 °C 30 Minuten backen.

  4. Als Nächstes die Streusel vorbereiten, dazu einfach alle Zutaten verkneten.

  5. Für die Karamell Walnüsse den Zucker in der Pfanne karamellisieren. Ich habe hier meine Fissler Pfanne lieben gelernt. Da bleibt das Karamell nämlich nicht dran kleben. Wenn das Karamell leicht Farbe annimmt, die Pfanne von der Herdplatte und die Butter einrühren. Wenn das Karamell gleichmäßig, ist die Walnüsse dazugeben und unterrühren. Danach direkt auf dem Kuchen verteilen. Die Streusel ebenfalls über den Kuchen streuen und für 10-15 Minuten fertig backen.

  6. Ich brauche für das Karamell etwa 10 Minuten. Daher stelle ich mir beim Backen immer einen Timer auf 20 Minuten und starte dann einen neuen Timer für die restlichen 10 Minuten.

 

Vegane Mandelplätzchen

Mandelplätzchen.jpg

Die Vorweihnachtszeit steht an und für mich beginnt mal wieder die Zeit, in der ich einfach jede Menge Plätzchen backen kann. Ob als Geschenk oder zum so vernaschen, Plätzchen backen gehört einfach in die dunkle Jahreszeit. So zieht mal wieder der Duft von frischen Plätzchen durch die Wohnung. Die Mandelplätzchen sind vegan, nicht weil ich mich vegan ernähre, sondern damit sie auch alle aus meinem Freundeskreis essen können. Denn das Teilen der Plätzchen ist ja immer noch das Schönste.

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Vegane Mandelplätzchen
Vorbereitungszeit
45 mins
Koch-/Backzeit
10 mins
Gesamtzeit
55 mins
 


Course: Plätzchen
Cuisine: Deutsch
Autor: Daniela
Zutaten
  • 250 g Mehl
  • 200 g Margarine
  • 75 g Puderzucker
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 1 TL Vanillezucker
  • ganze Mandeln
Zubereitung
  1. Alle Teigzutaten bis auf die ganzen Mandeln zu einem glatten Teig verkneten.

  2. Den Teig für mindestens 30 Minuten kaltstellen.
  3. Aus dem Teig kleine Kugeln formen und in die Mitte jeweils eine ganze Mandel drücken.

  4. Im Ofen bei 225°C etwa 8-10 Minuten backen. Dabei etwas aufpassen, gegen Ende der Backzeit werden sie schnell dunkel.

Mehr Dörrfleisch BBQ und Dr Pepper

Ich nutze die letzten Gelegenheiten des Jahres um mich auf Cons mit Dörrfleisch zu versorgen. Da ich noch nicht so genau weiß, was es alles gibt und was alles möglich ist, habe ich erneut zwei neue Kombinationen gemacht. Vor einer ganzen Weile bin ich auf Pinterest über ein Rezept für Dörrfleisch mit Dr Pepper gestolpert. Irgendwie ist es in meinem Kopf hängen geblieben und als ich neulich beim Einkaufen eine Dose Dr Pepper im Regal sah, musste ich sie einfach kaufen um es zu probieren. Ich hatte dann nicht alle original Zutaten im Haus um das Rezept nachzukochen also habe ich teilweise etwas improvisiert. Das Ergebnis war gar nicht mal schlecht. Auch wenn ich jetzt nicht speziell sagen könnte wie es schmeckt. Probiert es einfach mal selbst aus. Es hatte auf mich aber auch irgendwie keinen WOW-Effekt. Ich hatte jetzt nichts bestimmtes erwartet oder so aber irgendwie war es trotzdem nicht so wie ich gedacht habe. Die zweite Version ist mit der Löwensenf BBQ Sauce. Ich liebe sie. Ich mach sie ständig an alles mögliche dran und habe immer ne Flasche zu Hause. Das war so das Beste was ich mal in ner Brandnooze Box hatte. Das Trockenfleisch ist ganz schön scharf geworden, ich denke das nächste Mal nehme ich etwas weniger von der Soße.
Dr Pepper Dörrfleisch 
Zutaten
1-2 Rouladen
200ml Dr Pepper
2 Knoblauchzehen
1-2 TL Chilliflocken
1 TL Peffer
1 TL Salz
Zubereitung
Die Roulade in kleine Stücke schneiden. Dr Pepper in eine Schüssel geben, Knoblauch rein pressen, Salz, Pfeffer und Chililflocken dazu geben und mischen. Das Fleisch dazu geben und über Nacht marinieren.
Am nächsten Tag das Fleisch aus der Marinade nehmen, etwas abtropfen und dann im Dörrautomaten locker verteilen. Bei 65°C etwa 8-9 Stunden dörren.
BBQ Dörrfleisch
Zutaten

1-2 Rouladen
3 EL Löwensenf BBQ Sauce (geht sicher auch mit anderer, aber die mag ich am liebsten)
100 ml Sojasoße
1 TL Pfeffer
ggf. etwas Wasser
Zubereitung
Die Roulade in kleine Stücke schneiden. BBQ Sauce, Sojasoße und Gewürze mischen. Wenn die Marinade viel zu dickflüssig ist etwas Wasser dazu geben. Das Fleisch dazu geben und über Nacht marinieren.
Am nächsten Tag das Fleisch aus der Marinade nehmen, etwas abtropfen und dann im Dörrautomaten locker verteilen. Wer mag kann noch mal etwas Pfeffer drüber streuen. Bei 65°C etwa 8-9 Stunden dörren.

Gefüllte Pfannkuchen

Ob pur, süß mit Marmelade oder herzhaft mit Käse und Schinken, ich kann mich regelmäßig daran überfuttern. Frühstück, Mittag, Abendessen oder einfach Zwischendurch. Pfannkuchen gehen meiner Meinung nach eigentlich immer. Obstpfannkuchen mach ich auch sehr gerne und auf jeder Mitbringparty sind Pfannkuchenröllchen mit Lachs und Frischkäse immer gerne gesehen.
Seit Neustem habe ich auch die gefüllten Pfannkuchen in mein persönliches Rezeptbuch aufgenommen.
Es ist wieder eines der Rezepte, die schnell, einfach und super lecker sind.
Das folgende Rezept ist für 2 Personen ausgelegt, lässt sich aber auch problemfrei auf größere Portionen ausweiten, ohne großartig mehr Aufwand und Zeit zu fressen.

Zutaten:

250 g Mehl
2 Eier
400 ml Milch
1 Prise Salz
1 TL Zucker
400 g Champignons
1 Bund Frühlingszwiebeln
4 Scheiben Bacon
1 Tasse Cherrytomaten
250 ml Sahne
Salz
Pfeffer
Muskatnuss
Majoran

Zubereitung:

Für die Pfannkuchen Mehl, Eier und Milch in einer Schüssel schaumig rühren. Salz und Zucker nach Belieben hinzufügen. Wer möchte, kann dem Teig auch eine kleine Prise Pfeffer verpassen, dann schmeckt es später noch etwas herzhafter.
In eine Pfanne etwas Öl geben und die Pfannkuchen ausbacken. Auf einem Teller bei Seite stellen und mit Alufolie abdecken, damit sie länger warm bleiben. Natürlich kann man hier auch auf die Backofenmethode zurückgreifen, um die Pfannkuchen warmzuhalten, aber mein Backofen und ich haben ein etwas gestörtes Verhältnis, deswegen verzichte ich darauf.

Für die Füllung Champignons, Tomaten und Frühlingszwiebeln waschen und schneiden. Bei den Tomaten reicht halbieren, bei den Champignons vierteln.
Den Bacon in der Pfanne anbraten und bei Seite stellen. In dem ausgetretenen Fett die Frühlingszwiebeln anbraten, dann die Tomaten und Champigons dazugeben und alles für 15 Minuten bei reduzierter Hitze köcheln lassen.

Mit der Sahne ablöschen, mit den Gewürzen abschmecken und etwas eindicken lassen.

Legt jeweils einen Pfannkuchen auf einen Teller, verteilt etwas von der Füllung darauf und legt einen Streifen Bacon dazu.

Einrollen, servieren, fertig!

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Gefüllte Pfannkuchen
Zutaten
  • 250 g Mehl
  • 2 Eier
  • 400 ml Milch
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Zucker
  • 400 g Champignons
  • 4 Scheiben Bacon
  • 1 Tasse Cherrytomaten
  • 250 ml Sahne
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskatnuss
  • Majoran
Zubereitung
  1. Für die Pfannkuchen Mehl, Eier und Milch in einer Schüssel schaumig rühren. Salz und Zucker nach Belieben hinzufügen. Wer möchte, kann dem Teig auch eine kleine Prise Pfeffer verpassen, dann schmeckt es später noch etwas herzhafter.

    In eine Pfanne etwas Öl geben und die Pfannkuchen ausbacken. Auf einem Teller bei Seite stellen und mit Alufolie abdecken, damit sie länger warm bleiben.

    Natürlich kann man hier auch auf die Backofenmethode zurückgreifen, um die Pfannkuchen warmzuhalten, aber mein Backofen und ich haben ein etwas gestörtes Verhältnis, deswegen verzichte ich darauf.

  2. Für die Füllung Champignons, Tomaten und Frühlingszwiebeln waschen und schneiden. Bei den Tomaten reicht halbieren, bei den Champignons vierteln.

    Den Bacon in der Pfanne anbraten und bei Seite stellen. In dem ausgetretenen Fett die Frühlingszwiebeln anbraten, dann die Tomaten und Champigons dazugeben und alles für 15 Minuten bei reduzierter Hitze köcheln lassen.

  3. Mit der Sahne ablöschen, mit den Gewürzen abschmecken und etwas eindicken lassen.

  4. Legt jeweils einen Pfannkuchen auf einen Teller, verteilt etwas von der Füllung darauf und legt einen Streifen Bacon dazu.

    Einrollen, servieren, fertig!

Let’s fail – Mini Pumpkin Cakes

Schaurig, nicht wahr? Passt also perfekt zum heutigen Tag! Happy Halloween allerseits.
Danny hat mich auf ein Rezept auf Pinterest aufmerksam gemacht und ich war auch gleich Feuer und Flamme dafür: Mini Pumpkin Cakes. Sahen original aus wie Kürbisse. Das musste ausprobiert werden. Wir haben uns also zum Backen getroffen, in der Hoffnung mindestens genauso schöne Exemplare herzustellen.
Tja…Irgendwie wurde das nichts. Aber das hält uns nicht davon ab, euch dieses Rezept zu zeigen. Denn lecker waren sie auf jeden Fall!
Ich glaube, das nennt man “Mut zur Hässlichkeit” oder so 🙂

Unser Rezept:
Für den Kuchenteig:
3 große Eier
450 g Mehl
200 g Zucker
50 g braunen Zucker
250 ml Kokosöl, geschmolzen
125 ml Öl
100 g Joghurt
450 g Kürbispüree
1 TL Backpulver
1 TL Natron
2 TL Zimt
1 TL Lebkuchengewürz
1/2 TL Salz
etwas Muskatnuss

Für das Frosting:
300 g Frischkäse
1 TL Vanilleextrakt
250 g Puderzucker

Für die Buttercreme:
250 g Puderzucker
250 g Butter
125 ml Milch
1 TL Vanilleextrakt
Lebensmittelfarbe, orange

Zubereitung:
Für den Teig:
Heizt den Ofen auf 180 Grad (Umluft) vor.
Rührt in einer Schüssel die Öle und den Zucker zusammen, fügt dann den Joghurt hinzu. Solange rühren, bis alles zu einer Masse geworden ist.
Fügt die Eier nacheinander hinzu und vermischt sie mit der Masse.
Rührt in einer separaten Schüssel alle trockenen Zutaten zusammen und siebt sie dann in die andere Schüssel. Gebt zum Schluss das Kürbispüree hinzu und verrührt es kräftig.
Füllt den Teig in kleine Gugelhupfformen und schiebt sie für etwa 20 Minuten in den Ofen.
Sind sie fertig, lasst sie etwas 10 Minuten in der Form abkühlen, ehe ihr sie auf einem Rost auskühlen lasst.

Für das Frosting:
Schlagt den Frischkäse in einer Schüssel auf, bis er cremig ist. Fügt die Vanille und den Puderzucker hinzu und verrührt alles gründlich.

Für die Buttercreme:
Schlagt die auf Butter bis sie cremig ist, fügt die Vanille hinzu und dann den Puderzucker. Fügt die Milch solange hinzu, bis die Buttercreme die gewünschte Konsistenz erreicht hat. Zum Schluss rührt die Lebensmittelfarbe unter.

Schneidet den Boden der ausgekühlten Küchlein ab, bestreicht sie mit dem Frosting und klappt jeweils 2 Gugelhupfe aufeinander.
Verteilt die Buttercreme gleichmäßig auf den Küchlein und präpariert sie so, dass sie danach aussehen wie kleine Kürbisse.

Klingt eigentlich gar nicht so schwer, aber wir haben anscheinend irgendwas nicht richtig hinbekommen. Unsere Buttercreme wollte einfach nicht wie wir. Deswegen sehen unsere Mini Pumpkin Cakes etwas sehr in Mitleidenschaft gerissen aus, aber lecker sind sie trotzdem!
Vielleicht lag es an der späten Uhrzeit, vielleicht aber auch daran, dass wir nicht 450 g Puderzucker für die Buttercreme nehmen wollten oder an etwas gänzlich anderem.

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Mini Pumpkin Cakes
Zutaten
Für den Teig
  • 3 große Eier
  • 450 g Mehl
  • 200 g Zucker
  • 50 g brauner Zucker
  • 250 ml Kokosöl geschmolzen
  • 125 ml Öl
  • 100 g Joghurt
  • 450 g Kürbispüree
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Natron
  • 2 TL Zimt
  • 1 TL Lebkuchengewürz
  • 1/2 TL Salz
  • Muskatnuss
Für das Frosting
  • 300 g Frischkäse
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 250 g Puderzucker
Für die Buttercreme
  • 250 g Puderzucker
  • 250 g Butter
  • 125 ml Milch
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • Lebensmittelfarbe orange
Zubereitung
Für den Teig
  1. Heizt den Ofen auf 180 Grad (Umluft) vor.

    Rührt in einer Schüssel die Öle und den Zucker zusammen, fügt dann den Joghurt hinzu. Solange rühren, bis alles zu einer Masse geworden ist.

    Fügt die Eier nacheinander hinzu und vermischt sie mit der Masse.

    Rührt in einer separaten Schüssel alle trockenen Zutaten zusammen und siebt sie dann in die andere Schüssel. Gebt zum Schluss das Kürbispüree hinzu und verrührt es kräftig.

    Füllt den Teig in kleine Gugelhupfformen und schiebt sie für etwa 20 Minuten in den Ofen.

    Sind sie fertig, lasst sie etwas 10 Minuten in der Form abkühlen, ehe ihr sie auf einem Rost auskühlen lasst.

Für das Frosting
  1. Schlagt den Frischkäse in einer Schüssel auf, bis er cremig ist. Fügt die Vanille und den Puderzucker hinzu und verrührt alles gründlich.

Für die Buttercreme
  1. Schlagt die auf Butter bis sie cremig ist, fügt die Vanille hinzu und dann den Puderzucker. Fügt die Milch solange hinzu, bis die Buttercreme die gewünschte Konsistenz erreicht hat. Zum Schluss rührt die Lebensmittelfarbe unter.

  2. Schneidet den Boden der ausgekühlten Küchlein ab, bestreicht sie mit dem Frosting und klappt jeweils 2 Gugelhupfe aufeinander.

    Verteilt die Buttercreme gleichmäßig auf den Küchlein und präpariert sie so, dass sie danach aussehen wie kleine Kürbisse.

Hackfleisch mit Blumenkohl-Kürbishaube

Vergangene Woche hatte ich plötzlich totalen Heißhunger auf Blumenkohl bzw. auf Blumenkohlpüree, als ich im Supermarkt war. Zu Hause angekommen hatte ich dann plötzlich keine Lust mehr auf Blumenkohl. Habt ihr das auch schon Mal? Also lag der Blumenkohl erst mal ne weile ungenutzt im Kühlschrank neben einem halben Kürbis, der auch noch von irgendwas übrig war. Da kam mir der Gedanke an Shepherd’s Pie. Dann habe ich einfach mal drauflos gekocht mit den Zutaten, die ich so im Haus hatte. Daraus entstand eine sehr leckere Variante mit Blumenkohl-Kürbispüree Haube.

Zutaten:
500g Hackfleisch
3 mittelgroße Zwiebeln
1 kleiner Hokkaido Kürbis
1 Blumenkohl
1 Dose rote Bohnen
2 EL Senf
2 EL Tomatenmark
Salz
Pfeffer
Muskatnuss
Käse

Zubereitung:
Kürbis waschen und in Stücke schneide. Den Kürbis in Salzwasser weich kochen.

Blumenkohl waschen und in Stücke schneiden, dann ebenfalls in Salzwasser weich kochen.

Zwiebeln in Würfel schneiden und glasig anbraten. Dann das Hackfleisch anbraten. Wenn das Fleisch angebraten ist, die roten Bohnen hinzu geben. Die Fleischmasse mit Salz, Pfeffer, Tomatenmark und Senf würzen. Die Fleischmasse in eine oder mehrere Auflaufformen füllen. Ich mache meistens drei Formen, damit ich zwei einfrieren kann.

Das inzwischen hoffentlich weiche Gemüse abschütten und danach zusammen in einen Topf geben. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen und dann pürieren. Den Püree auf die Auflaufformen verteilen und glatt streichen. Käse nach belieben drüber geben.

Bei 200°C im Backofen überbacken bis der Käse langsam braun wird.

 

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Hackfleisch mit Blumenkohl-Kürbis Haube
Course: Hauptgericht
Zutaten
  • 500 g Hackfleisch
  • 3 mittelgroße Zwiebeln
  • 1 kleiner Hokkaido Kürbis
  • 1 Blumenkohl
  • 1 Dose rote Bohnen
  • 2 EL Senf
  • 2 EL Tomatenmark
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskatnuss
  • Käse
Zubereitung
  1. Kürbis waschen und in Stücke schneide. Den Kürbis in Salzwasser weich kochen.

  2. Blumenkohl waschen und in Stücke schneiden, dann ebenfalls in Salzwasser weich kochen.

  3. Zwiebeln in Würfel schneiden und glasig anbraten. Dann das Hackfleisch anbraten. Wenn das Fleisch angebraten ist, die roten Bohnen hinzu geben. Die Fleischmasse mit Salz, Pfeffer, Tomatenmark und Senf würzen. Die Fleischmasse in eine oder mehrere Auflaufformen füllen.

  4. Das inzwischen hoffentlich weiche Gemüse abschütten und danach zusammen in einen Topf geben. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen und dann pürieren. Den Püree auf die Auflaufformen verteilen und glatt streichen. Käse nach belieben drüber geben.

  5. Bei 200°C im Backofen überbacken bis der Käse langsam braun wird.

Neben dem herlich raschelnden Laub unter meinen Schuhen macht für mich der Kürbis den Herbst aus. Daher mache ich bei Antonellas Blogevent mit.

Kartoffelsuppe mit Mais

Heute mal ein Beitrag zu einem etwas ernsteren Thema: Lebensmittelverschwendung.
Einige werden jetzt mit den Augen rollen und sich denken, dass es sie bestimmt nicht angeht, aber dieses Thema geht jeden etwas an. Es fängt schon beim Einkaufen an, geht dann in den eigenen vier Wänden weiter und endet dann dort, wo es zu spät ist etwas zu tun: in der Tonne. Ich selber arbeite im Lebensmittelhandel und sehe, was bei uns (trotz Aktionen, Plänen Abgabe an Organisationen) tagtäglich weggeschmissen wird, weil es nicht mehr verkauft werden kann, und bin sauer und traurig darüber.

Auf den Monat hochgerechnet sind es um die 12 %, die in der Tonne landen. Klingt für einige nach nicht sonderlich viel, aber das ist es!

Keine Frage: Was schlecht ist, soll nicht weiterverarbeitet werden, aber bis es so weit ist, ist es jedoch ein relativ weiter Weg und den sollte man auch nutzen. Bloß, weil ein Apfel eine braune Stelle hat, brauch man ihn nicht gleich wegschmeißen. Großflächig drum rumschneiden, dann kann man ihn immer noch essen.
Auch ich bin nicht perfekt dabei, ich hab letztens erst ein Netz eingetrockneter Limetten weggeworfen, weil ich sie schlichtweg vergessen habe. Absolute Verschwendung, die nicht hätte sein müssen. Jetzt liegen sie im Garten auf unserem Komposthaufen und tun da gute Dinge.
Zuhause koche ich gerne Freischnauze aus Dingen, die ich noch da habe, oder bastel irgendeine Restekreation, damit ich Lebensmittelverschwendung daheim so gut es geht vermeiden kann. Deswegen möchte ich beim #Restezauber-Wettbewerb mitmachen, in der Hoffnung mit meinem Statement ein paar mehr Leute zu erreichen und ein paar Denkanstöße zu geben.

Doch bevor ich zu meinem eigentlichen Statement komme, möchte ich euch mein Rezept vorstellen. Jetzt, wo es wieder kälter wird, passen Suppen perfekt auf den Tisch und die Zutaten der Kartoffelsuppe mit Mais hat eigentlich jeder im Haushalt und kann sie ganz einfach nachkochen. Alternativen dazu sind natürlich auch gegeben.

Zutaten für das Grundrezept:

500 g Kartoffeln
1 Dose Gemüsemais
1 Zwiebel
700 ml Milch
1 EL Mehl
2 EL Butter
Salz
Pfeffer
Muskatnuss

Alternativen:

Statt Milch bietet sich auch Sahne an, wenn man auf die Sämigkeit nicht verzichten möchte. Wer beides nicht im Haus hat, kann auch problemfrei zur guten, alten Gemüsebrühe greifen.
Statt Mais kann man auch eine Dose Erbsen unterrühren, oder Erbsen aus dem Tiefkühlfach. Wer beides nicht sonderlich mag, dem könnten eventuell Sauerkraut oder Möhren eher zusagen.

Aufpeppen kann man das gesamte Rezept noch, indem man etwas Weißwein hinzugibt, gebratene Speckwürfel oder Croutons verwendet (aus altem Toast selber gemacht), Käsereste einrührt oder noch zusätzlich mit Balsamico abschmeckt.

Zubereitung:

Kartoffeln waschen, schälen und in kleine Würfel schneiden. Dann in einen Topf mit Wasser geben und kochen.

In der Zwischenzeit den Mais abgießen, die Zwiebel schälen und kleinschneiden und in einem großen Topf in der Butter goldbraun anbraten.

Wenn die Kartoffeln durch sind, abgießen und zu der Zwiebel geben. Mit Mehl bestreuen und gründlich umrühren. Kurz anbraten lassen, dann die Milch hinzugeben.
Gut umrühren und aufkochen lassen, bis die Suppe die gewünschte Konsistenz hat.

Als Letztes den Mais hinzufügen, mit den Gewürzen abschmecken und nochmal kurz aufkochen lassen.
Fertig ist auch schon die Kartoffelsuppe mit Mais.

Das war der leckere Teil, jetzt kann ich auch wieder zum eigentlichen Thema zurückkommen.
Nein, ich möchte damit nicht erreichen, dass jeder jetzt in seinem Haushalt wie ein aufgescheuchtes Huhn im Kreis rennt, aber wenn wenigstens einer ein bisschen bewusster einkauft und kocht, dann reicht mir das persönlich. Es fängt ja tatsächlich schon beim Einkaufen an. Ich sitze an der Kasse, ich sehe, was und in welchen Mengen die Leute bei mir in der Umgebung kaufen.
Wenn ich durch den Laden gehe, sehe ich auch, was gekauft wird und was nicht.

Frische Waren, die nur noch eine kurze Haltbarkeit haben, liegen meistens bis zum Schluss in den Regalen, bis sie dann schlussendlich in der Tonne landen. Bei uns sind solche Artikel – eben die mit kurzer Haltbarkeit – mit einem Etikett versehen und kosten 30 % weniger. Einige kaufen es, der Großteil allerdings nicht und es liegt nicht daran, dass man es nicht sehen kann.
Es liegt daran, dass es nicht in das System der Menschen passt, alles so lange wie möglich hamstern zu können und daran muss gearbeitet werden. Kurze Haltbarkeit heißt nicht, dass etwas von minderer Qualität ist!
Hamstereinkäufe sind nicht (mehr) nötig. Es gibt genügend Supermärkte, dass man eben nicht sein ganzes Auto bis unters Dach mit Lebensmitteln vollstopfen muss.

Tipp hierfür:
– Kleinere Mengen einkaufen
– „spontaner“ und bewusster einkaufen (was habe ich noch zu Hause, was ist in meinem Laden im Angebot, was ist wegen kurzer Haltbarkeit reduziert)

Zuhause geht es dann weiter. Konserven und alles andere, was lange haltbar ist, verschwindet in der Vorratskammer oder im Keller, was bei den meisten zu „Aus den Augen aus dem Sinn“ führt. Oder es wird für „ist noch gut“ abgestempelt und wenn man dann nach den nächsten 4 Malen nachschaut, ist es abgelaufen.
Das MHD (Mindesthaltbarkeitsdatum) ist natürlich keine unnütze Erfindung! Aber MHD und Verbrauchsdatum sind zwei Paar Schuhe, die man nicht außer Acht lassen darf. Wenn ich also sehe, dass z. B. die Packung Apfelsaft in meinem Schrank laut MHD abgelaufen ist, aber noch verschlossen, kann ich sie sicherlich noch gefahrlos verbrauchen. Bei offenen Packungen kontrolliere ich immer, ob der Inhalt noch gut ist.
Hat man Ware mit kurzer Haltbarkeit gekauft, sollte diese natürlich auch zügig verbraucht werden. Wenn nicht, kann man auch ein Gericht daraus kochen und es einfrieren oder es anderweitig verarbeiten (einlegen, einmachen, pökeln, trocknen etc.)

Tipp für zu Hause:
– Öfter kontrollieren, was man noch im Haus hat
– Mut für Neues (aus Resten etwas zu kochen macht tatsächlich Spaß!)

Ich kann da nur für mich sprechen, aber wir stehen im Markt gerne jedem zu Verfügung, der mehr zur Nachhaltigkeit und Lebensmittelrettung wissen möchte. Wir arbeiten schließlich jeden Tag mit Lebensmitteln und warum sollten wir nicht unser Wissen teilen und Tipps geben?

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Kartoffelsuppe mit Mais
Zutaten
  • 500 g Kartoffeln
  • 1 Dose Gemüsemais
  • 1 Zwiebel
  • 700 ml Milch
  • 1 EL Mehl
  • 2 EL Butter
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskatnuss
Zubereitung
  1. Alternativen:

    Statt Milch bietet sich auch Sahne an, wenn man auf die Sämigkeit nicht verzichten möchte. Wer beides nicht im Haus hat, kann auch problemfrei zur guten, alten Gemüsebrühe greifen.
    Statt Mais kann man auch eine Dose Erbsen unterrühren, oder Erbsen aus dem Tiefkühlfach. Wer beides nicht sonderlich mag, dem könnten eventuell Sauerkraut oder Möhren eher zusagen.

    Aufpeppen kann man das gesamte Rezept noch, indem man etwas Weißwein hinzugibt, gebratene Speckwürfel oder Croutons verwendet (aus altem Toast selber gemacht), Käsereste einrührt oder noch zusätzlich mit Balsamico abschmeckt.

  2. Kartoffeln waschen, schälen und in kleine Würfel schneiden. Dann in einen Topf mit Wasser geben und kochen.

  3. In der Zwischenzeit den Mais abgießen, die Zwiebel schälen und kleinschneiden und in einem großen Topf in der Butter goldbraun anbraten.

  4. Wenn die Kartoffeln durch sind, abgießen und zu der Zwiebel geben. Mit Mehl bestreuen und gründlich umrühren. Kurz anbraten lassen, dann die Milch hinzugeben.
    Gut umrühren und aufkochen lassen, bis die Suppe die gewünschte Konsistenz hat.

  5. Als Letztes den Mais hinzufügen, mit den Gewürzen abschmecken und nochmal kurz aufkochen lassen.
    Fertig ist auch schon die Kartoffelsuppe mit Mais.

Veganer Linsen Spinat Eintopf mit Kürbis

Der Flammkuchen mit Kürbis hat die Kürbissaison auf meinem Blog schon eingeleitet, heute geht es weiter. Ich lebe zwar nicht vegan, aber wenn ich meine Freundin zu einer Feier einlade, dann muss einfach was Veganes auf dem Tisch stehen, schließlich kann ich sie ja nicht ohne essen lassen. Ich hatte noch ein ganzes Paket Linsen, das irgendwie mal seinen Weg in meine Wohnung gefunden hat. Ich bin gar kein so großer Linsen Esser. Nicht weil ich keine Linsen mag, sondern vielmehr, weil ich es einfach nicht schaffe sie selber zu einem leckeren Gericht zu verarbeiten. Auch dieses Paket habe ich daher schon sehr lange im Regal von A nach B und zurück geräumt. Also dachte ich mir, ok probierst du einfach mal das Rezept für die vegane Linsensuppe. Was soll ich sagen, es war erstaunlich lecker, Anmerkung: ich war nicht darüber erstaunt, dass ein veganes Gericht lecker schmeckt, sondern über die Linsen. Offenbar werden die Linsen und ich doch noch warm miteinander. Allerdings war dann der Eintopf schneller weg, als ich Fotos machen konnte! Also musste der Blogbeitrag erst mal warten, denn ich wollte nicht direkt noch mal dasselbe essen. Aber jetzt bin ich dazu gekommen, es noch einmal zu kochen und dieses Mal auch zu fotografieren.

Zutaten:
1 kleiner Hokkaido Kürbis
250 g Blattspinat (TK)
1 Dose Kokosmilch (400 ml)
750 ml Gemüsebrühe
200 g schwarze Linsen
2 Zwiebel(n)
2 Zehe/n Knoblauch
Salz
Pfeffer
Kurkuma

Zubereitung:

Den Kürbis aushöhlen und in Würfel schneiden. Die Zwiebeln schälen und fein hacken, die Knoblauchzehen ebenfalls schälen.

In einem Topf Zwiebel und Kürbisstücke anbraten und gepresste Knoblauchzehen dazu geben. Mit der Brühe ablöschen und die Linsen und den TK Spinat dazu geben.

Das Ganze ca. 15 – 20 Minuten mit geschlossenem Deckel köcheln lassen, dabei regelmäßig umrühren, damit sich alles gut verteilt und nichts anbrennt.

Nach Ablauf der Zeit, bzw. wenn der Kürbis weich ist, die Kokosmilch zugeben. Mit Salz, Pfeffer und Kurkuma würzen und noch ein paar Minuten köcheln lassen.

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Veganer Linsen Spinat Eintopf mit Kürbis
Course: Hauptgericht
Zutaten
  • 1 kleiner Hokkaido Kürbis
  • 250 g TK Spinat
  • 1 Dose Kokosmilch (400 ml)
  • 750 ml Gemüsebrühe
  • 200 g schwarze Linsen
  • 2 Zwiebel(n)
  • 2 Zehe/n Knoblauch
  • Salz
  • Pfeffer
  • Kurkuma
Zubereitung
  1. Den Kürbis aushöhlen und in Würfel schneiden. Die Zwiebeln schälen und fein hacken, die Knoblauchzehen ebenfalls schälen.


  2. In einem Topf Zwiebel und Kürbisstücke anbraten und gepresste Knoblauchzehen dazu geben. Mit der Brühe ablöschen und die Linsen und den TK Spinat dazu geben.


  3. Das Ganze ca. 15 – 20 Minuten mit geschlossenem Deckel köcheln lassen, dabei regelmäßig umrühren, damit sich alles gut verteilt und nichts anbrennt.


  4. Nach Ablauf der Zeit, bzw. wenn der Kürbis weich ist, die Kokosmilch zugeben. Mit Salz, Pfeffer und Kurkuma würzen und noch ein paar Minuten köcheln lassen.

Trockenfleisch

Mein neuestes Spielzeug ist ein Dörrautomat.
Auf dem Drachenfest hatte Sara für unser Lager und für zum Snacken allgemein eine große Menge Dörrobst und Beef Jerky gemacht. Da es eine super leckere Ergänzung zu unserem Essen war und ich schon länger darüber nachgedacht habe, ob ich einen Dörrautomaten anschaffe, war es dann das Zünglein an der Waage. Jetzt habe ich ihn also; den Dörrautomaten. Er hat fünf Siebe, von denen ich bisher nur maximal drei benutzt habe. Ich kann noch nicht so gut abschätzen, wie viel in den Automaten reingeht. Bisher kann ich nur sagen: mehr wie gedacht. Ich habe lange hin und her überlegt, welches Gerät ich haben wollte. Dann dachte ich erst ok, kaufst du das Gleiche, das Sara hat, aber das war dann im Preis gestiegen und der Dörrautomat, den ich mir jetzt geholt habe, war bei Amazon im Angebot. Ich hatte erst etwas Bedenken, weil viele davon geschrieben haben, dass der so stark nach Plastik riecht und die Sachen nicht schmecken. Klar das Ding hat beim ersten Mal an machen gestunken wie sonst was. Aber auch nicht viel mehr als mein kurz vorher zum ersten Mal genutzter Backofen. Seitdem ich den Dörrautomaten aber nach Anleitung erst mal leer angemacht habe, hat er nicht mehr gestunken. Auch die mehrfach bemängelten Böden scheinen bei mir in Ordnung zu sein. Einzig das versprochene Rezeptheft ist nicht enthalten. Aber dafür habe ich einfach dann eine Teilerstattung bekommen. War mir auch recht, ich glaube, wenn ich grob raus habe, was bei welchen Temperaturen wie lange gedörrt wird, werde ich auch hier eher frei Schnauze arbeiten.
Natürlich habe ich mir dann von Sara für das erst Mal das Rezept für Trockenfleisch geben lassen. Ich bekam darauf hin ein Rezept für klassisches Beef Jerky und für Teriyaki Jerky. Für ersteres hatte ich allerdings nicht alles da und fürs Einkaufen war es dann auch schon zu spät. Auch beim zweiten Rezept fehlte mir eigentlich der Ingwer. Aber ich habe vor einer Ewigkeit beim Foodblogger Camp in Reutlingen Galgant bekommen. Jeder sagte, das ist im Prinzip wie Ingwer. Also zack boom rein damit. Da ich allerdings nicht nur eine Sorte Fleisch machen wollte, habe ich gleich noch eine weitere Marinade gemacht. Da meine Sojasoße nach der Teriyaki Marinade auch quasi leer war, habe ich dann mit Sake gearbeitet und dem Rest Sojasoße.
Ich denke, ich werde jetzt öfters Dörrfleisch oder Trockenobst fürs LARP machen. Es lässt sich einfach so perfekt zwischendurch snacken und passt auch viel besser ins Bild als irgendwelche Gummibärchen oder so.

Zutaten

Teriyaki Jerky
900 g magere Rinderroulade
160 ml Sojasoße
80 ml Mirin
3 EL brauner Zucker
1 Knoblauchzehe
1 TL Zwiebelpulver
1 TL Galgant

Feuriges Trockenfleisch
1 magere Rinderroulde
40 ml Sojasoße
80 ml Sake
1 TL Pfefferkörner
2 TL Chilliflocken

Zubereitung

Teriyaki Jerky
Ich habe für mein Fleisch etwa die Hälfte der Menge genommen, da ich nur zwei Rouladen hatte und eine ja was anderes werden sollte.
Zuerst die Roulade vorbereiten, möglichst alles Fett entfernen und das Fleisch in Streifen schneiden. Wenn die Roulade sehr dick ist ggf. noch etwas platt klopfen.
Als Nächstes die Marinade vorbereiten. Dazu die Knoblauchzehe klein schneiden oder pressen und dann mit allen anderen Zutaten mischen und gut verrühren. Der Zucker sollte am Ende halbwegs aufgelöst sein.
Danach das Fleisch über Nacht in der Marinade einlegen.
Feuriges Trockenfleisch
Zuerst die Roulade vorbereiten, möglichst alles Fett entfernen und das Fleisch in Streifen schneiden. Wenn die Roulade sehr dick ist ggf. noch etwas platt klopfen.
Pfefferkörner und Chilliflocken im Mörser fein reiben und dann mit Sake und Sojasoße mischen. Danach das Fleisch über Nacht in der Marinade einlegen. Ich hatte es sogar über Nacht drin, da ich am nächsten Tag unterwegs war.
Das Fleisch dann auf den Böden im Dörrautomaten verteilen. Es sollte sich nicht berühren oder gar überlappen.
Bei 68°C 6-10 Stunden im Automaten dörren. Bei mir waren es etwa 8-9 Stunden, abends rein und morgens raus.
Ich bewahre mein Dörrfleisch in Vorratsgläsern auf. Wie lange es sich hält kann ich nicht sagen. Bisher immer nur bis zum nächsten LARP.

Zucchiniauflauf

Dieser Zucchiniauflauf war ein aus der Not geborenes Rezept. Ich hatte keine Zeit und Lust zum Einkaufen gehabt, der Tag war generell stressig gewesen, aber ich hatte Hunger und auf Brot hatte ich keine Lust. Abgesehen davon kann ich beim Kochen immer sehr gut abschalten und entspannen.
Kurz die Lebensmittel gesichtet und munter Dinge zusammengeschmissen.
Da zurzeit noch Zucchinisaison ist, wollte ich euch das Rezept vorstellen.
Der Auflauf schmeckt lecker fruchtig und liegt nicht schwer im Magen.

Zutaten:

250 g Nudeln (Rigatoni, Maccaroni)
2 Zucchini
2 EL Tomatenmark
5 Rispentomaten
500 g passierte Tomaten
250 ml Sahne
1 EL Öl
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
Parmesan
1 TL Mallorquinischer Kräutergarten (oder italienische Kräuter)
Salz
Pfeffer
Basilikum (frisch)

Zubereitung:

Heizt den Ofen auf 180 Grad (Umluft) vor.

Kocht die Nudeln nach Anleitung, gießt sie ab und stellt sie bei Seite.

Zucchini waschen und in dünne Scheiben schneiden. Schichtet nun Nudeln und Zucchinischeiben in einer Auflaufform. Wer möchte, kann die Zucchini vorher kurz kochen, aber das ist eigentlich nicht nötig.

Schneidet die Zwiebel und den Knoblauch in kleine Würfel. Braust die Tomaten ab und schneidet sie in Viertel.
Zwiebel und Tomaten in einer Pfanne mit dem Öl anbraten, Tomatenmark hinzugeben und für ein paar Minuten mitbraten. Gießt jetzt die passierten Tomaten dazu und rührt kräftig um. Streut die Gewürze hinein, legt ein paar frische Basilikumblätter in die Sauce und lasst alles für 10 Minuten köcheln. Nehmt die Sauce vom Herd und füllt sie zusammen mit der Sahne in ein hohes Gefäß. Püriert die Sauce und gießt sie in die Auflaufform. Dieser Schritt ist optional. Ihr könnt die Sauce auch so in die Form gießen.

Bestreut alles mit reichlich Käse und stellt den Auflauf für 30 Minuten in den Ofen.

Fertig ist der Zucchiniauflauf.

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Zucchiniauflauf
Zutaten
  • 250 g Nudeln (Rigatoni, Maccaroni)
  • 2 Zucchini
  • 2 EL Tomatenmark
  • 5 Rispentomaten
  • 500 g passierte Tomaten
  • 250 ml Sahne
  • 1 EL Öl
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • Parmesan
  • 1 TL Mallorquinischer Kräutergarten (oder italienische Kräuter)
  • Salz
  • Pfeffer
  • Basilikum (frisch)
Zubereitung
  1. Heizt den Ofen auf 180 Grad (Umluft) vor.

  2. Kocht die Nudeln nach Anleitung, gießt sie ab und stellt sie bei Seite.

  3. Zucchini waschen und in dünne Scheiben schneiden. Schichtet nun Nudeln und Zucchinischeiben in einer Auflaufform. Wer möchte, kann die Zucchini vorher kurz kochen, aber das ist eigentlich nicht nötig.

  4. Schneidet die Zwiebel und den Knoblauch in kleine Würfel. Braust die Tomaten ab und schneidet sie in Viertel.

    Zwiebel und Tomaten in einer Pfanne mit dem Öl anbraten, Tomatenmark hinzugeben und für ein paar Minuten mitbraten. Gießt jetzt die passierten Tomaten dazu und rührt kräftig um. Streut die Gewürze hinein, legt ein paar frische Basilikumblätter in die Sauce und lasst alles für 10 Minuten köcheln. Nehmt die Sauce vom Herd und füllt sie zusammen mit der Sahne in ein hohes Gefäß. Püriert die Sauce und gießt sie in die Auflaufform. Dieser Schritt ist optional. Ihr könnt die Sauce auch so in die Form gießen.

  5. Bestreut alles mit reichlich Käse und stellt den Auflauf für 30 Minuten in den Ofen.

    Fertig ist der Zucchiniauflauf.