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Weihnachtliche Tischdeko

An sich dekoriere ich sehr gerne für Weihnachten. Allerdings bin ich dieses Jahr über die Feiertage gar nicht zu Hause und da ich zwei Katzen habe, möchte ich nichts aufstellen, was sie umwerfen, zerpflücken oder als Spielzeug benutzen könnten, wenn ich nicht da bin. Aber undekoriert wollte ich die Wohnung auch nicht lassen. Also habe ich geschaut, was ich noch im Haus hatte und habe kurzer Hand ein paar Gläser dekoriert, die man hinstellen kann.
Anders als so manche Deko geht die hier wirklich schnell. Ich habe nicht mehr als 5 Minuten pro Glas gebraucht. Für spontane Bastelanfälle ist diese Tischdeko also durchaus geeignet. 🙂

Ihr braucht:

Gläser in verschiedenen Größen
Klopapier
Sprühschnee
Eisblumenspray
Blauer Bast
kleine Weihnachtskugeln (grün und blau)
Tannenzapfen
Tannenzweige

So geht es:

Spült die Gläser durch und trocknet sie ab. Rupft ein paar Blätter Klopapier in kleine Fetzen und streut sie in die Gläser, dass der Boden gut bedeckt ist.
Legt ein paar kleine Tannenzapfen auf den „Schnee“. Schneidet kleine Zweige von euren Tannenzweigen ab und stellt sie ins Glas hinein. Es macht nichts, wenn sie oben rausschauen.
Schneidet etwas blauen Bast zurecht, fädelt jeweils eine blaue und eine grüne Weihnachtskugel darauf und bindet es oben um den Glasrand.
Sprüht etwas von dem Dosenschnee in das Glas und die Eisblumen draußen auf das Glas.
Fertig habt ihr schon eure Dekogläser. Stellt sie auf den Tisch oder die Fensterbank und legt noch ein paar Tannenzweige dazu. Auch diese könnt ihr mit Kunstschnee besprühen und mit ein paar LED-Kerzen oder einer LED-Lichterkette dem ganzen einen schönen Abschluss geben.
Ruckzuck habt ihr ein kleines Schneegestöber im Glas.

Last Minute Teelichthalter

Kerzen dürfen meiner Meinung nach bei der Weihnachtsdekoration nicht fehlen. Auf der Fensterbank machen sie sich besonders gut und sorgen für eine besinnliche Stimmung. Ich habe auch jede Menge Teelichthalter, die ich benutzen könnte, allerdings so gut wie keine, die zu Weihnachten passen. Also habe ich kurzer Hand beschlossen, ich bastel mal eben welche.
Viele von den Materialien hat man meistens zu Hause, wenn man einmal gebastelt hat oder einen Bastelpapierkoffer gekauft hat. Wenn nicht, bieten sich diese Teelichthalter aber auch dazu an, um Bastelreste loszuwerden, ohne, dass man sie wegschmeißen muss. Farbe und Motive sind natürlich euch überlassen. Ich habe mich für einen Stern entschieden, weil der für mich am einfachsten zu zeichnen war.

Ihr braucht für 2 Teelichthalter:

1 Klopapierrolle
Papier
Bastelkarton
Wellpappe
4 Zahnstocher
Nadel
Farbe
Pinsel
Bleistift
Optional: Lineal
Schere
Kleber/Tesafilm
2 Teelichter

So wird’s gemacht:

Teilt die Klopapierrolle mit der Schere in zwei Teile. Wenn ihr beide Teelichthalter gleichgroß haben wollt, schneidet die Rolle in der Mitte durch. Für asymmetrische Halter schneidet sie an der Stelle durch, die euch am meisten zusagt. Ich habe mich für asymmetrische Teelichthalter entschieden, weil ich finde, dass es als Deko hübscher aussieht.
Malt nun den oberen Teil der Rollenstücke an, wie es euch gefällt und lasst es trocknen. Kommen wir nun zu dem etwas kniffeligeren Teil: Stecht in den bemalten Teil der Rollenstücke jeweils vier Löcher und piekt die Zahnstocher durch, dass sie über Kreuz liegen. Dieses Konstrukt wird später das Teelicht halten.

Schneidet die Wellpappe so zurecht, dass ihr sie um die Klopapierrolle unter den Zahnstochern wickeln könnt und klebt sie entweder mit Kleber oder Tesafilm fest. Oder beides. Doppelt hält besser.
Jetzt fehlt nur noch die obere Verkleidung. Schnappt euch nun ein Blatt Papier und ein Teelicht. Legt das Teelicht auf das Papier und umrandet es. Zieht nun einen Kreis um den schon gezeichneten, der 1-2 mm größer ist. Malt nun einen Stern um den Kreis. Ich hab ein Lineal zur Hilfe genommen, weil ich absolut nicht frei malen oder zeichnen kann. Seit ihr damit fertig, schneidet eure Schablone aus. Übertragt sie zwei Mal auf den Bastelkarton und schneidet sie aus. Schneidet auch das Loch aus.

Bemalt eure Verkleidung, wie ihr möchtet und lasst alles trocknen.
Setzt nun alles zusammen und schon habt ihr zwei Teelichthalter in letzter Minute gebastelt.

Geschenkverpackungen

Diese kleinen Geschenkverpackungen habe ich gemacht, weil ich meinen Nachbarn zu Nikolaus immer eine Kleinigkeit schenke. Letztes Jahr waren es kleine gekaufte Nikoläuse, aber dieses Jahr habe ich was selber gemacht. Die Lebkuchenschokolade und andere Leckereien werden Platz in diesen Boxen finden.
Solltet ihr sie auch für Lebensmittel benutzen, legt die Boxen bitte vorher mit einer Serviette aus.
Natürlich kann man so etwas auch in eine kleine Tüte packen und diese dann mit Geschenkpapier umwickeln, aber ich stell mich dabei immer so doof an.
Außerdem kann man diese Schachteln auch gut mit den Kleinen basteln und sie gehen recht fix. Ihr könnt die Schachteln auch zum Verpacken von kleinen Weihnachtsgeschenken benutzen.

Ihr braucht pro Schachtel:

1 Blatt Papier oder Bastelkarton (Din A4)
Bleistift
Lineal
Schere
Kleber
Optional: Farbe, Sticker, Glitzer

So wird’s gemacht:
Malt die Schablone wie auf den Bildern mit den Maßen ab.
Die Obere ist für eine rechteckige Schachtel, die Untere für eine quadratische Schachtel.

Benutzt beim Abmalen ein Lineal, denn es ist wichtig, dass die späteren Schnitt- und Faltkanten sauber und gerade sind.
Schneidet mit einer Schere die Rohlinge aus. Schneidet nun an den gelb eingezeichneten Linien bis zur nächsten Linie ein. Faltet nun die restlichen Seiten ein.
Bestreicht die Ecken mit Kleber, faltet die Flächen zusammen und klebt die Seiten fest.
Habt ihr beide Schablonen ausgeschnitten und zusammengeklebt, bekommt ihr eine kleine Schachtel.
Eurer Fantasie sind natürlich keine Grenzen gesetzt. Ihr könnt ein unifarbenes Stück Papier oder Bastelkarton nehmen und es nach Lust und Laune bemalen. Ihr könnt auch buntes Papier nehmen und es mit Weihnachtsstickern bekleben, oder ihr malt mit Farbe Schneeflocken drauf.
Ich hatte noch Bastelkarton übrig und hab mich daran bedient.

Mit diesem Beitrag nehmen wir am Creadienstag teil.

Restezauber-Tour durch Berlin

Vergangenes Wochenende waren wir (Danny und Kiki) in Berlin. Wir hatten beim Restezauber-Wettbewerb mit dem Rezept Kartoffelsuppe mit Mais mitgemacht. Auch wenn wir beim eigentlichen Wettbewerb nicht gewonnen haben, konnten wir doch als Nachrücker zur Restezauber-Tour durch Berlin.

Samstag ging der Wecker für uns um 3:45, um dann mit der Bahn erst nach Köln und von dort mit dem ICE nach Berlin zu fahren. Da angekommen suchten wir unseren Weg durch den Berliner Hauptbahnhof zum Hotel, um erst mal das Gepäck loszuwerden. Denn für die Tour waren wir etwa eine Stunde zu früh. Aber bei Fahrten mit der DB plant man ja lieber etwas mehr Zeit ein. Blieb also noch genug Zeit für einen kurzen Ausflug zum Reichstag.

Danach ging es zurück zum Hotel. Wo wir auf die anderen Gewinner und Nachrücker trafen.
Jette war mit ihrer Begleitung Franzi dabei und beide haben jeweils einen eigenen Blog. Franzi bloggt über ihre Backkreationen und Jette bloggt darüber, was sie aus den Lebensmitteln macht, die sie von der Tafel bekommt.
Helene hatte über Instagram an dem Wettbewerb teilgenommen und ihre Freundin Anna mitgenommen.
Sindy hatte ebenfalls über Instagram teilgenommen und ihren Partner Peter mitgebracht.

Mit einem kleinen Lunchpaket von Sara Hermges, der Projektleiterin des #Restezaubers ging es ab in den Bus zur ersten Station des Tages: Dörrwerk. Dort führte uns Jonas Biber durch die wirklich sehr kleine Produktionsanlage und erklärte, wo das Obst und Gemüse herkommt, wie es verarbeitet wird und wie die Abläufe sind. Bei Dörrwerk wird nämlich gerettetes Obst und Gemüse verarbeitet. Sprich Obst und Gemüse haben kleine Schönheitsfehler und werden daher vom Handel nicht verkauft. Die Sachen kommen dann direkt vom Landwirt oder vom Großhandel. Aus Obst und Gemüse wird zuerst extern ein Püree gemacht, dass dann im Dörrwerk auf Bleche verteilt wird, bevor es dann für 12 Stunden getrocknet wird. Wenn es dann aus dem Trockner kommt, muss es schnell von den Blechen gelöst und verarbeitet werden, denn wenn die Masse auskühlt, wird sie sehr fest. Verpackt und abgewogen wird das Ganze dann auch noch von Hand.

Danny: Vom Dörrwerk hatte ich bis dahin noch nie gehört. Aber die Idee ist echt super. Das Einzige, was ich hier schade fand war, dass man nicht mal ein kleines Glas mit dem Püree zu sehen bekam oder einfach mal ein Blech wie es aus dem Ofen kommen würde. Ich meine, dass man nix produzieren kann, wenn man da so eine kleine Meute durchführt ist schon klar, zumal 12 Stunden trocknen ja nicht so das Nonplusultra der Spannung ist, aber ka so ein paar Beispiele wären super gewesen. Gerade auch für Fotos.

Kiki: Ich kannte dieses Startup auch nicht, aber ich bin völlig begeistert davon. Ich sehe selber in meinem Job, wie viel von Kunden abgegeben oder zurückgegeben wird, weil in dem Apfelkorb ein Apfel mit Druckstellen ist. Das summiert sich schnell und dass es jemanden gibt, der dieses Obst und auch Gemüse davor rettet weggeschmissen zu werden, unterstütze ich sehr. Meiner Meinung nach haben sie ihre Auszeichnungen redlich verdient!
Ich muss mich allerdings Danny anschließen, es war mehr theoretisch. Dafür haben wir Probierpakete bekommen, die noch getestet werden wollen. Wir haben Visitenkarten ausgetauscht und ich werde mal mit meinem Chef über diese Idee reden. Vielleicht haben wir ja bald ein neues Produkt im Sortiment.

Als Nächstes sind wir dann in das ehemalige Restaurant von Restlos Glücklich gefahren. Dort haben wir Leonie und Julia getroffen, die uns von dem Restaurant und ihren neuen Plänen erzählt haben. In dem Restaurant wurden viele Lebensmittel verarbeitet, die sie von Lebensmittelläden bekommen haben, da diese sie nicht mehr verkaufen konnten. Das Restaurant gibt es seit Oktober in der Art nicht mehr. Zum einen lag es daran, dass ihr Koch verstorben ist und sie keinen geeigneten Ersatz gefunden haben. Es ist nämlich gar nicht so einfach mal eben in kürzester Zeit ein Menü für zusammenzustellen und das war für einige zu viel oder auch “nicht kreativ” genug. Sie konzentrieren sich jetzt komplett auf die Aufklärung rund um das Thema Lebensmittelverschwendung und -rettung.

Kiki:  Ich weiß nicht so ganz, was ich davon halten soll. An sich finde ich die Idee wirklich klasse, allerdings machen sie in meinen Augen der Tafel damit Konkurrenz. Gut, ich weiß nicht, wie das in Berlin aussieht, aber bei uns in der Umgebung nimmt die Tafel händeringend jede Spende an. Es ist zwar schade, dass das Restaurant so nicht mehr existiert, aber ich finde es gut, dass sie sich nicht unterkriegen lassen und an Schulen Aufklärung betreiben. 

Danny: Ich fand es etwas schade, dass das Restaurant so nicht mehr existierte.

 

Den Abschluss bildete Isabelle Bleeser von Querfeld. Mit der ganzen Gruppe ging es ins Restaurant Hermann’s. Dort wird krummes Gemüse verwendet, um dessen Vermittlung sich Querfeld kümmert. Denn krumme Gurken oder zweibeinige Möhren werden im Lebensmittelhandel nicht verkauft und in der Gastronomie nicht verwendet, weil es zu viel Aufwand ist, sie zu verarbeiten. Sie landen dann entweder in der Biomasseproduktion, Tierfutter oder werden einfach vernichtet. Das Gemüse kommt z. B. aus Spanien mit dem LKW, aber auch aus Deutschland. Die Sortierung, was schön genug für den Einzelhandel ist und was nicht, erfolgt dann hier. Querfeld sorgt dann dafür, dass das Gemüse, das nicht hübsch genug für den Einzelhandel ist, an Restaurants vermittelt wird. Dort kommt das Gemüse einfach in den Topf und der Kunde sieht nicht mal, wie schön oder “hässlich” das Gemüse war.
Im Hermann’s werden die Gerichte auch auf Platten serviert, dass sich jeder einfach nehmen kann, was er möchte. So hat das Essen auch noch einen sozialen Aspekt. Wie lecker das dann ist, konnten wir vor Ort auch direkt testen.

Danny: Das ist eigentlich ein wirklich cooles Konzept. Zumal es ja wirklich vom Geschmack keinen unterscheid macht, ob die Gurke gerade oder krumm ist.

Kiki: Nachernte auch ein wichtiges Thema, wenn es um Lebensmittelrettung und -verschwendung geht. Ich erinner mich an meine Omas, die beide selber Gemüse angepflanzt haben und da war das wenigste gerade und hübsch. Aber gut, ich bin auch ein kleines Landei. Reine Stadtkinder, die noch nie eine echte Kuh gesehen haben, kennen heutzutage auch nur gerades und hübsches Obst und Gemüse. Dabei macht es geschmacklich keinen Unterschied und es ist auch genauso gesund. Einer der Köche hat uns auch erklärt, wie er mit dem krummen Gemüse vorgeht. “Die hässlichen Tomaten verarbeiten wir zu Soße, die hübschen kommen in den Salat.”
Wir bekamen zum Schluss jeder ein Glas Chutney, was aus krummem Gemüse hergestellt wurde und ich hab mein eigenes ohne Ingwer bekommen. Ja, das finde ich erwähnenswert. 🙂

Als Erstes durften wir Brot probieren, dass keinerlei Mehl, Hefe, Milch oder Ei beinhaltet. Es wurde lediglich aus Sprossen, Nüssen und Getreide hergestellt. Der eine Dip wurde aus Roter Bete und Wasabi angerührt, der andere aus fermentierter Gelbpaprika und Mandel.

Der zweite Gang bestand aus Kimchi auf einem Cracker mit Sesam und Schwarzkümmel und einer hausgemachten Creme.

Der letzte Gang bestand aus Kartoffelscheiben, die mit Käse überbacken und mit einem Zwiebel-Möhren-Chutney abgerundet wurden.
Bei all den Gerichten sah man in keinster Weise, wie krumm und hässlich die Zutaten vorher waren, dafür waren sie alle ganz lecker.

Damit war die Tour offiziell beendet. Wir sind dann zurück zum Hotel, haben dort erst mal unser Zimmer bezogen und uns dann noch mal auf den Weg gemacht. Erst ging es noch mit einem kleinen Schlenker zum Brandenburger Tor, da es eh auf dem Weg zur Mall of Berlin liegt und im Dunklen immer so schick beleuchtet ist.

Fürs Abendessen hatten wir einen Besuch im Wonder Waffel geplant. Leider war der WW in der Mall of Berlin sehr klein und hatte keine eigenen Sitzplätze. Die Plätze in den Gängen waren uns dann auch zu ungemütlich, daher haben wir unsere Waffeln erst mal vertagt. Wir haben dann beschlossen zu Hans im Glück zu gehen, den hatten wir bei der Ankunft im Bahnhof zufällig gesehen. Auf dem Weg dorthin ging es dann noch am Denkmal für die ermordeten Juden vorbei.

Bei Hans im Glück gab es dann das Abendmenü mit Cocktail dazu, und während wir da saßen und auf unsere Burger fixiert waren, hat uns dann Jette angesprochen, die auch zufällig das Restaurant für ihr Abendessen gewählt hatte. Wir haben dann noch ne Weile gequatscht, bevor wir dann zurück ins Hotel sind, da war beide schon sehr gespürt haben, dass der Wecker um 3:45 Uhr geklingelt hatte.

Am nächsten Morgen waren wir noch mal beim Denkmal, um es im Hellen noch mal zu sehen, und zum Sowjetischen Ehrenmal. Dann ging es auch schon wieder mit der Bahn zurück.

Alles in Allem war es ein sehr interessanter und lehrreicher Ausflug und wir haben es nicht bereut, daran teilgenommen zu haben. Für alle noch ein kleiner Reminder, wie man Lebensmittel am besten zu Hause lagert, damit sie länger frisch bleiben.

Die Maske des Namenlosen

Erst das Tavenenschild, jetzt dieses Accessoire.
Diese Maske ist nun auch ein fester Bestandteil meines aventurischen LARP-Charakters. Mit ihr verbindet sie alles, was sie an ihren gestorbenen Bruder erinnert. All das Leid, all den Schmerz, aber auch die schönen Dinge.
Um diese Requisite zu basteln, braucht man an sich nicht viel, aber man sollte genug Zeit einplanen. Zwischen den einzelnen Schritten muss nämlich alles gut durchtrocknen.
Der Fantasie sind hier natürlich keine Grenzen gesetzt!
Wenn ihr euch auch so eine Maske basteln wollt –schließlich ist die Narrenzeit ja offiziell eröffnet -, habt ihr hier die Anleitung zu meinem Exemplar:

Was ihr braucht:

Maskenrohling (Pappe, Filz, Holz, Styropor etc)
Papier
Kleister
Sprühfarbe  (Gold)
Acrylfarbe (Gold)
Edding (schwarz)

So wird’s gemacht:

Rührt für das Pappmaché den Kleister an. Ich mach sowas immer nach Gefühl. Hauptsache, es ergibt nachher eine schön dickflüssige Masse. Während der Kleister zieht, reißt das Papier in kleine Schnipsel.

Verteilt reichlich Kleister auf dem Maskenrohling und beklebt diesen mit den Papierschnipseln, bis sie ganz bedeckt ist.

Wenn ihr wollt, könnt ihr mehrere Schichten übereinander kleben, aber ich habe lediglich nur eine Schicht gemacht.
Lasst die Maske über Nacht trocknen.

Sprüht sie nun von beiden Seiten mit der goldenen Farbe an und lasst sie wieder gut trocknen.

Schnappt euch nun einen Pinsel und bemalt die grundierte Maske mit der goldenen Acrylfarbe.

Wenn ihr eine Sprühfarbe gefunden habt, die schön schimmert, braucht ihr nicht noch mit der Acrylfarbe drüber gehen. Meine Farbe sah auf den Beispielbildern leider schöner aus, als sie war, also musste ich noch ein bisschen nachbessern.

Nachdem auch diese Schicht trocken ist, umrandet die Außenseiten und Augen mit einem schwarzen Edding. Streicht mit einem Taschentuch über den noch feuchten Edding, um der Maske einen etwas schäbigeren Look zu geben.

Fertig ist auch schon die zerschlissene Maske des Namenlosen!

Mit diesem Beitrag nehmen wir am Creadienstag teil

Kreativ Welt 2017

Vergangenes Wochenende war in Frankfurt die Kreativ Welt Messe. Kiki und ich waren natürlich da, um uns mal umzusehen, was es so Neues gibt und auch das eine oder andere Schnäppchen zu machen. Wie im letzten Jahr war die Auswahl an den Ständen riesig und die Gänge voll. Vor allem schien mir die Auswahl bei Wolle größer geworden zu sein. Vielleicht habe ich dieses Jahr auch einfach mehr darauf geachtet.
Ich muss sagen, das Schöne am Sonntag ist ja, dass vieles noch mal zusätzlich runtergesetzt ist und ich habe bei den Stoffen auch noch ungeplant ein paar Schnäppchen mitgenommen. Wir haben auch einige sehr interessante neue Bastelsachen gesehen, die wir so noch nicht kannten. Unter anderem gab es eine Seife, die durch Kneten in Form gebracht wird.

Die Nächste Kreativ Welt ist vom 1.-4.11.2018 wir sind wohl definitiv wieder mit dabei.

 

 

    

   

 

Kokosseife

Auch mir ist mittlerweile mal bewusst geworden, dass in etwas mehr als einem Monat schon wieder Weihnachten ist.
Klar, in meinem Job als Kassiererin im Einzelhandel sehe ich seit September Lebkuchen und Schokonikoläuse, aber langsam sollte man sich wirklich Gedanken machen, was man verschenken möchte.
Letztes Jahr habe ich selbstgemachten Likör und Glühwein verschenkt, da wollte ich dieses Jahr was anderes machen. Weg von Lebensmitteln und Essbarem – mal ganz davon abgesehen, dass es echt bescheiden zu Verschicken ist.
Dieses Jahr bekommen meine Liebsten selbstgemachte Seife geschenkt. Ich hab mich mal ein wenig schlau gemacht und dann einfach losgelegt.
Mein erster Versuch ist eine Kokosseife.
Ich habe mir kleine ovale Silikonformen im Internet bestellt und das folgende Rezept reichte für 12 Seifen.

Ihr braucht:
300g Glycerinrohseife (weiß)
Kokosraspel
Grüne Seifenfarbe
Seifenduft Kokos
Messer
Schneidebrett
Löffel

Wie man’s macht:
Schneidet die Seife in kleine Würfel oder raspelt sie in eine Schale.

Stellt die Schale dann in ein Wasserbad und lasst die Seife schmelzen, bis keine Stückchen mehr übrig sind. Dieser Schritt dauert am längsten. Ihr braucht auch nicht die ganze Zeit dabeizustehen, es reicht vollkommen aus, ab und an mal nach dem Rechten zu sehen.

Wenn die Seife flüssig ist, nehmt sie vom Herd, lasst sie aber im Wasserbad. Gebt ein paar Tropfen Seifenfarbe hinzu und rührt um. Ist euch die Farbe zu hell, gebt nach Belieben weiter Farbe hinzu.

Für den Kokosduft gebt ein paar Tropfen von dem Seifenduft hinzu. Rührt alles ordentlich um.

Streut die Kokosraspel in die Silikonform, bis der Boden leicht bedeckt ist.

Gießt die Seife mit einem Löffel in die Form und lässt es für etwa 30 Minuten stehen.

Fühlt sich die Oberfläche fest an, könnt ihr die fertige Seife aus der Form drücken und sie vollständig aushärten lassen.
Durch die Raspel, die auf der einen Seite sichtbar sind, bekommt man einen leicht peelenden Effekt.

Wichtig hierbei: Glycerinseife nimmt die Feuchtigkeit in der Luft auf und gibt sie ab. Die Seife beginnt also zu schwitzen, wenn man die ausgehärtete Seife nicht zügig einpackt. Vorzugsweise in Frischhaltefolie oder verpackt sie Luftdicht in eine Tupperdose.
Anders wird die Seife nämlich etwas klebrig und unansehnlich, weil sich die Farbe auch verändert.

Auch zu beachten ist die Dosierung des Seifendufts. Die Glycerinseife hat im warmen Zustand einen gewissen Eigengeruch, der den Seifenduft übertünchen kann.
Ich hab es ein bisschen übertrieben und die Seife riecht sehr intensiv und künstlich. Gut, das kann allerdings auch an dem Seifenduft selber liegen, den ich besnutzt. Der riecht nämlich auch so schon sehr künstlich.

Mit diesem Beitrag nehmen wir am Creadienstag teil.

Mug Rug für die Herbst -Tassenteppich – Tausch – Party

Ende letzten Monats bin ich zufällig beim Stöbern in den Creadienstagsbeiträgen über die herbstliche Tausch Party gestolpert. Ich wollte schon länger einen Mug Rug nähen aber ich konnte mich nie so recht aufraffen. Ich hatte auch direkt eine Idee. Ich woltle zwei Herbstblätter nebeneinander machen. Insgesamt habe ich damit aber mehr abgebissen, als ich schlucken konnte. Für das mehr oder minder erste quilt Projekt war es etwas viel. Ich habe mich mit der Zeit total vertan und es ist auch insgesamt nicht ganz gerade geworden. Ich hoffe jedoch, dass es meinem Tauschpartner trotzdem gefällt.

Noch zwei WIP Bilder

 

Mittlelaterliches Ballkleid

Jetzt am Wochenende war ich auf einer Hochzeitshofhaltungscon, die mein Mittelalterverein veranstaltet hat. Ich habe die Kammerzofe des Bräutigams gespielt und für das Festbankett am Samstagabend und den nachfolgenden Ball folgendes Kleid genäht.

Den Schnitt habe ich mir bei Natrum und Soda abgeschaut, allerdings ist dieses Kleid kein Schnürkleid. Ich habe es passend genäht, weil ich mit Schnürungen immer hängen bleibe und sie deswegen als unpraktisch empfinde.
Die Stoffangabe ist für meine Größe (40/42) angegeben. Denkt daran, es anzupassen.
Ich habe meinen Stoff als Restposten bekommen. Ich habe ihn gesehen und musste ihn haben. Da es sich um Polsterstoff handelt, ist das Kleid recht schwer, aber dafür fällt es sehr gut und bleibt auch da, wo es sein soll. Außerdem ist es schön warm, was bei den jetzt aufkommenden Temperaturen gar nicht so verkehrt ist.
Was nun folgt ist keine richtige Anleitung, dafür habe ich nicht genug Ahnung vom Nähen, bitte seht es mir nach 🙂

Was ich benutzt habe:

Stoff, etwa 3 Meter (eurer Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt), vorgewaschen
Nähgarn (entweder in genau dem Farbton des Stoffes oder ihr nehmt etwas dunkleres/helleres Garn, wenn ihr wollt, dann man die Nähte sieht)
Knopf für den Gürtel

So hab ich es gemacht:

Wichtig ist bei dem Schnittmuster: Es ist nicht schlimm, wenn der Zuschnitt zu weit ist. Enger schneidern geht immer. Andersrum eher weniger.
Ich habe mich an dem Schnittmuster aus dem Original bedient und Folgendes draus gemacht.

Ihr braucht zwei Mittelteile (für vorne und hinten) und vier Seitenteile. Legt also die Muster auf den Stoff, pinnt sie mit Stecknadeln fest und entweder habt ihr Schneiderkreide, mit der ihr die Umrisse nachzeichnet, oder ihr schneidet es ohne Vorzeichnen aus. Denkt bei beiden Varianten unbedingt an die Nahtzugabe, damit ihr das Kleid später noch so eng schneidern könnt, wie ihr es gerne haben möchtet.

Entweder steckt ihr es dann an einer Schneiderpuppe ab, oder ihr lasst euch von jemandem helfen und steckt es am eigenen Körper ab.

Näht nun alle Teile zusammen, vergesst aber nicht, dann ihr Platz für die Arme lasst (ich hab es nämlich völlig vergessen und durfte dann alles wieder auftrennen).
Normalerweise sollten die Teile noch versäubert werden, aber mein Stoff ist so schwer gewesen, dass er keine Fäden zieht und somit habe ich mir den Schritt sparen können.

Bügelt die Nähte auseinander und schon bekommt das Kleid eine etwas figurbetonendere Form.

Steckt den Saum ab und näht auch diesen um. Wenn ihr hier etwas helleres/dunkleres Garn benutzt, wird man hier die Naht sehen. Ich nutze das gerne, weil ich so ein bisschen Dekoration auf das Kleid bekomme, ohne Borte zu benutzen oder Ähnliches. Man kann auch zuerst in der passenden Farbe den Saum umnähen und dann mit Zierstichen arbeiten.
Bei meinem gemusterten Stoff habe ich mich lediglich für eine gerade Linie entschieden, weil in meinen Augen alles andere zu viel geworden wäre. Die Ornamente auf dem Stoff sind schon auffallend genug, da braucht man nicht noch eine protzige Borte aufnähen.

Da dieses Kleid keine Ärmel hat, schneidet man die Stoffteile so ein, wie man es haben möchte und näht ebenfalls um.

Zum Schluss kommt noch der Ausschnitt. Mein Kleid hat kein Unterkleid, sondern nur eine Bluse als Unterteil und da diese mit einem wunderschönen Spitzenausschnitt versehen ist, habe ich das Kleid so ausgeschnitten, dass man diesen sehen kann. Umnähen, fertig.

Für den Gürtel habe ich einen langen Streifen ausgeschnitten, umgenäht und mich für einen Knopfverschluss entschieden.

Jetzt fehlen nur noch die passenden Accessoires und fertig ist das Ballkleid.

Mit diesem Beitrag nehmen wir am Creadienstag teil.

Kerzenständer aus Beton

Letztes Wochenende war sehr kreativ. Ich musste unbedingt noch neue Kerzen fürs nächste LARP gießen und ich wollte unbedingt mal was mit Beton basteln. Bei Smillas Wohngefühl eine Anleitung für Kerzenständer gefunden. Die habe ich dann gleich mal ausprobiert.

Die Ergebnisse müssen noch komplett durchtrocknen. Aber sie sehen schon ziemlich cool aus. Ich denke, ich muss mir für die Kerzeneinbuchtung noch was anders überlegen. Meine Teelichthalter waren viel zu groß. Daher hab ich sie nicht drin gelassen. Schätze man kann ja einfach ein bisschen was an Dekosteinchen rein kippen.

Ein paar WIP Fotos.

Zwei Kerzenständer mit Phex Symbol und einer mit Gänsen.

So hier sind auch noch ein paar Kerzenkissen, die ich am Wochenende gemacht hab.   

Mein Beitrag zum Creadienstag.