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Zwiebelsuppe

Ich mag Zwiebelsuppe richtig gerne, mach sie aber viel zu selten, weil sich in meinem Kopf eingebrannt hat, dass der Toast in der Schüssel liegt und gratiniert wird. Je nach Schüssel und je nachdem, wie ungeschickt man ist, landet die halbe Suppe bei dem Versuch das Toast mit dem Löffel zu zerkleinern allerdings eher auf der Hose, als im Mund. Been there, done that. Grund genug für mich, sie nicht zu kochen.
Jetzt hatte ich aber noch einen 10-Kilo Sack Zwiebeln zu Hause rumstehen, den ich von einer Con mitnehmen durfte und so langsam mussten die auch weg. Also habe ich mich dann doch dazu entschieden, eine große Menge Zwiebelsuppe zu kochen. Allerdings – und ich könnt mich immer noch dafür hauen, dass ich nicht früher auf die Idee gekommen bin – habe ich das Toast diesmal einfach separat dazu gelegt und mir somit das Drama erspart.
Geht echt schnell und schmeckt auch getrennt super lecker!
Hier habt ihr das Rezept, das ich für meine Großproduktion hochgerechnet habe.

Zutaten:

500 g geschälte Zwiebeln
150 ml Weißwein
800 ml Gemüsebrühe
Butter zum Anbraten
Salz
Pfeffer
Thymian
Toast
Streukäse

Zubereitung:
Schneidet die geschälten Zwiebeln in halbe Ringe und bratet sie in einem großen Topf in der Butter goldbraun an. Löscht alles mit dem Weißwein ab und gießt den Topf mit der Gemüsebrühe auf. Lasst die Suppe für 20 Minuten kochen.
Schmeckt sie mit Salz, Pfeffer und Thymian ab und fertig ist auch schon die Suppe an sich.
Toastet das Brot, bestreut es mit Käse und lässt es überbacken.

 

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Zwiebelsuppe
Zutaten
  • 500 g Zwiebeln (geschält)
  • 150 ml Weißwein
  • 800 ml Gemüsebrühe
  • Butter zum Anbraten
  • Salz
  • Pfeffer
  • Thymian
  • Toast
  • Streukäse
Zubereitung
  1. Schneidet die geschälten Zwiebeln in halbe Ringe und bratet sie in einem großen Topf in der Butter an. Löscht alles mit dem Weißwein ab und gießt den Topf mit der Gemüsebrühe auf. Lasst die Suppe für 20 Minuten kochen.

  2. Schmeckt sie mit Salz, Pfeffer und Thymian ab und fertig ist auch schon die Suppe an sich.

  3. Toastet das Brot, bestreut es mit Käse und lässt es überbacken.

 

Kirschblütenbaum mit Stickern von bande

Wie am Samstag schon angekündigt kommt heute der Beitrag über die washitape ähnlichen Sticker von bande. Auf der creativeworld im Januar haben Danny und ich uns unter anderem auch diesen Stand angeschaut und uns ein bisschen was zu den Produkten erklären lassen. Außerdem haben wir einige Kostenlose Muster zum Ausprobieren mitbekommen.
Wie Washitape kann man diese Sticker überall anbringen und sie lassen sich super leicht wieder entfernen, ohne dass die Sticker zerreißen oder die Oberfläche, auf der sie geklebt wurde leidet. Man kann damit alles dekorieren und mit ein bisschen zusätzlichem Material kann man auch wirklich schöne Bilder basteln.

Ich hatte schon erwähnt, dass ich nicht so der Fan von Washitapte bin, aber diese Sticker total klasse fand. Beziehungsweise, was man daraus machen kann. Nachdem wir auch kostenlose Samples bekommen haben, musste ich das natürlich auch gleich ausprobieren.
Für mich sind diese Sticker sehr interessant, weil ich weder malen noch zeichnen kann. Mit ein bisschen Fingerspitzengefühl und Fantasy kann man aber mindestens genauso schöne Bilder kreieren und sowas finde ich klasse! Ich würde so gerne mehr selbstgemalte Bilder in meiner Wohnung haben, aber ich kann es einfach nicht.
Ich hab mich bei dem folgenden Bastelwerk an einem der Bilder orientiert, das auch an dem Stand von bande ausgestellt wurde. Normalerweise würde ich auch einen weißen Bilderrahmen nehmen, aber ich hatte noch ein Stück Verpackungsmaterial übrig, das ich vor ein paar Wochen mit Pappmaché bearbeitet hatte. Da es diesen Rundauschnitt hatte, wollte ich unbedingt ein Bild rein malen oder kleben, hatte aber bis jetzt noch nicht das Richtige gefunden. Doch nachdem wir diese Sticker bekommen hatten, war diese Frage auch beantwortet.

Was ihr dafür braucht bzw. was ich benutzt habe:

Bilderrahmen (weiß, oder ihr bemalt einen Naturrahmen)
blauer Wasserfarbe
braune Abtönfarbe
Pinsel
bande Sticker (Yoshino Kirschbaum und Kirschblüten Blütenblätter)

Wie ich es gemacht habe:

Meinen vorgefertigten Rahmen habe ich mit blauer Wasserfarbe ausgemalt, damit es aussieht, wie ein wolkenloser Himmel. Wenn ihr das macht, wird es wohl ein Blatt Papier sein, dass ihr ausmalt. Nachdem die Farbe trocken war habe ich mit einem dünnen Pinsel und der braunen Abtönfarbe eine Linien aufgemalt, die nachher die Äste meines Kirschbaumes darstellen sollten.

Nachdem auch das getrocknet war, habe ich meiner Fantasie keine Grenzen gesetzt. Ich habe einfach die Sticker von der Kirschbaumrolle gezogen und sie dorthin platziert, wo ich sie hübsch fand.
Zum Schluss habe ich noch ein paar von den Kirschblüten auf dem Bild und dem Rahmen verteilt.
Fertig ist das Bild mit den bande Stickern.

Aus den anderen Stickertapes werde ich auch noch was basteln. Vielleicht verschöner ich meinen weißen Kleiderschrank mit Kirschblütenblättern oder gestalte Karten mit den Sonnenblumen.
Mit diesem Beitrag nehmen wir am Creadienstag teil und starten damit auch mal bei #12xkreativ von vom Landleben. Geniale Idee! Mal schauen, was uns noch so einfällt 🙂

Creativeworld 2018

Am letzten Sonntag waren Danny und ich zusammen auf der Creativwolrd in Frankfurt. Von Samstag bis Dienstag war die Messe für Fachbesucher geöffnet, um sich allerlei Neuheiten im Bereich Büro, Bastelwelt, Blumen und Winter anzuschauen.
Allerdings haben wir uns nicht so sehr für den neusten Büro- und Schreibbedarf interessiert, sondern haben uns den Tag über hauptsächlich in zwei Hallen aufgehalten, um uns die Creativeworld und die Christmasworld anzuschauen. Im Gegensatz zur Kreativ Welt war diese Messe keine Verkaufsmesse, was auch den Menschenauflauf reduzierte. Ich finde sowas immer recht angenehm, wenn man sich nicht von einem Stand zum anderen schieben muss und eigentlich gar nicht so viel vom Drumherum mitbekommt, weil man eher damit beschäftigt ist, anderen nicht auf die Füße zu latschen.

 

Unser Ziel war es die beiden Hallen durchzusehen und uns dann in der Workshoparea niederzulassen und so lange an den angebotenen Workshops teilzunehmen, bis und langweilig wird. Gesagt, getan.
Mir sind die vielen Stände aufgefallen, die sich auf Leinwandmalerei bezogen. So viele Pinsel und Farben hab ich noch nie auf einem Haufen gesehen. Obwohl dieser Anblick mich faszinierte, war das leider nichts womit ich etwas anfangen kann. Ich kann weder malen noch zeichnen. Pinsel nutze ich nur zum Lackieren oder dann, wenn ich Dinge fürs LARP bemale.
Doch neben solchen Ständen gab es auch viele tolle Kreativstände, an denen man deren neuste Kollektionen ausprobieren durfte. So habe ich mich zum Beispiel beim Stand von efco an einem Kissenbezug  versucht, den man mit Schablonen und Stempel und den dazugehörigen Farben gestaltet.

Damit das Motiv dauerhaft auf dem Bezug bleibt, muss ich die stellen noch überbügeln. Ohne bügeln geht die Farbe nämlich wieder raus und man hat wieder einen Blancobezug. An sich eine tolle Sache, wenn man sich mal vermalt oder verstempelt hat. Da ich gerne Stoffe bemale und auch meine Larpkleider davon betroffen sind überlege ich, ob ich mir nicht mal ein Textilset zulegen sollte.
Unter den anderen Ständen, die unsere Aufmerksamkeit gewonnen hatten war eine Dame aus Amerika, die Siegelwachs und Siegel anbot. Ich fand es ziemlich cool, dass sie auch Siegelwachs hatte, den man in eine Heißkleberpistole schieben konnte. Nicht larptauglich, aber unheimlich praktisch!

Auch sehr interessant war der Stand von bande, der auf den ersten Blick Washi Tape ausstellte. Ich bin kein sonderlich großer Fan davon, aber als wir näher herangingen sah ich, dass es kein normales Tape war, sondern Sticker, die man – wie Washi Tape – von der Rolle abnehmen und überall draufkleben konnte. Was man alles damit machen konnte, wurde dort am Stand gezeigt. Ich war völlig hingerissen von den Kirschblüten, Danny hatten es die Kois angetan. Wir haben auch ein paar kostenlose Samples bekommen, um uns selber auszutoben. Am Dienstag kommt dazu auch ein eigener Beitrag.

In der Workshoparea haben wir uns unteranderem an Alkoholtinte von Jacquard versucht. Wir haben an einem Stand gesehen, was man damit machen kann und wollten das auch mal ausprobieren. Witziges Spielzeug mit dem man ziemlich coole Bilder machen kann!


Kikis Bilder


Dannys Bilder

In einem weiteren Workshop haben wir Farben von GANSAI TAMPI beim Basteln einer Karte ausprobiert. Die Farben waren echt klasse, und ich (Danny) war erstaunt wie gut sie den schwarzen Tonkarton überdecken. Auch den Pinsel mit dem eingebauten Wassertank fanden wir beide sehr cool.

Den Abschluss bildete ein Workshop von Art Resin, bei dem wir ein Bild mit Kunstharz überzogen haben. Leider braucht es 24h um hart zu werden und wir konnten das Bild nicht mitnehmen.

Kurz zusammengefasst: Die Messe war den Besuch mehr als wert. Nächstes Jahr gerne wieder!

 

Die nächste Creativworld findet übrigens vom 26. bis 29 Januar 2019 statt.

Gnocchiauflauf mit Kürbis und Hackfleisch

Dieses Rezept habe ich als Küchenhilfe auf einer Con mitgekocht. Beim gemeinsamen Essen danach waren Danny und ich uns dann sehr schnell einig, dass wir dieses Gericht mit euch teilen müssen, weil es so lecker ist!
Nachdem ich etwa 2 Stunden damit zugebracht hatte die ganzen Kürbisse zu zerkleinern hatte ich allerdings auch hohe Erwartungen an das Gericht. Schließlich sollte sich die ganze Arbeit ja auch lohnen. Gut…im Nachhinein war es ein ziemlich dämlicher Gedanke. Es ist Kürbis! Bis jetzt hab ich noch kein Kürbisgericht gegessen, was mir nicht geschmeckt hat. Wie dem auch sei. Wir haben in der Großküche für knapp 70 Mann gekocht, also musste ich das Rezept auf eine haushaltstaugliche Menge runterrechnen. Aufrechnen kann ich mittlerweile, weil ich es gewohnt bin für viele Menschen zu kochen, aber ein Rezept, dass ich auf der Con nach Anweisungen gekocht habe, war aus dem Kopf doch etwas schwieriger abzuleiten. Aber mein nachgekochtes Ergebnis kann sich definitiv sehen lassen und hat es auch schon in mein privates, kleines Kochbuch geschafft. Eigentlich ist es auch kein bisschen Aufwendig oder kompliziert, aber das Zerkleinern der Kürbisse frisst unglaublich Zeit, wenn man so riesige Mengen nimmt, wie wir es getan haben. Zuhause ging es dann mit einem Kürbis doch recht fix, was ich dann doch sehr begrüßt habe.
Für eine vegane Variante nimmt man statt der Crème fraîche einfach Sojajoghurt und die doppelte Menge an Kürbis, aber ich könnte mir auch vorstellen, dass man noch Möhren dazu schnippelt für ein bisschen Variation. Statt Käse haben wir auf der Con veganen Mozzarella aus Reismilch genommen, was bei den Leuten auch gut ankam (außer, dass der Kürbis nicht durch war, aber das steht auf einem anderen Blatt *flöt*).
Genug geredet hier! Ich wünsch euch viel Spaß beim Nachkochen!

Zutaten für 4 Personen:

500 g Gnocchi
250 g Hackfleisch (gemischt, oder Rind)
1 große Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 kleiner Hokkaidokürbis (knapp 1 Kilo)
1 Becher Crème fraîche (250 g)
2 TL Tomatenmark
300 ml Rinderbrühe
1 EL Öl zum Anbraten
Salz
Pfeffer
Cumin
Oregano
Käse zum Überbacken

Zubereitung:

Heizt den Ofen auf 180 Grad Umluft vor (200 bei Ober-/Unterhitze).
Füllt in eine Auflaufform die ungekochten Gnocchi und stellt sie bei Seite.
Schält die Zwiebel und die Knoblauchzehe und schneidet beides in kleine Würfel. Bratet die Zwiebel und das Hackfleisch in einer Pfanne scharf an und gebt dann das Tomatenmark hinzu, um es kurz anzurösten. Löscht alles mit der Rinderbrühe ab und reduziert die Hitze.
Halbiert den Kürbis, schneidet die Enden ab, löffelt das Innenleben heraus und schneidet ihn dann ebenfalls in kleine Würfel. Gebt ihn in die Pfanne und lasst alles zugedeckt für etwa 20 Minuten köcheln.
Gebt zum Schluss Salz, Pfeffer, Oregano und Cumin nach Geschmack hinzu und rührt die Crème fraîche unter. Verteilt die Masse nun über die Gnocchi in der Auflaufform und bestreut alles mit reichlich Käse.
Schiebt die Form für etwa 30 Minuten in den Ofen und lasst euch das Ergebnis schmecken!

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Gnocchiauflauf mit Kürbis und Hackfleisch
Vorbereitungszeit
10 mins
Koch-/Backzeit
1 hrs
Gesamtzeit
1 hrs 10 mins
 
Course: Hauptgericht
Portionen: 4 Personen
Zutaten
  • 500 g Gnocchi
  • 250 g Hackfleisch (Gemischt oder Rind)
  • 1 große Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 kleiner Hokkaidokürbis (etwa 1 Kilo)
  • 1 Becher Crème fraîche (250 g)
  • 2 TL Tomatenmark
  • 300 ml Rinderbrühe
  • 1 EL Öl zum Anbraten
  • Salz
  • Pfeffer
  • Cumin
  • Oregano
  • Käse zum Überbacken
Zubereitung
  1. Heizt den Ofen auf 180 Grad Umluft vor (200 bei Ober-/Unterhitze).
    Füllt in eine Auflaufform die ungekochten Gnocchi und stellt sie bei Seite.

  2. Schält die Zwiebel und die Knoblauchzehe und schneidet beides in kleine Würfel. Bratet die Zwiebel und das Hackfleisch in einer Pfanne scharf an und gebt dann das Tomatenmark hinzu, um es kurz anzurösten. Löscht alles mit der Rinderbrühe ab und reduziert die Hitze.

  3. Halbiert den Kürbis, schneidet die Enden ab, löffelt das Innenleben heraus und schneidet ihn dann ebenfalls in kleine Würfel. Gebt ihn in die Pfanne und lasst alles zugedeckt für etwa 20 Minuten köcheln.
    Gebt zum Schluss Salz, Pfeffer, Oregano und Cumin nach Geschmack hinzu und rührt die Crème fraîche unter. Verteilt die Masse nun über die Gnocchi in der Auflaufform und bestreut alles mit reichlich Käse.

  4. Schiebt die Form für etwa 30 Minuten in den Ofen und lasst euch das Ergebnis schmecken!

Vegane Kirschmuffins mit Oreo

Aus meinem Rezept für einen veganen Schoko-Kirschkuchen habe ich diese veganen Kirschmuffiins mit Oreo gemacht. Als kleines nachträgliches Geburtstagsgeschenk auf einer Con, bei der man das eigentliche Geschenk nicht überreichen kann, weil es nicht ins Setting passt kommen diese kleinen Leckereien immer gut.
Außerdem hatte ich eh grade einen Lauf beim Backen.
Natürlich kann man statt des Kirschsafts Sojamilch oder Sojasahne benutzen, aber ich wollte den Saft nicht verschwenden. Abgesehen davon, schmecken die Muffins lecker fruchtig und intensiver nach Kirsche, als sie es Mit Sojamilch oder Sojasahne tun würden.

Zutaten:

250 g gemahlene Mandeln
250 g Mehl
100 g Zucker
50 g vegane Margarine
1 Packung Backpulver
1 Packung Vanillezucker
1 Prise Salz
1 Packung Oreokekse
1 Glas Kirschen
Puderzucker zum Bestreuen

Zubereitung:

Heizt den Backofen auf 180 Grad Umluft vor.
Verteilt 12 Papierförmchen auf ein Muffinblech, oder 24 Stück (2 pro Muffin) auf einem Backblech.

Gießt die Kirschen ab und fangt den Saft auf.
Gebt die Oreokekse in eine Plastiktüte und zerkleinert sie. Es muss kein Keksmehl werden, es dürfen auch gerne ein paar Stücke übrig bleiben.

Gebt nun alle anderen Zutaten in eine Schüssel und gebt den Kirschsaft dazu. Rührt gründlich um und hebt die Kekse unter.
Verteilt den Teig nun in den Förmchen und drückt die Kirschen in den Teig.

Stellt die Muffins für 20 Minuten in den Backofen. Prüft mit der Stäbchenprobe, ob die Muffins durch sind.
Lasst sie auskühlen und bestreut sie vor dem Servieren mit etwas Puderzucker.

 

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Vegane Kirschmuffins mit Oreo
Zutaten
  • 250 g gemahlene Mandeln
  • 250 g Mehl
  • 100 g Zucker
  • 50 g vegane Margarine
  • 1 Packung Backpulver
  • 1 Packung Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Packung Oreokekse
  • 1 Glas Kirschen
  • Puderzucker zum Bestreuen
Zubereitung
  1. Heizt den Backofen auf 180 Grad Umluft vor.
    Verteilt 12 Papierförmchen auf ein Muffinblech, oder 24 Stück (2 pro Muffin) auf einem Backblech.

  2. Gießt die Kirschen ab und fangt den Saft auf.
    Gebt die Oreokekse in eine Plastiktüte und zerkleinert sie. Es muss kein Keksmehl werden, es dürfen auch gerne ein paar Stücke übrig bleiben.

  3. Gebt nun alle anderen Zutaten in eine Schüssel und gebt den Kirschsaft dazu. Rührt gründlich um und hebt die Kekse unter.
    Verteilt den Teig nun in den Förmchen und drückt die Kirschen in den Teig.

  4. Stellt die Muffins für 20 Minuten in den Backofen. Prüft mit der Stäbchenprobe, ob die Muffins durch sind.
    Lasst sie auskühlen und bestreut sie vor dem Servieren mit etwas Puderzucker.

Fruchtige Maronensuppe

Zu allererst: Herzlichen Glückwünschen an Jessi von Jessis Schlemmerkitchen, denn ihr Blog feiert den 3. Geburtstag und ich steuer das folgende Gericht zu ihrem Blogevent bei. Sie hat sich winterliche Rezepte gewünscht und dem Geburtstagskind möchte man den Wunsch natürlich nicht abschlagen. Der kleine Suppenkasper in mir hat sich ein bisschen ausgetobt und eine fruchtige Maronensuppe gezaubert. Geht schnell, ist lecker und passt perfekt zu den noch kalten Tagen 🙂

Als Kind fand ich Maronen immer ekelig. Zwar fand ich es toll die Esskastanien mit meinem Papa im Winter im Kamin zu rösten und sie dann mit spitzen Fingern aufzuknacken und zu schälen, aber der Geschmack und die Konsistenz haben mich abgeschreckt. Doch zum Glück ändert sich der Körper alle sieben Jahre und damit auch der Geschmackssinn und jetzt mag ich sie ganz gerne. Am liebsten verarbeitet als Süßkartoffel-Maronenpüree oder (jetzt neu) als fruchtige Maronensuppe. Der Orangensaft gibt der Suppe den Kick und zusammen mit dem Balsamicoessig schmeckt sie richtig fruchtig und lecker.
Ersetzt man die Sahne durch Sojasahne, ist die Suppe auch vegan.
Natürlich will ich euch das Rezept nicht vorenthalten. Viel Spaß beim Nachkochen!

Zutaten:

400 g Maronen (gekocht, vakuumiert)
4 mittlere Kartoffeln
1 Zwiebel
1 Liter Gemüsebrühe
50 ml Weißwein
250 ml Sahne
200 ml Orangensaft
Öl zum Anbraten
Salz
Pfeffer
Balsamicoessig

Zubereitung:

Schält die Zwiebel und die Kartoffeln und schneidet sie in Würfel. Erhitzt in einem großen Topf das Öl und bratet darin die Zwiebelwürfel an, bis sie goldbraun sind.
Gebt dann die Kartoffeln hinzu und lasst sie für etwa 5 Minuten bei mittlerer Hitze mitbraten.
Löscht beides mit dem Weißwein ab, gebt die Maronen hinzu und gießt alles mit der Gemüsebrühe auf. Deckel drauf und lasst alles für 20 Minuten kochen.
Püriert die Suppe und rührt dann den Orangensaft und die Sahne ein.
Schmeckt alles mit Salz, Pfeffer und Balsamicoessig ab und fertig ist eure fruchtige Maronensuppe.

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Fruchtige Maronensuppe
Zutaten
  • 400 g Maronen (gekocht, vakuumiert)
  • 4 mittlere Kartoffeln
  • 1 Zwiebel
  • 1 Liter Gemüsebrühe
  • 50 ml Weißwein
  • 250 ml Sahne
  • 200 ml Orangensaft
  • Öl zum Anbraten
  • Salz
  • Pfeffer
  • Balsamicoessig
Zubereitung
  1. Schält die Zwiebel und die Kartoffeln und schneidet sie in Würfel. Erhitzt in einem großen Topf das Öl und bratet darin die Zwiebelwürfel an, bis sie goldbraun sind.
    Gebt dann die Kartoffeln hinzu und lasst sie für etwa 5 Minuten bei mittlerer Hitze mitbraten.

  2. Löscht beides mit dem Weißwein ab, gebt die Maronen hinzu und gießt alles mit der Gemüsebrühe auf. Deckel drauf und lasst alles für 20 Minuten kochen.

  3. Püriert die Suppe und rührt dann den Orangensaft und die Sahne ein.
    Schmeckt alles mit Salz, Pfeffer und Balsamicoessig ab und fertig ist eure fruchtige Maronensuppe.

Blätterteigtaschen mit Hackfleisch, Feta und Spinat

Mein Vater hat zu seinem runden Geburtstag eingeladen und da er mit vielen Gästen rechnet, hat er gebeten, dass jeder etwas mitbringen soll. Eigentlich bin ich immer diejenige, die Salate oder Suppen mitbringt, aber ich wurde gebeten, etwas anderes mitzubringen, weil schon so viele Suppen und Salate mitbringen. Also hab ich meine grauen Zellen kurz rattern lassen und dachte, ich mach etwas, was man gut auf die Hand nehmen kann. Blätterteigschnecken und –taschen gehen immer, weil sie sehr vielseitig sein können. Solche Rezepte bieten sich immer gut für Partys an.
Ich hab nun also süße Blätterteigschnecken mit Mohn und auf der herzhaften Seite Blätterteigtaschen mit Hackfleisch, Feta und Spinat gebacken. Die herzhafte Variante hab ich für euch mal aufgeschrieben.

Zutaten:

1 Paket frischer Blätterteig
250 g Rinderhackfleisch
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
250 g gefrorener Blattspinat
1 Becher Schmand
125 g Feta
Pfeffer
1 Ei
Etwas Öl zum Anbraten

Zubereitung:

Schält die Zwiebel und den Knoblauch, schneidet dann beides in kleine Würfel und bratet die Zwiebel in einer Pfanne mit etwas Öl an. Gebt das Hackfleisch hinzu und bratet es scharf an. Fügt nun den Knoblauch hinzu und lasst alles noch ein paar Minuten anbraten.
Legt den Blattspinat gefroren in die Pfanne und rührt solange um, bis er aufgetaut ist. Gebt den Schmand hinzu und rührt ordentlich um. Bröselt den Feta und die Hack-Spinat-Mischung und würzt nach Belieben mit Pfeffer.
Nehmt die Pfanne vom Herd und heizt den Backofen auf 180 Grad Umluft (oder 200 Grad Ober- und Unterhitze) vor.
Rollt auf einem Brett den Blätterteig aus und schneidet ihn Quadrate. Schnappt euch einen Löffel und platziert etwas von der Hackfleischfüllung in die Mitte eures Blätterteigquadrats. Klappt den Blätterteig diagonal zusammen und drückt die Seiten zu.
Wer möchte kann aus Blätterteig noch ein paar Verzierungen auf die Taschen legen. Das Auge isst ja schließlich auch mit.
Schlagt ein Ei mit etwa Wasser schaumig und streicht etwas davon mit einem Lebensmittelpinsel auf den Blätterteig.
Schiebt jetzt die Taschen für etwa 15-20 Minuten in den Ofen und serviert sie entweder heiß oder kalt.

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Blätterteigtaschen mit Hackfleisch, Feta und Spinat
Zutaten
  • 1 Paket frischer Blätterteig
  • 250 g Rinderhackfleisch
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 250 g gefrorener Blattspinat
  • 1 Becher Schmand
  • 125 g Feta
  • Pfeffer
  • 1 Ei
  • Öl zum Anbraten
Zubereitung
  1. Schält die Zwiebel und den Knoblauch, schneidet dann beides in kleine Würfel und bratet die Zwiebel in einer Pfanne mit etwas Öl an. Gebt das Hackfleisch hinzu und bratet es scharf an. Fügt nun den Knoblauch hinzu und lasst alles noch ein paar Minuten anbraten.

  2. Legt den Blattspinat gefroren in die Pfanne und rührt solange um, bis er aufgetaut ist. Gebt den Schmand hinzu und rührt ordentlich um. Bröselt den Feta und die Hack-Spinat-Mischung und würzt nach Belieben mit Pfeffer.
    Nehmt die Pfanne vom Herd und heizt den Backofen auf 180 Grad Umluft (oder 200 Grad Ober- und Unterhitze) vor.

  3. Rollt auf einem Brett den Blätterteig aus und schneidet ihn Quadrate. Schnappt euch einen Löffel und platziert etwas von der Hackfleischfüllung in die Mitte eures Blätterteigquadrats. Klappt den Blätterteig diagonal zusammen und drückt die Seiten zu.
    Wer möchte kann aus Blätterteig noch ein paar Verzierungen auf die Taschen legen. Das Auge isst ja schließlich auch mit.

  4. Schlagt ein Ei mit etwa Wasser schaumig und streicht etwas davon mit einem Lebensmittelpinsel auf den Blätterteig.
    Schiebt jetzt die Taschen für etwa 15-20 Minuten in den Ofen und serviert sie entweder heiß oder kalt.

Risotto mit Pilzen und Pute

Ab und an schlagen meine italienischen Wurzeln durch und ich muss etwas aus der fernen Heimat kochen. Je nach Zeit und Lust wird es dann etwas aufwendiger.
Dieses Mal habe ich mich für ein Risotto mit Pilzen und Pute entschieden. Ich finde es nicht sonderlich schwer, man muss lediglich aufpassen, dass einem der Reis im Topf nicht anbrennt.
Abgesehen davon kann ein Risotto auch sehr vielseitig sein. Man kann eigentlich alles reinwerfen, was man an Gemüse in der Küche hat und somit Lebensmittelverschwendung vermeiden.
Deswegen nehme ich auch immer Milchreis zum Kochen, obwohl es ja extra Risottoreis gibt. Ich persönliche sehe da allerdings keinen Unterschied, weder im Geschmack noch in der Verarbeitung und da ich eigentlich immer Milchreis im Haus habe, kann ich so besser die Reste verwerten.
Es gibt wohl auch süßes Risotto, aber daran hab ich mich noch nicht versucht.

Zutaten:

250 g Milchreis (oder Risottoreis)
400 g Putengeschnetzeltes
400 g Champignons
1 kleine Zwiebel
250 ml Weißwein
700 ml Hühnerbrühe (oder Gemüsebrühe)
1 EL Butter
Olivenöl
Salz
Pfeffer
Muskatnuss
Parmesan
Basilikum zum Garnieren

Zubereitung:

Geschnetzeltes waschen und trockentupfen. Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden. Beides in etwas Olivenöl anbraten und bei Seite stellen.

Champignons waschen und in Scheiben schneiden. Ebenfalls anbraten und bei Seite stellen.

In einem großen Topf die Butter zerlassen und den Milchreis hinzugeben. Rühren, bis der Reis glasig ist, dann mit Weißwein ablöschen.
Hitze reduzieren.
Eine Kelle Brühe in den Topf geben und ab und an umrühren. Wartet, bis der Reis die Brühe aufgenommen hat, bevor ihr mehr hinzufügt. Wiederholt diese Prozedur, bis ihr die gesamte Brühe verbraucht habt.

Nun das Fleisch und die Pilze untermischen und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Beim servieren mit Parmesan bestreuen und mit Basilikum garnieren.

Fertig und Bon Appetito

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Risotto mit Pilzen und Pute
Zutaten
  • 250 g Milchreis (oder Risottoreis)
  • 400 g Putengeschnetzeltes
  • 400 g Champignons
  • 1 kleine Zwiebel
  • 250 ml Weißwein
  • 700 ml Hühnerbrühe (oder Gemüsebrühe)
  • 1 EL Butter
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskatnuss
  • Parmesan
  • Basilikum (zum Garnieren)
Zubereitung
  1. Geschnetzeltes waschen und trockentupfen. Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden. Beides in etwas Olivenöl anbraten und bei Seite stellen.

  2. Champignons waschen und in Scheiben schneiden. Ebenfalls anbraten und bei Seite stellen.

  3. In einem großen Topf die Butter zerlassen und den Milchreis hinzugeben. Rühren, bis der Reis glasig ist, dann mit Weißwein ablöschen.

    Hitze reduzieren.

    Eine Kelle Brühe in den Topf geben und ab und an umrühren. Wartet, bis der Reis die Brühe aufgenommen hat, bevor ihr mehr hinzufügt. Wiederholt diese Prozedur, bis ihr die gesamte Brühe verbraucht habt.

  4. Nun das Fleisch und die Pilze untermischen und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Beim servieren mit Parmesan bestreuen und mit Basilikum garnieren.

    Fertig und Bon Appetito

Weihnachtsbaumdeko aus Klorollen

Jedes Jahr steht bei uns die gleiche Frage im Raum: „Holen wir uns einen Weihnachtsbaum, oder nicht?“ Wir haben zwei Katzen, die gerne damit spielen, deswegen fällt ein großer Baum schon raus, weil wir keinen Unfall riskieren wollen. Aber ganz ohne ist es für uns irgendwie nicht weihnachtlich genug, weil es doch ganz hübsch aussieht, wenn die Geschenke drunter liegen. Meistens entschließen wir uns doch dazu einen kleinen Weihnachtsbaum im Topf zu holen. Klar wird der dann auch geschmückt, aber sonderlich viel Gekauftes kommt nie dran und wenn, dann ist es etwas Weiches, was nicht kaputt gehen kann, sollten die Katzen doch auf Idee kommen, den Baum umzureißen. Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen, aus Klopapierrollen ein paar Anhänger zu basteln. Das geht schnell, sieht hübsch aus und kostet fast kein Geld.

Ihr braucht:

Klopapierrollen (you don’t say)
Schere
Heißkleber
Pinsel
Farbe
Faden

So wird’s gemacht:

Schneidet die Klopapierrollen in gleichgroße Stücke. Wie groß sie sein sollen, ist euch überlassen. Ordnet nun die einzelnen Stücke in Stern- und/oder Blumenform an und klebt sie mit Heißkleber zusammen. Vorsicht! Der Heißkleber heißt nicht um sonst so. Zieht euch Handschuhe an, wartet einen kurzen Moment, bis ihr die Teile zusammendrückt oder seid einfach sehr vorsichtig. Lasst die Sterne und Blumen trocknen beziehungsweise den Kleber aushärten.

Schnappt euch Pinsel und Farbe und malt eure Weihnachtsbaumdekoration an, wie es euch gefällt. Vielleicht passend zum restlichen Baumschmuck? Lasst die Farbe gut trocknen. Jetzt fehlt nur noch ein Stückchen Faden und dann könnt ihr eure Baumdeko auch schon aufhängen.
So einfach kann man aus „Müll“ noch etwas Schönes basteln.

Mit diesem Beitrag nehmen wir am Creadienstag teil.

Kirsch Amaretto Glühwein

Den Kirsch Amaretto Glühwein habe ich letztes Jahr zum ersten Mal gemacht. Ich bin nämlich absolut kein Fan von normalem Glühwein. Vielleicht liegt es daran, dass ich generell nicht so gerne Rotwein trinke. Allerdings weiß ich, dass ich Kirschwein sehr lecker finde und Kirschsaft mit Amaretto schmeckt auch immer lecker. Ich hab mich dann einfach mal getraut und Glühwein, Kirschsaft und Amaretto zusammengekippt und siehe da: das Ergebnis kann sich sehen lassen! Da ich ihn so lecker fand, hab ich ihn gleich in einer Großproduktion von 12 Litern gekocht und an meine Freunde verschenkt.
Wer keinen Alkohol mag oder will kann den Glühwein durch Kinderpunsch ersetzen. Keine Sorge, auf den Amaretto müsst ihr nicht verzichten! Entweder nehmt ihr Amarettosirup oder kauft alkoholfreien Amaretto.

Zutaten für 2 Liter:

1 Flasche Glühwein
1 Liter Kirschsaft
250 ml Amaretto
Vanillezucker

Zubereitung:

Erhitzt den Kirschsaft in einem Topf und rührt den Vanillezucker ein. Wie viel ihr nehmen wollt, ist ganz euch überlassen. Ich nehme immer 1-2 EL, weil ich es nicht ganz so süß mag, aber die Geschmäcker sind da je bekanntlich verschieden.
Gießt den Glühwein und den Amaretto dazu und lasst alles heiz werden. Passt auf, dass es nicht kocht, sonst verfliegt der Alkohol.
Füllt den abgewandelten Glühwein in Tassen um und genießt ihn.

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Zutaten
  • 1 Flasche Glühwein
  • 1 Liter Kirschsaft
  • 250 ml Amaretto
  • Vanillezucker
Zubereitung
  1. Erhitzt den Kirschsaft in einem Topf und rührt den Vanillezucker ein. Wie viel ihr nehmen wollt, ist ganz euch überlassen. Ich nehme immer 1-2 EL, weil ich es nicht ganz so süß mag, aber die Geschmäcker sind da je bekanntlich verschieden.

  2. Gießt den Glühwein und den Amaretto dazu und lasst alles heiz werden. Passt auf, dass es nicht kocht, sonst verfliegt der Alkohol.
    Füllt den abgewandelten Glühwein in Tassen um und genießt ihn.