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Erdbeershake mit Buttermilch

Ich liebe Erdbeershakes! Aber nur, wenn da echte Erdbeeren drin sind. Ich habe mehrere Shakes aus diversen Märkten probiert und auch Variationen von Pulvern getestet, aber so wirklich vom Hocker hat mich noch nichts gehauen.
Gut für mich, dass mein Vermieter Erdbeeren angebaut hat und mir den Überschuss gegeben hat.
Schnell noch Buttermilch und Limetten gekauft und fix einen Milchshake draus gedreht.

Zutaten:

500 ml Buttermilch
500 g Erdbeeren
½ Limette
1 EL Honig

Zubereitung:
Die Erdbeeren waschen und halbieren.
Die halbe Limette auspressen und den Saft in einen Messbecher geben.
Buttermilch, Honig und Erdbeeren hinzufügen und pürieren.
Das war es auch schon!

Bei dem heißen Wetter ist dieser Buttermilchshake durch den Limettensaft eine sehr leckere Erfrischung.
Am besten schmeckt es, wenn der Shake aus dem Kühlschrank kommt. Natürlich kann man da mit Eiswürfeln nachhelfen, aber dann verwässert es.
Wer will, kann natürlich statt Honig Zucker und statt Buttermilch normale Milch nehmen.
Ich könnte mir auch vorstellen, dass ein paar Minzblätter gut dazu passen..? Ich probier das demnächst mal aus!

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Erdbeershake mit Buttermilch
Zutaten
  • 500 ml Buttermilch
  • 500 g Erdbeeren
  • 1/2 Limette
  • 1 EL Honig
Zubereitung
  1. Die Erdbeeren waschen und halbieren.
  2. Die halbe Limette auspressen und den Saft in einen Messbecher geben.
  3. Buttermilch, Honig und Erdbeeren hinzufügen und pürieren.
    Das war es auch schon!

Muschellichterkette

Als ich vor knapp einem Jahr in eine Wohnung mit 2 Balkonen gezogen bin, wollte ich diese auch hübsch herrichten. Naja, zumindest den, der Richtung Straße zeigt und vor dem die Leute immer vorbeilatschen. Ich hatte schon immer die Idee gehabt, meinen Balkon in einen kleinen Strand zu verwandeln, also habe ich diese nun umsetzt. Neben den schon vorhanden Teakbrettern als Boden bekam das Geländer eine Bambusverkleidung und ich stellte eine Liege und eine umgedrehte Weinkiste als Beistelltisch auf. Als Dekoration gesellte sich ein kleines Regal mit Muscheln, Sand und Kerzen hinzu die Muschellichterkette.
Natürlich kann man so eine auch in jedem Dekogeschäft seines Vertrauens kaufen, aber ich wollte sie selber basteln, da mir die aus den Geschäften entweder zu kostspielig oder schlichtweg zu kurz sind.

Was ich dafür benutzt habe:

– Muscheln (egal, welche Form und Farbe)
– LED-Lichterkette mit 40 Einheiten
– Heißklebepistole
– Zahnstocher

Zuerst habe ich geschaut, dass ich Muscheln finde, die groß genug sind, dass die LED-Lämpchen nicht mehr zu sehen sind. Jahrlanges Muschelsammeln an diversen Stränden haben da zwar schon etwas geholfen, aber ich musste dennoch zum Dekoladen meines Vertrauens und mir eine Tüte voller Muscheln und Strandgut kaufen. War auch gut, denn in dieser Tüte waren auch die Netzkugeln, die ich benutzt habe.

Von den flachen Muscheln habe ich jeweils zwei genommen und sie mit Heißkleber an die LEDs geklebt, damit man nicht so fummeln muss, bis die Kette richtig liegt/hängt, um die LEDs zu verdecken.
Man benötigt ein kleines Bisschen Fingerspitzengefühl und reichlich Kleber, um die Muscheln anzukleben und sich nicht die Finger zu verbrennen.
Bitte passt da gut auf, denn die Muscheln werden doch recht heiß.
Lasst auch jede Einheit gut trocken, bevor ihr euch an die nächste wendet. Ich musste mehrmals die LEDs nachkleben, weil ich etwas ungeduldig war und deswegen die Muscheln wieder abgefallen sind.
Besonders bei den flachen Muscheln war es etwas kniffelig, weil alle Stellen, an die man drücken wollte, damit es klebt heiß waren. Hier habe ich mir ein paar Zahnstocher zur Hilfe genommen, um alles an eine Stelle zu kleben.

Wenn alles ausgekühlt ist, müsst ihr nur noch die Batterien einlegen und die Lichterkette an einen Ort hängen, wo man sie auch sieht. Egal, ob sie angeschaltet ist, oder nicht.
Eigentlich recht simpel und das Ergebnis kann sich echt sehen lassen!

Natürlich habe ich diese Lichterkette mit aufs Drachenfest genommen. Im Blauen Lager kam sie abends sehr gut als ergänzende Tischbeleuchtung und tagsüber war sie hübsche Tischdekoration.

Veganer Apfel-Mangokuchen

Die Idee zu diesem veganen Apfel-Mangokuchen habe ich mir auf der Arbeit geholt. Bei einem Payback Service Point habe ich durch ein paar Rezepte geblättert und landete auf dem veganen Apfel-Bananenbrot. Ich überflog es, fand es lecker und nahm mir vor es für das nun zurückliegende HoEx zu backen. Allerdings als Muffinrezept, weil ich ganze Kuchen auf einer Con immer etwas schwierig finde. Muffins sind klein und handlich, also perfekt dafür.
Ich habe noch kurz bei einer Freundin angefragt, welche vegane Margarine sie benutzt, denn ich bin als Omnivore immer ein bisschen aufgeschmissen, wenn es um vegane Dinge geht. Einmal nicht aufgepasst und zack ist die pflanzliche Margarine doch mit Molkeerzeugnissen und somit aus dem Rennen.
Bei dem Gespräch ergab sich, dass besagte Freundin (die auch auf dem HoEx war und für deren Haus die Muffins waren) nicht so der Fan von Bananen ist. Also hab ich kurzerhand beschlossen, dass ich statt Bananen Mango nehme. Ich bin leider überhaupt nicht gut darin, eine Mango fachgerecht zu zerlegen. Es endet immer in einem mehr oder minder schweren Massaker, also hab ich mir fertiggeschnittene Mangoscheiben aus der Dose geholt. Schmeckt auch gut und ich fluche weniger beim Zubereiten 🙂
Die Muffins kamen wohl gut an und ich wollte das Rezept nochmal backen.
Da ich allerdings ab und an ein seeeeehr fauler Mensch bin und keine Lust hatte, den Teig auf Förmchen zu verteilen, hab ich mich dazu entschlossen, meine Springform rauszukramen und den Teig dort hineinzukippen.
Lange Rede, kurzer Sinn: Hier das Rezept

Zutaten für 12 Personen:

125 g vegane Margarine
130 g Zucker
1 Dose Mangoscheiben (oder ihr erlegt eine frische Mango)
1 Apfel (Boskoop bietet sich dafür sehr gut an)
1 Packung Vanillezucker
300 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Vanillesalz (wer keins hat, nimmt normales Salz)
200 g Oreo-Kekse

Zubereitung:

1. Die Mango aus der Dose (oder die erlegte frische Mango mit etwas Wasser) mit der Flüssigkeit kurz aufkochen, dann pürieren.
2. Margarine und Zucker mit einem Handrührgerät cremig rühren. Etwa die Hälfte der Mangomasse hinzufügen und zusammen mit dem Vanillezucker verrühren.
3. Den Apfel waschen, entkernen und in kleine Würfel schneiden.
4. Mehl, Backpulver und Salz vermischen und mit dem geschnittenen Apfel in die Margarinemasse geben und den Rest der Mangomasse unterheben.
5. Oreo-Kekse in einen Gefrierbeutel geben und grob zerbröseln. Wie ihr das anstellt ist euch überlassen. Da ich kein Nudelholz habe, wurde der Hammer zweckentfremdet. Brösel nun unter den Teig heben und alles in eine gefettete Form geben.
6. Im auf 175 Grad Umluft vorgeheizten Backofen ca. 40-50 Minuten backen. Macht ab und an eine Stäbchenprobe.
Herausnehmen, abkühlen lassen, fertig!

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Veganer Apfel-Mangokuchen
Vorbereitungszeit
15 mins
Koch-/Backzeit
45 mins
Gesamtzeit
1 hrs
 
Portionen: 12
Autor: Chiara
Zutaten
  • 125 g vegane Margarine
  • 130 g Zucker
  • 1 Dose Mangoscheiben (oder ihr erlegt eine frische Mango)
  • 1 Apfel (Boskoop bietet sich dafür sehr gut an)
  • 1 Packung Vanillezucker
  • 300 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Vanillesalz (wer keins hat, nimmt normales Salz)
  • 200 g Oreo-Kekse
Zubereitung
  1. Die Mango aus der Dose (oder die erlegte frische Mango mit etwas Wasser) mit der Flüssigkeit kurz aufkochen, dann pürieren.
  2. Margarine und Zucker mit einem Handrührgerät cremig rühren. Etwa die Hälfte der Mangomasse hinzufügen und zusammen mit dem Vanillezucker verrühren.
  3. Den Apfel waschen, entkernen und in kleine Würfel schneiden.
  4. Mehl, Backpulver und Salz vermischen, mit dem geschnittenen Apfel in die Margarinemasse geben und den Rest der Mangomasse unterheben.

  5. Oreo-Kekse in einen Gefrierbeutel geben und grob zerbröseln. Wie ihr das anstellt ist euch überlassen. Da ich kein Nudelholz habe, wurde der Hammer zweckentfremdet. Brösel nun unter den Teig heben und alles in eine gefettete Form geben.
  6. Im auf 175 Grad Umluft vorgeheizten Backofen ca. 40-50 Minuten backen. Macht ab und an eine Stäbchenprobe.
    Herausnehmen, abkühlen lassen, fertig!

Mojito-Torte

Wieder einmal muss ich meiner besten Freundin danken, die mich zu dem Rezept der Mojito-Torte gebracht hat.
Ich hatte ihr versprochen, dass ich ihr eine Geburtstagstorte nach Wunsch mache. Egal welche.
Sie zeigte mir ein Rezept für eine Mojito-Torte. Ich hielt also mein Versprechen und machte mich an die Arbeit.
Allerdings ist mein Backofen absolut nicht geeignet, um Bisquitböden zu backen, also habe ich die Fertigen aus dem Supermarkt geholt.
Ja, ich weiß: SCHANDE ÜBER MICH!
So rum ist es aber besser, denn alles andere wird eher knochentrocken und bretthart, als fluffig und saftig.
Dazu muss gesagt sein, mein Backofen ist nicht mehr der Jüngste.
Wie dem auch sei, die Torte war ein voller Erfolg.

Hier habt ihr das Rezept:

Zutaten:

3 Wiener Böden (oder ihr macht einen Bisquitboden und teilt ihn drei Teile)
700 ml Sahne
250 g Frischkäse
2 Bund Minze
8 Limetten
150 ml Rum (wer die Torte alkoholfrei haben will, nimmt Rumaroma. Hier reichen etwa 5 Tropfen)
1 Sahnesteif
10 Blätter Gelatine

Zubereitung:

Für die Füllung 500 ml Sahne schlagen und den Frischkäse unterziehen. Von der Minze einige Blätter für die Dekoration zurückbehalten, die restlichen Blätter sehr klein schneiden (wer sich zutraut, sie in einer Küchenmaschine zu häckseln, ohne sie zu Mus zu verarbeiten, kann auch gerne das tun).

1-2 Limetten für die Dekoration beiseitelegen, die restlichen 7 auspressen und den Saft mit 220 g Rohrzucker, der Minze. Nun unter die Sahne-Frischkäse-Mischung heben. Die Gelatine nach Vorschrift einweichen, auflösen und unter die Masse ziehen.
Wer Rumaroma nimmt, tropft dieses einfach in die Mischung und rührt um. Für alle anderen geht es im nächsten Teil weiter.
Nun die Mischung kühl stellen.

Über den untersten Biskuitboden einen Tortenring setzen und die Hälfte der Füllung, darauf verteilen, wenn anfängt fest zu werden. Wenn die Füllung fest ist, kann man sie auch noch verteilen, aber das gestaltet sich dann ein wenig schwieriger.
Den zweiten Boden draufsetzen und mit 75 ml Havana Club beträufeln. Den Rest der Masse darauf verteilen und mit dem letzten Boden abdecken. Kühl stellen, bis die Füllung fest ist.

Die verbliebene Sahne mit dem Sahnesteif schlagen. Den Tortenring entfernen, den restlichen Havana Club auf den obersten Boden träufeln und die Torte rundum mit der Schlagsahne dünn bestreichen. Mit Minzeblättern und Limettenscheiben und/oder -vierteln verzieren.
Wieder kühl stellen.

Kurz vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen und den restlichen Rohrzucker über die Torte streuen.
Fertig!

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Mojito-Torte
Zutaten
  • 3 Wiener Böden (oder selbstgemachter Bisquitoden, den ihr durch 3 teilt)
  • 700 ml Sahne
  • 250 g Frischkäse
  • 8 Limetten
  • 150 ml Rum (alternativ könnt ihr auch 5 Tropfen Rumaroma nehmen, wenn ihr die Torte alkoholfrei haben wollt)
  • 1 Paket Sahnesteif
  • 10 Blätter Gelantine
Zubereitung
  1. Für die Füllung 500 ml Sahne schlagen und den Frischkäse unterziehen. Von der Minze einige Blätter für die Dekoration zurückbehalten, die restlichen Blätter sehr klein schneiden (wer sich zutraut, sie in einer Küchenmaschine zu häckseln, ohne sie zu Mus zu verarbeiten, kann auch gerne das tun).
  2. 1-2 Limetten für die Dekoration beiseitelegen, die restlichen 7 auspressen und den Saft mit 220 g Rohrzucker, der Minze. Nun unter die Sahne-Frischkäse-Mischung heben. Die Gelatine nach Vorschrift einweichen, auflösen und unter die Masse ziehen.
    Wer Rumaroma nimmt, tropft dieses einfach in die Mischung und rührt um. Für alle anderen geht es im nächsten Teil weiter.
    Nun die Mischung kühl stellen.

  3. Über den untersten Biskuitboden einen Tortenring setzen und die Hälfte der Füllung, darauf verteilen, wenn anfängt fest zu werden. Wenn die Füllung fest ist, kann man sie auch noch verteilen, aber das gestaltet sich dann ein wenig schwieriger.
    Den zweiten Boden draufsetzen und mit 75 ml Havana Club beträufeln. Den Rest der Masse darauf verteilen und mit dem letzten Boden abdecken. Kühl stellen, bis die Füllung fest ist.

  4. Die verbliebene Sahne mit dem Sahnesteif schlagen. Den Tortenring entfernen, den restlichen Havana Club auf den obersten Boden träufeln und die Torte rundum mit der Schlagsahne dünn bestreichen. Mit Minzeblättern und Limettenscheiben und/oder -vierteln verzieren.
    Wieder kühl stellen.

  5. Kurz vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen und den restlichen Rohrzucker über die Torte streuen.
    Fertig!

Karamell Likör

Der Karamell Likör ist der Zweite aus meiner Reihe. Mittlerweile habe ich schon vier Liköre für das Set fertig. Fehlen nur noch sieben.
Dieser Likör eignet sich auch perfekt als spontanes Geschenk oder Partymitbringsel, weil man lediglich nur darauf warten muss, dass sich die Bonbons auflösen.
Ich steh eh total auf Karamell, also durfte der nicht in meiner Sammlung fehlen.
Über das Rezept bin ich vor einigen Monaten zufällig auf 9gag gestoßen. Beim abendlichen Durchscrollen war ein etwas längeres Gif, wie jemand diesen Likör als schnellen Partyhit darstellte.
So einfach kann es manchmal gehen!
Ich habe mich lange geweigert es auszuprobieren, weil ich die Vorstellung nicht sonderlich lecker fand, doch dann hab ich mehr als nur einmal Karamell Likör probiert und fand es genial.

Zutaten für etwa 1 Liter:

2 Tüten Karamellbonbons (z.B. Werther‘s Original)
1 Falsche Wodka

Zubereitung:

Bonbons auswickeln und in eine verschließbare Schüssel geben.

Wodka drüber gießen und für 2 Nächte stehen lassen, bis sich die Bonbons aufgelöst haben.

Umrühren, Deckel wieder drauf und 4 Wochen vergessen. (Dieser Schritt ist optional. Sobald sich die Bonbons aufgelöst haben, ist er Likör eigentlich schon fertig. Ich habe ihn noch länger stehen lassen, damit der Alkoholgeschmack nicht so stark ist.)

Gut umrühren oder schütteln und in Flaschen umfüllen. Fertig!

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Karamell Likör
Autor: Chiara
Zutaten
  • 2 Tüten Karamellbonbons (z.B. Werther's Original)
  • 1 Flasche Wodka
Zubereitung
  1. Bonbons auswickeln und in eine verschließbare Schüssel geben.
  2. Wodka drüber gießen und für 2 Nächte stehen lassen, bis sich die Bonbons aufgelöst haben.
  3. Umrühren, Deckel wieder drauf und 4 Wochen vergessen.
    (Dieser Schritt ist optional. Sobald sich die Bonbons aufgelöst haben, ist er Likör eigentlich schon fertig. Ich habe ihn noch länger stehen lassen, damit der Alkoholgeschmack nicht so stark ist.)
  4. Gut umrühren oder schütteln und in Flaschen umfüllen. Fertig!

Orange Rosmarin Likör

Das Rezept für den Orangen Rosmarin Likör hab ich mir zum Teil selber ausgedacht, zum Teil von einem Kumpel abgeguckt, der einen ähnlichen selbstgemachten Likör im LARP als Gastgeschenk mitgebracht hatte.
Da ich selber im Oktober auf einer Hochzeitshofhaltung bin und ich auf der Suche nach einem passenden Geschenk war, kam mir die Idee eine Kiste voller Likörvielfalt zu verschenken.
Der Hintergrund dazu ist ein ganz einfacher: Bei meinem Mittelalterverein ist es mittlerweile Brauch auf LARP-Hofhaltungen einen Likörkrieg zu führen. Jeder Streiter tritt mit einer Auswahl an Likören an. Dabei ist es egal, ob sie selbst gemacht sind, oder gekauft. Dann wird jeder Likör aus jeder Partei verköstigt und am Ende geht der Krieg immer unentschieden aus. Klingt nicht wirklich spannend, ich weiß, aber es ist tatsächlich ein sehr amüsanter Zeitvertreib!
Abgesehen davon, dass man so neue Liköre kennenlernt 🙂
Um also dem IT-Brautpaar die Möglichkeit zu geben, auf ihrer eigenen Hochzeit die Gäste herauszufordern, bekommen sie von mir ein Set mit elf verschiedenen Likören geschenkt.
Der Orange Rosmarin Likör ist einer davon. Die Kombination mag vielleicht etwas seltsam klingen, da ein Likör eher süß ist und der Rosmarin einen sehr eigenen intensiven Geschmack hat. Allerdings schmeckt er tatsächlich sehr gut!
Hatte ich damals selber nicht für möglich gehalten.
Lust bekommen, den Likör ebenfalls herzustellen?

Zutaten für etwa 1 Liter:

1 Netz Orangen
300 g Zucker
100 ml Wasser
500 ml Wodka
1 Zweig frischen Rosmarin

Zubereitung:

Orangen mit Spüli abwaschen (wenn ihr gespritzte Früchte habt, wenn nicht, reicht es, wenn ihr sie mir warmen Wasser abwascht). Halbieren und den Saft auspressen.

Saft mit Fruchtfleisch, den abgewaschenen Schalen und dem Wasser in einen Topf geben und unter Rühren aufkochen.

Den Zucker hinzugeben und solange köcheln lassen, bis sich der Zucker aufgelöst hat.

Nun die Schalen herausnehmen und den Zuckersaft in eine verschließbare Schüssel geben.

Rosmarinzweig dazugeben und mit Wodka auffüllen.

Umrühren, Deckel drauf, an einen dunklen Ort stellen und 4 Wochen vergessen.

Danach den Likör solange filtern, bis kein Fruchtfleisch mehr drin schwimmt (etwa 4 Mal) und in Flaschen füllen.

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Orange Rosmarin Likör
Autor: Chiara
Zutaten
  • 1 Netz Orangen
  • 300 g Zucker
  • 100 ml Wasser
  • 500 ml Wodka
  • 1 Zweig Rosmarin frisch
Zubereitung
  1. Orangen mit Spüli abwaschen (wenn ihr gespritzte Früchte habt, wenn nicht, reicht es, wenn ihr sie mir warmen Wasser abwascht). Halbieren und den Saft auspressen.
  2. Saft mit Fruchtfleisch, den abgewaschenen Schalen und dem Wasser in einen Topf geben und unter Rühren aufkochen.
  3. Den Zucker hinzugeben und solange köcheln lassen, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
  4. Nun die Schalen herausnehmen und den Zuckersaft in eine verschließbare Schüssel geben.
  5. Rosmarinzweig dazugeben und mit Wodka auffüllen.
  6. Umrühren, Deckel drauf, an einen dunklen Ort stellen und 4 Wochen vergessen.
  7. Danach den Likör solange filtern, bis kein Fruchtfleisch mehr drin schwimmt (etwa 4 Mal) und in Flaschen füllen.

Zucchininudeln

Zucchininudeln

Dieses Rezept für Zucchininudeln habe ich damals zum ersten Mal in der Studenten-WG meiner besten Freundin gekocht. Da noch nach einem etwas anderem Rezept, aber mit der Zeit habe ich es ein wenig abgewandelt. Shame on me, aber ich bastel gerne an Rezepten rum… Egal, zurück zum Thema.

Wie das ja bekannterweise so bei WGs so ist, gibt es einen Putzplan… der dann nicht eingehalten wird. Zumindest meistens. Wir kamen von einer ausgiebigen Shoppingtour heim und wollten kochen, aber wir mussten vorher erst einmal die Küche entseuchen. Und wenn ich entseuchen sage, dann mein ich das auch so. Mit cleverer Arbeitsteilung – sie schnippelte und ich wienerte – ging alles recht schnell und nach getaner Arbeit schmeckte das Essen gleich noch besser.
Ich steh eh total auf Zucchini und diese Nudeln mauserten sich fix zu meinem Lieblingsgericht. Einfach, schnell und außerordentlich lecker!

Long story short: Hier habt ihr das Rezept!

Zutaten für 3 Personen:

500 g Zucchini
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL Olivenöl
250 ml Rama Cremefine zum Kochen
200 ml Gemüsebrühe
300 g Spaghetti
Salz
Pfeffer
Muskatnuss

Zubereitung:

Spaghetti entweder nach Anleitung kochen, oder nach Belieben. Jeder Mensch hat da seine eigenen Vorlieben. Ich muss gestehen, ich bin da kein gutes Vorbild. Ich koch Nudeln immer nach Gefühl. Bis jetzt war das Ergebnis immer sehr zufriedenstellend.
Die Zwiebel schälen, in kleine Würfel schneiden und in dem Öl anbraten. Wer die Muße hat, kann sie natürlich auch hacken, aber das ist mir immer zu blöd.
Die Zucchini waschen, die Enden abschneiden und halbieren. Dann in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden und zu den Zwiebeln geben.
Knoblauch schälen und hacken. Oder durch die Presse jagen. Geht beides.
Zusammen mit den Zucchini und der Zwiebel anbraten, bis alles eine bräunliche Färbung bekommt.
Mit Brühe ablöschen und alles mit geschlossenem Deckel etwa 10 Minuten köcheln. Ab und an rühren.
Dann die Sahne hinzufügen und aufköcheln lassen.
Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.
Spaghetti auf einem Teller anrichten, Zucchini drüber, fertig!

Zucchininudeln3

Guten Hunger!
Natürlich kann man hier auch noch Käse drüberstreuen, denn Käse macht bekanntlich so gut wie alles besser, aber ich hab’s zurzeit lieber pur.

Teeschachteltruhen

Passend zum Blog Event, an dem ihr auch noch teilnehmen könnt, habe ich mich auch einmal drangesetzt, etwas zu basteln. Aus alten Teebeutelschachteln habe ich kleine Truhen gemacht, die man als Geschenkverpackung benutzen oder Dinge auf Con drin verstecken kann, die nicht gerade ins Setting passen.
Legt man noch eine Serviette rein, kann man sie auch nutzen, um Süßigkeiten anzubieten. Sie sehen dann schöner aus, als die Plastiktüten oder Ähnliches. Auf einer Harry Potter Party passen sie auf jeden Fall gut ins Bild!

Was ihr dafür braucht:

– Teeschachteln, die einen intakten Deckel haben
– Pinsel in verschiedenen Größen
– weiße Abtönfarbe
– Farben, in denen ihr die Truhe anmalen wollt
– einen Bleistift zum Anzeichnen von Verzierungen
– eine Vorlage (ich habe eine meiner kleinen Holztruhen genommen)

Zuerst bemalt ihr die Schachteln mit weißer Abtönfarbe. Ich musste drei Mal drüber pinseln, bis ich eine deckende Fläche hatte. Nach jeder Schicht warten, bis sie vollständig getrocknet ist. Das kann, je nach Farbe etwas dauern. Ich habe es auf dem Balkon bei Sonnenschein gemacht, da ging das recht schnell. Für alle, die nicht warten können oder wollen: Trockenföhnen geht auch!

Danach bemalt ihr die Schachtel in der Farbe, in der ihr sie haben wollt. Ich wollte sie einer Holztruhe ähnlich aussehen lassen und habe deswegen Brauntöne genommen. Auch hier kann es sein, dass ich mehrere Schichten auftragen müsst, damit die weiße Farbe nicht durchschimmert. Ihr könnt die Schachtel auch von innen anmalen, aber dann rate ich euch eine Serviette hineinzulegen, wenn ihr dort lose Süßigkeiten präsentieren möchtet. Bei eingepackten Bonbons oder Dergleichen ist das nicht so wichtig.

Wenn nun alles getrocknet ist, nehmt ihr den Bleistift zur Hand und zeichnet Verzierungen auf eure Truhe. Allerdings nicht zu fest, sonst könnte es passieren, dass die Farbe wieder abblättert.
Mit einem dünnen Pinsel malt ihr nun die vorgezeichneten Verzierungen aus und lasst auch dieser wieder trocknen. Mehr müsst ihr nicht machen. Jetzt müssen die fertigen Truhen nur noch gefüllt werden und hingestellt werden.

Mit diesem Beitrag nehmen wir am Creadienstag teil.

Warme Schokomuffins

  Schokomuffin (2)

liebevoll Broffins getauft

Bevor ihr euch dieses Rezept durchlest, muss ich euch zu meiner Schande gestehen: Das sollten eigentlich Lava Cakes werden. Eine Bekannte von Daniela und mir hatte uns lange Zähne damit gemacht und wir wollten das mal ausprobieren. So schwer konnte das doch nicht sein!

Da wir uns da beide noch nie drangetraut hatten, suchte ich ein Rezept raus und wir haben uns penibelst dran gehalten. Da ich etwas kleinere Formen genommen hatte, war ich auch clever und hatte die Backzeit verkürzt, damit wir auch einen flüssigen Kern hatten. Der Wecker klingelte. Jetzt musste alles schnell gehen! Ich habe mit 2 Messern einen dieser Küchlein aus der Form gepult, wohl darauf bedacht, die Hülle nicht zu verletzen. Ab auf den Teller, Puderzucker drauf und knipsen. Dann anschneiden und… ja… ein Satz mit x: Das war wohl nix.
Der Kuchen war durchgehend fest.

Wir hatten noch die Hoffnung, dass ein etwas größeres Exemplar noch flüssig war, doch auch da wurden wir enttäuscht. Ein bisschen frustriert waren wir schon, aber wir haben sie trotzdem gegessen und festgestellt, dass sie sehr lecker sind und wir sie als warme Schokomuffins verkaufen könnten. Gesagt getan.
Daniela merkte an, dass sie eine schöne Browniekonsitenz hatten… tja. So kamen die kleinen Dinger zu ihrem Namen: Broffins!

 

Ergibt 12 Broffins

Zutaten:

200 g Schokolade (Zartbitter und Vollmilch nach Belieben mischen)
125 g Butter
6 EL Zucker
50 g Mehl
7 Eier
Etwas Puderzucker

 

Zubereitung:
Zuerst den Backofen auf 190 Grad (Umluft) vorheizen und das Muffinblech einfetten.

In der Zwischenzeit die Schokolade mit der Butter in einem Wasserbad schmelzen.

Etwas abkühlen lassen, sonst könnte es beim Mischen nachher zum Stocken der Eier führen.

Eier in eine Schüssel aufschlagen, den Zucker hinzufügen und mit einem elektrischen Schneebesen schaumig schlagen. Nun das Mehl untermengen.

Zum Schluss nach und nach die geschmolzene Schokolade mit einem Silikonschaber zur Eier-Mehl-Mischung geben und zügig verrühren.

 

Nun wird die Masse in die gefetteten Förmchen gegossen und für gut 10 Minuten in den Backofen geschoben.

Nach dem Backen die Muffins vorsichtig aus ihrer Form lösen, auf einen Dessertteller legen und mit Puderzucker bestreuen.

Schokomuffin (1)

Servieren, solange sie noch warm sind!

 

Schokomuffin (3)

Tja, liebe Leute. So sieht es dann eben aus, wenn das Ursprungsrezept nicht so gelingen wollte, wie es sollte. Aus den Lava Cakes sind Broffins geworden. Trotzdem sehr lecker!

Mittlerweile habe ich herausfinden können, wo wir einen Fehler gemacht haben. Der nächste Versuch wird demnach gelingen…hoffentlich 🙂

Kartoffelsuppe mit Sauerkraut

Die Kartoffelsuppe mit Sauerkraut ist mein persönlicher Favorit, wenn es jetzt noch mal richtig nass und kalt wird!
Ich steh eh total auf Kartoffelsuppe und Sauerkraut zählt auch zu einem meiner Lieblingsgemüsesorten. Beides zusammen ist einfach total lecker und es geht auch recht fix!
Für all die Menschen, die (wie ich) bissel auf die Kalorien gucken, gibt es noch eine sehr gute Neuigkeit: Ein Teller Suppe hat grade mal um die 200 kcal! Ja, auch mit den Zwiebeln und dem Bacon!
Gut, ich koche generell immer mit so wenig Fett, wie es geht. Das heißt aber noch lange nicht, dass es dadurch schlechter schmeckt.
Überzeugt euch einfach selber!

Kartoffelsuppe mit Sauerkraut 2

Zutaten:

1 kg Kartoffeln
1 Packung Sauerkraut (nicht abgießen, den Saft brauchen wir!)
125 ml Milch
1 TL Gemüsebrühe
2 Zwiebeln
Baconstreifen oder Würfel
1 Lorbeerblatt (optional)
Salz
Pfeffer
Muskatnuss

Zubereitung:

Zu allererst müssen die Kartoffeln und Zwiebeln geschält werden. Zwiebeln halbieren und in dünne Ringe schneiden. Die Kartoffeln kurz abwaschen, dann in Viertel schneiden und in einen Topf geben. Noch mal waschen, damit so wenig Stärke wie möglich im Wasser ist. Dann mit Wasser bedecken und auf den Herd damit. Sobald das Wasser kocht, die Gemüsebrühe hinzufügen. Gut 15 Minuten kochen, bis die Kartoffeln weich sind.

Kurzer Einwurf: Ich habe mir mittlerweile angewöhnt, ein Lorbeerblatt mit den Kartoffeln zu kochen, dadurch schmecken die Kartoffeln noch etwas besser. Probiert es einfach mal aus! Ist aber auch kein Muss. Wer das nicht mag, lässt es einfach raus.

In der Zwischenzeit die Baconstreifen in kleine Stücke schneiden (wer Würfel nimmt, kann den Schritt einfach überspringen) und in einer Pfanne kross braten. Rausnehmen und in dem gebliebenen Fett die Zwiebeln goldbraun braten.

Die Kartoffeln in der Brühe mit einem Zauberstab pürieren (oder Mixer), bis sie die gewünschte Konsistenz haben. Dann das Sauerkraut einrühren, die Milch hinzufügen und alles noch mal 5 Minuten köcheln. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken und zum Schluss die Zwiebeln und den Bacon dazugeben.
Kurz aufkochen, servieren, noms!

Kartoffelsuppe mit Sauerkraut