All posts by Daniela

Schnelle Schokotaler

Schnelle Schokotaler mache ich ganz gerne mal zwischendurch, wenn ich ne Kleinigkeit zum Verschenken brauche. Sie sind sicher ähnlich “anspruchsvoll” wie Bruchschokolade aber ich mag die kleinen Schokohappen ganz gerne als Geschenk. Bei der Dekoration sind einem keine Grenzen gesetzt. Man kann neben Zuckerstreuseln auch alles andere verwenden, was man gerade in seinem Kuchendekobestand übrig hat. Diese gab es für einige Leute zu Nikolaus dieses Jahr. Ich denke sie sind ganz gut angekommen. In der Weihnachtszeit überrasche ich ganz gerne mal meine Freunde mit kleinen Geschenken aus der Küche.

Zutaten:
100 g Zartbitter Schokolade
Zuckerstreusel
Krokant

Schokolade schmelzen und in die Form für die Taler füllen, es sollte noch ein Rest Schokolade übrig bleiben. Nach dem Auskühlen aus der Form nehmen. Die restliche Schokolade erneut schmelzen und dann die Oberseite der Taler damit bestreichen. Die Schokotaler in einen tiefen Teller legen und die Dekoration großzügig drüber streuen.

Drucken
Schnelle Schokotaler
Zutaten
  • 100 g Zartbitter Schokolade
  • Zuckerstreusel
  • Krokant
Zubereitung
  1. Schokolade schmelzen und in die Form für die Taler füllen, es sollte noch ein Rest Schokolade übrig bleiben.

  2. Nach dem Auskühlen aus der Form nehmen. Die restliche Schokolade erneut schmelzen und dann die Oberseite der Taler damit bestreichen.

  3. Die Schokotaler in einen tiefen Teller legen und die Dekoration großzügig drüber streuen.

Walnuss Sterntaler

Weiter geht es in der Weihnachtsbäckerei. Dieses Rezept backe ich schon seit einigen Jahren teilweise auch einfach mit etwas Variation, wenn ich mal absolut keine Walnüsse bekomme, nehme ich auch schon mal andere Nüsse und bei der Marmelade kann man ja auch ganz flexibel seine Lieblingssorte verwenden. Wenn ich in der Vorweihnachtszeit anfange Plätzchen zu backen, dann kann sich meine Familie auch Plätzchen wünschen. Das Rezept hier gehört jedenfalls immer zu den Wunschsorten. Als ich das Rezept das erste Mal gemacht habe, hatte ich einfach viel zu wenig Füllung. Dabei ist die Füllung das BESTE an dem ganzen Keks. Die muss man doch großzügig verteilen dürfen!

Zutaten:
100g gemahlene Walnüsse (ggf. selbst mahlen gibt oft nur halbe)
250 g Mehl
1 Pck Backpulver
70 g Zucker
1 Pck Vanillezucker
1 Priese Salz
150g Margarine
250 g Marzipan
100 g Puderzucker
100 g Marmelade
1 TL Kakao

Zubereitung:
50g der Walnüsse, Mehl, Backpulver, Zucker, Vanillezucker, Salz und Margarine verkneten und den Teig einige Zeit im Kühlschrank ruhen lassen.
Die restlichen Walnüsse, Marzipan, Puderzucker, Marmelade und Kakao verrühren. Die Masse ist sehr klebrig, das ist normal.
Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und Kreise ausstechen. Auf die Hälfte der Kekse etwas von der Marzipanmasse streichen dann einen Keks drauflegen. Ich hab bei meinen Deckeln noch einen Stern ausgestochen, damit man die Masse sehen kann. Die Kekse sind leider recht instabil und zerbrechen vor dem Backen sehr schnell.
Die Plätzchen bei 170 °C für 12-14 Minuten backen.

Drucken
Walnuss Sterntaler
Course: Plätzchen
Zutaten
  • 100 g gemahlende Walnüsse
  • 250 g Mehl
  • 1 Pck Backpulver
  • 70 g Zucker
  • 1 Pck Vanillezucker
  • 1 Priese Salz
  • 150 g Margarine
  • 250 g Marzipan
  • 100 g Puderzucker
  • 100 g Marmelade
  • 1 TL Kakao
Zubereitung
  1. 50g der Walnüsse, Mehl, Backpulver, Zucker, Vanillezucker, Salz und Margarine verkneten und den Teig einige Zeit im Kühlschrank ruhen lassen.

  2. Die restlichen Walnüsse, Marzipan, Puderzucker, Marmelade und Kakao verrühren. Die Masse ist sehr klebrig, das ist normal.

  3. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und Kreise ausstechen. Auf die Hälfte der Kekse etwas von der Marzipanmasse streichen dann einen Keks drauflegen. Ich hab bei meinen Deckeln noch einen Stern ausgestochen, damit man die Masse sehen kann. Die Kekse sind leider recht instabil und zerbrechen vor dem Backen sehr schnell.

  4. Die Plätzchen bei 170 °C für 12-14 Minuten backen.

Lebkuchen Weihnachtsbaum Dekoration

Wie auch das Rezept gestern habe ich auch dieses Rezept hauptsächlich für das LARP Wochenende gebacken. Denn wir wollten unseren Weihnachtsbaum in Huffelpuff schön dekorieren und da passen ja so Lebkuchen ganz wunderbar hin. Mit dem Gedanken, dass man die Lebkuchen dann einfach übers Wochenende vom Baum Snacken kann. Das dann Plotmäßig alles etwas anders kam als geplant, sei dahin gestellt. Passend zum LARP gab es nicht nur Weihnachtliche Sterne. Es wurde Magisch, Besen, Kessel, Hexenhüte und Eulen zierten den Baum.

Für die Lebkuchen verwende ich schon seit Jahren ein Rezept von Chefkoch einfach weil es sehr gut funktioniert und lecker ist. Dieses Mal kam das Ganze allerdings so spontan, dass ich dem Teig nur eine Nacht gönnen konnte. Nach der Nacht ging es sofort ans Verarbeiten. Ich glaube, das war jetzt nicht so dramatisch, der Lebkuchen war trotzdem sehr lecker. Aber normal lasse ich ihm schon so seine 3-4 Wochen mindestens (auch wenn ich nicht so nen Unterschied schmecke zwischen Monat, Wochen und einer Nacht).

Damit die Lebkuchen auch schön bunt werden, habe ich dieses Mal nicht nur Puderzucker mit Wasser verwendet, sondern habe richtiges Icing gemacht.

Zutaten:
2 Eiweiß
etwas Zitronensaft
500 g Puderzucker
Lebensmittelfarbe

Zubereitung:
Eiweiß steif schlagen, dann den gesiebten Puderzucker unterrühren. Das Icing sollte zähflüssig sein, ist es das nicht eventuell etwas mehr Zitrone oder Puderzucker dazugeben. Falls ihr flüssige Lebensmittelfarbe benutzt denkt daran, dass es die Konsistenz dann noch mal ändert. Ich arbeite inzwischen fast nur noch mit Paste. Zum Färben das Icing einfach in kleine Schüsseln verteilen und dann direkt in den Spritzbeutel geben.

Mit diesem etwas anderen Baumschmuck gehts ab zum Creadienstag.

Zimt Schokolade am Stiel

Die Schokolade am Stiel war eigentlich mehr so eine Notlösung. Wir hatten am ersten Dezemberwochenende ein LARP im Harry Potter Setting und bespielt wurde der letzte Abend, bevor es mit dem Zug in die Weihnachtsferien geht. Also gab es am Freitagabend Wichteln für alle die Lust darauf hatten. Incharakter versteht sich. Da mein Charakter ein gewisses Händchen fürs Deuten der Zukunft hat, hatte ich mir überlegt, dass ich gerne etwas schenken würde, dass Plotrelevant ist. Kurz die Orga angeschrieben und abgeklärt, ob da nicht irgendwas möglich ist. Die fanden die Idee super und ich bekam den Tipp, dass mein Wichtelpartner sehr wahrscheinlich eine Flasche Quellwasser benötigten würde. Gesagt getan.

Allerdings kam mir dann so ne Woche vorm Con der Gedanke, was wenn das mit dem Plot aus irgendwelchen Gründen nicht funktioniert. Ich wäre ja enttäuscht, wenn ich nur eine Flasche Wasser bekommen würde, die dann für nix zugebrauchen ist. Also wollte ich wenigstens noch ein bisschen Süßkram in Form von Keksen zum Wichtelgeschenk packen. Dann kam mir die Idee, hey du hast doch noch diesen Rest Schokolade vom Dekorieren der Nugatsterne, du könntest die mit ein bisschen Zimt mischen und schon gibts Schokolade am Stiel für leckeren Kakao.

Zutaten:

(Die Zutaten sind etwas geschätzt, war halt ein Rest Schokolade)
150-200g Vollmilchschokolade
2 TL Zimt
50 g weiße Schokolade

außerdem Plastik Schnapsgläser und Stiele

Zubereitung:

Vollmilchschokolade im Wasserbad schmelzen und den Zimt einrühren. Die Schokolade gleichmäßig in Schnapsgläser verteilen. Weiße Schokolade im Wasserbad Schmelzen und eine dünne Schicht auf die Vollmilchschokolade geben. Stiel rein und auskühlen lassen.

Ich habe meine Schokolade noch ein bisschen dekoriert, in dem ich einfach seitlich das Holz eingesteckt habe und mit der dunklen Schokolade Schlieren auf die Helle gemacht habe.

Über Nacht auskühlen lassen, dann aus den Gläsern nehmen.

Für Kakao dann einfach in heißer Milch auflösen.

Drucken
Zimt Schokolade am Stiel
Course: Drinks
Zutaten
  • 150-200 g Vollmilchschokolade
  • 2 TL Zimt
  • 50 g Weiße Schokolade
Zubereitung
  1. Vollmilchschokolade im Wasserbad schmelzen und den Zimt einrühren. Die Schokolade gleichmäßig in Schnapsgläser verteilen. Weiße Schokolade im Wasserbad Schmelzen und eine dünne Schicht auf die Vollmilchschokolade geben. Stiel rein und auskühlen lassen.

  2. Ich habe meine Schokolade noch ein bisschen dekoriert, in dem ich einfach seitlich das Holz eingesteckt habe und mit der dunklen Schokolade Schlieren auf die Helle gemacht habe.

  3. Über Nacht auskühlen lassen, dann aus den Gläsern nehmen.

Marzipan-Mandelhörnchen

Heute gibt es Marzipan-Mandelhörnchen. Ich muss ja gestehen, dass ich bei diesen Plätzchen tatsächlich die Meisten noch frisch vom Blech nasche. Was immer ein ganz schöner Akt ist, da sie nach dem Backen noch sehr weich sind und in der Hand zerbröseln. Aber ich kann nicht widerstehen. Warmes Marzipan mit Mandeln ist einfach ein Traum, sag ich euch. Ich mache hier auch gerne mal die doppelte Menge, weil ich mich ja kenne und weiß, wie viele Plätzchen die Dose gar nicht erst erreichen.

Zutaten:
200 g Marzipan
200 g gemahlene Mandeln
100 g Puderzucker
2 Eiweiß
ein Spritzer Zitronensaft
gehobelte Mandeln

Ein Eiweiß zur Seite stellen und die restlichen Zutaten verkneten. Der Teig ist sehr klebrig, das ist normal. Den Teig rollen und zu kleinen Monden formen. Die Teigröllchen mit Eiweiß bestreichen und in den gehobelten Mandeln wenden. Die Plätzchen bei 175 °C für etwa 12 Minuten backen. Die Plätzchen sind nach dem Backen noch sehr weich, daher sollten sie auf dem Blech abkühlen, bevor sie bewegt werden.

Drucken
Marzipan Hörnchen
Course: Plätzchen
Zutaten
  • 200 g Marzipan
  • 200 g gemahlene Mandeln
  • 100 g Puderzucker
  • 2 Eiweiß
  • spritzer Zitronensaft
  • gehobelte Mandeln
Zubereitung
  1. Ein Eiweiß zur Seite stellen und die restlichen Zutaten verkneten. Der Teig ist sehr klebrig, das ist normal.

  2. Den Teig rollen und zu kleinen Monden formen. Die Teigröllchen mit Eiweiß bestreichen und in den gehobelten Mandeln wenden.

  3. Die Plätzchen bei 175 °C für etwa 12 Minuten backen.

  4. Die Plätzchen sind nach dem Backen noch sehr weich, daher sollten sie auf dem Blech abkühlen, bevor sie bewegt werden.

Herzhafte Weihnachtsplätzchen

Auf der Kreativ Welt Messe hatte ich mir ein SilikoMart Keksset gekauft, mit dem ich schon länger geliebäugelt hatte. Ich liebe ja diese Plätzchen mit Schokolade oben drauf. Also nicht die, die einfach damit bestrichen werden, sondern die wo eine kleine Schokoplatte obendrauf liegt. Mit dem Set kann ich diese Kekse jetzt selbst machen. Im Set ist eine Silikonmatte für die Schokolade und ein Ausstecher, mit dem man die passenden Plätzchen für drunter machen kann. Als ich mein Set zu Hause ausgepackt habe, fand ich darin auch eine Rezept für herzhafte Plätzchen, bei denen die Auflage aus Tomatengelee ist. Das klang interessant und ich wollte das Rezept direkt ausprobieren.

Ich hatte von Anfang an etwas bedenken, was das fest werden des Tomatengelees angeht. Das hat sich leider effektiv bestätig. Das Gelee hat für mich zu lange gedauert. Zumal ich ja eigentlich deutlich mehr von diesen Auflagen hätte machen müssen als ich es mit der 6er Form in einem Mal machen konnte. Denke mit Schokolade ist das deutlich einfacher, da man die leichter flüssig halten kann bzw. einfach den Rest später noch mal erwärmen kann. Da wusste ich nicht, wie oft die Gelatine es mitmacht. Daher habe ich den Rest der “Tomatensuppe” einfach zu kleinen runden Punkten gespritzt und dann gelieren lassen.

Zutaten Plätzchen:
410 g Mehl
160 g Butter
140 g Zucker
6 g Hefe
2 Eier
12 g Salz (ist meiner Meinung nach etwas zu viel)
30 g geriebener Käse

Zutaten Streichcreme:
200 g Streichkäse
60 g Sahne
Salz
Pfeffer

Zutaten Tomatengelee:
250 g passierte Tomate
5 g Öl
1 Knoblauchzehe
6 g Blattgelatine
2 g Agar
Pfeffer
Salz
Basilikum

Zubereitung Plätzchen:
Butter, Zucker und Käse mischen, mit Eiern und Hefe mischen. Mehl und Salz hinzufügen und verkneten. Den Teig eine Stunde ruhen lassen. Den Teig ausrolle und die Plätzchen ausstechen. Die Plätzchen bei 160 °C etwa 12 Minuten backen.

Zubereitung Streichcreme:
Alle Zutaten mischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zubereitung Tomatengelee:
Blattgelatine in Wasser aufweichen. Passierte Tomate, Öl, Salz, Knoblauchzehe (zerdrückt) und Basilikum erhitzen. Nach dem Aufkochen Basilikum und Knoblauch entfernen. Da ich keinen frischen hatte, habe ich Getrockneten genommen und diesen auch drin gelassen. Die Gelatine auswringen und zusammen mit dem Agar in die Tomatensoße einrühren. Die Tomatensoße in die Form füllen.

Wenn die Tomatenaufleger geliert sind die Plätzchen zusammensetzen. Die Streichcreme auf dem Plätzchen verteilen und dann die Tomatenaufleger drauflegen und andrücken.

Drucken
Herzhafte Weihnachtsplätzchen
Zutaten
Plätzchen
  • 410 g Mehl
  • 160 g Butter
  • 140 g Zucker
  • 6 g Hefe
  • 2 Eier
  • 12 g Salz
  • 30 g geriebener Käse
Streichcreme
  • 200 g Streichkäse
  • 60 g Sahne
  • Salz
  • Pfeffer
Tomatengelee
  • 250 g passierte Tomate
  • 5 g Öl
  • 1 Knoblauchzehe
  • 6 g Blattgelatine
  • 2 g Agar
  • Pfeffer
  • Salz
  • Basilikum
Zubereitung
Plätzchen
  1. Butter, Zucker und Käse mischen, mit Eiern und Hefe mischen. Mehl und Salz hinzufügen und verkneten. Den Teig eine Stunde ruhen lassen. Den Teig ausrolle und die Plätzchen ausstechen. Die Plätzchen bei 160 °C etwa 12 Minuten backen.

Streichcreme
  1. Alle Zutaten mischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Tomatengelee
  1. Blattgelatine in Wasser aufweichen. Passierte Tomate, Öl, Salz, Knoblauchzehe (zerdrückt) und Basilikum erhitzen. Nach dem Aufkochen Basilikum und Knoblauch entfernen. Da ich keinen frischen hatte, habe ich Getrockneten genommen und diesen auch drin gelassen. Die Gelatine auswringen und zusammen mit dem Agar in die Tomatensoße einrühren. Die Tomatensoße in die Form füllen.

  2. Plätzchen mit Streichcreme bestreichen dann die Tomatenaufleger drauf legen und leicht andrücken.

Nugatsterne

Das Rezept für diese Nugatsterne habe ich schon ewig. Ich habe es mal von einer Freundin in der Schule bekommen. Ich mache sie nicht jedes Jahr aber doch mit einer gewissen Regelmäßigkeit. Vor allem weil der Teig sich so schön ausstechen läst und die Form gut hält.

Dieses Mal hatte ich keine gemahlenen Nelken im Haus allerdings einige ganze Nelken. Kein Problem ich habe ja einen Mörser dachte ich. Also fix Nelken in den Mörser und kräftig mörsern. Danach habe ich das entstandene Pulver durch ein Sieb in den Teig geschüttet und alle Reste mit dem Finger aus dem Mörser gewicht. Wusstet ihr, dass Nelken betäubende Wirkung haben? Ich auch nicht. Ich habe es gelernt, als ich aus Reflex meinen Finger abgeleckt habe. Da wurden doch glatt plötzlich meine Lippe und meine Zunge taub!

Ich habe ja schon oft gemerkt, dass es eine schlechte Angewohnheit ist, Dinge einfach vom Finger abzulecken (Chili, Pfeffer, Chili-Pfeffer) aber das war doch insgesamt eine sehr lustige Erfahrung. Ist euch auch schon mal so etwas passiert?

Zutaten:
200 g Nugat
100 g Butter
1 Ei
1 Pck Vanillezucker
1 TL Zimt
1/2 TL gemahlene Nelken
1 Priese Salz
300 g Mehl
1/2 TL Backpulver

Deko:
Vollmilch Kuvertüre
Streusel

 

Zubereitung:
Nugat in der Mikrowelle kurz erwärmen. Es muss nicht flüssig sein, sollte sich aber gut mit dem Mixer verrühren lassen. Nugat und Butter verrühren, dann Ei, Vanillezucker, Zimt, die gemahlenen Nelken und das Salz hinzufügen und mischen. Mehl und Backpulver nach und nach unter die Nugatmasse rühren. Wenn sich der Teig nicht gut rühren lässt, das restliche Mehl verkneten. Den Teig für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank legen.
Den Teig ausrollen und ausstechen. Die Plätzchen bei 175 °C für 10-12 Minuten backen.

Die ausgekühlten Plätzchen mit Kuvertüre und Streuseln dekorieren.

 

Drucken
Nugatsterne
Course: Plätzchen
Zutaten
  • 300 g Mehl
  • 200 g Nugat
  • 100 g Butter
  • 1 Ei
  • 1 Pck Vanillezucker
  • 1 TL Zimt
  • 1/2 TL gemahlene Nelken
  • 1 Priese Salz
  • 1/2 TL Backpulver
Zubereitung
  1. Nugat in der Mikrowelle kurz erwärmen. Es muss nicht flüssig sein, sollte sich aber gut mit dem Mixer verrühren lassen. Nugat und Butter verrühren, dann Ei, Vanillezucker, Zimt, die gemahlenen Nelken und das Salz hinzufügen und mischen.

  2. Mehl und Backpulver nach und nach unter die Nugatmasse rühren. Wenn sich der Teig nicht gut rühren lässt, das restliche Mehl verkneten. Den Teig für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank legen.

  3. Den Teig ausrollen und ausstechen. Die Plätzchen bei 175 °C für 10-12 Minuten backen.

  4. Die ausgekühlten Plätzchen mit Kuvertüre und Streuseln dekorieren.

Spritzgebäck

In den Läden liegt schon seit einer halben Ewigkeit das Weihnachtsgebäck. So langsam komme auch ich in die Stimmung zum Plätzchen backen. Vor einiger Zeit habe ich schon die Mandelplätzchen gebacken, heute gibt es dann Spritzgebäck.

Spritzgebäck gibt es bei uns schon so lange ich denken kann zu Weihnachten. Früher habe ich oft mit meiner Oma zusammen gebacken. Oder eher gesagt sie hat den Teig gemacht und wir Enkelchen haben die Plätzchen wahlweise ausgestochen oder durch den Fleischwolf gedreht. Ganz am Anfang haben wir hauptsächlich die Plätzchen vorne abgemacht aber später durften wir dann auch hinten drehen.

Noch heute benutze ich den Fleischwolf von Oma, wenn ich Spritzgebäck mache.

Zutaten:
600 g Mehl
400 g Butter
200 g Puderzucker
2 Päckchen Vanillezucker
2 Eier

Zubereitung:
Butter und Zucker schaumig schlagen, dann das Ei hinzufügen und umrühren. Wenn alles gut vermischt ist, Mehl nach und nach hinzufügen. Den Teig etwa eine Stunde kalt stellen. Den Teig durch den Fleischwolf drehen und die Kekse auf dem Backblech verteilt bei 160°C etwa 20 Minuten backen, bis sie anfangen braun zu werden.

Drucken
Spritzgebäck
Course: Plätzchen
Zutaten
  • 600 g Mehl
  • 400 g Butter
  • 200 g Puderzucker
  • 2 Pck Vanillezucker
  • 2 Eier
Zubereitung
  1. Butter und Zucker schaumig schlagen, dann das Ei hinzufügen und umrühren. Wenn alles gut vermischt ist, Mehl nach und nach hinzufügen.

  2. Den Teig etwa eine Stunde kalt stellen.

  3. Den Teig durch den Fleischwolf drehen und die Kekse auf dem Backblech verteilt bei 160°C etwa 20 Minuten backen, bis sie anfangen braun zu werden.

Szegediner Gulasch

Gefühlt schon vor einem halben Leben hat ein damals sehr guter Freund von mir Szegediner Gulasch gemacht. Ich kannte das Gericht bis dato gar nicht und es hat mich einfach direkt überzeugt. Also habe ich mir das Rezept geben lassen. Über die Zeit ist die Freundschaft dann auseinandergedriftet. Kein großer Streit oder so, man hat sich auseinandergelebt. Inzwischen haben wir ab und an mal sporadisch noch Kontakt. Aber das leckere Rezept erinnert mich immer noch an ihn. Auch wenn es bei mir nie genauso geworden ist, wie es bei ihm damals war. Lecker ist es trotzdem und vermutlich ist es dasselbe wie mit Omas Plätzchen. Die hat genau so auch immer nur Oma hinbekommen. Vermutlich einfach, weil die Gesellschaft beim Essen eine andere war. Nichtsdestotrotz ich mag das Gulasch sehr gerne und mache es auch häufiger, wenn ich ein wenig mehr Zeit fürs Essen einplanen kann. Denn wie jedes Gulasch braucht auch dieses einfach seine Zeit beim Kochen, um wirklich schön zart zu werden. Aber abgesehen von der langen Kochzeit ist es einfach super schnell gemacht.

Zutaten:
1 kg Schweine Nacken
1 kg Zwiebel
1 kg Sauerkraut
½ EL Ketschup
½ TL Kümmel
½-1 EL Paprika Pulver
200 Ml Sahne
Nach Geschmack würzen

Zubereitung:
Das Fleisch scharf anbraten.
Zwiebeln würfeln und ebenfalls kurz anbraten.
Alles mit Wasser ablöschen, das Fleisch sollte komplett bedeckt sein, aber nicht schwimmen. Gewürze und Ketchup dazu geben und ne weile auf kleiner Flamme kochen.
Wenn das Fleisch weich wird, das Sauerkraut dazu geben und warten, bis es warm wird. Eventuell noch mal nachwürzen, da sehr viel Würze aufgenommen wird. Kurz vorm Servieren die Sahne einrühren, ggf. noch einmal abschmecken 

Da ich von einer Portion recht lange essen kann, friere ich mir gerne einige Portionen ein. Das mache ich dann bevor ich die Sahne hinzu gebe, da es sich dann leichter aufwärmen lässt.

 

Drucken
Szegediner Gulasch
Course: Hauptgericht
Zutaten
  • 1 kg Schweine Nacken
  • 1 kg Zwiebeln
  • 1 kg Sauerkraut
  • 1/2 EL Ketchup
  • 1/2 TL Kümmel
  • 1 EL Paprikapulver
  • 200 ml Sahne
Zubereitung
  1. Das Fleisch scharf anbraten.

  2. Zwiebeln würfeln und ebenfalls kurz anbraten.

  3. Alles mit Wasser ablöschen, das Fleisch sollte komplett bedeckt sein, aber nicht schwimmen. Gewürze und Ketchup dazu geben und ne weile auf kleiner Flamme kochen.

  4. Wenn das Fleisch weich wird, das Sauerkraut dazu geben und warten, bis es warm wird. Eventuell noch mal nachwürzen, da sehr viel Würze aufgenommen wird. Kurz vorm Servieren die Sahne einrühren, ggf. noch einmal abschmecken

Restezauber-Tour durch Berlin

Vergangenes Wochenende waren wir (Danny und Kiki) in Berlin. Wir hatten beim Restezauber-Wettbewerb mit dem Rezept Kartoffelsuppe mit Mais mitgemacht. Auch wenn wir beim eigentlichen Wettbewerb nicht gewonnen haben, konnten wir doch als Nachrücker zur Restezauber-Tour durch Berlin.

Samstag ging der Wecker für uns um 3:45, um dann mit der Bahn erst nach Köln und von dort mit dem ICE nach Berlin zu fahren. Da angekommen suchten wir unseren Weg durch den Berliner Hauptbahnhof zum Hotel, um erst mal das Gepäck loszuwerden. Denn für die Tour waren wir etwa eine Stunde zu früh. Aber bei Fahrten mit der DB plant man ja lieber etwas mehr Zeit ein. Blieb also noch genug Zeit für einen kurzen Ausflug zum Reichstag.

Danach ging es zurück zum Hotel. Wo wir auf die anderen Gewinner und Nachrücker trafen.
Jette war mit ihrer Begleitung Franzi dabei und beide haben jeweils einen eigenen Blog. Franzi bloggt über ihre Backkreationen und Jette bloggt darüber, was sie aus den Lebensmitteln macht, die sie von der Tafel bekommt.
Helene hatte über Instagram an dem Wettbewerb teilgenommen und ihre Freundin Anna mitgenommen.
Sindy hatte ebenfalls über Instagram teilgenommen und ihren Partner Peter mitgebracht.

Mit einem kleinen Lunchpaket von Sara Hermges, der Projektleiterin des #Restezaubers ging es ab in den Bus zur ersten Station des Tages: Dörrwerk. Dort führte uns Jonas Biber durch die wirklich sehr kleine Produktionsanlage und erklärte, wo das Obst und Gemüse herkommt, wie es verarbeitet wird und wie die Abläufe sind. Bei Dörrwerk wird nämlich gerettetes Obst und Gemüse verarbeitet. Sprich Obst und Gemüse haben kleine Schönheitsfehler und werden daher vom Handel nicht verkauft. Die Sachen kommen dann direkt vom Landwirt oder vom Großhandel. Aus Obst und Gemüse wird zuerst extern ein Püree gemacht, dass dann im Dörrwerk auf Bleche verteilt wird, bevor es dann für 12 Stunden getrocknet wird. Wenn es dann aus dem Trockner kommt, muss es schnell von den Blechen gelöst und verarbeitet werden, denn wenn die Masse auskühlt, wird sie sehr fest. Verpackt und abgewogen wird das Ganze dann auch noch von Hand.

Danny: Vom Dörrwerk hatte ich bis dahin noch nie gehört. Aber die Idee ist echt super. Das Einzige, was ich hier schade fand war, dass man nicht mal ein kleines Glas mit dem Püree zu sehen bekam oder einfach mal ein Blech wie es aus dem Ofen kommen würde. Ich meine, dass man nix produzieren kann, wenn man da so eine kleine Meute durchführt ist schon klar, zumal 12 Stunden trocknen ja nicht so das Nonplusultra der Spannung ist, aber ka so ein paar Beispiele wären super gewesen. Gerade auch für Fotos.

Kiki: Ich kannte dieses Startup auch nicht, aber ich bin völlig begeistert davon. Ich sehe selber in meinem Job, wie viel von Kunden abgegeben oder zurückgegeben wird, weil in dem Apfelkorb ein Apfel mit Druckstellen ist. Das summiert sich schnell und dass es jemanden gibt, der dieses Obst und auch Gemüse davor rettet weggeschmissen zu werden, unterstütze ich sehr. Meiner Meinung nach haben sie ihre Auszeichnungen redlich verdient!
Ich muss mich allerdings Danny anschließen, es war mehr theoretisch. Dafür haben wir Probierpakete bekommen, die noch getestet werden wollen. Wir haben Visitenkarten ausgetauscht und ich werde mal mit meinem Chef über diese Idee reden. Vielleicht haben wir ja bald ein neues Produkt im Sortiment.

Als Nächstes sind wir dann in das ehemalige Restaurant von Restlos Glücklich gefahren. Dort haben wir Leonie und Julia getroffen, die uns von dem Restaurant und ihren neuen Plänen erzählt haben. In dem Restaurant wurden viele Lebensmittel verarbeitet, die sie von Lebensmittelläden bekommen haben, da diese sie nicht mehr verkaufen konnten. Das Restaurant gibt es seit Oktober in der Art nicht mehr. Zum einen lag es daran, dass ihr Koch verstorben ist und sie keinen geeigneten Ersatz gefunden haben. Es ist nämlich gar nicht so einfach mal eben in kürzester Zeit ein Menü für zusammenzustellen und das war für einige zu viel oder auch “nicht kreativ” genug. Sie konzentrieren sich jetzt komplett auf die Aufklärung rund um das Thema Lebensmittelverschwendung und -rettung.

Kiki:  Ich weiß nicht so ganz, was ich davon halten soll. An sich finde ich die Idee wirklich klasse, allerdings machen sie in meinen Augen der Tafel damit Konkurrenz. Gut, ich weiß nicht, wie das in Berlin aussieht, aber bei uns in der Umgebung nimmt die Tafel händeringend jede Spende an. Es ist zwar schade, dass das Restaurant so nicht mehr existiert, aber ich finde es gut, dass sie sich nicht unterkriegen lassen und an Schulen Aufklärung betreiben. 

Danny: Ich fand es etwas schade, dass das Restaurant so nicht mehr existierte.

 

Den Abschluss bildete Isabelle Bleeser von Querfeld. Mit der ganzen Gruppe ging es ins Restaurant Hermann’s. Dort wird krummes Gemüse verwendet, um dessen Vermittlung sich Querfeld kümmert. Denn krumme Gurken oder zweibeinige Möhren werden im Lebensmittelhandel nicht verkauft und in der Gastronomie nicht verwendet, weil es zu viel Aufwand ist, sie zu verarbeiten. Sie landen dann entweder in der Biomasseproduktion, Tierfutter oder werden einfach vernichtet. Das Gemüse kommt z. B. aus Spanien mit dem LKW, aber auch aus Deutschland. Die Sortierung, was schön genug für den Einzelhandel ist und was nicht, erfolgt dann hier. Querfeld sorgt dann dafür, dass das Gemüse, das nicht hübsch genug für den Einzelhandel ist, an Restaurants vermittelt wird. Dort kommt das Gemüse einfach in den Topf und der Kunde sieht nicht mal, wie schön oder “hässlich” das Gemüse war.
Im Hermann’s werden die Gerichte auch auf Platten serviert, dass sich jeder einfach nehmen kann, was er möchte. So hat das Essen auch noch einen sozialen Aspekt. Wie lecker das dann ist, konnten wir vor Ort auch direkt testen.

Danny: Das ist eigentlich ein wirklich cooles Konzept. Zumal es ja wirklich vom Geschmack keinen unterscheid macht, ob die Gurke gerade oder krumm ist.

Kiki: Nachernte auch ein wichtiges Thema, wenn es um Lebensmittelrettung und -verschwendung geht. Ich erinner mich an meine Omas, die beide selber Gemüse angepflanzt haben und da war das wenigste gerade und hübsch. Aber gut, ich bin auch ein kleines Landei. Reine Stadtkinder, die noch nie eine echte Kuh gesehen haben, kennen heutzutage auch nur gerades und hübsches Obst und Gemüse. Dabei macht es geschmacklich keinen Unterschied und es ist auch genauso gesund. Einer der Köche hat uns auch erklärt, wie er mit dem krummen Gemüse vorgeht. “Die hässlichen Tomaten verarbeiten wir zu Soße, die hübschen kommen in den Salat.”
Wir bekamen zum Schluss jeder ein Glas Chutney, was aus krummem Gemüse hergestellt wurde und ich hab mein eigenes ohne Ingwer bekommen. Ja, das finde ich erwähnenswert. 🙂

Als Erstes durften wir Brot probieren, dass keinerlei Mehl, Hefe, Milch oder Ei beinhaltet. Es wurde lediglich aus Sprossen, Nüssen und Getreide hergestellt. Der eine Dip wurde aus Roter Bete und Wasabi angerührt, der andere aus fermentierter Gelbpaprika und Mandel.

Der zweite Gang bestand aus Kimchi auf einem Cracker mit Sesam und Schwarzkümmel und einer hausgemachten Creme.

Der letzte Gang bestand aus Kartoffelscheiben, die mit Käse überbacken und mit einem Zwiebel-Möhren-Chutney abgerundet wurden.
Bei all den Gerichten sah man in keinster Weise, wie krumm und hässlich die Zutaten vorher waren, dafür waren sie alle ganz lecker.

Damit war die Tour offiziell beendet. Wir sind dann zurück zum Hotel, haben dort erst mal unser Zimmer bezogen und uns dann noch mal auf den Weg gemacht. Erst ging es noch mit einem kleinen Schlenker zum Brandenburger Tor, da es eh auf dem Weg zur Mall of Berlin liegt und im Dunklen immer so schick beleuchtet ist.

Fürs Abendessen hatten wir einen Besuch im Wonder Waffel geplant. Leider war der WW in der Mall of Berlin sehr klein und hatte keine eigenen Sitzplätze. Die Plätze in den Gängen waren uns dann auch zu ungemütlich, daher haben wir unsere Waffeln erst mal vertagt. Wir haben dann beschlossen zu Hans im Glück zu gehen, den hatten wir bei der Ankunft im Bahnhof zufällig gesehen. Auf dem Weg dorthin ging es dann noch am Denkmal für die ermordeten Juden vorbei.

Bei Hans im Glück gab es dann das Abendmenü mit Cocktail dazu, und während wir da saßen und auf unsere Burger fixiert waren, hat uns dann Jette angesprochen, die auch zufällig das Restaurant für ihr Abendessen gewählt hatte. Wir haben dann noch ne Weile gequatscht, bevor wir dann zurück ins Hotel sind, da war beide schon sehr gespürt haben, dass der Wecker um 3:45 Uhr geklingelt hatte.

Am nächsten Morgen waren wir noch mal beim Denkmal, um es im Hellen noch mal zu sehen, und zum Sowjetischen Ehrenmal. Dann ging es auch schon wieder mit der Bahn zurück.

Alles in Allem war es ein sehr interessanter und lehrreicher Ausflug und wir haben es nicht bereut, daran teilgenommen zu haben. Für alle noch ein kleiner Reminder, wie man Lebensmittel am besten zu Hause lagert, damit sie länger frisch bleiben.