Phex Laternen

 

Was ein Fest. Was ein Gefühlschaos bei mir als Orga. Aber was ein Fest. Ich war ein nervöses Wrack. Wird alles gut gehen, kommt es zu Reibung, weil wir zwei Gruppen hatten, die sich nicht so wirklich kennen. Haben alle spaß? Vor jeder Veranstaltung bin ich schon durch bevor es los geht. Frage mich, warum ich mir das antue. Was mich geritten hat. Vielleicht ist es einfach dieses gute Gefühl, wenn alles irgendwie geklappt hat. Wenn alle Zahnräder sich drehen. Ich denke es ist dieses pure Glücksgefühl, diese Freude und Zufriedenheit dass ich Samstag nach der Abschlussmesse hatte, als alles so toll geklappt hat. Wenn das Entrückung ist, dann weiß ich warum Geweihte das nicht verlieren wollen.

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Ambiente 2020

Ambiente war dieses Jahr recht kurz für mich. Normalerweise fahre ich ja immer zwei Tage. Denn für einen Tag ist das Messegelände viel zu groß. Aber mit den ganzen Sturm- und Orkanwarnungen habe ich mich Sonntag nicht aus dem Haus getraut, weil ich den ganzen Tag auf Armageddon gewartet habe… das nicht kam. Ich hätte also auch genauso gut noch den Tag auf die Messe fahren können, ärgerlich. Doppelt ärgerlich, weil ich samstags nicht so lange bleiben konnte, wie ich eigentlich geplant hatte, da ich irgendwann massive Kopfschmerzen bekommen habe. Dafür verlief die Bahnfahrt sowohl hin als auch zurück sehr entspannt. Ich konnte die ganze Zeit in Ruhe mein Stricktuch weiter machen, auch wenn ich mich am Wochenende von dem Gedanken verabschiedet habe, es bis zum Nebelfest fertig zu bekommen. Aber zurück zur Messe. Die war dieses Jahr irgendwie leerer als sonst. Zumindest kam es mir so vor und im direkten Vergleich mit der CreativWorld 14 Tage vorher definitiv. Vielleicht lag‘s an den “netten kleinen” Virus. An den gezeigten Sachen kann es jedenfalls nicht gelegen haben.

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Orangentorte

Endlich mal ein wenig mit dem Bloggen aufholen. Gebacken habe ich diese Torte immerhin schon vor über nem Monat. Die Torte habe ich nämlich für Weihnachten gebacken. Die ganze Backaktion war recht spontan, weil ich Lust hatte irgendwas zu backen. Das es ne Torte wurde, liegt hauptsächlich daran, dass ich noch mal den Tortenring benutzen wollte.

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Winterlicher Orangen-Blutorangen Gelee

Dieser Gelee war eine sehr spontane Sache. Ich habe im Laden Blutorangen gesehen. Im Gegensatz zu normalen Orangen Liebe ich Blutorangen. Als ich für Weihnachten eine Torte backen wollte, war mir schnell klar, dass ich dafür selbst gemachten Gelee verwenden will. Es sollte eine Torte mit Schokolade und Orangen werden, war mein erster Gedanke. Jetzt hatten aber diese Blutorangen meine Aufmerksamkeit erregt und dann musste ich die einfach einbringen. Leider waren die Blutorangen noch nicht richtig rot innen.

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Erdnussbutterdessert im Glas

Nachtisch mach ich generell viel zu selten. Dabei esse ich immer eigentlich gerne noch was nach dem eigentlichen Abendessen. Doch dank Schichtarbeit bleibt das immer wieder auf der Strecke, weil ich nach Feierabend gegen 20 Uhr keine Lust habe, noch groß was zusammen zu rühren und ich zu meiner Schande gestehen muss, dass ich die Vorbereitung dafür vor der Arbeit immer wieder vergesse. Doch hey! Wofür gibt es Sonntage? Da habe ich nicht nur Zeit, sondern auch Lust, was vorzubereiten.

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Weihnachtliche Orangen Marmelade

Ich mag keine Orangen. Jedenfalls nicht, wenn ich sie pellen muss, bevor ich sie esse. Als Orangensaft gepresst geht es gerade noch so, aber ich vertrage ihn nicht so gut. Was macht man also, wenn man in seinen letzten drei 2G2G Tüten jeweils 1-3 Orangen hatte? Pyramiden bauen ist auf Dauer ja auch keine Lösung. Aber ein kleines Geschenk aus der Küche wäre doch was! Aber nur Orangen Marmelade wäre ja auch doof, da muss noch ein gewisser Kick dran. Also noch ein paar weihnachtliche Gewürze rein in den Topf. Schon war ein kleines Weihnachtsgeschenk aus der Küche geboren.

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Melonensocken

(Werbung, unbeauftragt da verlinkung)
Mitte August war ich mit Hanna auf dem Wollfestival in Düsseldorf. Eigentlich hatte ich weder Geld für Wolle noch irgendein Projekt, das Wolle brauchte. Ich hatte einfach nur an dem Sonntag nichts Besseres zu tun und eine kostenlose Eintrittskarte. Mein Vorsatz nicht zu kaufen ging auch lange Zeit gut. Dann habe ich allerdings Melonenwolle gesehen und es war um mich geschehen: Ich wollte Melonensocken.
Meine Strickversuche kann ich locker an einer Hand abzählen und wirklich gut ist das Stricken bisher auch nie gelaufen. ABER ich wollte diese Socken.

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Nähen für Sternkinder Runde 2

Man muss sein Glück teilen, um es zu multiplizieren. Marie von Ebner-Eschenbach

Ein Zitat, dass sicher jeder schon mal gehört hat. Aber es passt einfach sehr. Meine alte Nähmaschine war mir ja vor einer Weile kaputt gegangen, wie ich traurig im Blog berichtete. Daraufhin hat die liebe Ayse darunter kommentiert, dass sie eine Nähmaschine für mich hätte. In einem kurzen E-Mail und WA Schriftverkehr erzählte sie mir, dass sie viel Glück in ihrem bisherigen leben hatte und es weiter geben wollte. In Form einer Nähmaschine, die sie nicht mehr wirklich benutzte. Ich konnte mein Glück kaum fassen.

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Vegi Lasagne

Im Moment experimentiere ich recht viel mit den veganen Fleisch alternativen von Lidl. Nachdem mir der Burger so gut geschmeckt hat, habe ich jetzt das vegane Hackfleisch ausprobiert. Es ist natürlich nicht dasselbe wie Fleisch. Aber ich finde es deutlich besser als Sojagranulat. Leider kann man es nicht so wirklich knusprig anbraten. Ich denke ich werde noch ein bisschen weiter damit experimentieren und gucken, zu was es so taugt.

Hier aber erst mal ein Rezept für eine vegetarische Lasagne.

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Veganes Zupfbrot

So hier war es ein bisschen länger ruhig als geplant. Kiki und ich sind einfach nicht dazu gekommen, etwas für den Blog zu schreiben. Ich bin ein paar Mal auf der Arbeit eingesprungen und dann hat mein Auto es nicht über den TÜV geschafft und ich musste plötzlich noch ein neues Auto organisieren. Also alles etwas chaotisch, da musste der Blog leider hinten anstehen. Umso mehr freut es mich, dass ich jetzt endlich wieder dazu gekommen bin den Blog zu füttern. Füttern ist dann auch schon das perfekte Stichwort. Es gibt Zupfbrot. Zupfbrot ist verhältnismäßig unkompliziert zu machen und passt immer zum Buffet und zu gegrilltem.

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Gemüsebrühe selber machen

Gemüsebrühe oder allgemein Brühe und Fonds verwende ich sehr häufig in meinen Gerichten. Normalerweise kaufe ich die Brühe als gekörnte Variante oder fix und fertig im Glas, wenn es wirklich schnell gehen soll. In meinem Low Budget Monat bin ich allerdings auf die Idee gekommen, die ganzen Gemüseabfälle noch einmal zu verwerten, bevor ich sie auf den Kompost gebe.

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Gebackene Apfelringe und Haferkekse

Das Frühstück ist ja bekanntlich die wichtigste Mahlzeit am Tag. Ich lass sie nur leider viel zu oft aus oder frühstücke so spät, dass es meistens schon ins Mittagessen übergeht. Wenn ich auf der Arbeit bin, frühstücke ich meistens da, weil ich bei der Frühschicht noch nicht in der Lage bin so früh nach dem Aufstehen etwas zu essen. Deswegen habe ich meinem Freund und mir diese gebackenen Apfelringe und Haferkekse gemacht. Die kann man super mit zur Arbeit nehmen, aber auch zu Hause frisch essen. Beiden Varianten macht es nämlich nichts aus, wenn sie kalt gegessen werden.

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Monsteraugen Muffins

Der heutige Beitrag ist im Zuge von Ulrikes Halloween Blog Hop entstanden, zu dem wir vor kurzem eingeladen wurden. Natürlich waren wir sofort dabei.

Halloween steht bald wieder vor der Tür und zumindest ich freu mich jedes Jahr aufs Neue darauf! Meine Mutter lebte früher lange Zeit in Amerika und liebte es, weswegen bei uns zu Hause auch immer Halloween gefeiert wurde. Auf der Halloweenfeier bei uns daheim durfte dann natürlich das passende Essen nicht fehlen. Ob Würstchenfinger mit Mandeln und Ketchup, eine “Blutbowle” aus eingefärbter Limonade mit Früchten oder Marshmallowgeister, meine Mama hat sich immer ins Zeug gelegt.

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Stempel mit Soft Linol

Auf der Creativworld Anfang des Jahres habe ich in einem Workshop das erste Mal mit Soft Linol gearbeitet. Das hat irgendwie meine Freude an Linolschnitt wieder hervorgerufen. Nach dem Drachenfest habe ich mich dann endlich aufgerafft nach Eitorf zum Gerstaeker zu fahren und mir die nötigen Utensilien und Platten zu kaufen. Ich hab mir ein direkt ein Set für T-Shirt druck gekauft. Da waren dann die Schnitzmesser drin, passende Farbe und ein Farbroller zum Auftragen. Da ich auf der Creativworld auch noch gesehen, wie sie mit einem kleinen Siebdruckrahmen und Papiervorlagen schnelle wechselbare Siebdruckmotive angefertigt haben habe ich mir so einen Rahmen auch noch eingepackt. Den habe ich aber bisher nicht getestet.

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Low Budget Food – Wie geht das?

Heute wird es ein wenig bitter. Ich rede auch nicht lange um den heißen Brei herum, sondern komme direkt zum Punkt. Rund 1,4 Milliarden Menschen weltweit leben in extremer Armut und haben lediglich etwa 1,50 Euro am Tag für Essen zur Verfügung. Bei einem 2 Personen Haushalt sind das auf den Monat gerechnet 84 Euro für Lebensmittel. Für einge Menschen ist das der normale Wocheneinkauf, oder sogar ein Abendsessen im Restaurant. Ich werde jetzt nicht damit anfangen und sagen, dass gute Essensqualität nun mal seinen Preis hat und Menschen, die sich das nicht leisten können halt Pech haben. Als ich damals studiert habe, hatte ich ein Essensbudget von 3 Euro pro Tag und das empfand ich damals schon als wenig. Ich habe jeden Cent umgedreht und mir dreimal überlegt, ob ich gewisse Produkte wirklich brauche. Natürlich hab ich mir dann und wann was gegönnt, aber ich habe mit meinem Geld haushalten müssen und auswerts mit Freuden essen war ein Luxus, den ich mir nur äußerst selten leisten konnte.
Wenn ich dann noch daran denke, wie viele Lebensmittel weggeschmissen werden, obwohl sie noch gut sind und es nicht von der hand zu weisen ist, dass es Menschen gibt, die diese Lebensmittel brauchen, wird mir ganz flau im Magen. Oder wie viel mit Absicht produziert wird, damit es an Biogasanlagen verkauft werden kann, obwohl diese Lebensmittel ebenfalls gegessen werden können…das macht mich wütend und traurig. Wir ihr wisst, nutzt das Blogteam auch Too Good To Go, um Lebensmittelverschwendung zu vermeiden und auch zu Hause haben wir uns so eingestellt, dass wir möglichst alles nutzen, was wir haben.
Um nun jetzt auch darauf aufmerksam zu machen, wie das Leben mit 1,50 Euro am Tag für Lebensmittel aussieht, haben mein Freund und ich beschlossen, am Limit zu leben.
1 Haushalt, 2 Personen, 84 Euro für Lebensmittel. Ob und wie wir das bewerkstelligt haben, könnt ihr hier nachlesen.

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