Thunfischsalat

Den Thunfischsalat hat meine Mama früher häufig gemacht. Auf Toast war das unser Mittagessen oder Abendbrot, je nachdem wie wir grade Lust hatten.
Heutzutage mach ich diesen Belag eher weniger, was alleine meinen Katzen zu verschulden ist. Denn immer wenn ich auch nur daran denke, eine Thunfischdose aufzumachen, gehen meine beiden Samtpfoten davon aus, dass es für sie ist. Wenn dem nicht so ist, wird gejammert, als gäbe es kein Morgen mehr.
Aber ab und an bin ich einfach egoistisch und mische mir den Thunfischsalat zusammen. Auf warmen Toast schmeckt er richtig gut und auch in einem Wrap mit Salat und Gurke passt er super.

Zutaten:
1 Dose Thunfisch (ob in Wasser oder Öl ist völlig egal)
1 kleine rote Zwiebel
2 hartgekochte Eier
5 Cornichons
Remoulade
Salz
Pfeffer

Zubereitung:
Gießt den Thunfisch ab und füllt ihn in eine Schüssel. Pellt die Eier und schneidet sie in kleine Würfel. Schneidet die Zwiebel und die Gürckchen so klein, wie ihr sie haben möchtet.
Vermengt alles zusammen mit dem Thunfisch in der Schüssel und gebt so viel Remoulade dazu, wie ihr wollt. Ich benutz immer gerade so viel, dass alles zusammenbleibt, aber nicht nur noch nach Remoulade schmeckt. Das dürften so etwa 5 EL sein.
Schmeckt nun noch mit etwas Salz und Pfeffer ab und deckt die Schüssel mit Alufolie ab.
Stellt den Thunfischsalat in den Kühlschrank und lasst ihn da für etwa eine Stunde durchziehen.
Fertig!

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Thunfischsalat
Zutaten
  • 1 Dose Thunfisch
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 2 hartgekochte Eier
  • 5 Cornichons
  • Remoulade
  • Salz
  • Pfeffer
Zubereitung
  1. Gießt den Thunfisch ab und füllt ihn in eine Schüssel. Pellt die Eier und schneidet sie in kleine Würfel. Schneidet die Zwiebel und die Gürckchen so klein, wie ihr sie haben möchtet.

  2. Vermengt alles zusammen mit dem Thunfisch in der Schüssel und gebt so viel Remoulade dazu, wie ihr wollt. Ich benutz immer gerade so viel, dass alles zusammenbleibt, aber nicht nur noch nach Remoulade schmeckt. Das dürften so etwa 5 EL sein.

  3. Schmeckt nun noch mit etwas Salz und Pfeffer ab und deckt die Schüssel mit Alufolie ab.
    Stellt den Thunfischsalat in den Kühlschrank und lasst ihn da für etwa eine Stunde durchziehen.
    Fertig!

Quiche mit Zucchini und Feta

Die Quiche mit Zucchini und Feta kommt jetzt definitiv öfter auf den Tisch!
Ich hab mir vor einiger Zeit eine Quicheform zugelegt und seitdem hab ich immer mal wieder ein paar gemacht, weil ich jetzt eine Form habe, in der sowas auch schön aussieht. Natürlich kann man dafür auch eine Springform nehmen, aber ich bitte euch: eine Quicheform! Spaß bei Seite. Ich gebe zu, der Rand der Quiche sieht jetzt nicht wirklich schön aus: Mir ist der Rand beim Backen runtergeklappt, weil die Form etwas zu fettig war. Shit happens, ändert aber nix am Geschmack 🙂
Da ich eh so gerne Zucchini esse, habe ich mich nach einem Rezept für Zucchiniquiche umgeschaut und auch eins gefunden. Riesiger Pluspunkt: es ist auch noch Feta drin!
Geht fix und schmeckt super lecker.

Zutaten:
Für den Teig:
130 g Mehl
20 g Parmesan
½ TL Salz
65 g Butter
1 Ei
Kräuter der Provence

Für die Füllung:
1 große Zucchini1 Scharlotte
2 Eier
150 g Feta
15 g Parmesan
75 g saure Sahne
Öl zum Anbraten

Zubereitung:
Rührt in einer Schüssel alle Zutaten für den Teig zusammen. Ob ihr dabei die Hände nehmt oder doch das Rührgerät ist ganz euch überlassen. Formt eine Kugel aus dem Teig, wickelt ihn in Frischhaltefolie und vergesst ihn für 30 Minuten im Kühlschrank.
Wascht die Zucchini, halbiert sie und schneidet sie in Scheiben. Schält die Scharlotte und schneidet sie in kleine Würfel. Bratet beides in einer Pfanne mit etwas Öl an.
Würfelt den Feta und verrührt ihn in einer Schüssel mit den Eiern, dem Käse und der sauren Sahne. Gebt die angebratene Zucchini hinzu und stellt die Schüssel bei Seite.
Heizt den Ofen auf 170 Grad Umluft vor.
Holt den Teig aus dem Kühlschrank, rollt ihn aus und legt eure Quicheform damit aus. Drückt den Teig gut fest und schiebt dann die Form für etwa 20 Minuten in den Ofen, bis der Boden stabil ist.
Füllt nun die Zucchinimasse in die Form und lasst alles nochmal für etwa 20 Minuten backen, bis das Ei gestockt ist und die Oberfläche schön braun ist.

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Quiche mit Zucchini und Feta
Zutaten
Für den Teig
  • 130 g Mehl
  • 20 g Parmesan
  • 1/2 TL Salz
  • 65 g Butter
  • 1 Ei
  • Kräuter der Provence
Für die Füllung
  • 1 große Zucchini
  • 1 Scharlotte
  • 2 Eier
  • 150 g Feta
  • 15 g Parmesan
  • 75 g saure Sahne
  • Öl zum Anbraten
Zubereitung
  1. Rührt in einer Schüssel alle Zutaten für den Teig zusammen. Ob ihr dabei die Hände nehmt oder doch das Rührgerät ist ganz euch überlassen. Formt eine Kugel aus dem Teig, wickelt ihn in Frischhaltefolie und vergesst ihn für 30 Minuten im Kühlschrank.

  2. Wascht die Zucchini, halbiert sie und schneidet sie in Scheiben. Schält die Scharlotte und schneidet sie in kleine Würfel. Bratet beides in einer Pfanne mit etwas Öl an.
    Würfelt den Feta und verrührt ihn in einer Schüssel mit den Eiern, dem Käse und der sauren Sahne. Gebt die angebratene Zucchini hinzu und stellt die Schüssel bei Seite.

  3. Heizt den Ofen auf 170 Grad Umluft vor.
    Holt den Teig aus dem Kühlschrank, rollt ihn aus und legt eure Quicheform damit aus. Drückt den Teig gut fest und schiebt dann die Form für etwa 20 Minuten in den Ofen, bis der Boden stabil ist.

  4. Füllt nun die Zucchinimasse in die Form und lasst alles nochmal für etwa 20 Minuten backen, bis das Ei gestockt ist und die Oberfläche schön braun ist.

Lemon Drizzle Cake

Eigentlich war ich auf der Suche nach etwas, dass ich nur aus den Erzählungen meiner Mutter kenne, nämlich dem Glatteiskuchen. Sie hat irgendwann mal davon erzählt, dass es den früher so oft gab. Es ist wohl ein Kuchen, der einen sehr knackigen Zuckerguss drüber hat. Na ja gefunden habe ich da bisher auch nichts weiter. Wenn ich ihn selbst schon mal gegessen hätte, könnte ich ihn vielleicht konstruieren aber so. Na ja.. Aber die Suche hat mich wenigstens auf den Lemon Drizzle Cake gestoßen, der vielleicht nicht dasselbe ist, aber trotzdem lecker ist.

Zutaten:
250 g Butter
300 g Mehl
1 Pck Backpulver
eine Priese Salz
3 Zitronen (bio)
500 g Zucker
4 Eier
100 ml Milch
100 g Mandelsplitter

Zubereitung:
Butter und die hälfte vom Zucker schaumig schlagen, dann die Eier hinzugeben und gut mischen. In einer weiteren Schüssel Mehl, Backpulver, Salz und den Abrieb der drei Zitronen mischen. Die Mehlmischung dann abwechselnd mit der Mich nach und nach zu den Eiern geben und Mixen, bis ein glatter Teig entsteht.

Auf einem Blech eine eckige Form mit 22x30cm aufbauen. Den Teig einfüllen und im vorgeheizten Backofen bei 160°C 35-40 Minuten backen.

Während der Kuchen im Ofen ist, den restlichen Zucker zusammen mit dem Saft der Zitronen mischen. Ich denke man kann hier auch Puderzucker verwenden allerdings mag ich die Konsistenz von normalem Zucker.

Wenn der Kuchen aus dem Ofen kommt, 2-3 Minuten warten und dann die Zucker-Zitronensaft Mischung gleichmäßig darüber verteilen. Die Mandelsplitter auf der Glasur verteilen. Durch die Hitze zieht ein Teil der Flüssigkeit in den Kuchen und zurück bleibt eine sehr knackige Zuckerglasur.

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Lemon-Drizzle Cake
Course: Kuchen
Zutaten
  • 250 g Butter
  • 300 g Mehl
  • 500 g Zucker
  • 1 Pck Backpulver
  • 1 Priese Salz
  • 3 Zitronen
  • 4 Eier
  • 100 ml Milch
Zubereitung
  1. Butter und die hälfte vom Zucker schaumig schlagen, dann die Eier hinzugeben und gut mischen. In einer weiteren Schüssel Mehl, Backpulver, Salz und den Abrieb der drei Zitronen mischen. Die Mehlmischung dann abwechselnd mit der Mich nach und nach zu den Eiern geben und Mixen, bis ein glatter Teig entsteht.

  2. Auf einem Blech eine eckige Form mit 22x30cm aufbauen. Den Teig einfüllen und im vorgeheizten Backofen bei 160°C 35-40 Minuten backen.

  3. Während der Kuchen im Ofen ist, den restlichen Zucker zusammen mit dem Saft der Zitronen mischen. Ich denke man kann hier auch Puderzucker verwenden allerdings mag ich die Konsistenz von normalem Zucker.

  4. Wenn der Kuchen aus dem Ofen kommt, 2-3 Minuten warten und dann die Zucker-Zitronensaft Mischung gleichmäßig darüber verteilen. Durch die Hitze zieht ein Teil der Flüssigkeit in den Kuchen und zurück bleibt eine sehr knackige Zuckerglasur.

Zwiebelsuppe

Ich mag Zwiebelsuppe richtig gerne, mach sie aber viel zu selten, weil sich in meinem Kopf eingebrannt hat, dass der Toast in der Schüssel liegt und gratiniert wird. Je nach Schüssel und je nachdem, wie ungeschickt man ist, landet die halbe Suppe bei dem Versuch das Toast mit dem Löffel zu zerkleinern allerdings eher auf der Hose, als im Mund. Been there, done that. Grund genug für mich, sie nicht zu kochen.
Jetzt hatte ich aber noch einen 10-Kilo Sack Zwiebeln zu Hause rumstehen, den ich von einer Con mitnehmen durfte und so langsam mussten die auch weg. Also habe ich mich dann doch dazu entschieden, eine große Menge Zwiebelsuppe zu kochen. Allerdings – und ich könnt mich immer noch dafür hauen, dass ich nicht früher auf die Idee gekommen bin – habe ich das Toast diesmal einfach separat dazu gelegt und mir somit das Drama erspart.
Geht echt schnell und schmeckt auch getrennt super lecker!
Hier habt ihr das Rezept, das ich für meine Großproduktion hochgerechnet habe.

Zutaten:

500 g geschälte Zwiebeln
150 ml Weißwein
800 ml Gemüsebrühe
Butter zum Anbraten
Salz
Pfeffer
Thymian
Toast
Streukäse

Zubereitung:
Schneidet die geschälten Zwiebeln in halbe Ringe und bratet sie in einem großen Topf in der Butter goldbraun an. Löscht alles mit dem Weißwein ab und gießt den Topf mit der Gemüsebrühe auf. Lasst die Suppe für 20 Minuten kochen.
Schmeckt sie mit Salz, Pfeffer und Thymian ab und fertig ist auch schon die Suppe an sich.
Toastet das Brot, bestreut es mit Käse und lässt es überbacken.

 

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Zwiebelsuppe
Zutaten
  • 500 g Zwiebeln (geschält)
  • 150 ml Weißwein
  • 800 ml Gemüsebrühe
  • Butter zum Anbraten
  • Salz
  • Pfeffer
  • Thymian
  • Toast
  • Streukäse
Zubereitung
  1. Schneidet die geschälten Zwiebeln in halbe Ringe und bratet sie in einem großen Topf in der Butter an. Löscht alles mit dem Weißwein ab und gießt den Topf mit der Gemüsebrühe auf. Lasst die Suppe für 20 Minuten kochen.

  2. Schmeckt sie mit Salz, Pfeffer und Thymian ab und fertig ist auch schon die Suppe an sich.

  3. Toastet das Brot, bestreut es mit Käse und lässt es überbacken.

 

Überbackenes Lauch Hähnchen

Es begab sich zu der Zeit, als ich mal Unmengen an Lauch im Haus hatte. Ich weiß selbst nicht mehr genau wie das passiert ist, aber plötzlich war überall Lauch. Meistens mache ich aus Lauch immer nur Hack-Lauch Suppe. Als Gemüse oder so habe ich ihn noch nicht gegessen. Also habe ich mich einfach mal an das Experiment Lauch Gemüse gemacht. Da ich kurz vorher Kasseler Rösti gemacht habe, habe ich einfach die Idee mit Lauch und Hähnchen gekreuzt. Mir schmeckt es sehr und ich habe es inzwischen in meine regelmäßigen Rezepte aufgenommen.

Zutaten:
1 Hähnchenbrust
3-4 Stangen Lauch
200 ml Sahne
100 g Frischkäse Kräuter
2 TK Kartoffelpuffer oder Rösti
Gouda

Zubereitung:
Lauch waschen und in Ringe schneiden. Hähnchen kurz anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen. Das Hähnchen in eine Auflaufform legen. In einem Topf Sahne und Frischkäse aufkochen. Den Lauch hinzugeben und für 5 Minuten kurz köcheln lassen. Die Lauchmasse über das Hähnchenfleisch geben. Die Kartoffelpuffer auf den Lauch legen. Ich habe das Ganze auch schon mit Röstis gemacht. Ich mag beide Versionen und manchmal bekomme ich einfach keine Röstis. Das Ganze noch mit Käse bestreuen und dann bei 180 °C 30-40 Minuten überbacken.

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Überbackenes Lauch Hähnchen
Course: Hauptgericht
Zutaten
  • 1 Hähnchenbrust
  • 3-4 Stangen Lauch
  • 200 ml Sahne
  • 100 g Frischkäse Kräuter
  • 2 TK Kartoffelpuffer oder Rösti
  • Gouda
Zubereitung
  1. Lauch waschen und in Ringe schneiden. Hähnchen kurz anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen. Das Hähnchen in eine Auflaufform legen.

  2. In einem Topf Sahne und Frischkäse aufkochen. Den Lauch hinzugeben und für 5 Minuten kurz köcheln lassen. Die Lauchmasse über das Hähnchenfleisch geben.

  3. Die Kartoffelpuffer auf den Lauch legen. Das Ganze noch mit Käse bestreuen und dann bei 180 °C 30-40 Minuten überbacken.

Kirschblütenbaum mit Stickern von bande

Wie am Samstag schon angekündigt kommt heute der Beitrag über die washitape ähnlichen Sticker von bande. Auf der creativeworld im Januar haben Danny und ich uns unter anderem auch diesen Stand angeschaut und uns ein bisschen was zu den Produkten erklären lassen. Außerdem haben wir einige Kostenlose Muster zum Ausprobieren mitbekommen.
Wie Washitape kann man diese Sticker überall anbringen und sie lassen sich super leicht wieder entfernen, ohne dass die Sticker zerreißen oder die Oberfläche, auf der sie geklebt wurde leidet. Man kann damit alles dekorieren und mit ein bisschen zusätzlichem Material kann man auch wirklich schöne Bilder basteln.

Ich hatte schon erwähnt, dass ich nicht so der Fan von Washitapte bin, aber diese Sticker total klasse fand. Beziehungsweise, was man daraus machen kann. Nachdem wir auch kostenlose Samples bekommen haben, musste ich das natürlich auch gleich ausprobieren.
Für mich sind diese Sticker sehr interessant, weil ich weder malen noch zeichnen kann. Mit ein bisschen Fingerspitzengefühl und Fantasy kann man aber mindestens genauso schöne Bilder kreieren und sowas finde ich klasse! Ich würde so gerne mehr selbstgemalte Bilder in meiner Wohnung haben, aber ich kann es einfach nicht.
Ich hab mich bei dem folgenden Bastelwerk an einem der Bilder orientiert, das auch an dem Stand von bande ausgestellt wurde. Normalerweise würde ich auch einen weißen Bilderrahmen nehmen, aber ich hatte noch ein Stück Verpackungsmaterial übrig, das ich vor ein paar Wochen mit Pappmaché bearbeitet hatte. Da es diesen Rundauschnitt hatte, wollte ich unbedingt ein Bild rein malen oder kleben, hatte aber bis jetzt noch nicht das Richtige gefunden. Doch nachdem wir diese Sticker bekommen hatten, war diese Frage auch beantwortet.

Was ihr dafür braucht bzw. was ich benutzt habe:

Bilderrahmen (weiß, oder ihr bemalt einen Naturrahmen)
blauer Wasserfarbe
braune Abtönfarbe
Pinsel
bande Sticker (Yoshino Kirschbaum und Kirschblüten Blütenblätter)

Wie ich es gemacht habe:

Meinen vorgefertigten Rahmen habe ich mit blauer Wasserfarbe ausgemalt, damit es aussieht, wie ein wolkenloser Himmel. Wenn ihr das macht, wird es wohl ein Blatt Papier sein, dass ihr ausmalt. Nachdem die Farbe trocken war habe ich mit einem dünnen Pinsel und der braunen Abtönfarbe eine Linien aufgemalt, die nachher die Äste meines Kirschbaumes darstellen sollten.

Nachdem auch das getrocknet war, habe ich meiner Fantasie keine Grenzen gesetzt. Ich habe einfach die Sticker von der Kirschbaumrolle gezogen und sie dorthin platziert, wo ich sie hübsch fand.
Zum Schluss habe ich noch ein paar von den Kirschblüten auf dem Bild und dem Rahmen verteilt.
Fertig ist das Bild mit den bande Stickern.

Aus den anderen Stickertapes werde ich auch noch was basteln. Vielleicht verschöner ich meinen weißen Kleiderschrank mit Kirschblütenblättern oder gestalte Karten mit den Sonnenblumen.
Mit diesem Beitrag nehmen wir am Creadienstag teil und starten damit auch mal bei #12xkreativ von vom Landleben. Geniale Idee! Mal schauen, was uns noch so einfällt 🙂

Creativeworld 2018

Am letzten Sonntag waren Danny und ich zusammen auf der Creativwolrd in Frankfurt. Von Samstag bis Dienstag war die Messe für Fachbesucher geöffnet, um sich allerlei Neuheiten im Bereich Büro, Bastelwelt, Blumen und Winter anzuschauen.
Allerdings haben wir uns nicht so sehr für den neusten Büro- und Schreibbedarf interessiert, sondern haben uns den Tag über hauptsächlich in zwei Hallen aufgehalten, um uns die Creativeworld und die Christmasworld anzuschauen. Im Gegensatz zur Kreativ Welt war diese Messe keine Verkaufsmesse, was auch den Menschenauflauf reduzierte. Ich finde sowas immer recht angenehm, wenn man sich nicht von einem Stand zum anderen schieben muss und eigentlich gar nicht so viel vom Drumherum mitbekommt, weil man eher damit beschäftigt ist, anderen nicht auf die Füße zu latschen.

 

Unser Ziel war es die beiden Hallen durchzusehen und uns dann in der Workshoparea niederzulassen und so lange an den angebotenen Workshops teilzunehmen, bis und langweilig wird. Gesagt, getan.
Mir sind die vielen Stände aufgefallen, die sich auf Leinwandmalerei bezogen. So viele Pinsel und Farben hab ich noch nie auf einem Haufen gesehen. Obwohl dieser Anblick mich faszinierte, war das leider nichts womit ich etwas anfangen kann. Ich kann weder malen noch zeichnen. Pinsel nutze ich nur zum Lackieren oder dann, wenn ich Dinge fürs LARP bemale.
Doch neben solchen Ständen gab es auch viele tolle Kreativstände, an denen man deren neuste Kollektionen ausprobieren durfte. So habe ich mich zum Beispiel beim Stand von efco an einem Kissenbezug  versucht, den man mit Schablonen und Stempel und den dazugehörigen Farben gestaltet.

Damit das Motiv dauerhaft auf dem Bezug bleibt, muss ich die stellen noch überbügeln. Ohne bügeln geht die Farbe nämlich wieder raus und man hat wieder einen Blancobezug. An sich eine tolle Sache, wenn man sich mal vermalt oder verstempelt hat. Da ich gerne Stoffe bemale und auch meine Larpkleider davon betroffen sind überlege ich, ob ich mir nicht mal ein Textilset zulegen sollte.
Unter den anderen Ständen, die unsere Aufmerksamkeit gewonnen hatten war eine Dame aus Amerika, die Siegelwachs und Siegel anbot. Ich fand es ziemlich cool, dass sie auch Siegelwachs hatte, den man in eine Heißkleberpistole schieben konnte. Nicht larptauglich, aber unheimlich praktisch!

Auch sehr interessant war der Stand von bande, der auf den ersten Blick Washi Tape ausstellte. Ich bin kein sonderlich großer Fan davon, aber als wir näher herangingen sah ich, dass es kein normales Tape war, sondern Sticker, die man – wie Washi Tape – von der Rolle abnehmen und überall draufkleben konnte. Was man alles damit machen konnte, wurde dort am Stand gezeigt. Ich war völlig hingerissen von den Kirschblüten, Danny hatten es die Kois angetan. Wir haben auch ein paar kostenlose Samples bekommen, um uns selber auszutoben. Am Dienstag kommt dazu auch ein eigener Beitrag.

In der Workshoparea haben wir uns unteranderem an Alkoholtinte von Jacquard versucht. Wir haben an einem Stand gesehen, was man damit machen kann und wollten das auch mal ausprobieren. Witziges Spielzeug mit dem man ziemlich coole Bilder machen kann!


Kikis Bilder


Dannys Bilder

In einem weiteren Workshop haben wir Farben von GANSAI TAMPI beim Basteln einer Karte ausprobiert. Die Farben waren echt klasse, und ich (Danny) war erstaunt wie gut sie den schwarzen Tonkarton überdecken. Auch den Pinsel mit dem eingebauten Wassertank fanden wir beide sehr cool.

Den Abschluss bildete ein Workshop von Art Resin, bei dem wir ein Bild mit Kunstharz überzogen haben. Leider braucht es 24h um hart zu werden und wir konnten das Bild nicht mitnehmen.

Kurz zusammengefasst: Die Messe war den Besuch mehr als wert. Nächstes Jahr gerne wieder!

 

Die nächste Creativworld findet übrigens vom 26. bis 29 Januar 2019 statt.

Kartoffel-Rettich-Möhren Suppe

Da ich aktuell keine Kohle habe, hole ich mir bei der Tafel essen. Da war kürzlich jede Menge Rettich drin. Bis dato habe ich noch nie mit Rettich gekocht. Also habe ich dann mal nach Rezepten gesucht, um in Erfahrung zu bringen, was man überhaupt alles damit so machen kann. Letzten Endes habe ich dann einfach ne Suppe draus gemacht. Da kamen dann auch direkt noch zwei Möhren rein die weg mussten und ne Gemüsezwiebel. Ich mochte die Suppe sehr gerne. Den Rettich habe ich jetzt nicht wirklich rausgeschmeckt. Vielleicht nächstes Mal etwas weniger Kartoffeln.

Zutaten:
800 g Kartoffeln
400 g Rettich
2 Möhren
1 Gemüsezwiebel
1 L Gemüsebrühe
1 Knoblauchzehe
200 ml Sahne
etwas Olivenöl
Salz & Pfeffer
frische Kräuter der Provence

Zubereitung:

Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Zwiebeln fein würfeln. Möhren und Rettich schälen und in Stücke schneiden.

Olivenöl im Topf erhitzen, dann Zwiebeln hinzugeben und andünsten. Kartoffeln, Rettich und Möhren in den Topf geben und ebenfalls kurz andünsten, dann mit der Gemüsebrühe ablöschen. Die Kräuter und Knoblauch hinzufügen und das Ganze kochen, bis das Gemüse weich ist.

Sobald das Gemüse weich ist, kann es püriert werden. Die Sahne hinzufügen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

 

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Kartoffel-Rettich-Möhren Suppe
Course: Soup
Zutaten
  • 800 g Kartoffeln
  • 400 g Rettich
  • 2 Möhren
  • 1 Gemüsezwiebel
  • 1 L Gemüsebrühe
  • 1 Knoblauchzehe
  • 200 ml Sahne
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • frische Kräuter der Provence
Zubereitung
  1. Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Zwiebeln fein würfeln. Möhren und Rettich schälen und in Stücke schneiden.

  2. Olivenöl im Topf erhitzen, dann Zwiebeln hinzugeben und andünsten. Kartoffeln, Rettich und Möhren in den Topf geben und ebenfalls kurz andünsten, dann mit der Gemüsebrühe ablöschen. Die Kräuter und Knoblauch hinzufügen und das Ganze kochen, bis das Gemüse weich ist.

  3. Sobald das Gemüse weich ist, kann es püriert werden. Die Sahne hinzufügen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Geimpfter Zitronenkuchen

Kürzlich vielen mir beim Aufräumen zwei Zitronen in die Hände, die ich irgendwie in der Küche vergraben/verloren hatte. Ihr kennt das. Man kauft ein Netz Zitronen, benutzt eine und der Rest verschwindet im Chaos der Küche. Jedenfalls lagen sie offenbar schon recht lange rum, denn sie waren schon recht weich. Aber was macht man jetzt spontan, wenn das Leben dir Zitronen gibt? Einen leckeren Zitronenkuchen! Vor allem wenn dann auch noch die DSA Runde ansteht. Ich liebe es ja, wenn der Zitronenkuchen A richtig nach Zitrone schmeckt und B schön saftig wird. Beides bekommt man wunderbar hin, wenn man den Zitronenkuchen mit Zitronensaft impft.

Zutaten:
200 g Butter
180 g Zucker
4 Eier
250 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Pck Vanillezucker
2 Zitronen
150 g Puderzucker

Zubereitung:
Butter, Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen, dann die Eier untermischen. Backpulver und Mehl mischen. Die Zitronenschale abreiben und den Abrieb in die Zuckermasse geben. Das Mehl nach in die Masse rühren. Eine Kastenform fetten und den Teig einfüllen. Den Kuchen bei 160 °C etwa 45 Minuten backen.

Die Zitronen pressen. In einer Schale Puderzucker löffelweise mit dem Zitronensaft mischen. Den restlichen Zitronensaft benötigen wir später zum Impfen.

Wenn der Kuchen aus dem Ofen kommt, aus der Form nehmen und auf ein Gitter stellen. Mit einem Schaschlikspieß mehrere Löcher reinpiksen. Ich mache meist so 7-8 Stück. In jedes Loch etwa einen Teelöffel Zitronensaft einfüllen. Bis der restliche Zitronensaft weg ist.

Dann den Kuchen mit der Zitronenglasur bestreichen.

 

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Geimpfter Zitronenkuchen
Course: Kuchen
Zutaten
  • 200 g Butter
  • 180 g Zucker
  • 4 Eier
  • 250 g Mehl
  • 1 TL Backpuler
  • 1 Pck Vanillezucker
  • 2 Zitronen
  • 150 g Puderzucker
Zubereitung
  1. Butter, Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen, dann die Eier untermischen.

  2. Backpulver und Mehl mischen. Die Zitronenschale abreiben und den Abrieb in die Zuckermasse geben. Das Mehl nach in die Masse rühren.

  3. Eine Kastenform fetten und den Teig einfüllen. Den Kuchen bei 160 °C etwa 45 Minuten backen.


  4. Die Zitronen pressen. In einer Schale Puderzucker löffelweise mit dem Zitronensaft mischen. Den restlichen Zitronensaft benötigen wir später zum Impfen.


  5. Wenn der Kuchen aus dem Ofen kommt, aus der Form nehmen und auf ein Gitter stellen. Mit einem Schaschlikspieß mehrere Löcher reinpiksen. Ich mache meist so 7-8 Stück. In jedes Loch etwa einen Teelöffel Zitronensaft einfüllen. Bis der restliche Zitronensaft weg ist.

  6. Dann den Kuchen mit der Zitronenglasur bestreichen.

 

Gnocchiauflauf mit Kürbis und Hackfleisch

Dieses Rezept habe ich als Küchenhilfe auf einer Con mitgekocht. Beim gemeinsamen Essen danach waren Danny und ich uns dann sehr schnell einig, dass wir dieses Gericht mit euch teilen müssen, weil es so lecker ist!
Nachdem ich etwa 2 Stunden damit zugebracht hatte die ganzen Kürbisse zu zerkleinern hatte ich allerdings auch hohe Erwartungen an das Gericht. Schließlich sollte sich die ganze Arbeit ja auch lohnen. Gut…im Nachhinein war es ein ziemlich dämlicher Gedanke. Es ist Kürbis! Bis jetzt hab ich noch kein Kürbisgericht gegessen, was mir nicht geschmeckt hat. Wie dem auch sei. Wir haben in der Großküche für knapp 70 Mann gekocht, also musste ich das Rezept auf eine haushaltstaugliche Menge runterrechnen. Aufrechnen kann ich mittlerweile, weil ich es gewohnt bin für viele Menschen zu kochen, aber ein Rezept, dass ich auf der Con nach Anweisungen gekocht habe, war aus dem Kopf doch etwas schwieriger abzuleiten. Aber mein nachgekochtes Ergebnis kann sich definitiv sehen lassen und hat es auch schon in mein privates, kleines Kochbuch geschafft. Eigentlich ist es auch kein bisschen Aufwendig oder kompliziert, aber das Zerkleinern der Kürbisse frisst unglaublich Zeit, wenn man so riesige Mengen nimmt, wie wir es getan haben. Zuhause ging es dann mit einem Kürbis doch recht fix, was ich dann doch sehr begrüßt habe.
Für eine vegane Variante nimmt man statt der Crème fraîche einfach Sojajoghurt und die doppelte Menge an Kürbis, aber ich könnte mir auch vorstellen, dass man noch Möhren dazu schnippelt für ein bisschen Variation. Statt Käse haben wir auf der Con veganen Mozzarella aus Reismilch genommen, was bei den Leuten auch gut ankam (außer, dass der Kürbis nicht durch war, aber das steht auf einem anderen Blatt *flöt*).
Genug geredet hier! Ich wünsch euch viel Spaß beim Nachkochen!

Zutaten für 4 Personen:

500 g Gnocchi
250 g Hackfleisch (gemischt, oder Rind)
1 große Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 kleiner Hokkaidokürbis (knapp 1 Kilo)
1 Becher Crème fraîche (250 g)
2 TL Tomatenmark
300 ml Rinderbrühe
1 EL Öl zum Anbraten
Salz
Pfeffer
Cumin
Oregano
Käse zum Überbacken

Zubereitung:

Heizt den Ofen auf 180 Grad Umluft vor (200 bei Ober-/Unterhitze).
Füllt in eine Auflaufform die ungekochten Gnocchi und stellt sie bei Seite.
Schält die Zwiebel und die Knoblauchzehe und schneidet beides in kleine Würfel. Bratet die Zwiebel und das Hackfleisch in einer Pfanne scharf an und gebt dann das Tomatenmark hinzu, um es kurz anzurösten. Löscht alles mit der Rinderbrühe ab und reduziert die Hitze.
Halbiert den Kürbis, schneidet die Enden ab, löffelt das Innenleben heraus und schneidet ihn dann ebenfalls in kleine Würfel. Gebt ihn in die Pfanne und lasst alles zugedeckt für etwa 20 Minuten köcheln.
Gebt zum Schluss Salz, Pfeffer, Oregano und Cumin nach Geschmack hinzu und rührt die Crème fraîche unter. Verteilt die Masse nun über die Gnocchi in der Auflaufform und bestreut alles mit reichlich Käse.
Schiebt die Form für etwa 30 Minuten in den Ofen und lasst euch das Ergebnis schmecken!

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Gnocchiauflauf mit Kürbis und Hackfleisch
Vorbereitungszeit
10 mins
Koch-/Backzeit
1 hrs
Gesamtzeit
1 hrs 10 mins
 
Course: Hauptgericht
Portionen: 4 Personen
Zutaten
  • 500 g Gnocchi
  • 250 g Hackfleisch (Gemischt oder Rind)
  • 1 große Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 kleiner Hokkaidokürbis (etwa 1 Kilo)
  • 1 Becher Crème fraîche (250 g)
  • 2 TL Tomatenmark
  • 300 ml Rinderbrühe
  • 1 EL Öl zum Anbraten
  • Salz
  • Pfeffer
  • Cumin
  • Oregano
  • Käse zum Überbacken
Zubereitung
  1. Heizt den Ofen auf 180 Grad Umluft vor (200 bei Ober-/Unterhitze).
    Füllt in eine Auflaufform die ungekochten Gnocchi und stellt sie bei Seite.

  2. Schält die Zwiebel und die Knoblauchzehe und schneidet beides in kleine Würfel. Bratet die Zwiebel und das Hackfleisch in einer Pfanne scharf an und gebt dann das Tomatenmark hinzu, um es kurz anzurösten. Löscht alles mit der Rinderbrühe ab und reduziert die Hitze.

  3. Halbiert den Kürbis, schneidet die Enden ab, löffelt das Innenleben heraus und schneidet ihn dann ebenfalls in kleine Würfel. Gebt ihn in die Pfanne und lasst alles zugedeckt für etwa 20 Minuten köcheln.
    Gebt zum Schluss Salz, Pfeffer, Oregano und Cumin nach Geschmack hinzu und rührt die Crème fraîche unter. Verteilt die Masse nun über die Gnocchi in der Auflaufform und bestreut alles mit reichlich Käse.

  4. Schiebt die Form für etwa 30 Minuten in den Ofen und lasst euch das Ergebnis schmecken!